SIGMA Leasing GmbHLiquidiert
73119 Zell unter Aichelberg, DEUStammdaten
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIGMA Leasing GmbHZell unter AichelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008BilanzAKTIVA
Anhang1. Erläuterungsbericht 1.1 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2008 wird gemäß den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt, wobei die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt. Den branchenbedingten Besonderheiten bei Leasinggesellschaften wurde durch Erweiterungen bzw. Anpassungen gemäß § 265 Abs. 5 und 6 HGB Rechnung getragen. Der geänderte Ausweis der Restwertverbindlichkeiten aus Forderungsabtretungen machte eine Anpassung der Vorjahreszahlen notwendig. Die Vorjahreszahlen wurden insoweit angepasst, als dass die Bruttoraten in Höhe von € 268.281,84 vom passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgezogen und der zusätzlichen Position Verbindlichkeiten aus veräußerten Restwerten zugerechnet wurden. Der damit korrespondierende aktivisch abgegrenzte Zinsaufwand in Höhe von € 35.970,14 wurde darüber hinaus mit diesen Verbindlichkeiten verrechnet und vom Betrag des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens abgezogen. Als Restwertverbindlichkeit sind somit die abgezinsten Bruttoraten in Höhe von € 232.311,70 ausgewiesen. In den Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte bei der Vertragsgestaltung des Mietereintritts eine Verrechnung der Aufwendungen für Leasingraten mit den Erlösen aus Leasingraten in Höhe von € 455.474,66. Ferner wurden Leasingaufwendungen und -erlöse aus dem Kauf und Verkauf von Leasinggegenständen in Höhe von € 3.029.003,92 saldiert. Abschreibungen auf Leasingraten wurden in Höhe von € 9.943,74 aus dem Ausweis für Leasingaufwendungen abgezogen und unter dem Posten Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs ausgewiesen. Ferner sind die Aufwendungen aus der Abzinsung der abgetretenen Verträge in Höhe von € 88.659,61 aus den Leasingaufwendungen in den Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen umgegliedert. Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Eine wirtschaftliche Überschuldung liegt nicht vor, da Refinanzierungsmöglichkeiten bestehen (vgl. 1.2). Bei der Erstellung des Anhangs wird teilweise von den größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften i. S. d. §§ 274a, 276, 288 HGB Gebrauch gemacht. 1.2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 HGB) Die Bilanzierung erfolgte zu Fortführungswerten nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 (Gooing Concern Prämisse). Die weitere Entwicklung der Gesellschaft hängt unter anderem von den weiteren Refinanzierungsmöglichkeiten aus dem Asset-Backed-Commercial-Paper-Programm (ABCP Programm) mit der Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart (LBBW) ab. Das ABCP Programm ist aktuell auf ein Volumen von € 200 Mio. begrenzt. Da diese Grenze von € 200 Mio. mit rd. 173 Mio (Stand 31.12.2008) nahezu erreicht wurde, ist die Gesellschaft auf die Erweiterung des Programmvolumens angewiesen um im bestehenden Umfang von ca. € 100 mio. weiteres Neugeschäft p.a. zu generieren. Aufgrund der Tatsache, dass die LBBW bereits signalisiert hat, dass sie einer kurzfristigen Erweiterung des Programms auf € 300 Mio in zwei Schritten positiv gegenüber steht, hält die Geschäftsführung dieses Risiko jedoch für gering. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über weitere Refinanzierungmöglichkeiten, durch die in verringertem Umfang eine Weiterführung der Geschäftstätig möglich erscheint. Zusätzlich stehen durch die laufende Amortisation des bestehenden ABCP Programms ausreichend Refinanzierungsvolumina zur Verfügung zur profitablen Weiterführung des Geschäftes. Die Aufwendungen für die Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs beinhalten rd. 2/3 des in 2005 aufgelaufenen Personalaufwandes und des Vertriebsaufwandes. Die Gesellschaft hatte sich in 2005 wesentlich auf den Aufbau der Unternehmensorganisation, Schwerpunkt Verwaltung und Vertrieb konzentriert und hat den damit verbundenen Aufwand auf rd. 2/3 geschätzt (§ 269 Abs. 1 HGB). Im Jahr 2006 wurde noch einmal Personal- und Vertriebsaufwand in Höhe von T€ 7,5 eingestellt. Die Auflösung des Postens erfolgt über vier Jahre. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Sachan-lagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren angesetzt. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen nach der linearen Methode. Dies gilt auch für im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände. Die Anschaffungskosten der geringwertigen Anlagegüter mit einem Wert bis € 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anlagegüter mit einem Wert von € 150 bis € 1.000 werden aufgrund der Neuregelungen im Steuerrecht seit diesem Jahr in einem Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben (Poolabschreibung). Wertminderungen werden durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Bei den Vorräten werden die fertigen Erzeugnisse und Waren mit den effektiven Einstandspreisen bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich mit ihrem Nenn-betrag bzw. bei langfristigen Forderungen mit ihrem Barwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bestehen am Bilanzstichtag nicht. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden linear über die Laufzeit der entsprechenden Verträge aufgelöst. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und sonstige ungewisse Verbindlichkeiten in ausreichender Höhe. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Nenn- bzw. Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden über die Laufzeit der entsprechenden Verträge aufgelöst. 1.3 Angaben zur Bilanz In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 85.461,11 (Vorjahr: € 318.775,00) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 1.238,72 (Vorjahr: € 0,00). In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 315.501,14 enthalten (§ 42 Abs. 3 GmbHG). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen € 4.865.797,04. Die Verbindlichkeiten (§§ 268 Abs. 5 und 285 Nr. 1 HGB) sind in Höhe von € 4.286.257,84 mit Forderungsabtretungen bzw. üblichen Eigentumsvorbehalten gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten des Vorjahres sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre in Höhe von € 268.919,46 enthalten. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält hauptsächlich die Abgrenzungen im Rahmen der Forfaitierung aus dem ABCP Programm. 2. Ergänzungsbericht 2.1 Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB gemäß § 268 Abs. 7 HGB Eventualverbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen i. S. d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. 2.2 Sonstige Pflichtangaben gemäß § 285 Nr. 10 HGB Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr: Herr Patrick G. Weber, Albershausen - Geschäftsführer- Herr Dipl.-Kfm. Christian Schultes, Bad Wiessee (bis 01.11.2008) - Vorstand der Vantargis AG - Sie sind jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Einzelprokura wurde Herrn Marcus Schmädeke, Albershausen erteilt. 2.3 Sonstige Pflichtangaben gemäß § 285 Nr. 14 HGB Die Vantargis AG, München, stellt das Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises dar. Das Mutterunternehmen für den größten Konsolidierungskreis, in den die Gesellschaft einbezogen ist, ist die GCI Management AG, München. Der Konzernabschluss der GCI Management AG, München wird im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt.
Zell u.A., den 09. Juni 2009 gez. Patrick Weber, Geschäftsführer Zusätzliche AngabenDer Jahresabschluss der SIGMA Leasing GmbH, Zell unter Aichelberg, ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29. Juni 2009 festgestellt worden. |
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