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GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbHLiquidiert
81669 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Schauer seit 27.8.2014 | Geschäftsführer |
Sigismund Mühlbauer seit 7.3.2012 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbHMünchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 20121 Allgemeine AngabenDie Gesellschaft wurde am 10. Dezember 2009 gegründet und am 21. Dezember 2009 unter der Nummer HRB 183063 im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der GEWOFAG Holding GmbH. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der GEWOFAG Holding GmbH. Die Gesellschaft hat am 22. Dezember 2009 mit Wirkung zum 1. Januar 2010 eine Cash-Pooling Vereinbarung mit der GEWOFAG Holding GmbH getroffen. Ab diesem Zeitpunkt wird ein täglicher Ausgleich der kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten aus externen und internen Zahlungsvorgängen vorgenommen. Die jeweiligen Kontostände werden zu banküblichen Konditionen verzinst. Der Jahresabschluss und der Lagebericht sind nach den Bestimmungen §§ 242 ff und 264 ff HGB für große Kapitalgesellschaften sowie den einschlägigen Vorschriften nach GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gegenstände des immateriellen und des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Berechnung der Rückstellungen für personenbezogene und versorgungsähnliche Verpflichtungen wurde mit versicherungsmathematischen Verfahren durchgeführt. Das Anwartschaftsbarwertverfahren wurde bei Beihilfe- und Jubiläumsrückstellungen angewandt. Die Abzinsung wurde mit dem von der Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz (Oktober 2012: 5,06 %; Vj. 5,14 % aus November 2011) bei einer angenommenen Restlaufzeit pauschal von 15 Jahren vorgenommen. Die zugrunde gelegte Sterbetafel ist Heubeck 2005 G. Die erwarteten Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen (in Höhe von 2,0 %; Vj. 2,0 %) werden berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendigen Betrages gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden die erwarteten Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt sowie eine laufzeitadäquate Abzinsung mit dem durch die Bundesbank ermittelten Zinssatz vorgenommen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Bilanz Die Entwicklung des in der Bilanz erfassten Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 512 (Vj. TEUR 389) resultieren im Wesentlichen aus Leistungsverrechnungen innerhalb des Konzerns. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind zum 31. Dezember 2012 nicht vorhanden. Das Stammkapital beträgt TEUR 25 und ist voll einbezahlt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: Personal TEUR 148 (Vj. TEUR 100), Beihilfe TEUR 23 (Vj. TEUR 18), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 10) und Jahresabschlusskosten TEUR 12 (Vj. TEUR 12). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 739 (Vj. TEUR 1.868) betreffen Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 3.763 (Vj. TEUR 2.122) resultieren im Wesentlichen aus Leistungsverrechnungen innerhalb des Konzerns, aus Verbindlichkeiten des In-House Cash (IHC) Bankkontos gegenüber den Konzern-Clearing Partnern sowie aus der Gewinnabführung. In Höhe von TEUR 3.763 (Vj. TEUR 2.121) bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin GEWOFAG Holding GmbH. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten TEUR 27 aus Lohnsteuerverbindlichkeiten ggü. dem Finanzamt. Die Vorjahreswerte (TEUR 19) wurden unter der Bilanzposition Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dargestellt. Die Verbindlichkeiten sind in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig. 3.2 Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 179 (Vj. TEUR 325) wurde über den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die Gesellschafterin GEWOFAG Holding GmbH abgeführt. Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 10.258 (Vj. TEUR 7.596) betreffen im Wesentlichen die IT Service Dienstleistungen innerhalb des GEWOFAG-Konzerns und werden im Stadtgebiet München erbracht. Unter den Materialaufwendungen werden Aufwendungen für bezogene Leistungen und für bezogene Waren in Höhe von TEUR 5.410 (Vj. TEUR 4.333) - es handelt sich überwiegend um bezogene Leistungen im Bereich der IT-Beratung und des IT-Aufwandes - und Aufwendungen für Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 284 (Vj. TEUR 96) ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 778 (Vj. TEUR 506) resultieren überwiegend aus der Weiterverrechnung von Verwaltungsaufwand im Konzern. 4 Sonstige AngabenNicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte sind nicht vorhanden. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Gemäß der Cash-Pooling Vereinbarung mit der Stadtsparkasse München haftet die Gesellschaft als Cash-Pooling Teilnehmer gesamtschuldnerisch für sämtliche Verpflichtungen aus und im Zusammenhang mit der Cash-Pooling Vereinbarung. Es bestehen Haftungsverpflichtungen zum 31. Dezember 2012 gegenüber Kreditinstituten aus der Cash Pooling Vereinbarung in Höhe von TEUR 65.334, davon in Höhe von TEUR 60.001 für verbundene Unternehmen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses rechnet die Geschäftsführung mit keiner Inanspruchnahme aus dem voraus erläuterten Haftungsverhältnis. Die Geschäftsführung kommt zu dieser Einschätzung, da im Laufe des Geschäftsjahres jederzeit den Zahlungsverpflichtungen nachgekommen wurde und die finanzielle Situation in den Gesellschaften ausreichend ist. Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in folgender Höhe:
Mitarbeiter Die Zahlen der im Geschäftsjahr 2012 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer auf Vollzeitkräftebasis betrugen:
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr 2012 keine Bezüge erhalten. Abschlussprüferhonorar Die Angabe zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird unterlassen, da die Angabe im Konzernabschluss der GEWOFAG Holding GmbH angegeben wird. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Marktunübliche, wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen haben nicht stattgefunden. Konzernabschluss und Konzernlagebericht Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GEWOFAG Holding GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden nach deutschem Recht von der GEWOFAG Holding GmbH, Kirchseeoner Straße 3, 81669 München, aufgestellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch veröffentlicht und bekanntgemacht.
München, 28. März 2013 GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH Rudolf Reiser Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20121. Geschäftstätigkeit und GeschäftsverlaufGegenstand des Unternehmens ist die Versorgung der Gesellschaften des GEWOFAG-Konzerns mit IT-Dienstleistungen und -Lösungen. Die Gesellschaft erbringt interne Dienstleistungen und bezieht Hardware, Software, Telekommunikation und externe Dienstleistungen für den GEWOFAG-Konzern. Die für diese Aktivitäten entstehenden Kosten werden in Form eines IT-Warenkorbes auf Endprodukte bzw. IT-Projekte gebündelt und an die jeweiligen Konzerngesellschaften weiterverrechnet. Die Konsolidierung der IT-Systeme, mobiles Arbeiten, Business Intelligence und die Schaffung einer IT-Compliance sind derzeit beherrschende Themen in der IT-Branche. Diese Entwicklungen führen dazu, dass das Geschäft flexibler, transparenter und sicherer abgewickelt werden kann. Die GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH möchte die Vorteile dieser Entwicklungen im GEWOFAG-Konzern nutzbar machen. Somit leistet die Gesellschaft als 100%ige Tochtergesellschaft der Konzernobergesellschaft GEWOFAG Holding GmbH, in Zusammenarbeit mit den anderen Konzerngesellschaften, ihren Beitrag zu einer vorrangig sicheren und sozial verantwortbaren Wohnungsversorgung breiter Schichten der Münchner Bevölkerung. Die Entwicklung des Immobilienmarkts in der Landeshauptstadt München darf als im Vergleich zur gesamtdeutschen Entwicklung eher untypisch angesehen werden. Während die Bevölkerung in Deutschland rückläufig ist, wird für München ein anhaltendes Bevölkerungswachstum bis mindestens zum Jahr 2030 prognostiziert. Die anhaltend hohe Nachfrage nach und das knappe Angebot an bezahlbaren Wohnraum für die Münchnerinnen und Münchner zeigen, dass es eine der zentralen Zukunftsaufgaben der Landeshauptstadt München und somit der GEWOFAG sein wird, für eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum zu sorgen. Der Geschäftsverlauf der GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH war im Jahr 2012 durch die weitere Umsetzung von organisatorischen und personellen Maßnahmen zur Optimierung des Arbeitsbereichs geprägt. Die bedeutendsten Projekte im Jahr 2012 waren die Übernahme der Wohnungen der Fremdverwaltung (DOMUS) in das ERP-System, die Produktivsetzung des CRM-Systems zur Verbesserung des Kundenservice, die Einführung einer Wartungsplanung für die GEWOFAG Gebäude Service GmbH, die weitere Umsetzung des neuen Berechtigungskonzepts und die Migrationen im SAP-Umfeld. Daneben wurde die Übertragung der Daten aus der GEWOFAG Buchhaltung an das System der Landeshauptstadt München umgesetzt. Diese wird über ein Finanzreporting zur Übernahme in die Buchungskreise der Landeshauptstadt München realisiert. 2. Lage der Gesellschaft2.1 Ertragslage
Die für das Geschäftsjahr 2012 geplanten Umsätze in Höhe von etwa TEUR 7.000 wurden mit Gesamtumsätzen in Höhe von TEUR 10.258 (Vj. TEUR 7.596) deutlich übertroffen. Die Umsätze stammen ausschließlich aus der konzerninternen Leistungsverrechnung in Bezug auf die Versorgung der Konzerngesellschaften des GEWOFAG-Konzerns mit IT-Dienstleistungen und -Lösungen. Dem gegenüber stehen Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren und Leistungen in Höhe von TEUR 5.694. Diese Aufwendungen enthalten insbesondere Aufwendungen für externe Beratungsleistungen, Aufwendungen für Hardware- und Softwarewartung sowie die EDV-Materialaufwendungen. In 2012 sind zusätzliche Kosten für den Betrieb und die Unterstützung des neu errichteten Kundenservicecenters, höhere Beratungsleistungen für die SAP-Modulbetreuung sowie für die Durchführung diverser kleinerer IT-Projekte im Konzern angefallen. Der Personalaufwand ist im Vorjahresvergleich auf Grund von Neueinstellungen sowie Gehaltsanpassungen um TEUR 516 auf TEUR 1.972 gestiegen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 778 sind unter anderem die Verwaltungsaufwendungen aus der Konzernumlage (TEUR 326; Vj. TEUR 232) enthalten. Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1.564. Der Anstieg um TEUR 589 gegenüber dem Vorjahr ist auf die im Geschäftsjahr 2012 durchgeführten Investitionen in Höhe von TEUR 2.014, insbesondere in Softwarelizenzen, und den damit zusammenhängenden höheren Abschreibungen über die Nutzungsdauer, in der Regel über drei Jahre, zurückzuführen. Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR -122 resultiert überwiegend aus den Zinsaufwendungen, welche im Rahmen des zentralen Cash-Managements im GEWOFAGKonzern angefallen sind. Das Jahresergebnis 2012 vor Gewinnabführung an die GEWOFAG Holding GmbH liegt mit TEUR 179 unter dem erwarteten Ergebnis in Höhe von TEUR 400. Die Ertragslage wird als zufriedenstellend beurteilt. 2.2 Vermögenslage Die Bilanzstruktur der Gesellschaft stellt sich zum 31. Dezember 2012 wie folgt dar:
Das Immaterielle Vermögen der Gesellschaft beinhaltet Softwarelizenzen sowie sonstige Schutzrechte. In 2012 wurden Softwarelizenzen und Schutzrechte in Höhe von TEUR 1.426 aktiviert, davon ca. TEUR 1.150 im SAP- Umfeld. Weiterhin wurden ca. TEUR 270 in kaufmännische und technische Software und Groupware investiert. In den Sachanlagen ist insbesondere die Hardwareausstattung des GEWOFAG-Konzerns enthalten. Hier wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in größerem Umfang Investitionen in neue Hardware (TEUR 536) sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 52) getätigt. Die Forderungen in Höhe von TEUR 512 (Vj. TEUR 389) gegen verbundene Unternehmen des GEWOFAG-Konzerns resultieren überwiegend aus der konzerninternen Leistungsverrechnung. Seit dem Geschäftsjahr 2011 werden Forderungen und Verbindlichkeiten im Konzernkreis, soweit sie verrechenbar sind, im Jahresabschluss saldiert dargestellt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 25. Die Rückstellungen enthalten vorwiegend Rückstellungen für personenbezogene und versorgungsähnliche Verpflichtungen und betragen zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 201. Die Verbindlichkeiten betragen insgesamt TEUR 4.529. Hiervon entfallen TEUR 3.763 (Vj. TEUR 2.122) auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die nach Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den Konzerngesellschaften bestehen bleiben, TEUR 739 (Vj. TEUR 1.868) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und TEUR 27 (Vj. TEUR 0) auf sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.129 zurückgegangen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.641 gestiegen. Dies ist bedingt durch die Zunahme des Anlagevermögens und der damit einhergehenden gestiegenen Finanzierung sowie durch die Umstellung des Abrechnungsmodus für den Leistungsaustausch zwischen den Konzerngesellschaften. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Hinblick auf den Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der GEWOFAG Holding GmbH geordnet. 2.3 Finanzlage
Die Finanzlage der GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH ist geordnet. Die Zahlungsfähigkeit wird durch die Cash-Pooling-Vereinbarung mit der Muttergesellschaft, der GEWOFAG Holding GmbH, sichergestellt. 3. Ereignisse nach Schluss des GeschäftsjahresNach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine nennenswerte Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft haben. 4. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungZiel des Risikomanagementsystems ist die frühzeitige vollständige Identifikation und Bewertung von Risiken, deren rechtzeitige Kommunikation sowie adäquate Steuerung innerhalb der GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH. Funktionalität des Chancen- und Risikomanagements Das Risikomanagementsystem der GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH ist Bestandteil des wertorientierten Konzernsteuerungssystems, welches aus dem Controlling, dem Internen Kontrollsystem und dem Risikofrühwarnsystem gebildet wird. Die Bewertung von Risiken erfolgt unter Berücksichtigung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und den damit verbundenen möglichen Schadenshöhen. Der potenzielle Schaden eines Zahlungsstromes wird im Verhältnis zum Eigenkapital dargestellt und im Sinne der wertorientierten Unternehmenssteuerung auch als Barwert ausgewiesen. Schwerpunkt des Risikomanagements der GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH ist das Erkennen, Vermeiden und Steuern von Risiken. Durch die Systemintegration des Risikoreportings in die Unternehmensplanung wird die zeitnahe Berücksichtigung von Chancen- und Risikoaspekten bei den Unternehmensentscheidungen gewährleistet. Chancen und Risiken für die GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH Zurzeit sind für die GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH keine Existenz gefährdenden Risiken ersichtlich, weder aus vergangenen noch aus zukünftigen Entwicklungen. Das Geschäftsfeld der Versorgung der Konzerngesellschaften des GEWOFAG-Konzerns mit IT-Dienstleistungen und -Lösungen durch die GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH beinhaltet grundsätzlich wirtschaftliche und rechtliche Risiken. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken ist auf Grund langjähriger Erfahrung und erfolgreicher Tätigkeit in diesem Bereich sowie durch den Einsatz qualifizierten Personals gering. Die angebotenen Dienstleistungen und Produkte werden im GEWOFAG-Konzern erkennbar gut nachgefragt, sind damit planbar und bergen nur ein begrenztes Beschaffungs- und Ausführungsrisiko. Daher wird auch für die Zukunft mit einer stabilen Auftragslage gerechnet. Für die GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH lagen im Geschäftsjahr 2012 keine Zinsänderungs-, Refinanzierungs- oder Liquiditätsrisiken vor. Diese sind auch für 2013 nicht zu erwarten. Die Zahlungsfähigkeit wird durch die Cash-Pooling Vereinbarung mit der Muttergesellschaft, der GEWOFAG Holding GmbH, sichergestellt. Die operativen Risiken der GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH sind durch organisatorische Maßnahmen weitgehend eingegrenzt. Die Kernprozesse unterliegen einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. 5. AusblickDie kalkulierbare Zahl der IT-Kunden innerhalb des GEWOFAG-Konzerns wird auch künftig eine hohe Kapazitätsauslastung der GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH gewährleisten. Ein transparent und umfassend definierter und implementierter IT-Warenkorb wird auch in den kommenden Jahren zufriedenstellende Umsatzerlöse generieren und lässt positive Ergebnisse erwarten. Bei Umsätzen in Höhe von über EUR 9,0 Mio. wird für die beiden kommenden Jahre 2013 und 2014 jeweils ein positives Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von ca. TEUR 30 erwartet. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse auf Grund von zurzeit noch nicht erkennbaren Einflüssen von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
München, 28. März 2013 GEWOFAG IT Servicegesellschaft mbH Rudolf Reiser |
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