Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
PLASSON GmbH
Krudenburger Weg 29, 46485 Wesel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandro Eller-Vainicher seit 2.2.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
PLASSON U.K. Ltd. | 94.00% |
PLASSON Ltd. Gesellschaft mbH israelischen Rechts | 6.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PLASSON GmbHWeselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die PLASSON GmbH mit Sitz in 46485 Wesel, Krudenburger Weg 29, ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, welche am 06.07.1981 gegründet wurde. Das Stammkapital beläuft sich auf € 410.000,00:
Der alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer ist Herr Diplom-Kaufmann Sandro Eller-Vainicher, Wesel. Die PLASSON GmbH ist als Vertriebsgesellschaft für PLASSON Produkte in Deutschland zuständig. Das Produktportfolio besteht aus unterschiedlichen Programmen zur Verbindung, Einbindung und Reparatur von überwiegend Kunststoffrohren, die in erster Linie über Händler an die Endabnehmer gelangen. Das PLASSON Produktportfolio wird durch Zukäufe ergänzt und wird vorwiegend im Rohrleitungsbau eingesetzt. Die Hauptanwendungsgebiete sind der Gas-, Wasser-, und Abwasserleitungsbau sowie der Einsatz im Installations- und Industriegeschäft. Die Marktposition von PLASSON ist hinsichtlich der Sortimentsbreite und -tiefe, der Produkt- und Mitarbeiterqualität, des hohen Serviceniveaus sowie der bestehenden langjährigen Kundenbeziehungen im oberen Bereich anzusiedeln. Die PLASSON GmbH zählt in Deutschland zu den führenden Unternehmen der Branche. II. WirtschaftsberichtNach Angaben des statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen um 0,3 % gesunken. Im Verlauf des Jahres 2023 sah sich die Bauindustrie mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, die zu einem rückläufigen Wachstum führten. Die Gesamtumsätze verzeichneten einen realen Rückgang um 5,3 %, was vor allem auf den Wohnungsbausektor zurückzuführen war. Dieser Sektor erlebte einen bedeutsamen Einbruch von 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Baukonjunktur war insgesamt rückläufig und besonders besorgniserregend war die Situation im Wohnungsbau, die als Hauptverantwortlicher für den allgemeinen Umsatzrückgang angesehen wurde. Auch die Tiefbaubranche verzeichnete 2023 aufgrund der geringeren Tätigkeit im Hochbau deutlich rückläufige Zahlen im Vergleich zum Vorjahr. Während jedoch die Baubranche insgesamt mit Herausforderungen wie dem Rückgang der Baugenehmigungen und einer geringeren Nachfrage nach Wohnimmobilien konfrontiert war, dürfte die Tiefbaubranche zumindest von Investitionen in Infrastrukturprojekte (Energiewende) profitieren, deren Umsetzung sich aber durch zähe Vergabeverfahren weit in das Jahr 2024 verschoben haben. Zudem standen auch in der Tiefbaubranche Herausforderungen wie Fachkräftemangel, steigende Materialkosten und regulatorische Anforderungen im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Fokus. Belastet wurde 2023 die gesamte wirtschaftliche Lage in Deutschland durch eine diffuse politische Richtung der aktuellen Regierung, die deutlich zu Verunsicherung bei Bürgern sowie Unternehmen geführt hat und die eine klare Ursache für mangelnde Investitionsbereitschaft in allen Wirtschaftsbereichen ist. Insgesamt ist der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Auswirkungen dieser negativen Umstände waren 2023 auch bei der PLASSON GmbH deutlich zu spüren. Der Jahresüberschuss 2023 betrug T€ 2.540. Die Beschaffungssituation kann als optimal bezeichnet werden. Im Jahr 2023 waren zu keinem Zeitpunkt Kapazitätsengpässe zu verzeichnen. Die in unserem Lagebericht 2022 geäußerten Erwartungen (Einbruch der allgemeinen Bautätigkeit, rückläufige Erschließung neuer Baugebiete und dadurch bedingt Rückgang beim Bau neuer Gas- und Trinkwasserversorgungsleitungen) bezüglich der Destabilisierung bei Umsatz und Rohertrag haben sich bewahrheitet. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, beurteilt auf der Grundlage der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ist - trotz der ungünstigen Geschäftsentwicklung 2023 - zum gegenwärtigen Zeitpunkt insgesamt als gut zu bezeichnen III. ErtragslageTrotz der Minderung des Rohertrags auf T€ 9.566 erhöhte sich der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 um T€ 113. Die Minderung des Rohertrags ist im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang von T€ 2.834 zurückzuführen. Die gesamten betrieblichen Aufwendungen (mit Ausnahme des Materialaufwandes) verhielten sich in Summe gegenüber 2022 stabil. Dabei konnten überdurchschnittliche Kosten im Bereich Reparatur und Instandhaltung durch reduzierte Marketingkosten kompensiert werden. Hier kam uns zugute, dass große Messen nicht jährlich stattfinden. Im Zuge einer leichten Reduzierung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl konnte der Personalaufwand um rd. 3 % gesenkt werden. Die in der Vergangenheit neu eingeführten Produkte, die hohe Kundenorientierung und das hohe Serviceniveau konnten helfen, dass die Umsätze nicht weiter eingebrochen sind. IV. FinanzlageBesondere Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben haben nicht stattgefunden. Die Gesellschaft ist finanziell unabhängig von Bank- und Gesellschafterdarlehn. Zum Bilanzstichtag war das kurzfristige Fremdkapital ohne Berücksichtigung der verbundenen Unternehmen durch flüssige Mittel genügend abgedeckt und auch während des Jahres war ausreichende Liquidität vorhanden. Auf eine ergänzende Liquiditätsanalyse wird deshalb an dieser Stelle verzichtet. Investitionen mit nennenswerter Auswirkung auf das Anlagevermögen wurden im Jahr 2023 nicht getätigt. Die Kosten für Reparaturen und Wartungen am Gebäude und im Lagerbereich haben sich insbesondere durch Sanierungsarbeiten am Dach gegenüber dem Vorjahr um T€ 200 erhöht. V. VermögenslageDie Bilanzsumme im Jahr 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (T€ 11.644) um T€ 1.532 auf T€ 13.176 erhöht. Die Erhöhung ergibt sich im Wesentlichen aus dem Anstieg des Lagerbestandes und des Gewinnvortrages. Das Vermögen besteht zu ca. 11 % aus Anlagevermögen und ca. 63 % aus Vorräten. Liquide Mittel machen ca. 15 % der Bilanzsumme aus. Die Eigenkapitalquote beträgt ca. 70 %. Als nicht bilanziertes Vermögen sind die 15 Leasing- bzw. Mietfahrzeuge zu berücksichtigen. V. a. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir folgen unserer Unternehmensphilosophie: Mensch - Produkt - Service. Der Mensch, gleich in welcher Funktion, steht in jeder Beziehung an erster Stelle. Die Kundenzufriedenheit macht unseren Erfolg oder Misserfolg aus. Deshalb sehen wir uns als serviceorientiertes Dienstleistungsunternehmen, das unseren Kunden mit hervorragenden Produkten und engagierten Mitarbeitern jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung steht. Danach handeln alle Mitarbeiter von PLASSON. Zum Jahresende 2023 waren insgesamt 48 Mitarbeiter/innen im Unternehmen beschäftigt. Hiervon arbeiteten 4 Mitarbeiter/innen in Teilzeit und es gab 1 Auszubildenden. VI. NachtragsberichtNach Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge eingetreten, die - hätten diese sich bereits vor Ablauf des Geschäftsjahres vollzogen - eine andere Darstellung der Ertrags-, Finanz-, oder Vermögenslage erfordert hätten. VII. Prognose-, Chancen und RisikoberichtDie Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiterhin als sehr gut zu bezeichnen. Es sind auch für die absehbare Zukunft keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der PLASSON GmbH ist es, die Gesellschaft gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Bei dem Finanzierungsmanagement verfolgt die Gesellschaft - wie in den vergangenen Jahren - eine sehr konservative Risikopolitik. Vorhandene Geldüberschüsse werden konservativ auf Festgeldkonten angelegt, jegliche spekulative Geldanlage wird seitens der Geschäftsführung streng vermieden. Besondere unternehmerische Risiken wurden nicht eingegangen. Monatliche Soll-Ist-Analysen der Umsatz- und Kostenseite wurden erstellt, um eventuelle Risiken frühzeitig zu erkennen und ggfs. notwendigen Maßnahmen einleiten zu können. Gleichermaßen wurden monatliche Kostenstellenrechnungen erstellt und die Liquidität überprüft. Für das bevorstehende Jahr 2024 deuten die Prognosen auf eine weitere Verschlechterung der Baukonjunktur hin, da die aktuelle Regierung keine Maßnahmen ergreift, die sowohl die Industrie als auch die Konsumenten positiver nach vorne schauen lassen könnten. Es wird erwartet, dass der Umsatz um zusätzliche 3 % sinken wird, wobei der Wohnungsbau einen erheblichen Rückgang von 13 % verzeichnen könnte. Diese Aussichten könnten zu einem weiteren Rückgang der Beschäftigung führen. Der Mangel an Aufträgen und die daraus resultierende Unsicherheit bleiben weiterhin die Hauptprobleme für die Baubranche. Die Unternehmen sind bestrebt, Mitarbeiter zu halten, stehen jedoch vor der Herausforderung, Fachkräfte zu finden und gleichzeitig Entlassungen oder Kurzarbeit drohen. Angesichts dieser Herausforderungen appelliert die Bauindustrie zu Recht an die Regierung, Planungssicherheit zu schaffen, Investitionen im Wohnungsbau sowie in Infrastrukturprojekten zu fördern. Die Chancen der PLASSON GmbH in diesen unsicheren Zeiten bestehen weiter darin, durch innovative Produkte neue Anwendungsfelder und neue Kundengruppen zu erschließen sowie durch serviceorientierte Vertriebspolitik neue Kunden zu gewinnen und den bestehenden Kundenstamm durch gute Erreichbarkeit, kurze Reaktionszeiten und ein hohes Dienstleistungsniveau stabil zu halten. Risiken, die den Fortbestand der PLASSON GmbH gefährden könnten, sind nicht erkennbar. Jedoch rechnet man auch bei der PLASSON GmbH nach den bisherigen Erfahrungen aus 2023 und als Ausblick auf 2024 mit einem gesamtwirtschaftlichen Einbruch (fehlende Gewerbesteuereinnahmen, Verschiebung von öffentlichen und privaten Investitionsvorhaben, hohes Preisniveau). Dies wird schätzungsweise einen Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich bei negativer Auswirkung auf den Rohertrag im niedrigen zweistelligen Prozentbereich nach sich ziehen. Insgesamt gesehen geht die PLASSON GmbH jedoch davon aus, dass sich trotz dieser ungünstigen Signale nichts Wesentliches an der strukturell guten Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens ändern wird. VIII. Internes Kontrollsystem und RisikomanagementsystemIn der PLASSON GmbH ist ein internes Kontrollsystem eingeführt und etabliert. Für wesentliche Prozesse sind Soll-Konzepte entwickelt. Alle wesentlichen Vorgänge sind dem Vier-Augen-Prinzip unterworfen, so dass die Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Geschäftsprozessen sichergestellt sind. Dieses System wird durch "papiergestützte" Abläufe sowie im Wesentlichen durch ein entsprechendes Softwaresystem gesichert. Die Überwachung der Einhaltung dieser Prozesse wird über Revisionstätigkeiten der Muttergesellschaft sichergestellt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Bankguthaben, Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eintritt in eine neue Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität des Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitoren-Management und ein effizientes Mahnwesen. Eventuell auftretende Ansprüche aufgrund von Produkthaftungen sind durch eine umfangreiche Produkthaftungsversicherung abgedeckt. Für künftige, eventuell anfallende Gewährleistungsansprüche, die durch Versicherungen nicht abgedeckt sein könnten, sowie für Kulanzentscheidungen ist eine Rückstellung gebildet. IX. Sonstige AngabenAktivitäten im Bereich "Forschung und Entwicklung" sind nicht darstellbar, da diese aufgrund der reinen Vertriebstätigkeit in Deutschland nicht anfallen. Umweltschutzmaßnahmen wie z.B. die Beseitigung von Altlasten oder Gewässerschutz fallen für unsere Gesellschaft nicht an. Die Gesellschaft arbeitet permanent an der Erhaltung und Optimierung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, der Logistik, der Kostenkontrolle sowie der Arbeitssicherheit.
Wesel, 24. April 2024 PLASSON GmbH Sandro Eller-Vainicher, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die PLASSON GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit zeitlich nur begrenzt nutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr Abgang im Zugangsjahr wird unterstellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, höchstens aber mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag, angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei Waren erfolgt teilweise eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert, soweit fehlende Marktgängigkeit oder die Preisverhältnisse am Absatzmarkt dies erforderlich machen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen werden, soweit erforderlich, aktivisch abgesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden für alle erkennbaren ungewissen Verpflichtungen gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro grundsätzlich zum am Zahlungstag bzw. am Tag der Erstverbuchung herrschenden Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem am Bilanzstichtag gültigen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist als Anlage beigefügt. Forderungen gegenüber Gesellschaftern Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen 89.368,84 € (i. Vj. 45.684,50 €). Forderungen gegen verbundene Unternehmen In Höhe eines Teilbetrags von 543,20 € (i. Vj. 0,00 €) besteht der Posten aus Forderungen, die zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen darstellen. Sonstige Rückstellungen Der Bilanzposten enthält u.a. eine Rückstellung für ungewisse Kundenboni in Höhe von 170,6 T€, eine Urlaubsrückstellung in Höhe von 35,7 T€ und eine Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 85,8 T€. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 1.655.415,84 € (i.Vj. 2.685.756,88 €). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Lieferantenverbindlichkeiten sind durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Es handelt sich um Verbindlichkeiten, die zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen darstellen. Sie sind durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft hat 2023 durchschnittlich 48 Arbeitnehmer beschäftigt. Der Anteil der weiblichen Arbeitnehmer lag im Jahresmittel bei 13 Personen. Durchschnittlich 5 Arbeitnehmer übten ihre Tätigkeit als Teilzeitarbeit aus. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den alleinigen Geschäftsführer, Herrn Sandro Eller-Vainicher, Wesel, Geschäftsführer der PLASSON GmbH, geführt. Angaben über Mutterunternehmen Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist Plasson Industries Ltd. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist Plasson Ltd. Beide Mutterunternehmen haben ihren Sitz in Maagan Michael, D. N. Menashe 37805, Israel. Die Konzernabschlüsse sind bei den Geschäftsleitungen der jeweiligen Gesellschaften erhältlich. Der Konzernabschluss der Plasson Industries Ltd. ist darüber hinaus im Internet unter http://www.magna.isa.gov.il erhältlich. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsleitung schlägt vor, Jahresüberschuss und Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen und Gewinnausschüttungen nicht vorzunehmen. Haftungsverhältnisse Der hier anzugebende Betrag für Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen ist 53.333,33 €. Das Risiko der Inanspruchnahme schätzen wir als gering ein, da die Inanspruchnahme nur bei Verschlechterung bestimmter wirtschaftlicher Gegebenheiten droht und eine solche Verschlechterung derzeit nicht zu erwarten ist.
Wesel, den 24.04.2024 Plasson GmbH Sandro Eller-Vainicher
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Sandro Eller-Vainicher -Geschäftsführer- Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die PLASSON GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der PLASSON GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der PLASSON GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wesel, den 24. April 2024 Eping, Wirtschaftsprüfer |
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