Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 303639
Vorher
Döring Handelsvertretung GmbH
Eingetragen
25.9.1995
Branche
Institute für Factoring-GeschäfteBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
ist die Administration der Versorgungszusage des Alleingesellschafters

Historie

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Management

NameRolle
Dietmar Döring
seit 21.2.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Dietmar Döring
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Dietmar Döring
Herges-Hallenberg
50.000 DM
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Döring Handelsvertretung GmbH

Steinbach-Hallenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2010 bis zum 30.04.2011

Bilanz

Aktiva

30.4.2011
EUR
30.4.2010
EUR
A. Anlagevermögen 3.299,50 6.706,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 342,00
II. Sachanlagen 3.298,50 6.364,50
B. Umlaufvermögen 31.172,43 189.627,40
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 25.675,45 184.105,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 15.058,62 21.122,49
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.496,98 5.521,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.218,98 11.432,71
D. Aktive latente Steuern 15.203,17 0,00
E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.582,55 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 64.476,63 207.766,61

Passiva

30.4.2011
EUR
30.4.2010
EUR
A. Eigenkapital 0,00 4.814,89
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 2.916,41 2.916,41
III. Gewinnrücklagen 8.165,60 0,00
IV. Verlustvortrag 23.666,11 6.086,73
V. Jahresfehlbetrag 16.563,04 17.579,38
VI. nicht gedeckter Fehlbetrag 3.582,55 0,00
B. Rückstellungen 55.930,89 198.013,09
C. Verbindlichkeiten 8.545,74 4.938,63
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 8.545,74 4.938,63
Bilanzsumme, Summe Passiva 64.476,63 207.766,61

Anhang


 

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss


Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.


Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Gesellschaft im Sinne des § 267 I HGB auf.


Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt.


Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bi-lanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 VIII 1 EGHGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 VIII 2 EGHGB nicht angepasst.


Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
 

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.


Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 150,00 wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Euro 150,00 bis Euro 1.000,00 mit 20% p.a., abgeschrieben.


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden nicht gebildet, da kein Ausfallrisiko vorhanden war.
 
Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.


Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.


Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.


Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.
 

III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung


In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00) enthalten.


Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. Euro 15.058,62 eine Restlaufzeit von über einem Jahr (Vj. Euro 21.122,49).


Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von Euro 15.058,62 (Vj. Euro 21.122,49).


Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach den anerkannten Methoden der Versicherungsmathematik gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
 

durchschnittlicher Marktzinsvon 5,15%für eine Laufzeit von15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

Da bei der Zusage keine dynamischen Erhöhungen vereinbart wurden, sind bei der Berechnung keine Gehaltstrends berücksichtigt.

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G"



Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von Euro 11.516,00. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 I 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß 1/15, also Euro 768,00 den Pensionsrückstellungen zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 30.04.2011 beträgt Euro 10.748,00.


In Anwendung des BilMoG wurde das sog. Planvermögen für Altersversorgungsverpflichtungen in Form der verpfändeten Rückdeckungsversicherung mit der korrespondierenden Pensionsrückstellung verrechnet. Die verrechneten Vermögensgegenstände haben zum Abschlussstichtag Anschaffungskosten in Höhe von Euro 140.369,10 (Vj. Euro 130.033,98) und einen beizulegenden Zeitwert in Höhe von Euro 165.366,50 (Vj. Euro 150.048,30). Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt zum gleichen Zeitpunkt Euro 218.288,00 (Vj. Euro 204.512,00). Im Geschäftsjahr wurden diesbezüglich Aufwendungen von Euro 24.524,00 (Vj. Euro 17.638,00) mit Erträgen von Euro 15.318,20 (Vj. Euro 14.673,40) verrechnet.


Die Passivierung des gegenwärtigen Teilwerts führt zu einer bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft.  Im Zusagezeitpunkt  war die Penisonszusage finanzierbar.  Die Gesellschaft behält sich deshalb vor, die Leistungen zu kürzen, da sich  die bei der Erstellung der Pensionszusage maßgebenden Verhältnisse nachhaltig so wesentlich geändert haben, dass ihre Aufrechterhaltung auch unter objektiver Beachtung der Belange des Versorgungsberechtigten nicht mehr möglich ist. Eine entsprechende Anpassung wird daher bis zum nächsten Bilanzstichtag angestrebt.
Aufgrund einer positiven Fortführungsprognose und der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens besteht keine Überschuldung i. S. des § 19 InsO.


Die Ausschüttungssperre beträgt Euro 40.200,57. Diese ermittelt sich aus den für die Ausschüttung gesperrten aktiven latenten Steuern in Höhe von Euro 15.203,17 € und  aus der Differenz des Zeitwertes der nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnenden Vermögensgegenständen in Höhe von Euro 165.366,50 und den Anschaffungskosten der zu verrechnenden  Vermögensgegenstände in Höhe von 140.369,10.


In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von Euro 8.545,74 (Vj. Euro 4.938,63) und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00) enthalten.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 1.928,64 (Vj. Euro 2.187,60), aus sozialer Sicherheit in Höhe von Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 4.387,38 (Vj. Euro 0,00) enthalten.


Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.
 

IV. Sonstige Pflichtangaben


Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:


Dietmar Döring, Diplom-Ingenieur


Gegen den Geschäftsführer Dietmar Döring bestehen per 30.04.2011 Forderungen in Höhe von Euro 15.058,61 zu einem Zinssatz von 6% p.a.. Im Geschäftsjahr wurden Euro  7.500,00 € zurückgezahlt.


Schmalkalden, den 07.05.2012
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 07.05.2012 festgestellt.

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