Döring
Handelsvertretung GmbH
Steinbach-Hallenberg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.05.2010 bis zum 30.04.2011
Bilanz
Aktiva
|
|
30.4.2011
EUR |
30.4.2010
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
3.299,50 |
6.706,50 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1,00 |
342,00 |
| II.
Sachanlagen |
3.298,50 |
6.364,50 |
| B.
Umlaufvermögen |
31.172,43 |
189.627,40 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
25.675,45 |
184.105,68 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
15.058,62 |
21.122,49 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
5.496,98 |
5.521,72 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
11.218,98 |
11.432,71 |
| D.
Aktive latente Steuern |
15.203,17 |
0,00 |
| E.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
3.582,55 |
0,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
64.476,63 |
207.766,61 |
Passiva
|
|
30.4.2011
EUR |
30.4.2010
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
4.814,89 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| II.
Kapitalrücklage |
2.916,41 |
2.916,41 |
| III.
Gewinnrücklagen |
8.165,60 |
0,00 |
| IV.
Verlustvortrag |
23.666,11 |
6.086,73 |
| V.
Jahresfehlbetrag |
16.563,04 |
17.579,38 |
| VI.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
3.582,55 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
55.930,89 |
198.013,09 |
| C.
Verbindlichkeiten |
8.545,74 |
4.938,63 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
8.545,74 |
4.938,63 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
64.476,63 |
207.766,61 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs
aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer kleinen Gesellschaft im
Sinne des § 267 I HGB auf.
Der vorliegende Jahresabschluss ist
grundsätzlich unter Beibehaltung der für den
Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und
Bewertungsgrundsätze aufgestellt.
Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den
Vorschriften des Bi-lanzrechtsmodernisierungsgesetzes
(BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung
und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden
insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt
insoweit nicht vor (Art. 67 VIII 1 EGHGB). Die
Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 VIII 2 EGHGB
nicht angepasst.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung der
immateriellen Vermögensgegenstände und der
Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten unter Berücksichtigung
nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen.
Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die
voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen
Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen
Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung
linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear
abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 150,00
wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll,
solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von
Euro 150,00 bis Euro 1.000,00 mit 20% p.a.,
abgeschrieben.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert
angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden
nicht gebildet, da kein Ausfallrisiko vorhanden war.
Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten
angesetzt.
Rückstellungen für Pensionen werden mit
dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von
15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz
abgezinst.
Die
Steuerrückstellungen und die
sonstigen Rückstellungen erfassen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und
sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag bilanziert.
III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und
Verlustrechnung
In den
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind
Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr
in Höhe von Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00)
enthalten.
Die
sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H.
v. Euro 15.058,62 eine Restlaufzeit von über
einem Jahr (Vj. Euro 21.122,49).
Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am
Abschlussstichtag in Höhe von Euro 15.058,62 (Vj.
Euro 21.122,49).
Die
Rückstellung für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen wurden nach den anerkannten Methoden
der Versicherungsmathematik gebildet. Es wurden folgende
Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
| • |
durchschnittlicher Marktzinsvon
5,15%für eine Laufzeit von15 Jahren, der
von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde
|
| • |
Da bei der Zusage keine
dynamischen Erhöhungen vereinbart wurden, sind
bei der Berechnung keine Gehaltstrends
berücksichtigt.
|
| • |
Sterbetafeln nach Dr. Klaus
Heubeck "Richttafeln 2005 G"
|
Durch die Umstellung der Bewertung der
Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich
ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag
in Höhe von Euro 11.516,00. Von der
Übergangsregelung gem.
Art. 67 I 1 EGHGB wurde Gebrauch
gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß 1/15,
also Euro 768,00 den Pensionsrückstellungen
zugeführt und als außerordentlicher Aufwand
ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung
zum 30.04.2011 beträgt Euro 10.748,00.
In Anwendung des BilMoG wurde das sog.
Planvermögen für
Altersversorgungsverpflichtungen in Form der
verpfändeten Rückdeckungsversicherung mit der
korrespondierenden Pensionsrückstellung verrechnet.
Die verrechneten Vermögensgegenstände haben zum
Abschlussstichtag Anschaffungskosten in Höhe von
Euro 140.369,10 (Vj. Euro 130.033,98) und einen
beizulegenden Zeitwert in Höhe von
Euro 165.366,50 (Vj. Euro 150.048,30). Der
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden
beträgt zum gleichen Zeitpunkt Euro 218.288,00
(Vj. Euro 204.512,00). Im Geschäftsjahr wurden
diesbezüglich Aufwendungen von Euro 24.524,00
(Vj. Euro 17.638,00) mit Erträgen von
Euro 15.318,20 (Vj. Euro 14.673,40) verrechnet.
Die Passivierung des gegenwärtigen Teilwerts
führt zu einer bilanziellen Überschuldung der
Gesellschaft. Im Zusagezeitpunkt war die
Penisonszusage finanzierbar. Die Gesellschaft
behält sich deshalb vor, die Leistungen zu
kürzen, da sich die bei der Erstellung der
Pensionszusage maßgebenden Verhältnisse
nachhaltig so wesentlich geändert haben, dass ihre
Aufrechterhaltung auch unter objektiver Beachtung der
Belange des Versorgungsberechtigten nicht mehr möglich
ist. Eine entsprechende Anpassung wird daher bis zum
nächsten Bilanzstichtag angestrebt.
Aufgrund einer positiven Fortführungsprognose
und der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens besteht
keine Überschuldung i. S. des § 19 InsO.
Die Ausschüttungssperre beträgt Euro
40.200,57. Diese ermittelt sich aus den für die
Ausschüttung gesperrten aktiven latenten Steuern in
Höhe von Euro 15.203,17 € und aus der
Differenz des Zeitwertes der nach § 246 Abs. 2 Satz 2
HGB zu verrechnenden Vermögensgegenständen in
Höhe von Euro 165.366,50 und den Anschaffungskosten
der zu verrechnenden Vermögensgegenstände
in Höhe von 140.369,10.
In den
Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr von Euro 8.545,74 (Vj.
Euro 4.938,63) und Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von
Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00) enthalten.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von
Euro 1.928,64 (Vj. Euro 2.187,60), aus sozialer
Sicherheit in Höhe von Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00)
und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in
Höhe von Euro 4.387,38 (Vj. Euro 0,00)
enthalten.
Die
Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.
IV. Sonstige Pflichtangaben
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Dietmar Döring, Diplom-Ingenieur
Gegen den Geschäftsführer Dietmar
Döring bestehen per 30.04.2011 Forderungen in
Höhe von Euro 15.058,61 zu einem Zinssatz von 6% p.a..
Im Geschäftsjahr wurden Euro 7.500,00 €
zurückgezahlt.
Schmalkalden, den 07.05.2012
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 07.05.2012 festgestellt.
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