Hannemann & Noack GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Falk Noack seit 16.1.2018 | Prokura |
Diego Noack seit 10.1.2014 | Geschäftsführer |
Ralph Hannemann seit 3.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% | |
| 35.00% | |
| 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ISIMKO GmbHCottbusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die ISIMKO GmbH ist ein dem Elektrohandwerk zugehöriges Unternehmen, welches als Systemintegrator und Vertriebspartner verschiedener Anbieter und Hersteller, Projekte in der Sicherheitstechnik, Informationstechnik, audiovisuellen Medientechnik und Kommunikationstechnik plant, realisiert und anschließend betreut. Unsere primäre Strategie ist es, in allen Gewerken zu den qualitativ führenden Marktteilnehmern zu gehören und in einem schwierigen Umfeld die Unternehmensgröße zu erhalten. Die größte Herausforderung stellt der Strukturwandel in unserer Region dar. Der nahende Wegfall der Braunkohlestromerzeugung geht einher mit dem Wegfall vieler regionaler und gut kalkulierbarer Projekte und Rahmenverträge. Hierfür ist es notwendig, unsere Kompetenzen auf einem breiteren, möglichst regionalen Markt geschäftlich zu verwerten. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der ISIMKO GmbH gliedern sich in die operativen Organisationseinheiten Kommunikations- und Sicherheitstechnik, IT-Systeme sowie dem allgemeinen Bereich. Der allgemeine Bereich beinhaltet die Verwaltung, die Logistik sowie Qualitätsmanagement und Arbeitsschutz. Die operativen Bereiche sind in Vertrieb und Planung, Ausführung sowie Wartung und Service unterteilt. Das Unternehmen hat zwei Geschäftsführer, Ralph Hannemann und Diego Noack, sowie einen Prokuristen, Falk Noack. Neben dem Stammsitz in Cottbus gibt es technische Büros in Berlin, Dresden und Schwarze Pumpe. Rechtliche Struktur Hauptsitz der ISIMKO GmbH ist Cottbus. Die technischen Büros sind organisatorisch und rechtlich dem Hauptsitz zugeordnet. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Unsere Wirtschaftsregion ist von einem sehr volatilen Geschäft mit der Braunkohleverstromung sowie vielen staatlichen Investitionen in den Strukturwandel sowie in die Digitalisierung von Schulen betroffen. Ebenfalls stiegen die Lohnkosten und Einkaufspreise spürbar an. Die Konjunktur, bezogen auf den Auftragseingang, war in unserer Branche grundsätzlich stabil. Gesetzliche Vorschriften zum Brandschutz, Förderprogramme, wie der Digitalpakt I und II für Schulen sowie der steigende Bedarf an IT-Security und der Trend hin zu hybriden Lehrveranstaltungen und Konferenzen in Universitäten und der Wirtschaft sorgen dafür, dass wir uns mit unserem Leistungsspektrum in einem nachfrageseitig stabilen Marktumfeld befinden. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Geschäftsjahr 2023 mussten wir auf Preissteigerungen und veränderte Geschäftsgebaren von Zulieferern reagieren. Lieferengpässe gingen im Jahr 2023 zurück, sodass einige Projekte aus vergangenen Jahren abgeschlossen werden konnten. Dies führt zu Engpässen bei Mitarbeitern, welche wir durch Leiharbeiter auffangen konnten. Das Jahr 2023 wurde hauptsächlich von mehreren Projekten im Rahmen des Digitalpaktes I+II, einem Großprojekt der Deutschen Bahn im Bahnwerk Cottbus und mehreren erfolgreichen Projekten vornehmlich in den Bereichen der Sicherheitstechnik und Medientechnik geprägt. Die Projekte zum Digitalpakt I+II, welche in 2021 und 2022 akquiriert wurden, verliefen aufgrund ungünstiger Rahmenbedingungen, wie hoher Krankenstand und Preissteigerungen, nicht wie geplant. Bei Akquisen im Jahr 2023 konnten die Risiken preislich berücksichtigt werden. Auch in 2023 ist es uns weiter gelungen, das rückläufige Braunkohle-Geschäft durch lukrative Aufträge neuer Auftraggeber und Partner zu kompensieren. Hierbei konnten wir vorwiegend regionale und mittelgroße Projekte akquirieren. Gleichzeitig bleiben wir als Partner der LEAG in Stellung und realisieren gemeinsam Projekte. In 2023 wurde der Durchschnittslohn für die Mitarbeiter um ca. 6,4% erhöht. Der Arbeitskräftemangel, in der Branche und in unserer Region, hat sich auch auf unsere Firma ausgewirkt. Dem wirken wir entgegen, indem wir weiter auf Ausbildung für den Eigenbedarf setzen und uns weiter als familienfreundliches Unternehmen etablieren. Ebenfalls haben wir uns Leiharbeiterkapazitäten vertraglich gesichert. In den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen finden die Nachhaltigkeit und die Dauerhaftigkeit unserer Unternehmensstrategie ihren Niederschlag. Wir verfügen über eine sehr gute Eigenkapitalquote in Höhe von 44,5% und konnten das Geschäftsjahr positiv abschließen. Die produktive Gesamtleistung betrug 2023 mehr als 13,2 Mio. EUR und lag damit knapp über der Schätzung von 13 Mio. € und über dem Niveau des Jahres 2022 mit 12 Mio. EUR. Rahmenverträge wurden verlängert und im Bereich IT-Netze eine Großzahl öffentlicher Aufträge abgearbeitet. Im Bereich Kommunikations- und Sicherheitstechnik wurde weiter auf Bestandskunden gesetzt. Die Auslastung der Kapazitäten war in vollem Umfang gewährleistet und die Liquidität jederzeit gesichert. Zum Bilanzstichtag betrug der Auftragsvorlauf mehr als sechs Monate. Die ISIMKO GmbH hat sich in 2023 um Zuwendungen im Rahmen des Just Transition Funds der EU beworben. Mit Hilfe dieser Mittel möchten wir unser Angebotsspektrum erweitern und die Attraktivität unseres Unternehmens für Mitarbeiter verbessern. Auch planen wir Investitionen in eine, von Mitarbeitern mitentwickelte, unternehmenseigene KI-Lösung. Der Entscheidungsprozess zu diesem Förderprojekt zieht sich bis ins Jahr 2024. Wir verfolgen damit die Ziele, unsere technische Spitzenposition in unseren Kernbereichen weiter auszubauen und uns auf einem breiten Markt außerhalb der Braunkohleindustrie langfristig zu etablieren. a) Ertragslage
Umsatzerlöse: • Der Anstieg resultiert aus gestiegener Projekttätigkeit in 2023 und aus Weitergabe von gestiegenen Material- und Personalkosten. Bestandsänderungen: • Das Niveau von 2022 wurde weiter abgebaut, indem langfristige Projekte fertiggestellt werden konnten. Sonstige betriebliche Erträge: • der starke Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen für ein Großprojekt in Höhe von mehr als 70 TEUR. Materialaufwand: • Der Anstieg verläuft parallel zum Umsatzerlös. Personalaufwand: • Ein geringer Rückgang der Mitarbeiterzahl kompensierte die Lohnsteigerungen. • Die Auslastung der Mitarbeiter war überdurchschnittlich. • Der Personalaufwand hat sich durch eine Steigerung der Tariflöhne von 6,4% erhöht. Sonstige Aufwendungen: • U. a. sind die Aufwendungen für Übernachtungen um 21 TEUR, die Miete für Werkzeuge/ Maschinen um 22 TEUR und die Verbrauchsmaterialien um 9 TEUR gestiegen. b) Finanzlage Die Finanzlage wird weiterhin als sehr gut eingeschätzt. Die Liquidität ist gesichert. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund von Abschreibungen aus dem Förderprojekt verändert. Die liquiden Mittel liegen zum Stichtag über dem Niveau der Vorjahre, was im Wesentlichen auf einen stichtagsbezogenen Sondereffekt zurückzuführen ist, der sich im Folgejahr ausgleicht. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht. Die langfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr um 7 TEUR erhöht. In den Rückstellungen sind z. B. Rückstellungen für Pensionen enthalten. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf 2.772 TEUR. Die Eigenkapitalquote liegt bei 44,5 % und somit leicht verändert in der Größenordnung vergleichbarer Unternehmen der Branche. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Folgende Kennzahlen ziehen wir für unsere interne Unternehmenssteuerung heran: • die Eigenkapitalquote von 44,5% (2022: 41,5%; 2021: 43%) • die Gesamtleistung pro Mitarbeiter 123 TEUR (Vorjahr: 116 TEUR ; Prognose 2024: 135 TEUR) • das Betriebsergebnis 3,2% (Vorjahr: 2,7%; Prognose 2024: 4,8%) Prognosen im Vorjahr: Die im Vorjahr prognostizierte Gesamtleistung pro Mitarbeiter von 116 TEUR konnte aufgrund des hohen Auftragsvolumens und mithilfe des Einsatzes von Leiharbeitern auf 123 TEUR erhöht werden. Das Betriebsergebnis übertraf die Prognose von 3,0% aufgrund höherer Umsatzerlöse und eines geringen Anstieges der Aufwendungen. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanzlage schätzen wir als gut ein. Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 ist im Gesamten gut. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Die ISIMKO GmbH ist ein erfahrener und etablierter Systemintegrator. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung. Die Planung und Realisierung von Projekten sind und bleiben unser Kerngeschäft. Hinzu kommen Wartung und Service sowie Anlagenbetreuung. Webkonferenzsysteme, sicherheitstechnische Systeme, Datennetze, IT-Security und Brandmeldeanlagen erfahren eine stabile und große Nachfrage. Wir sind in einem Markt tätig, der weltweit kontinuierlich wächst. Das abgeschlossene Förderprojekt und ständige Weiterbildungsmaßnahmen helfen uns dabei, den Braunkohleausstieg in unserer Region zu kompensieren und unser Leistungsspektrum einem breiteren Markt zu offerieren. Das Bahnprojekt hat unser hohes Leistungsniveau bestätigt, Folgeprojekte kündigen sich bereits an. Geplante Investitionen im Rahmen des Just Transition Funds der EU sichern unsere derzeit gute Marktposition. Davon wird unser Unternehmen langfristig profitieren. Unser vorrangiges Ziel ist die Beibehaltung der Unternehmensgröße und die Akquise möglichst regionaler Projekte. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Gesamtleistungsprognose für 2024 beträgt 14,5 Mio. EUR. Aufgrund von Unsicherheiten am Rohstoffmarkt, Chipmangel und Inflation prognostizieren wir eine Umsatzrendite von 4,8%. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Unsere größten Risiken bei der Realisierung von Projekten sind zeitliche Verschiebungen der Ausführungsfristen sowie Preissteigerungen der Lieferanten. Wir wirken dem mit einem strategischen Einkaufsmanagement und der Konzentration auf wenige Systempartner entgegen. Den Folgen zeitlicher Verschiebungen wirken wir mit einer verbesserten Ausbildung der Bau- und Projektleiter im Werkvertragsrecht und VOB-C Vertragsrecht entgegen. Hinzu kommen Risiken durch eine sich zunehmend abkühlende Konjunktur. Um hier Abhängigkeiten zu verringern sind wir bemüht uns über Rahmenverträge langfristig und eng an unsere Stammkunden zu binden Die Energiepolitik führt zu erhöhten Kosten für unseren Geschäftsbetrieb (Fahrtkosten im Projektgeschäft, Strom, Fernwärme). Bei unseren Kunden folgt aus den steigenden Kosten eine zunehmende Zurückhaltung bei Investitionen. Auch die zunehmende Bürokratie und neue Normen führen zu der Gefahr von Margenrückgängen bei Realisierung bestehender Projekte. Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt im Bereich der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung aufgrund des Braunkohleausstieges. Um dem zu begegnen, hat die ISIMKO GmbH bereits seit mehreren Jahren den Vertrieb und die Ausführung auf einem breiteren Markt ausgerichtet. Ein weiteres Risiko stellen die Entwicklung der Rohstoffpreise dar. Es wird eine große Herausforderung, notwendige Preisanpassungen zu ermitteln und auf dem Markt durchzusetzen. Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer Finanzkrise und daraus resultierender Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Liquiditätsrisiken entstehen, wenn sich große Projekte über einen längeren Zeitraum erstrecken und die Abnahme sich verzögert. Um dem zu begegnen, haben wir einen flexiblen Projektfinanzierungsrahmen mit unserer Hausbank. Diese Liquiditätsrisiken werden als gering eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ISIMKO GmbH. Refinanzierungsrisiken sind in unserem Unternehmen minimal, weil wir unsere Leistungen direkt und vollständig nach jedem Projekt abrechnen. Nichtsdestotrotz steigen momentan die Zinsen und verteuern eventuelle Fremdfinanzierungen. Ein Lieferantenrisiko ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage und Verknappung des Angebotes aufgrund von Problemen bei internationalen Lieferketten und Rohstoffengpässen wirken sich aktuell sehr deutlich aus. Solche Lieferengpässe führen zu einer verzögerten Realisierung von Projekten. Die Gesellschaft versucht dem mit einer stärkeren Konzentration auf Kernprodukte und vorausschauender Bestellpolitik entgegenzuwirken. Aus den Projekten können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass viele von uns eingesetzte Produkte aus den USA und China eingeführt werden. Politische Risiken / Marktrisiken Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Die Geschäftsführung der ISIMKO GmbH ist der Ansicht, zu den aktuell gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich arbeiten zu können. Ein großes Risiko stellt die politische Forderung nach einer Vermögensteuer dar. Sollte diese beschlossen werden, kann die restriktive Entnahmepolitik und die hohe Ausstattung des Unternehmens mit Eigenkapital nicht aufrechterhalten werden. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Chancen Die ISIMKO GmbH agiert in einem stabilen Markt in einer vom Braunkohleausstieg geprägten Region. Dieser wird politisch und finanziell gefördert. Es werden in Cottbus mehrere Entwicklungszentren und Behörden gebaut sowie ein Werk der Deutsche Bahn (DB) angesiedelt. Gleichzeitig gibt es Wirtschaftsverbände, die an einem Konzept zur Modellregion Lausitz arbeiten. Hier engagiert sich das Unternehmen stark. Auch eröffnet uns das erfolgreiche Projekt für das Bahnunternehmen Zugang zu einer Marktnische, die lukrativ ist und langfristige Einnahmen generiert. Die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells setzt die ISIMKO GmbH mit Weiterbildungen, strategischen Partnerschaften und einer sehr guten technischen Ausstattung der Mitarbeiter sowie strukturellen Anpassungen fort. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zu Bilanzierung, Bewertung, Währungsumrechnung und KonsolidierungDie ISIMKO GmbH hat ihren Sitz in Cottbus und ist eingetragen in das Handelsregistereim Amtsgericht Cottbus . Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG/AktG und des Gesellschaftsvertrags/der Satzung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde liegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden unverändert fortgeführt. Die Geschäftsleitung geht von der Fortführung des Unternehmens aus (going concern). Gründe, die gegen die Fortführung sprechen, sind nicht erkennbar. Informationen zur BilanzEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen sind planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Die Nutzungsdauer wurde anhand der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen ermittelt. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 800,00 EUR wurde auch in der Handelsbilanz vom Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung zugleich ein Abgang unterstellt. Geringstwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 250,00 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden in die Herstellungskosten einbezogen: Materialeinzel- und Materialgemeinkosten, Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Sonderkosten der Fertigung. Die Warenbestände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sicherheiten wurden nicht gestellt. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt. Die Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen sind planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Die Nutzungsdauer wurde anhand der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen ermittelt. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 800,00 EUR wurde auch in der Handelsbilanz vom Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung zugleich ein Abgang unterstellt. Geringstwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 250,00 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemein- kosten berücksichtigt werden. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, gemin- derter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Bei der zur Sicherung der Pensionsverpflichtung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung handelt es sich um Planvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB. Die Bewertung des Anspruchs aus der Rückdeckungsversicherung erfolgt mit den fortgeführten Anschaffungskosten. Erträge aus der Rückdeckungsversicherung wurden nicht mit Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Informationen zur GuVSonstige AngabenAls Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt: Diego Noack Ralph Hannemann Unterschrift der Geschäftsleitung
Cottbus Diego Noack Ralph Hannemann sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. BerichtsprüfungBestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDer vorstehende Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 der ISIMKO GmbH, Cottbus wird gemäß §§ 321 Abs. 5 HGB, 32 WPO wie folgt unterzeichnet:
Weißwasser, 29. Oktober 2024 SMART
GmbH
Daniel Kästner, Wirtschaftsprüfer |
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