European Personnel Secure Company 2 GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Freddy Rakow seit 15.11.2013 | Sonstige |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
T. Rakow | 58.56% |
S. Lorenz | 31.53% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SRU Solar AGBergaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 30.09.2010Lagebericht zum Geschäftsjahr 01.01. - 30.09.2010I. Darstellung des GeschäftsverlaufsDie Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 19.08.2010 die Umstellung des Geschäftsjahrs auf den Abschlussstichtag 30. September beschlossen und damit innerhalb der SRU Gruppe vereinheitlicht. Insofern ist das vorliegende Geschäftsjahr 2010 ein nur 9 Monate umfassendes Rumpfgeschäftsjahr. 1. Branchenentwicklung und Gesamtwirtschaftliche Lage Die Solaranlagenbauer konnten auch im Jahr 2010 ein weiteres Wachstum verzeichnen. Die gesetzlich verankerten Absenkungen der Einspeisevergütungen zum 01. Januar und zum 30. Juni des Jahres hatten keinen wesentlichen Einfluss auf die Nachfrage nach Solaranlagen, da die Hersteller von Solarmodulen und Wechselrichtern durch entsprechende Preissenkungen für einen Rückgang der Investitionskosten sorgten. Vor diesem Hintergrund konnten die Solaranlagenbauer ihre Gewinnmarge weitgehend halten. 2. Umsatz, Gesamtleistung und Rohergebnis Der Auftragseingang zum Anfang des Geschäftsjahrs war außerordentlich gut. Neben den Privatkunden vertrauten vermehrt auch Industrie- und Gewerbekunden auf unsere Erfahrung und Kompetenz. Die SRU Solar AG wuchs deshalb deutlich stärker als die Branche und steigerte das Umsatzvolumen um stolze 118,4% auf 41,5 Mio. EUR. Die Gesamtleistung stieg im Rumpf-Geschäftsjahr sogar um 144,8 % auf 44,1 Mio. EUR. Damit etablierte sich die SRU Solar AG als Marktführer in der Region. Die weitere Absenkung der Einspeisevergütungen zum 30.06.2010 stellte große Anforderungen an die Materialbeschaffung und die Planung der Montage und Inbetriebnahme. Lieferengpässe insbesondere bei Wechselrichtern und Komponenten der Anlagenfernüberwachung forderten unsere Flexibilität und zwangen uns zur Improvisation, um die pünktliche Betriebsbereitschaft der Anlagen zum 30.06.2010 sicherzustellen. Unsere Anstrengungen verursachten andererseits einen erhöhten Abwicklungsaufwand, der auch unsere Rohergebnismarge belastete. 3. Investitionen Das anhaltende erhebliche Wachstum der Gesellschaft erforderte einen weiteren Personalaufbau und in Folge Investitionen in den weiteren Ausbau unseres Standorts in Berga und in moderne Kommunikations-, EDV- und Arbeitstechnik. Neben Ersatzinvestitionen von 167,8 TEUR wurden 557,5 TEUR in Erweiterungen investiert. 4. Finanzierung Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte weitgehend durch Kundenanzahlungen, durch temporäre Inanspruchnahme des bereitstehenden Kontokorrentrahmens bei Kreditinstituten und durch die erwirtschafteten Überschüsse. 5. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2010 haben wir weiter in den Aufbau qualifizierter Mitarbeiter investiert. Einerseits wurden Mitarbeiter durch Teilnahme an externen Seminaren weiterqualifiziert, andererseits wurden zusätzliche qualifizierte Mitarbeiter eingestellt. Insbesondere unseren Vertrieb und unsere Montagebereiche haben wir personell verstärkt. II. Darstellung der Lage1. Vermögenslage
Stichtagsbedingt und aufgrund der gestiegenen Gesamtleistung des Unternehmens stieg unser Bestand an Vorräten (nach aktivischer Absetzung der erhaltenen Kundenanzahlungen), die Forderungen gegenüber Kunden für fertiggestellte Leistungen nahmen stark zu und der Bestand an flüssigen Mitteln verbesserte sich deutlich. All das führte zu einer Bilanzsummenerhöhung um 3,9 Mio. €.
Gleichzeitig schlug sich der gestiegene Vorrats- und Forderungsbestand in einer Zunahme unserer Kreditverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber unseren Lieferanten nieder. Der auch in diesem Rumpfgeschäftsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss hat zu einer Erhöhung unseres Eigenkapitals geführt. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der stark gestiegenen Bilanzsumme leicht gesunken. 2. Finanzlage
Unser Nettoumlaufvermögen hat sich um 419 T€ erhöht. Unsere kurzfristig verfügbaren Mittel decken unsere kurzfristigen Schulden. Das gestiegene Geschäftsvolumen führte zu einem erhöhten Finanzungsbedarf. 3. Ertragslage
Wir haben unsere Umsatzerlöse auf 41,5 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt (+118,4%) und unsere Gesamtleistung um 144,8% auf 43,9 Mio. € gesteigert. Diese Leistungssteigerung wurde zu einem Teil durch den Einkauf von Fremdleistungen erbracht, was unsere Rohertragsquote belastete. Zusätzlich benötigtes eigenes Personal erhöhte unseren Personalaufwand. Die bereits beschriebenen Beschaffungsprobleme im Frühjahr und die Zwänge zur Inbetriebnahme vieler Anlagen zum 30.06. des Jahres erhöhten unseren Materialaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwände. Stichtagsbedingt und vor dem Hintergrund des nur 9 Monate umfassenden Geschäftsjahrs wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 353,1 T€ erzielt. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahrsZum Ende des 1. Quartals 2010 hat unsere Tochtergesellschaft iCON Systems GmbH ihre operative Tätigkeit aufgenommen. Sie realisiert als Generalübernehmer einen Großauftrag für eine Industriehalle mit Solardach (450 kWp) mit einem Netto-Auftragswert von ca. 10 Mio. EUR. Im Jahr 2010 wurden die ersten großen Freilandanlagen (Solarparks) im MW-Bereich entwickelt und realisiert. Bis zum 31.12.2010 wurden weitere Solarparks im Volumen von mehr als 12 MW in Betrieb genommen. IV. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Risiken der künftigen Entwicklung1. Voraussichtliche Entwicklung Innerhalb der SRU Gruppe sollen die Kernkompetenzen der einzelnen Gesellschaften weiter ausgebaut werden. So wird die SRU Solar AG künftig die Planung und Realisierung aller Kundenaufträge übernehmen (PV-Dachanlagen, Freilandanlagen, VEGA-Industriehallen, Solarstationen) und die iCON GmbH die dafür benötigten Unterkonstuktionen aus Aluminium und Stahl herstellen und zuliefern. Wir erwarten eine ansteigende Nachfrage durch Investoren und Fondsanlagegesellschaften nach großen Dach- oder Freilandanlagen mit einer Kapazität von mehreren MW. Diese Entwicklung stellt gleichzeitig höhere Ansprüche an Planung, Logistik und die dafür benötigten Projektfinanzierungen. Auch im kommenden Geschäftsjahr erwarten wir eine Gesamtleistung auf dem hohen Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres und wieder ein positives Jahresergebnis. 2. Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Unsere Gesellschaft ist wie die gesamte Solarbranche in Deutschland abhängig von den Entscheidungen des Gesetzgebers zur Förderung des weiteren Ausbaus der Solarenergie. Bislang wurden die politischen Entscheidungen maßgeblich durch die Investitionen der Energiekonzerne in den weiteren Ausbau der Atomkraftwerke bestimmt. Insofern ist von einem weiteren Abschmelzen der staatlichen Förderungen auszugehen. Der technische Fortschritt und die Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit der Solarenergie wird dennoch weiteres Wachstumspotenzial generieren. Die Branche und auch wir werden uns allerdings auf knapper werdende Margen einstellen müssen. Dem begegnet die SRU Gruppe durch eine Effizienzsteigerung und Rationalisierung der Abläufe. Für einzelne Schadensfälle und Haftungsrisiken bestehen ausreichende Versicherungsdeckungen und Rückstellungen. IT-Risiken werden durch den Einsatz von technischen Schutzmaßnahmen wie Firewall-Systemen, täglichen Datensicherungsroutinen und Zugriffskontrollen reduziert. Die aktuelle Atomkatastrophe in Japan wird weltweit das Umweltbewusstsein der Gesellschaften und der staatlichen Institutionen stark verändern. Hieraus erwarten wir in den kommenden Jahren eine weiter steigende Nachfrage nach Solaranlagen und Solarbauwerken sowohl in Deutschland als auch international. Die SRU Gruppe sieht sich gut aufgestellt, um von den kommenden Herausforderungen zu profitieren und mit ihnen weiter zu wachsen.
Berga, 01.08.2011 Thomas Rakow, Vorstand Sören Lorenz, Vorstand Dr. Matthias Schönhardt, Vorstand Bilanz zum 30. September 2010Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.-30.09.2010
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR vom 01.01.2010 bis 30.09.2010A. Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Aufgrund der von der Hauptversammlung am 19. August 2010 beschlossenen Umstellung des Geschäftsjahres vom Kalenderjahr auf ein abweichendes Geschäftsjahr wurde die Erstellung eines Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Januar 2010 bis 30. September 2010 erforderlich, Insoweit sind die Zahlen der vorliegenden Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zum 30. September 2010 nur eingeschränkt mit den Vorjahreszahlen vergleichbar. Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung zu machen, wurde Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (nachfolgend BilMoG), ist in Bezug auf die Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das aktuelle Geschäftsjahr der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Die Einführung des BilMoG kann in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 zu Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres führen. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Abschreibungen auf Zugänge werden im Anschaffungsjahr zeitanteilig vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Alle Zugänge des lfd. Geschäftsjahres werden grundsätzlich linear abgeschrieben; in Vorjahren beschaffte Vermögensgegenstände werden teilweise weiterhin degressiv abgeschrieben. Abschreibungen auf Zugänge werden im Anschaffungsjahr zeitanteilig vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen auf das abnutzbare Sachanlagevermögen liegt die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer entsprechend den steuerlichen AfA-Tabellen zugrunde. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Wert zwischen 150,01 € bis 1.000,00 € werden in einem Sammelposten erfasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen sind zum Nominalbetrag (Anschaffungskosten) bewertet. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bilanziert. Die unfertigen Leistungen der in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind, in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften, mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden entsprechend § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB von den Vorräten offen abgesetzt. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten bilanziert. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände werden zu Nominalwerten angesetzt. Für Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Alle Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur BilanzDie Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Der unter den Finanzanlagen ausgewiesene Anteil an verbundenen Unternehmen betrifft mit 100% die iCON GmbH, Berga, zu Anschaffungskosten von 25 T€. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Zweifelhafte Forderungen sind entsprechend einzelwertberichtigt, uneinbringliche Forderungen wurden ausgebucht. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen an die iCON GmbH aus Lieferungen und Leistungen (1.130 T€) sowie den Gewinnabführungsanspruch (450 T€). Darüber hinaus bestehen Liefer- und Leistungsforderungen gegen die iCON Systems GmbH von 192 T€. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter von 261 T€ enthalten. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen das Disagio auf Darlehen und wird entsprechend der Laufzeit der zugrundeliegenden Verträge p.a. zeitanteilig aufgelöst. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 55.500,00 € und ist vollständig eingezahlt. Die Steuerrückstellungen beinhalten Körperschaftsteuer (einschließlich Solidaritätszuschlag) und Gewerbesteuer des lfd. Jahres sowie des Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (520 T€), für Schadenersatz- und Gewährleistungsverpflichtungen (390 T€), für Personalkosten (191 T€) und für die Kosten der Jahresabschlusserstellung und Jahresabschlussprüfung (31 T€) gebildet. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 2.100 T€ innerhalb eines Jahres fällig, die Verbindlichkeiten über fünf Jahre betragen 1.231 T€. Neben den üblichen Eigentumsvorbehalten, insbesondere der Darlehen zur Finanzierung von Kfz sind die Bankverbindlichkeiten in Höhe von 3.941 T€ durch selbstschuldnerische Bürgschaften und Abtretung von Risikolebensversicherungen der Gesellschafter, eine 80 %-ige Ausfallsicherung der Bürgschaftsbank sowie durch Globalzession und eine durch die iCON GmbH bestellte Grundschuld besichert. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Umsatzsteuer (293 T€) und Kapitalertragsteuer (1 T€) gegenüber der iCON GmbH sowie Umsatzsteuer (240 T€) und ein Darlehen (710 T€) gegenüber der iCON Systems GmbH. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 508 T€ enthalten. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse und die Materialaufwendungen werden um Erlösschmälerungen bzw. Preisnachlässe gemindert ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Personalkostenzuschüsse (39 T€), Versicherungserstattungen (28 T€), Erträge aus Verkäufen von Anlagevermögen (72 T€), Erträge aus Auflösung von Wertberichtigungen (71 T€) und Erträge aus Sachbezügen (19 T€). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen die Aufwendungen für Versicherungen, Beiträge und Abgaben (176 T€), Kfz-Kosten (245 T€), Werbe- und Repräsentationsaufwand (161 T€), Verwaltungskosten (413 T€), Aufwendungen für Gewährleistungs- und Schadenersatzverpflichtungen (397 T€) und Raumkosten (76 T€) erfasst. Das Jahresergebnis von 353 T€ ist in Höhe von 134 T€ durch Ertragsteuern des laufenden Jahres (davon 79 T€ Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 55 T€ Gewerbesteuer) belastet. E. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen am Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen für Büro- und Lagerräume sowie für Kfz. Der voraussichtliche Aufwand im Folgejahr hierfür beträgt (167 T€). Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält einen 100%igen Anteil an der iCON GmbH, Berga. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, der Jahresüberschuss der iCON GmbH vor Gewinnabführung beträgt 451 T€. Die iCON GmbH ihrerseits hält einen 100%igen Anteil an der iCON Systems GmbH, Berga. Angaben zu den Organen Mitglieder des Aufsichtsrates sind:
Der Aufsichtsrat erhielt im abgelaufenen Geschäftsjahr für seine Tätigkeit keine Bezüge oder Aufwandsentschädigungen. Dem Vorstand gehören an:
Die Gesamtvergütung der Vorstände betrug im Berichtsjahr 272 T€. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 67 Mitarbeiter (Vorjahr: 43), davon 29 gewerbliche Arbeitnehmer und 38 Angestellte; am Bilanzstichtag waren 82 (Vorjahr: 55) Mitarbeiter beschäftigt. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt 10 T€ und betrifft ausschließlich Prüfungsleistungen. Veröffentlichung Der Jahresabschluss der SRU Solar AG, Berga, wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und die Bekanntmachung beim Amtsgericht Stendal zum Handelsregister eingereicht. GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe in die Gewinnrücklagen einzustellen.
Berga, 31. August 2011 Thomas Rakow, Vorstand Sören Lorenz, Vorstand Dr. Matthias Schönhardt, Vorstand
Berga, den 31. August 2011 Anlagenspiegel zum 30.09.2010
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDie Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit der rechnungslegungsbezogenen Methoden, Einrichtungen und Maßnahmen zur internen Kontrolle sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Wir haben den von den gesetzlichen Vertretern der Firma SRU Solar AG aufgestellten Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Januar 2010 bis zum 30. September 2010 geprüft. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer aufgrund der Prüfung gewonnenen Überzeugung entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Bestimmungen und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Halle, 15. September 2011 WRT
Revision und Treuhand GmbH
Dr. Weckerle, Wirtschaftsprüfer |
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