Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 8332
Eingetragen
29.8.2001
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Verwaltung, Nutzung und Verwertung des ihr gehörenden und künftigen Vermögens; die Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen an Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen, soweit diese nicht im Wettbewerb zu der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH mit Sitz in Regensburg stehen, sowie an Grundstücksverwaltungs- und verwertungsgesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thomas Reichelt
seit 11.7.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Scheubeck Holding GmbH & Co.
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Scheubeck Holding GmbH & Co.
Germany
299.900 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Scheubeck Holding Verwaltungs-GmbH

Neutraubling

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Scheubeck Holding Verwaltungs-GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Scheubeck Holding Verwaltungs-GmbH, Neutraubling, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Scheubeck Holding Verwaltungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 26. Mai 2023

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schuberth, Wirtschaftsprüfer

Roksvaag, Wirtschaftsprüferin

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.367.949,75 1.855.863,92
2. Geschäftswert 6.982.982,23 3.254.217,50
8.350.931,98 5.110.081,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 97.519.772,28 101.458.154,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.964.121,71 15.629.023,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.678.281,34 40.440.073,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.247.372,73 3.271.074,33
158.409.548,06 160.798.324,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 5.136.402,75 6.048.755,40
2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.110.783,94 2.110.783,94
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 505.071.109,80 511.183.750,92
4. Sonstige Ausleihungen 5.521.164,23 4.308.486,28
517.839.460,72 523.651.776,54
684.599.940,76 689.560.182,92
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 71.341.897,87 53.584.473,95
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 81.289.034,67 70.074.698,34
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 12.745.056,67 10.744.002,16
4. Geleistete Anzahlungen 5.884.166,62 3.358.709,68
171.260.155,83 137.761.884,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 178.114.646,38 160.264.217,26
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.382.965,85 842.627,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 21.080.779,22 19.207.369,61
200.578.391,45 180.314.214,01
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 10.000.000,00 0,00
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 308.063.235,26 268.668.429,33
689.901.782,54 586.744.527,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.341.171,57 2.803.935,84
D. Aktive latente Steuern 12.179.774,11 10.878.362,44
1.390.022.668,98 1.289.987.008,67

Passiva

31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 45.000,00 45.000,00
II. Andere Gewinnrücklagen 56.083,63 53.679,69
III. Nicht beherrschende Anteile 1.054.565.808,12 989.516.313,74
1.054.666.891,75 989.614.993,43
B. Sonderposten
Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 928.390,69 1.071.344,76
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 104.652.719,37 96.850.591,44
2. Steuerrückstellungen 6.687.759,95 6.348.463,33
3. Sonstige Rückstellungen 95.026.118,76 81.584.504,65
206.366.598,08 184.783.559,42
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.097.423,75 5.492.558,70
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 50.219.734,38 43.585.706,24
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 33.668.343,99 24.679.542,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.220.432,06 1.159.288,68
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 19.529.285,48 19.405.610,40
6. Sonstige Verbindlichkeiten 16.819.544,52 19.214.359,63
126.554.764,18 113.537.065,65
E. Rechnungsabgrenzungsposten 482.513,59 176.947,76
F. Passive latente Steuern 1.023.510,69 803.097,65
1.390.022.668,98 1.289.987.008,67

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2022

2021
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 848.347.522,37 741.598.108,51
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 12.725.952,02 4.413.059,09
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.665.870,77 1.556.659,14
4. Sonstige betriebliche Erträge 19.350.504,46 13.330.250,32
davon aus der Währungsumrechnung EUR 8.128.806,04 (Vj. EUR 4.123.219,23)
882.089.849,62 760.898.077,06
5. Materialaufwand 283.032.014,74 233.380.470,26
6. Personalaufwand 289.534.897,34 271.662.264,18
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 23.696.669,31 23.859.431,67
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 147.972.483,50 118.036.009,65
davon aus der Währungsumrechnung EUR 7.293.544,34 (Vj. EUR 3.030.268,67)
-744.236.064,89 -646.938.175,76
9. Erträge aus Beteiligungen 61.818,00 46.800,00
10. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen -334.208,86 1.055.720,84
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 92.847,85 139.172,33
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 628.088,78 79.106,36
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.420.918,73 0,00
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.942.014,93 2.863.158,38
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 1.872.637,44 (Vj. EUR 1.848.679,82)
-3.914.387,89 -1.542.358,85
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -43.609.230,06 -39.676.684,49
16. Ergebnis nach Steuern 90.330.166,78 72.740.857,96
17. Sonstige Steuern 1.960.077,61 1.712.335,20
18. Konzernjahresüberschuss 88.370.089,17 71.028.522,76
19. Einstellung in Gewinnrücklagen -2.403,94 -2.336,92
20. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn -88.367.685,23 -71.026.185,84
21. Konzernbilanzgewinn 0,00 0,00

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG für 2022

2022 2021
TEUR TEUR
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 88.370 71.029
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 25.118 23.221
Zunahme der Rückstellungen 18.142 11.508
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -1.128 -2.533
Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen / Leistungen sowie anderer Aktiva -53.051 -36.778
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen / Leistungen sowie anderer Passiva (ohne Ausschüttungen) 17.851 16.209
Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -1.598 -453
Zinsaufwendungen/Zinserträge 2.314 2.784
Erträge aus Beteiligungen, aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens -154 -186
Ertragsteueraufwand 43.609 39.677
Ertragsteuerzahlungen -46.017 -43.127
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 93.456 81.351
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -330 -645
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 566 2.313
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -17.921 -19.824
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 53.090 10.023
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagevermögen -48.182 -43.974
Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten -6.550 -1.512
Auszahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzposition -80.000 0
Auszahlungen für sonstige Wertpapiere des Umlaufvermögens -10.000 0
Erhaltene Zinsen 629 79
Erhaltene Dividenden 712 186
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -107.986 -53.354
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 291 252
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -752 -683
Gezahlte Zinsen -1.069 -1.014
Auszahlungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens und Minderheitsgesellschafter -24.602 -24.594
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -26.132 -26.039
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -40.662 1.958
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 57 2.041
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 268.668 264.669
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 228.063 268.668
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten ohne die darin enthaltenen Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 228.063 268.668
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 228.063 268.668

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Erwirtschaftetes Eigenkapital Summe
EUR Andere Gewinnrücklagen
Stand 01.01.2021 45.000,00 51.342,77 96.342,77
Ergebniszuweisung an Kommanditisten 0,00 0,00 0,00
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00
Änderung Konsolidierungskreis 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss 0,00 2.336,92 2.336,92
Übriges Ergebnis 0,00 0,00 0,00
Gesamt-Ergebnis 0,00 2.336,92 2.336,92
Stand 31.12.2021 45.000,00 53.679,69 98.679,69
Stand 01.01.2022 45.000,00 53.679,69 98.679,69
Ergebniszuweisung an Kommanditisten 0,00 0,00 0,00
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00
Änderung Konsolidierungskreis 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss 0,00 2.403,94 2.403,94
Übriges Ergebnis 0,00 0,00 0,00
Gesamt-Ergebnis 0,00 2.403,94 2.403,94
Stand 31.12.2022 45.000,00 56.083,63 101.083,63
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile und Jahresergebnis vor EK-Differenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus der Fremdwährungsumrechnung Summe Konzern-Eigenkapital
EUR
Stand 01.01.2021 948.261.293,15 -9.780.867,67 938.480.425,48 938.576.768,25
0,00
Ergebniszuweisung an Kommanditisten -24.747.438,44 0,00 -24.747.438,44 -24.747.438,44
Ausschüttungen -33.220,17 0,00 -33.220,17 -33.220,17
Änderung Konsolidierungskreis 307.605,37 174,74 307.780,11 307.780,11
Jahresüberschuss 71.026.185,84 0,00 71.026.185,84 71.028.522,76
Übriges Ergebnis 0,00 4.482.580,92 4.482.580,92 4.482.580,92
Gesamt-Ergebnis 71.026.185,84 4.482.580,92 75.508.766,76 75.511.103,68
Stand 31.12.2021 994.814.425,75 -5.298.112,01 989.516.313,74 989.614.993,43
Stand 01.01.2022 994.814.425,75 -5.298.112,01 989.516.313,74 989.614.993,43
Ergebniszuweisung an Kommanditisten -24.725.080,41 0,00 -24.725.080,41 -24.725.080,41
Ausschüttungen -50.148,98 0,00 -50.148,98 -50.148,98
Änderung Konsolidierungskreis 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss 88.367.685,23 0,00 88.367.685,23 88.370.089,17
Übriges Ergebnis 0,00 1.457.038,54 1.457.038,54 1.457.038,54
Gesamt-Ergebnis 88.367.685,23 1.457.038,54 89.824.723,77 89.827.127,71
Stand 31.12.2022 1.058.406.881,59 -3.841.073,47 1.054.565.808,12 1.054.666.891,75

Konzernanhang für 2022

A. Vorbemerkung

Der Konzernabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff.) aufgestellt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert.

Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Scheubeck Holding Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Neutraubling im Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg unter der Nummer HRB 5821 eingetragen.

B. Konsolidierungskreis

a) Vollkonsolidierte Unternehmen

In den Konzernabschluss werden neben der Scheubeck Holding Verwaltungs-GmbH als Obergesellschaft, die Scheubeck Holding GmbH & Co. KG und deren Tochtergesellschaften, an denen eine unmittelbare oder mittelbare Mehrheitsbeteiligung besteht, einbezogen. Die Beteiligungsquote der Obergesellschaft beträgt jeweils 0 %.

Im Einzelnen sind dies:

Name und Sitz Beteiligungsquote
Scheubeck Holding GmbH & Co. KG, Neutraubling 0 %
Scheubeck GmbH, Neutraubling 100 %
Scheubeck Bautechnik GmbH, Neutraubling 100 %
Scheubeck Datentechnik GmbH, Neutraubling 100 %
Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, Regensburg (kurz: MR) 80 %
diese wiederum beteiligt an:
MR do Brasil, Indústria Mecânica Ltda., Embu/Brasilien 100 %
Reinhausen (Australia) Pty. Ltd., Sydney/Australien 100 %
Reinhausen Manufacturing Inc., Humboldt/Tennessee/USA (kurz: RM) 100 %
Reinhausen Italia S.r.l., Mailand/Italien 100 %
Reinhausen Asia-Pacific Sdn. Bhd., Kuala Lumpur/Malaysia 100 %
MESSKO GmbH, Oberursel 100 %
MR Japan Corp., Yokohama/Japan 100 %
HIGHVOLT Prüftechnik Dresden GmbH, Dresden 100 %
Highvolt Advanced Testing Systems Inc., Bethel/Connecticut/USA 100 %
OOO MR, Moskau/Russland 100 %
Reinhausen South Africa Pty Ltd., Johannesburg/Südafrika 100 %
MR Asia Ltd., Hongkong/China 100 %
MR China Ltd., Shanghai/China 100 %
Reinhausen Middle East FZE, Dubai/V.A.E. 100 %
MR Manufacturing Ltd., Suzhou/China 100 %
Reinhausen Korea Ltd., Seoul/Südkorea 100 %
Reinhausen Power Composites GmbH, Regensburg 100 %
Reinhausen Luxembourg S.A., Steinsel/Luxemburg 100 %
Reinhausen Canada Inc., Brossard/Québec/Kanada 100 %
PT Reinhausen Indonesia, Tangerang/Indonesien 100 %
Reinhausen 2e d.o.o., Ljubljana/Slowenien 74,72 %
Reinhausen Malaysia Sdn. Bhd., Kuala Lumpur/Malaysia 100 %
Reinhausen Nordic AB, Täby/Schweden 100 %
Reinhausen Solutions Corporation, Yokohama/Japan 65 %
Reinhausen Mexico S. De R.L. De C.V., Querétaro/Mexiko 100 %
Amantys Power Electronics Ltd., Cambridge/Großbritannien 100 %
REİNHAUSEN ENERJİ ÇÖZÜMLERİ ANONİM ŞİRKETİ, Kocaeli/Türkei 90 %
Reinhausen Thailand Ltd., Bangkok/Thailand 76 %
Reinhausen España S.L., Mostoles/Spanien 100 %
British Transformer Components Ltd., Telford/Großbritannien (kurz: BTRAC) 100 %
Reinhausen France SAS, Saint-Yorre/Frankreich (kurz: RFR) 100 %
Hans von Mangoldt GmbH, Aachen 100 %
Hans von Mangoldt Taiwan Co. Ltd., Kaohsiung City/Taiwan 60 %
Reinhausen Singapore Pte. Ltd., Singapur/Singapur 70 %
Sukrut Electric Company Private Ltd., Pune/Indien (kurz: SECPL) 100 %
CEDASPE S.r.l., Mailand/Italien (kurz: CEDASPE) 100 %
SCUR-Alpha 1002 GmbH, München 100 %
Reinhausen Middle East Energy Solutions LLC, Abu Dhabi/V.A.E. 100 %

Die Anteile an den Tochtergesellschaften MR China Ltd. und MR Manufacturing Ltd. werden durch die MR Asia Ltd. gehalten. An der PT Reinhausen Indonesia ist neben MR (98,8 %) die Reinhausen Power Composites GmbH mit 1,2 % beteiligt.

Die Anteile an der Hans von Mangoldt Taiwan Co. Ltd. werden von der Hans von Mangoldt GmbH gehalten. Zum 31. August 2022 wurde die Hans von Mangoldt Produktionsgesellschaft GmbH, Großrudestedt/Deutschland, entkonsolidiert und vollständig liquidiert.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 hat die MR die C.A.P.T. S.r.l. auf die Reinhausen Italia S.r.l., Mailand/Italien (kurz: RI), verschmolzen, an denen die MR jeweils 100 % der Stimmrechte hielt. Die Verschmelzung erfolgte durch Übertragung des gesamten Aktiv- und Passivvermögens auf die RI.

Die Anteile an der Sukrut Electric Company Private Ltd. werden zu 30 % von der CEDASPE S.r.l. und zu 70 % von MR gehalten.

Mit Wirkung zum 1. August 2022 hat die MR sämtliche Geschäftsanteile der ADVANCED TESTING SYSTEMS Inc. (HVATS) mit Sitz in Bethel/Connecticut, USA erworben und ab diesem Zeitpunkt als Tochterunternehmen vollkonsolidiert.

b) Assoziierte Unternehmen

Name und Sitz Beteiligungsquote
Easun-MR Tap Changers (P) Ltd., Chennai/Indien 49 %
Meher Mangoldt Inductors Private Limited, Bangalore/Indien 50 %
Aditya Birla Power Composites Limited, Halol/Indien 49 %

Die Anteile an der Meher Mangoldt Inductors Private Limited werden von der Hans von Mangoldt GmbH (HVMAC) gehalten.

c) Sonstige Beteiligungen

Nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden Gesellschaften, an denen die MR weniger als 20 % der Anteile hält. Diese werden unter "Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" ausgewiesen.

C. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 HGB durch Verrechnung des Wertansatzes der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der einbezogenen Unternehmen im Zeitpunkt des Erwerbs bzw. zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandene Unterschiedsbeträge, welche als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert wurden, werden planmäßig über drei bzw. fünf Jahre linear abgeschrieben. Diese betrugen zum Bilanzstichtag 5.127 TEUR und resultieren aus der Erstkonsolidierung der SECPL (in 2019), der Aufstockung der Anteile der ESS - jetzt RM - (in 2019), der BTRAC (in 2020) sowie der HVATS (in 2022).

Beim Hinzuerwerb weiterer Anteile von Tochterunternehmen von Dritten wird auf eine Kapitalkonsolidierung verzichtet, da es sich um einen die Kapitalseite betreffenden Vorgang zwischen zwei Gesellschaftergruppen des Konzerns handelt. In diesem Fall wird ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Aufrechnung der Anschaffungskosten der Anteile mit dem darauf entfallenden Eigenkapital im Zeitpunkt des Hinzuerwerbs mit den Konzernrücklagen verrechnet und ein passiver Unterschiedsbetrag zu den Konzernrücklagen addiert.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen vollkonsolidierten Unternehmen werden aufgerechnet. Aufrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam gebucht.

Konzerninterne Erträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet bzw. in aktivierte Eigenleistungen oder Bestandsveränderungen umgegliedert. Aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr stammende Zwischenergebnisse wurden eliminiert.

Eine Steuerabgrenzung nach § 306 HGB wurde durchgeführt.

Differenzen aus Währungsumrechnung in Höhe von -3.841 TEUR (Vj. -5.298 TEUR) wurden, da sie vollständig den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen sind, nicht separat im Eigenkapital, sondern unter dem Posten "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen. Die Differenzen aus der Währungsumrechnung sind darüber hinaus im Eigenkapitalspiegel ersichtlich.

Die Equity-Bilanzierung für die assoziierten Unternehmen wurde nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt des Erwerbs vorgenommen. Der Wertansatz wird im Geschäftsjahr wie in den Vorjahren um das anteilige Jahresergebnis sowie Kapitalveränderungen fortgeschrieben. Die Bewertungsmethoden des assoziierten Unternehmens werden nicht an die konzerneinheitliche Bewertung angepasst. Im Geschäftsjahr wurden ergebniswirksame Wertänderungen vor Kürzung um Ertragsteuern in Höhe von -334 TEUR vorgenommen.

Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen werden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.

Für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an einbezogenen Unternehmen ist in der Konzernbilanz ein Ausgleichsposten in Höhe des Anteils anderer Gesellschafter am Eigenkapital gesondert innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen (§ 307 Abs. 1 HGB). Der Ausgleichsposten "Nicht beherrschende Anteile" umfasst grundsätzlich den auf fremde Gesellschafter entfallenden Anteil des gesamten bilanziellen Eigenkapitals auf der Basis der Bilanz, die der Konsolidierung zugrunde gelegt wird.

D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Vermögensgegenstände und Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten werden im Konzernabschluss nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen bewertet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden drei bis 50 Jahre zugrunde gelegt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Die Nutzungsdauern liegen regelmäßig zwischen drei und 33 Jahren. Sie orientieren sich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und bewegen sich abhängig von der jeweiligen Anlageklasse in den folgenden Bandbreiten:

Anlagenklasse Nutzungsdauer in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 50
Bauten 10 - 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 - 20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 15

Anteile an assoziierten Unternehmen sind mit dem anteiligen Eigenkapital bewertet. Unter den Abgängen sind anteilige Jahresfehlbeträge sowie Dividendenausschüttungen erfasst.

Die übrigen Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte werden nach der Lifo-Methode bewertet. Basis für die Wertermittlung stellen bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen die handelsrechtlichen Anschaffungskosten dar. Bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen und Leistungen erfolgt die Bewertung mit der handelsrechtlichen Untergrenze der Herstellungskosten und umfasst somit auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist, kommt dieser zum Ansatz. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 3 % (Vj. 3 %) berücksichtigt.

Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls zu niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt.

Der Konzernabschluss weist erhaltene Investitionszuschüsse in einem besonderen Posten im Sinne von § 298 Abs. 1 i.V.m. § 265 Abs. 5 HGB zwischen dem Eigenkapital und den Rückstellungen aus. Diese werden entsprechend der Nutzungsdauer der jeweils geförderten Vermögensgegenstände zeitanteilig aufgelöst.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) gebildet worden. Die Berechnung erfolgte auf der Basis eines Zinsfußes von 1,77 % (Vorjahr: 1,87 %). Als biometrische Grundlagen fanden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck Anwendung. Für die zukünftige Entwicklung wurde bei Einzelzusagen eine jährliche Gehaltssteigerung um 3 % (Vorjahr: 3 %) und für Leistungen gemäß Versorgungsordnung eine jährliche Steigerung um 2 % (Vorjahr: 2 %) unterstellt. Zukünftige Rentenanpassungen wurden mit 2 % (Vorjahr: 2 %) p. a. für Leistungen nach Versorgungsordnung und mit 1 % (Vorjahr: 1 %) p. a. bei Einzelzusagen berücksichtigt. Die Fluktuation wurde pauschal mit 1 % (Vorjahr: 1 %) berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschluss-stichtag ausgewiesen, soweit diese Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag dar-stellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- bzw. Steuerentlastung mit dem konzerneinheitlichen Steuersatz von 30 % im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet, da die Differenzen im Wesentlichen auf Konsolidierungsvorgänge zurückzuführen sind. Eine Abzinsung erfolgt nicht. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

E. Währungsumrechnung

Die Umrechnung der Bilanzposten aller ausländischen Tochtergesellschaften von der jeweiligen Landeswährung in Euro erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Davon ausgenommen sind die Posten des Eigenkapitals, die gemäß § 308a HGB jeweils zu den historischen Kursen bewertet worden sind.

Aufwands- und Ertragsposten werden mit den Monatsdurchschnittskursen umgerechnet.

Die resultierenden Differenzen zu aktuellen Kursen werden, da sie vollständig den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen sind, nicht separat im Eigenkapital, sondern unter dem Posten "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen. Die Differenzen aus der Währungsumrechnung sind darüber hinaus im Eigenkapitalspiegel ersichtlich.

Die im Anhang ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung - bei den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen - enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

F. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2022 ist in einem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert enthält Beträge in Höhe von 1.856 TEUR, die in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen entstanden sind. Die restlichen 5.127 TEUR resultieren aus der Erstkonsolidierung von Anteilen.

Aus der Veränderung des Konsolidierungskreises (Erstkonsolidierung der HVATS) resultiert ein Zugang des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von 5.941 TEUR.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen der CEDASPE werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben, während die restlichen Anteile (BTRAC, ESS - jetzt RM -, SECPL sowie HVATS) aus der Erst- bzw. Folgekonsolidierung über einen Zeitraum von 3 Jahren abgeschrieben werden. Die Schätzung der voraussichtlichen Nutzungsdauer erfolgte jeweils auf Grundlage der Faktoren der Kaufpreisermittlung. Daneben führen erwartete, umfangreiche Erhaltungsaufwendungen, um den erwarteten ökonomischen Nutzen des erworbenen Unternehmens realisieren zu können, eher zu einer kürzeren Nutzungsdauer.

Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände oder Sachanlagen vorgenommen. Auf die Finanzanlagen erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert in Höhe von 1.421 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht enthalten.

Rechnungsabgrenzungsposten

In dem Rechnungsabgrenzungsposten sind vor allem Wartungsgebühren für Hard- und Software abgegrenzt.

Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus der Zwischenergebniseliminierung auf Sachanlagevermögen und Vorratsbestände und aus Differenzen eines nach dem erstmaligen Ansatz verbleibenden Unterschiedsbetrags aufgrund unterschiedlicher Nutzungsdauern des Geschäfts- oder Firmenwerts.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt unverändert 45 TEUR.

Andere Gewinnrücklagen

Aus dem Jahresüberschuss wurden im Geschäftsjahr 2 TEUR in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung

Die Posten des Eigenkapitals werden gemäß § 308a HGB jeweils zu den historischen Kursen bewertet, Aufwands- und Ertragsposten werden mit den Monatsdurchschnittskursen umgerechnet. Die resultierende Differenz zu aktuellen Kursen wurde, da sie vollständig den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen ist, nicht separat im Eigenkapital, sondern unter dem Posten "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen. Die Differenzen aus der Währungsumrechnung sind darüber hinaus im Eigenkapitalspiegel ersichtlich.

Unterschiedsbeträge aus der Schulden- und Ertragskonsolidierung sowie der Kapitalkonsolidierung wurden in den Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung einbezogen.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 8.241 TEUR und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal und Garantie- bzw. Gewährleistungsrisiken.

Verbindlichkeiten

in TEUR 31.12.2022
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.687 1.077 1.333 5.097
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 50.220 0 0 50.220
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 33.668 0 0 33.668
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 113 1.107 0 1.220
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 19.529 0 0 19.529
6. Sonstige Verbindlichkeiten 16.820 0 0 16.820
- davon aus Steuern 5.516 0 0 5.516
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.245 0 0 1.245
Summe 123.037 2.184 1.333 126.554
in TEUR 31.12.2021
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.408 1.176 1.908 5.492
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 43.586 0 0 43.586
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 24.680 0 0 24.680
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5 1.154 0 1.159
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 19.406 0 0 19.406
6. Sonstige Verbindlichkeiten 19.214 0 0 19.214
- davon aus Steuern 5.648 0 0 5.648
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.127 0 0 1.127
Summe 109.299 2.330 1.908 113.537

Für die Verbindlichkeiten bestehen keine Sicherheiten.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus steuerlich niedrigeren Wertansätzen im Anlagevermögen im Vergleich zum handelsbilanziellen Abschluss der Reinhausen Manufacturing Inc., Humboldt/Tennessee/USA und der ADVANCED TESTING SYSTEMS Inc., Bethel/Connecticut/USA.

Entwicklung der latenten Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Saldo
TEUR TEUR TEUR
31.12.2021 10.878 803 10.075
31.12.2022 12.180 1.024 11.156
Veränderung 1.302 221 1.081

G. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung nach geografisch bestimmten Märkten und Tätigkeitsbereichen

2022 2021
TEUR TEUR
Inland 77.231 72.937
Ausland 771.117 668.661
Gesamt 848.348 741.598

Von den Umsatzerlösen entfallen in beiden Jahren mehr als 50 % auf das Geschäftsfeld TRANSMISSION, mehr als 15 % auf das Geschäftsfeld AUTOMATION (beide Geschäftsfelder gehören dem Geschäftsbereich TRANSFORMER an). Die Umsatzanteile der übrigen Geschäftsfelder in den Geschäftsbereichen TRANSFORMER und DIVERSIFICATION betragen jeweils um oder weniger als 10 %.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 1.171 TEUR enthalten, die aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Darüber hinaus sind in Höhe von 1.775 TEUR Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlagevermögens enthalten.

Materialaufwand

2022 2021
TEUR TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 259.528 215.706
Aufwendungen für bezogene Leistungen 23.504 17.674
Gesamt 283.032 233.380

Personalaufwand

2022 2021
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 235.429 216.854
Soziale Abgaben 42.044 40.385
Aufwendungen für Altersversorgung 12.062 14.423
Gesamt 289.535 271.662

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Unter diesem Posten werden im Inland Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und Gewerbeertragsteuer sowie im Ausland ertragsabhängige Steuern ausgewiesen. Im Geschäftsjahr sind latente Steuern in Höhe von 2.549 TEUR (Vj. 556 TEUR) ergebniserhöhend enthalten.

H. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:

2022 2021
Anzahl Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 1.625 1.560
Angestellte 1.987 1.946
Auszubildende 103 108
Mitarbeiter insgesamt 3.715 3.614

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingvereinbarungen in Höhe von insgesamt 14.775 TEUR.

Miet- und Leasingvereinbarungen bei Enkelgesellschaften wurden zum Zweck der Schonung der Liquidität eingegangen. Besondere Risiken ergeben sich hieraus nicht.

Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt. § 254 HGB wird im Konzernabschluss nicht angewandt, d. h. ökonomische Sicherungsbeziehungen werden nicht als bilanzielle Sicherungsbeziehungen abgebildet.

Zur Absicherung von Währungsrisiken werden zum Teil Devisentermingeschäfte eingesetzt. Das Sicherungsvolumen der kurzfristigen Devisentermingeschäfte zum 31. Dezember 2022 beträgt umgerechnet 12.701 TEUR (Verkäufe) und 12.821 TEUR (Käufe). Aus der Bewertung auf Basis einer "Market to Market" Methode ergeben sich zum Stichtag positive Marktwerte in Höhe von 404 TEUR (nicht bilanziell erfasst).

Die Bewertung erfolgt auf Basis der Differenz zwischen Stichtagskurs und Sicherungskurs und berücksichtigt Zinsunterschiede der Eurowährung zu Fremdwährungen sowie die Laufzeit der Geschäfte.

Abschlussprüferhonorare

Das von dem Abschlussprüfer Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg, berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr 2022 beträgt:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 187
Steuerberatungsleistungen 87
274

Beirat

Die Bezüge der Beiratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2022 betragen 298 TEUR.

Pensionsrückstellungen

Zugunsten ehemaliger Geschäftsführer und deren Hinterbliebene sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 977 TEUR gebildet. Die Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung oder deren Hinterbliebene betragen 146 TEUR.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die in § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB geforderte Angabe der an die Geschäftsführer für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2022 gewährten Gesamtbezüge wird unter Hinweis auf § 314 Abs. 3 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften für Tochtergesellschaften

Für folgende Tochtergesellschaften wird für das zum 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen:

Maschinenfabrik Reinhausen GmbH

Scheubeck GmbH

Scheubeck Bautechnik GmbH

Scheubeck Datentechnik GmbH

Für folgende Tochtergesellschaft wird für das zum 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr die Befreiungsvorschrift des § 264b HGB in Anspruch genommen:

Scheubeck Holding GmbH & Co. KG

Für folgende Tochtergesellschaft wird für das zum 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr die Befreiungsvorschrift des § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen:

Maschinenfabrik Reinhausen GmbH

Für folgende Enkelgesellschaften wird für das zum 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr von der Tochtergesellschaft Maschinenfabrik Reinhausen GmbH die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen:

Highvolt Prüftechnik Dresden GmbH

MESSKO GmbH

Reinhausen Power Composites GmbH

Hans von Mangoldt GmbH

SCUR-Alpha 1002 GmbH

Konzernverhältnisse

Ein Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von der Scheubeck Holding Verwaltungs-GmbH, Neutraubling erstellt. Die Offenlegung erfolgt durch Einstellung in das Unternehmensregister.

Die Scheubeck Holding Verwaltungs-GmbH ist unbeschränkt haftender Gesellschafter (Komplementär) der Scheubeck Holding GmbH & Co. KG.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds ergibt sich aus dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" abzüglich darin enthaltener Finanzmitteldispositionen in Höhe von 80.000 TEUR, die zum Erwerbszeitpunkt eine Restlaufzeit von mehr als drei Monaten haben.

 

Neutraubling, den 22. Mai 2023

Stefan Scheubeck, Geschäftsführer

Dr. Nicolas Maier-Scheubeck, Geschäftsführer

Konzernlagebericht für 2022

1. Grundlagen der Gesellschaft

Der Scheubeck-Konzern (im Folgenden auch "der Konzern") steht unter der Führung der Scheubeck Holding Verwaltungs-GmbH. Neben der Muttergesellschaft gehören 43 vollkonsolidierte Tochtergesellschaften dem Konzern an.

1.1 Geschäftsbereiche

Die Geschäftstätigkeit des Konzerns umfasste im Geschäftsjahr 2022 folgende Geschäftsbereiche:

TRANSFORMER umfasst die Geschäftsfelder COMPONENTS, TRANSMISSION, AUTOMATION und EXPLORATION. Der Geschäftsbereich bietet Produkte und Dienstleistungen zur Regelung von Leistungs- und Verteilungstransformatoren mit dem Ziel an, vor allem die Spannungsqualität in der öffentlichen und industriellen Stromversorgung sicherzustellen. Kunden sind Hersteller bzw. Betreiber von Transformatoren weltweit. TRANSFORMER repräsentiert rund 84 % des Konzernumsatzes.

DIVERSIFICATION umfasst die Geschäftsfelder TESTING, PQ PROJECTS, EQ CONVERTERS, INSULATORS und REACTORS. Der Geschäftsbereich bietet Anlagen sowie Dienstleistungen zur Prüfung von Netzbetriebsmitteln und zur Sicherstellung vor allem des Lastflusses in der öffentlichen und industriellen Stromversorgung an. Kunden sind Betreiber und Hersteller kritischer Netzbetriebsmittel. DIVERSIFICATION repräsentiert rund 16 % des Konzernumsatzes.

INDUSTRIE- und GEWERBEBAU (IG) konzentriert sich auf die Planung, Abwicklung, Ausstattung sowie Vermietung von spezifischen Industriebauten und baulichen Anlagen im In- und Ausland.

KAPITALMARKTANLAGEN (KA) tätigt in erheblichem Umfang Geld- und Wertpapieranlagen zur langfristigen Sicherung des Konzerns.

Die Scheubeck Holding Verwaltungs-GmbH gibt die strategischen Ziele für die Konzerngesellschaften vor, soweit hierbei nicht unmittelbar die Geschäftsbereiche des Teilkonzerns der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH (REINHAUSEN-Konzern oder Teilkonzern) betroffen sind und überwacht deren Umsetzung.

Bezüglich dieses Teilkonzerns gibt die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH (MR) die Strategie vor und nimmt damit wesentlichen Einfluss auf die Geschäftspolitik der Teilkonzerngesellschaften. Die im Rahmen einer hierarchischen Planung erarbeiteten Umsatz- und Ertragsziele werden durch die MR überwacht. Dabei wird eine Strategie der nachhaltigen Wertsteigerung durch überdurchschnittlich profitables Wachstum in globalen Nischen der elektrischen Energietechnik auf Basis synergetischer Wertschöpfungsstrukturen verfolgt - mitunter ergänzt auch durch Akquisitionen. Zur Bewältigung der Herausforderungen des dynamischen Markt- und Technologieumfeldes wurde die Strategie "FOCUS 2025" fortgeschrieben, welche in Form von strategischen Initiativen und Handlungsfeldern in Form eines mehrjährigen Netzplans schrittweise zur Umsetzung gelangt.

1.2 Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten im Konzern lag mit 3.715 um +2,8 % über Vorjahr. Die Kompetenzen der Mitarbeiter, also die Anwendung von Wissen und Erfahrung, sind ein entscheidender Erfolgsfaktor. Der Konzern fördert eine planvolle Weiterbildung und hohe Mitarbeiterzufriedenheit. Indizien für die Zufriedenheit der Belegschaft sind ein trotz Coronavirus-Pandemie unterdurchschnittlicher Krankenstand von 5,7 % (Vj. 4,1 %), eine zwar gestiegene aber noch immer sehr niedrige Fluktuationsrate sowie die Auszeichnung als "Top Employer" durch das unabhängige "Top Employer Institute", das gute Abschneiden im Wettbewerb "Great Place to Work" sowie überdurchschnittliche Bewertungen in Arbeitgeberportalen.

1.3 Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung wird in hohem Maße in Produktverbesserungen, Innovationen und Zukunftstechnologien investiert. Sowohl die diesbezüglichen Aufwendungen als auch die Anzahl der in Forschung & Entwicklung tätigen Mitarbeiter liegen mit ca. 5 % vom Umsatz geringfügig über Vorjahr und unverändert über dem Branchendurchschnitt des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI). Durch einen systematischen Innovationsprozess soll die führende Stellung in der Branche weiter ausgebaut werden. Technologisch führende Produkte mit hoher Zuverlässigkeit und Anwenderfreundlichkeit sind entscheidend für nachhaltige Kundenzufriedenheit und Unternehmenserfolg. Die Innovationskraft des Konzerns spiegelt sich in über 1.500 angemeldeten bzw. aktiven Patenten weltweit wider.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Lage

Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2022 zwar real erneut gewachsen, der Trend schwächte sich zuletzt jedoch deutlich ab (+3,2 % 1 ; Vorjahr +5,7 %) - nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes ist in Deutschland das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 zum Vorjahr um +1,9 % gestiegen. So wirkten sich insbesondere Lockdowns in China, die weltweite Lieferkettenproblematik sowie Rohstoff-, Frachtraten- und Energiepreisverteuerungen - nicht zuletzt auch aufgrund des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine - belastend auf das globale Wachstum aus. Bremsend wirkt inzwischen auch die Geldpolitik, die angesichts des Inflationsdrucks in kurzen Abständen die Zinsen stark erhöht.

1 Kieler Konjunkturberichte Nr. 97 (2022/Q4) des iwf Kiel Institut für Weltwirtschaft

2.2 Branchenspezifische Lage

Erhebungen des ZVEI zufolge stiegen die Auftragseingänge im Jahr 2022 um nominell +6,9 %, wobei die Inlandsaufträge um +9,4 % stiegen (Vorjahr: +27,9 %), die Auslandsaufträge um +4,8 % (Vorjahr +27,0 %). Geschäftspartner aus der Euro-Zone bestellten um +19,4 % mehr (Vorjahr: +23,1 %); gleichzeitig reduzierten sich die Bestellungen aus Drittländern um -2,4 % (Vorjahr: +29,2 %). Im Jahr 2022 belief sich der vorläufige, aggregierte Branchenumsatz auf 224,6 Mrd. EUR, was einer Steigerung gegenüber Vorjahr von +12,0 % entspricht; die Inlandserlöse stiegen dabei um +14,2 % auf 107,3 Mrd. EUR, die Auslandserlöse um +10,1 % auf 117,3 Mrd. EUR. Im Geschäft mit der Euro-Zone wurden 41,7 Mrd. EUR umgesetzt (+8,2 %); die Erlöse mit Kunden aus Drittländern stiegen auf 75,6 Mrd. EUR (+11,2 %). 68 % der Unternehmen gaben an, durch Materialknappheit und 49 % durch Fachkräftemangel beeinträchtigt zu sein.

3. Analyse der Geschäftsentwicklung

3.1 Geschäftsentwicklung

Der Auftragseingang der Geschäftsbereiche TRANSFORMERS und DIVERSIFICATION übertraf das Vorjahr um +231.290 TEUR (+29,0 %) bzw. das Budget um +210.592 TEUR (25,8 %). Sämtliche Regionen lagen deutlich über dem Auftragseingang des Vorjahres, wobei die Region AMERICAS den höchsten Zuwachs zu verzeichnen hat.

Der Konzernumsatz ist um +14,4 % angestiegen und hat das Budget um +5,2 % übertroffen. Der Auftragsbestand der Geschäftsbereiche TRANSFORMERS und DIVERSIFICATION liegt zum Jahresende bei sehr hohen 498.185 TEUR und hat damit das Budget um 198.268 TEUR übertroffen.

Dabei verzeichnete der Geschäftsbereich TRANSFORMER einen Anstieg des Auftragseingangs um +29,0 %. Der Umsatz von TRANSFORMER erhöhte sich um 13,6 % im Vergleich zum Vorjahr und liegt damit um 7,0 % über Budget. Die Transformatoren-Industrie ist derzeit geprägt von guter Auslastung, kämpft jedoch mit der Überwälzung von Kostensteigerungen in Form von Preiserhöhungen; demgegenüber wollen die Betreiber den Strompreis möglichst konstant halten. Daneben ist auch die Trafo-Zulieferindustrie von langen Lieferzeiten und Kostenerhöhungen betroffen.

Der Geschäftsbereich DIVERSIFICATION überschreitet beim Auftragseingang das Vorjahr um +29,0 % bzw. das Budget um +22,7 %. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um +18,5 % unterschreitet jedoch das Budget um -3,6 %.

Die umfangreichen Kapitalanlagen des Geschäftsbereiches KA erfolgen vornehmlich in thesaurierende Investmentfonds. Daher ergeben sich im Geschäftsjahr keine nennenswerten Beiträge zum Konzernergebnis.

3.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Investitionen (ohne Finanzanlagen) betrugen 18.251 TEUR und lagen damit unter dem Vorjahr (20.469 TEUR). Die Finanzanlagen verringerten sich um 5.812 TEUR auf 517.839 TEUR.

Der Buchwert der langfristigen Vermögensgegenstände sank um 4.960 TEUR auf 684.600 TEUR. Während sich die Wertpapiere des Anlagevermögens im Wesentlichen durch die Veräußerung von Anteilen an mehreren Spezialfonds um 6.113 TEUR verringerten, stiegen die sonstigen Ausleihungen im Wesentlichen aufgrund der weiteren Aufstockung eines Darlehens an einen strategischen Partner um 1.213 TEUR.

Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um +104.996 TEUR auf 705.423 TEUR, insbesondere aufgrund der Vorratsbestände (+33.498 TEUR), der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+17.851 TEUR) sowie der liquiden Finanzmittel und Wertpapiere (+49.395 TEUR).

Der Anstieg der Vorräte (+33.498 TEUR) ist im Wesentlichen das Resultat höherer Sicherheitsbestände und gestiegener Einkaufspreise bei Rohmaterialien. Daneben ergibt sich stichtags- und abrechnungsbedingt auch ein höherer Bestand bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie fertigen Leistungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen stichtagsbedingt und aufgrund des gestiegenen Umsatzvolumens über Vorjahr.

Das Eigenkapital stieg im Geschäftsjahr um +65.052 TEUR auf 1.054.667 TEUR. Damit sind die langfristigen Vermögensgegenstände vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Weitgehende Eigenfinanzierung und stabile Eigentumsverhältnisse geben dem Konzernmanagement die Sicherheit, in einem zunehmend herausfordernden Umfeld weiterhin mit Erfolg langfristig angelegte Konzernstrategien zu verfolgen.

Innerhalb des Fremdkapitals belaufen sich die langfristigen Verpflichtungen auf 108.170 TEUR (Vorjahr: 101.089 TEUR). Das kurzfristige Fremdkapital ist mit 227.186 TEUR über Vorjahresniveau (199.283 TEUR).

Die liquiden Finanzmittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens (318.063 TEUR) entsprechen ca. 23 % der Bilanzsumme. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 93.456 TEUR lag über dem Vorjahreswert von 81.351 TEUR. Diese sehr hohe Liquidität stellt sicher, dass der Konzern auch in einem zunehmend unsicheren Umfeld jederzeit seinen Verpflichtungen gegenüber Dritten nachkommen kann.

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit in Höhe von -107.986 TEUR übertraf das Vorjahr (-53.354 TEUR), was in erster Linie auf den Erwerb von Finanzmitteln im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition und Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von 90.000 TEUR zurückzuführen ist.

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich geringfügig von -26.039 TEUR auf -26.132 TEUR.

Die Pensionsrückstellungen stiegen, im Wesentlichen aufgrund der höheren Zahl an Anwärtern und angepasster Bewertungsparameter, um +7.802 TEUR, die kurzfristigen Rückstellungen erhöhten sich um +13.781 TEUR.

3.3 Ertragslage

Die Gesamtleistung des Konzerns liegt im Geschäftsjahr mit 862.740 TEUR deutlich über Vorjahr (747.568 TEUR) und liegt damit auch mit 50.639 TEUR über Budget. Sowohl die um +106.750 TEUR auf 848.348 TEUR gestiegenen Umsatzerlöse als auch eine im Vergleich zum Vorjahr um +8.313 TEUR höhere Bestandsveränderung von 12.726 TEUR trugen dabei zum Wachstum bei.

Der Materialaufwand betrug 283.032 TEUR, die Materialaufwandsquote lag - weiterhin stark geprägt von massiven Materialpreisverteuerungen sowie geändertem Produktmix - mit 32,8 % über Vorjahr (31,2 %).

Die Personalaufwendungen beliefen sich auf 289.535 TEUR und lagen damit über Vorjahr (271.662 TEUR); ursächlich hierfür waren u.a. die gestiegene Mitarbeiterzahl sowie die weiterhin hohen Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände von 18.251 TEUR unterschritten die Abschreibungen (23.697 TEUR) deutlich. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern (ohne neutrale Aufwendungen) betrugen 132.461 TEUR und lagen über Vorjahr (113.987 TEUR).

Der Konzernjahresüberschuss erreichte 88.370 TEUR (Vorjahr: 71.029 TEUR; Budget 79.471 TEUR), das Betriebsergebnis lag mit 134.015 TEUR ebenfalls deutlich über Vorjahr (104.680 TEUR) und über Budget (114.740 TEUR).

3.4 Leistungsindikatoren

Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden die Entwicklung der Auftragseingänge und Auftragsbestände, das Umsatzwachstum und die Ergebnisentwicklung herangezogen. Das Berichtswesen liefert einen Überblick zur Entwicklung betriebswirtschaftlicher Kennziffern.

Da Konzernmanagement erachtet eine Änderung eines finanziellen Leistungsindikators um 0 - 3 % als eine leichte wertmäßige Zu- oder Abnahme. Bei einer moderaten Zu- oder Abnahme verändert sich der Leistungsindikator um 3 - 10 % und bei einer starken Zu- oder Abnahme verändert sich dieser um mehr als 10 %.

Die Kundenzufriedenheit und -loyalität, Produktqualität, Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitssicherheit, Ressourcenverbrauch und Umweltschonung sowie generell die Innovationsleistung bei Produkten und Prozessen liegen unseren Handlungen zugrunde, sind jedoch für das Verständnis des Geschäftsverlaufs oder Lage nicht von Bedeutung.

Kontinuierliches Wachstum erfordert ein professionelles Personalmarketing. Um den Wissensstand, vor allem der Mitarbeiter im technischen Service, auf dem neuesten Stand zu halten, werden in internationalen Trainingszentren regelmäßig Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt. Zudem findet insbesondere am Standort Regensburg eine umfangreiche berufsqualifizierende Ausbildung statt. Regelmäßige überbetriebliche Auszeichnungen belegen das hohe Niveau der Wissensvermittlung.

Die Konzernführung arbeitet ständig an der Ausweitung und Optimierung des IT-Umfeldes. Nachdem bereits viele Gesellschaften mit SAP arbeiten, befindet sich der Wechsel von SAP R/3 auf SAP S/4 HANA Private Cloud in Vorbereitung. Des Weiteren werden mit einer konzernweiten Vertriebsplanungs- und Konsolidierungs-Software die Ansprüche an die Transparenz eines internationalen Konzerns sichergestellt. Wir investieren regelmäßig in Software und Prozessoptimierungen zur Gewährleistung einer hohen IT-Sicherheit und eines schnellen Wiederanlaufs im unwahrscheinlichen Fall eines Systemausfalls.

3.5 Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage

Die Geschäftsentwicklung des Konzerns verlief - angesichts der insbesondere im ersten Halbjahr 2022 noch stark spürbaren Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und der gravierenden Folgen der Ukraine-Krise bei Auftragseingang und Umsatz - überraschend gut, so dass die Prognosen gemäß Budget für das Jahr 2022 im Konzern in Bezug auf die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis moderat und in Bezug auf den Auftragseingang sowie Auftragsbestand stark übertroffen werden konnten.

Der Konzern verfügt über eine solide Finanz- und Vermögenslage. Auch die Ertragslage ist weiterhin als sehr gut einzustufen.

Die hohe Liquidität, die weitgehende Eigenfinanzierung, stabile Eigentumsverhältnisse sowie eine motivierte und leistungsfähige Belegschaft geben dem Mutterunternehmen und ihren vollkonsolidierten Tochtergesellschaften darüber hinaus die Sicherheit, in einem herausfordernden globalen Umfeld weiterhin mit Erfolg langfristig angelegte Unternehmensstrategien verfolgen zu können.

4. Risikomanagement

Das konzernweite integrierte Risikomanagement-System (iMS) ist mit der strategischen und operativen Planung sowie dem Berichtswesens verzahnt. Durch systematische, marktbezogene Plan-Soll-Ist-Vergleiche erhält das Konzernmanagement die notwendige Transparenz zu laufenden Geschäftsvorfällen, der Ausschöpfung von Marktpotenzialen sowie zu potentiellen Fehlentwicklungen. Durch das kontinuierliche Monitoring von Abweichungen können zeitnah Korrekturmaßnahmen eingeleitet und auf Wirksamkeit überprüft werden.

5. Chancen- und Risikobericht

Jeder weltweit tätige Konzern unterliegt zwangsläufig Markt-, Beschaffungs-, Standort-, Personal-, IT-, Finanz-, Umwelt und Haftungsrisiken, die sich trotz aller Sorgfalt nicht restlos ausschließen lassen, welche sich aber ebenso auch als Chancen erweisen können. In die Planungs-, Controlling- und Risikomanagement-Systeme der Muttergesellschaft sind alle Konzerngesellschaften integriert.

Der Konzern ist mit 47 Gesellschaften an 59 Standorten in 28 Ländern tätig. Die Standortpolitik wird im Wesentlichen von den Marktpotentialen abgeleitet. Insbesondere im Service-Geschäft sind kurze Wege zum Kunden unerlässlich. Um den teilweise recht unterschiedlichen regionalen Bedarf decken zu können, befinden sich Produktionsstandorte in Deutschland, China, Großbritannien, Indien, Italien, Schweden, USA, Frankreich, Taiwan und Singapur.

Preisänderungsrisiken auf dem Absatzmarkt ergeben sich aufgrund bestehender Überkapazitäten im Transformatoren-Markt, aufwändigerer Vergabeprozesse (z.B. infolge der Dekarbonisierungspolitik), eines zunehmenden globalen Wettbewerbs in der Zulieferbranche, des globalen Angriffs chinesischer Hersteller (neue Seidenstraße, RCEP), volatilerer Währungskurse und eines weltweiten Trends zur Re-Nationalisierung von Wertschöpfung und technologischen Standards. Abzuwarten bleiben die Herausforderungen aus grundlegenden Veränderungen der Branchenstruktur (z.B. SIEMENS ENERGY, HITACHI ENERGY, GE VERNOVIA).

Die Materialkosten hängen in hohem Maße vom Weltmarktpreis für Kupfer, Aluminium sowie Stahl ab, der teilweise deutlichen - auch währungsbedingten - Schwankungen unterliegt. Steigende Einkaufspreise werden dabei möglichst an die Kunden weitergegeben, was in Zeiten umkämpfter Märkte und Kundenbindung per mehrjähriger Rahmenverträge nicht immer vollständig gelingt. Der globale Beschaffungsmarkt wird kontinuierlich überprüft. Dabei werden nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Aspekte beachtet, wie Zuverlässigkeit und Sicherheit der Lieferantenbeziehungen. Zudem werden eine bestmögliche Transparenz in der Lieferkette angestrebt (u.a. Ursprung, Herstellungsbedingungen, Vormateriallieferanten) und regelmäßige Lieferantenbewertungen durchgeführt. Den Preisänderungs- und Beschaffungsmarktrisiken wird durch kontinuierliche Überwachung der Märkte, aktive Lieferantenauswahl, langfristige Lieferverträge sowie durch die Sicherstellung alternativer Lieferquellen begegnet. Die erhöhte Volatilität der Preise sowie Lieferengpässe auf den Beschaffungsmärkten dürften auch künftig fortbestehen, so dass sich hieraus Risiken für die Auftragskalkulation und die Lieferfähigkeit ergeben können. Verschärfen kann sich dieses Risiko, wenn die durch den Ukraine-Krieg verhängten Sanktionen gegen Russland sowie Weißrussland zu langfristigen Störungen der Märkte führen, wie dies im Konzept der "bifurcation" für das Verhältnis von USA und China zum Ausdruck kommt. Die Auswirkungen auf Rohstoff- und Energiepreise könnten sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Das könnte die bereits hohe Inflation weiter befeuern, was wiederum die Gefahr einer anhaltenden Preis-Lohn-Spirale birgt. Dies würde bedeuten, dass die Zentralbanken mit noch kräftigeren Zinserhöhungen reagieren müssten, um die Inflation unter Kontrolle zu bringen.

Forderungsausfallrisiken aus Lieferungen und Leistungen sind im Wesentlichen durch Akkreditive bzw. durch die Vereinbarung von Lieferung gegen Anzahlungen oder Vorauskasse auf ein Minimum begrenzt. Währungsrisiken und -chancen können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Schwankungen von Devisenkursen wirken sich insbesondere bei produzierenden Tochtergesellschaften außerhalb des Euro-Raumes durch den Materialbezug aus Deutschland aus. Wo aufgrund von Schwächen des lokalen Beschaffungsmarktes kein "natural hedging" gelingt, werden zur Minimierung dieser Schwankungen teilweise Devisentermingeschäfte durch die Konzerngesellschaften abgeschlossen. Da der Großteil der deutschen Lieferungen ins Ausland in Euro fakturiert wird und auch der überwiegende Teil der Eingangsrechnungen auf Euro lautet, ist das Währungsrisiko aus dem operativen Geschäft noch überschaubar. Gewinnausschüttungen von Beteiligungsgesellschaften werden in Abhängigkeit fortlaufend überprüfter Devisenkurserwartungen teilweise abgesichert. Dabei werden Derivate ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt. Für verbleibende Währungsrisiken im Zusammenhang mit Zahlungseingängen werden Devisentermingeschäfte (Finanzinstrumente) im Wesentlichen für die Währung USD abgeschlossen.

Die Anlage von liquiden Mitteln in thesaurierenden Spezialinvestmentfonds zur langfristigen Sicherung aller Konzernunternehmen ist mit Fondspreisrisiken verbunden. Diese Risiken werden durch breit diversifizierte Anlageklassen, Anlagestile und Regionen reduziert. Trotz steigender Risiken im aktuellen politischen und wirtschaftlichen Umfeld (Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, Zinsänderungsrisiken, Pandemieauswirkungen auf die Weltwirtschaft) ist das Gesamt-Portfolio solide aufgestellt.

Die Produkte des Konzerns werden in technisch anspruchsvollen Anwendungen mit entsprechend hohen Anforderungen bezüglich Verfügbarkeit und Sicherheit eingesetzt. Dabei ist der Konzern Produkthaftungsrisiken ausgesetzt. Diese werden im Rahmen einer ganzheitlichen Produktbeobachtung fortlaufend überwacht und durch das Qualitäts- und Risikomanagement systematisch minimiert. Des Weiteren bestehen umfassende Versicherungen im Bereich der Betriebs- und Produkthaftpflicht, die regelmäßig überprüft und angepasst werden. Zusätzlich werden Rückstellungen für eventuell drohende Ansprüche gebildet. Umweltrisiken wird mit Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie der Zertifizierung von Aktivitäten nach diversen Normen begegnet.

Der Konzern ist im Wesentlichen von der konjunkturellen Entwicklung und den Rahmenbedingungen der Märkte für elektrische Energietechnik abhängig. Durch die globale Aufstellung können Risiken aus regionalen Schwankungen reduziert und zugleich Chancen in aufstrebenden Regionen besser wahrgenommen werden. Zudem ist beabsichtigt, einerseits die lokale Präsenz und Wertschöpfungstiefe punktuell auszubauen, um die Geschäftspotentiale insbesondere im Service-Geschäft durch größere Kundennähe und intensivere Marktbearbeitung besser nutzen zu können, andererseits bestehen Potentiale zur regionalen Bündelung von Kompetenzen (Regional Shared Service Center).

Chancen für die zukünftige Entwicklung sehen wir insbesondere im überdurchschnittlichen Wachstumspotential vieler Schwellenländer sowie im Übergang vom Produkt- zum Systemgeschäft. Daneben werden Wettbewerbsvorteile aus der kontinuierlichen Stärkung der führenden Technologieposition und der stetigen Weiterentwicklung des umfassenden Produktportfolios erwartet, ergänzend aus der Alterung der installierten Basis sowie generell den vielfältigen Herausforderungen der Energiewende, welche durch den kriegerischen Überfall Russlands auf die Ukraine eine zusätzliche Dynamik erfährt.

Die hohe Eigenkapitalausstattung ermöglicht eine nahezu vollständige Selbstfinanzierung. Die noch in geringem Umfang bestehenden Bankverbindlichkeiten stammen aus Unternehmensakquisitionen.

Zusammenfassende Beurteilung

Vor dem Hintergrund der beschriebenen Risiken sind weder aktuell noch auf Sicht der nächsten Jahre den Fortbestand des Konzerns gefährdende Risiken erkennbar. Chancen für die zukünftige Entwicklung sehen wir insbesondere in Bezug auf die weltweite Energiewende auf das überdurchschnittliche Wachstumspotential vieler Schwellenländer sowie die kontinuierliche Stärkung unserer führenden Technologieposition, die stetige Weiterentwicklung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios in Richtung eines Systemlieferanten sowie den kontrollierten Ausbau des Projektgeschäfts.

6. Prognosebericht

Das globale BIP wird im Kalenderjahr 2023 nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) nur noch um +2,9 % wachsen (nach +3,4 % im Jahr 2022) - und dies trotz einer stark rückläufig unterstellten Inflationsentwicklung. Während das Wachstum der OECD-Länder von +2,9 % auf +1,2 % regelrecht einbricht und sich dabei Deutschland (+1,9 % / +0,1 %) sowie Großbritannien (+4,1 % / -0,6 %) besonders schlecht entwickeln dürften, wird für die übrigen Länder der Welt ein weitgehend konstantes Wachstumsniveau (+3,9 % / +4,0 %) erwartet - die Hälfte des weltweiten Wachstums entfällt dabei auf das sich wieder etwas erholende China (+3,0 % / +5,2 %) sowie das sich weiterhin gut entwickelnde Indien (+6,8 % / +6,1 %). Risikofaktoren bleiben dabei die Entwicklung in der Ukraine, das Verhältnis der USA zu China sowie der Kampf der Zentralbanken mit der Inflation und zuletzt eine potentielle Bankenkrise, ausgelöst durch die Insolvenz der amerikanischen Silicon Valley Bank und die Probleme der Credit Suisse.

Für den globalen Markt der Elektroindustrie erwartet der ZVEI im Jahr 2023 ein moderates Wachstum im einstelligen Prozentbereich. Es wird dabei für alle Vertriebsregionen gleichermaßen von einem Wachstum des Geschäftes ausgegangen, wobei sich die Dynamik aber in allen Regionen im Vergleich zum Jahr 2022 abschwächen wird. Neben pandemiebedingten Nachholeffekten wird das Geschäft vor allem durch Bedarfsveränderungen infolge der weltweiten Energiewende sowie einer wachsenden Weltbevölkerung getrieben.

Trotz der vielfältigen Herausforderungen - von der weiterhin nicht vollständig gelösten Lieferkettenproblematik, über Rohstoff- und Energieknappheit, dem hohen Inflationsdruck bis hin zu den nicht kalkulierbaren Risiken aus der Ukraine-Krise - wird von einem gegenüber Vorjahr stark steigenden Brutto- und Nettoumsatz ausgegangen.

Hierzu sollen gleichermaßen eine steigende Marktdurchdringung sowie diverse Neuprodukte beitragen. Beim Auftragseingang der Geschäftsbereiche TRANSFORMERS und DIVERSIFICATION wird jedoch mit einem moderaten und beim Auftragsbestand mit einem starken Rückgang gerechnet. Da bei den betrieblichen Aufwendungen von einem proportionalen Wachstum ausgegangen wird, kann mit einem starken Anstieg des Betriebsergebnisses und des Jahresüberschusses gerechnet werden.

Insgesamt verfügt der Konzern über eine sehr solide Finanz- und Vermögenslage, weshalb weder aktuell noch auf Sicht der nächsten Jahre den Fortbestand des Konzerns gefährdende Risiken erkennbar sind.

 

Neutraubling, den 22. Mai 2023

Stefan Scheubeck, Geschäftsführer

Dr. Nicolas Maier-Scheubeck, Geschäftsführer

Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge Kursdifferenzen Abgänge
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.310.278,99 330.301,92 8.737,87 644.383,68
2. Geschäftswert 52.645.440,46 0,02 -54.163,68 0,00
75.955.719,45 330.301,94 -45.425,81 644.383,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 173.092.171,06 303.687,63 -123.311,29 108.466,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 94.306.573,42 2.311.589,07 -91.193,81 3.075.467,37
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.702.084,47 10.349.258,01 943.017,39 4.235.342,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.667.877,97 4.956.203,09 1.722,06 406.557,24
493.768.706,92 17.920.737,80 730.234,35 7.825.832,75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 4.913.833,20 309.308,79 -19.696,39 1.201.965,05
2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.113.169,51 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 511.185.601,76 46.936.907,27 0,00 51.628.629,66
4. Sonstige Ausleihungen 4.312.320,91 1.244.970,50 -4.046,08 28.310,58
522.524.925,38 48.491.186,56 -23.742,47 52.858.905,29
1.092.249.351,75 66.742.226,30 661.066,07 61.329.121,72
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchungen Änderung Konsolidierungskreis 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.600,00 0,00 23.007.535,10
2. Geschäftswert -2.600,00 5.941.437,09 58.530.113,89
0,00 5.941.437,09 81.537.648,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 -2.222,90 173.161.858,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.383.093,86 -667.043,21 94.167.551,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.550.265,72 802.185,26 232.111.468,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -2.933.359,58 0,00 5.285.886,30
0,00 132.919,15 504.726.765,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 1.134.922,20 0,00 5.136.402,75
2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 2.113.169,51
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 506.493.879,37
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 5.524.934,75
1.134.922,20 0,00 519.268.386,38
1.134.922,20 6.074.356,24 1.105.532.800,84
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Kursdifferenzen Abgänge
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.454.415,07 811.321,56 9.598,08 635.749,36
2. Geschäftswert 49.391.222,96 2.189.036,64 -33.127,94 0,00
70.845.638,03 3.000.358,20 -23.529,86 635.749,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 71.634.016,87 4.048.163,40 -37.871,27 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 78.677.550,40 4.316.307,09 -126.812,87 2.996.571,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.262.011,05 12.294.061,77 456.602,96 4.038.939,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 396.803,64 37.778,85 928,32 396.997,24
332.970.381,96 20.696.311,11 292.847,14 7.432.507,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen -1.134.922,20 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.385,57 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.850,84 1.420.918,73 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 3.834,63 0,00 -64,11 0,00
-1.126.851,16 1.420.918,73 -64,11 0,00
402.689.168,83 25.117.588,04 269.253,17 8.068.257,19
Kumulierte Abschreibungen
Umbuchungen Änderung Konsolidierungskreis 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 21.639.585,35
2. Geschäftswert 0,00 0,00 51.547.131,66
0,00 0,00 73.186.717,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 -2.222,90 75.642.086,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 -667.043,21 79.203.430,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 459.451,14 191.433.187,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 38.513,57
0,00 -209.814,97 346.317.217,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 1.134.922,20 0,00 0,00
2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 2.385,57
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 1.422.769,57
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 3.770,52
1.134.922,20 0,00 1.428.925,66
1.134.922,20 -209.814,97 420.932.860,08
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.367.949,75 1.855.863,92
2. Geschäftswert 6.982.982,23 3.254.217,50
8.350.931,98 5.110.081,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 97.519.772,28 101.458.154,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.964.121,71 15.629.023,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.678.281,34 40.440.073,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.247.372,73 3.271.074,33
158.409.548,06 160.798.324,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 5.136.402,75 6.048.755,40
2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.110.783,94 2.110.783,94
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 505.071.109,80 511.183.750,92
4. Sonstige Ausleihungen 5.521.164,23 4.308.486,28
517.839.460,72 523.651.776,54
684.599.940,76 689.560.182,92

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