Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 8067
Vorher
Carus Holding GmbHB+T Holding GmbH
Eingetragen
2.10.2013
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens und Beteiligung an anderen Unternehmen insbesondere im Umweltbereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Am Frauenberg 4, 36304 Alsfeld
51.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

B+T Holding GmbH

Alsfeld

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anlagenverzeichnis

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Konzernanhang

Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Konzerneigenkapitalspiegel

Konzernlagebericht

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 95.332,98 112.909,07
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.160.893,64 6.451.117,06
5.256.226,62 6.564.026,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.929.798,93 33.667.134,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.968.268,96 30.463.481,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.883.106,21 3.975.788,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 93.503.923,74 79.678.774,26
161.285.097,84 147.785.179,39
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.972.246,67 2.256.082,51
2. Beteiligungen 46.500,00 46.500,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 705.939,73 450.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 42.249,03 12.250,00
2.766.935,43 2.764.832,51
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.856.610,20 7.530.750,03
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 20.462,00 12.571,50
3. CO 2 -Zertifikate 1.679.220,00 1.525.220,00
4. Geleistete Anzahlungen 50.470,00 0,00
9.606.762,20 9.068.541,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 32.237.505,46 27.904.939,02
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 360.046,96 161.190,12
3. Sonstige Vermögensgegenstände 13.006.673,00 13.010.371,37
45.604.225,42 41.076.500,51
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 64.211.635,26 56.625.639,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.494.900,92 2.438.061,16
D. Aktive latente Steuern 0,00 33.717,64
291.225.783,69 266.356.498,03

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.000,00 51.000,00
II. Kapitalrücklage 1.599.845,93 1.599.845,93
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 161.540,93 118.657,03
IV. Konzernbilanzgewinn 109.628.765,52 91.821.000,61
V. Nicht beherrschende Anteile 8.462.650,75 6.627.866,46
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 22.550,50 0,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 982.064,42 975.657,22
2. Steuerrückstellungen 7.375.791,88 4.437.978,16
3. Sonstige Rückstellungen 13.431.131,64 12.063.193,58
21.788.987,94 17.476.828,96
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 120.144.178,21 123.518.400,41
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.187.929,13 15.018.282,04
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.390.367,58 709.960,60
4. Sonstige Verbindlichkeiten 7.091.583,73 9.407.039,46
- Davon aus Steuern Euro 4.724.567,71 (Euro 7.378.283,51) 148.814.058,65 148.653.682,51
- Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 208.088,20 (Euro 52.175,77)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.699,78 7.616,53
F. Passive latente Steuern 693.683,69 0,00
291.225.783,69 266.356.498,03

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

B+T Holding GmbH

Alsfeld

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 216.157.085,07 220.015.422,08
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 7.890,50 10.008,50-
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.361.343,92 70.540,39
4. Sonstige betriebliche Erträge 12.276.551,13 5.102.480,18
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.943.865,68- 5.980.123,94-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 92.953.384,80- 100.180.991,07-
102.897.250,48- 106.161.115,01-
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 17.593.186,79- 15.672.342,83-
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.685.264,66- 3.230.205,33-
21.278.451,45- 18.902.548,16-
- Davon für Altersversorgung Euro -223.125,29 (Euro -298.067,45)
7. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 11.795.007,22- 11.961.281,01-
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 47.433.964,18- 47.449.492,97-
9. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 549.524,16 582.230,94
10. Erträge aus Beteiligungen 600,00 600,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 736.806,20 100.453,09
- Davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 14.479,50 (Euro 0,00)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.076.053,39- 2.150.528,33-
- Davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro -762,00 (Euro 0,00)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13.789.566,24- 13.844.670,72-
- Davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern Euro -813.417,03 (Euro -566.692,45)
- Davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern Euro 103.621,20 (Euro 838.755,37)
14. Ergebnis nach Steuern 29.819.508,02 25.392.081,98
15. Sonstige Steuern 96.958,83- 97.810,98-
16. Konzernjahresüberschuss 29.722.549,19 25.294.271,00
17. Nicht beherrschende Anteile 1.914.784,28- 2.423.081,58-
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 81.821.000,61 68.949.811,19
19. Konzernbilanzgewinn 109.628.765,52 91.821.000,61

KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Konzern

Das Mutterunternehmen B+T Holding GmbH hat seinen Sitz in Alsfeld. Es ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gießen unter HRB 8067 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag

Die B+T Holding GmbH, Alsfeld, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches als Mutterunternehmen verpflichtet, einen Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht aufzustellen. Der Konzernabschluss wurde in Anwendung von § 290 ff. HGB nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der vom Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) herausgegebenen Deutsche Rechnungslegungs Standards (DRS) aufgestellt.

Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr.

Die Jahresabschlüsse aller einbezogenen Gesellschaften sind mithin auf den 31. Dezember 2023 aufgestellt.

Die Konzernwährung ist Euro. Soweit Gesellschaften den Jahresabschluss in einer anderen Währung erstellt haben, wurden diese in Euro umgerechnet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

III. Angaben zum Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben der B+T Holding GmbH, Alsfeld, als Obergesellschaft alle Tochterunternehmen, bei denen die Firma unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann, einbezogen.

Die B + T Umwelt GmbH, die B+T Energie GmbH, die B+T Brennstoff GmbH, die Linea Verde GmbH, die Umweltdienste Bohn GmbH, die B+T Deuna GmbH, die B+T Beteiligungs GmbH, die B+T Horn Energie GmbH, die B + T Biopower GmbH, die B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. und die B+T ENVIRONNEMENT S.A.S. werden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Die EBS Concept GmbH, die ALBBRENNSTOFF GmbH, die B + M Recycling GmbH, die B+S RECYCLAGE S.A.S. und die B + S Papenburg Energie GmbH werden als Gemeinschaftsunternehmen mit der Beteiligungsquote konsolidiert.

Die B + T Cineris GmbH fließt als assoziiertes Unternehmen per Equity-Methode in den Konzern. Die Stimmrechte entsprechen bei dieser Gesellschaft den Kapitalanteilen.

In den Konzernabschluss werden folgende Gesellschaften einbezogen:

B + T Umwelt GmbH, Alsfeld 100 % 1
B+T Energie GmbH, Alsfeld 100 % 1
B+T Brennstoff GmbH, Alsfeld 100 % 1
Linea Verde GmbH, Breitenbach, Schweiz 100 %
B + T Biopower GmbH, Alsfeld 80 % 1
B + T Cineris GmbH, Alsfeld 42 %
Umweltdienste Bohn GmbH, Alsfeld 90 % 1

Die Umweltdienste Bohn GmbH ist an folgenden Unternehmen beteiligt:

B+T Deuna GmbH, Alsfeld 100 % 1
B+T Beteiligungs GmbH, Alsfeld 100 % 1
B+T ENVIRONNEMENT S.A.S., Mulhouse, Frankreich 100 %
B+T ENERGIE FRANCE S.A.S., Mulhouse, Frankreich 100 %
B+S RECYCLAGE S.A.S., Mulhouse, Frankreich 50%
B+T Horn Energie GmbH, Alsfeld 100 % 1
ALBBRENNSTOFF GmbH, Allmendingen 50 %
EBS Concept GmbH, Glückstadt 50 %
B + M Recycling GmbH, Frankfurt am Main 50 %
B + S Papenburg Energie GmbH, Papenburg 50 %

1 Die Gesellschaften nehmen die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.

IV. Angaben zu Konsolidierungsmethoden

In 2018 wurde der Konzernabschluss der B+T Holding GmbH erstmalig aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gem. § 301 HGB auf der Grundlage der Werteverhältnisse zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. In diesem Fall wurde die Erstkonsolidierung zum Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung des Konzernabschlusses der B+T Holding GmbH nachgeholt (sog. Nachholung der Erstkonsolidierung).

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung sind die Beteiligungsbuchwerte mit dem zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet worden. Dadurch ergeben sich Unterschiede zwischen den historischen Anschaffungskosten der Anteile und des neu bewerteten Eigenkapitals, welche als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert wurden oder mit dem Konzernergebnisvortrag verrechnet wurden.

Konzerninterne Erträge und Aufwendungen sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten sind eliminiert worden.

Konzerninterne Zwischenergebnisse wurden eliminiert.

V. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bewerten ihre Vermögens- und Schuldposten nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Die Bewertung trägt allen erkennbaren Wertminderungen und möglichen Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung und erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Wahlrechte hinsichtlich der Bewertungs- und Abschreibungsmethoden werden von sämtlichen Konzernunternehmen einheitlich im Sinne einer vorsichtigen Bewertung ausgeübt.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 1 bis 5 Jahren.

Soweit die Beteiligungsbuchwerte höher als die entsprechenden Eigenkapitalanteile waren, sind die sich ergebenden Unterschiedsbeträge in Höhe von TEuro 5.161 (Vj: TEuro 6.451) als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und werden planmäßig, beginnend im Jahr der Erstkonsolidierung, über 10 Jahre linear abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear bzw. degressiv abgeschrieben. Falls beim beweglichen Anlagevermögen die degressive Abschreibungsmethode angewendet wird, erfolgte der Übergang zu linear ermittelten Beträgen, sobald diese höher liegen. Seit dem Geschäftsjahr 2011 wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Dabei wurden für Geschäftsbauten Nutzungsdauern von 14 bis 33 Jahre, für technische Anlagen von 4 bis 10 Jahre, für Lkw und andere Transportmittel von 4 bis 6 Jahre angenommen. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis Euro 250,00 wurden im Geschäftsjahr sofort als Aufwand erfasst. Im Geschäftsjahr wurden geringwertige Anlagegüter im Wert bis zu Euro 800,00 in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungswerten angesetzt. Soweit in Einzelfällen niedrigere Wiederbeschaffungskosten vorlagen, wurden diese angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungswerten angesetzt. Soweit in Einzelfällen niedrigere Wiederbeschaffungskosten vorlagen, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Bankguthaben werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen sowie dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen.

Die Pensionsrückstellungen sind nach den Regelungen des HGB unter Anwendung des Teilwertverfahrens ermittelt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln von Prof. Klaus Heubeck 2018 G. Gemäß § 253 HGB ist der Erfüllungsbetrag unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,82 % p.a. bei zehnjähriger Durchschnittsbildung angesetzt worden. Dabei entspricht der Zinssatz dem von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Abzinsungssatz bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren und einer Durchschnittsbildung über die vergangenen zehn Geschäftsjahre (Stand: Dezember 2023). Der Rententrend wurde mit 2,0 % berücksichtigt.

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz mit zehnjähriger Durchschnittsbildung und dem Ansatz mit siebenjähriger Durchschnittsbildung TEuro 28. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen.

Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen der Umweltdienste Bohn GmbH sind durch Vermögensgegenstände gesichert, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde eine entsprechende Verrechnung vorgenommen. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen der B+T Horn Energie GmbH sind durch den PSVaG abgedeckt. Zudem wurde ein Teil der Versorgungsansprüche in eine Unterstützungskasse überführt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken in ausreichendem Umfang Rechnung tragen. Sie wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerlicher Betrachtungsweise gemäß § 306 HGB. Es wird vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet. Der zur Berechnung der latenten Steuern anzuwendende Gewerbesteuersatz liegt bei 14,88 %, der durchschnittliche Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei rd. 425,00 %. Für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag wurde ein Steuersatz von 15,83 % angenommen. Auf die Verlustvorträge der B+T Horn GmbH wurden aktive latente Steuern gebildet. Bei der Umweltdienste Bohn GmbH ergeben sich Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Rückstellungen, die zu aktiven latenten Steuern führen.

Aufgrund der im Vergleich zum Einzelabschluss der B+T Horn Energie GmbH abweichenden Behandlung von CO 2 -Zertifikaten werden ergebniswirksame Anpassungen im Konzernabschluss vorgenommen. Dadurch entstehen passive latente Steuern. Im Berichtsjahr hat außerdem die B+T Energie France S.A.S. CO 2 -Zertifikate erworben sowie eine Rückstellung für abzuführende Zertifikate gebildet. Durch die abweichende Behandlung im Konzernabschluss entstehen passive latente Steuern. Durch die Korrektur einer im Einzelabschluss der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. vorgenommenen Abschreibung erhöhen sich die passiven latenten Steuern. Im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung durch konzerninterne Anlagenverkäufe und der anschließenden Korrektur von Abschreibungen entstehen bei der B+T Biopower GmbH, B+T Deuna GmbH und Umweltdienste Bohn GmbH sowohl aktive latente Steuern als auch passive latente Steuern.

VI. Angaben zur Konzernbilanz

Die horizontale Entwicklung und Zusammensetzung des Konzernanlagevermögens zeigt der beigefügte Anlagenspiegel:

Anlagenspiegel per 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 638.009,92 58.473,35 0,00 0,00 696.483,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.902.234,16 0,00 0,00 0,00 12.902.234,16
13.540.244,08 58.473,35 0,00 0,00 13.598.717,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 49.194.644,87 1.744.831,38 1.229.148,73 0,00 52.168.624,97
2. technische Anlagen und Maschinen 177.792.374,10 1.833.593,77 524.951,79 243.664,07 179.907.255,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.521.335,22 4.722.067,03 562.893,13 1.386.620,24 18.419.675,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 79.678.774,26 16.143.340,12 -2.316.993,64 1.197,00 93.503.923,74
321.187.128,44 24.443.832,29 0,00 1.631.481,30 343.999.479,43
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.256.082,51 549.524,16 0,00 833.360,00 1.972.246,67
2. Beteiligungen 46.500,00 0,00 0,00 0,00 46.500,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 450.000,00 255.939,73 0,00 0,00 705.939,73
4. Sonstige Ausleihungen 12.250,00 29.999,03 0,00 0,00 42.249,03
2.764.832,51 835.462,92 0,00 833.360,00 2.766.935,43
337.492.205,03 25.337.768,56 0,00 2.464.841,30 360.365.132,29
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 525.100,85 76.049,44 0,00 601.150,29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.451.117,10 1.290.223,42 0,00 7.741.340,52
6.976.217,95 1.366.272,86 0,00 8.342.490,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.527.510,29 1.711.315,76 0,00 17.238.826,05
2. technische Anlagen und Maschinen 147.328.892,35 6.851.725,85 241.631,57 153.938.986,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.545.546,41 1.865.692,76 874.670,25 11.536.568,93
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
173.401.949,05 10.428.734,36 1.116.301,81 182.714.381,60
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
180.378.167,00 11.795.007,22 1.116.301,81 191.056.872,41
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 95.332,98 112.909,07
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.160.893,64 6.451.117,06
5.256.226,62 6.564.026,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.929.798,93 33.667.134,58
2. technische Anlagen und Maschinen 25.968.268,96 30.463.481,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.883.106,21 3.975.788,81
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 93.503.923,74 79.678.774,26
161.285.097,83 147.785.179,39
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.972.246,67 2.256.082,51
2. Beteiligungen 46.500,00 46.500,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 705.939,73 450.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 42.249,03 12.250,00
2.766.935,43 2.764.832,51
169.308.259,88 157.114.038,03

In den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wird das assoziierte Unternehmen B + T Cineris GmbH ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und anteiligem Eigenkapital beträgt TEuro 1.014. Aus der erstmaligen Einbeziehung ist ein verbleibender Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von TEuro 936 enthalten. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über 10 Jahre linear abgeschrieben.

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist das Körperschaftsteuerguthaben der Umweltdienste Bohn GmbH für 2022 und 2023 und Vorsteuer aus Rechnungen 2024 mit Leistungsbezug 2023 enthalten. Bei der B+T Energie GmbH ergibt sich ebenfalls ein Körperschaftsteuerguthaben für 2022 und 2023. Die B+T Horn Energie GmbH hat Stromsteuerforderungen für die Jahre 2021 bis 2023. Das Umsatzsteuerguthaben der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. aus dem Bau des Kraftwerkes ist ebenfalls in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten.

Sämtliche Forderungen im Rahmen dieser Bilanzposition sind innerhalb eines Jahres nach Bilanzstichtag fällig.

Vom aktiven Rechnungsabgrenzungsposten entfallen TEuro 2.384 (Vj: TEuro 2.294) auf ein Disagio der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. sowie der B+T Deuna GmbH.

Die Entwicklung der latenten Steuern stellt sich wie folgt dar (TEuro):

Gesellschaft 01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
B + S Papenburg Energie GmbH 91 0 91 -0
B+T Energie GmbH -255 255 0 0
Umweltdienste Bohn GmbH -281 10 10 -281
B+T Biopower GmbH -68 21 0 -47
B+T Deuna GmbH -6 2 0 -4
B + T Horn Energie GmbH 426 19 4 441
B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. 60 525 0 585
-33 832 105 694

Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich wie folgt in Euro:

01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
I. Gezeichnetes Kapital 51.000,00 0,00 0,00 51.000,00
II. Kapitalrücklage 1.599.845,93 0,00 0,00 1.599.845,93
III. Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung 118.657,03 42.883,90 0,00 161.540,93
IV. Konzernbilanzgewinn 91.821.000,61 17.807.764,91 0,00 109.628.765,52
V. Nicht beherrschende Anteile 6.627.866,46 1.834.784,29 0,00 8.462.650,75
100.218.370,03 19.685.433,10 0,00 119.903.803,13

Die Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, die mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet wurden, betragen wie der beizulegende Wert TEuro 569. Dem stehen die Pensionsverpflichtungen bewertet mit dem Erfüllungsbetrag von TEuro 1.459 gegenüber.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEuro
Personalkosten 784
Instandhaltungskosten 2.981
Sonstige Rückstellungen 7.099
Rückbauverpflichtungen 1.034
Entsorgungskosten 948
Aufbewahrungskosten 121
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 464
Gesamt 13.431

Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt (TEuro):

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit Verbindlichkeiten gegenüber Gesamtbetrag bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
1. Kreditinstituten 120.144 13.544 41.841 64.759
(Vj: 123.519) (Vj: 20.926) (Vj: 45.453) (Vj: 57.140)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.188 20.188 0 0
(Vj: 15.018) (Vj: 15.018) (Vj: 0) (Vj: 0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.390 1.390 0 0
(Vj: 710) (Vj: 710) (Vj: 0) (Vj: 0)
4. sonstige Verbindlichkeiten 7.092 7.092 0 0
(Vj: 9.407) (Vj: 9.407) (Vj: 0) (Vj: 0)
148.814 42.214 41.841 64.759
(Vj: 148.654) (Vj: 46.061) (Vj: 45.453) (Vj: 57.140)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen, Abtretungen von Forderungen sowie einen Sicherheitenpool (Konsortium) gesichert:

1.

Grundschuld in Höhe von TEuro 127.000 an dem Objekt in der Kasseler Landstraße 23 in Witzenhausen

2.

Vorratsbestände der B+T Energie GmbH

3.

Abtretung der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände der B+T Brennstoff GmbH und der B+T Energie GmbH

4.

Globalzession der Forderungen der B+T Energie GmbH in Höhe von TEuro 2.495

5.

Verpfändung Gesellschafteranteile B + T Umwelt GmbH an ihren Tochtergesellschaften

6.

Verpfändung der Bankguthaben in Höhe von TEuro 10.551

7.

Patronatserklärung der B + T Umwelt GmbH zugunsten der Tochtergesellschaften

VII. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen im Inland erzielt.

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

2023 2022
TEuro TEuro
Entsorgung von Rohstoffen 129.393 144.328
Energieerzeugung 74.913 67.790
Sonstige 11.851 7.898
Gesamt 216.157 220.016

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus einer erhaltenen Terminpönale in Höhe von TEuro 9.232 und aus einer SWAP-Deckung von TEuro 1.383. Des Weiteren sind Erträge aus Schadensfällen in Höhe von TEuro 168 enthalten. Periodenfremde Erträge bestehen in Höhe von TEuro 766 und entfallen auf Stromsteuererstattungen sowie einer Rückvergütung für Netznutzungsentgelte.

Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf die Klärschlammtrocknung der B + S Papenburg Energie GmbH in Höhe von TEuro 503.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Währungsumrechnungen in Höhe von TEuro 26 enthalten. Des Weiteren sind Aufwendungen aus einer Terminpönale in Höhe von TEuro 1.441 enthalten, die mit den oben genannten Erträgen in Verbindung stehen.

Der GuV-Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthält Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 15.

Der GuV-Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 26.

VIII. Sonstige Angaben

Eigenkapitalspiegel

Der Eigenkapitalspiegel wird in Anlage V dargestellt.

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird nach der indirekten Methode aufgestellt (Siehe Anlage IV). Der Finanzmittelfonds beinhaltet Guthaben bei Kreditinstituten, Kassenbestände und - sofern vorhanden - kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Der Bestand des Finanzmittelfonds von quotal einbezogenen Unternehmen beträgt TEuro 14.087 (Vj: TEuro 8.799).

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der Ukrainekrieg hat negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und teilweise auch auf die für die B+T Gruppe relevanten Märkte. Die steigenden Stromkosten führen in den Anlagen zu Margenverlust, im Bereich des Kraftwerksbetriebes sind wir Profiteur der Situation. Falls es zu Mengenrisiken im Abfallaufkommen kommen sollte, werden wir durch verstärkte Akquise gegensteuern. Aufgrund der zunehmenden internationalen Aktivitäten sollten wir in der Lage sein, die Mengen jederzeit zu kompensieren.

Finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus mehreren Dauerschuldverhältnissen in Form von Pacht-, Miet-, Leasing-, Nutzungs- sowie Wartungsverträgen sowie Erbbauzinsen in Höhe von TEuro 6.433 (davon betreffen TEuro 4.527 Gemeinschaftsunternehmen).

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen des Konzerns ergeben sich auf Grundlage des Kreditvertrages (Aufbau Schuldendienstreservekonto und Bereitstellung eines "Operation Budget" gem. O+M Vertrag), des bis Mitte 2041 laufenden Erbbaurechtsvertrages (insbesondere Zahlung Erbbauzins von TEuro 14 p.a.), einer O+M Vereinbarung (Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung der Kraftwerksanlage) und dem GU-Vertrag (Ersatz- und Verschleißteilbereitstellung). Die Liquiditätsplanung berücksichtigt diese Positionen.

Bereits im Geschäftsjahr 2023 hat die B+T Horn Energie mit einem Energieversorger einen Vertrag über die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien abgeschlossen. Auf Grundlage dieses Vertrages wurden bereits in 2023 für das Kalenderjahr 2024 fest zugesicherte Mengen zu einem fest vereinbarten Preis verkauft. Weitere Verkäufe erfolgten im April, Mai und August 2024 für das 3. Quartal 2024, das 4. Quartal 2024, das 1. Quartal 2025 und für das Kalenderjahr 2025. Die zu erwartende Erlöse aus diesem Geschäft übersteigen die Kosten zur Herstellung der vereinbarten Strommengen, so dass Verluste aus schwebenden Geschäften nicht zu erwarten sind und zum 31. Dezember 2023 keine entsprechende Drohverlustrückstellung gebildet wurde. Der Zeitwert für die in 2023 abgeschlossenen Terminkontrakte beträgt insgesamt TEUR 5.253 und wurde aus den Marktwerten der einzelnen Bestandteile des Derivats zum 31. Dezember 2023 ermittelt.

Bereits im Geschäftsjahr 2021 hat die BSPE mit einem Energieversorger einen Vertrag über die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien abgeschlossen. Auf Grundlage dieses Vertrages wurden für das Jahr 2024 fest zugesicherte Mengen zu einem fest vereinbarten Preis verkauft. Die zu erwartende Erlöse aus diesem Geschäft übersteigen die Kosten zur Herstellung der vereinbarten Strommengen, so dass Verluste aus schwebenden Geschäften nicht zu erwarten sind und zum 31. Dezember 2023 keine entsprechende Drohverlustrückstellung gebildet wurde. Der Zeitwert für die im Dezember 2023 abgeschlossenen Terminkontrakte beträgt insgesamt TEUR 1.462 und wurde aus den Marktwerten der einzelnen Bestandteile der Derivate zum 31. Dezember 2023 ermittelt.

Bewertungseinheit

Bei der B + T Energie GmbH wurde zur Vermeidung von Zinsrisiken ein Swap-Geschäft abgeschlossen. Der Zinsswap besteht neben dem jeweiligen Kreditgeschäft und dient dazu, die aus dem Kreditgeschäft resultierende Zinsbelastung der Höhe nach zu begrenzen, es wurde ein sogenannter Mikrohedge eingegangen. Bei der Behandlung des Aufwands und des Ertrags des Grundgeschäfts und des Sicherungsgeschäfts wurde die Durchbrechungsmethode gewählt. Bei der B + T Energie GmbH bildet dieser mit dem variabel verzinslichen Finanzierungsdarlehen, dessen Valuta (TEuro 1.507) zum 31. Dezember 2023 den Umfang des Swaps in Höhe von TEuro 1.887 unterschreitet, eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB, da die Bezugsbeträge und die Zahlungsströme des Swap- Geschäftes und des Darlehens jeweils bis zum Ende des Darlehensvertrages im Jahr 2024 kongruent sind. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2023 belief sich auf TEuro -5.

Bei der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. wurde zur Vermeidung von Zinsrisiken ein Swap-Geschäft abgeschlossen. Der Zinsswap besteht neben dem jeweiligen Kreditgeschäft und dient dazu, die aus dem Kreditgeschäft resultierende Zinsbelastung der Höhe nach zu begrenzen, es wurde ein sogenannter Mikrohedge eingegangen. Bei der Behandlung des Aufwands und des Ertrags des Grundgeschäfts und des Sicherungsgeschäfts wurde die Durchbrechungsmethode gewählt. Bei der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S bildet dieser mit dem variabel verzinslichen Finanzierungsdarlehen, dessen Valuta (TEuro 84.275) zum 31. Dezember 2023 den Umfang des Swaps in Höhe von TEuro 59.871 überschreitet (der Swap sichert 70 % des Gesamtdarlehensbetrages ab), eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB, da die Bezugsbeträge und die Zahlungsströme des Swap-Geschäftes und des Darlehens jeweils bis zum Ende des Swapgeschäfts im Jahr 2033 kongruent sind. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis 2038. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2023 belief sich auf TEuro 6.035.

Beschäftigte

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Gesamt Davon Quotal
Geschäftsführer 4 0
Kaufmännische Angestellte 90 9
Gewerbliche Arbeitnehmer 226 31
Aushilfen 15 0
Gesamtpersonalbestand 335 40

Geschäftsführungsorgane

Zu Geschäftsführern der Konzernmuttergesellschaft B+T Holding GmbH waren während des Geschäftsjahres bestellt:

 

Herr Ralf Bohn, Diplom-Betriebswirt, Alsfeld

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Hinsichtlich der Gesamtbezüge des Geschäftsführers erfolgt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB keine Angabe.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für den Konzernabschluss und die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen per 31. Dezember 2023 beträgt TEuro 96, welches vollumfänglich auf Prüfungsleistungen entfällt.

Gewinnverwendung

Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens beträgt TEuro 12.393.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich für das Mutterunternehmen ein Betrag von TEuro 38.357, der zu verwenden ist.

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Alsfeld, 21. Dezember 2024

Ralf Bohn, Geschäftsführer

Konzernkapitalflussrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

B+T Holding GmbH

Alsfeld

Kapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21)

Gliederungsschema II ("Indirekte Methode")

2023 2022
TEuro TEuro
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 29.723 25.294
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 11.795 11.961
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 1.363 4.928
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 43 37
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.641 -7.657
6. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7.923 358
7. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 23 -154
8. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 4.339 2.050
9. - Sonstige Beteiligungserträge -550 -582
10. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 13.790 13.845
11. -/+ Ertragsteuerzahlungen -18.140 -9.078
12. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 11) 48.668 41.002
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -58 -105
14. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 646 640
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -24.444 -37.235
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 563
17. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -286 0
18. + Erhaltene Zinsen 722 101
19. + Erhaltene Dividenden 833 833
20. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 13 bis 19) -22.587 -35.203
21. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 19.531 19.621
22. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -22.905 0
23. - Gezahlte Zinsen -5.050 -2.070
24. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -10.000 -6.000
25. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -80 -584
26. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 21 bis 25) -18.504 10.967
27. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 12, 20, 26) 7.577 16.766
28. +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 9 5
29. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 56.626 39.855
30. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 27 bis 29) 64.212 56.626

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmen
(Korrigiertes) Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Gezeichnetes Kapital Summe Kapitalrücklage nach § 272 (2) Nr. 1-3 HGB Summe
Euro Euro Euro Euro
Stand am 31.12.2022 51.000,00 51.000,00 1.599.845,93 1.599.845,93
Ausschüttungen
Währungsumrechnung
Sonstige Veränderungen
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2023 51.000,00 51.000,00 1.599.845,93 1.599.845,93
Eigenkapital des Mutterunternehmen
Konzernbilanzgewinn
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzuordnen ist Summe
Euro Euro Euro Euro
Stand am 31.12.2022 118.657,03 68.949.811,19 22.871.189,42 93.590.503,57
Ausschüttungen -10.000.000,00 -10.000.000,00
Währungsumrechnung 42.883,90 42.883,90
Sonstige Veränderungen 22.871.189,42 -22.871.189,42 0,00
Konzernjahresüberschuss 27.807.764,91 27.807.764,91
Stand am 31.12.2023 161.540,93 81.821.000,61 27.807.764,91 111.441.152,38
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe
Euro Euro Euro Euro
Stand am 31.12.2022 5.340.651,11 1.287.215,35 6.627.866,46 100.218.370,03
Ausschüttungen -79.999,99 -79.999,99 -10.079.999,99
Währungsumrechnung 42.883,90
Sonstige Veränderungen 2.423.081,58 -2.423.081,58 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 1.914.784,28 1.914.784,28 29.722.549,19
Stand am 31.12.2023 7.763.732,69 698.918,06 8.462.650,75 119.903.803,13

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlage des Konzerns

Die B+T-Unternehmensgruppe bietet ihren Kunden und Geschäftspartnern ein breites, effizientes Leistungsspektrum im Bereich der Logistik- und Entsorgungskonzepte sowie Wärme- und Energieerzeugung. Dabei hat sich unser Unternehmen beständig weiterentwickelt, kontinuierlich den Erfordernissen des Marktes angepasst, ihr Dienstleistungsportfolio erweitert und permanent auf Innovation gesetzt. Zur Organisationsstruktur der B+T-Unternehmensgruppe gehören neben den Betriebstätten auch eine Vielzahl von Beteiligungen. Neben dem deutschen Markt agieren wir auch in den europäischen Nachbarstaaten.

Die B+T Holding GmbH hat als reine Finanzholding keinen eigenen Geschäftsbetrieb.

Hauptsitz der B+T Holding GmbH als Muttergesellschaft ist Alsfeld. Von hier aus werden alle administrativen Tätigkeiten der Gruppe gebündelt, dies betrifft Verwaltung, Vertrieb, Disposition und Geschäftsführung.

Dem Konsolidierungskreis der B+T Holding GmbH gehören zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 die folgenden Gesellschaften an:

Gesellschaft Beteiligungsumfang Geschäftstätigkeit
B + T Umwelt GmbH, Alsfeld 100 % Holding
B+T Energie GmbH, Alsfeld 100 % Ersatzbrennstoffkraftwerk
B+T Brennstoff GmbH, Alsfeld 100 % Beschaffung von Ersatzbrennstoff
Linea Verde GmbH, Breitenbach, Schweiz 100 % Handel mit Ersatzbrennstoffen
B + T Biopower GmbH, Alsfeld 80 % Blockheizkraftwerk
B + T Cineris GmbH, Alsfeld 42 % Reststoffhandel
Umweltdienste Bohn GmbH, Alsfeld 90 % Entsorgung und Verwertung

Die Umweltdienste Bohn GmbH ist an folgenden Unternehmen beteiligt:

B+T Deuna GmbH, Alsfeld 100 % Herstellung von Ersatzbrennstoffen
B+T Beteiligungs GmbH, Alsfeld 100 % Holding
B+T ENERGIE FRANCE S.A.S., Mulhouse, Frankreich 100 % Ersatzbrennstoffkraftwerk im Bau
B+T ENVIRONNEMENT S.A.S., Mulhouse, Frankreich 100 % Beschaffung/Handel mit Ersatzbrennstoffen
B+S RECYCLAGE S.A.S., Mulhouse, Frankreich 50 % Handel mit Ersatzbrennstoffen
B+T Horn Energie GmbH, Alsfeld 100 % Biomassekraftwerk
ALBBRENNSTOFF GmbH, Allmendingen 50 % Herstellung von Ersatzbrennstoffen
EBS Concept GmbH, Glückstadt 50 % Abfallaufbereitung
B + M Recycling GmbH, Frankfurt am Main 50 % Abfallaufbereitung
B + S Papenburg Energie GmbH, Glückstadt 50 % Biomasseheizkraftwerk

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Schwäche in Europa strahlte auch auf die Abfall- und Energiewirtschaft aus. Infolge teils erheblicher industrieller Produktionsrückgänge gingen die Abfallmengen aus Industrie und Gewerbe zurück. Auch das Pro-Kopf-Aufkommen an Haushaltsabfällen war insgesamt rückläufig. Die Privathaushalte übten sich in Konsumzurückhaltung. Hohe Kosten für Energie, Kraftstoffe und Logistikleistungen hatten zur Folge, dass das Wachstum in weiteren Teilen der Branche meist preisgetrieben war.

Aufgrund der stark gestiegen Energiepreise bis zum Ende des 1. Quartals 2023 sind wir im Bereich der Energieerzeugung Profiteur dieser Entwicklung, im Bereich der Aufbereitung hingegen belastet dies die Margen.

Die Entsorgungsbranche hat sich von einer ehemals reinen Abfallwirtschaft hin zu einer breit aufgestellten Kreislauf- und Energiewirtschaft entwickelt. Ein intensiver Wettbewerb in der Branche hat zur Folge, dass Unternehmen ohne innovative Umwelttechnologien und Digitalisierungen am Markt kaum bestehen können. Zahlreiche Recyclingtechnologien für unterschiedlichste Stoffgruppen und Umweltdienstleistungen sorgen für eine breite Wertschöpfung - auch über die Branche hinaus. Wichtige Impulse zum Klima- und Ressourcenschutz liefert vor allem die Sparte Rückgewinnung.

Hohes Wachstumspotenzial besteht für die Zweitverwertung von E-Schrott, Seltenen Erden und das Kunststoffrecycling. Bei immer komplexeren Strukturen in der Kreislaufwirtschaft dürften Digitalisierungen in der Entsorgungswirtschaft ein wichtiger Schritt zu einer höheren Effizienz im Verwertungszyklus einzelner Stoffströme sowie zu verbesserten Informationsflüssen sein. Für Anbieter innovativer Umwelttechnologien ergeben sich günstige Perspektiven durch den Export in europäische und außereuropäische Märkte. Risiken erwachsen aus der hohen Konjunkturabhängigkeit, schwankenden Rohstoffpreisen und einem erhöhten Wettbewerb in Abfallbehandlungsanlagen.

Geschäftsverlauf

Das Abfallaufkommen in 2023 war bundesweit insgesamt rückläufig. Das Volumen an Gewerbe- und Produktionsabfällen nahm aufgrund der geringeren Produktion ebenfalls ab. Die Entwicklung war bereits im Vorjahr abzusehen, die Auswirkungen wurden jedoch im erst Geschäftsjahr 2023 spürbar.

Durch eine strengere Überwachung von Abfalltransporten nach Osteuropa und stark limitierte Einfuhrbestimmungen von Abfallimporten aus Europa nach Asien sind die Abfallmengen für den innerdeutschen Markt auf einem sehr hohen Niveau angekommen, sodass die Anlagen zur thermischen Abfallbehandlung und zur Aufbereitung von Abfällen zu Ersatzbrennstoffen gut bis sehr gut versorgt waren.

Die Marktpreise sind gestiegen. Das Geschäft wird jedoch zunehmend durch einen stärker werdenden Wettbewerb um die knapper werdenden end-off-pipe Kontingente in den inländischen thermischen Abfallbehandlungsanlagen geprägt.

Die Verwertung von mittelkalorischem Material war weiterhin gut bis sehr gut möglich. Lediglich die Mengen aus hochkalorischen Materialien sind aufgrund der schwachen Bauindustrie und der damit geringeren Verfügbarkeit der Zementindustrie rückläufig.

Vor diesem Hintergrund hat der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEuro 216.157 erzielt. Dies entspricht einem Rückgang von 1,8 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Anlagen der Beteiligungsgesellschaften in Allmendingen, Frankfurt am Main, Glückstadt, Papenburg und Pfastatt (Frankreich) verzeichneten durchweg sowohl eine gute bis sehr gute Auslastung als auch eine hohe technische Verfügbarkeit.

Alle Anlagen der Gruppe konnten ihre Kapazitäten gut im Markt platzieren und insbesondere durch gleichbleibend gute Qualitäten überzeugen.

Die Disposition der Stoffströme wird für alle Anlagen von der Zentrale aus Alsfeld gesteuert.

Der eigene Fuhrpark blieb bis auf Ersatzinvestitionen unverändert und wird weiterhin im Mehrschichtbetrieb eingesetzt.

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEuro 24.444 in das Sachanlagevermögen getätigt. Im Wesentlichen erfolgten die Investitionen für ein Heizkraftwerk zur thermischen Verwertung. Das Kraftwerk ist in der zweiten Jahreshälfte 2023 in den Betrieb gegangen und wird sich im Bilanzjahr 2024 in den Abschreibungen zeigen.

Der Konzernjahresüberschuss im Berichtsjahr beträgt TEuro 29.723 (Vj: TEuro 25.294).

Der durchschnittliche Personalbestand des Konzerns gliedert sich wie folgt:

Geschäftsführer 4
Angestellte 90
Gewerbliche Arbeitnehmer 226
Aushilfen 15
Gesamt 335

Im Berichtsjahr 2023 hat sich die Anzahl der gewerblichen Arbeitnehmer von 220 auf 226 erhöht. Personalaufbau hat im Wesentlichen in den franz. Gesellschaften stattgefunden. Kraftwerker wurden bereits in der Bauphase eingestellt und in baugleichen Kraftwerken von Marktteilnehmern geschult. Im Bereich der Verwaltung in Frankreich wurden die Mitarbeiter intensiv vor Ort, aber auch in der Zentrale in Alsfeld geschult. Der Personalaufwand im Konzern stieg von TEuro 18.903 auf TEuro 21.278 an.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen des Konzerns betrug zum Ende des Geschäftsjahres TEuro 291.226 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 24.869 (9,3 %) erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Investitionen in Frankreich zurückzuführen.

Das Eigenkapital hat sich von TEuro 100.218 im Jahr 2022 auf TEuro 119.904 im Jahr 2023 erhöht. Unter Berücksichtigung der Bilanzsumme erfuhr die Eigenkapitalquote eine Erhöhung von 37,6 % auf 41,2 %. Dies entspricht einer Erhöhung um 9,4 %.

Das Anlagevermögen veränderte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 7,8 % von TEuro 157.114 auf TEuro 169.309. Nachdem das langfristige Kapital im gleichen Zeitraum um 17,3 % anstieg, entwickelte sich die Anlagendeckung von 100,8 % im Jahr 2022 auf 109,7 % im Jahr 2023.

Finanzlage

Die Finanzlage des Konzerns wird als gut eingeschätzt. Zum 31. Dezember 2023 verfügt der Konzern über liquide Mittel in Höhe von TEuro 64.212.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEuro 48.668. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen bedient werden. Das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital hat sich im Jahr 2023 trotz der vollständigen Abnahme des Darlehens für das Kraftwerksprojekt in Frankreich verbessert. Dies liegt einerseits am gestiegenen Bilanzgewinn, andererseits an geleisteten Tilgungen für weitere Darlehen. Die Eigenkapitalquote ist auf hohem Niveau.

Ertragslage

Im Jahr 2023 konnten Umsatzerlöse in Höhe von TEuro 216.157 erwirtschaftet werden. Gegenüber dem Vorjahreswert von TEuro 220.015 ergibt sich somit eine Veränderung von -1,8 %. Der wesentliche Umsatz wurde im Bereich der Entsorgungsleistungen erzielt. Die Rohertragsmarge konnte im Geschäftsjahr mit 47,6 % stabil gehalten werden (Vj. 48,6 %). Die Personalkosten stiegen um 12,6 %. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen durch die Personaleinstellungen in Frankreich sowie durch Lohn- und Gehaltssteigerungen zu erklären.

Das Ergebnis vor Zins und Ertragsteuern (EBIT) als Maßstab für den Erfolg bereinigt um Zins- und Steuereffekte hat sich um 19,2 % auf TEuro 49.325 verändert. Die Ergebnisse der Umweltdienste Bohn GmbH, B+T Energie GmbH, B + S Papenburg Energie GmbH und B+T Horn Energie GmbH waren für den Erfolg maßgebend. Die B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. erzielte bereits im Anlaufjahr (ab 14. Juli 2023) ein positives Ergebnis. Zu diesem Ergebnis gehören auch Schadenersatzleistungen des Kraftwerkserrichters. Die Jahresergebnisse der B+T ENVIRONNEMENT S.A.S. und der B+S RECYCLAGE S.A.S. waren aufgrund von Anlaufverlusten noch negativ.

Die Veränderung im Bereich der ordentlichen betrieblichen Aufwendungen ist im Einzelnen zurückzuführen auf

eine Veränderung des Materialaufwandes um - 3,7 % auf TEuro 102.897

eine Veränderung des Personalaufwandes um + 12,6 % auf TEuro 21.278

eine Veränderung der ordentlichen Abschreibungen um - 1,4 % auf TEuro 11.795

eine Veränderung des restlichen Aufwandes um - 0,0 % auf TEuro 47.434

Es wurde ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEuro 29.723 erzielt.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzrendite, die den erzielten Erfolg in das Verhältnis zum Umsatz setzt, betrug im Geschäftsjahr 2022 11,5 %, für das Jahr 2023 betrug die Umsatzrendite 13,8 %.

Die Rendite auf das eingesetzte Kapital hat sich über die Jahre wie folgt entwickelt: Gegenüber einem Wert von 9,5 % im Jahr 2022 wurde im Jahr 2023 eine Gesamtkapitalrendite von 10,2 % erwirtschaftet.

Aufgrund der hohen Kundenzufriedenheit konnte der Kundenstamm gehalten werden und gleichzeitig weitere Neukunden gewonnen werden. Hierbei ist immer wieder festzustellen, dass Kunden eine Full-Service-Lösung wünschen, welche wir vollumfänglich bieten können.

Die Fluktuation im Personalbereich hat sich im Jahr 2023 auf Vorjahresniveau gehalten. Die Personalakquisition, insbesondere im gewerblichen Bereich, hat sich im Berichtsjahr weiter erschwert. Vor dem Hintergrund der weiteren Expansion sind wir auch künftig proaktiv auf der Suche nach Personal mit Branchen-Expertise.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die Umweltdienste Bohn GmbH unterhält neben dem Hauptbetrieb in Alsfeld Zweigniederlassungen in 35418 Buseck und 37290 Meißner. An den Standorten Buseck und Meißner werden jeweils mechanische Aufbereitungsanlagen betrieben.

IV. Prognosebericht

Bezugnehmend auf die im Vorjahresbericht getroffenen Prognosen ist festzustellen, dass diese aufgrund der besser als erwarteten Marktgegebenheiten nicht vollständig eingetroffen sind. Der Umsatzrückgang ist nicht so stark zurückgegangen wie prognostiziert, was unter anderem mit den Umsatzeffekten aus Frankreich zu erklären ist. Die Ergebnisse in Frankreich stabilisierten auch das Ergebnis des Gesamtkonzerns, sodass insgesamt der Jahresüberschuss im Gegensatz zur Prognose gesteigert werden konnte. Die Verschuldung ist trotz der vollständigen Ziehung des Darlehens aufgrund der Baumaßnahmen des Kraftwerks in Frankreich in 2023 nahezu unverändert, da gleichzeitig Darlehen in anderen Tochtergesellschaften zurückgeführt werden konnten. Die Kapitalrendite hat sich entgegen der Prognose ebenfalls leicht verbessert. Das Kraftwerk in Frankreich hat während des Probebetriebes bereits gute Leistungswerte gezeigt. Diese gilt es nun nachhaltig auf einem hohen Niveau zu halten. Die ersten operativen Ergebnisse wurden in der zweiten Jahreshälfte 2023 erzielt. Die B+S RECYCLAGE S.A.S., welche Ersatzbrennstoffe herstellt, hat planmäßig mit dem Start des Kraftwerkes seine Output-Mengen gesteigert und sorgt somit für eine hochwertige Brennstofferzeugung.

Auf Basis der vorhandenen Daten möchten wir auf die erwartete Geschäftsentwicklung der B+T Group in 2024 eingehen. Trotz der Eintrübung der Konjunktur werden wir durch vertriebliche sowie betriebliche Aktivitäten den Umsatz und Ertrag im Vergleich zum Vorjahr stabil halten können. Strompreise auf der Bezugsseite sowie Kraftstoffe für den Betrieb des Fuhrparkes haben sich im Vergleich zu den Vorjahren wieder normalisiert. Die Abfallmengen werden trotz der Zurückhaltung des privaten Konsums ausreichend auf dem Markt vorhanden sein und unsere Anlagen entsprechend auslasten. Die Verwertung dieser Mengen wird jedoch auch von der konjunkturellen Delle beeinflusst, so dass wir die vertrieblichen Aktivitäten forcieren werden. Im Bereich der thermischen Verwertung rechnen wir mit marktkonformen Energieerlösen. Die Investitionsoffensive der letzten Jahre wurde überwiegend abgeschlossen, der Fremdfinanzierungsanteil wurde durch Darlehen mit fixen Zinssätzen langfristig gesichert.

Insgesamt gehen wir aus heutiger Sicht davon aus, dass der Jahresumsatz im B+T Konzern des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 im Wirtschaftsjahr 2024 ähnlich wie im Vorjahr ausfallen wird. Das Ergebnis nach Steuern wird aufgrund der relativ stabilen Kostenstruktur auf Vorjahresniveau liegen. Die französischen Gesellschaften werden zu deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerungen beitragen, da sie erstmals über das volle Jahr produzieren. Im Gegenzug werden die B + S Papenburg Energie GmbH und die B+T Horn Energie aufgrund gesunkener Strompreise deutlich weniger Umsatz und Ergebnis als im Jahr 2023 erzielen. Die Verschuldung wird in 2024 aufgrund der abgeschlossenen Baumaßnahmen in Frankreich und des planmäßigen Kapitaldienstes weiter rückläufig sein. Die Gesamtkapitalrendite sollte daher leicht steigen. Die Umsatzrendite wird aufgrund der beschriebenen Aktivitäten auf Vorjahresniveau erwartet.

Die Europäische Zentralbank hat begonnen, die Zinsen wieder zu senken, nachdem sich die Zielmarke der Inflation angenähert hatte. Damit sollte auch der Bausektor die Talsohle durchschritten haben und wieder leicht wachsen. Das zurückhaltende Konsumverhalten der Haushalte wird sich aufgrund der weiterhin schwachen gesamtwirtschaftlichen Lage voraussichtlich nicht wesentlich zum Vorjahr verändern. Die Kriegsgeschehnisse in und um Israel und der Ukraine haben sich zumindest aktuell gering auf unsere Märkte ausgewirkt.

Das Bundesemissionshandelsgesetz wurde zum 1. Januar 2024 eingeführt, welches zu dauerhaften Marktverwerfungen führen könnte. Es sind aktuell noch keine Veränderungen zu erkennen, da aktuell in Deutschland fixierte Werte pro Abfallfraktion für den Markt verwendet werden.

Trotz der vielen oben dargestellten Mechanismen gehen wir aufgrund der guten Marktposition der B+T Group davon aus, dass wir die negativen Auswirkungen des Marktes insgesamt kompensieren können. Eine wirtschaftliche Trendwende ist für den gesamtdeutschen Markt jedoch nicht zu erkennen. Hierfür ist neben dem Markt auch der Gesetzgeber gefragt, um Wachstums- und Investitionsanreize zu schaffen. Von daher gehen wir von einer Belebung des Marktumfeldes frühestens im 3. Quartal 2025 aus. Bis dahin werden wir unsere Vertriebsaktivitäten weiter steigern, um keine wesentlichen Margenverluste zu generieren. Um das Betriebsergebnis zu verbessern, soll zusätzlich das Kostenmanagement weiter optimiert werden, sowie durch die Neueinführung eines ERP-Systems für eine zügige Bearbeitung aller Abläufe im Unternehmen Sorge getragen werden.

Ein Ausbau der Belegschaftsstärke in 2024 wird in Deutschland nur in einzelnen Unternehmensbereichen erfolgen. Daher wird sich die Anzahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändern. Die Mitarbeiteranzahl in Frankreich wird nach der abgeschlossenen Einstellungsoffensive nur geringfügig steigen.

V. Chancen und Risikobericht

Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

,Risiken durch politische Entscheidungen auf nationaler Ebene, wie z. B. die angestrebten Markteingriffe im Energiehandel schätzen wir als deutliches Risiko ein. Bei schlechter Ausgestaltung der Gesetze könnte es zu einem Domino-Effekt für die Gesamtwirtschaft kommen. Diesem Risiko könnten wir nur anhand von Adhoc-Maßnahmen gegensteuern. Ein weitere politische Weichenstellung, den Planeten Erde vor der weiteren Erderwärmung zu schützen, liegt in der Verteuerung von CO 2 -Zertifikaten. Hier ist zu erwarten, dass dieses Thema in Zukunft noch mehr in den Fokus tritt. Die anfallenden Mehrkosten wird der Verbraucher tragen müssen.

Falls sich die europäische und damit auch die deutsche Wirtschaft dauerhaft in eine Rezession entwickeln sollte, rechnen wir mit Mengenrisiken im Bereich der Produktionsabfälle, die wir aufgrund unserer fortschreitenden internationalen Verbindungen kompensieren sollten.

Die Inflation ist aufgrund der Maßnahmen der Europäischen Zentralbank vorerst deutlich gedämpft worden. Falls es zu weiteren Kriegshandlungen auf der Erde kommen sollte, wird sich dieses Thema wieder deutlich verschärfen. Modernisierungen und Investitionen an den Standorten der B+T Group sind mit Eigenkapital und Fremdkapital finanziert. Die Zinssätze aus der Niedrigzinsphase wurden langfristig gesichert. Die Diesel- und Strompreise sind wieder stabil und damit akzeptabel.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben in der Branche zugenommen. Da sich unsere Gesellschaft beständig weiterentwickelt, sich kontinuierlich den Erfordernissen des Marktes angepasst, ihr Dienstleistungsportfolio erweitert und permanent auf Innovation setzt und dadurch echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bietet, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahres- und auch im Branchenvergleich verringert werden konnten. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausbauen zu können. Zur Absicherung von steigenden Preisen für Altholz in der Beschaffung werden bei der B+T Horn Energie GmbH und der B + S Papenburg Energie GmbH Terminmarktgeschäfte genutzt, bei denen ein Strompreis auf der Verkaufsseite fixiert wird. Sollte kein Strom produziert werden, müssen Deckungsgeschäfte die bereits verkauften Strommengen kompensieren. Diese führen im Fall sinkender Strompreise zu Gewinnen und bei steigenden Strompreisen zu Verlusten. Weiterhin ergeben sich in diesem Fall Einsparungen bei den variablen Kosten, da u. a. kein Holz verbraucht wird.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Bei der B+T Energie GmbH bildet der Zinsswap, welcher mit dem variabel verzinslichen Finanzierungsdarlehen, dessen Valuta (TEuro 1.507) zum 31. Dezember 2023 den Umfang des Swaps in Höhe von TEuro 1.887 unterschreitet, eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB, da die Bezugsbeträge und die Zahlungsströme des Swap-Geschäftes und des Darlehens jeweils bis zum Ende des Darlehensvertrages im Jahr 2024 kongruent sind. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2023 belief sich auf TEuro -5.

Bei der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. bildet der Zinsswap mit dem variabel verzinslichen Finanzierungsdarlehen, dessen Valuta (TEuro 84.275) zum 31. Dezember 2023 den Umfang des Swaps in Höhe von TEuro 59.871 überschreitet, eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB, da die Bezugsbeträge und die Zahlungsströme des Swap-Geschäftes und des Darlehens jeweils bis zum Ende des Swapgeschäfts im Jahr 2033 kongruent sind. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2022 belief sich auf TEuro 9.282. Der Swap sichert 70 % des Gesamtdarlehensbetrages ab. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2038. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2023 belief sich auf TEuro 6.035. Es besteht das Risiko, dass die Zinsaufwendungen mit Ablauf des Swapgeschäfts steigen. Aufgrund der aktuellen Marktsituation der Zinsen, ergeben sich für die B+T Energie France S.A.S. Zinserstattungen, die vierteljährlich ausgezahlt werden. Zum Zeitpunkt des Abschlusses des Swaps waren die Zinsen auf sehr niedrigem Niveau, sodass das Risiko von Zahlungen an den Swap-Geber als sehr gering einzustufen ist.

Risiken aus Währungsrisiken sind nicht gegeben, da das operative Geschäft innerhalb des Konzerns im Wesentlichen im Euroraum abgewickelt wird.

Die Preisentwicklung für Energie, Treibstoff und Chemikalien ist als ein weiteres Risiko einzustufen, da diese Kostenfaktoren eine besondere Bedeutung für den Konzern haben. Durch die Auswahl der Lieferanten und die Optimierung der Einkaufsbedingungen wird dieses Risiko minimiert. Die inflationäre Entwicklung wirkt auf alle Marktteilnehmer gleich.

Chancenbericht

Wir erwarten einen weiterhin volatilen Markt für den Geschäftsbereich Abfallwirtschaft in Deutschland. Die Entwicklungen von Preisen und Mengen der nationalen Verbraucher sehen wir jedoch als relativ stabil an. Das deutsche Gewerbe und die Industrie werden maßgeblich vom internationalen wirtschaftlichen Umfeld abhängig sein, bei einem möglichen Eintritt in eine scharfe Rezession werden wir kurzfristig gegensteuern.

Im Auslandsgeschäft werden wir uns dauerhaft verstärkt engagieren. Wir erwarten hier durch gesetzliche Anpassungen Chancen für Marktanteile und Mengen mit guten Ertragsaussichten. Im Geschäftsbereich Papierindustrie konsolidiert sich der Markt weiter und mit neuen Projekten werden wir unsere Marktposition stabil halten können.

Die Preise im Energiebereich, verbunden mit zukünftigem wirtschaftlichem Wachstum des Binnenmarktes werden sich unabhängig vom Kriegsgeschehnissen in den nächsten Jahren durch den Atom- und Kohleausstieg und der damit verbundenen Energiewende verfestigen. Dadurch ist im Umsatz- und Ertragsbereich von einer positiven Entwicklung auszugehen.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konzentration der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Grundsätzlich wurde mit den vorhandenen Anlagen und Verträgen eine sichere Basis für die kommenden Jahre geschaffen, auf die auch noch weiter aufgebaut werden wird. Mit den Beteiligungsgesellschaften, die ihren Volllastbetrieb erreicht haben, wird dieser Entwicklung auch langfristig weiter Rechnung getragen und der Aktionsradius stetig erweitert. Weiteres Unternehmenswachstum wird u. a. durch den Volllastbetrieb der Aufbereitungsanlage und des Kraftwerkes in Frankreich erwartet.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme und zusätzlich versichert. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft ist insbesondere vor dem Hintergrund der Marktentwicklungen gut.

Unser Finanzmanagement ist darauf gerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Nutzung etwaiger Skontobeträge gezahlt.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

 

Alsfeld, 21. Dezember 2024

Ralf Bohn

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die B+T Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der B+T Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der B+T Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dautphetal, 12. Februar 2025

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