Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 472
Vorher
G. Fleischhauer Ingenieur-Büro Cottbus GmbHFleischhauer Cottbus GmbH
Eingetragen
3.8.2005
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Fertigung, Lieferung und Montage von Anlagen und Geräten aus den Bereichen Daten-, Elektro-, Kommunikations-, Netzwerk-, Sicherheits- und Medientechnik; die Planung und Realisierung von komplexen Systemlösungen zu o. g. Bereichen inklusive aller relevanten Dienstleistungen und Ausstattungsprodukte, insbesondere Installation, Wartung, Service, Beratung, Schulung, Hardware, Software, Zubehör und Verbrauchsmaterialien, ferner der Handel und Vertrieb von Geräten und Anlagen der Elektrotechnik und der Informationstechnik, ihre Wartung und Installation; Vermarktung von Mobilfunk- und Festnetzverträgen einschließlich Telematik

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Falk Noack
seit 16.1.2018
Prokura
Diego Noack
seit 10.1.2014
Geschäftsführer
Ralph Hannemann
seit 3.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
40.00%
35.00%
15.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Diego Noack
Drebkau OT Schorbus
80.000 €
40.00%
Ralph Hannemann
Drehnow
70.000 €
35.00%
F*** N****
30.000 €
15.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ISIMKO GmbH

Cottbus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die ISIMKO GmbH ist ein dem Elektrohandwerk zugehöriges Unternehmen, welches als Systemintegrator und Vertriebspartner verschiedener Anbieter und Hersteller, Projekte in der Sicherheitstechnik, Informationstechnik, audiovisuellen Medientechnik und Kommunikationstechnik plant, realisiert und anschließend betreut.

Unsere primäre Strategie ist es, in allen Gewerken zu den qualitativ führenden Marktteilnehmern zu gehören und in einem schwierigen Umfeld die Unternehmensgröße zu erhalten. Die größte Herausforderung stellt der Strukturwandel in unserer Region dar. Der nahende Wegfall der Braunkohlestromerzeugung geht einher mit dem Wegfall vieler regionaler und gut kalkulierbarer Projekte und Rahmenverträge.

Hierfür ist es notwendig, unsere Kompetenzen auf einem breiteren, möglichst regionalen Markt geschäftlich zu verwerten.

Organisatorische Struktur

Die Geschäftsbereiche der ISIMKO GmbH gliedern sich in die operativen Organisationseinheiten Kommunikations- und Sicherheitstechnik, IT-Systeme sowie dem allgemeinen Bereich. Der allgemeine Bereich beinhaltet die Verwaltung, die Logistik sowie Qualitätsmanagement und Arbeitsschutz. Die operativen Bereiche sind in Vertrieb und Planung, Ausführung sowie Wartung und Service unterteilt.

Das Unternehmen hat zwei Geschäftsführer, Ralph Hannemann und Diego Noack, sowie einen Prokuristen, Falk Noack.

Neben dem Stammsitz in Cottbus gibt es technische Büros in Berlin, Dresden und Schwarze Pumpe.

Rechtliche Struktur

Hauptsitz der ISIMKO GmbH ist Cottbus. Die technischen Büros sind organisatorisch und rechtlich dem Hauptsitz zugeordnet.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Unsere Wirtschaftsregion ist von einem sehr volatilen Geschäft mit der Braunkohleverstromung sowie vielen staatlichen Investitionen in den Strukturwandel sowie in die Digitalisierung von Schulen betroffen.

Ebenfalls stiegen die Lohnkosten und Einkaufspreise spürbar an.

Die Konjunktur, bezogen auf den Auftragseingang, war in unserer Branche grundsätzlich stabil. Gesetzliche Vorschriften zum Brandschutz, Förderprogramme, wie der Digitalpakt I und II für Schulen sowie der steigende Bedarf an IT-Security und der Trend hin zu hybriden Lehrveranstaltungen und Konferenzen in Universitäten und der Wirtschaft sorgen dafür, dass wir uns mit unserem Leistungsspektrum in einem nachfrageseitig stabilen Marktumfeld befinden.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Geschäftsjahr 2023 mussten wir auf Preissteigerungen und veränderte Geschäftsgebaren von Zulieferern reagieren.

Lieferengpässe gingen im Jahr 2023 zurück, sodass einige Projekte aus vergangenen Jahren abgeschlossen werden konnten. Dies führt zu Engpässen bei Mitarbeitern, welche wir durch Leiharbeiter auffangen konnten.

Das Jahr 2023 wurde hauptsächlich von mehreren Projekten im Rahmen des Digitalpaktes I+II, einem Großprojekt der Deutschen Bahn im Bahnwerk Cottbus und mehreren erfolgreichen Projekten vornehmlich in den Bereichen der Sicherheitstechnik und Medientechnik geprägt.

Die Projekte zum Digitalpakt I+II, welche in 2021 und 2022 akquiriert wurden, verliefen aufgrund ungünstiger Rahmenbedingungen, wie hoher Krankenstand und Preissteigerungen, nicht wie geplant. Bei Akquisen im Jahr 2023 konnten die Risiken preislich berücksichtigt werden.

Auch in 2023 ist es uns weiter gelungen, das rückläufige Braunkohle-Geschäft durch lukrative Aufträge neuer Auftraggeber und Partner zu kompensieren. Hierbei konnten wir vorwiegend regionale und mittelgroße Projekte akquirieren.

Gleichzeitig bleiben wir als Partner der LEAG in Stellung und realisieren gemeinsam Projekte.

In 2023 wurde der Durchschnittslohn für die Mitarbeiter um ca. 6,4% erhöht.

Der Arbeitskräftemangel, in der Branche und in unserer Region, hat sich auch auf unsere Firma ausgewirkt. Dem wirken wir entgegen, indem wir weiter auf Ausbildung für den Eigenbedarf setzen und uns weiter als familienfreundliches Unternehmen etablieren. Ebenfalls haben wir uns Leiharbeiterkapazitäten vertraglich gesichert.

In den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen finden die Nachhaltigkeit und die Dauerhaftigkeit unserer Unternehmensstrategie ihren Niederschlag. Wir verfügen über eine sehr gute Eigenkapitalquote in Höhe von 44,5% und konnten das Geschäftsjahr positiv abschließen.

Die produktive Gesamtleistung betrug 2023 mehr als 13,2 Mio. EUR und lag damit knapp über der Schätzung von 13 Mio. € und über dem Niveau des Jahres 2022 mit 12 Mio. EUR.

Rahmenverträge wurden verlängert und im Bereich IT-Netze eine Großzahl öffentlicher Aufträge abgearbeitet. Im Bereich Kommunikations- und Sicherheitstechnik wurde weiter auf Bestandskunden gesetzt.

Die Auslastung der Kapazitäten war in vollem Umfang gewährleistet und die Liquidität jederzeit gesichert. Zum Bilanzstichtag betrug der Auftragsvorlauf mehr als sechs Monate.

Die ISIMKO GmbH hat sich in 2023 um Zuwendungen im Rahmen des Just Transition Funds der EU beworben. Mit Hilfe dieser Mittel möchten wir unser Angebotsspektrum erweitern und die Attraktivität unseres Unternehmens für Mitarbeiter verbessern. Auch planen wir Investitionen in eine, von Mitarbeitern mitentwickelte, unternehmenseigene KI-Lösung. Der Entscheidungsprozess zu diesem Förderprojekt zieht sich bis ins Jahr 2024.

Wir verfolgen damit die Ziele, unsere technische Spitzenposition in unseren Kernbereichen weiter auszubauen und uns auf einem breiten Markt außerhalb der Braunkohleindustrie langfristig zu etablieren.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
Umsatzerlöse 13.573 11.696 +1.877
Bestandsänderung -337 335 -672
sonstige Erträge 314 171 +143
Materialaufwand -6.391 -5.333 -1.057
Personalaufwand -5.201 -5.079 -122
sonstige Aufwendungen -1.452 -1.383 -69
Steuerergebnis -6
Jahresergebnis 248 170 +78

Umsatzerlöse:

• Der Anstieg resultiert aus gestiegener Projekttätigkeit in 2023 und aus Weitergabe von gestiegenen Material- und Personalkosten.

Bestandsänderungen:

• Das Niveau von 2022 wurde weiter abgebaut, indem langfristige Projekte fertiggestellt werden konnten.

Sonstige betriebliche Erträge:

• der starke Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen für ein Großprojekt in Höhe von mehr als 70 TEUR.

Materialaufwand:

• Der Anstieg verläuft parallel zum Umsatzerlös.

Personalaufwand:

• Ein geringer Rückgang der Mitarbeiterzahl kompensierte die Lohnsteigerungen.

• Die Auslastung der Mitarbeiter war überdurchschnittlich.

• Der Personalaufwand hat sich durch eine Steigerung der Tariflöhne von 6,4% erhöht.

Sonstige Aufwendungen:

• U. a. sind die Aufwendungen für Übernachtungen um 21 TEUR, die Miete für Werkzeuge/ Maschinen um 22 TEUR und die Verbrauchsmaterialien um 9 TEUR gestiegen.

b) Finanzlage

Die Finanzlage wird weiterhin als sehr gut eingeschätzt. Die Liquidität ist gesichert.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Aktiva Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
Anlagevermögen 134 207 -73
kurzfristige Vermögenswerte 3.833 4.739 -906
liquide Mittel 1.919 1.334 +585
Passiva
Eigenkapital 2.772 2.735 +37
langfristige Verbindlichkeiten 792 799 -7
Bilanzsumme 6.225 6.590 -365

Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund von Abschreibungen aus dem Förderprojekt verändert.

Die liquiden Mittel liegen zum Stichtag über dem Niveau der Vorjahre, was im Wesentlichen auf einen stichtagsbezogenen Sondereffekt zurückzuführen ist, der sich im Folgejahr ausgleicht.

Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht.

Die langfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr um 7 TEUR erhöht. In den Rückstellungen sind z. B. Rückstellungen für Pensionen enthalten.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf 2.772 TEUR. Die Eigenkapitalquote liegt bei 44,5 % und somit leicht verändert in der Größenordnung vergleichbarer Unternehmen der Branche.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Folgende Kennzahlen ziehen wir für unsere interne Unternehmenssteuerung heran:

• die Eigenkapitalquote von 44,5% (2022: 41,5%; 2021: 43%)

• die Gesamtleistung pro Mitarbeiter 123 TEUR (Vorjahr: 116 TEUR

; Prognose 2024: 135 TEUR)

• das Betriebsergebnis 3,2% (Vorjahr: 2,7%; Prognose 2024: 4,8%)

Prognosen im Vorjahr:

Die im Vorjahr prognostizierte Gesamtleistung pro Mitarbeiter von 116 TEUR konnte aufgrund des hohen Auftragsvolumens und mithilfe des Einsatzes von Leiharbeitern auf 123 TEUR erhöht werden. Das Betriebsergebnis übertraf die Prognose von 3,0% aufgrund höherer Umsatzerlöse und eines geringen Anstieges der Aufwendungen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanzlage schätzen wir als gut ein. Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 ist im Gesamten gut. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Prognosebericht

Die ISIMKO GmbH ist ein erfahrener und etablierter Systemintegrator. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung. Die Planung und Realisierung von Projekten sind und bleiben unser Kerngeschäft. Hinzu kommen Wartung und Service sowie Anlagenbetreuung.

Webkonferenzsysteme, sicherheitstechnische Systeme, Datennetze, IT-Security und Brandmeldeanlagen erfahren eine stabile und große Nachfrage. Wir sind in einem Markt tätig, der weltweit kontinuierlich wächst.

Das abgeschlossene Förderprojekt und ständige Weiterbildungsmaßnahmen helfen uns dabei, den Braunkohleausstieg in unserer Region zu kompensieren und unser Leistungsspektrum einem breiteren Markt zu offerieren. Das Bahnprojekt hat unser hohes Leistungsniveau bestätigt, Folgeprojekte kündigen sich bereits an.

Geplante Investitionen im Rahmen des Just Transition Funds der EU sichern unsere derzeit gute Marktposition.

Davon wird unser Unternehmen langfristig profitieren. Unser vorrangiges Ziel ist die Beibehaltung der Unternehmensgröße und die Akquise möglichst regionaler Projekte.

Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Gesamtleistungsprognose für 2024 beträgt 14,5 Mio. EUR.

Aufgrund von Unsicherheiten am Rohstoffmarkt, Chipmangel und Inflation prognostizieren wir eine Umsatzrendite von 4,8%.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risiken aus operativer Tätigkeit

Unsere größten Risiken bei der Realisierung von Projekten sind zeitliche Verschiebungen der Ausführungsfristen sowie Preissteigerungen der Lieferanten. Wir wirken dem mit einem strategischen Einkaufsmanagement und der Konzentration auf wenige Systempartner entgegen. Den Folgen zeitlicher Verschiebungen wirken wir mit einer verbesserten Ausbildung der Bau- und Projektleiter im Werkvertragsrecht und VOB-C Vertragsrecht entgegen.

Hinzu kommen Risiken durch eine sich zunehmend abkühlende Konjunktur. Um hier Abhängigkeiten zu verringern sind wir bemüht uns über Rahmenverträge langfristig und eng an unsere Stammkunden zu binden

Die Energiepolitik führt zu erhöhten Kosten für unseren Geschäftsbetrieb (Fahrtkosten im Projektgeschäft, Strom, Fernwärme). Bei unseren Kunden folgt aus den steigenden Kosten eine zunehmende Zurückhaltung bei Investitionen.

Auch die zunehmende Bürokratie und neue Normen führen zu der Gefahr von Margenrückgängen bei Realisierung bestehender Projekte.

Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt im Bereich der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung aufgrund des Braunkohleausstieges. Um dem zu begegnen, hat die ISIMKO GmbH bereits seit mehreren Jahren den Vertrieb und die Ausführung auf einem breiteren Markt ausgerichtet.

Ein weiteres Risiko stellen die Entwicklung der Rohstoffpreise dar. Es wird eine große Herausforderung, notwendige Preisanpassungen zu ermitteln und auf dem Markt durchzusetzen.

Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer Finanzkrise und daraus resultierender Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben.

Liquiditätsrisiken entstehen, wenn sich große Projekte über einen längeren Zeitraum erstrecken und die Abnahme sich verzögert. Um dem zu begegnen, haben wir einen flexiblen Projektfinanzierungsrahmen mit unserer Hausbank. Diese Liquiditätsrisiken werden als gering eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ISIMKO GmbH.

Refinanzierungsrisiken sind in unserem Unternehmen minimal, weil wir unsere Leistungen direkt und vollständig nach jedem Projekt abrechnen. Nichtsdestotrotz steigen momentan die Zinsen und verteuern eventuelle Fremdfinanzierungen.

Ein Lieferantenrisiko ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage und Verknappung des Angebotes aufgrund von Problemen bei internationalen Lieferketten und Rohstoffengpässen wirken sich aktuell sehr deutlich aus. Solche Lieferengpässe führen zu einer verzögerten Realisierung von Projekten. Die Gesellschaft versucht dem mit einer stärkeren Konzentration auf Kernprodukte und vorausschauender Bestellpolitik entgegenzuwirken.

Aus den Projekten können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass viele von uns eingesetzte Produkte aus den USA und China eingeführt werden.

Politische Risiken / Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Die Geschäftsführung der ISIMKO GmbH ist der Ansicht, zu den aktuell gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich arbeiten zu können.

Ein großes Risiko stellt die politische Forderung nach einer Vermögensteuer dar. Sollte diese beschlossen werden, kann die restriktive Entnahmepolitik und die hohe Ausstattung des Unternehmens mit Eigenkapital nicht aufrechterhalten werden.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren.

Chancen

Die ISIMKO GmbH agiert in einem stabilen Markt in einer vom Braunkohleausstieg geprägten Region. Dieser wird politisch und finanziell gefördert. Es werden in Cottbus mehrere Entwicklungszentren und Behörden gebaut sowie ein Werk der Deutsche Bahn (DB) angesiedelt. Gleichzeitig gibt es Wirtschaftsverbände, die an einem Konzept zur Modellregion Lausitz arbeiten. Hier engagiert sich das Unternehmen stark.

Auch eröffnet uns das erfolgreiche Projekt für das Bahnunternehmen Zugang zu einer Marktnische, die lukrativ ist und langfristige Einnahmen generiert.

Die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells setzt die ISIMKO GmbH mit Weiterbildungen, strategischen Partnerschaften und einer sehr guten technischen Ausstattung der Mitarbeiter sowie strukturellen Anpassungen fort.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 133.871,00 207.535,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22,00 22,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22,00 22,00
II. Sachanlagen 124.549,00 198.213,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 124.549,00 198.213,00
III. Finanzanlagen 9.300,00 9.300,00
1. Sonstige Finanzanlagen 9.300,00 9.300,00
B. Umlaufvermögen 5.923.763,65 6.228.522,83
I. Vorräte 1.074.928,00 1.559.980,05
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.604.113,00 3.941.275,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 525.346,06 514.331,25
3. geleistete Anzahlungen 447.347,02 556.755,91
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 3.501.878,08 3.452.382,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.929.755,86 3.334.394,98
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.572.454,56 3.050.973,90
2. sonstige Vermögensgegenstände 357.301,30 283.421,08
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 91.082,34 83.314,25
davon gegen Gesellschafter 2.343,03 3.011,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.919.079,79 1.334.147,80
1. Kasse 2.481,26 1.209,80
2. Guthaben bei Kreditinstituten 1.916.598,53 1.332.938,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.346,12 32.467,48
D. Aktive latente Steuern 121.392,45 121.148,30
Summe Aktiva 6.225.373,22 6.589.673,61

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.771.494,68 2.734.956,28
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 190.000,00 190.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
2. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt 10.000,00 10.000,00
II. Kapitalrücklage 50.000,00 100.000,00
davon andere Zuzahlungen in das Eigenkapital 0,00 50.000,00
davon eingefordertes Nachschusskapital 50.000,00 50.000,00
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 2.000.000,00 2.000.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 2.000.000,00 2.000.000,00
IV. Gewinnvortrag 283.578,82 275.085,24
V. Jahresüberschuss 247.915,86 169.871,04
B. Rückstellungen 1.751.130,31 1.707.999,46
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 463.390,39 424.259,72
2. Steuerrückstellungen 83.990,70 40.710,00
3. sonstige Rückstellungen 1.203.749,22 1.243.029,74
C. Verbindlichkeiten 1.702.748,23 2.146.717,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 200.000,00 200.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 200.000,00 200.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 712.190,97 1.057.827,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 712.190,97 1.057.827,99
3. sonstige Verbindlichkeiten 790.557,26 888.889,88
davon aus Steuern 473.981,26 510.448,43
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 531,82 1.324,79
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 775.557,26 823.889,88
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 15.000,00 65.000,00
Summe Passiva 6.225.373,22 6.589.673,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.159.127,85 6.868.522,77
2. Personalaufwand 5.200.637,19 5.079.304,28
a) Löhne und Gehälter 4.165.017,01 4.165.479,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.035.620,18 913.824,42
davon Aufwendungen für Altersversorgung 33.141,92 59.054,34
3. Abschreibungen 84.425,67 85.967,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 84.425,67 85.967,87
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.437.676,27 1.367.564,35
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 768,97 568,59
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 132.514,23 160.422,20
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 33.038,91 42.922,29
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 42.661,80 -8.788,33
8. Ergebnis nach Steuern 261.981,66 184.620,99
9. sonstige Steuern 14.065,80 14.749,95
Jahresüberschuss 247.915,86 169.871,04

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Bilanzgewinn 247.915,86 169.871,04

Anhang

Allgemeine Angaben zu Bilanzierung, Bewertung, Währungsumrechnung und Konsolidierung

Die ISIMKO GmbH hat ihren Sitz in Cottbus und ist eingetragen in das Handelsregistereim Amtsgericht Cottbus .

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG/AktG und des Gesellschaftsvertrags/der Satzung aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde liegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden unverändert fortgeführt.

Die Geschäftsleitung geht von der Fortführung des Unternehmens aus (going concern). Gründe, die gegen die Fortführung sprechen, sind nicht erkennbar.

Informationen zur Bilanz

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen sind planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Die Nutzungsdauer wurde anhand der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen ermittelt. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 800,00 EUR wurde auch in der Handelsbilanz vom Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung zugleich ein Abgang unterstellt.

Geringstwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 250,00 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Bei der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden in die Herstellungskosten einbezogen: Materialeinzel- und Materialgemeinkosten, Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Sonderkosten der Fertigung. Die Warenbestände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden.

Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sicherheiten wurden nicht gestellt. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt.

Die Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen sind planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Die Nutzungsdauer wurde anhand der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen ermittelt. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden.

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 800,00 EUR wurde auch in der Handelsbilanz vom Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung zugleich ein Abgang unterstellt. Geringstwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 250,00 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemein- kosten berücksichtigt werden.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, gemin- derter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Bei der zur Sicherung der Pensionsverpflichtung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung handelt es sich um Planvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB. Die Bewertung des Anspruchs aus der Rückdeckungsversicherung erfolgt mit den fortgeführten Anschaffungskosten. Erträge aus der Rückdeckungsversicherung wurden nicht mit Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Informationen zur GuV

Sonstige Angaben

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

Diego Noack

Ralph Hannemann

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Cottbus

Diego Noack

Ralph Hannemann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der vorstehende Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 der ISIMKO GmbH, Cottbus wird gemäß §§ 321 Abs. 5 HGB, 32 WPO wie folgt unterzeichnet:

 

Weißwasser, 29. Oktober 2024

SMART GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Daniel Kästner, Wirtschaftsprüfer

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