Forsyth Infrastructure Germany Acquisition GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benedikt Heinzelmann seit 5.8.2025 | Prokura |
Daniel Jakob Bühler seit 31.8.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Forsyth Infrastructure Euro Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Afinitas GmbH (vormals: BFS Betonfertigteilesysteme GmbH)BlaubeurenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2022AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
GEWINN-
UND VERLUSTRECHNUNG
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2021/2022 | 2020/2021 | |
| EURO | EURO | |
| 1. Rohergebnis | 8.543.502,94 | 7.002.833,27 |
| 2. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | (2.874.963,54) | (2.794.740,83) |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | (555.985,26) | (577.561,25) |
| davon für Altersversorgung EURO 22.187,01 ( im Vorjahr EURO 22.691,93 ) | ||
| 3. Abschreibungen | ||
| - auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | (147.355,94) | (147.736,57) |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (3.866.625,18) | (3.312.128,48) |
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 139.904,38 | 180.950,84 |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (17.930,22) | (66.693,38) |
| 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 0,00 | (5.008,08) |
| 8. Ergebnis nach Steuern | 1.220.547,18 | 279.915,52 |
| 9. Sonstige Steuern | (9.673,69) | (9.131,98) |
| 10. Aufwand aus Gewinnabführung | (1.210.873,49) | (270.783,54) |
| 11. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der Afinitas GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Es wird von den größenabhängigen Erleichterungen für "mittelgroße Kapitalgesellschaften" gemäß § 267 Abs. 2 und § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht.
Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 und 2 HGB).
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
| Firmenname laut Registergericht: | Afinitas GmbH |
| Firmensitz laut Registergericht: | Blaubeuren |
| Registereintrag: | Handelsregister |
| Registergericht: | Ulm |
| Register-Nr.: | HRB 4812 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahre) vermindert. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (von 1 bis 25 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Mangelnder Verwendbarkeit wird erforderlichenfalls durch entsprechenden Bewertungsabschlag Rechnung getragen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% gebildet.
Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB).
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten die auf Fremdwährung lauten, sind mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bewertet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagevermögen
Als Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten sind die historischen Werte ausgewiesen.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich.
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | ||||
| Stand am 1.Okt.2021 | Zugänge | Abgänge | Stand am 30. Sept. 2022 | |
| EURO | EURO | EURO | EURO | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.090.454,44 | 0,00 | 0,00 | 1.090.454,44 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 180.000,00 | 0,00 | 0,00 | 180.000,00 |
| 1.270.454,44 | 0,00 | 0,00 | 1.270.454,44 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.499.253,06 | 0,00 | 0,00 | 1.499.253,06 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.227.070,84 | 0,00 | 17.000,00 | 1.210.070,84 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 318.283,89 | 84.951,94 | 0,00 | 403.235,83 |
| 3.044.607,79 | 84.951,94 | 17.000,00 | 3.112.559,73 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 10.000,00 | 0,00 | 0,00 | 10.000,00 |
| 4.325.062,23 | 84.951,94 | 17.000,00 | 4.393.014,17 | |
| Wertberichtigung | ||||
| Stand am 1.Okt. 2021 | Zuführung | Auflösung | Stand am 30. Sept. 2022 | |
| EURO | EURO | EURO | EURO | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.071.538,44 | 18.421,00 | 0,00 | 1.089.959,44 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 179.999,00 | 0,00 | 0,00 | 179.999,00 |
| 1.251.537,44 | 18.421,00 | 0,00 | 1.269.959,44 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 865.715,23 | 48.939,00 | 0,00 | 914.654,23 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.140.828,84 | 36.410,00 | 16.999,00 | 1.160.239,84 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 244.220,89 | 43.585,94 | 0,00 | 287.806,83 |
| 2.250.764,96 | 128.934,94 | 16.999,00 | 2.362.700,90 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3.502.302,40 | 147.355,94 | 16.999,00 | 3.632.659,34 | |
| Restbuchwert | ||
| Stand am 30. Sept. 2022 | Stand am 30. Sept. 2021 | |
| EURO | EURO | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 495,00 | 18.916,00 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 1,00 | 1,00 |
| 496,00 | 18.917,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 584.598,83 | 633.537,83 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 49.831,00 | 86.242,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 115.429,00 | 74.063,00 |
| 749.858,83 | 793.842,83 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Beteiligungen | 10.000,00 | 10.000,00 |
| 760.354,83 | 822.759,83 | |
Anteilsbesitz
Die Afinitas GmbH, Blaubeuren ist mit einer Quote in Höhe von 100% an der Gesellschaft Afinitas Srl beteiligt. Der nach lokalen handelsrechtlichen Grundsätzen erstellte Jahresabschluss weißt zum 30.09.2022 ein Eigenkapital in Höhe von Euro 10.000,00 (Vj. Euro 10.000,00) und ein Jahresergebnis in Höhe von Euro 35.880,32 (Vj. Euro 59.363,12) aus.
Mitzugehörigkeitsvermerke
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von Euro 1.009.333,18 (i. Vj. Euro 783.121,91) enthalten.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von Euro 1.689.774,48 (i. Vj. Euro 1.574.649,96) enthalten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, analog Vorjahr, enthalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen in Höhe von Euro 2.174.618,30 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.
Die sonstigen Vermögensgegenstände von Euro 194.372,11 (i.Vj. Euro 366.566,37) beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderung in Höhe von Euro 192.658,24 (i. Vj. Euro 324.923,21).
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital beträgt 500.000,00 Euro.
Sonstige Rückstellungen
In den Sonstigen Rückstellungen mit einem Gesamtbetrag von Euro 1.767.840,51 (Vj. Euro 1.213.061,65) sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen Euro 759.115,36 Verkaufsprovisionen Euro 142.002,14 und Gewährleistungsverpflichtungen Euro 155.300,00 neben Personalrückstellungen Euro 478.920,87 enthalten.
Verbindlichkeiten
|
Restlaufzeit
weniger als 1 Jahr |
Restlaufzeit von
mehr als 1 Jahr |
Restlaufzeit von
mehr als 5 Jahre |
Gesamtbetrag |
davon durch Pfandrechte
und ähnliche Rechte gesichert |
Art und Form
der Sicherheit |
|
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | ||
| gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1 | |
| Vorjahr | 295.522,47 | 0,00 | 0,00 | 295.522,47 | ||
| enthaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 2.332.232,24 | 0,00 | 0,00 | 2.332.232,24 | 1 | |
| Vorjahr | 3.553.757,00 | 0,00 | 0,00 | 3.553.757,00 | ||
| aus Lieferungen und Leistungen | 1.525.778,72 | 0,00 | 0,00 | 1.525.778,72 | 4 | |
| Vorjahr | 1.013.178,29 | 0,00 | 0,00 | 1.013.178,29 | ||
| gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.494.091,41 | 0,00 | 0,00 | 1.494.091,41 | 1 | |
| Vorjahr | 1.847.640,94 | 0,00 | 0,00 | 1.847.640,94 | ||
| sonstige Verbindlichkeiten | 222.579,98 | 0,00 | 0,00 | 222.579,98 | 1 | |
| Vorjahr | 203.017,68 | 0,00 | 0,00 | 203.017,68 | ||
| Summen | 5.574.682,35 | 0,00 | 0,00 | 5.574.682,35 | ||
| Vorjahr | 6.913.116,38 | 0,00 | 0,00 | 6.913.116,38 |
1 = keine Sicherheiten
2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen
3 = Sicherheitsabtretung Forderungen
4 = branchenübliche Eigentumsvorbehalte
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, beläuft sich auf EUR 72.159,56
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Pachtverträge
Leasing- und Mietverträge
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 29.258,63 (i.Vj. Euro 123.725,20) enthalten. Die periodenfremden Erträge in Höhe von Euro 203.057,50 (i.Vj. Euro 21.295,99) betreffen im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 49.276,48 (i. Vj. Euro 146.046,77) enthalten.
Das Finanzergebnis enthält Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 139.880,32 (i. Vj. Euro 180.925,72) und Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von Euro 0,00 (i.Vj. Euro 55.333,94).
Sonstige Angaben
Geschäftsführung
Als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführung waren im Berichtszeitraum und bis heute bestellt:
Klaus Müller
Daniel Bühler
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 46 , davon im angestellten Bereich 24 und im gewerblichen Bereich 22.
Konzernzugehörigkeit
Das Stammkapital in Höhe von Euro 500.000,00 wird seit dem 01.12.2017 zu 100% von der Forsyth Infrastructure Germany Acquisition GmbH mit Sitz in Blaubeuren gehalten, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.
Unsere Gesellschaft wird in den kleinsten Kreis des Konzernabschluss der Forsyth Infrastructure Euro Holdings BV, Amsterdam - NL und in den größten Kreis des Konzernabschlusses in die Barry-Wehmiller Inc, Missouri - US, einbezogen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Blaubeuren, den 02.06.2023
Klaus Müller
Daniel Bühler
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit
Der Schwerpunkt der Afinitas GmbH ist die Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Maschinen und Formensystemen zur Herstellung hochwertiger Betonfertigteile, die in Kanalisations- und Abwassersystemen zum Einsatz kommen. Die Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr 2022 nicht verändert.
Die Forsyth Infrastructure Germany Acquisition GmbH ist seit 01.12.2017 zu 100% Eigentümer des Unternehmens Afinitas GmbH. Zwischen beiden Firmen wurde ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen und im Handelsregister eingetragen.
Durch die Einbindung in die Afinitas-Gruppe ist ein weiterer Schritt zur Festigung im Markt gemacht worden. Die Produktstruktur hat sich entsprechend erweitert und wird zukünftig eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung sichern. Im Rahmen der Einbindung wurde das Wirtschaftsjahr vom Kalenderjahr auf den 30.09. umgestellt. Das Geschäftsjahr läuft vom 01.10.2021 bis 30.09.2022.
Geschäftsverlauf - Einschätzung der Unternehmensleitung
Die Hersteller von Baumaschinen mit Produktion in Deutschland zeigen sich so gut wie unbeeindruckt von den derzeitigen Krisen. Ein starker Jahresendspurt ermöglichte ihnen ein Umsatzplus von real drei Prozent für das Gesamtjahr 2022. Die Stimmung unter den Kunden sei größtenteils gut, so das Feedback der Teilnehmenden auf dem Jahrestreffen der VDMA-Fachgruppe Baumaschinen Anfang Februar in Frankfurt.
Durch die gute Ausgangslage und weiterhin eingehende Aufträge während des Geschäftsjahres hat die Afinitas GmbH ihr Umsatzziel erreicht. Durch Loyalität und Zusammenhalt im Konzern und im Unternehmen wurde trotz steigender Rohstoffpreise und verzögerten Lieferterminen aufgrund fehlender Elektrokomponenten ein gutes Ergebnis erwirtschaftet.
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Intercompany-Tätigkeit stetig etabliert, was sich im Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr widerspiegelt.
Im Jahresverlauf konnten wir durch strategischen Einkauf unsere Auslieferungstermine weitestgehend einhalten und ein sehr gutes Jahresergebnis erwirtschaften.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.211 erzielt. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Forsyth Infrastructure Germany Acquisition GmbH, die den Gewinn übernommen hat, weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von TEUR 0 aus.
Insgesamt ist festzustellen, dass die Gesellschaft in 2022 die Erwartungen an den Geschäftsverlauf und das Umsatzergebnis erfüllen konnten.
Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Vermögenslage
Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 6,23% gekennzeichnet. Das Anlagevermögen ist weitgehend durch Eigenkapital gedeckt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden nur geringe Investitionen in Höhe von TEUR 85,0 getätigt.
Die Eigenkapitalquote liegt bei 27,6%, im Vorjahr bei 26,0%
Für das Jahr 2023 sind Investitionen vorwiegend im Maschinenpark geplant.
Flüssige Mittel umfassen 6,1% der Bilanzsumme (TEUR 623, Vj. TEUR 663), das Vorratsvermögen betrug zum 30.09.2022 TEUR 2.555 (einschl. unsererseits gezahlten Anzahlungen). Erhaltene Anzahlungen wurden nicht gegen die Vorräte gerechnet.
Finanzlage
Die Liquidität der Gesellschaft war im abgeschlossenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.
Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind im Verhältnis zu den Aufträgen gestiegen, die in den Vorräten vorfinanziert wurden. Davon ausgenommen sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Gesellschaften, die sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verringert haben (TEUR 1.494; VJ. TEUR 1.848).
Die Gesellschaft ist in einem Konzern eingebunden und hat daraus resultierend Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Konzerngesellschaften. Die wesentlichen Forderungen gegenüber der unmittelbaren Muttergesellschaft Forsyth Infrastructure Germany Acquisition GmbH resultieren in Höhe von TEUR 2.175 (VJ. TEUR 3.168) aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Zudem bestehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.009, diesen gegenüber stehen Verbindlichkeiten gegen Konzerngesellschaften in Höhe von TEUR 1.494. Die Bankverbindlichkeiten sind besichert durch eine Konzerngesellschaft, daher besteht hinsichtlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Entwicklung der Gesellschaft eine starke Abhängigkeit von der Entwicklung des Konzerns.
Ertragslage
Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz reduzierte sich von VJ 21,7% auf 13,2%. Der EU-Auslandsanteil lag bei 50,3% und der Umsatz mit Drittländern bei 36,5%.
Der Rohertrag beläuft sich auf TEUR 8.544 (VJ TEUR 7.003). Damit liegen wir mit 43,0% bei einem ähnlichen guten Wert wie im Vorjahr.
Der Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Der Aufwand hat sich zum Vorjahr von 3.372 TEUR auf 3.431 leicht erhöht, somit hat sich nichts wesentlich verändert.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen TEUR 3.867 (VJ TEUR 3.312). Wesentlich bedingt durch die Inanspruchnahme von Vertretertätigkeit und nochmalige Erweiterung unserer Dienstleistung bei der italienischen Tochter.
Die Aufwendungen aus der Gewinnabführung resultieren aus dem Vertrag mit der Forsyth Infrastructure Germany Acquisition GmbH.
Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage
Die wirtschaftliche Lage der Afinitas GmbH, Blaubeuren, ist insgesamt als stabil und wachstumsorientiert einzuschätzen. Aufgrund der o.g. Rahmenbedingungen war es ein gutes Wirtschaftsjahr für die Firma.
Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken
Prognosebericht
Von November 2022 bis Januar 2023 reduzierte sich der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um real 15 Prozent. "Ein Lichtblick könnte sich auch bei den Neuaufträgen andeuten, denn der Bestelleingang aus den Euro-Partnerländern liegt mit 7 % im Plus." lt. Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des BDMA Baden-Württemberg.
Nach einem guten Jahr ist das Interesse an den Afinitas-Produkten weiterhin vorhanden. Das Auftragsbuch der Gesellschaft zeigt bis zum 3. Quartalsende Auslastung. Bedingt durch die Dynamik am Markt stehen weitere Aufträge in Aussicht, gehen aber im Vergleich zum Vorjahr etwas verhalten ein. Durch den Zusammenschluss sind die Produktpaletten und das Vertriebsnetz stark gewachsen, somit kann ein stabiler Auftragseingang weiter gesichert werden. Wegen der schleppenden Auftragseingänge besteht die Möglichkeit, dass nicht alle Maschinen bis zum Geschäftsjahresende ausgeliefert werden können.
Wir gehen davon aus, dass sich die schwierige Beschaffungslage von Elektronikbauteilen und einigen anderen Bauteilen zum Geschäftsjahresende 2023 nicht verschlechtert und wir unser Umsatzziel in Richtung Vorjahresniveau halten können. Ein dementsprechend geringeres Ergebnis (vor Ergebnisabführung) wird erwartet.
Der Materialeinsatz wird sich aufgrund der weiterhin hohen Stahlpreise im Vorjahresbereich bewegen. Die Auswirkungen von weiteren Lieferschwierigkeiten in anderen Bereichen sind abzuwarten, Preiserhöhungen sind zu erwarten und einzukalkulieren.
Es ist geplant, den Personalbestand zu halten. Gleichbleibende Kosten für Serviceleistungen soll durch Bezug von Fremdleistung gedeckt werden.
Die Sachkostenquote wird gegenüber dem Vorjahr in ähnlicher Höhe erwartet.
Die Geschäftstätigkeit wird im Wesentlichen unverändert bleiben.
Chancen- und Risikobericht
Durch die weltweite Präsenz besteht keine Gefahr von gewissen Kunden oder gewissen Ländern abhängig zu sein. In den arabischen Ländern können Ölpreisschwankungen Einfluss auf den Zeitpunkt vom Auftragseingang nehmen.
Die Fertigungstiefe der Afinitas GmbH ist so ausgerichtet, dass keine Abhängigkeit von Lieferanten entsteht. Es wird großen Wert daraufgelegt, dass wichtiges Knowhow im Hause gehalten wird und dass sämtliche Produktionsschritte beim Bau von Maschinen und Formen vom Afinitas-Stammpersonal beherrscht werden. Afinitas hat sich einen Stamm von zuverlässigen Lieferanten zugelegt, welcher verlässlich, kompetent und qualitätsbewusst die Fertigung unterstützt.
Die Afinitas GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Im Berichtsjahr bestand eine Personalfluktuation in Höhe von 11,3% - es haben 3 Mitarbeiter/-innen das Rentenalter erreicht.
Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.
Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Riskokommunikation sichergestellt werden. Hierzu wurden Instrumente eingeführt, die permanent weiterentwickelt werden.
Die bei der Gesellschaft eingeführten Kennzahlen geben dem Management jederzeit die tatsächliche Ist-Situation wieder. Das Controlling ist wesentlicher Bestandteil für das Risikomanagementsystem und dient als internes Überwachungssystem.
Eingeführte wöchentliche Teams-Meetings innerhalb des Konzerns im Bereich Finanz, Produktion und Vertrieb dienen dazu, jederzeit auf mögliche Engpässe schnell zu reagieren.
Die Firma Afinitas GmbH ist durch die Geschäftsbeziehung zu der Gruppe Afinitas Währungsrisiken ausgesetzt. Allerdings werden Intercompanyeinkäufe in USD nur in geringem Maße getätigt. Alle Kundenaufträge werden weiterhin in Euro abgeschlossen. Generell werden die Auslandsaufträge nur mit gesicherten Zahlungskonditionen abgeschlossen (z. B. Vorauskassen oder Akkreditiven). Dadurch reduziert sich das Ausfallrisiko. Für das verbleibende Forderungsausfallrisiko werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten werden in den vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.
Ein Zinsänderungsrisiko resultiert aus marktbedingten Schwankungen des Zinsniveaus. Dies kann sich negativ auf die Höhe der Zinszahlungen auswirken. Die Afinitas GmbH hat ein Kreditrahmenvertrag mit einer namhaften Bank mit der etwaige Auftragsschwankungen ausgeglichen werden können. Der vereinbarte Kreditrahmen wurde in keiner Weise je voll beansprucht.
Bestandsgefährdende Risiken
Alle bekannten Risiken, z. B. negative Entwicklung der Zahlungsfähigkeit, die dynamische Wettbewerbssituation, Verschärfung der Wettbewerbssituation sowie Wechselkursrisiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandgefährdenden Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.
Blaubeuren, den 02.06 2022
Der zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 7. September 2023 festgestellt wurde, und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerkt erteilt:
An die Afinitas GmbH:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Afinitas GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Afinitas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver-mögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festge-stellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine we-sentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 2. Juni 2023
RSM
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Hahn, Wirtschaftsprüfer
Huber, Wirtschaftsprüfer
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Zimmerei und Ingenieurholzbau
Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen