nue GmbH
17mEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mike Wohlbold seit 23.1.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BT Berlin Transport GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Gewinn- und Verlustrechnung 1. Januar - 31. Dezember 2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
ANLAGENSPIEGELder BT Berlin Transport GmbH, Berlin, per 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die BT Berlin Transport GmbH (BT), Berlin, gehört zum Konzern der Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG), Berlin, und ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der BVG Beteiligungsholding GmbH & Co. KG (BBH), Berlin. Auf Grundlage von Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen mit der BVG erbrachte die BT 2023 Fahrdienstleistungen für die BVG in den Bereichen Omnibus und U-Bahn. Zur Umsetzung nutzte die BT wie in den Vorjahren die Fahrzeuge der BVG. Im Geschäftsjahr 2023 erbrachte die Gesellschaft keine Fahrdienstleistungen im Gelegenheitsverkehr oder gegenüber Dritten. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin durch wirtschaftliche und politische Krisen geprägt. Der Ausbruch des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 hatte auch im Jahr 2023 erhebliche Auswirkungen auf den BVG-Konzern. Lieferschwierigkeiten und hohe Energiepreise prägten das unternehmerische Umfeld. Die Inflation bewegte sich in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau. Sie lag im Januar 2023 noch bei +8,7 %, fiel jedoch im November 2023 auf +3,2 %. Das ist der niedrigste Stand seit Juni 2021. Zum Ausgleich der gestiegenen Kosten wurden verschiedene Entlastungspakete von der Bundesregierung beschlossen, u.a. das Deutschlandticket sowie die Möglichkeit für Unternehmen, einen steuerfreien Inflationsausgleich an ihre Beschäftigten i. H. v. maximal 3.000 EUR auszuzahlen (auszahlbar bis 31. Dezember 2024). Das Land Berlin hatte bis zur Einführung des Deutschlandtickets die 29-Euro-Abo-Aktion verlängert. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im 3. Quartal 2023 im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres preisbereinigt zurückgegangen (-0,8 %). Die preisbereinigte Wirtschaftsleistung sank im Vergleich zum Vorjahresquartal zum zweiten Mal in Folge. Trotz großer Unsicherheiten in ganz Europa ist die Arbeitslosenquote in Deutschland im Vergleich zu 2022 nur leicht gestiegen. Die Arbeitslosenquote in Deutschland betrug im Jahr 2023 im Durchschnitt 5,7 %. Mit durchschnittlich 9,3 % lag die Arbeitslosenquote in Berlin leicht über dem Wert von 2022. Statt Arbeitslosigkeit prägt insbesondere der demografisch bedingte Arbeitskräftemangel die Arbeitsmarktlage in Deutschland, was sich auch im BVG-Konzern deutlich bemerkbar macht. Die Fahrgastzahlen im ÖPNV erreichten im ersten Halbjahr 2023 trotz Beendigung der Covid-19-Maßnahmen (im April 2023) nicht das Niveau vor Pandemiebeginn. Die Nachfrage nach Verkehrsmitteln lag in Berlin in den ersten beiden Quartalen bei etwa 95 % im Vergleich zum Jahr 2019. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 stieg das Fahrgastaufkommen in der ersten Jahreshälfte um ca. 18 %. Bei dem Vergleich mit dem Jahr 2019 muss die strukturelle Veränderung durch eine mittel- bis langfristige Auswirkung der Pandemie hinsichtlich eines veränderten Mobilitätsverhaltens in Teilen der Bevölkerung beachtet werden. Zahlreiche Arbeitgeber haben die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten für ihre Beschäftigten beibehalten und setzen moderne Kommunikationstechnik ein, die Vor-Ort-Termine ersetzt. Deutschlandweit betrachtet lagen die Fahrgastzahlen im 1. Halbjahr 2023 um 13 % unter denen des 1. Halbjahres 2019, während sie gegenüber dem 1. Halbjahr 2022 um 10 % gestiegen sind. Steuerungssystem Durch eine kontinuierliche Beobachtung sowie Auswertung von festgelegten Leistungsindikatoren steuert die BT ihre Aktivitäten im Hinblick auf die Unternehmensziele. Diese Leistungsindikatoren spiegeln die verschiedenen Ebenen der Unternehmenssteuerung wider.
Die für die Gesellschaft bedeutendsten Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind die Umlaufstunden aus Fahrdienstleistungen Omnibus und U-Bahn sowie die Zahl der Beschäftigten. Geschäftsverlauf Auswirkungen der wirtschaftlichen und politischen Krisen auf Preisentwicklungen und Lieferzeiten Die mit Beginn des Ukraine-Krieges deutlich gestiegenen Inflationsraten betreffen die BT in verschiedenen Bereichen. Zur Abmilderung der finanziellen Belastungen haben der Arbeitgeberverband KAV Berlin und die Gewerkschaften ver.di bzw. dbb tarifunion am 15. November 2023 eine Vereinbarung für den TV-N-Berlin abgeschlossen. Dieser sah im Ergebnis eine weitere einmalige Inflationsausgleichs-Sonderzahlung in Höhe von 1.500 EUR (Teilzeitbeschäftigte anteilig, jedoch mindestens 1.300 EUR) für die tariflich Beschäftigten vor, die im Februar 2024 ausgezahlt werden soll. Wechsel in der Geschäftsführung Am 1. September 2023 hat Meike Brännström ihre Geschäftsführungstätigkeit bei der BT aufgenommen. Bis zum 30. November 2023 führten beide Geschäftsführerinnen Diana Kelm und Meike Brännström das Unternehmen gemeinsam. Frau Kelm hatte dabei die Verantwortung für den Bereich Personal inne, Frau Brännström verantwortete den Bereich Betrieb. Seit dem 1. Dezember 2023 ist Meike Brännström die alleinige Geschäftsführerin, Diana Kelm wurde am 30. November 2023 in den Ruhestand verabschiedet. Auch die Leitung Betrieb wurde im Geschäftsjahr neu besetzt. Patrick Gnauck leitete ab dem 1. September 2023 gemeinsam mit Karin Reinhold den Betrieb. Umsatzerlöse aus Fahrdienstleistungen Der Gesamtumsatz aus Fahrdienstleistungen der BT sank gegenüber dem Vorjahr um 7.167,6 Tsd. EUR auf 90.112,6 Tsd. EUR im Jahr 2023. Dies ist auf weniger Umlaufstunden in beiden Sparten zurückzuführen. Umlaufstunden Am Jahresende erreichten die geleisteten Umlaufstunden der BT in den Sparten Omnibus und U-Bahn ein Volumen von 1.966,7 Tsd. Stunden und lagen damit um 273,7 Tsd. Umlaufstunden unter dem Vergleichswert des Vorjahres (Vj. 2.240,4 Tsd. Umlaufstunden) und um 248,6 Tsd. Umlaufstunden unter dem Planwert von 2.215,4 Tsd. Umlaufstunden. In der Sparte Omnibus wurden im Geschäftsjahr 2023 mit 1.755,1 Tsd. Umlaufstunden insgesamt 200,7 Tsd. Umlaufstunden weniger als im Vorjahr für die BVG erbracht. Ebenso wurde der Planwert von 1.984,3 Tsd. Umlaufstunden um 229,3 Tsd. Stunden unterschritten. In der Sparte U-Bahn wurden im Jahr 2023 211,7 Tsd. Umlaufstunden für die BVG realisiert. Somit wurde der Vorjahreswert um 73,0 Tsd. Umlaufstunden unterschritten (Vj. 284,6 Tsd. Umlaufstunden). Die im Wirtschaftsplan 2023 vorgesehene Leistungsmenge von 231,0 Tsd. Umlaufstunden wurde um 19,4 Tsd. Stunden unterschritten.
Zuverlässigkeit Die Zuverlässigkeit - das Verhältnis geplanter, abzüglich ausgefallener Fahrten zu den geplanten Fahrten - lag im Bereich Omnibus mit 97,9 % unterhalb des Vorjahreswertes von 98,5 %. In der Sparte U-Bahn betrug die Zuverlässigkeit 96,8 % (Vj. 99,3 %). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist neben der Unterschreitung der geplanten Fahrpersonalmenge auch in der Zunahme kurzfristiger personalbedingter Ausfälle infolge deutlich gestiegener Krankenstände begründet. Beschäftigte Zum 31. Dezember 2023 waren insgesamt 1.744 Beschäftigte bei der BT tätig. Damit verringerte sich der Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr um 165 Beschäftigte (Vj. 1.909) und die zum Stichtag 31. Dezember 2023 geplante Personalmenge wurde um 221 Beschäftigte unterschritten. Insbesondere in der Sparte U-Bahn lag die Zahl der Beschäftigten im gesamten Jahresverlauf unterhalb des geplanten Niveaus, die im Wirtschaftsplan angestrebte Personalmenge wurde jedoch auch in der Sparte Omnibus deutlich unterschritten. Derzeit ist die Personalgewinnung mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Die gute Arbeitsmarktlage für Beschäftigte in Verbindung mit dem fortschreitenden demografischen Wandel führt zu einem knappen Angebot von geeigneten Arbeitskräften. Die Gesamtzahl an Bewerbungseingängen entwickelte sich im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig. Die Anzahl qualifizierter Bewerber*innen in kritischen Berufsgruppen ist relativ gering und der Aufwand, geeignete Personale zu finden, deutlich gestiegen. Die BT hat im Geschäftsjahr verschiedene Maßnahmen zur Personalgewinnung und -bindung etabliert. Durch das Mitarbeiterempfehlungsprogramm, welches im Falle einer erfolgreichen Einstellung eine Prämie an die empfehlende Person auszahlt, konnten in 2023 34,2 % aller Neueinstellungen realisiert werden. Im Oktober und November 2023 organisierte die BT in Kooperation mit dem Technikmuseum Berlin Familientage für die Beschäftigten der BT und ihre Familien, bei denen diese die Ausstellung im Technikmuseum besuchen und an eigens angebotenen Workshops teilnehmen konnten. Im Geschäftsjahr stellte die BT auch weiterhin in Kooperation mit externen Fahrschulen Omnibusfahrpersonal zur Ausbildung ein. Dies ist ein zusätzlicher wichtiger Baustein der Personalgewinnung, da fluktuationsbedingt ein hoher Bedarf an Fahrpersonal besteht und ausreichend qualifizierte Berufskraftfahrer*innen nur in geringerem Umfang als in den Vorjahren auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die Anzahl der Omnibusfahrer*innen sank im Vergleich zum Vorjahr um 84 auf 1.510. Davon befanden sich zum Stichtag 27 Omnibusfahrer*innen (Vj. 20) in der Ausbildung. Die Höherqualifizierung von Bewerber*innen vom Führerschein Klasse B zum Führerschein Klasse D95 stellt weiterhin eine nachhaltige Erweiterung des Arbeitsmarktangebotes dar und ist aufgrund der allgemeinen Arbeitsmarktlage wieder stärker vorzunehmen. Die dadurch geschaffene Beschäftigtenbindung wirkt sich außerdem auf die Personalbestandsstabilität aus. Die Anzahl der U-Bahnfahrer*innen lag mit 165 per 31. Dezember 2023 um 84 Beschäftigte unter dem Vorjahr (Vj. 249 Beschäftigte). Dieser Rückgang ist wesentlich von der ausschließlichen Leistungserbringung der U-Bahn-Kleinprofilleistung durch die BVG ab dem 1. Januar 2023 geprägt. Dabei wechselten 61 U-Bahnfahrer*innen von der BT zur BVG. Bei der U-Bahn befanden sich zum Stichtag 10 Fahrer*innen (Vj. 10) in der Ausbildung.
Im Jahr 2023 wurden 114 Beschäftigte bei der BT eingestellt und damit 51 weniger als im Vorjahr (Vj. 165). Davon wurden 68 Beschäftigte als Fahrer*in zur Ausbildung eingestellt, was einem Anteil von 59,6 % aller Zugänge entspricht. Im gleichen Zeitraum verließen 279 Beschäftigte die BT (Vj. 211). Die Frauenquote lag im Geschäftsjahr mit 6,5 % leicht unter dem Vorjahresniveau (Vj. 7,0 %). Lage Ertragslage Die Umsätze aus Fahrdienstleistungen im Geschäftsjahr 2023 lagen 9.904,8 Tsd. EUR unter dem geplanten Wert von 100.017,4 Tsd. EUR. Der Umsatzrückgang resultiert maßgeblich aus reduzierter Leistung und angepassten Stundenpreisen, da die sich zwischen dem Zeitpunkt der Wirtschaftsplanung und dem Jahresbeginn 2023 deutlich verstärkende Fluktuation entsprechende Anpassungen erforderlich machte. Die sonstigen Umsatzerlöse lagen mit einem Wert von 3.954,7 Tsd. EUR um 3.916,9 Tsd. EUR über dem geplanten Niveau. Wesentlich hierfür war die einmalige Erstattung der Kosten durch die BVG für die nicht im Wirtschaftsplan vorgesehene tarifliche Inflationsausgleichs-Sonderzahlung 2023 in Höhe von 2.447,2 Tsd. EUR. In 2023 wurde mit der BVG eine Vereinbarung zur Übernahme der Ausbildungskosten von im Nachgang zu ihrer Ausbildung bei der BT zur BVG gewechselten Fahrpersonalen abgeschlossen und generierte Erträge in Höhe von 1.468,6 Tsd. EUR. Mit einem Wert von 87.785,8 Tsd. EUR unterschritt der Personalaufwand die geplante Größe von 93.352,5 Tsd. EUR. Die Unterschreitung liegt im Wesentlichen darin begründet, dass der Personalbestand im Geschäftsjahr infolge gestiegener Fluktuation und rückläufiger Bewerberzahlen deutlich unter dem geplanten Niveau verblieb. Der mit 6.204,6 Tsd. EUR geplante Material- und sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich um 207,3 Tsd. EUR, insbesondere aufgrund gestiegener Kosten für personalbedingte Ausfälle. Gegenläufig wirkten geringer als geplant angefallene Kosten für die Aus- und Weiterbildung von Fahr- und Verwaltungspersonal sowie für Dienstkleidung. Die beschriebenen Sachverhalte im Geschäftsjahr 2023 führten zu einem Ergebnis vor Gewinnabführung, welches 5,0 Tsd. EUR unter dem geplanten Wert von 46,7 Tsd. EUR lag. Gegenüber dem Vorjahr sind die Umsatzerlöse aus Fahrdienstleistungen um 7.167,6 Tsd. EUR auf 90.112,6 Tsd. EUR gesunken, da die Umlaufstunden rückläufig waren. Einflussfaktoren waren insbesondere die ausschließliche Erbringung der U-Bahn Kleinprofil-Leistung durch die BVG sowie die Herausforderungen im Bereich der Personalgewinnung und die krankheitsbedingt angestiegenen kurzfristigen Personalausfälle in beiden Sparten. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7.258,7 Tsd. EUR auf insgesamt 87.785,8 Tsd. EUR verringert (Vj. 95.044,5 Tsd. EUR). Der Rückgang resultiert maßgeblich aus der gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich geringeren Personalmenge. Entsprechend verringerte sich auch das Volumen des im Dezember 2023 rückgestellten und im Februar 2024 zur Auszahlung vorgesehenen Inflationsausgleichs um 286,6 Tsd. EUR auf 2.447,2 Tsd. EUR (Vj. 2.733,8 Tsd. EUR). Der Material- und sonstige betriebliche Aufwand lag im Geschäftsjahr bei 6.411,9 Tsd. EUR und damit 795,3 Tsd. EUR über dem Vorjahr. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus einer Zunahme der Strafzahlungen infolge personalbedingter Leistungsausfälle sowie gestiegener Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung. Die Abschreibungen nahmen gegenüber dem Vorjahr um 91,7 Tsd. EUR auf 331,9 Tsd. EUR zu. Das Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund gestiegener Zinserträge um 169,7 Tsd. EUR auf 235,2 Tsd. EUR. Aufgrund der zuvor beschriebenen Sachverhalte wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Gewinnabführung von 41,7 Tsd. EUR erzielt (Vj. Ergebnis vor Verlustausgleich -2.372,3 Tsd. EUR). Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2023 -1.328,4 Tsd. EUR (Vj. -2.204,8 Tsd. EUR). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der deutlichen Ergebnisverbesserung. Die starke Zunahme der Forderungen führt jedoch zu einem negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Der positive Finanzierungs-Cashflow ist auf den Verlustausgleich 2023 in Höhe von 2.372,3 Tsd. EUR (Vj. Gewinnabführung 883,0 Tsd. EUR) zurückzuführen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -736,7 Tsd. EUR beinhaltet im Wesentlichen Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 543,3 Tsd. EUR (Vj. 339,5 Tsd. EUR), Auszahlungen für den Erwerb von Deckungsvermögen für Langzeitkonten in Höhe von 429,1 Tsd. EUR sowie erhaltene Zinsen in Höhe von 235,3 Tsd. EUR. Im Rahmen des Konzernfinanzierungsvertrages mit der BBH bestanden zum 31. Dezember 2023 Cash-Pooling-Forderungen in Höhe von 734,1 Tsd. EUR (Vj. 427,0 Tsd. EUR). Der BT wird ein Rahmenkredit von 6.000,0 Tsd. EUR gewährt, der bei Bedarf und in Abstimmung mit dem Gesellschafter in der Kredithöhe angepasst werden kann. Zum Bilanzstichtag ist er nicht in Anspruch genommen. Die Zahlungsfähigkeit der BT war im Jahr 2023 gewährleistet. Vermögenslage Im Geschäftsjahr nahm die Bilanzsumme um 1.820,2 Tsd. EUR auf 10.513,2 Tsd. EUR zu, vorwiegend aufgrund der Zunahme von Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Das Eigenkapital blieb mit 533,2 Tsd. EUR unverändert. Die Eigenkapitalquote nahm aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme um 1,0 Prozentpunkt auf 5,1 % zum 31. Dezember 2023 ab. Das Fremdkapital hat im Wesentlichen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das Anlagevermögen der BT in Höhe von 989,6 Tsd. EUR lag oberhalb des Niveaus des Vorjahres (Vj. 772,0 Tsd. EUR) und war durch das Eigenkapital zu 53,9 % (Vj. 69,1 %) gedeckt. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme stieg auf 9,4 % (Vj. 8,9 %). Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Es handelt sich im Wesentlichen um personalbezogene Rückstellungen, welche hauptsächlich aus Verpflichtungen aus der Vereinbarung zur Zahlung eines Inflationsausgleichs im Februar 2024 sowie aus dem TV-Demografie, Urlaubs- und Berufsgenossenschaftsverpflichtungen und anhängigen Rechtsverfahren bestehen. Die Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten ist vor allem durch den Ergebnisanstieg sowie höhere Steuerverbindlichkeiten begründet. Gesamtaussage Im Geschäftsjahr wurde ein Ergebnis vor Gewinnabführung von 41,7 Tsd. EUR erwirtschaftet. Die Geschäftsführung ist unter Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen, der hohen Inflationsrate und des Arbeitskräftemangels insgesamt zufrieden mit der Entwicklung im Geschäftsjahr 2023. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen- und Risikobericht Die BT erfasst und bewertet bestehende Chancen und Risiken entsprechend dem gültigen Chancen- und Risikomanagementsystem der BVG. Die Leiter der Fachbereiche sind dafür verantwortlich, in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen auftretende Risiken zu identifizieren und Vorschläge für geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung zu entwickeln. Die Gesamtverantwortung trägt die Geschäftsleitung. Auf Basis des Chancen- und Risikomanagementhandbuchs wurden in allen Bereichen betriebliche, personelle und IT-Risiken untersucht, entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen entwickelt und - wenn möglich - bereits durchgeführt. Die zuletzt beobachtete und weiterhin anhaltende deutliche Zunahme des Krankenstands stellt fortwährend ein Risiko für die BT dar. Krankheitsbedingte Leistungsausfälle oder eine Ausdünnung des Fahrplanangebotes würden sich gleichermaßen negativ auf die Umlaufstunden und Umsatzerlöse der BT auswirken. Das Risiko wird derzeit als hoch eingeschätzt. Die weiterhin auf hohem Niveau befindlichen Inflationsraten ergeben ein mögliches Tarifrisiko, welches die bereits in der beschlossenen Wirtschaftsplanung abgebildete Tarifentwicklung übersteigen könnte. Gegebenenfalls ist für die BT die weitere Vorgehensweise im Konzern abzustimmen und umzusetzen. Das Risiko wird als hoch eingeschätzt. Ein Risiko besteht ferner in der schwer vorhersehbaren Fluktuation von Personal sowie den Veränderungen des Arbeitsmarktes. Dieses Risiko kann sich steigend negativ auf die Leistungsindikatoren auswirken. Dem wird durch die Höherqualifizierung und intensive Betreuung neu eingestellter Beschäftigter sowie weiteren Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung von Personal entgegengewirkt. Im Geschäftsjahr nahm die Fluktuation aufgrund überproportional hoher Abgänge gegenüber dem Vorjahr zu. Ein geringer Personaldeckungsgrad kann auch dazu führen, dass die Arbeitsbelastung bei den vorhandenen Mitarbeiter*innen steigt, was auf Dauer zu Unzufriedenheit, Fluktuation und krankheitsbedingten Ausfällen führen kann. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wird das Risiko derzeit als hoch eingeschätzt. Die BT erbringt Fahrdienstleistungen in den Bereichen Omnibus und U-Bahn. Dabei war die BVG im Geschäftsjahr die alleinige Auftraggeberin. Ein Wegfall der Beauftragung von Fahrdienstleistungen durch die BVG hätte für die BT essentielle Auswirkungen auf die Leistungsindikatoren. Seit dem 1. September 2020 gilt zwischen der BVG und dem Land Berlin ein neuer Verkehrsvertrag mit einer Laufzeit bis zum 31. August 2035. Damit ist die BVG für 15 Jahre mit der Erbringung von ÖPNV-Leistungen beauftragt. Somit ist auch weiterhin davon auszugehen, dass die BVG die Beauftragung der BT fortsetzen wird. Das Risiko wird daher als gering eingeschätzt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft die IT-Bedrohungslage für sogenannte Cyber-Risiken aufgrund des Krieges in der Ukraine auf Stufe ORANGE (3 von 4) ein. Die Betreiber Kritischer Infrastrukturen sind zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Das BSI empfiehlt im Zuge dessen konkrete Maßnahmen zur Absicherung der IT. Ein Angriff auf die IT-Infrastruktur könnte die Arbeitsfähigkeit der BT stark beeinträchtigen. Es existieren Notfallpläne, um den Fahrbetrieb im Schadensfall mit gezielten Maßnahmen weiterhin durchführen zu können. In dem im ersten und zweiten Quartal 2022 durchgeführten IT-Assessment der IT-Infrastruktur wurden kritische Punkte identifiziert. Die identifizierten Risiken wurden jeweils mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrem Schadenausmaß bewertet. Aus der Bewertung ergibt sich eine Risikenliste mit hohen, mittleren und geringen Risiken. Ein großer Teil dieser Risiken konnte bereits eliminiert werden. Im Geschäftsjahr 2024 werden die Maßnahmen zur Minimierung und Eliminierung fortgesetzt. Die Risiken werden in einem einheitlichen Reporting abgebildet. Bestandsgefährdende Risiken werden nach aktueller Einschätzung nicht gesehen. Chancen bestehen in der Weiterentwicklung des virtuellen Betriebshofkonzeptes. Diese sind nicht konkret bewertbar, tragen aber zur Stabilisierung und Optimierung der Prozesse bei und können so die Zuverlässigkeit der Leistungserbringung der BT steigern. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024 sind Umsätze aus Fahrdienstleistungen der Sparten Omnibus und U-Bahn von 92.739,0 Tsd. EUR sowie 1.827,2 Tsd. Umlaufstunden geplant. Auf die Sparte Omnibus entfallen dabei 1.650,0 Tsd. Umlaufstunden sowie ein Umsatz von 81.361,5 Tsd. EUR. Für die U-Bahn sieht die Planung ein Leistungsvolumen von 177,2 Tsd. Umlaufstunden und einen Umsatz von 11.377,5 Tsd. EUR vor. Es wird ein Personalaufwand von 85.146,9 Tsd. EUR geplant. Zum Stichtag 31. Dezember 2024 wird ein Personalbestand von 1.740 Beschäftigten erwartet. Das angestrebte Jahresergebnis vor Gewinnabführung soll 51,0 Tsd. EUR betragen. Die Zuverlässigkeit soll über dem Niveau des Vorjahres liegen. Vor dem Hintergrund der weiter fortbestehenden konzernweiten Ausdünnung des Regelfahrplans im Bereich Omnibus sowie der zunehmenden Fluktuation wird für 2024 eine geringere Leistungsmenge erwartet als in der Planung unterstellt. Die Umsatzerlöse werden ebenso wie der Personalaufwand leicht unterhalb des geplanten Niveaus erwartet. Das angestrebte Jahresergebnis steht weiterhin in Einklang mit der verabschiedeten Wirtschaftsplanung. Erklärung zur Unternehmensführung Zur Definition von Zielgrößen hinsichtlich der Frauenanteile im Aufsichtsrat und unter den Geschäftsführer*innen wurde entsprechend der gesetzlichen Vorgabe am 4. September 2015 ein Gesellschafterbeschluss für die BT gefasst. Die Zielgrößen wurden inhaltlich und zeitlich erfüllt und mit dem Gesellschafterbeschluss vom 10. März 2021 für weitere fünf Jahre festgelegt. Dabei ist die Geschäftsführung zu mindestens 50 % mit Frauen zu besetzen. Besteht die Geschäftsführung nur aus einer Person, besteht zur Vermeidung von Diskriminierungen keine Zielgröße für den Frauenanteil. Der Aufsichtsrat der BT, gegenwärtig bestehend aus neun Mitgliedern, ist mit mindestens vier Frauen zu besetzen. Weiterhin hat die Geschäftsleitung der BT im Jahr 2015 beschlossen, die Führungspositionen in den der Geschäftsführung nachgeordneten zwei Ebenen bis 2021 zu 15 % mit Frauen zu besetzen. Die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung besteht aus der Funktion Leiter*in Betrieb. Die zweite Führungsebene unter der Geschäftsführung besteht aus den Teamleiter*innen. Da das klassische Berufsbild der Fahrdienstbeschäftigten bisher eher Männer angesprochen hat, wurde in Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretungen die Quote von 15 % bewusst auf diesem Niveau definiert, um keine Gruppe zu benachteiligen. Der Anteil der vom Gesellschafter zu erfüllenden und gesetzlich anzustrebenden Frauenanteile in der Geschäftsführung und der Führungsebene darunter wurde auf beiden Ebenen erfüllt. Zum 31. Dezember 2023 oblag die Geschäftsführung einer Frau, die darunter liegende Führungsebene war zu 50 % mit Frauen besetzt. Im Aufsichtsrat sind am 31. Dezember 2023 vier von neun Mitgliedern weiblich. Damit wurde die Quote im Geschäftsjahr erfüllt. In der zweiten Ebene nach der Geschäftsführung gibt es bisher auf acht Positionen eine Frau in Führungsposition. Die Zielgröße von 15 % wurde im Geschäftsjahr mit 12,5% fast erreicht. Die Geschäftsleitung der BT hat in 2021 beschlossen, die Führungspositionen in den der Geschäftsführung nachgeordneten zwei Ebenen bis 31. März 2026 zu 15 % mit Frauen zu besetzen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit in Berliner Landesbetrieben Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat am 12. September 2019 beschlossen, dass Unternehmen mit einer Gesellschafterbeteiligung des Landes Berlin von mindestens 30 % eine detaillierte Auswertung zu den Beschäftigtenzahlen getrennt nach Geschlecht offenlegen sollen. Hierbei sollen die jeweilige Entgeltgruppe und der durchschnittliche Stundenlohn dargestellt sein. Darüber hinaus soll der Anteil von Frauen und Männern in allen Führungsebenen ausgewiesen werden. Diese Auswertung wird in Anlage 1 zum Lagebericht gezeigt. Erklärung zum Corporate Governance Kodex BT GmbH Aufsichtsrat und Geschäftsführung der BT messen den Grundsätzen einer verantwortungsvollen und transparenten Unternehmensführung einen hohen Stellenwert bei. Der Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex der BT in der Fassung vom 20. November 2019 hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 23. November 2023 seine Zustimmung erteilt. Die unterzeichnete Gemeinsame Erklärung des Aufsichtsrates und der Geschäftsleitung der BT zu den Empfehlungen des Corporate Governance Kodex BT GmbH ist diesem Lagebericht als Anlage 2 beigefügt.
Berlin, 5. Februar 2024 BT Berlin Transport GmbH Meike Brännström, Geschäftsführerin Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der BT Berlin Transport GmbH wurde gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften sowie unter Beachtung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurden Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 265 Abs. 7 HGB zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die für einzelne Posten geforderten Angaben sind in den Anhang aufgenommen worden. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma BT Berlin Transport GmbH, im Folgenden BT, mit Sitz in Berlin im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRB 72916 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Für das Anlagevermögen bestehen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern: Software 3 Jahre, Hardware 3 Jahre, Großrechner (Server) 5 Jahre und für Büroinventar 10 Jahre. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von 250,01 EUR bis 1.000,00 EUR, die selbstständig nutzbar sind, wird pro Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet, der jeweils über fünf Jahre linear aufgelöst wird. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Das Wahlrecht zur Bilanzierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände wurde nicht genutzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bei den Forderungen werden Wertberichtigungen für alle erkennbaren Realisierungsrisiken vorgenommen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Als aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen lediglich im Sinne transitorischer Posten des § 250 Abs. 1 bzw. Abs. 2 HGB ausgewiesen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die BT wendet die Nettomethode an. Zinsänderungseffekte werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Der Verpflichtung aus den Langzeitkonten liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten des Versicherungsmathematikers Aon Hewitt GmbH, München, vom 3. Januar 2024 zu Grunde. Die Bewertung erfolgte nach der Anwartschaftsbarwertmethode. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,75 % gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB und der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Es wurden erwartete Gehalts- und Kostensteigerungen mit 2,50 % sowie eine Fluktuation von 10,12 % berücksichtigt. Als Rechnungsgrundlage werden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Es erfolgt gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB eine Saldierung der Verpflichtung mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtung dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Contractual-Trust-Arrangements 'CTA'). Das Deckungsvermögen wird dabei mit dem beizulegenden Zeitwert nach den vertraglichen Regelungen berücksichtigt. Saldiert werden auch die korrespondierenden Aufwendungen und Erträge aus der Auf- bzw. Abzinsung der Verpflichtungen (einschließlich der Erfolgswirkungen aus der Änderung des Rechnungszinsfußes) und aus der Bewertung sowie den laufenden Erträgen des Deckungsvermögens. Der sich ergebende Saldo wird im Zinsergebnis ausgewiesen Zur Bewertung der Personalrückstellungen für Zeitzuschläge als Ausgleich für Sonderformen der Arbeit wurde der tarifliche Stundensatz angesetzt, die Zeitguthaben der Kurzzeitkonten gewerblich Beschäftigter wurden mit dem durchschnittlichen Stundensatz und die Zeitguthaben der Kurzzeitkonten der Angestellten mit dem individuellen Stundensatz jeweils zuzüglich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung bewertet. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Auf Grund der bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der BVG Beteiligungsholding GmbH & Co. KG (BBH), Berlin, werden im Jahresabschluss der BT als Organgesellschaft keine latenten Steuern bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz Werte in den Tabellen in Tsd. EUR, soweit nicht anders angegeben Anlagevermögen Es wird auf den Anlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 Satz 1 HGB), der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, verwiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen beinhalten, wie im Vorjahr, ausschließlich Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Vermögensverrechnung Aus der Verrechnung der Vermögensgegenstände zur Insolvenzsicherung mit den gesicherten Verpflichtungen aus den Langzeitkonten ergibt sich ein Rückstellungsbetrag von 288 Tsd. EUR (Vj. 424 Tsd. EUR). Bei den Vermögensgegenständen zur Insolvenzsicherung der Guthaben auf den Langzeitkonten handelt es sich um Ansprüche aus einem kollektiven Rückdeckungsvertrag (Kapitalisierungsgeschäft). Die fortgeführten Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert, entsprechend ist auch keine Abführungssperre entstanden. Angaben zur Verrechnung:
Gewinnrücklagen Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich ausschließlich um andere Gewinnrücklagen. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen mit 7.080 Tsd. EUR (Vj. 5.654 Tsd. EUR). Diese betreffen u. a. Inflationsausgleichs-Sonderzahlung mit 2.447 Tsd. EUR (Vj. 0 Tsd. EUR) Urlaubsansprüche mit 1.863 Tsd. EUR (Vj. 1.875 Tsd. EUR), aufgelaufene Zeitguthaben mit 1.408 Tsd. EUR (Vj. 1.598 Tsd. EUR), noch nicht gezahlte Zeitzuschläge für den Monat Dezember 2023 mit 651 Tsd. EUR (Vj. 737 Tsd. EUR) und Gesundheitsvorsorge (TV Demografie) mit 605 Tsd. EUR (Vj. 1.075 Tsd. EUR). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen überwiegend Steuerverbindlichkeiten aus Umsatzsteuer mit 1.701 Tsd. EUR (Vj. 1.191 Tsd. EUR) und Lohnsteuer mit 537 Tsd. EUR (Vj. 619 Tsd. EUR). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Werte in den Tabellen in Tsd. EUR, soweit nicht anders angegeben Umsatzerlöse nach Bereichen Die Umsätze wurden ausschließlich im Inland erzielt.
Die sonstigen Umsatzerlöse beinhalten außergewöhnliche Erträge aus dem Ausgleich für Inflationsausgleichzahlungen durch die BVG von 2.447 Tsd. EUR (i. Vj. 0 Tsd. EUR). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten als wesentliche Posten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 224 Tsd. EUR (Vj. 1.109 Tsd. EUR), Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 26 Tsd. EUR (Vj. 3 Tsd. EUR) und Erträge aus Aufwandskorrekturen Vorjahre mit 8 Tsd. EUR (Vj. 8 Tsd. EUR). Diese Erträge von insgesamt 258 Tsd. EUR (Vj. 1.120 Tsd. EUR) werden dem periodenfremden Ergebnis zugerechnet. Materialaufwand
Personalaufwand
Die Personalaufwendungen beinhalten außergewöhnliche Aufwendungen für Inflationsausgleichzahlungen von 2.447 Tsd. EUR (i. Vj. 2.734 Tsd. EUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen
Finanzergebnis
*) vor Verrechnung mit Erträgen aus dem
Deckungsvermögen
Verlustübernahme / Gewinnabführung Aufgrund eines mit der BBH seit 2007 bestehenden Gewinnabführungsvertrags wird der Gewinn des Geschäftsjahres von 42 Tsd. EUR an die Gesellschafterin abgeführt (Vj. Verlustausgleich 2.372 Tsd. EUR). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen für die Folgejahre sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von 937 Tsd. EUR (Vj. 963 Tsd. EUR), davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 880 Tsd. EUR (Vj. 963 Tsd. EUR). Beschäftigte
Gesamtbezüge des Aufsichtsrates Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates belaufen sich im Berichtsjahr auf 12.600 EUR. Aufsichtsrat
Geschäftsführung und Bezüge der Geschäftsführung Geschäftsführerin Dipl.-Kffr. Diana Kelm, Berlin, bis 30. November 2023 Geschäftsführerin Meike Brännström, Berlin, ab 1. September 2023 Diana Kelm erhielt im Geschäftsjahr eine Festvergütung in Höhe von 128.066 EUR und eine variable Vergütung von 29.947 EUR. Meike Brännström erhielt im Geschäftsjahr eine Festvergütung in Höhe von 50.571 EUR. Die Vergütung erfolgt über die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts, Berlin. Die entsprechenden Beschäftigungskosten werden an die BT weiterberechnet. Konzernverhältnisse Die BT ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der BVG Beteiligungsholding GmbH & Co. KG (BBH), Berlin. Sie wird über die BBH in den für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufgestellten Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts, Berlin, HRA 31152, Berlin-Charlottenburg einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. Die BT ist auch Gesellschaft des Teilkonzerns BBH, der von der Aufstellung eines Konzernabschlusses für den kleinsten Kreis von Unternehmen befreit ist. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB für die BT belief sich auf 10 Tsd. EUR und betraf mit 10 Tsd. EUR Abschlussprüfungsleistungen. Nachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der BT von besonderer Bedeutung wären, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.
Berlin, 05. Februar 2024 BT Berlin Transport GmbH Meike Brännström, Geschäftsführerin Stundenentgelte (in €) TV-N nach Entgeltgruppen, Stufen und Geschlecht Personalbestand Stand 31.12.2023 Werte in Köpfe
1 Stundenentgelte laut TV-N gültig 1. Juli
2023 Ohne Berücksichtigung von außertariflichen
Entgelten
2 Prozentualer Anteil an Gesamtzahl je
Geschlecht
Führungsebenen BT
Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 seine Aufgaben nach Maßgabe der Gesetze, des Gesellschaftsvertrages, seiner Geschäftsordnung sowie des Corporate Governance Kodex der BT wahrgenommen. Die Geschäftsleitung informierte den Aufsichtsrat umfassend, kontinuierlich und zeitnah in schriftlichen und mündlichen Berichten über den Geschäftsverlauf, die Lage des Unternehmens, die aktuelle Ertragssituation, zum Risikomanagement, über die kurz- und mittelfristige Unternehmensplanung, die Liquidität des Unternehmens sowie organisatorische Maßnahmen. Abweichungen zwischen Geschäftsverlauf und aufgestelltem Wirtschaftsplan wurden in schriftlicher oder mündlicher Form von der Geschäftsleitung erläutert und im Gremium diskutiert. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand mit der Geschäftsleitung auch außerhalb der Sitzungen in Kontakt und hat mit ihr aktuelle Geschäftsvorgänge besprochen. Aufsichtsratssitzungen Im Geschäftsjahr 2023 trat der Aufsichtsrat zu vier ordentlichen Sitzungen zusammen: am 23.02.2023, 11.05.2023, 24.08.2023 und 23.11.2023. In diesen Sitzungen behandelte er schriftliche Beschluss- und Informationsvorlagen sowie mündliche Berichte der Geschäftsleitung. Schwerpunkte der Befassung im Aufsichtsrat Die detaillierte Berichterstattung der Geschäftsleitung zur wirtschaftlichen Lage der BT, zur aktuellen Geschäftsentwicklung und die Liquidität der Gesellschaft waren Gegenstand in jeder Sitzung. Dabei wurde jeweils auch über Personalthemen sowie Maßnahmen zur Ergebnissteuerung informiert. Schwerpunkt der Sitzung 01/2023 war die Erläuterung und Beschlussfassung zum Jahresabschluss 2022. Die Geschäftsführung gab einen Rückblick über den Geschäftsverlauf 2022 und informierte über die Schwerpunkte für das Jahr 2023. In der Sitzung 02/2023 wurde im Gremium unter anderem die Veränderungen in der Leistungserbringung, die aktuelle Personalentwicklung sowie die Recruiting-Maßnahmen in beiden Sparten erläutert und diskutiert. Gegenstand einer Beschlussvorlage war die Bestellung einer Geschäftsführerin zum 01.09.2023 für den Zeitraum von vier Jahren. Auch wurde dem Gremium der zukünftige Leiter Betrieb der BT vorgestellt. Im Mittelpunkt der Aufsichtsratssitzung 03/2023 standen die Beschlussfassung zur Wirtschaftsplanung 2024 sowie die Vorstellung der Mittelfristplanung bis 2028. Eine weitere Beschlussfassung erfolgte über die Bestellung eines Wirtschaftsprüfers für das Geschäftsjahr 2023. In der Sitzung 03/2023 erfolgte auch die Überprüfung der Effizienz der Aufsichtsratstätigkeit mittels eines Fragebogens. In der Aufsichtsratssitzung 04/2023 hat die Geschäftsführung über die Veränderungen in der Leistungserbringung, Personalentwicklung sowie über die Entwicklungen der Liquidität des Unternehmens informiert. Ein Schwerpunkt lag dabei auf den Ausblick zur Kapazität und Leistungserbringung 2024. Weiter wurden dem Gremium die ersten Erkenntnisse nach der Einführung der neuen Turnusmodelle sowie die Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung vorgestellt. Eine Beschlussfassung erfolgte über die Änderungen in der Geschäftsführung der BT. Ein weiterer Beschluss wurde über die Abgabe der Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex der BT gefasst. Personelle Änderungen Im Berichtszeitraum gab es eine Änderung in der Zusammensetzung des Aufsichtsrates. Frau Bonde legte zum 30.04.2023 ihr Mandat nieder. Für den Rest der Amtszeit hat der Gesellschafter Frau Jenny Zeller als neues Aufsichtsratsmitglied bestellt. Nach erfolgter Mandatsniederlegung der ersten stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der BT Frau Bonde zum 30.04.2023 wählte das Gremium an ihrer Stelle am 11.05.2023 Frau Jenny Zeller, Vorständin Personal/Soziales der BVG AöR. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet und keine Änderungen an seiner Geschäftsordnung vorgenommen. Jahresabschluss Die vom Aufsichtsrat mit der Abschlussprüfung beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), Berlin, hat den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss der BT Berlin Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts für das Geschäftsjahr nach den Regeln des HGB geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Die Aufsichtsratsmitglieder haben den Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 erhalten. Der Abschlussprüfer hat an der Aufsichtsratssitzung zum Jahresabschluss 2023 teilgenommen, die Ergebnisse seiner Prüfung erläutert und Fragen des Aufsichtsrates beantwortet. Der Aufsichtsrat hat nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses keine Einwendungen erhoben und dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt, den Jahresabschluss 2023 festgestellt und der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Aufsichtsrat und Geschäftsleitung haben mit dem Jahresabschluss eine gemeinsame Erklärung zu den Empfehlungen des Corporate Governance Kodex der BT Berlin Transport GmbH abgegeben. Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Geschäftsleitung sowie den Arbeitnehmervertretungen für die erfolgreiche Arbeit und die gezeigte Einsatzbereitschaft im Geschäftsjahr 2023.
Berlin, 22. Februar 2024 Dr. Rolf Erfurt, Aufsichtsratsvorsitzender BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BT Berlin Transport GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BT Berlin Transport GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BT Berlin Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 5. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dierk Schultz, Wirtschaftsprüfer ppa. Jan Witing, Wirtschaftsprüfer Gemeinsame Erklärung des Aufsichtsrates und der Geschäftsleitung der BT Berlin Transport GmbH zu den Empfehlungen des Corporate Governance Kodex BT GmbHDer Aufsichtsrat und die Geschäftsleitung der BT Berlin Transport GmbH erklären, dass den Empfehlungen des von ihnen beschlossenen Corporate Governance Kodex der BT Berlin Transport GmbH in der Fassung vom 20.11.2019 entsprochen wurde und in Zukunft entsprochen werden soll.
Berlin, 23. November 2023 Für den Aufsichtsrat Dr. Rolf Erfurt, Vorsitzender des Aufsichtsrates der BT Berlin Transport GmbH Die Geschäftsleitung Diana Kelm, Geschäftsführerin Personal/Soziales Meike Brännström, Geschäftsführerin Betrieb |
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