Magnum ICC Germany Supply GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Süßwaren, ohne Dauerbackwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Guillaume Michel Alain Cuney seit 6.10.2021 | Geschäftsführer |
Silvia Irmtraud Rißel seit 3.5.2021 | Geschäftsführer |
Kathrin Elke Sauer seit 3.5.2021 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UBG Vermietungs GmbHHeppenheim (vormals: Stavenhagen)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 und LageberichtLagebericht für das Geschäftsjahr 2020I. Das Unternehmen Die UBG Vermietungs GmbH (UBGV) ist eine Gesellschaft der deutschen Unilever-Gruppe. Das Geschäft besteht aus der Vermietung von beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern für die Produktion und Lagerung an den Produktions- und Lagerstandorten Unilevers in Deutschland an Gesellschaften der deutschen Gruppe. II. Wirtschaftsbericht A. Allgemeine wirtschaftliche Lage Aufgrund der Corona-Pandemie durchlebte die deutsche Volkswirtschaft in 2020 eine Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist um 5 % zurückgegangen, nachdem es zehn Jahre lang zuvor Jahr für Jahr zunahm. Nach dem pandemiebedingten Einbruch im zweiten Quartal 2020 stieg im Folgequartal die Wirtschaftsleistung wieder deutlich an und stagnierte im Schlussquartal aufgrund eines Teil-Lockdowns. Als Folge der Corona-Pandemie geriet der Arbeitsmarkt unter Druck. Die Arbeitslosenzahl erhöhte sich im Jahresdurchschnitt im Verlgeich zum Vorjahr um 429.000. Die Beschäftigung konnte aber durch Kurzarbeit gesichert und damit eine höhere Arbeitslosigkeit verhindert werden. Private Konsumausgaben sind um 6% zurückgegangen, die Inflationsrate lag mit 0,5% deutlich unter dem Vorjahr. B. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse als bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator liegen mit 17.202 T€ (Vorjahr: 18.060 T€) leicht unter dem prognostizierten Niveau, welches keine wesentliche Veränderung gegenüber 2019 vorsah. Der Rückgang in Höhe von 858 T€ ist auf Anlagenabgänge zurückzuführen. Ein weiterer bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator ist das Betriebsergebnis, welches entgegen der Prognose um 825 T€ von 17.339 T€ im Vorjahr auf 16.514 T€ im Geschäftsjahr sank. Ursächlich dafür sind die gesunkenen Umsatzerlöse. Der Rückgang der Abschreibungen beträgt 54 T€ (684 T€; Vorjahr: 738 T€). Der prognostizierte niedrigere abzuführende Gewinn hatte keinen Einfluss auf die Eigenkapitalquote, da im aktuellen Geschäftsjahr wie auch im Vorjahr eine Verrechnung der Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung mit den Forderungen aus dem Cash-Pool vorgenommen wurde. Nur die leichte Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bewirkte eine Verringerung der Bilanzsumme und damit einen nur geringfügigen Anstieg der Eigenkapitalquote. Anlagenzugänge waren nicht zu verzeichnen. Bereinigt um die Anlagenabgänge weist das Geschäftsjahr 2020 gegenüber dem Vorjahr eine insgesamt zufriedenstellende Entwicklung auf. C. Finanz-, Vermögens- und Ertragslage Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr um 78 T€ von 145.034 T€ auf 144.956 T€. Dies ist zum einen auf die Zunahme des Cash-Pool Guthabens gegenüber der Gesellschafterin Unilever Deutschland Holding GmbH (UDH) um 706 T€ auf 131.766 T€ (Vorjahr: 131.060 T€) zurückzuführen, zum anderen auf den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 100 T€ auf 130 T€ (Vorjahr: 230 T€), welche im Zusammenhang mit einem Grundstückskaufvertrag vom 04. Juli 2019 bestehen. Im aktuellen Geschäftsjahr, wie auch im Vorjahr, wurde die Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung (17.086 T€; Vorjahr: 18.246 T€) mit den Forderungen aus dem Cash-Pool verrechnet. Das Anlagevermögen sank um 684 T€ auf 13.060 T€ (Vorjahr: 13.744 T€). Die Finanzierung der UBGV besteht überwiegend aus Eigenkapital. Ein weiterer finanzieller Leistungsindikator ist daher die Eigenkapitalquote, welche sich auf Grund der geringfügig verringerten Bilanzsumme (144.956 T€, Vorjahr: 145.034 T€) von 99,6 % in 2019 auf 99,7 % in 2020 um 0,1 %-Punkte entsprechend erhöhte. Dabei wird das unveränderte gezeichnete Kapital mit 144.468 T€ ins Verhältnis zur Bilanzsumme gesetzt. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 332 T€ (Vorjahr: 410 T€) werden die Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer gegenüber dem Organträger UDH ausgewiesen. Die Liquidität der UBGV ist durch die Einbindung in das Cash-Management der Unilever-Gruppe gewährleistet. Durch das bestehende Guthaben kann den auftretenden Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen werden. Das Betriebsergebnis der UBGV in Höhe von 16.514 T€ (Vorjahr: 17.339 T€) besteht überwiegend aus Umsatzerlösen (17.202 T€; Vorjahr: 18.060 T€) sowie den Abschreibungen auf bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter und reduzierte sich um 825 T€. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf Anlagenabgänge, die zu geringeren Umsatzerlösen und niedrigeren Abschreibungen führten, zurückzuführen. Das Finanzergebnis in Höhe von 719 T€ (Vorjahr: 785 T€) beinhaltet im Wesentlichen neben den Erträgen aus der Verzinsung des Cash-Pool-Guthabens bei der Unilever Deutschland Holding GmbH mit 719 T€ (Vorjahr: 713 T€) Zinserträge im Zusammenhang mit Betriebsprüfungen (0 T€; Vorjahr: 72 T€). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren aus Anpassungen von Forderungen aus Betriebsprüfungen für frühere Jahre in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: Erträge in Höhe von 270 T€) und aus Aufwendungen des laufenden Jahres für Körperschaftsteuer in Höhe von 139 T€ (Vorjahr: 139 T€) sowie den darauf entfallenden Solidaritätszuschlag in Höhe von 8 T€ (Vorjahr: 8 T€). Aus den zuvor genannten Sachverhalten ergibt sich gegenüber 2019 ein niedrigerer abzuführender Gewinn in Höhe von 17.086 T€ (Vorjahr: 18.246 T€). Die Gesellschaft verwendet keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. III. Risiko- und Chancenbericht A. Risikomanagement Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der weltweiten Unilever-Gruppe eingebunden. Neben der generellen Überwachung nachstehend beschriebener Risiken durch die Geschäftsleitung wird die Einhaltung der für die Gruppe verbindlichen Vorschriften der Sektion 404 des Sarbanes-Oxley-Actes sowohl durch einen internen Control-Assessment-Prozess als auch extern auf Gruppenebene geprüft. B. Risiken Es besteht ein geringes Bruttorisiko (Risiko vor Risikobegrenzungsmaßnahmen), dass Mietverträge für vom Mieter nicht mehr benötigte Wirtschaftsgüter gekündigt und nicht außerhalb des Konzerns vermietet werden können. Dies hätte eine Verringerung der Umsatzerlöse einerseits und ggf. auch Wertberichtigungen auf das Anlagevermögen andererseits zur Folge. Gleichzeitig besteht für die Geschäftsentwicklung der UBGV als Vermieter von beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern an verschiedene Gesellschaften der deutschen Unilever-Gruppe nahezu keine Abhängigkeit von konjunkturellen Einflüssen, weshalb dieses Risiko als gering eingestuft wird. C. Chancen Durch Neuinvestitionen besteht die Chance, die Umsatzerlöse und - unter Berücksichtigung der entsprechenden Abschreibungen - damit auch das Betriebsergebnis zu erhöhen. Allerdings schätzen wir diese Chance auch im laufenden Jahr aufgrund der weiterhin weltweit unsicheren Wirtschaftslage, bedingt durch die Corona-Pandemie, als gering ein, da der Unilever Konzern auf die Unsicherheit mit zurückhaltenden Neuinvestitionen reagiert. IV. Prognosebericht Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus (Coronavirus-Pandemie). Laut Schätzung des Sachverständigenrats vom 01.03.2021 wird erwartet, dass die deutsche Wirtschaft gegenüber dem ersten Jahr der Coronavirus-Pandemie 2020 zwischen rd. 3 % und 4 % steigen wird. Jedoch wird erwartet, dass sich das Vorkrisenniveau erst Anfang des Jahres 2022 erreichen lässt. Für 2021 erwarten wir Änderungen im Sachanlagevermögen aufgrund der Kündigung eines Mietvertrages von beweglichen Wirtschaftsgütern, sodass sich die Umsatzerlöse als auch das Betriebsergebnis deutlich um einen im mittleren einstelligen Euro-Millionenbereich liegenden Betrag reduzieren werden, woraus ebenfalls ein deutlich geringerer abzuführender Gewinn resultieren wird. Dieser wird auch weiterhin keinen Einfluss auf die Eigenkapitalquote haben, da die Verrechnung mit dem Cash-Pool gegenüber der Gesellschafterin Unilever Deutschland Holding GmbH zum 31.12.2021 vollzogen wird. Die im Lagebericht getroffenen Aussagen zur zukünftigen Entwicklung stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse abweichen.
Heppenheim, den 22. April 2021 UBG Vermietungs GmbH Silvia Rißel Kathrin Sauer Michael van Voorden Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020Vorbemerkung Die UBG Vermietungs GmbH (UBGV) ist zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2020 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft hatte ihren Sitz gemäß Gesellschaftsvertrag in Stavenhagen (Amtsgericht Neubrandenburg, HRB 7239). Mit Gesellschafterbeschluss vom 26. Februar 2021 wurde die Sitzverlegung nach Heppenheim beschlossen (Amtsgericht Darmstadt). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Durch Rundungsdifferenzen können geringfügige Abweichungen in der Darstellung einzelner Beträge innerhalb des Berichtes auftreten. A. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und im Einzelfall außerplanmäßige Abschreibungen. Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear über die tatsächliche Nutzungsdauer von 5 - 10 Jahren abgeschrieben. Unbewegliche Anlagegüter werden linear über die tatsächliche Nutzungsdauer von 14 - 33 Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als abgeschrieben erfasst, wenn die Anschaffungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut 800 € nicht übersteigen. Forderungen werden zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, werden hierauf Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen bewertet. B. Latente Steuern Die UBGV ist seit 2014 eine Organgesellschaft der Unilever Deutschland Holding GmbH (UDH), die als Organträgerin die alleinige Steuerschuldnerin ist, d.h. latente Steuern sind vollständig im Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Aus diesem Grund erfolgt bei der UBGV keine Erfassung latenter Steuern. C. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2020 ist als Anlage zum Anhang dargestellt. (2) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben am 31.12.2020 eine Höhe von 130 T€ (Vorjahr: 230 T€) und resultieren aus einem Grundstückskaufvertrag vom 04. Juli 2019. Die Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt 100 T€, 30 T€ haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. (3) Forderungen gegen Gesellschafter Unter den Forderungen gegen Gesellschafter wird der Cash-Pool Saldo mit der Gesellschafterin Unilever Deutschland Holding GmbH in Höhe von 131.766 T€ (Vorjahr: 131.060 T€) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung in Höhe von 17,1 Mio. € (Vorjahr: 18,2 Mio. €) wurden wie im Vorjahr mit dem Cash-Pool Saldo verrechnet. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr. (4) Eigenkapital Das Eigenkapital umfasst die eingezahlten Kapitalanteile der Unilever Deutschland Holding GmbH (136,4 Mio. €, 94,4 %) und der Rizofoor GmbH (8,1 Mio. €, 5,6 %). Zum 31. Dezember 2020 wird der Gewinn in Höhe von 17,1 Mio. € entsprechend dem bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag an die Unilever Deutschland Holding GmbH abgeführt. (5) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten eine Rückstellung für Grunderwerbsteuer und eine Rückstellung für die damit im Zusammenhang stehenden Zinsen (0,2 Mio. €; Vorjahr: 0,2 Mio. €). (6) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten im Geschäftsjahr Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer gegen den Organträger UDH in Höhe von 332 T€ (Vorjahr: 410 T€). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (7) Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Vorteile und Risiken aus nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften gemäß § 285 Abs. 3 HGB, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind, ergaben sich nicht. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden aus der Vermietung von Grundstücken und Gebäuden, technischen Anlagen und Maschinen, anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung ausschließlich im Inland erzielt. Diese enthalten wie im Vorjahr keine periodenfremden Korrekturen. (2) Sonstige betriebliche Erträge Periodenfremde Erträge in den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit 0 T€ (Vorjahr: 36 T€) erfasst und betreffen Erträge aus Sachanlagenabgängen (0 T€; Vorjahr: 13 T€) sowie Erträge aus IHK-Abrechnungsbescheiden aus Vorjahren (0 T€; Vorjahr: 23 T€). (3) Abschreibungen Es sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen in den Abschreibungen in Höhe von 684 T€ (Vorjahr: 738 T€) enthalten. (4) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (4 T€; Vorjahr: 19 T€) enthaltenen periodenfremden Aufwendungen (0 T€; Vorjahr: 10 T€) betreffen sonstige Aufwendungen von Weiterbelastungen aus Vorjahren (0 T€, Vorjahr: 4 T€) sowie Aufwendungen aus einem IHK-Abrechnungsbescheid für 2013 (0 T€, Vorjahr: 6 T€). (5) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Hier werden neben den Zinserträgen mit inländischen Konzernfirmen (719 T€, Vorjahr: 713 T€) ebenfalls Zinserträge auf überfällige Steuern aus der Betriebsprüfung (0 T€, Vorjahr: 72 T€) ausgewiesen. (6) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Als Ertragsteuern werden Körperschaftsteuer, der darauf entfallende Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer ausgewiesen. Dieser Posten enthält Erträge in Höhe von 0 T€ für den Betriebsprüfungszeitraum 2010 - 2013 (Vorjahr: 270 T€). Darüber hinaus werden hier 139 T€ Körperschaftsteuer und der darauf entfallende Solidaritätszuschlag in Höhe von 8 T€ gezeigt. E. Sonstige Angaben (1) Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag Die UBG Vermietungs GmbH hat einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Unilever Deutschland Holding GmbH, Hamburg. Es besteht eine umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft. Der Organträger garantiert dem Minderheitsgesellschafter der Organgesellschaft eine feste jährliche Ausgleichszahlung für die Dauer des Vertrages. Die auf diese Ausgleichszahlung entfallene Steuerschuld der UBGV wird in der Organgesellschaft abgebildet. Darüber hinaus entstandene tatsächliche bzw. latente Steuern werden aufgrund der umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft vollständig im Jahresabschluss der Organträgerin ausgewiesen. (2) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2020 keine Arbeitnehmer. (3) Mitglieder der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer beziehen kein Gehalt von der UBG Vermietungs GmbH. (4) Gesamthonorar des Abschlussprüfers Von der Befreiung der Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird mit Verweis auf die entsprechende Angabe im Konzernabschluss der Unilever PLC Gebrauch gemacht. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht (siehe Angaben zum Mutterunternehmen (5)). (5) Angaben zum Mutterunternehmen Die UBG Vermietungs GmbH wird in den Konzernabschluss von Unilever PLC, London, einbezogen. Von der Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, ist die UBG Vermietungs GmbH dadurch befreit. Der nach IFRS-Standards konsolidierte Abschluss von Unilever PLC wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Eine Erläuterung der Abweichungen zwischen HGB und IAS/IFRS ist nicht notwendig, da der befreiende Konzernabschluss des übergeordneten EU-Mutterunternehmens nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt wurde. F. Nachtragsbericht Die UBG Vermietungs GmbH hat ihren Sitz gemäß UR 391/2021 S am 26.02.2021 von Stavenhagen nach Heppenheim verlagert. Der Eintrag ins Handelsregister ist noch nicht vollzogen.
Heppenheim, den 22. April 2021 UBG Vermietungs GmbH Silvia Rißel Kathrin Sauer Michael van Voorden Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2020
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UBG Vermietungs GmbH, Heppenheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UBG Vermietungs GmbH, Heppenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UBG Vermietungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 27. Mai 2021 KPMG
AG
Papenberg, Wirtschaftsprüfer Frahm, Wirtschaftsprüferin |
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