Carus Holding GmbH
Ernst-Diegel-Straße 4A, 36304 Alsfeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Dipl.-Betriebswirt Bohn seit 2.10.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
B+T Holding GmbHAlsfeldKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anlagenverzeichnis Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 Konzernanhang Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 Konzerneigenkapitalspiegel Konzernlagebericht Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023B+T Holding GmbHAlsfeld
KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Konzern Das Mutterunternehmen B+T Holding GmbH hat seinen Sitz in Alsfeld. Es ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gießen unter HRB 8067 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag Die B+T Holding GmbH, Alsfeld, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches als Mutterunternehmen verpflichtet, einen Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht aufzustellen. Der Konzernabschluss wurde in Anwendung von § 290 ff. HGB nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der vom Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) herausgegebenen Deutsche Rechnungslegungs Standards (DRS) aufgestellt. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Die Jahresabschlüsse aller einbezogenen Gesellschaften sind mithin auf den 31. Dezember 2023 aufgestellt. Die Konzernwährung ist Euro. Soweit Gesellschaften den Jahresabschluss in einer anderen Währung erstellt haben, wurden diese in Euro umgerechnet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. III. Angaben zum Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben der B+T Holding GmbH, Alsfeld, als Obergesellschaft alle Tochterunternehmen, bei denen die Firma unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann, einbezogen. Die B + T Umwelt GmbH, die B+T Energie GmbH, die B+T Brennstoff GmbH, die Linea Verde GmbH, die Umweltdienste Bohn GmbH, die B+T Deuna GmbH, die B+T Beteiligungs GmbH, die B+T Horn Energie GmbH, die B + T Biopower GmbH, die B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. und die B+T ENVIRONNEMENT S.A.S. werden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die EBS Concept GmbH, die ALBBRENNSTOFF GmbH, die B + M Recycling GmbH, die B+S RECYCLAGE S.A.S. und die B + S Papenburg Energie GmbH werden als Gemeinschaftsunternehmen mit der Beteiligungsquote konsolidiert. Die B + T Cineris GmbH fließt als assoziiertes Unternehmen per Equity-Methode in den Konzern. Die Stimmrechte entsprechen bei dieser Gesellschaft den Kapitalanteilen. In den Konzernabschluss werden folgende Gesellschaften einbezogen:
Die Umweltdienste Bohn GmbH ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
1 Die Gesellschaften nehmen die Befreiung nach
§ 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.
IV. Angaben zu Konsolidierungsmethoden In 2018 wurde der Konzernabschluss der B+T Holding GmbH erstmalig aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gem. § 301 HGB auf der Grundlage der Werteverhältnisse zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. In diesem Fall wurde die Erstkonsolidierung zum Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung des Konzernabschlusses der B+T Holding GmbH nachgeholt (sog. Nachholung der Erstkonsolidierung). Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung sind die Beteiligungsbuchwerte mit dem zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet worden. Dadurch ergeben sich Unterschiede zwischen den historischen Anschaffungskosten der Anteile und des neu bewerteten Eigenkapitals, welche als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert wurden oder mit dem Konzernergebnisvortrag verrechnet wurden. Konzerninterne Erträge und Aufwendungen sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten sind eliminiert worden. Konzerninterne Zwischenergebnisse wurden eliminiert. V. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bewerten ihre Vermögens- und Schuldposten nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Die Bewertung trägt allen erkennbaren Wertminderungen und möglichen Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung und erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Wahlrechte hinsichtlich der Bewertungs- und Abschreibungsmethoden werden von sämtlichen Konzernunternehmen einheitlich im Sinne einer vorsichtigen Bewertung ausgeübt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 1 bis 5 Jahren. Soweit die Beteiligungsbuchwerte höher als die entsprechenden Eigenkapitalanteile waren, sind die sich ergebenden Unterschiedsbeträge in Höhe von TEuro 5.161 (Vj: TEuro 6.451) als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und werden planmäßig, beginnend im Jahr der Erstkonsolidierung, über 10 Jahre linear abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear bzw. degressiv abgeschrieben. Falls beim beweglichen Anlagevermögen die degressive Abschreibungsmethode angewendet wird, erfolgte der Übergang zu linear ermittelten Beträgen, sobald diese höher liegen. Seit dem Geschäftsjahr 2011 wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Dabei wurden für Geschäftsbauten Nutzungsdauern von 14 bis 33 Jahre, für technische Anlagen von 4 bis 10 Jahre, für Lkw und andere Transportmittel von 4 bis 6 Jahre angenommen. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis Euro 250,00 wurden im Geschäftsjahr sofort als Aufwand erfasst. Im Geschäftsjahr wurden geringwertige Anlagegüter im Wert bis zu Euro 800,00 in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungswerten angesetzt. Soweit in Einzelfällen niedrigere Wiederbeschaffungskosten vorlagen, wurden diese angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungswerten angesetzt. Soweit in Einzelfällen niedrigere Wiederbeschaffungskosten vorlagen, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Bankguthaben werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen sowie dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Die Pensionsrückstellungen sind nach den Regelungen des HGB unter Anwendung des Teilwertverfahrens ermittelt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln von Prof. Klaus Heubeck 2018 G. Gemäß § 253 HGB ist der Erfüllungsbetrag unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,82 % p.a. bei zehnjähriger Durchschnittsbildung angesetzt worden. Dabei entspricht der Zinssatz dem von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Abzinsungssatz bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren und einer Durchschnittsbildung über die vergangenen zehn Geschäftsjahre (Stand: Dezember 2023). Der Rententrend wurde mit 2,0 % berücksichtigt. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz mit zehnjähriger Durchschnittsbildung und dem Ansatz mit siebenjähriger Durchschnittsbildung TEuro 28. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen der Umweltdienste Bohn GmbH sind durch Vermögensgegenstände gesichert, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde eine entsprechende Verrechnung vorgenommen. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen der B+T Horn Energie GmbH sind durch den PSVaG abgedeckt. Zudem wurde ein Teil der Versorgungsansprüche in eine Unterstützungskasse überführt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken in ausreichendem Umfang Rechnung tragen. Sie wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerlicher Betrachtungsweise gemäß § 306 HGB. Es wird vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet. Der zur Berechnung der latenten Steuern anzuwendende Gewerbesteuersatz liegt bei 14,88 %, der durchschnittliche Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei rd. 425,00 %. Für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag wurde ein Steuersatz von 15,83 % angenommen. Auf die Verlustvorträge der B+T Horn GmbH wurden aktive latente Steuern gebildet. Bei der Umweltdienste Bohn GmbH ergeben sich Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Rückstellungen, die zu aktiven latenten Steuern führen. Aufgrund der im Vergleich zum Einzelabschluss der B+T Horn Energie GmbH abweichenden Behandlung von CO 2 -Zertifikaten werden ergebniswirksame Anpassungen im Konzernabschluss vorgenommen. Dadurch entstehen passive latente Steuern. Im Berichtsjahr hat außerdem die B+T Energie France S.A.S. CO 2 -Zertifikate erworben sowie eine Rückstellung für abzuführende Zertifikate gebildet. Durch die abweichende Behandlung im Konzernabschluss entstehen passive latente Steuern. Durch die Korrektur einer im Einzelabschluss der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. vorgenommenen Abschreibung erhöhen sich die passiven latenten Steuern. Im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung durch konzerninterne Anlagenverkäufe und der anschließenden Korrektur von Abschreibungen entstehen bei der B+T Biopower GmbH, B+T Deuna GmbH und Umweltdienste Bohn GmbH sowohl aktive latente Steuern als auch passive latente Steuern. VI. Angaben zur Konzernbilanz Die horizontale Entwicklung und Zusammensetzung des Konzernanlagevermögens zeigt der beigefügte Anlagenspiegel: Anlagenspiegel per 31. Dezember 2023
In den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wird das assoziierte Unternehmen B + T Cineris GmbH ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und anteiligem Eigenkapital beträgt TEuro 1.014. Aus der erstmaligen Einbeziehung ist ein verbleibender Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von TEuro 936 enthalten. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über 10 Jahre linear abgeschrieben. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist das Körperschaftsteuerguthaben der Umweltdienste Bohn GmbH für 2022 und 2023 und Vorsteuer aus Rechnungen 2024 mit Leistungsbezug 2023 enthalten. Bei der B+T Energie GmbH ergibt sich ebenfalls ein Körperschaftsteuerguthaben für 2022 und 2023. Die B+T Horn Energie GmbH hat Stromsteuerforderungen für die Jahre 2021 bis 2023. Das Umsatzsteuerguthaben der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. aus dem Bau des Kraftwerkes ist ebenfalls in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten. Sämtliche Forderungen im Rahmen dieser Bilanzposition sind innerhalb eines Jahres nach Bilanzstichtag fällig. Vom aktiven Rechnungsabgrenzungsposten entfallen TEuro 2.384 (Vj: TEuro 2.294) auf ein Disagio der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. sowie der B+T Deuna GmbH. Die Entwicklung der latenten Steuern stellt sich wie folgt dar (TEuro):
Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich wie folgt in Euro:
Die Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, die mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet wurden, betragen wie der beizulegende Wert TEuro 569. Dem stehen die Pensionsverpflichtungen bewertet mit dem Erfüllungsbetrag von TEuro 1.459 gegenüber. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt (TEuro): Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen, Abtretungen von Forderungen sowie einen Sicherheitenpool (Konsortium) gesichert:
VII. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen im Inland erzielt. Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus einer erhaltenen Terminpönale in Höhe von TEuro 9.232 und aus einer SWAP-Deckung von TEuro 1.383. Des Weiteren sind Erträge aus Schadensfällen in Höhe von TEuro 168 enthalten. Periodenfremde Erträge bestehen in Höhe von TEuro 766 und entfallen auf Stromsteuererstattungen sowie einer Rückvergütung für Netznutzungsentgelte. Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf die Klärschlammtrocknung der B + S Papenburg Energie GmbH in Höhe von TEuro 503. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Währungsumrechnungen in Höhe von TEuro 26 enthalten. Des Weiteren sind Aufwendungen aus einer Terminpönale in Höhe von TEuro 1.441 enthalten, die mit den oben genannten Erträgen in Verbindung stehen. Der GuV-Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthält Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 15. Der GuV-Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 26. VIII. Sonstige Angaben Eigenkapitalspiegel Der Eigenkapitalspiegel wird in Anlage V dargestellt. Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wird nach der indirekten Methode aufgestellt (Siehe Anlage IV). Der Finanzmittelfonds beinhaltet Guthaben bei Kreditinstituten, Kassenbestände und - sofern vorhanden - kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Bestand des Finanzmittelfonds von quotal einbezogenen Unternehmen beträgt TEuro 14.087 (Vj: TEuro 8.799). Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Der Ukrainekrieg hat negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und teilweise auch auf die für die B+T Gruppe relevanten Märkte. Die steigenden Stromkosten führen in den Anlagen zu Margenverlust, im Bereich des Kraftwerksbetriebes sind wir Profiteur der Situation. Falls es zu Mengenrisiken im Abfallaufkommen kommen sollte, werden wir durch verstärkte Akquise gegensteuern. Aufgrund der zunehmenden internationalen Aktivitäten sollten wir in der Lage sein, die Mengen jederzeit zu kompensieren. Finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus mehreren Dauerschuldverhältnissen in Form von Pacht-, Miet-, Leasing-, Nutzungs- sowie Wartungsverträgen sowie Erbbauzinsen in Höhe von TEuro 6.433 (davon betreffen TEuro 4.527 Gemeinschaftsunternehmen). Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen des Konzerns ergeben sich auf Grundlage des Kreditvertrages (Aufbau Schuldendienstreservekonto und Bereitstellung eines "Operation Budget" gem. O+M Vertrag), des bis Mitte 2041 laufenden Erbbaurechtsvertrages (insbesondere Zahlung Erbbauzins von TEuro 14 p.a.), einer O+M Vereinbarung (Kosten für den Betrieb und die Instandhaltung der Kraftwerksanlage) und dem GU-Vertrag (Ersatz- und Verschleißteilbereitstellung). Die Liquiditätsplanung berücksichtigt diese Positionen. Bereits im Geschäftsjahr 2023 hat die B+T Horn Energie mit einem Energieversorger einen Vertrag über die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien abgeschlossen. Auf Grundlage dieses Vertrages wurden bereits in 2023 für das Kalenderjahr 2024 fest zugesicherte Mengen zu einem fest vereinbarten Preis verkauft. Weitere Verkäufe erfolgten im April, Mai und August 2024 für das 3. Quartal 2024, das 4. Quartal 2024, das 1. Quartal 2025 und für das Kalenderjahr 2025. Die zu erwartende Erlöse aus diesem Geschäft übersteigen die Kosten zur Herstellung der vereinbarten Strommengen, so dass Verluste aus schwebenden Geschäften nicht zu erwarten sind und zum 31. Dezember 2023 keine entsprechende Drohverlustrückstellung gebildet wurde. Der Zeitwert für die in 2023 abgeschlossenen Terminkontrakte beträgt insgesamt TEUR 5.253 und wurde aus den Marktwerten der einzelnen Bestandteile des Derivats zum 31. Dezember 2023 ermittelt. Bereits im Geschäftsjahr 2021 hat die BSPE mit einem Energieversorger einen Vertrag über die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien abgeschlossen. Auf Grundlage dieses Vertrages wurden für das Jahr 2024 fest zugesicherte Mengen zu einem fest vereinbarten Preis verkauft. Die zu erwartende Erlöse aus diesem Geschäft übersteigen die Kosten zur Herstellung der vereinbarten Strommengen, so dass Verluste aus schwebenden Geschäften nicht zu erwarten sind und zum 31. Dezember 2023 keine entsprechende Drohverlustrückstellung gebildet wurde. Der Zeitwert für die im Dezember 2023 abgeschlossenen Terminkontrakte beträgt insgesamt TEUR 1.462 und wurde aus den Marktwerten der einzelnen Bestandteile der Derivate zum 31. Dezember 2023 ermittelt. Bewertungseinheit Bei der B + T Energie GmbH wurde zur Vermeidung von Zinsrisiken ein Swap-Geschäft abgeschlossen. Der Zinsswap besteht neben dem jeweiligen Kreditgeschäft und dient dazu, die aus dem Kreditgeschäft resultierende Zinsbelastung der Höhe nach zu begrenzen, es wurde ein sogenannter Mikrohedge eingegangen. Bei der Behandlung des Aufwands und des Ertrags des Grundgeschäfts und des Sicherungsgeschäfts wurde die Durchbrechungsmethode gewählt. Bei der B + T Energie GmbH bildet dieser mit dem variabel verzinslichen Finanzierungsdarlehen, dessen Valuta (TEuro 1.507) zum 31. Dezember 2023 den Umfang des Swaps in Höhe von TEuro 1.887 unterschreitet, eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB, da die Bezugsbeträge und die Zahlungsströme des Swap- Geschäftes und des Darlehens jeweils bis zum Ende des Darlehensvertrages im Jahr 2024 kongruent sind. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2023 belief sich auf TEuro -5. Bei der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. wurde zur Vermeidung von Zinsrisiken ein Swap-Geschäft abgeschlossen. Der Zinsswap besteht neben dem jeweiligen Kreditgeschäft und dient dazu, die aus dem Kreditgeschäft resultierende Zinsbelastung der Höhe nach zu begrenzen, es wurde ein sogenannter Mikrohedge eingegangen. Bei der Behandlung des Aufwands und des Ertrags des Grundgeschäfts und des Sicherungsgeschäfts wurde die Durchbrechungsmethode gewählt. Bei der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S bildet dieser mit dem variabel verzinslichen Finanzierungsdarlehen, dessen Valuta (TEuro 84.275) zum 31. Dezember 2023 den Umfang des Swaps in Höhe von TEuro 59.871 überschreitet (der Swap sichert 70 % des Gesamtdarlehensbetrages ab), eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB, da die Bezugsbeträge und die Zahlungsströme des Swap-Geschäftes und des Darlehens jeweils bis zum Ende des Swapgeschäfts im Jahr 2033 kongruent sind. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis 2038. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2023 belief sich auf TEuro 6.035. Beschäftigte Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Geschäftsführungsorgane Zu Geschäftsführern der Konzernmuttergesellschaft B+T Holding GmbH waren während des Geschäftsjahres bestellt:
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Gesamtbezüge des Geschäftsführers erfolgt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB keine Angabe. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für den Konzernabschluss und die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen per 31. Dezember 2023 beträgt TEuro 96, welches vollumfänglich auf Prüfungsleistungen entfällt. Gewinnverwendung Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens beträgt TEuro 12.393. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich für das Mutterunternehmen ein Betrag von TEuro 38.357, der zu verwenden ist. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Alsfeld, 21. Dezember 2024 Ralf Bohn, Geschäftsführer Konzernkapitalflussrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023B+T Holding GmbHAlsfeldKapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21)Gliederungsschema II ("Indirekte Methode")
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlage des Konzerns Die B+T-Unternehmensgruppe bietet ihren Kunden und Geschäftspartnern ein breites, effizientes Leistungsspektrum im Bereich der Logistik- und Entsorgungskonzepte sowie Wärme- und Energieerzeugung. Dabei hat sich unser Unternehmen beständig weiterentwickelt, kontinuierlich den Erfordernissen des Marktes angepasst, ihr Dienstleistungsportfolio erweitert und permanent auf Innovation gesetzt. Zur Organisationsstruktur der B+T-Unternehmensgruppe gehören neben den Betriebstätten auch eine Vielzahl von Beteiligungen. Neben dem deutschen Markt agieren wir auch in den europäischen Nachbarstaaten. Die B+T Holding GmbH hat als reine Finanzholding keinen eigenen Geschäftsbetrieb. Hauptsitz der B+T Holding GmbH als Muttergesellschaft ist Alsfeld. Von hier aus werden alle administrativen Tätigkeiten der Gruppe gebündelt, dies betrifft Verwaltung, Vertrieb, Disposition und Geschäftsführung. Dem Konsolidierungskreis der B+T Holding GmbH gehören zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 die folgenden Gesellschaften an:
Die Umweltdienste Bohn GmbH ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Schwäche in Europa strahlte auch auf die Abfall- und Energiewirtschaft aus. Infolge teils erheblicher industrieller Produktionsrückgänge gingen die Abfallmengen aus Industrie und Gewerbe zurück. Auch das Pro-Kopf-Aufkommen an Haushaltsabfällen war insgesamt rückläufig. Die Privathaushalte übten sich in Konsumzurückhaltung. Hohe Kosten für Energie, Kraftstoffe und Logistikleistungen hatten zur Folge, dass das Wachstum in weiteren Teilen der Branche meist preisgetrieben war. Aufgrund der stark gestiegen Energiepreise bis zum Ende des 1. Quartals 2023 sind wir im Bereich der Energieerzeugung Profiteur dieser Entwicklung, im Bereich der Aufbereitung hingegen belastet dies die Margen. Die Entsorgungsbranche hat sich von einer ehemals reinen Abfallwirtschaft hin zu einer breit aufgestellten Kreislauf- und Energiewirtschaft entwickelt. Ein intensiver Wettbewerb in der Branche hat zur Folge, dass Unternehmen ohne innovative Umwelttechnologien und Digitalisierungen am Markt kaum bestehen können. Zahlreiche Recyclingtechnologien für unterschiedlichste Stoffgruppen und Umweltdienstleistungen sorgen für eine breite Wertschöpfung - auch über die Branche hinaus. Wichtige Impulse zum Klima- und Ressourcenschutz liefert vor allem die Sparte Rückgewinnung. Hohes Wachstumspotenzial besteht für die Zweitverwertung von E-Schrott, Seltenen Erden und das Kunststoffrecycling. Bei immer komplexeren Strukturen in der Kreislaufwirtschaft dürften Digitalisierungen in der Entsorgungswirtschaft ein wichtiger Schritt zu einer höheren Effizienz im Verwertungszyklus einzelner Stoffströme sowie zu verbesserten Informationsflüssen sein. Für Anbieter innovativer Umwelttechnologien ergeben sich günstige Perspektiven durch den Export in europäische und außereuropäische Märkte. Risiken erwachsen aus der hohen Konjunkturabhängigkeit, schwankenden Rohstoffpreisen und einem erhöhten Wettbewerb in Abfallbehandlungsanlagen. Geschäftsverlauf Das Abfallaufkommen in 2023 war bundesweit insgesamt rückläufig. Das Volumen an Gewerbe- und Produktionsabfällen nahm aufgrund der geringeren Produktion ebenfalls ab. Die Entwicklung war bereits im Vorjahr abzusehen, die Auswirkungen wurden jedoch im erst Geschäftsjahr 2023 spürbar. Durch eine strengere Überwachung von Abfalltransporten nach Osteuropa und stark limitierte Einfuhrbestimmungen von Abfallimporten aus Europa nach Asien sind die Abfallmengen für den innerdeutschen Markt auf einem sehr hohen Niveau angekommen, sodass die Anlagen zur thermischen Abfallbehandlung und zur Aufbereitung von Abfällen zu Ersatzbrennstoffen gut bis sehr gut versorgt waren. Die Marktpreise sind gestiegen. Das Geschäft wird jedoch zunehmend durch einen stärker werdenden Wettbewerb um die knapper werdenden end-off-pipe Kontingente in den inländischen thermischen Abfallbehandlungsanlagen geprägt. Die Verwertung von mittelkalorischem Material war weiterhin gut bis sehr gut möglich. Lediglich die Mengen aus hochkalorischen Materialien sind aufgrund der schwachen Bauindustrie und der damit geringeren Verfügbarkeit der Zementindustrie rückläufig. Vor diesem Hintergrund hat der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEuro 216.157 erzielt. Dies entspricht einem Rückgang von 1,8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Anlagen der Beteiligungsgesellschaften in Allmendingen, Frankfurt am Main, Glückstadt, Papenburg und Pfastatt (Frankreich) verzeichneten durchweg sowohl eine gute bis sehr gute Auslastung als auch eine hohe technische Verfügbarkeit. Alle Anlagen der Gruppe konnten ihre Kapazitäten gut im Markt platzieren und insbesondere durch gleichbleibend gute Qualitäten überzeugen. Die Disposition der Stoffströme wird für alle Anlagen von der Zentrale aus Alsfeld gesteuert. Der eigene Fuhrpark blieb bis auf Ersatzinvestitionen unverändert und wird weiterhin im Mehrschichtbetrieb eingesetzt. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEuro 24.444 in das Sachanlagevermögen getätigt. Im Wesentlichen erfolgten die Investitionen für ein Heizkraftwerk zur thermischen Verwertung. Das Kraftwerk ist in der zweiten Jahreshälfte 2023 in den Betrieb gegangen und wird sich im Bilanzjahr 2024 in den Abschreibungen zeigen. Der Konzernjahresüberschuss im Berichtsjahr beträgt TEuro 29.723 (Vj: TEuro 25.294). Der durchschnittliche Personalbestand des Konzerns gliedert sich wie folgt:
Im Berichtsjahr 2023 hat sich die Anzahl der gewerblichen Arbeitnehmer von 220 auf 226 erhöht. Personalaufbau hat im Wesentlichen in den franz. Gesellschaften stattgefunden. Kraftwerker wurden bereits in der Bauphase eingestellt und in baugleichen Kraftwerken von Marktteilnehmern geschult. Im Bereich der Verwaltung in Frankreich wurden die Mitarbeiter intensiv vor Ort, aber auch in der Zentrale in Alsfeld geschult. Der Personalaufwand im Konzern stieg von TEuro 18.903 auf TEuro 21.278 an. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Das Gesamtvermögen des Konzerns betrug zum Ende des Geschäftsjahres TEuro 291.226 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 24.869 (9,3 %) erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Investitionen in Frankreich zurückzuführen. Das Eigenkapital hat sich von TEuro 100.218 im Jahr 2022 auf TEuro 119.904 im Jahr 2023 erhöht. Unter Berücksichtigung der Bilanzsumme erfuhr die Eigenkapitalquote eine Erhöhung von 37,6 % auf 41,2 %. Dies entspricht einer Erhöhung um 9,4 %. Das Anlagevermögen veränderte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 7,8 % von TEuro 157.114 auf TEuro 169.309. Nachdem das langfristige Kapital im gleichen Zeitraum um 17,3 % anstieg, entwickelte sich die Anlagendeckung von 100,8 % im Jahr 2022 auf 109,7 % im Jahr 2023. Finanzlage Die Finanzlage des Konzerns wird als gut eingeschätzt. Zum 31. Dezember 2023 verfügt der Konzern über liquide Mittel in Höhe von TEuro 64.212. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEuro 48.668. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen bedient werden. Das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital hat sich im Jahr 2023 trotz der vollständigen Abnahme des Darlehens für das Kraftwerksprojekt in Frankreich verbessert. Dies liegt einerseits am gestiegenen Bilanzgewinn, andererseits an geleisteten Tilgungen für weitere Darlehen. Die Eigenkapitalquote ist auf hohem Niveau. Ertragslage Im Jahr 2023 konnten Umsatzerlöse in Höhe von TEuro 216.157 erwirtschaftet werden. Gegenüber dem Vorjahreswert von TEuro 220.015 ergibt sich somit eine Veränderung von -1,8 %. Der wesentliche Umsatz wurde im Bereich der Entsorgungsleistungen erzielt. Die Rohertragsmarge konnte im Geschäftsjahr mit 47,6 % stabil gehalten werden (Vj. 48,6 %). Die Personalkosten stiegen um 12,6 %. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen durch die Personaleinstellungen in Frankreich sowie durch Lohn- und Gehaltssteigerungen zu erklären. Das Ergebnis vor Zins und Ertragsteuern (EBIT) als Maßstab für den Erfolg bereinigt um Zins- und Steuereffekte hat sich um 19,2 % auf TEuro 49.325 verändert. Die Ergebnisse der Umweltdienste Bohn GmbH, B+T Energie GmbH, B + S Papenburg Energie GmbH und B+T Horn Energie GmbH waren für den Erfolg maßgebend. Die B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. erzielte bereits im Anlaufjahr (ab 14. Juli 2023) ein positives Ergebnis. Zu diesem Ergebnis gehören auch Schadenersatzleistungen des Kraftwerkserrichters. Die Jahresergebnisse der B+T ENVIRONNEMENT S.A.S. und der B+S RECYCLAGE S.A.S. waren aufgrund von Anlaufverlusten noch negativ. Die Veränderung im Bereich der ordentlichen betrieblichen Aufwendungen ist im Einzelnen zurückzuführen auf
Es wurde ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEuro 29.723 erzielt. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrendite, die den erzielten Erfolg in das Verhältnis zum Umsatz setzt, betrug im Geschäftsjahr 2022 11,5 %, für das Jahr 2023 betrug die Umsatzrendite 13,8 %. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital hat sich über die Jahre wie folgt entwickelt: Gegenüber einem Wert von 9,5 % im Jahr 2022 wurde im Jahr 2023 eine Gesamtkapitalrendite von 10,2 % erwirtschaftet. Aufgrund der hohen Kundenzufriedenheit konnte der Kundenstamm gehalten werden und gleichzeitig weitere Neukunden gewonnen werden. Hierbei ist immer wieder festzustellen, dass Kunden eine Full-Service-Lösung wünschen, welche wir vollumfänglich bieten können. Die Fluktuation im Personalbereich hat sich im Jahr 2023 auf Vorjahresniveau gehalten. Die Personalakquisition, insbesondere im gewerblichen Bereich, hat sich im Berichtsjahr weiter erschwert. Vor dem Hintergrund der weiteren Expansion sind wir auch künftig proaktiv auf der Suche nach Personal mit Branchen-Expertise. III. Zweigniederlassungsbericht Die Umweltdienste Bohn GmbH unterhält neben dem Hauptbetrieb in Alsfeld Zweigniederlassungen in 35418 Buseck und 37290 Meißner. An den Standorten Buseck und Meißner werden jeweils mechanische Aufbereitungsanlagen betrieben. IV. Prognosebericht Bezugnehmend auf die im Vorjahresbericht getroffenen Prognosen ist festzustellen, dass diese aufgrund der besser als erwarteten Marktgegebenheiten nicht vollständig eingetroffen sind. Der Umsatzrückgang ist nicht so stark zurückgegangen wie prognostiziert, was unter anderem mit den Umsatzeffekten aus Frankreich zu erklären ist. Die Ergebnisse in Frankreich stabilisierten auch das Ergebnis des Gesamtkonzerns, sodass insgesamt der Jahresüberschuss im Gegensatz zur Prognose gesteigert werden konnte. Die Verschuldung ist trotz der vollständigen Ziehung des Darlehens aufgrund der Baumaßnahmen des Kraftwerks in Frankreich in 2023 nahezu unverändert, da gleichzeitig Darlehen in anderen Tochtergesellschaften zurückgeführt werden konnten. Die Kapitalrendite hat sich entgegen der Prognose ebenfalls leicht verbessert. Das Kraftwerk in Frankreich hat während des Probebetriebes bereits gute Leistungswerte gezeigt. Diese gilt es nun nachhaltig auf einem hohen Niveau zu halten. Die ersten operativen Ergebnisse wurden in der zweiten Jahreshälfte 2023 erzielt. Die B+S RECYCLAGE S.A.S., welche Ersatzbrennstoffe herstellt, hat planmäßig mit dem Start des Kraftwerkes seine Output-Mengen gesteigert und sorgt somit für eine hochwertige Brennstofferzeugung. Auf Basis der vorhandenen Daten möchten wir auf die erwartete Geschäftsentwicklung der B+T Group in 2024 eingehen. Trotz der Eintrübung der Konjunktur werden wir durch vertriebliche sowie betriebliche Aktivitäten den Umsatz und Ertrag im Vergleich zum Vorjahr stabil halten können. Strompreise auf der Bezugsseite sowie Kraftstoffe für den Betrieb des Fuhrparkes haben sich im Vergleich zu den Vorjahren wieder normalisiert. Die Abfallmengen werden trotz der Zurückhaltung des privaten Konsums ausreichend auf dem Markt vorhanden sein und unsere Anlagen entsprechend auslasten. Die Verwertung dieser Mengen wird jedoch auch von der konjunkturellen Delle beeinflusst, so dass wir die vertrieblichen Aktivitäten forcieren werden. Im Bereich der thermischen Verwertung rechnen wir mit marktkonformen Energieerlösen. Die Investitionsoffensive der letzten Jahre wurde überwiegend abgeschlossen, der Fremdfinanzierungsanteil wurde durch Darlehen mit fixen Zinssätzen langfristig gesichert. Insgesamt gehen wir aus heutiger Sicht davon aus, dass der Jahresumsatz im B+T Konzern des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 im Wirtschaftsjahr 2024 ähnlich wie im Vorjahr ausfallen wird. Das Ergebnis nach Steuern wird aufgrund der relativ stabilen Kostenstruktur auf Vorjahresniveau liegen. Die französischen Gesellschaften werden zu deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerungen beitragen, da sie erstmals über das volle Jahr produzieren. Im Gegenzug werden die B + S Papenburg Energie GmbH und die B+T Horn Energie aufgrund gesunkener Strompreise deutlich weniger Umsatz und Ergebnis als im Jahr 2023 erzielen. Die Verschuldung wird in 2024 aufgrund der abgeschlossenen Baumaßnahmen in Frankreich und des planmäßigen Kapitaldienstes weiter rückläufig sein. Die Gesamtkapitalrendite sollte daher leicht steigen. Die Umsatzrendite wird aufgrund der beschriebenen Aktivitäten auf Vorjahresniveau erwartet. Die Europäische Zentralbank hat begonnen, die Zinsen wieder zu senken, nachdem sich die Zielmarke der Inflation angenähert hatte. Damit sollte auch der Bausektor die Talsohle durchschritten haben und wieder leicht wachsen. Das zurückhaltende Konsumverhalten der Haushalte wird sich aufgrund der weiterhin schwachen gesamtwirtschaftlichen Lage voraussichtlich nicht wesentlich zum Vorjahr verändern. Die Kriegsgeschehnisse in und um Israel und der Ukraine haben sich zumindest aktuell gering auf unsere Märkte ausgewirkt. Das Bundesemissionshandelsgesetz wurde zum 1. Januar 2024 eingeführt, welches zu dauerhaften Marktverwerfungen führen könnte. Es sind aktuell noch keine Veränderungen zu erkennen, da aktuell in Deutschland fixierte Werte pro Abfallfraktion für den Markt verwendet werden. Trotz der vielen oben dargestellten Mechanismen gehen wir aufgrund der guten Marktposition der B+T Group davon aus, dass wir die negativen Auswirkungen des Marktes insgesamt kompensieren können. Eine wirtschaftliche Trendwende ist für den gesamtdeutschen Markt jedoch nicht zu erkennen. Hierfür ist neben dem Markt auch der Gesetzgeber gefragt, um Wachstums- und Investitionsanreize zu schaffen. Von daher gehen wir von einer Belebung des Marktumfeldes frühestens im 3. Quartal 2025 aus. Bis dahin werden wir unsere Vertriebsaktivitäten weiter steigern, um keine wesentlichen Margenverluste zu generieren. Um das Betriebsergebnis zu verbessern, soll zusätzlich das Kostenmanagement weiter optimiert werden, sowie durch die Neueinführung eines ERP-Systems für eine zügige Bearbeitung aller Abläufe im Unternehmen Sorge getragen werden. Ein Ausbau der Belegschaftsstärke in 2024 wird in Deutschland nur in einzelnen Unternehmensbereichen erfolgen. Daher wird sich die Anzahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändern. Die Mitarbeiteranzahl in Frankreich wird nach der abgeschlossenen Einstellungsoffensive nur geringfügig steigen. V. Chancen und Risikobericht Risikobericht Branchenspezifische Risiken ,Risiken durch politische Entscheidungen auf nationaler Ebene, wie z. B. die angestrebten Markteingriffe im Energiehandel schätzen wir als deutliches Risiko ein. Bei schlechter Ausgestaltung der Gesetze könnte es zu einem Domino-Effekt für die Gesamtwirtschaft kommen. Diesem Risiko könnten wir nur anhand von Adhoc-Maßnahmen gegensteuern. Ein weitere politische Weichenstellung, den Planeten Erde vor der weiteren Erderwärmung zu schützen, liegt in der Verteuerung von CO 2 -Zertifikaten. Hier ist zu erwarten, dass dieses Thema in Zukunft noch mehr in den Fokus tritt. Die anfallenden Mehrkosten wird der Verbraucher tragen müssen. Falls sich die europäische und damit auch die deutsche Wirtschaft dauerhaft in eine Rezession entwickeln sollte, rechnen wir mit Mengenrisiken im Bereich der Produktionsabfälle, die wir aufgrund unserer fortschreitenden internationalen Verbindungen kompensieren sollten. Die Inflation ist aufgrund der Maßnahmen der Europäischen Zentralbank vorerst deutlich gedämpft worden. Falls es zu weiteren Kriegshandlungen auf der Erde kommen sollte, wird sich dieses Thema wieder deutlich verschärfen. Modernisierungen und Investitionen an den Standorten der B+T Group sind mit Eigenkapital und Fremdkapital finanziert. Die Zinssätze aus der Niedrigzinsphase wurden langfristig gesichert. Die Diesel- und Strompreise sind wieder stabil und damit akzeptabel. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben in der Branche zugenommen. Da sich unsere Gesellschaft beständig weiterentwickelt, sich kontinuierlich den Erfordernissen des Marktes angepasst, ihr Dienstleistungsportfolio erweitert und permanent auf Innovation setzt und dadurch echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bietet, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahres- und auch im Branchenvergleich verringert werden konnten. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausbauen zu können. Zur Absicherung von steigenden Preisen für Altholz in der Beschaffung werden bei der B+T Horn Energie GmbH und der B + S Papenburg Energie GmbH Terminmarktgeschäfte genutzt, bei denen ein Strompreis auf der Verkaufsseite fixiert wird. Sollte kein Strom produziert werden, müssen Deckungsgeschäfte die bereits verkauften Strommengen kompensieren. Diese führen im Fall sinkender Strompreise zu Gewinnen und bei steigenden Strompreisen zu Verlusten. Weiterhin ergeben sich in diesem Fall Einsparungen bei den variablen Kosten, da u. a. kein Holz verbraucht wird. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Bei der B+T Energie GmbH bildet der Zinsswap, welcher mit dem variabel verzinslichen Finanzierungsdarlehen, dessen Valuta (TEuro 1.507) zum 31. Dezember 2023 den Umfang des Swaps in Höhe von TEuro 1.887 unterschreitet, eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB, da die Bezugsbeträge und die Zahlungsströme des Swap-Geschäftes und des Darlehens jeweils bis zum Ende des Darlehensvertrages im Jahr 2024 kongruent sind. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2023 belief sich auf TEuro -5. Bei der B+T ENERGIE FRANCE S.A.S. bildet der Zinsswap mit dem variabel verzinslichen Finanzierungsdarlehen, dessen Valuta (TEuro 84.275) zum 31. Dezember 2023 den Umfang des Swaps in Höhe von TEuro 59.871 überschreitet, eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB, da die Bezugsbeträge und die Zahlungsströme des Swap-Geschäftes und des Darlehens jeweils bis zum Ende des Swapgeschäfts im Jahr 2033 kongruent sind. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2022 belief sich auf TEuro 9.282. Der Swap sichert 70 % des Gesamtdarlehensbetrages ab. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2038. Der beizulegende Zeitwert des Swaps zum 31. Dezember 2023 belief sich auf TEuro 6.035. Es besteht das Risiko, dass die Zinsaufwendungen mit Ablauf des Swapgeschäfts steigen. Aufgrund der aktuellen Marktsituation der Zinsen, ergeben sich für die B+T Energie France S.A.S. Zinserstattungen, die vierteljährlich ausgezahlt werden. Zum Zeitpunkt des Abschlusses des Swaps waren die Zinsen auf sehr niedrigem Niveau, sodass das Risiko von Zahlungen an den Swap-Geber als sehr gering einzustufen ist. Risiken aus Währungsrisiken sind nicht gegeben, da das operative Geschäft innerhalb des Konzerns im Wesentlichen im Euroraum abgewickelt wird. Die Preisentwicklung für Energie, Treibstoff und Chemikalien ist als ein weiteres Risiko einzustufen, da diese Kostenfaktoren eine besondere Bedeutung für den Konzern haben. Durch die Auswahl der Lieferanten und die Optimierung der Einkaufsbedingungen wird dieses Risiko minimiert. Die inflationäre Entwicklung wirkt auf alle Marktteilnehmer gleich. Chancenbericht Wir erwarten einen weiterhin volatilen Markt für den Geschäftsbereich Abfallwirtschaft in Deutschland. Die Entwicklungen von Preisen und Mengen der nationalen Verbraucher sehen wir jedoch als relativ stabil an. Das deutsche Gewerbe und die Industrie werden maßgeblich vom internationalen wirtschaftlichen Umfeld abhängig sein, bei einem möglichen Eintritt in eine scharfe Rezession werden wir kurzfristig gegensteuern. Im Auslandsgeschäft werden wir uns dauerhaft verstärkt engagieren. Wir erwarten hier durch gesetzliche Anpassungen Chancen für Marktanteile und Mengen mit guten Ertragsaussichten. Im Geschäftsbereich Papierindustrie konsolidiert sich der Markt weiter und mit neuen Projekten werden wir unsere Marktposition stabil halten können. Die Preise im Energiebereich, verbunden mit zukünftigem wirtschaftlichem Wachstum des Binnenmarktes werden sich unabhängig vom Kriegsgeschehnissen in den nächsten Jahren durch den Atom- und Kohleausstieg und der damit verbundenen Energiewende verfestigen. Dadurch ist im Umsatz- und Ertragsbereich von einer positiven Entwicklung auszugehen. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konzentration der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Grundsätzlich wurde mit den vorhandenen Anlagen und Verträgen eine sichere Basis für die kommenden Jahre geschaffen, auf die auch noch weiter aufgebaut werden wird. Mit den Beteiligungsgesellschaften, die ihren Volllastbetrieb erreicht haben, wird dieser Entwicklung auch langfristig weiter Rechnung getragen und der Aktionsradius stetig erweitert. Weiteres Unternehmenswachstum wird u. a. durch den Volllastbetrieb der Aufbereitungsanlage und des Kraftwerkes in Frankreich erwartet. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme und zusätzlich versichert. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft ist insbesondere vor dem Hintergrund der Marktentwicklungen gut. Unser Finanzmanagement ist darauf gerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Nutzung etwaiger Skontobeträge gezahlt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Alsfeld, 21. Dezember 2024 Ralf Bohn BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die B+T Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der B+T Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der B+T Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dautphetal, 12. Februar 2025 JPLH
Treuhand AG
Heß, Wirtschaftsprüfer Strauß, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
13 nahegelegene Organisationen
Energetische Verwertung von Abfällen
Beteiligungsgesellschaften
Wärme- und Kältehandel
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen
Energetische Verwertung von Abfällen
Deponierung oder Dauerlagerung von sonstigen Abfällen
Herstellung von Turbinen
Energetische Verwertung von Abfällen
Energetische Verwertung von Abfällen
Wärme- und Kältehandel
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen