Codronic GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Zhangchao Wang seit 14.4.2025 | Geschäftsführer |
Christian Ott seit 31.7.2024 | Prokura |
Rudolf Kuhn seit 18.9.2012 | Prokura |
Eva-Maria Bayer seit 27.9.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hi-Tech Textile Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autefa Solutions Germany GmbHFriedbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Gesellschaft ist eine einhundertprozentige Tochter der Hi-Tech Textile Holding GmbH, Linz, Österreich und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Änderungen in der Gesellschaftsstruktur haben sich nicht ergeben. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Konstruktion, die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen, Anlagen, Komponenten, Steuerungs- und Datensystemen für die Produktion von Konsum- und Industriegütern sowie Vliesstoffen (Nonwoven Textiles), außerdem erbringt die Gesellschaft damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Die Gesellschaft arbeitet eng mit ihren Schwestergesellschaften Autefa Solutions Austria GmbH, Österreich, Autefa Solutions Italy SpA, Italien, Autefa Solutions Switzerland AG, Autefa Solutions North America Ltd., USA und Autefa Solutions Wuxi Co., Ltd. zusammen. Die Gesellschaft untergliedert sich in die Produktbereiche Stapelfaser, Nonwoven mit Thermobonding sowie Spunlace und Automatisierung. Im Nonwovenbereich tritt die Gesellschaft neben dem Verkauf von Einzelmaschinen auch zusammen mit ihren oben genannten Schwestergesellschaften als Systemanbieter von Produktlinien auf. In den Bereichen Stapelfaser und Automatisierung agiert die Gesellschaft vorwiegend als alleiniger Anbieter. Kunden sind führende Unternehmen der Faser- und Vliesstoffindustrie sowie große Systemanbieter. Die Gesellschaft agiert weltweit. Forschung und Entwicklung Im Bereich Stapelfaser wurde die Standardisierung und parametrisierte Konstruktion der Pressenhauptkomponenten weiter massiv vorangetrieben, um Durchlaufzeiten zu senken und Fehlerquellen zu minimieren. Ein optimiertes Videoüberwachungssystem zur Prozesskontrolle der Faserbeschichtung wurde im Geschäftsjahr fertiggestellt und wird bereits bei Kunden eingesetzt. Ebenfalls wurde im Geschäftsjahr mit dem Bau eines Versuchstoweinlegers begonnen, um diese Maschine weiter optimieren zu können. Ziel der Forschung und Entwicklung in diesem Bereich ist es nach wie vor, die Technologieführerschaft zu behaupten, weiter auszubauen sowie die Digitalisierung und Prozessüberwachung voranzutreiben. Im Automatisierungsbereich wurde der Vereinzelungsprozess von Flaschen weiter verbessert und erfolgreich beim Kunden implementiert. Basierend auf einer neuen Lösung zur Tray-Stapelung wurde eine neue Grundmaschine entwickelt. Dieser neue Maschinentyp wurde in einem ersten Kundenprojekt ausgeliefert und erfolgreich in Betrieb genommen. Des Weiteren wird in Richtung Industrie 4.0 entwickelt, verschiedene kundenspezifische Pilotanwendungen sind hier in Arbeit. Ziel der Forschung und Entwicklung im Nonwoven-Bereich ist, wie in den Vorjahren auch, die Weiterentwicklung, Standardisierung und Optimierung der einzelnen Produkte. Die Spunlace-Anlage, die im Showroom der Gesellschaft, der zusammen mit den Schwestergesellschaften in Linz, Österreich betrieben wird, wurde zur Marktreife gebracht, erste Kundenprojekte sind in konkreter Planung. Die Gesamtkosten für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf TEUR 1.355 (Vorjahr TEUR 1.394). Das entspricht wie im Vorjahr rund 3% des Umsatzes. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 6 (Vorjahr TEUR 202) als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. II. Wirtschaftsbericht Rahmenbedingungen Wie bereits in den Vorjahren führt ein zyklischer Markt, speziell im Nonwovenbereich, sowie eine Situation intensiver Konkurrenz im In- und Ausland zu einer schwierigen Marktsituation. Signifikante Änderungen an dieser Situation haben sich im Berichtszeitraum nicht ergeben. Die Gesellschaft begegnet dieser mit technologischer Präsenz, permanenter Optimierung ihrer Produkte und einem weltweiten Vertriebsnetz. Ferner können Schwankungen in einem Marktsegment durch die jeweils anderen Produktbereiche ausgeglichen werden, sodass ein gesunder Produktmix entsteht, der branchenspezifische Spitzen abmildert. Der immer noch andauernde Ukraine-Krieg und andere weltpolitische Krisen haben wie im letzten Geschäftsjahr Auswirkungen auf die Gesellschaft. Obwohl die Gesellschaft nur wenig direktes Geschäft sowohl in Russland als auch in der Ukraine tätigt und deswegen praktisch nicht von Sanktionen oder Embargos betroffen war und ist, bestanden indirekte Probleme wie lange Lieferzeiten von einzelnen zuzukaufenden Komponenten oder unzuverlässige Frachten zum Kunden fort. Einkaufspreise wie beispielweise beim Stahl verringerten sich zwar, blieben aber auf höherem Niveau als noch vor Beginn der Krise. Insgesamt erschwert die aktuelle weltpolitische Lage den Absatz langlebiger Investitionsgüter, wie sie die Gesellschaft für Ihre Kunden herstellt, da die noch immer vorherrschende Unsicherheit die Marktakteure dazu veranlasst, größere Investitionen aus Sicherheitsgründen aufzuschieben. Auch innenpolitische Unwägbarkeiten wie zum Beispiel die zu Beginn des Geschäftsjahres noch sehr hohe Inflation, steigende Zinsen, Rezessionsprognosen führender Institute und auch der andauernde Fachkräftemangel beeinflussen die Situation der Gesellschaft. Trotzdem kann sie den schwierigen Bedingungen durch flexibles und pragmatisches Handeln gut begegnen. Auch die internationale Zusammenarbeit innerhalb der Autefa Solutions Gruppe trägt hierzu bei. Flexible Arbeitszeitmodelle, verstärkte Digitalisierung, verbesserte Ferndiagnosemöglichkeiten, genauere Planung, angepasste Vertragsgestaltung und strenges Controlling sind nur einige der Maßnahmen, die die Gesellschaft immer weiter verbessert, um kompetent und flexibel auf die äußeren Umstände reagieren zu können. Diese trugen maßgeblich dazu bei, das im Vorjahr negative Ergebnis in ein positives umzuwandeln. Im letzten Quartal des Geschäftsjahres kann eine zunehmende Belebung des Marktes bemerkt werden, die -trotz der immer noch als suboptimal eingeschätzten äußeren Konditionen- einen optimistischen Blick in die Zukunft gestattet. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der Autefa Solutions Germany GmbH sind um rund 5% höher als im Vorjahr, speziell im Produktbereich Baling konnte das Budget stark übertroffen werden, was in den anderen Produktbereichen nur zum Teil gelang, sodass der Gesamtumsatz insgesamt leicht unter Budget lag. Die Gesellschaft beurteilt den Geschäftsverlauf in Anbetracht der schwierigen Rahmenbedingungen dennoch als erfolgreich, zumal nach einer Durststrecke im letzten Jahr heuer wieder mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte. III. Lage Ertragslage Die widrigen äußeren Umstände sind dafür verantwortlich, dass noch nicht wieder an die Erfolge aus den Jahren vor dem Ukraine-Krieg angeknüpft werden konnte. Entsprechend der Prognosen der einschlägigen Institute blickt das Unternehmen eher verhalten optimistisch, aber optimistisch in die Zukunft. Der Auftragseingang erwies sich mit knapp TEUR 23.000 als um rund 50% niedriger als im Vorjahr. Am 31.12.2023 lag der Auftragsbestand bei rund TEUR 14.600. Nach dem Abschlussstichtag konnten rund TEUR 2.100 sichere Auftragseingänge für Maschinenprojekte verbucht werden, sodass rund 37% des für 2024 geplanten Umsatzzieles in den Büchern stehen. Für die ganze Autefa-Gruppe stehen Ende Januar 2024 rund TEUR 83.000 Aufträge in Verhandlungen. So geht die Gesellschaft von einer weiteren Belebung des Marktes aus. Der Umsatz von TEUR 43.784 ist um knapp 5% höher als im Vorjahr. Er gliedert sich zu 46% auf den Produktbereich Ballenpressen (Vorjahr 29%), zu 11% auf Automation (Vorjahr 15%), zu 42% auf den Nonwoven-Bereich (Vorjahr 47%) und zu 2% auf sonstige Umsätze (Vorjahr 9%). Die Veränderung des Produktmixes liegt an der variablen Marktsituation. Die Gesamtleistung sinkt im Vergleich zum Vorjahr um knapp 4% auf TEUR 42.835. Grund hierfür ist die negative Bestandsveränderung, die dem vergleichsweise niedrigen Auftragsbestand geschuldet ist. Die aktivierten Eigenleistungen liegen mit TEUR 967 um rund 13% unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr TEUR 1.111). Die Materialkostenquote bezogen auf die Gesamtleistung (inklusive andere aktivierte Eigenleistungen) sinkt im Vergleich zum Vorjahr um rund 4%-Punkte auf 50%, hauptsächlich wegen des sich erholenden Stahlpreises. Ferner spielen hier Synergieeffekte sowie der im Vergleich zum Vorjahr variierende Produktmix eine Rolle. Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2%-Punkte. Im aktuellen Geschäftsjahr wurden Bestände im Bereich Überstunden aufgebaut, um der variablen Auslastungssituation begegnen zu können. Der andauernd herrschende Fachkräftemangel führte außerdem zu erhöhten Vergütungen bei Neueinstellungen sowie einer Verteuerung der Akquisekosten. Die Abschreibung sinkt im Vergleich zum Vorjahr um knapp 9%, hauptsächlich weil im Geschäftsjahr die Abschreibungsdauer einiger Anlagen endete und vermehrt in Anlagen im Bau investiert wurde, welche erst im kommenden Geschäftsjahr zu Abschreibungen führen werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr nur sehr moderat um rund 1%. Kosten für Räumlichkeiten, Energie, Betriebsbedarf und Werkzeuge stiegen hierbei im Vergleich zum Vorjahr um rund 3%. Eine Erhöhung der Verwaltungskosten um knapp 9% ist hauptsächlich stark gestiegenen Akkreditiv-Kosten geschuldet, einige Exporte vor allem im Balingbereich wurden so abgesichert. Ein langjähriger Rechtsstreit der Gesellschaft fand in diesem Geschäftsjahr sein Ende, daraus resultierten um rund 25% höhere Anwaltskosten. Bei anderen Kosten wurde verstärkt auf Einsparungen gesetzt, so konnten beispielsweise bei den Patentkosten rund 20% weniger verbucht werden. Kosten des Fuhrparks steigen wegen zusätzlich angeschaffter Kraftfahrzeuge und hoher Kraftstoffpreise um circa 15%. Im Vergleich zum Vorjahr wurden rund 35% mehr Reisekosten ausgegeben. Kundenbesuche fanden wieder vermehrt vor Ort statt, Vertriebsaktivitäten wurden verstärkt. Werbe- und Messekosten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um fast das Doppelte, da in diesem Geschäftsjahr die ITMA in Mailand stattfand, die weltweit größte und einflussreichste Messe im Bereich des Textilmaschinenbaus, die nur alle vier Jahre stattfindet. Der Messeauftritt der Gesellschaft zusammen mit ihrer Gruppe war sehr erfolgreich und wird nachhaltig zu künftigem Auftragseingang beitragen. Kosten für Versand, Frachten und Verpackung sanken trotz der allgemeinen Verteuerung in diesem Bereich um knapp 20%, da im Gegensatz zum Vorjahr mehr ab-Werk-Geschäfte abgeschlossen werden konnten, bei denen die Kunden den Großteil der Versandkosten trugen. Provisionen sanken um rund 16% im Vergleich zum Vorjahr an, Vorauszahlungen für einige größere Projekte schlugen bereits im vorigen Geschäftsjahr zu Buche. Montagekosten sanken um annähernd 43%, Projekte wurden durch geschultes Personal zügig und effizient abgearbeitet, es gab keine Probleme auf den Baustellen, ferner wurden speziell in China derlei Arbeiten durch die Schwestergesellschaft vor Ort erledigt, sodass entsprechende Reisekosten und Auslösen eingespart werden konnten. Kosten für Versicherungen sinken im Vergleich zum Vorjahr um 22%, hauptsächlich weil die umsatzabhängigen Prämien niedriger angesetzt wurden. Andere betriebliche Aufwendung stellen sich insgesamt um 40% höher dar, im Vorjahr gab es kaum Anlagenabgänge, heuer schlagen hier mehrere Verkäufe zu Buche. Ferner musste eine größere Forderung einzelwertberichtigt werden. Des Weiteren stiegen Gewährleistungsaufwendungen auf Grund eines langwierigen Rechtsstreits, der in diesem Geschäftsjahr mit einem Vergleich vor Gericht beigelegt wurde. Dagegen sanken vom Konzern an die Gesellschaft verrechnete Kosten um knapp 10% entsprechend der aktuellen Verrechnungsroutine. Das Finanzergebnis verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp 102%, da die Gesellschaft einen Kredit der Muttergesellschaft in Anspruch genommen hat, ferner trugen hierzu höhere Zinsen an Kreditinstitute bei. 2023 erzielte die Gesellschaft einen Gewinn nach Steuern in Höhe von TEUR 281, nachdem im Vorjahr ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.135 in den Büchern stand. Finanzlage Die Kapitalausstattung der Gesellschaft ist ausreichend. Zum aktuellen Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über TEUR 115 (Vorjahr TEUR 193) liquide Mittel. Unter Berücksichtigung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 8.075) beträgt der Finanzmittelfonds zum 31.12.2023 TEUR -7.960. Verbindlichkeiten gegenüber Dritten wurden innerhalb der Fälligkeiten, vornehmlich unter Abzug von Skonto, bedient. Es handelt sich durchweg um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Aval- und Kreditlinien bei Banken. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch Kundenanzahlungen wie bei Anlagenbauern üblich, durch Lieferantenkredite, Kreditlinien bei Banken sowie über kurzfristige Darlehen der Muttergesellschaft. Die Eigenkapitalquote sinkt rein rechnerisch aufgrund einer höheren Bilanzsumme auf 23% (Vorjahr 25%). Es ergibt sich ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit für 2023 in Höhe von TEUR 6.454 unter Berücksichtigung eines Jahresüberschusses von TEUR 281, Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens von TEUR 1.239 sowie aus erhaltenen Zinsen in Höhe von TEUR 5. Die deutliche Verringerung im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem geprägt durch die Verringerung der Rückstellungen aufgrund der Beendigung eines langjährigen Rechtsstreits, der Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gesunkener erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen. Nach Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens von TEUR 21 und Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.162, ergibt sich ein negativer Cashflow aus der investiven Tätigkeit von TEUR 1.124 (Vorjahr TEUR 1.749). Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR 573 (Vorjahr TEUR 276) ergibt sich aus Zinszahlungen in Höhe von TEUR 573. Vermögenslage Es wurde Büro- und Geschäftsausstattung, Einbauten in Fremde Gebäude sowie Hardware in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr TEUR 250) angeschafft. Ebenfalls wurde mit TEUR 21 (Vorjahr TEUR 202) in technische Anlagen und Maschinen investiert. Anlagen im Bau wurden mit TEUR 946 (Vorjahr TEUR 909) aktiviert. Das Anlagevermögen beläuft sich abzüglich der vorgeschriebenen Abschreibungen zum Bilanzstichtag auf TEUR 7.274 (Vorjahr TEUR 7.406). Das Vorratsvermögen beläuft sich auf TEUR 3.849 (Vorjahr TEUR 2.123). Wie im Vorjahr wurden erhaltene Kundenanzahlungen in Höhe von TEUR 1.845 (Vorjahr TEUR 6.121) hiervon abgesetzt. Im aktuellen Geschäftsjahr valutieren entsprechend dieser Systematik die erhaltenen Anzahlungen wie im Vorjahr mit TEUR 0. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände valutieren zum Bilanzstichtag mit TEUR 14.879 (Vorjahr TEUR 12.991). Die liquiden Mittel betrugen TEUR 115 (Vorjahr TEUR 193). Die Gesellschaft verfügt zum 31.12.2023 über ein Eigenkapital von TEUR 6.152 (Vorjahr TEUR 5.871). Steuerrückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr TEUR 62). Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 2.869 (Vorjahr TEUR 4.923) beinhalten die üblichen Personalrückstellungen, eine Rückstellung für Rechtsanwaltskosten und Aufbewahrung, Rückstellungen für Gewährleistungskosten sowie für zum Bilanzstichtag noch nicht erfasste allgemeine Kosten. Des Weiteren bestehen auftragsbezogene Rückstellungen für fehlende Kosten bereits gelieferter Projekte. Wie im Vorjahr wurden erhaltene Kundenanzahlungen von den Vorräten abgesetzt, sodass sich - unter Abzug von TEUR 1.845 Kundenanzahlungen (Vorjahr TEUR 6.121) - Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 17.234 (Vorjahr TEUR 12.299) ergeben. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, sowie sonstige Verbindlichkeiten enthalten. Diese bestehen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 12.083 (Vorjahr TEUR 5.377). Durch den veränderten Ansatz von Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwertes, Sachanlagen sowie steuerlichen Verlustvorträgen ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 135). Finanzielle Leistungsindikatoren Als Hauptindikator zur Steuerung des Unternehmens betrachtet das Unternehmen die Größe EBIT, die in einem monatlichen Berichtswesen für die Muttergesellschaft sowie im internen Monatsberichtswesen, der ebenfalls eine mitlaufende Prognose zum Jahresende enthält, ermittelt wird. Ferner betrachtet die Gesellschaft die Kosten ihrer Projekte im Einzelnen, um rasche Gegenmaßnahmen bei Abweichungen einleiten zu können. Das EBIT ist im Vergleich zum Vorjahr um 180% gestiegen, was eine deutliche Verbesserung darstellt. Der Umsatz pro Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleich geblieben. Die Umsatzrendite berechnet das Unternehmen mit dem Jahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Sie liegt im Geschäftsjahr bei knapp 1%, auch hier zeigt sich eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur negativen Quote im vorigen Jahr. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt heuer knapp 5%, eine deutliche Steigerung der negativen Quote von 19% im Vorjahr. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg des Unternehmens. Ihre Leistungen, ihre Fähigkeiten und ihr engagierter Einsatz tragen erheblich dazu bei, dass die Autefa Solutions Germany GmbH führende Positionen in seinen Märkten einnimmt. Gerade im Spezialanlagenbau sind technische Fachkräfte unerlässlich. Das Unternehmen ist stolz auf die geringe Fluktuation und die lange Betriebszugehörigkeit seiner Mitarbeiter. Gerade in der aktuellen herausfordernden Lage hat sich gezeigt, dass die Mitarbeiter des Unternehmens als Team auf schwierige Lagen reagieren können. Die Gesellschaft ermittelt die Zufriedenheit Ihrer Kunden regelmäßig auf Basis von Kundentreue sowie in Feedback-Gesprächen. Zahl und Qualität der sich aus der Teilnahme an den wichtigsten Fachmessen ergebenden Kontakten ermöglichen der Gesellschaft frühzeitige Rückschlüsse über das Marktinteresse. Um Kosten zu senken und ihren Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu steigern, hat die Gesellschaft im Vorjahr in eine Photovoltaikanlage investiert, die seitdem zur Senkung von Stromkosten beiträgt. Die Gesellschaft ist ISO 9001:2015 zertifiziert und konnte das turnusmäßige Überwachungsaudit im Januar 2024 erfolgreich absolvieren. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert und kann als stabil bezeichnet werden. Prognostiziert wurden für das Geschäftsjahr Umsatzerlöse von TEUR 40.970 die die Gesellschaft im Geschäftsjahr um knapp 7% überschritten hat. Das angestrebte Ergebnis nach Steuern von TEUR 305 wurde mit einem Delta von TEUR 19 praktisch punktgenau getroffen. IV. Prognosebericht In Anbetracht der zum Zeitpunkt der Berichtserstellung immer noch schwierigen äußeren Situation blickt die Gesellschaft verhalten positiv ins kommende Geschäftsjahr und rechnet mit Umsätzen von TEUR 44.450 bei einem Ergebnis nach Steuern von TEUR 500. Planerische Unsicherheiten wurden hierbei berücksichtigt. Bei einer Leistung von TEUR 44.605, der direkte Kosten in Höhe von TEUR 33.470 gegenüber stehen und unter Berücksichtigung indirekter operativer Kosten, ergibt sich ein Deckungsbeitrag von TEUR 11.135, der die geplanten Fixkosten in Höhe von TEUR 8.600 mit TEUR 1.134 übersteigt. Nicht operative Aufwendungen, Zinsen und Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 627 führen zum budgetierten Ergebnis. Es laufen permanent verschiedene Projekte zur Kostensenkung, zur Verbesserung der Projektabwicklung und Qualität sowie zur Optimierung interner Prozesse, die wesentlich zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Im Materialbereich soll weiterhin die Standardisierung des Produktportfolios vorgetrieben werden, um Einkaufskosten reduzieren zu können. Ferner wird der Einkauf in China sowie der Einsatz der dortigen Servicemitarbeiter weiter forciert. Qualität sowohl im technischen als auch organisatorischen Bereich wird weiterhin großgeschrieben. Großes Augenmerk liegt ebenfalls auf den Herausforderungen von Industrie 4.0, zunehmender Digitalisierung und damit verbundener Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung, auch im Bereich der Verwaltung. So soll im kommenden Geschäftsjahr eine neue Software sowohl die Personal- als auch die Reisekostenabrechnung vereinfachen. Das Projektcontrolling legt permanent detailliertes Augenmerk auf die wirtschaftliche Entwicklung der Projekte und trägt somit zum Erfolg des Unternehmens und der Verbesserung der Abläufe bei. Ein bereits im vergangenen Jahr angeschafftes CRM-System wird die Kundenbeziehungen weiter verbessern. Auch wurde und wird das vorhandene ERP-System immer weiter optimiert. Investitionen plant die Gesellschaft für das kommende Geschäftsjahr in moderater Höhe, die hauptsächlich der Rationalisierung und Verbesserung von Systemen beziehungsweise dem Ersatz dienen sollen. V. Chancen und Risiken Marktrisiko Das weltweite Geschäft und eine gerade im Nonwoven-Bereich schwierige Konkurrenzsituation bergen wie in den Vorjahren Preis-Risiken, denen die Gesellschaft wie in den Vorjahren auch mit vorausschauenden Innovationen im technischen Bereich begegnet. Die Entwicklung volkswirtschaftlicher Risiken wie Rezession werden aktuell von diversen Experten vorausgesagt. Auch die Entwicklung der Einkaufspreise ist schwer vorwegzunehmen. Kundenseits ist damit zu rechnen, dass größere Projekte aufgrund der verschiedenen weltwirtschaftlichen Unsicherheiten eher aufgeschoben werden, andererseits beobachtet die Gesellschaft aktuell eine deutliche Belebung des Marktes. Die Gesellschaft versucht beide Aspekte gleichermaßen in einem möglichst realistischen Budget für das kommende Jahr abzubilden. Die Vergangenheit hat gezeigt, wie sehr weltpolitische Ereignisse spontan gravierende Einflüsse auf Unternehmen und Märkte haben können. Die Herausforderung besteht darin, in der Lage zu sein, sich permanent an sich schnell ändernde Gegebenheiten anzupassen. Flexiblere Arbeitsweisen, verstärkte Digitalisierung oder konsequente Nutzung von Synergieeffekten innerhalb der Gruppe sind nur einige beispielhafte Maßnahmen, die die Gesellschaft umsetzt, um dieser Situation Rechnung zu tragen. Sie werden permanent weiterentwickelt und optimiert. Die Gesellschaft fühlt sich so für die kommenden Herausforderungen gut aufgestellt und blickt trotz aller Unsicherheiten positiv in das kommende Geschäftsjahr. Finanzwirtschaftliche Risiken Liquiditätsrisiken sind durch die ausreichende Ausstattung von Kreditlinien kurzfristig nicht erkennbar. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert, Engpässe werden nicht erwartet. Potentielle Währungsrisiken versucht die Gesellschaft so weit als möglich durch Fakturierung in EUR zu umgehen, gelingt das nicht, werden Geschäfte in Fremdwährung gegebenenfalls abgesichert. Steigende Rohstoffpreise bergen Risiken im Materialkostenbereich, denen durch verstärkte Beschaffung beispielsweise im osteuropäischen Ausland oder in China begegnet werden kann. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind selten. Es bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen zu einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informiert sich die Gesellschaft vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung im Einzelfall über die Bonität der Kunden. Auslandsgeschäfte werden üblicherweise durch Akkreditive oder Vorauskasse abgesichert. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein täglich aktualisierter projektbezogener rollierender Liquiditätsplan geführt. Monatlich wird darüber hinaus die Cash-Situation der gesamten Autefa-Gruppe konsolidiert betrachtet. Soweit Risiken bekannt sind, die aus technischen Problemen entstehen könnten, werden diese einzeln durch entsprechende Rückstellungen in den jeweiligen Monatsabschlüssen bzw. im Jahresabschluss berücksichtigt, zusätzlich erfolgen pauschale Rückstellungen für nachlaufende Kosten oder Garantiefälle. Es existiert ein ausführliches monatliches Berichtswesen, dass der Früherkennung eventueller Probleme dient und durch quartalsweise Besprechungen der Führungsriege ergänzt wird. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Chancen Potential liegt in der Zusammenarbeit der Gesellschaft innerhalb der Autefa-Gruppe, die weltweit agiert. So besteht leichter Zugang zu verschiedenen Märkten, sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite. Synergieeffekte können gleichermaßen durch den Austausch von Know-How und Erfahrung an den verschiedenen Standorten gehoben werden. Weitere Potentiale liegen in den technisch hochqualifizierten Mitarbeitern der Gesellschaft, die innovative Lösungen für kundenspezifische Anforderungen effizient umsetzen können. Bereits umgesetzte, begonnene und noch durchzuführende Maßnahmen, die allesamt hauptsächlich auf die Verbesserung der Qualität, des Projektablaufes, der Prozessoptimierung, der weiteren Digitalisierung, Flexibilität und der Kostensenkung abzielen, werden die Ertragslage im folgenden Geschäftsjahr weiter verbessern. Auch wird die Standardisierung des Produktportfolios in allen Produktgruppen weiter vorangetrieben, ohne spezielle Kundenanforderungen aus den Augen zu verlieren. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sieht das Unternehmen vor allem in der weltpolitischen Lage und der schlechten Planbarkeit künftiger Entwicklungen. Vor dem Hintergrund der Flexibilität der Gesellschaft und ihrer Mitarbeiter blickt sie jedoch insgesamt positiv in das kommende Geschäftsjahr.
Friedberg, den 19.02.2024 Autefa Solutions Germany GmbH Geschäftsführung Yanwu Liu Christian Egger BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Autefa Solutions Germany GmbH hat ihren Sitz in Friedberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter HRB 26374 eingetragen. Der Jahresabschluss der Autefa Solutions Germany GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist als große Kapitalgesellschaft einzustufen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Aufwendungen für Entwicklungen werden mit ihren Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert und sind unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens ausgewiesen. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde in Folge des Unternehmenskaufs der Firma Erhardt Industrieautomation, Meß- und Datentechnik GmbH 2019 aktiviert und entsprechend seiner voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig über 10 Jahre abgeschrieben bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Abschreibungen auf das bewegliche Anlagevermögen wird grundsätzlich die lineare Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angewandt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer bzw. geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die unfertigen Erzeugnisse sind nach Aufträgen gegliedert und erfasst und mit den Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung ist Rechnung getragen worden. Die Autefa Solutions Germany GmbH fertigt und liefert im Geschäftsjahr Maschinen und Anlagen nach Spezifikationen der Kunden, montiert die Maschinen und Anlagen und nimmt sie in Betrieb. Die Auftragsabrechnung erfolgt in der Regel zu einem Festpreis. Die Umsatzrealisierung erfolgt größtenteils zum Zeitpunkt des Übergangs von Nutzen und Lasten bei Auslieferung sowie eine Realisierung des Montageumsatzes bei Inbetriebnahme. Für Aufträge, bei denen ein negativer Deckungsbeitrag aus der Montage erwartet wird, besteht eine entsprechende Rückstellung. Erhaltene Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Übersteigen die erhaltenen Anzahlungen den Vorratsbestand, so werden die übersteigenden Teile der erhaltenen Anzahlungen als erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennbetrag. Für risikobehaftete Forderungen werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bestehen pauschale Abschläge. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben bzw. zehn Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei Laufzeiten von bis zu einem Jahr finden gemäß § 256a HGB das Realisations- und das Anschaffungskostenprinzip bei der Bewertung keine Anwendung. Latente Steuern wurden nach der bilanzorientierten Methode ermittelt und auf temporäre Differenzen und Verlustvorträge angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten beträgt im Geschäftsjahr TEUR 1.355 (Vorjahr TEUR 1.394). Unter den technischen Anlagen und Maschinen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr fertige Maschinen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 202) aktiviert, aus den Anlagen im Bau wurden TEUR 477 fertig gestellt und hier aktiviert. EDV-Anlagen schlugen in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr TEUR 130) zu Buche, Software wurde in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 295) angeschafft. Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 946 (Vorjahr TEUR 909) befinden sich zusätzlich zum Geschäftsjahresende in Arbeit, die zum größten Teil aus aktivierten Eigenleistungen des Geschäftsjahres von TEUR 967 (Vorjahr TEUR 1.111) stammen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferung und Leistung, gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenständen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in voller Höhe auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Wertpapiere des Umlaufvermögens Die Wertpapiere des Umlaufvermögens entfallen in voller Höhe auf eine Währungsabsicherungsoption für ein Vorhaben in fremder Währung in der Zukunft. Der Optionsschein ist zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Aktive/Passive latente Steuern In Ausübung des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB hat die Gesellschaft zum 31.12.2022 aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 135 angesetzt. Zum 31.12.2023 ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 20. Diese setzen sich aus aktiven latenten Steuern auf Drohverlustrückstellungen i.H.v. TEUR 0 (Vorjahr TEUR 118), steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr TEUR 88) und auf Abweichungen bei dem Geschäfts- oder Firmenwert i.H.v. TEUR 11 (Vorjahr TEUR 11), sowie passiven latenten Steuern auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 24 (Vorjahr TEUR 82) zusammen. Die aktiven latenten Steuern haben sich dabei im Geschäftsjahr um TEUR 55 verringert und die passiven latenten Steuern haben sich um TEUR 58 verringert. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz beträgt 28,08% (Gewerbesteuerhebesatz 350 %). Eigenkapital Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt TEUR 1.000 und wird zum Bilanzstichtag zu 100 % von der Hi-Tech Textile Holding GmbH, Linz, gehalten. Zum 31.12.2023 besteht eine Ausschüttungssperre im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 105 welche den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen und den aktiven latenten Steuern entspricht. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 2.869 (Vorjahr TEUR 4.923) beinhalten die üblichen Personalrückstellungen (TEUR 1.354), eine pauschale Rückstellung für Rechtsanwaltskosten und Aufbewahrung, Rückstellungen für Gewährleistungskosten (TEUR 301) sowie für zum Bilanzstichtag noch nicht erfasste allgemeine Kosten (TEUR 420). Des Weiteren bestehen auftragsbezogene Rückstellungen für technische und bauliche Risiken einzelner Projekte (TEUR 794). Angaben zu Verbindlichkeiten
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse enthalten neben Umsätzen aus dem Maschinen- und Anlagenbau Umsätze aus Leistungsverrechnungen innerhalb der Autefa Solutions Gruppe, sowie Mieterträge aus der Untervermietung der Firmengebäude in Höhe von insgesamt TEUR 4.147 (Vorjahr TEUR 3.382). Von den Umsätzen wurden TEUR 3.907 (Vorjahr TEUR 9.058) im Inland, TEUR 13.877 (Vorjahr TEUR 14.296) in Europa, TEUR 17.598 (Vorjahr TEUR 12.844) in Asien, TEUR 4.234 (Vorjahr TEUR 4.829) in Nordamerika und TEUR 4.167 (Vorjahr TEUR 715) in sonstigen Regionen erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 910 (Vorjahr TEUR 40) und Einzelwertberichtigungen TEUR 27 (Vorjahr TEUR 41) sowie Fördermittel in Höhe von TEUR 336 (Vorjahr TEUR 107). Ebenso enthalten sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 6), sowie eine Kostenerstattung an eine Schwestergesellschaft in Höhe von TEUR 320 (Vorjahr TEUR 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten einmalige Aufwendungen aus der endgültigen Klärung eines langjährigen Rechtsstreits in Höhe von TEUR 308 sowie aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr TEUR 24). Wir verweisen für die ausführlichere Ausführung auf die Anlage 4 "Lagebericht" im Bereich der Ertragslage. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum 31.12.2023 stehen Kreditrahmen in gesamtschuldnerischer Haftung für die Autefa Solutions Germany GmbH und die Autefa Solutions Austria GmbH in Höhe von TEUR 20.000 (Vorjahr TEUR 20.000) gegenüber der Commerzbank, TEUR 17.000 (Vorjahr TEUR 17.000) gegenüber der Landesbank Baden-Württemberg, sowie TEUR 7.000 (Vorjahr TEUR 10.000) gegenüber der DZ-Bank zur Verfügung. Die Autefa Solutions Austria GmbH hat zum 31.12.2023 Avale in Höhe von TEUR 4.126 (Vorjahr TEUR 3.836) bei der Commerzbank sowie Avale in Höhe von TEUR 2.278 (Vorjahr TEUR 0) bei der DZ Bank und TEUR 6.539 (Vorjahr TEUR 3.312) bei der Landesbank Baden-Württemberg in Anspruch genommen. Die Autefa Solutions Germany GmbH hat zum 31.12.2023 bei der Landesbank Baden-Württemberg den Kreditrahmen in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr TEUR 1.803), bei der Commerzbank in Höhe von TEUR 1.160 (Vorjahr TEUR 5.730) sowie bei der DZ-Bank in Höhe von TEUR 1.269 (Vorjahr TEUR 405) für Avale in Anspruch genommen. Die Autefa Solutions Austria GmbH hat zum 31.12.2023 kurzfristige Darlehen in Höhe von TEUR 1.560 (Vorjahr TEUR 0) bei der Commerzbank sowie kurzfristige Darlehen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 0) bei der DZ Bank und TEUR 16 (Vorjahr 0) bei der Landesbank Baden-Württemberg in Anspruch genommen. Die Autefa Solutions Germany GmbH hat zum 31.12.2023 bei der Landesbank Baden-Württemberg den Kreditrahmen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0), bei der Commerzbank in Höhe von TEUR 6.054 (Vorjahr TEUR 0) sowie bei der DZ-Bank in Höhe von TEUR 2.021 (Vorjahr TEUR 0) für kurzfristige Darlehen in Anspruch genommen. Die Inanspruchnahme aus o.g. Sachverhalten gegenüber den Banken wird auf Grund der durch eine Konzerngesellschaft gewährten Sicherheit an die Bank als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag für Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 3.363, welche die nächsten fünf Jahre betreffen. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar in Höhe von TEUR 33 unterteilt sich mit TEUR 24 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 9 auf andere Bestätigungsleistungen. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 151 Arbeitnehmer beschäftigt. Die im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter unterteilen sich in 12 Mitarbeiter in Teilzeit und 139 Mitarbeiter in Vollzeit. Daneben waren zwei Geschäftsführer und 11 Auszubildende inklusive duale Studenten beschäftigt. Angaben zum Konzernkreis Der Jahresabschluss der Autefa Solutions Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der China Hi-Tech Group Co. Ltd, China (Mutterunternehmen für den größten Kreis von Unternehmen), und den Konzernabschluss der Hi-Tech Textile Holding GmbH, Linz/Österreich (Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen), einbezogen. Der Konzernabschluss der Hi-Tech Textile Holding GmbH wird bei dem zuständigen Firmenbuch in Österreich offengelegt. Angaben zu Gesellschaftsorganen Geschäftsführer während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren: - Herr Christian Egger, Diplom-Betriebswirt (FH) - Herr Yanwu Liu, Ingenieur Hinsichtlich der Anhangangabe nach § 285 Nr. 9a HGB macht die Gesellschaft von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschlussDer Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 281 wird auf neue Rechnung vorgetragen
Friedberg, 19. Februar 2024 Autefa Solutions Germany GmbH Yanwu Liu Christian Egger sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2024 festgestellt. Am 18.03.2024 wurde beschlossen, dass der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen wird. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autefa Solutions Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autefa Solutions Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autefa Solutions Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sich in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sich als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 22. Februar 2024 O&P
GmbH & Co. KG
Andreas Richlich, Wirtschaftsprüfer Stefan Biechele, Wirtschaftsprüfer |
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