Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 302471
Vorher
Raumag Janich Systemtechnik GmbH
Eingetragen
6.3.2006
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
die Entwicklung, die Konstruktion, die Herstellung und der Vertrieb von Rauchgas- und Heißgasarmaturen, Absperr- und Regelsystemen für die Energiewirtschaft, die Umwelttechnik und Prozeßtechnik, außerdem von verfahrenstechnischen Systemen, Apparaten und Anlagen, sowie von Schutzsystemen für Maschinenführungsbahnen, insbesondere Stahl- Teleskopabdeckungen sowie die technische Beratung und Planung auf diesen Gebieten.

Historie

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Management

NameRolle
Eva-Maria Deppe
seit 11.6.2012
Geschäftsführer
Winfried Deppe
seit 6.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

38.00% identifiziert62.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
19.00%
19.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Elsbeth Janich und Eva-Maria Deppe Erbengemeinschaft
62.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Elsbeth Janich und Eva-Maria Deppe Erbengemeinschaft
Germany
248.000 €
62.00%
W******* D****
76.000 €
19.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Raumag Janich Systemtechnik GmbH

Effelder-Rauenstein, OT Rauenstein

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

RAUMAG JANICH SYSTEMTECHNIK GMBH, EFFELDER-RAUENSTEIN, OT RAUENSTEIN

A. Geschäftliche Rahmenbedingungen

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Branche

Die politischen Rahmenbedingungen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nur unwesentlich verändert. Hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung der Rahmenbedingungen wurde Raumag-Janich mit angespannten Marktbedingungen konfrontiert.

Die Energieerzeugung, die Öl- und Gasindustrie sowie die Stahlerzeugung bleiben mit Abstand die wichtigsten Bereiche, in denen Investitionsvorhaben für unser Unternehmen zu Aufträgen führen. In Deutschland wird die durch die Naturereignisse in Japan erneut entfachte Diskussion um die Stilllegung der Atomkraftwerke zu Ersatzinvestitionen für fossile Kraftwerkstypen führen. Unser Unternehmen erwartet daher langfristig bei Realisierung der Bauvorhaben bei herkömmlichen Kraftwerksanlagen in den nächsten 10 Jahren eine wieder ansteigende Inlandsnachfrage für unsere auf die speziellen Anforderungen der Kunden ausgerichteten Produkte und damit verbunden eine entsprechend gute Auslastung des Unternehmens. Gestützt wird diese Erwartung auf vorliegende Informationen der einschlägigen Branchenverbände VGB und VDMA sowie auf Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit großen deutschen und auch internationalen Kraftwerksanlagenbauern.

Das Geschäftsjahr 2010 war geprägt durch die zeitversetzt eintretende Beeinträchtigung der Auftragslage aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise. Basierend auf unserer Markteinschätzung in der Vergangenheit konnten wir die negativen Folgen dieser gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Hinblick auf unser Jahresergebnis vermindern und das Geschäftsjahr dennoch mit einem ausgeglichenen Ergebnis nach Steuern abschließen.

Trotz der konjunkturell schlechten gesamtwirtschaftlichen Lage gelang es Raumag-Janich, Aufträge im inländischen Kraftwerksbau erfolgreich abzuarbeiten. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um bereits längerfristig geplante und trotz der konjunkturell schlechten Lage durchgeführte Modernisierungsmaßnahmen an deutschen Kraftwerksanlagen. Darüber hinaus konnten trotz des schwachen Marktumfeldes - wenn auch in geringerem Umfang - neue Aufträge akquiriert und im abgelaufenen Geschäftsjahr auch zum Teil abgeschlossen werden.

Im Bereich des ausländischen Kraftwerkbaus bestehen Marktpotenziale insbesondere in einem zunehmenden Bedarf Südafrikas, an elektrischer Energie und dem derzeit in diesem Gebiet vorherrschenden Investitionsrückstand. Weiterhin sehen wir auf dem amerikanischen Markt mit dem erfolgten Regierungswechsel Potenziale im Bereich der Rauchgasentschwefelung und Rauchgasentstickung. Wir rechnen mit einem steigenden Bedarf an solchen Anlagen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Wir sehen in den nachfolgenden Geschäftsjahren unsere Aufgabe und Chance darin, diese noch nicht ausgeschöpften Potenziale im Zuge einer intensiven Marktbearbeitung für die Raumag-Janich zu nutzen.

Das immer noch große Defizit in der Energieversorgung in den Ländern des Nahen Ostens wirkte sich für unser Unternehmen weiterhin positiv aus. Die in diesem Bereich notwendigen Investitionsmaßnahmen sichern weiterhin ein hohes Volumen in einem für uns relevanten Markt. Wir konnten darüber hinaus im abgelaufenen Geschäftsjahr im Armaturenmarkt von Lieferungen im Zusammenhang mit dem Bau von Ölförder- und Verarbeitungsanlagen profitieren. Diese basieren vor allem auf der Neuentdeckung von Ölfeldern vor den Küsten Brasiliens sowie Westafrikas in den vergangenen Jahren.

Aufgrund der im Geschäftsjahr 2010 weiterhin krisenbedingt schwachen Konjunkturlage wurden Neuinvestitionen in der Stahlindustrie nur in geringem Umfang vorgenommen. Basierend auf der Tatsache, dass der Fokus unseres Unternehmens in den letzten Jahren weniger auf diesen Markt gerichtet war, resultierten in 2010 hieraus keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Ertragslage.

Die durch die konjunkturelle Entwicklung noch immer stark belastete Auftragslage im deutschen Werkzeugmaschinenbau sorgte zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 weiterhin zu einer beschränkten Investitionstätigkeit in diesem Markt. Die bereits im letzten Geschäftsjahr durch uns wahrgenommenen negativen Auswirkungen dieser Marktsituation sind entsprechend eingetreten und führten zu einem Rückgang der Umsatzerlöse im Bereich des Teleskopbaus um rd. 16 %. Eine Kompensation dieser Verringerung durch die Umsatzerlöse im Marktsegment Armaturenbau war nicht möglich.

Andere konjunkturpolitische Maßnahmen oder gesellschaftliche Ereignisse wirken sich wegen der Größe unseres Absatzmarktes nicht aus. Ein direktes Wechselkursrisiko besteht nicht, da nunmehr alle Aufträge in Euro abgewickelt werden.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Investitionstätigkeiten im Bereich der Energieerzeugung und hier ganz besonders im Bereich der Abwärmenutzung bei Gasturbinenkraftwerken, sind auch im abgelaufenen Geschäftsjahr und trotz der Wirtschaftskrise der bestimmende Faktor unserer Auftragslage. Unsere Entwicklungen und Technologien für Umschaltklappen in GuD-Kraftwerken haben sich weiterhin erfolgreich am Markt etablieren lassen und trugen wesentlich zu einer verhältnismäßigen Stabilisierung der Umsatzerlöse bei.

Auch im Geschäftsjahr 2010 wurde eine zufriedenstellende Auslastung unseres Unternehmens an der Kapazitätsgrenze im gesamten Geschäftsjahr erreicht. Der Rückgang in den Absatzvolumina wurde vorrangig durch eine reduzierte Einbindung unserer Montagepartner erreicht. Das aus unserer Sicht zukünftig sowohl kurzfristig als auch langfristig wieder erwartete Marktwachstum sowie der Anstieg der eigenen Absatzvolumina in den künftigen Jahren wird voraussichtlich zunehmend über die erneute Einbeziehung dieser Montagepartner gewährleistet.

Unser Unternehmen besitzt mit dem im Vergleich zu unseren Marktbegleitern großen Spektrum an Anwendungsbereichen für die Produkte eine besondere Flexibilität. Darauf aufbauend waren wir in der zweiten Jahreshälfte in der Lage, unsere Auftragsstruktur nachfrageorientiert kurzfristig hin zu einfachen Zementwerksarmaturen zu verlagern. Diese Verschiebung hat es uns ermöglicht, positive Effekte für das Auftragsvolumen zu generieren.

In Folge dessen erkennen wir im Jahresverlauf 2010 eine Verschiebung unseres Lieferprogramms hin zu technisch weniger anspruchsvollen Armaturentypen und erwarten dies auch für das kommende Geschäftsjahr. Jedoch konnten wir bereits im Verlauf der ersten Jahreshälfte 2011 wieder an die aus Vorjahren bestehenden Kundenbeziehungen im Öl- und Gasgeschäft anknüpfen und eine zunehmende Anfragetätigkeit in diesem Bereich verzeichnen.

Vorrangig aufgrund des geringeren Niveaus erzielter Umsatzerlöse verringerte sich die Gesamtleistung in 2010 um TEUR 1.967 bzw. 21 % gegenüber dem Vorjahr. Zusätzlich ist der Rückgang der unfertigen Leistungen um TEUR 345 im Zusammenhang mit der Endabwicklung von Großprojekten maßgeblich für die geringere Gesamtleistung. Neben dem geringeren Volumen an abgewickelten Aufträgen im Armaturenbau ist hierfür auch der Umstand maßgeblich, dass sich viele neue Aufträge zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres vorwiegend am Beginn des Projektzyklus befunden haben. Der Bestand an unfertigen Arbeiten im Teleskopbereich ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Der Auftragseingang war im Berichtsjahr vor dem Hintergrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage sowohl im Volumen, als auch besonders im Spektrum ausreichend und befindet sich auf dem Niveau des Vorjahres. Dies lässt auch für das Jahr 2011 eine Vollbeschäftigung der eigenen Fertigungskapazitäten trotz rückläufigen Auftragseingangs erwarten.

3. Produktions- /Produktbereich

Das Produktprogramm unseres Unternehmens umfasst die Konstruktion und Herstellung von Großarmaturen für die Rauchgasleitungen in großtechnischen Verbrennungsanlagen und dem dazugehörigen Service. Diese Komponenten werden überwiegend im Bereich der Energieerzeugung und des Umweltschutzes eingesetzt.

Die Konstruktion der in aller Regel als Unikat gelieferten Armaturen führen wir ausschließlich am Stammsitz in Rauenstein durch, die Fertigung erfolgt dagegen zum Teil in der eigenen Werkstatt, oder aber als Fremdleistung bei beauftragten Unternehmen im In- und Ausland.

Außerdem konstruiert und fertigt das Unternehmen Teleskopabdeckungen für die Werkzeugmaschinenindustrie. Diese Produktlinie hat einen Umsatzanteil von ca. 14 % (Vorjahr 10 %), wobei hier die Fertigung ausschließlich in Rauenstein durchgeführt wird.

4. Beschaffungsbereich

Das gesamte Geschäftsjahr 2010 war von ausreichenden Kapazitäten bei unseren Fremdfertigern gekennzeichnet. Dennoch wurden diese Subunternehmerleistungen in geringerem Umfang in Anspruch genommen. Aufgrund der prozentual weiter gestiegenen Eigenfertigung am Standort Rauenstein ist der Anteil der Aufwendungen für bezogene Leistungen von Subunternehmern an der Gesamtleistung von 26 % im Vorjahr auf 19 % im abgelaufenen Geschäftsjahr gesunken.

Die Beschaffungskosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe befanden sich zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 auf einem noch tendenziell niedrigen Niveau, sind im Verlauf des Jahres entsprechend dem allgemeinen Trend der Preisentwicklung weiter angestiegen. Hieraus resultiert ein Anstieg des prozentualen Anteils der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe an der Gesamtleistung um 4 %-Punkte.

Insgesamt hat sich die Materialintensität gegenüber dem Vorjahr von 51 % auf 48 % verringert.

Mögliche negative Entwicklungen auf dem Beschaffungssektor, insbesondere beim Stahlpreis, werden weitestgehend kalkulatorisch berücksichtigt und insbesondere durch die vorgezogene Beschaffung des Materials, sofern möglich, reduziert. Weitere außerbilanzielle Sicherungsgeschäfte im Hinblick auf den Beschaffungssektor bestehen nicht.

5. Investitions- und Finanzierungsbereich

Im Berichtsjahr sind folgende wesentliche Investitionen erwähnenswert:

- Abschluss der Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen von Büro- sowie Sozialräumen

- Erwerb einer neuen CNC-Brennschneidanlage

- Erwerb von EDV-Technik

- Erweiterung der allgemeinen Werkstatteinrichtung

Die Investitionen wurden sowohl durch Fremdmittel, als auch durch Eigenmittel und Mitteln der Landesregierung finanziert.

6. Darstellung des Geschäftsergebnisses

Der Jahresüberschuss von 4.502,88 EUR nach Ertragssteuern wurde vorrangig durch das Geschäftsfeld Armaturenbau erwirtschaftet.

Die Ergebnisveränderung ist vor allem auf den Rückgang des abgewickelten Auftragsvolumens zurückzuführen. Hierbei spielen insbesondere der Wegfall von Skaleneffekten und der verringerte Ergebnisbeitrag durch Gewinnmargen aus der Projektabwicklung über Fremdfertiger eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus wurde ein geringeres Volumen an Margen aus unfertigen Erzeugnissen realisiert, welche sich zum Ende des letzten Geschäftsjahres noch in der Bearbeitung befunden haben und damit lediglich zu Herstellungskosten bewertet waren.

Dennoch ist ein wesentlicher Beitrag zum erzielten Jahresergebnis auch in der Vermeidung von Pönalen durch ein verbessertes Zeitmanagement bei der Auftragsabwicklung begründet.

II. Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse veränderten sich um -27 % auf 7.768 TEUR (Vorjahr 10.791 TEUR). Aufgrund der im Vergleich zum letzten Abschlussstichtag nochmals gesunkenen Bestände an unfertigen Erzeugnissen beträgt die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2010 TEUR 7.422 (Vorjahr: TEUR 9.389), was einer Verringerung um 21 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Vorrangig aufgrund der eingeschränkten Möglichkeit zur Nutzung von Margen aus der Inanspruchnahme von Fremdfertigungsleistungen wurde eine Bruttoumsatzrendite von 0,3 % im Vergleich zu 3,7 % im Vorjahr erzielt.

Die Nettoeigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss nach Steuern bezogen auf das Eigenkapital zum Abschlussstichtag) betrug im Berichtsjahr 0,3 % (Vorjahr 20,8 %). Dabei hat sich das Jahresergebnis vor Steuern von 394 TEUR auf 20 TEUR verändert. Im Hinblick auf die konjunkturelle Lage im Geschäftsjahr 2010 ist der erzielte Jahresüberschuss - auch vor dem Hintergrund unserer Planung - mehr als zufriedenstellend. Im Hinblick auf die erfahrenen Einbußen im Auftragsbestand kann das Geschäftsjahr 2010 dennoch als erfolgreich bezeichnet werden.

b) Finanzlage

Die langfristige Finanzierung des gesamten Anlagevermögens ist durch ausreichend vorhandenes Eigenkapital gewährleistet, was sich in einem Anlagendeckungsgrad von 295 % widerspiegelt. Insbesondere sind aber die betrieblich genutzten Immobilien in dieser Kennzahl nicht berücksichtigt. Diese werden vorwiegend im Rahmen einer Betriebsaufspaltung von der Janich GmbH & Co. KG gepachtet.

Dem aus Liquiditätsgründen zu favorisierenden Ziel einer fristenkongruenten Finanzierung wurde deshalb zur Genüge Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel erhöhten sich bis zum Abschlussstichtag auf 76 TEUR (Vorjahr 18 TEUR). Darüber hinaus konnte die Fremdfinanzierung zum Bilanzstichtag (2.165 TEUR, Vorjahr: 2.887 TEUR) weiter deutlich verringert werden. Dies resultiert sowohl aus der Begleichung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit liquiden Mitteln, welche dem Unternehmen nach Endabnahme der fertiggestellten Produkte zu einem großen Teil bereits zugeflossen sind aber auch aus der planmäßigen Rückführung mittel- und langfristiger Darlehen.

Die Zahlungsmittelflüsse stellen sich im Geschäftsjahr 2010 wie folgt dar:

  2010
TEUR
2009
TEUR
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 633 442
Investitionstätigkeit -199 -190
lfr. Finanzierungstätigkeit -426 192
Veränderung der KK-Linien 50 -602
Cashflow gesamt 58 -158
Finanzmittelfonds am Anfang 18 176
Finanzmittelfonds am Ende 76 18

Der angestiegene Cash Flow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit begründet sich wesentlich durch die Verringerung der ausstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 641 sowie durch die teilweise Freisetzung der zum letzten Abschlussstichtag im Vorratsvermögen gebundenen Mittel (Verringerung um 213 TEUR). Dies wurde vorrangig kompensiert durch Auszahlungen an Lieferanten und der daraus folgenden Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 337 TEUR.

Die Kapitalfreisetzung aus den zum Bilanzstichtag noch nicht umsatzrealisierten unfertigen Leistungen erfolgte entsprechend im Folgejahr 2011.

Die Darstellung der darlehensfinanzierten Investitionsvorhaben erfolgt trotz teilweiser zahlungsunwirksamer Abwicklung gesondert jeweils in voller Höhe im Investitions- und Finanzierungsbereich. Die Höhe der Auszahlungen im investiven Bereich ist vergleichbar zum Vorjahr. Die zugrundeliegenden Modernisierungs- und Erweiterungsinvestitionen am Standort Rauenstein sind in Punkt I.5. dieses Berichtes erläutert. Der Finanzierungsbereich ist neben der planmäßigen Rückführung der mittel- und langfristigen Darlehen auch durch die Umwandlung einer kurzfristigen Kreditlinie in einen Kontokorrentvertrag (TEUR 350) gekennzeichnet. Diese Umwandlung ist nicht zahlungswirksam erfolgt. Der verbleibende Saldo der Finanzierungstätigkeit setzt sich aus Auszahlungen aus der Tilgung bestehender Darlehen in Höhe von TEUR 291 sowie der Neuaufnahme von Investitionsdarlehen in Höhe von TEUR 215 zusammen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte die Aufnahme von zwei Investitionsdarlehen zur Finanzierung des Gebäudeumbaus sowie der CNC-Brennschneidanlage mit einem Gesamtvolumen von TEUR 215. Weiterhin wurde im Geschäftsjahr die Umwandlung eines Darlehens in eine Kontokorrentlinie vorgenommen. Die Liquiditätssituation unseres Unternehmens ist insgesamt als stabil einzustufen.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich zum 31.12.2010 um 643 TEUR auf 4.097 TEUR verringert. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Veränderung der Auftragslage und die daraus resultierende Verringerung der unfertigen Erzeugnisse um TEUR 345 (-46 %) zurückzuführen. Weiterhin ist im Zusammenhang mit den Zahlungseingängen auf im Vorjahr abgewickelte Projekte eine Verringerung der entsprechenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 641 ursächlich für die verringerte Kapitalbindung im Unternehmen.

Die Eigenkapitalquote konnte aufgrund der optimierten Bilanzstruktur sowie des leicht positiven Jahresergebnisses nach Steuern von 29 % auf

33 % verbessert werden. Mit der Umwandlung von Darlehen des Gesellschafters Herr Janich in 2007 als auch mit den positiven Ergebnissen der letzten Geschäftsjahre wurde eine solide Eigenkapitalbasis für das operative Geschäft des Unternehmens geschaffen.

III. Nichtfinanzielle Leitungsindikatoren

Die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende) veränderte sich im Verlauf des Geschäftsjahres nur geringfügig und betrug im Jahresdurchschnitt 70 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist nicht an Tarifvereinbarungen gebunden, es schließt mit allen Mitarbeitern Individualverträge ab. Ein Betriebsrat existiert nicht. Auszubildende, welche ihre Ausbildung in unserem Unternehmen abgeschlossen haben, konnten zu einem großen Teil in eine Festanstellung übernommen werden.

Ziel der Unternehmensführung ist es, vorrangig eine Auslastung der eigenen Mitarbeiter im Unternehmen zu sichern. Aus diesem Grund hat es Priorität, dass ein Rückgang im Auftragsbestand möglichst keine Auswirkungen auf die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter nach sich zieht.

Zusätzlich zu den Vollzeitbeschäftigten wurde temporär und bedarfsabhängig im Bereich der Fertigung nur eine geringe Zahl als Leihkräfte oder in Teilzeit beschäftigt.

Die durchgeführten Weiterbildungsmaßnahmen betrafen vor allem das Zoll- und Exportwesen und das Projektmanagement, aber auch Eignungsnachweise und Verfahrenserweiterungen unserer Schweißtechnologie sowie Schulungen in kaufmännischen Grundlagen und Vertiefungsbereichen. Darüber hinaus wird eine Mitarbeiterin, welche derzeit ein berufsbegleitendes Studium absolviert, sowohl finanziell als auch durch Freistellungszeiten unterstützt.

B. Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken

Durch den weltweit steigenden Energiebedarf, verbunden mit den realistisch in Aussicht stehenden Investitionstätigkeiten im Energieanlagenbau, sind die Marktprognosen trotz kurzfristiger Schwankungen langfristig mindestens für die nächsten 5 Jahre als ausgesprochen gut zu bezeichnen. Insofern war und ist unser Unternehmen von einer weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise wenig betroffen und in einem stabilen Marktumfeld weltweit tätig. Unsere Produkte werden zunehmend in neu erschlossenen Absatzgebieten wie dem Nahen Osten, Indien und China zum Einsatz kommen. Wir verfolgen das Ziel, den Bekanntheitsgrad unserer in den letzten Jahren entwickelten Armaturen und Detaillösungen in diesem Gebieten weiter zu erhöhen, was insbesondere in der Öl- und Gasindustrie die Chance auf eine weitere Steigerung unseres Marktanteils mit sich bringt. Auch in Europa wird es nach unserer Einschätzung in den kommenden Jahren ansteigende Investitionsvolumina im Bereich der Gas- und Dampfturbinenkraftwerke geben. Die Vermarktung unserer Umschaltklappen und Bypasssysteme in diesem Markt bringt das Potenzial künftiger Umsatzsteigerungen mit sich.

Unser Produktspektrum ist ausreichend vielfältig, um Schwankungen einzelner Bereiche und konjunkturelle Zyklen abfedern zu können. Unsere Technologien sind weltweit anerkannt und von unseren bisherigen Kunden auch geschätzt. In der Folge ist unser Unternehmen als Technologiegeber bekannt und gefragt. Auch für die Zukunft kann diese Art der Vermarktung des vorhandenen know-hows zu einer stabilen Ertragslage beitragen. Wir werden auch in Zukunft die bestehenden Geschäftsbeziehungen zu unseren Auslandsvertretungen - z.B. in China oder im den Staaten des nahen Ostens - nutzen, um den Bekanntheitsgrad der innovativen Produkte von Raumag-Janich zu erhöhen und diese an den Stellen des Marktes anzubringen, an denen wir die größten Zukunftspotenziale sehen.

Der deutsche Werkzeugmaschinenbau befindet sich seit dem Geschäftsjahr 2010 wieder in einer Phase steigender Nachfrage und positiver Entwicklung der Auftragseingänge. Damit geht auch eine wiederum erreichte Vollauslastung der Kapazitäten in diesem Markt einher. Aufgrund der planungsbedingten Vorlaufphase in der Werkzeugmaschinenindustrie sind die Auswirkungen dieser Erholung bei uns als Zulieferer zeitversetzt eingetreten. Dementsprechend sind für uns die Istzahlen der beiden abgelaufenen folgenden Geschäftsjahre eher konservativ ausgefallen.

Unsere Planungen für die kommenden Geschäftsjahre für den Bereich Teleskopabdeckungen wurden an die nun auch bei unserem Unternehmen spürbar verbesserte Nachfragesituation angepasst. Raumag-Janich rechnet als Zulieferer von Teleskopabdeckungen für diesen Markt mit einem deutlich erhöhten Bedarf im Geschäftsjahr 2011 und Folgejahren. Um den bisher erzielten Marktanteil weiter steigern und das Umsatzvolumen wieder ausbauen zu können, werden die bisher durchgeführten Vertriebsaktivitäten intensiviert. Darüber hinaus profitieren wir als bekannter Zulieferer von Teleskopabdeckungen in Zukunft von der bedarfsgerechten Erfüllung der Vorgaben unserer Kunden mit besonderen Ansprüchen an die Qualität der Produkte. Neben diesen Aspekten rückt auch das Anbieten von Serviceleistungen zunehmend in den Fokus unserer Tätigkeiten. Neben preislichen und qualitativen Aspekten wird dieser Punkt in Zukunft zunehmend als Anforderung an unser Unternehmen gestellt.

Auch in den kommenden Jahren 2011 und 2012 werden Auftragseingänge und Umsätze durch den Bereich Armaturenbau dominiert werden. In diesem Bereich erwarten wir eine Vollauslastung der eigenen Kapazitäten und - unter Einbeziehung unserer Fremdfertiger - ein deutliches Steigerungspotenzial für den Gesamtumsatz. Basis für diese Prognose sind zum einen Marktbeobachtungen in den einschlägigen geographischen Regionen sowie die merklich gestiegene Anfragetätigkeit im zweiten Quartal des neuen Geschäftsjahres. Diese betrifft beide Produktionsbereiche gleichermaßen.

Sofern nicht nach der Erstellung dieses Berichtes in den verbleibenden Monaten dieses Jahres weitere unvorhergesehene Ereignisse eintreten, können wir für das Geschäftsjahr 2011 mit einem Ergebnis auf Basis des abgelaufenen Geschäftsjahres rechnen. Dies ist vor allem bedingt durch den Verkauf von Spezialarmaturen an Abnehmer mit hohen Qualitätsansprüchen, auf die wir uns zunehmend fokussieren. Wir beabsichtigen, hierdurch den voraussichtlichen Preisanstieg bei den Rohstoffen und bei den Fremdleistungen weiterhin entscheidend kompensieren zu können.

Am Beschaffungsmarkt und beim Bezug von Fremdleistungen sind Entspannungen zu erkennen, die sich positiv auf Aufträge mit hohem Materialanteil auswirken können. Wir nutzen diese Situation durch Intensivierung der Lieferantenbindungen und den Abschluss von langfristigen Verträgen bei entsprechender Gestaltung der bestehenden Geschäftsbeziehungen. Dieser sich weiterhin abzeichnenden Entwicklung versuchen wir durch die Intensivierung der Lieferantenbindungen und entsprechenden Gestaltung der bestehenden Geschäftsbeziehungen zu Zulieferern zu begegnen. Dem Risiko von Kundenpönalen begegnen wir mit einem umfassenden zeitlichen und sachlichen Projektmanagement, welches die Abstimmung zu den Lieferanten und Fremdfertigern als auch der eigenen Produktion im Hinblick auf die Einhaltung von Vertragsbedingungen zum Inhalt hat.

Neue Absatzmärkte machen es zudem notwendig, Kooperationspartner in den jeweiligen Regionen zu finden, um möglichst umfassend Exportrisiken zu minimieren oder auszuschließen. In einigen Bereichen ist dies bereits gelungen, z.B. durch Lizenzverträge in Korea, andere Regionen erfordern neue Partner. Wir erwarten eine deutlich positive Entwicklung der Auftragseingänge, da wir sowohl vom Standort Rauenstein aus aber auch insbesondere in Zusammenarbeit mit unseren weltweit tätigen Auslandsvertretungen unsere innovativen Produkte direkt den Kunden anbieten und global vorhandene Marktpotenziale nutzen können. Diese Erwartung leitet sich insbesondere aus der seit dem zweiten Quartal merklich gestiegenen Anfragetätigkeit ab.

Im Finanzierungsbereich erwarten wir eine weiterhin solide Zusammenarbeit mit unseren Hausbanken, insbesondere zur Abdeckung von kurzfristig bestehendem Vorfinanzierungsbedarf im Bereich des Armaturenbaus. Insbesondere das im abgelaufenen Geschäftsjahr vor dem Hintergrund der generellen Marktentwicklung erzielte Geschäftsjahresergebnis sowie die Verbesserung der Eigenkapitalquote lassen für die kommenden Geschäftsjahre eine solide Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit erwarten. Das laufende Geschäftsjahr werden wir zur Verstärkung unserer mittel- und langfristigen Unternehmensfinanzierung durch Neuabschluss von Darlehensverträgen nutzen. Insbesondere betrifft dies den Abschluss flexibler Vereinbarungen zur Obligo- und Betriebsmittelfinanzierung

Risiken aus steigenden Marktzinsen im Zusammenhang mit dem Vorfinanzierungsbedarf für das Projektgeschäft als auch aus der allgemeinen Unternehmens- und Investitionsfinanzierung begegnen wir mit außerbilanziellen Sicherungsgeschäften.

C. Prognosebericht

Wir erwarten vor diesem Hintergrund auch für die nächsten zwei Jahre Vollbeschäftigung am Standort Rauenstein und zunehmende Engpässe in der Auslastung des Unternehmens. Deshalb werden Investitionen besonders auf eine Erhöhung der Beschäftigtenzahl in der Auftragsabwicklung und auf Fortbildungsmaßnahmen zur weiteren innovativen Spezialisierung der Mitarbeiter abzielen, womit insgesamt eine Stärkung und eine Rentabilitätssteigerung des Humankapitals einhergehen wird.

Darüber hinaus werden wir an einer Intensivierung der Zusammenarbeit mit Fremdfertigern zur Sicherstellung ausreichender Kapazitäten zusätzlich zur eigenen Fertigung arbeiten. Augenmerk wird dabei vor allem auf die Erfüllung unserer qualitativen Anforderungen in der Produktfertigung gelegt.

D. Nachtragsbericht

I. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Mit Spaltungsvertrag vom 16.08.2011 (Urkundenrollen-Nr. 957-C-2011) wurde der Teilbetrieb der "Entwicklung, der Konstruktion, der Herstellung und der Vertrieb von Schutzsystemen für Maschinenführungsbahnen, insbesondere Stahl-Teleskopabdeckungen und die technische Beratung und Planung" auf die neu gegründete Gesellschaft RAUMAG-Janich TCS GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2011 übertragen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

E. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen betreibt umfangreiche Entwicklungsarbeit mit besonderen Schwerpunkten in der Konstruktion von Armaturen für Gasturbinenanlagen und für Anwendungen bei der Förderung von Öl und Gas. Die Notwendigkeit dieser zum Teil sehr kostenintensiven Maßnahmen resultiert aus den Erfordernissen des Marktes, aber auch aus unserem Bestreben, uns durch die Entwicklung innovativer Technologien von unseren Wettbewerbern abzuheben und so unsere Alleinstellung weiter auszubauen. Wir sind bereits heute einer der Weltmarktführer und wir werden unseren Technologievorsprung, abgesichert durch zahlreiche Patente, weiter ausbauen. Die notwendige patentrechtliche Basis wird durch ein Lizenzabkommen mit der Janich GmbH & Co. KG gewährleistet.

Wir setzen hier insbesondere auf unseren Anspruch, qualitätsorientierten Kunden hochqualitative individuelle Lösungen für besondere Anwendungen liefern zu können.

Die Ergebnisse dieser Tätigkeiten werden mittlerweile bei verschiedenen Projekten realisiert und verbessern insgesamt unsere Marktposition. Wesentliche Elemente der Entwicklungsarbeit sind in der Zwischenzeit durch die Erteilung von Patenten international geschützt.

Das in 2010 trotz des schwierigen Marktumfeldes erzielte Jahresergebnis spiegelt unsere souveräne Position im Markt und die Anerkennung unserer Kunden wider.

Für das Geschäftsjahr 2011 sehen unsere Planungen sowohl hinsichtlich des Umsatzes als auch im Hinblick auf das Jahresergebnis eine zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 vergleichbare wirtschaftliche Lage.

Basierend auf dem erwarteten Anstieg der Nachfrage, sowohl nach Regelarmaturen als auch nach Teleskopabdeckungen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2012 einen gegenüber dem Geschäftsjahr 2011 merklichen Anstieg der Umsatzerlöse bei gleichzeitiger Ergebnisverbesserung.

 

Rauenstein, 15. August 2011

gez. Dipl.-Ing. (FH) Hans-Jürgen Janich

gez. Dipl.-Ing. Winfried Deppe

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010

RAUMAG JANICH SYSTEMTECHNIK GMBH, EFFELDER-RAUENSTEIN, OT RAUENSTEIN

AKTIVA

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 461.654,39 354.405,22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.301,00 40.885,00
II. Sachanlagen 440.200,00 313.366,83
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 192.458,00 75.474,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 176.455,00 35.500,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.287,00 70.900,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 131.492,83
III. Finanzanlagen 153,39 153,39
1. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 153,39 153,39
B. UMLAUFVERMÖGEN 3.581.579,89 4.324.742,19
I. Vorräte 799.047,39 1.011.863,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.706.348,16 3.294.519,53
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 76.184,34 18.358,91
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 53.659,13 60.898,02
  4.096.893,41 4.740.045,43

PASSIVA

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.362.065,07 1.357.562,19
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Kapitalrücklage 153.387,56 153.387,56
III. Gewinn-/Verlustvortrag 804.174,63 521.663,84
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 4.502,88 282.510,79
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUSCHÜSSE 49.287,77 15.566,70
I. Sonderposten für Investitionszuschuss 49.287,77 15.566,70
C. RÜCKSTELLUNGEN 520.058,00 479.640,00
D. VERBINDLICHKEITEN 2.165.482,57 2.887.276,54
  4.096.893,41 4.740.045,43

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

  2010
EUR
2009
EUR
1. Rohergebnis 3.934.870,69 4.638.050,20
2. Personalaufwand -2.296.352,68 -2.200.793,11
a) Löhne und Gehälter -1.881.650,68 -1.823.602,91
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -414.702,00 -377.190,20
3. Abschreibungen -91.212,01 -60.963,37
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -91.212,01 -60.963,37
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.372.966,34 -1.795.871,12
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.128,28 40.316,98
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -191.040,71 -226.805,56
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 20.427,23 393.934,02
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -12.120,83 -107.285,71
9. Sonstige Steuern -3.803,52 -4.137,52
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 4.502,88 282.510,79

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

RAUMAG JANICH SYSTEMTECHNIK GMBH, EFFELDER-RAUENSTEIN, OT RAUENSTEIN

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Raumag Janich Systemtechnik GmbH wurde auf Grund der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften, insbesondere die Vorschriften der §§ 264 ff. HGB.

Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß § 266 HGB vorgenommen.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erstellt. Die Vorjahreszahlen wurden gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB nicht angepasst. Die Anwendung des BilMoG führte zu keinen Abweichungen hinsichtlich Ansatz, Ausweis und Bewertung.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Der Bestandsnachweis für das Anlagevermögen erfolgte durch eine Anlagenbuchhaltung, aus der für die einzelnen Posten neben Anschaffungsdatum und den Anschaffungskosten auch die Abschreibungen und die jeweiligen Restbuchwerte sowie die Zu- und Abgänge ersichtlich sind.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden mit den ursprünglichen Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen für Abnutzung unter Zugrundelegung der zulässigen Abschreibungssätze, angesetzt. Neuzugänge ab 2010 werden planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwar 150 EUR, nicht aber 1.000 EUR übersteigen, waren in den Zugangsjahren 2008 und 2009 steuerlich nach § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten einzustellen, der im Jahr der Anschaffung sowie in den 4 folgenden Wirtschaftsjahren mit jeweils 1/5 gewinnmindernd aufzulösen war. Ab dem Zugangsjahr 2010 besteht eine optionale Regelung, wonach hinsichtlich geringwertiger Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 410 EUR eine Sofortabschreibung oder alternativ für sämtliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten 150,01 EUR und 1.000 EUR eine Einstellung in einen Sammelposten mit Poolabschreibung über 5 Jahre gewählt werden kann.

Im Berichtsjahr wurde die Sammelpostenregelung beibehalten. Die tatsächliche Nutzungsdauer der dem Sammelposten zugeführten Wirtschaftsgüter ist nach wie vor ohne Bedeutung. Die Auflösung des Sammelpostens erfolgt jährlich gewinnmindernd mit jeweils einem Fünftel der Anschaffungskosten.

In Anwendung der Ausnahmeregelung des § 252 Abs. 2 HGB - speziell zum Einzelbewertungsgrundsatz - ist die Bildung eines Sammelpostens in sinngemäßer Anwendung des § 6 Abs. 2a EStG unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit der Rechnungslegung auch handelsrechtlich zulässig.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die körperliche Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens erfolgte, was die beiden Hauptlager anbelangt, mittels permanenter und die restlichen Vorratsbestände betreffend in Form der zeitverschobenen Inventur.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen anzusetzen. Unter Beachtung des gesetzlichen Niederstwertprinzips wurde ein 25%iger Abschlag vorgenommen. Der Wertansatz entspricht hiernach dem zulässigen niedrigeren gemeinen Wert.

Der Wertansatz der unfertigen Erzeugnisse entspricht den Teilherstellungskosten, welche die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Unter Ausübung der Einbeziehungswahlrechte gemäß § 255 Abs. 2 S. 3 HGB fanden auch die entsprechenden Verwaltungsgemeinkosten Berücksichtigung. Die aktivierten Herstellungskosten stellen auch den steuerlich zulässigen Wertansatz dar.

Im Rahmen der gebotenen verlustfreien Bewertung wurden projektbezogen den Verkaufspreisen die jeweiligen tatsächlichen Selbstkosten auf Vollkostenbasis gegenübergestellt und einem, sich dadurch ableitbaren, Abwertungsbedarf auf den niedrigeren beizulegenden Wert hinreichend Rechnung getragen.

Darüber hinaus sind erkennbare Risiken im Vorratsvermögen - wie überdurchschnittliche Lagerdauer, geminderte Verwertbarkeit und niedrigere Wiederbeschaffungskosten - durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden optional gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko (inkl. Skonto und Zinsen) findet durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichende Berücksichtigung. Die Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen, bezüglich derer Ratenzahlung vereinbart ist, werden, wenn die Zahlung mehr als ein Jahr nach der Leistungserbringung erfolgt, abgezinst. Der Wertansatz entspricht somit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Bildung eines aktiven Rechnungsabgrenzungspostens erfolgte gemäß den Vorgaben des § 252 Abs. 1 Nr. 5 i.V.m. § 250 Abs. 1 HGB.

Der Sonderposten für Investitionszuschuss wurde für den bewilligten Investitionszuschuss der Thüringer Aufbaubank, die namens und im Auftrag des Freistaates Thüringen tätig wurde, gebildet. Der Zuschuss wird über die Nutzungsdauer der angeschafften und geförderten Wirtschaftsgüter aufgelöst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind - basierend auf einer zukunftsorientierten Verpflichtungsbewertung unter Antizipierung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen - mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

- bis zu einem Jahr: EUR 2.466.457,50 (Vorjahr: EUR 2.867.441,22)

- mehr als einem Jahr: EUR 239.890,66 (Vorjahr: EUR 427.078,31)

Die Restlaufzeit der bilanzierten Verbindlichkeiten sowie deren Sicherheiten stellen sich wie folgt dar:

Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.578.095,82

Restlaufzeit über ein Jahr und unter fünf Jahren: EUR 552.386,75

Restlaufzeit über fünf Jahre: EUR 35.000,00

Von den bilanzierten Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.666.578,19 durch Sicherungsübereignungen gesichert.

Angaben gem. § 327 Nr. 1 HGB i. V. m. § 268 Abs. 4 HGB und § 268 Abs. 5 HGB:

In den Verbindlichkeiten sind enthalten:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 1.666.578,19 (Vorjahr EUR 2.042.972,70); davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.079.191,44 (Vorjahr EUR 1.315.972,70).

4. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- und Pachtzahlungen in Höhe von jährlich TEUR 138 an die Besitzgesellschaft im Rahmen einer Betriebsaufspaltung sowie jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 46.

Des Weiteren bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen an die Besitzgesellschaft aus der Überlassung von Lizenzen in Höhe von 4 % der Nettoverkaufspreise der von den Schutzrechten erfassten Teile.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 70 Mitarbeiter (Vorjahr: 71) beschäftigt, davon 31 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 29), 35 Angestellte (Vorjahr: 34) und 4 Auszubildende (Vorjahr: 6) und keine Aushilfen (Vorjahr: 2).

Organe

Die laufenden Geschäfte wurden im Berichtsjahr von

Herrn Dipl.-Ing. (FH) Hans-Jürgen Janich - Gesellschafter-Geschäftsführer, und

Herrn Dipl.-Ing. Winfried Deppe - Gesellschafter-Geschäftsführer,

getätigt.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

Finanzinstrumente

Es besteht ein Zinsbegrenzungsgeschäft in der Form einer Höchstsatzvereinbarung ("Cap").

Mit Laufzeit bis 23. Juni 2015 wurde ein Zinsbegrenzungsgeschäft in Form einer Höchstsatzvereinbarung ("Cap"), bezogen auf einen Festbetrag von TEUR 500, abgeschlossen. Der Marktwert zum Stichtag nach Bewertung durch eigene Modelle des abwickelnden Kreditinstitutes beträgt EUR 9.829. Aus diesem Geschäft entstehen keine weitere Zahlungsverpflichtungen in den Folgejahren.

 

Rauenstein, 13. August 2011

gez. Dipl.-Ing. (FH) Hans-Jürgen Janich

gez. Dipl.-Ing. Winfried Deppe

Der vorstehende Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 7.09.2011 festgestellt.

  ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
  1. Jan. 2010
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2010
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.619,01 0,00 0,00 0,00 73.619,01
  73.619,01 0,00 0,00 0,00 73.619,01
II. Sachanlagen          
1.) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 115.120,80 11.362,00 131.492,83 0,00 257.975,63
2.) Technische Anlagen und Maschinen 79.978,35 164.078,64 0,00 0,00 244.056,99
3.) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.418,57 23.020,54 0,00 0,00 185.439,11
4.) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 131.492,83 0,00 -131.492,83 0,00 0,00
  489.010,55 198.461,18 0,00 0,00 687.471,73
III. Finanzanlagen          
1.) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 153,39 0,00 0,00 0,00 153,39
  153,39 0,00 0,00 0,00 153,39
  562.782,95 198.461,18 0,00 0,00 761.244,13
  AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
  1. Jan. 2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2010
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.734,01 19.584,00 0,00 52.318,01
  32.734,01 19.584,00 0,00 52.318,01
II. Sachanlagen        
1.) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.646,80 25.870,83 0,00 65.517,63
2.) Technische Anlagen und Maschinen 44.478,35 23.123,64 0,00 67.601,99
3.) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.518,57 22.633,54 0,00 114.152,11
4.) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  175.643,72 71.628,01 0,00 247.271,73
III. Finanzanlagen        
1.) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  208.377,73 91.212,01 0,00 299.589,74
  NETTOBUCHWERTE
  31. Dez. 2010
EUR
31. Dez. 2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.301,00 40.885,00
  21.301,00 40.885,00
II. Sachanlagen    
1.) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 192.458,00 75.474,00
2.) Technische Anlagen und Maschinen 176.455,00 35.500,00
3.) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.287,00 70.900,00
4.) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 131.492,83
  440.200,00 313.366,83
III. Finanzanlagen    
1.) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 153,39 153,39
  153,39 153,39
  461.654,39 354.405,22

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 327 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Raumag Janich Systemtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Coburg, 23. August 2011

ecoplan Wirtschaftsberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Michael Härer, Wirtschaftsprüfer

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