Hess GmbH Licht + Form
Lantwattenstraße 22, 78050 Villingen-Schwenningen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jean Christophe Ragni seit 13.12.2023 | Geschäftsführer |
Edgar Josef Ulrich Manthey seit 17.6.2019 | Prokura |
Jürgen Duffner seit 1.10.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Ragni Holding S.A.S | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hess GmbH Licht + FormVillingen-SchwenningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Amtsgericht Freiburg i. Br. (Rg.Nr. HRB 710428)A. Allgemeines Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie hat gesetzliche größenabhängige Aufstellungserleichterungen für den Anhang in Anspruch genommen. B. Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Bilanz Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen wird ein im Geschäftsjahr 2017 erworbener Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen, der über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben wird. Bei dem Geschäfts- oder Firmenwert handelt es sich im Wesentlichen um einen gefestigten Kundenstamm in einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Industriezweig (Außenleuchten). Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass aufgrund dieser Rahmenbedingungen eine Abschreibungsdauer von 15 Jahren angemessen ist. Im aktuellen Geschäftsjahr sind T€ 23 Entwicklungskosten angefallen und wurden in voller Höhe als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der handels- und steuerrechtlichen Vorschriften nach der linearen Methode. Den Abschreibungssätzen liegen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen einem und zwölf Jahren zugrunde. Die Anschaffungskosten der geringwertigen Anlagegüter bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Das Anlagevermögen der Gesellschaft wird durch ein EDV-gestütztes Anlagenverzeichnis geführt, das die nach handels- und steuerrechtlichen Grundsätzen erforderlichen Angaben enthält. Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz enthaltenen Anlagepositionen sind in dem nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet, sofern nicht ein niedrigerer Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag maßgebend ist. Die unfertigen Leistungen sowie unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzel-sowie angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Anteilige Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert abzüglich Wertberichtigungen angesetzt. Die Wertberichtigungen umfassen neben akuten Einzelrisiken auch das allgemeine Kreditrisiko. Einzelwertberichtigungen wurden i.H.v. T€ 8 (Vorjahr: T€ 0) vorgenommen. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % (T€ 16) auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 1.362 (Vorjahr: T€ 1.864) aus Lieferungs- und Leistungsverkehr und enthalten in Höhe von T€ 1.362 (Vorjahr: T€ 1.845) Forderungen gegen die Gesellschafterin. Sie weisen in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die sonstigen Vermögensgegenstände weisen in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Bei den in der Bilanz ausgewiesenen Gewinnrücklagen handelt es sich um andere Gewinnrücklagen. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und sichern erkennbare Risiken in ausreichender Höhe ab. Sie weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr aus und sind nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt und haben in Höhe von € 2.045.945,41 (Vorjahr: T€ 4.152) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie in Höhe von € 3.487.500,00 (Vorjahr: T€ 813) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sie sind in Höhe von € 1.611.486,55 (Vorjahr: T€ 4.278) durch Raumsicherungsübereignung Warenlager, Forderungsabtretung und Eigentumsvorbehalt gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von € 325.000,00 (Vorjahr: T€ 2.406) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie in Höhe von € 487.500,00 (Vorjahr: T€ 813) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe T€ 407 (Vorjahr: T€ 262) aus Lieferungs- und Leistungsverkehr und enthalten in Höhe von T€ 3.000 (Vorjahr: T€ 0) ein Darlehen der Gesellschafterin. Sie haben in Höhe von € 407.060,47 (Vorjahr: T€ 262) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie in Höhe von € 3.000.000,00 (Vorjahr: T€ 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. C. Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Im Geschäftsjahr 2023 werden Eigenleistungen in Höhe von T€ 23 aktiviert. Diese betreffen in voller Höhe Entwicklungsleistungen, die als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert wurden. Die Entwicklungskosten umfassen sowohl Material- und Lohneinzelkosten als auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forschungsleistungen werden in der Regel von externen Dritten erbracht und umsatzabhängig vergütet. Daher sind in den Entwicklungskosten keine Bestandteile für Forschungskosten enthalten. Die aktivierten Entwicklungskosten werden mit Erreichen der Marktreife des Produktes über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Die Eigenleistungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Andere aktivierte Eigenleistungen" ausgewiesen. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 0 (Vorjahr: T€ 2) enthalten. D. Sonstige Angaben Die Aktivierung des selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstands des Anlagevermögens (Buchwert 31. Dezember 2023: T€ 461; Vorjahr: T€ 704) führt grundsätzlich zu einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Vorliegend sind jedoch ausreichend freie Rücklagen vorhanden, so dass die Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB nicht greift. Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit bestehen im Wesentlichen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen p.a.:
Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 113 (Vorjahr: 123) Mitarbeiter beschäftigt. Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an:
Zwei der drei Geschäftsführer sind bei einem verbundenen Unternehmen angestellt. Für Management- und Beratungsleitungen wurden der Gesellschaft T€ 247 (Vorjahr: T€ 269) in Rechnung gestellt.
Villingen-Schwenningen, 15. Mai 2024 gez. Geschäftsführung der Hess GmbH Licht + Form Bemerkung zur Feststellung Der vorliegende Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29. August 2024 festgestellt worden. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Hess GmbH Licht + Form, Villingen-SchwenningenA. Geschäftstätigkeit und Entstehung Die Hess GmbH Licht + Form entwickelt, produziert und verkauft unter den Marken Hess und Vulkan Außenleuchten und Komplementärgüter. Das Produktportfolio umfasst innovative Lösungen für Licht im öffentlichen Raum sowie für die Außenbeleuchtung von Gebäuden. Mit den Marken Hess und Vulkan bildet das Unternehmen nahezu das gesamte Spektrum an Außenbeleuchtung ab - von der technisch-effizienten Leuchte der Marke Vulkan bis hin zur multifunktionalen, smarten Leuchte der Marke Hess. Ergänzt wird das Portfolio durch eine breite Palette von funktionalem und zugleich ästhetischem Stadtmobiliar - für einen ganzheitlichen gestalterischen Ansatz im urbanen Raum. Schwerpunkt des Leistungsspektrums des Unternehmens Hess sind energieeffiziente Leuchten und Lichtsysteme, die sich durch den Einsatz moderner Lichttechniken wie modularer LED-Technologie und teils durch eine hohe Multifunktionalität auszeichnen. Schwerpunkt des Vertriebs ist der deutschsprachige Raum sowie Europa. Hess ist darüber hinaus im Mittleren Osten, in Australien und im asiatischen Raum tätig. Die Gesellschaft wurde am 9. Januar 2013 unter dem Namen Blitz S13-107 GmbH als Vorratsgesellschaft gegründet. Am 22. August 2013 verkaufte die Blitz Erste Gründungs GmbH ihre Anteile an der Gesellschaft an die Nordeon Holding GmbH, Springe. Mit notariellem Kaufvertrag vom 3. September 2013 wurden das Anlagevermögen und die Vorräte mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 von der insolventen Hess AG übernommen. Der Geschäftsbetrieb wurde am 1. Oktober 2013 aufgenommen. Mit Kaufvertrag vom 31. Juli 2017 und Inkrafttreten zum 1. September 2017 wurden seitens Hess die Vermögensgegenstände der Marke Vulkan übernommen. Durch die Übernahme wurden die Aktivitäten der Außenleuchten für Vermarktung und Entwicklung am Standort in Villingen-Schwenningen zusammengefasst. Die Serienproduktion für Vulkan verblieb bis zum Mai 2020 in Springe und wurde ab Juni 2020 in die Produktion der Hess GmbH Licht + Form in Villingen-Schwenningen verlagert. Mit Anteilkaufvertrag vom 20.11.2023 wurden mit Wirkung vom 25.11.2023 100 % der Anteile an der Hess GmbH Licht + Form durch die Ragni Holding S.A.S (Frankreich) erworben. B. Wirtschaftliche Lage Die deutsche Wirtschaft lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (Quelle: Pressemitteilung Nr. 019 des statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024). Damit stellte sich die wirtschaftliche Entwicklung zum Jahresende schwächer dar als zunächst angenommen. Belastend wirkten hier weiterhin die Folgen der global vorherrschenden Krisen. Obwohl die Inflationsrate für das Jahr 2023 unter dem historischen Höchststand von 2022 war, lag sie mit 6,9% weiterhin auf einem hohen Stand. Hauptgründe hierfür waren weitere Preisanstiege für Energieprodukte sowie für Nahrungsmittel. Für das BIP wird im Jahr 2024 ein leichtes Wachstum von 0,9 % prognostiziert. Dabei soll sich die Inflationsrate im Jahr 2024 mehr als halbieren und auf 2,7% fallen. (Quelle: Deutsche Bundesbank Gespräch mit Dr. Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank vom 20. Dez 2023). Die Hess GmbH Licht + Form konnte im Jahre 2023 den Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um 5,9 % steigern. Aufgrund der zeitlichen Lage des Auftragseinganges sowie einer langen Laufzeit eines Großprojektes schlug sich dieser positive Trend nicht gänzlich im erzielten Umsatz nieder. Das Unternehmen weist im Jahr 2023 einen Umsatzzuwachs von 1,6 % auf Mio. € 18,2 aus. Der Auftragsbestand belief sich zum Stichtag 31.12.2023 auf T€ 5.023 und lag damit um T€ 1.300 über dem Vorjahr. C. Ertragslage Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2023 betrugen Mio. € 18,2 (Vorjahr: Mio. € 17,9), davon entfielen Mio. € 4,1 auf die Marke Vulkan (Vorjahr: Mio. € 4,5), wobei diverse größere Projekte aufgrund des späten Bestellzeitpunktes erst zu Beginn des Jahres 2024 realisiert werden. Die Marke Hess erzielte einen Umsatzerlös in Höhe von Mio. € 14,1 (Vorjahr: Mio. € 13,4). Innerhalb des Unternehmensverbunds der Experience Brands beliefen sich die Umsätze bis einschließlich November 2023 auf Mio. € 0,95 (Vorjahr: Mio. € 0,8). Die Materialeinsatzquote sank um 2,7 Prozentpunkte auf 43,7 % (Vorjahr: 46,4 %). Der Personalaufwand in Höhe von Mio. € 6,5 (Vorjahr: Mio. € 7,0) verringerte sich um 7,8 % erneut deutlich gegenüber dem Vorjahr. Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 2023 113 (Vorjahr: 123) Mitarbeiter beschäftigt. Die Ergebnisstruktur stellt sich wie folgt dar:
Das Betriebsergebnis 2023 verbesserte sich signifikant von Mio. € - 2,30 im Vorjahr auf Mio. € - 1,26 im Jahre 2023. Dies konnte im Wesentlichen durch die eingeleiteten Stabilisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen erreicht werden. Darüber hinaus trug auch das leicht erhöhte Umsatzvolumen zu dieser Entwicklung bei. Die Rohmarge verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 49,6 % nach 48,1 % im Vorjahr. Der seit dem 1. Januar 2014 bestehende Ergebnisabführungsvertrag mit der 100%igen Gesellschafterin Nordeon Holding GmbH, Springe wurde im Zuge des Anteilverkaufes aufgekündigt. Die hieraus bestehenden Verpflichtungen der Nordeon Holding GmbH aus Übernahme bestehender Verluste wurden in Höhe von T€ 1.362,1 von der Ragni Holding S.A.S übernommen. D. Vermögens- und Finanzlage Vermögenslage Die Bilanzsumme reduzierte sich im Jahr 2023 um T€ 1.094 auf nunmehr T€ 8.662. Im Jahr 2023 betrugen die Investitionen in Sachanlagen T€ 77. Darin enthalten sind Investitionen in Höhe von T€ 53 für ein Druckgusswerkzeug. Daneben wurden T€ 23 in eigene Entwicklungen investiert. Bei den Vorräten handelt es sich um Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie um Halb- und Fertigerzeugnisse. Die Vorräte sanken um 11,7 % auf T€ 3.794 gegenüber T€ 4.295 im Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich mit T€ 1.714 auf dem Niveau des Vorjahres (T€ 1.754). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich um T€ 502 auf T€ 1.362 deutlich und betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Ergebnisabführung, die von der neuen Gesellschafterin übernommen wurden. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 33 enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von T€ 16, debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 6 sowie Forderungen gegenüber den Sozialversicherungsträgern in Höhe von T€ 7. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 54 enthalten vor allem Ausgaben für Lizenzen und Wartungsverträge im EDV-Bereich sowie Versicherungen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf rund 30,0 % (Vorjahr: 41,0 %). Dies resultiert daraus, dass mit der neuen Gesellschafterin nunmehr kein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 177 auf T€ 610 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Jahr 2023 um T€ 3.145 auf T€ 3.407 gestiegen. Diese beinhalten per 31.12.2023 ein Darlehen der Ragni Holding in Höhe von T€ 3.000 sowie Management Fees in Höhe von T€ 394. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beruht im Wesentlichen aus der Ablösung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Rahmen des Unternehmenskaufs. Finanzlage Die Finanzlage stellt sich wie folgt dar:
Der Gesellschaft stand bis zum 24.11.2023 eine Kreditlinie bei der Sparkasse Schwarzwald-Baar in Höhe von Mio. € 2,5 zur Verfügung. Diese wurde durch die Ragni Holding zurückgeführt. Darüber hinaus wurde der Gesellschaft ein zinsbegünstigter Stabilisierungskredit im Zuge der Covid19-Pandemie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Höhe von Mio. € 1,3 gewährt. Dieser hat eine Laufzeit bis zum 30.06.2026. Die Gesellschaft ist im Berichtsjahr ihren Tilgungsverpflichtungen nachgekommen. E. Voraussichtliche Entwicklungen Im Jahr 2023 haben unsere umfangreich eingeleiteten Stabilisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen Wirkung gezeigt und unter anderem zu einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage beigetragen. Darüber hinaus verzeichneten wir marktseitig leichte Entspannungen im Bereich der Lieferketten, welche zu einer Entlastung der Kosten beigetragen haben. In Summe haben wir damit neuerlich ein sehr dynamisches und schwieriges Jahr erlebt, welches uns vieles abverlangt hat. Ein Jahr, welches aber auch gezeigt hat, dass die eingeleiteten Maßnahmen - sowohl auf der Kosten- als auch auf der Marktseite - die richtigen waren und ihre positive Wirkung entfaltet haben. Für das Geschäftsjahr 2024 haben wir die Planung auf die weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen aufgebaut und sind dabei vorsichtig optimistisch. Insbesondere durch die vollzogene Übernahme von Hess durch die Ragni Holding S.A.S. erwarten wir deutlich positive Effekte - insbesondere auf der Marktseite, aber auch, was interne Synergieeffekte und die Integration in die GROUPE RAGNI anbelangt. Durch die GROUPE RAGNI haben wir Zugang zu einem deutlich breiteren Produktportfolio, welches wir zukünftig und sukzessive in den deutschen Markt einführen werden. Damit wird das bestehende Produktportfolio nicht nur ergänzt, sondern erheblich erweitert. Entsprechend können wir unseren Kunden ein deutlich breiteres und noch attraktiveres Produkt- und Lösungsportfolio anbieten. Auch auf den ausländischen Märkten erwarten wir positive Effekte. So erhält Hess Zugang zu einem umfangreichen Vertriebsnetz der GROUPE RAGNI, insbesondere in Frankreich und in weiteren attraktiven Märkten. Aufgrund weiterhin anspruchsvoller Markt- und Rahmenbedingungen planen wir für das Geschäftsjahr 2024, unter der kundenseitigen Umsetzung der angekündigten Großprojekte sowie einer Aufrechterhaltung der aktuell vorherrschenden Rahmenbedingungen im Bereich der Supply-Chain, Umsatzerlöse i.H.v. Mio. € 17,8. Zwischen Hess und den Unternehmen der GROUPE RAGNI wurde eine Vielzahl von Projekten angestoßen, die eine Reihe von finanziellen und operativen Vorteilen versprechen. Deutlich positive Effekte hieraus werden jedoch nicht vor dem vierten Quartal 2024 erwartet. Ertragsseitig gehen wir daher für 2024 von einem Ergebnis in Höhe des Vorjahres aus und erwarten ein Betriebsergebnis i.H.v. T€ - 1.400. Bezüglich eines sich hieraus eventuell ergebenden Liquiditätsbedarfes besteht die Zusage der Gesellschafterin, diesen zu decken. F. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Konnektivität und Smart City-Lösungen haben sich als integrale Bestandteile einer modernen städtischen Beleuchtungslösung etabliert. In Verbindung damit sind Themen wie das Verschwinden des Nachthimmels aufgrund von Lichtverschmutzung, sowie die Auswirkung auf die natürliche Umwelt aufgrund der übermäßigen Verwendung bestimmter Lichtfarben und -spektren präsenter geworden. Diese Trends wurden auf der diesjährigen Light + Building in Frankfurt, der größten Veranstaltung für die Beleuchtungsindustrie in Europa und einer der größten weltweit, besonders betont. Es ist daher klar, dass Hess, ein führendes Unternehmen im Bereich der Außenleuchten, sich auch darauf konzentriert, sicherzustellen, dass unser bestehendes und zukünftiges Produktportfolio diesen Markterwartungen entspricht. Obwohl die Aluminium- und Stahlpreise ihren Höchststand von 2022 hinter sich gelassen haben, bleiben sie auf einem historisch hohen Niveau. Die anhaltende Inflation und die hohen Ölpreise tragen ebenfalls zur Preisunsicherheit in der gesamten Supply-Chain bei. Die weiterhin wirtschaftlich schwache Konjunktur in Deutschland, hohe Energiepreise sowie die gesamtpolitische Situation in Europa und der Welt, erschweren weiterhin die Prognosefähigkeit. Ein Einfluss dieser Gesamtsituation auf große Teile unserer Kunden kann nicht ausgeschlossen werden. Wir erleben - bedingt durch reduzierte Steuereinnahmen bzw. eine geänderte Priorisierung in der Steuerverwendung - Verschiebungen und Umschichtungen in den Kommunalhaushalten, in dessen Folge kommunale Investitionen geschoben, reduziert und zum Teil auch gestrichen werden. Eine hohe Priorität legen wir auf die Integration von Hess in die GROUPE RAGNI. Dazu gehört unter anderem die Einführung bestimmter Ragni-Produkte unter den Marken Hess und Vulkan in den deutschen Markt sowie weitergehender Produkt- und Lösungsangebote der GROUPE RAGNI. Ferner wird an der Hebung von Synergieeffekten, wie beispielsweise einer Harmonisierung der IT-Infrastruktur und der IT-Tools oder im Bereich der Entwicklung und Konstruktion, gearbeitet. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich Hess durch die Übernahme durch die Ragni Holding S.A.S. weitreichende Möglichkeiten und Marktchancen eröffnet haben und eröffnen werden. Entsprechend positiv gestimmt sind wir, was die Zukunftsentwicklung unseres Unternehmens anbelangt.
Villingen-Schwenningen im März 2024 gez. Geschäftsführung der Hess GmbH Licht + Form Hinweis zum Bestätigungsvermerk Der beigefügte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten Jahresabschluss. Die Gesellschaft hat für die Offenlegung von den Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB Gebrauch gemacht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hess GmbH Licht + Form, Villingen-Schwenningen "Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers an die Hess GmbH Licht + Form, Villingen-Schwenningen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hess GmbH Licht + Form, Villingen-Schwenningen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hess GmbH Licht + Form, Villingen-Schwenningen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt E. des Lageberichts, in denen der gesetzliche Vertreter beschreibt, dass die Gesellschaft aufgrund der anhaltenden Verluste zur Sicherstellung der Liquidität auf Unterstützung der Gesellschafterin angewiesen ist. Diesbezüglich hat die Gesellschafterin eine interne harte Patronatserklärung zugunsten der Hess GmbH Licht + Form abgegeben. Wie in Abschnitt E. dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 10. Juli 2024 KSB
INTAX TREUHAND GmbH
gez. Ammermann, Wirtschaftsprüfer gez. Martyniak, Wirtschaftsprüferin |
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