Dalmia GSB Refractories GmbHLiquidiert

44807 Bochum, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 18282
Eingetragen
5.12.2019
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und WarenHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
Nach Änderung Gegenstand des Unternehmens ist die Fertigung und der Vertrieb von Feuerfest-Artikeln, Stahlbau und Fertigung von kompletten Anlagen, Fertigung und Vertrieb von verschleißfesten Krümmern, Entwurf und Fertigung von Treppen und Einrichtungsgegenständen, Montage und Service für oben genannte Produkte. Die Gesellschaft kann sämtliche Geschäfte betreiben, die ihrem Hauptzweck zu dienen bestimmt sind. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Prokura
Andreas Dr. Mertke
seit 16.1.2022
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dalmia GSB Refractories GmbH

Bochum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Seit der Gründung hat sich Dalmia GSB mit seinen innovativen und qualitativ hochwertigen Produkten zu einem globalen Spieler in der Feuerfestindustrie entwickelt. Produktionsstandorte in Bochum (Deutschland) sowie Standorten des Mutterunternehmens in Indien und China ermöglichen es Dalmia GSB orts- und zeitnah den Bedürfnissen seiner Kunden gerecht werden zu können.

Die Kompetenz des Unternehmens hat es zu einem vertikal integrierten Feuerfestproduzenten wachsen lassen, seitdem es seit Mitte der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts erfolgreich monolithische Lanzen in Kontinentaleuropa einführte. Diese Vorreiterrolle hat Dalmia GSB weiter ausgebaut und ist heute der größte Hersteller von monolithischen Lanzen in Europa.

Weltweit verlassen sich die Kunden gerne auf das Fachwissen und die Produkte von Dalmia GSB, die von einem international besetzten Team von Ingenieuren auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse entwickelt werden, um den stetig steigenden Anforderungen der Kunden in der Stahlindustrie entsprechen zu können.

Die Produktion der Dalmia GSB basiert auf langjähriger Erfahrung im Bereich Stahlbau, sowie der hochfeuerfesten Materialien. Hier wird das 'Beste von Beiden' zusammengefügt, um so eine perfekte Kombination aus Stahlarmierung und Feuerfesttechnologie zu erreichen.

Die Dalmia GSB ist in der Lage ein breites Portfolio an hochwertigen Produkten wie - gegossene FF-Bauteile, RH-Rüssel, CAS-OB-Glocken, Abschlackschilder, monolithische Pfannenrandsteine, Verteilereinbauten sowie flexible, verschleißfeste Rohrleitungskrümmer - zu liefern.

Mit der Übernahme der Dalmia GSB durch die Dalmia Bharat Refractories Ltd. im Jahr 2019 verfügt die Dalmia GSB darüber hinaus über ein sehr breit gefächertes Feuerfestportfolio, welches gebrannte und ungebrannte basische und nicht-basische Steine, isostatische Produkte sowie eine weite Palette von Fertigbauteilen umfasst.

Daher bietet die Dalmia GSB 'Lösungen - komplett aus einer Hand' für alle Arten und Anforderungen in der Stahlindustrie.

Die Dalmia GSB hat weltweit umfassende Referenzen und betreut seine Kunden entweder direkt oder durch die Unterstützung lokaler, technisch geschulter Vertretungen. Auch bei der Versorgung von Kunden über große Distanzen bietet Dalmia GSB die dazugehörige Logistik und gewährleistet damit eine reibungslose und fristgerechte Versorgung.

Rechtliche Struktur

Die Gesellschaft war bis zum 28.04.2023 eine Tochtergesellschaft der Dalmia Bharat Refractories Limited, Dalmiapuram, Indien. Seitdem ist sie als Tochtergesellschaft der RHI Magnesita Deutschland AG, Wiesbaden in die RHI Magnesita eingegliedert. Die entsprechenden Passagen des Lageberichts zum Jahresabschluss per 31.03.2022 beziehen sich größtenteils auf die damalig vorherrschende Struktur bzw. die Struktur vor der Eingliederung in die RHI Magnesita Gruppe. Derzeit wird durch die neue Gesellschafterin und die Geschäftsführung die Integration der Dalmia GSB in die Prozesse und Strukturen der RHI Magnesita Gruppe vorangetrieben, ohne dass bisher absehbar ist, welche mittelbaren Auswirkungen durch den Gesellschafterwechsel begründet sind. Die unmittelbaren Effekte sind im Nachtragsbericht bzw. Prognosebericht kenntlich gemacht.

Personalentwicklung

Im Berichtsjahr 01.04.2021 bis 31.03.2022 wurden durchschnittlich 38 Mitarbeiter (VJ.: 39) beschäftigt, davon waren 23 Arbeiter (VJ.: 22) und 15 Angestellte (VJ.: 17).

Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen ist führend in der Entwicklung und Produktion von monolithischen Lanzen und Fertigbauteilen. Weltweit bauen die Kunden auf das Wissen und die Produkte, die ein erfahrenes internationales Team kontinuierlich nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und auf der Basis von Kundenanforderungen unter Berücksichtigung der notwendigen Kostenoptimierung und bei kontinuierlicher Steigerung der Produktqualität weiterentwickelt.

Die im Rahmen der Unternehmenszertifizierung nach DIN ISO 9001 definierten Prozesse werden nach hohen Standards umgesetzt und gelebt. Qualitätsbewusstsein ist ein grundlegender Bestandteil der Geschäftsphilosophie.

Die Dalmia GSB hat sich verpflichtet, notwendiges Personal, Kapital, interne Schulungen und eine systematische Organisationsstruktur bereit zu stellen, um unsere hohen Qualitätsstandards zu halten, sondern auch um eine weiterführende Prozessoptimierung zu gewährleisten.

Die Dalmia GSB pflegt engste Verbindungen zu führenden deutschen Universitäten und Instituten, um durch die Nutzung der besten Technologien die führende Rolle in der Feuerfesttechnologie sicher zu stellen.

Schlitzspüllanzen, biegesteife Lanzen und Pfannenrandsteine sind nur einige Beispiele für technische Innovationen. Forschung betreibt das Unternehmen nicht. Im Berichtsjahr wurden keine Entwicklungskosten als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2020 / 2021 stand die Weltwirtschaft deutlich unter dem Einfluss der Corona Pandemie. Die weltweit umgesetzten Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie hatten einen erheblichen Einfluss auf die globale Konjunktur. Durch den massiven Rückgang der Produktionstätigkeiten ist die Weltwirtschaft 2020 in eine tiefe Rezession abgeglitten.

Hinzu kamen mit dem Beginn des Jahres 2021 weltweite Lieferengpässe durch fehlende Containerkapazitäten und extrem steigende Preise für den Seetransport sowie steigende Rohstoffpreise für wesentliche Bestandteile der Produkte der Dalmia GSB.

Aufgrund ihres Produktprogramms ist es der Dalmia GSB gelungen, ein positives Ergebnis zu erzielen. Die weltweite Nachfrage nach unseren Produkten befindet sich auf einem stabilen oder wachsenden Niveau.

Geschäftsverlauf und (Ertrags-)Lage

Die Umsatzerlöse sind im Jahresvergleich von T€ 13.542 um T€ 5.358 auf T€ 18.900 deutlich gestiegen.

Im Berichtsjahr wird ein Jahresüberschuss von Euro 177.309,73- nach Euro 41.667,47 im Vorjahr - ausgewiesen.

Im Übrigen ist das Betriebsergebnis aus Umsatzerlösen, sonstigen Erträgen abzüglich Material- und Personalaufwand unserer Gesellschaft mit T€ 5.049 positiv.

Die Personalaufwandsquote (definiert als Personalaufwand geteilt durch die Umsatzerlöse) ist von 14% auf 11% gesunken, während die Materialaufwandsquote (definiert als Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) von 60% auf 63% angestiegen ist.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Vermögenslage

Gegenüber dem Bilanzstichtag 31.03.2021 hat sich die Bilanzsumme um T€ 1.786 auf T€ 19.809 Euro erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens mit T€ 7.715 (Vorjahr T€ 10.935) beträgt 39,0 % der Bilanzsumme nach 60,7 % im Vorjahr. Entsprechend ist der Anteil des Umlaufvermögens um T€ 5.051 auf T€ 11.770 (59,4 % der Bilanzsumme) gestiegen. Im Vorjahr betrug der Anteil 37,3 %. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der liquiden Mittel zurückzuführen.

Das Eigenkapital zum 31.03.2022 ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 348 gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt 8,0 % nach 10,7 % im Vorjahr.

Die Steuerrückstellungen wurden um die berechneten Ertragssteuern erhöht. Mit 5,0 % liegt der Anteil der Rückstellung an der Bilanzsumme auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Verbindlichkeiten sind mit rd. 15,5 Mio. Euro (Vorjahr 14,0 Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Mio. Euro gestiegen. Von den Verbindlichkeiten sind 6,5 Mio. Euro (Vorjahr 4,3 Mio. Euro) innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über einem Jahr betragen 9,0 Mio. Euro (Vorjahr 9,7 Mio. Euro). Fällige Verbindlichkeiten wurden planmäßig getilgt.

Finanzlage

Dem Anlagevermögen von T€ 7.715 Euro steht ein Eigenkapital sowie langfristiges Fremdkapital von insgesamt T€ 10.552 gegenüber. Damit wurde das langfristige Vermögen auch langfristig finanziert.

An Investitionen erfolgten im Wesentlichen die notwendigen Ersatzinvestitionen. Die Abschreibungen beinhalten in erster Linie die planmäßige Abschreibung eines entgeltlich erworbenen Geschäfts- bzw. Firmenwertes.

Die Höhe der bilanzierten Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände liegen mit T€ 11.771 deutlich über dem Vorjahresniveau von T€ 6.719. Der Anstieg des Umlaufvermögens ist auf eine Zunahme Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der liquiden Mittel zurückzuführen.

Der vereinfachte Cash-Flow (Jahresergebnis + Abschreibungen) beträgt im Geschäftsjahr T€ 1.134 (Vorjahr T€ 1.067).

Die Gesellschaft finanziert sich vornehmlich über Kundenzahlungen, Factoring und über ein langfristig gewährtes Darlehen. Aufgrund der guten Ertrags- und Auftragslage wird die Gesellschaft daher nach Ansicht der Geschäftsführung auch für zukünftige Perioden ausreichend liquide Mittel zur Bedienung seiner Verpflichtungen haben.

Gesamtaussage zur finanziellen Lage

Die Dalmia GSB Refractories GmbH verfügt über ausreichend Vermögen und Finanzierungsmittel um wirtschaftlich erfolgreich am Markt agieren zu können.

Für das Jahr 2022/2023 wird trotz krisenbedingter Beeinträchtigung ein betriebliches Ergebnis (Gesamtleistung zuzüglich sonstige Erträge abzüglich Material- und Personalaufwand) von rd. 5,0 Mio. Euro erwartet.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die Dalmia GSB Refractories GmbH versteht sich als globaler Arbeitgeber. Im Jahre 2020 / 2021 wurden Mitarbeiter aus verschiedensten Ländern beschäftigt. Die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult, um ständig auf dem aktuellsten Stand der Technik zu sein.

Durch einen intensiven Austausch mit den Werken des Mutterkonzerns werden die kundenspezifischen Anforderungen weitergegeben und die Lieferung wettbewerbsfähiger Produkte gewährleistet.

Ein Grundsatz der Geschäftsleitung ist das nachhaltige, ressourcenschonende und verantwortungsvolle Handeln. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung der Gesellschaft genutzt.

III. Prognosebericht

Der Prognosebericht bezieht sich auf die 12 Monatsperiode die dem Jahresabschluss der Dalmia GSB per 31.03.2022 folgt. Insgesamt ergeben sich trotz des Ausklingens der Corona-Pandemie auch weiterhin Unsicherheiten bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Wesentliche Ursache hierfür ist der anhaltende Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Das Erreichen des gesamtwirtschaftlichen Vorkrisenniveaus der Produktion von Waren und Dienstleistungen ist für die nächste Zeit derzeit schwer erkennbar.

Unsicherheiten bestehen insbesondere über die langfristigen Folgen der Corona Krise und den aktuellen Krieg in der Ukraine hinsichtlich möglicher Insolvenzen von Geschäftspartnern und weiter steigender Rohstoff- sowie der stark gestiegenen Energiepreise. Hinzu kommt die Verknappung von Rohstoffen und Vorprodukten mit entsprechenden Preissteigerungen auf der einen Seite und die Erwartung von Preissenkungen bei unseren Kunden auf der anderen Seite. Die konjunkturellen Folgen der aktuellen Entwicklungen bleiben ungewiss. Zu erwarten ist ein Differenzierungsprozess innerhalb der Zulieferindustrie für die stahlerzeugenden Unternehmen. Kleine und mittelständische Unternehmen werden diesem Druck nicht immer standhalten können

Die Dalmia GSB erwartet für das Geschäftsjahr 2022 / 2023 einen Umsatz von über 20,0 Mio. Euro. Grundsätzlich wird weiterhin ein positiver Geschäftsverlauf erwartet.

Der Prozess der Integration der Dalmia GSB in die Dalmia Bharat Refractories Ltd. wurde im Kalenderjahr 2022 abgeschlossen. Im Detail ist die Dalmia GSB in der Lage sein, für wesentliche Anlagen der Stahlerzeugung feuerfeste Lösungen anzubieten und ihre technische Kompetenz erhöhen sowie die Markenbekanntheit steigern. Damit wird das Unternehmen grundsätzlicher breiter als in der Vergangenheit aufgestellt, Risiken können verteilt und Ressourcen kombiniert werden.

Unter den Gegebenheiten sieht die Dalmia GSB für die kommende Zeit - trotz der im 1. Halbjahr 2022 gestiegenen Umsatzerlösen - durchaus die Risiken zukünftiger Umsatzrückgänge, bei insbesondere steigenden Energiekosten, aus. Auf den Anhang / Nachtragsbericht wird verwiesen.

IV. Chancen und Risikobericht

Die regelmäßige Bewertung der Unternehmensrisiken wird durch geeignete Controlling Systeme im Hause gewährleistet.

Risiken

Der Entwicklung auf den Rohstoffmärkten wird regelmäßig durch frühzeitige Verhandlungen mit Lieferanten und längerfristigen Kontrakten Rechnung getragen. Allerdings ist vor dem Hintergrund der aktuellen Lage eine langfristige Preisbindung kaum möglich. Diesem wird durch eine limitierte Preisbindung beim Abschluss von Verträgen mit den Kunden der Dalmia GSB Rechnung getragen. Dieses entspricht der aktuellen Marktsituation.

Verursacht durch die Verknappung oder sogar den Ausfall von Rohstoffen für die Produktion der Kunden der Dalmia GSB ist mit Produktionseinschränkungen und damit einhergehend reduzierter Mengenabnahme zu rechnen. Durch den breit aufgestellten, internationalen Kundenkreis der Dalmia GSB kann diesen Entwicklungen aber entgegengewirkt werden.

Für die eigene Vormaterial- und Rohstoffversorgung beobachtet die Dalmia GSB ständig den Markt um die benötigten Mengen und Qualitäten abzusichern und die Kunden bedarfsgerecht zu beliefern. Inflationssteigerungen sind, ebenso wie Währungskurseinflüsse als Risiko, aber auch als Chance zu sehen.

Partielle Umsatzrückgänge - ab Mitte 2022 - und Kostensteigerungen infolge des Russland-Ukraine-Konfliktes werden erwartet.

Chancen

Mit der erfolgreichen Einführung der Produkte aus den indischen und chinesischen Werken ergeben sich neue Chancen für die Umsatzentwicklung der Dalmia GSB.

Durch Konsolidierungen bei den Wettbewerbern und dem Ausfall von Lieferanten für Rohstoffe und feuerfesten Produkten aus Russland und der Ukraine entsteht eine zusätzliche Nachfrage nach Produkten aus Indien und China. Hier sieht die Dalmia GSB gute Chancen ihre Marktposition weiter auszubauen und Umsatzsteigerungen zu realisieren.

V. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen das Forderungs- und Verbindlichkeiten Management sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Für diesen Fall besteht eine Forderungsausfallversicherung bei der Factoring Bank für angekaufte Forderungen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Ziele gezahlt. Ziel des Managements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Geschäfte mit Neukunden werden über die Factoring Bank abgewickelt und es erfolgt im Vorfeld eine Bonitätsprüfung.

Bezüglich des Nachtragsberichts verweisen wir auf unsere Ausführungen zu den rechtlichen Verhältnissen, im Übrigen auf den Anhang.

 

Bochum, den 08. August 2023

gez. Dr. Andreas Mertke, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.3.2022
EUR
31.3.2021
EUR
A. Anlagevermögen 7.714.944,21 10.934.716,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.544.847,86 6.330.617,83
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.937.650,18 2.214.457,35
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.607.197,68 4.116.160,48
II. Sachanlagen 2.170.096,35 2.292.787,75
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.817.820,00 1.864.039,80
2. technische Anlagen und Maschinen 248.696,00 314.711,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 95.476,40 107.258,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.103,95 6.778,95
III. Finanzanlagen 0,00 2.311.310,67
1. Beteiligungen 0,00 2.311.310,67
B. Umlaufvermögen 11.769.840,79 6.718.747,77
I. Vorräte 2.748.617,84 2.056.702,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.421.283,23 2.344.736,78
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.786.028,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 167.814,63
3. sonstige Vermögensgegenstände 4.467.440,57 2.344.736,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.017,73 143.454,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.599.939,72 2.317.308,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 324.172,28 369.560,14
Aktiva 19.808.957,28 18.023.024,16

Passiva

31.3.2022
EUR
31.3.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.587.058,52 1.935.031,43
I. Gezeichnetes Kapital 1.825.000,00 1.825.000,00
II. Verlustvortrag 415.251,21 -68.363,96
III. Jahresüberschuss 177.309,73 41.667,47
B. Rückstellungen 1.567.513,63 825.487,00
C. Verbindlichkeiten 15.467.685,13 14.001.005,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.405.187,43 10.123.587,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 187,43 3.587,08
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.405.000,00 10.120.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 6.062.497,70 3.877.418,65
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.053.375,17 3.877.418,65
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.122,53
D. Passive latente Steuern 1.186.700,00 1.261.500,00
Passiva 19.808.957,28 18.023.024,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2021 - 31.3.2022
EUR
1.4.2020 - 31.3.2021
EUR
1. Rohergebnis 7.163.495,53 5.629.961,01
2. Personalaufwand 2.114.007,45 1.917.611,47
a) Löhne und Gehälter 1.782.551,29 1.610.110,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 331.456,16 307.501,27
davon für Altersversorgung 11.538,34 14.808,53
3. Abschreibungen 956.466,74 1.025.224,92
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 956.466,74 1.025.224,92
davon außerplanmäßige Abschreibungen 1.463,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.018.647,24 2.063.317,67
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 12.920,39 23.583,99
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.486,96 8.370,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 335.173,36 335.280,62
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 448.897,15 252.258,47
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 74.800,00 153.500,00
8. Ergebnis nach Steuern 296.790,55 44.637,89
9. sonstige Steuern 119.480,82 2.970,42
10. Jahresüberschuss 177.309,73 41.667,47

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis 31.03.2022

I. Informationen zum Unternehmen

Firma: Dalmia GSB Refractories GmbH
Sitz: Bochum
Registergericht: AG Bochum
Registernummer: HRB 18282

Gegenstand des Unternehmens ist die Fertigung und Vertrieb von Feuerfest-Artikeln, Stahlbau und Fertigung von kompletten Anlagen, Fertigung und Vertrieb von verschleißfesten Krümmern, Entwurf und Fertigung von Treppen und Einrichtungsgegenständen, Montage und Service für oben genannte Produkte.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss wurden die handelsrechtlichen Vorschriften über Ansatz und Bewertung unter besonderer Berücksichtigung der für Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen über Ausweis und Gliederung sowie Bewertungseinschränkungen beachtet.

Die Grundsätze der Bilanzklarheit und Bilanzkontinuität wurden beachtet. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 (2) HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt oder wenn Anpassungen vorgenommen wurden, sind diese in diesem Anhang kenntlich gemacht.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Im Einzelnen wird auf Abschnitt III. verwiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

III. Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (je nach Vermögensgegenstand zwischen 2 und 10 Jahren) vermindert.

Im Zuge der Verschmelzung im Vorjahr wurde ein Geschäfts- und Firmenwert aktiviert und über 10 Jahre abgeschrieben. Die angenommene Nutzungsdauer stützt sich auf Erwartungen bei dem damaligen Erwerbsvorgang an die zu erwartenden Mittelzuflüsse.

Im Vorjahr waren unter dem Geschäfts- und Firmenwert auch sämtliche aus der Verschmelzung ermittelten und übernommenen immateriellen Vermögenswerte ausgewiesen. Zur klareren Darstellung wurden diese im Berichtsjahr in die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten um gegliedert.

In 2021 wurde ein Wert von Euro 1.415.000 in den Geschäfts- oder Firmenwerten als Zugang gezeigt, welcher aus in früheren Zeiten unterbliebenen Ermittlung von latenten Steuern resultiert.

Das abnutzbare Anlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um die Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (je nach Vermögensgegenstand zwischen 3 und 25 Jahren)ausgewiesen. Das nicht abnutzbare Anlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bilanziert. Bei Neuzugängen erfolgte die Abschreibung im Anschaffungsjahr monatlich zeitanteilig. Für abnutzbare, bewegliche, selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten Euro 250,00 aber nicht Euro 1.000,00 übersteigen, wurde ein Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der jährlich mit einem Fünftel abgeschrieben wird, wobei der Abgang nach Ablauf der fünf Jahre unterstellt wird. Diese Vorgehensweise wird nach Auffassung der Geschäftsführung auch aus handelsrechtlicher Sicht als angemessen angesehen, da sie den Abschreibungen angemessen Rechnung trägt.

Die Beteiligungen ( Finanzanlagen) wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und beinhalten die Anteile an der GSB Refractories India Private Limited. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden, soweit erforderlich, vorgenommen.

Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens inklusive Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 284 (3) HGB).

Anlagenspiegel zum 31.03.2022

Angaben iin
Euro
AK / HK 01.04.2021 Zugänge Abgänge AK / HK 31.03.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen,
Lizenzen und Software 5.331.350,16 7.611,27 1.295,00 5.337.666,43
2. Geschäfts- und Firmenwert 2.610.849,46 0,00 0,00 2.610.849,46
7.942.199,62 7.611,27 1.295,00 7.948.515,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.963.857,77 0,00 0,00 1.963.857,77
2. technische Anlagen und Maschinen 394.800,23 18.621,16 24.717,07 388.704,32
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 165.075,03 20.516,84 4.989,04 180.602,83
2.523.733,03 39.138,00 29.706,11 2.533.164,92
III. Geleist. Anzahlungen, Anlagen im Bau 6.778,95 1.325,00 0,00 8.103,95
IV. Finanzanlagen / Beteiligungen 2.311.310,67 0,00 2.311.310,67 0,00
12.784.022,27 48.074,27 2.342.311,78 10.489.784,76
Angaben iin
Euro
kummulierte Abschreibungen 31.03.2022 Buchwert 31.03.2022 Buchwert 31.03.2021 Abschreibung Geschäftsjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen,
Lizenzen und Software 1.730.468,75 3.607.197,68 4.116.160,48 516.573,07
2. Geschäfts- und Firmenwert 673.199,28 1.937.650,18 2.214.457,35 276.807,17
2.403.668,03 5.544.847,86 6.330.617,83 793.380,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 146.037,77 1.817.820,00 1.864.039,80 46.219,80
2. technische Anlagen und Maschinen 139.593,32 248.696,00 314.711,00 84.574,26
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 85.541,43 95.476,40 107.258,00 32.292,44
371.172,52 2.161.992,40 2.286.008,80 163.086,50
III. Geleist. Anzahlungen, Anlagen im Bau 0,00 8.103,95 6.778,95 0,00
IV. Finanzanlagen / Beteiligungen 0,00 0,00 2.311.310,67 0,00
2.774.840,55 7.714.944,21 10.934.716,25 956.466,74

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den ursprünglichen Anschaffungskosten - soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden mit den Anschaffungskosten oder Herstellungskosten (ohne Fremdkapitalzinsen) bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Durch eine Pauschalwertberichtigung von Forderungen wurde dem allgemeinen Kreditrisiko Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen wurden bei Bedarf vorgenommen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände besitzen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen zum 31.03.2022 in Höhe von Euro 1.786.028,03. Es handelt sich im Wesentlichen um einen Ausgleichsanspruch nach § 31 (1) GmbHG.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen Euro 167.814,63.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 (1) HGB).

Posten der aktiven Rechnungsabgrenzung wurden in der Höhe angesetzt, wie sie vor dem Abschlussstichtag geleistet wurden und einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Im Wesentlichen wird ein Agio von ursprünglich Euro 440.000,00 auf die Laufzeit von 10 Jahren mit einem aktuellen Saldo von Euro 297.000,00 abgegrenzt.

Der Gewinnvortrag entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:

Euro
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 110.031,43
Entnahme Beteiligung GSB Refractories Indien Ltd. 2.311.310,67
Einstellung gemäß § 31 (1) GmbHG 1.786.028,03
Gewinnvortrag/Verlustvortrag 31.03.2022 - 415.251,21

Die Rückstellungen wurden mit dem Betrag angesetzt, der nach entsprechender kaufmännischer Vorsicht erforderlich ist, um die Verpflichtungen zu erfüllen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte in Höhe der voraussichtlichen Kosten. Sie betreffen im Wesentlichen, Rückstellungen für interne und externe Abschlussarbeiten, Urlaubsansprüche der Mitarbeiter, Kosten der Archivierung sowie ausstehende Rechnungen.

Ebenfalls wurden Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag in der berechneten Höhe gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt Euro 15.467.685,13. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich Euro 8.965.000,00, davon entfällt ein Betrag von Euro 4.565.000,00 auf Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über fünf Jahren. Verbindlichkeiten von gesamt Euro 6.502.685,13 haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten sind in üblichem Umfang durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

davon Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag
In Euro
bis zu 1 Jahr
In Euro
über 1 Jahr
In Euro
über 5 Jahre
In Euro
Gegenüber Kreditinstituten 9.405.187,43 440.187,43 8.965.000,00 4.565.000,00
Vj. -10.123.587,08 -443.587,08 -9.680.000,00 -5.280.000,00
Aus Lieferungen und Leistungen 3.134.316,68 3.134.316,68
Vj. -2.282.348,22 -2.282.348,22
Aus Steuern 25.427,77 25.427,77
Vj. -22.273,55 -22.273,55
Aus sozialen Verpflichtungen 6.149,34 6.149,34
Vj. 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 2.928.181,02 2.928.181,02
Vj -1.572.796,88 -1.572.796,88
Summe 15.467.685,13 6.502.685,13 8.965.000,00 4.565.000,00
Vj. -14.001.005,73 -4.321.005,73 -9.680.000,00 -5.280.000,00
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag
In Euro
davon gesicherte Beträge
In Euro
Art der Sicherheit
Gegenüber Kreditinstituten 9.405.187,43 9.405.000,00 Sicherungsübereignung im üblichen Umfang
Vj. -10.123.587,08 -10.120.000,00
Aus Lieferungen und Leistungen 3.134.316,68 3.134.317,68 Eigentumsvorbehalt im üblichen Umfang
Vj. -2.282.348,22 -2.282.348,22
Aus Steuern 25.427,77
Vj. -22.273,55
Aus sozialen Verpflichtungen 6.149,34
Vj. 0
sonstige Verbindlichkeiten 2.928.181,02
Vj -1.572.796,88
Summe 15.467.685,13 12.539.317,68
Vj. -14.001.005,73 -12.402.348,22

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Gewerbemietvertrag, Pachtvertrag sowie Leasingverträgen für Kfz und technische Anlagen.

Im Berichtsjahr wurde ein Mietvertrag für eine Lagerhalle abgeschlossen. Die Laufzeit des Vertrages ist vorerst - mit Verlängerungsoption - bis zum 01.06.2026 befristet. Der monatliche Nettoaufwand inklusive Nebenkosten beträgt Euro 2.350,00. Ab dem 01.04.2022 bis 01.06.2026 beträgt die Laufzeit 50 Monate und damit die Gesamtverpflichtung Euro 117.500,00.

Das monatliche Entgelt für den Pachtvertrag "Außenfläche" erhöht sich ab dem Euro 01.04.2023 auf 1.500,00.

Im Berichtsjahr wurde ein Leasingvertrag für 2 Stapler abgeschlossen. Die Laufzeit beträgt 48 Monate bei einer monatlichen Rate von Euro 2.000,00.

Darüber hinaus bestehen Verträge für Kfz sowie Büroausstattung.

Unsere Gesellschaft tritt ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen grundsätzlich im Rahmen eines Factoring-Vertrages ab. Die Factoring Bank hat erklärt, Forderungen - unter gewissen Bedingungen - im Rahmen eines Limits anzukaufen. In der Regel sind hiervon ca. 90 % unseres Debitorenbestandes betroffen. Zur klareren Darstellung werden die Forderungen weiterhin Brutto unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die bereits erhaltene Zahlung durch das Factoring Unternehmen als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitut ausgewiesen. Dem Liquiditätsvorteil des Factorings stehen die Finanzierungskosten gegenüber. Wesentliche finanzielle Auswirkungen ergeben sich hieraus nicht. Wir haften nur für den Bestand, nicht für die Bonität der Kunden.

Der ausgewiesene Überhang passiver latenter Steuern beruht auf Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerrechtlichen Bilanzansatz bei den folgenden Vermögensgegenständen und Schulden sowie auf steuerlichen Verlust- und Zinsvorträgen:

Die ermittelten passiven latenten Steuern i.H. v. TEUR 1.187 resultieren ausschließlich aus der unterschiedlichen Bewertung der Immateriellen Vwrmögensgegenstände des Anlagevermögens..

Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 33 % zugrunde gelegt (im Vj. 33%).

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

V. Sonstige Angaben

Mit Notarvertrag vom 12.12.2018 (Notar Dr. Henryk Haibt Düsseldorf UR-Nr. 4681/2018H) hat die Gesellschaft firmierend als Dalmia Refractories Germany GmbH, Düsseldorf HRB 84999 100 % der Geschäftsanteile an der GSB Group GmbH, Bochum erworben.

Mit notariellem Vertrag vom 12.11.2019 (Notar Dr. Jochen N. Schlotter Frankfurt am Main UR-Nr. 121/2019) wurde die GSB Group GmbH zum 31.03.2019 auf die Dalmia Refractories Germany GmbH verschmolzen.

Mit Gesellschafterbeschluss ebenfalls vom 12.11.2019 wurde die Umstellung des Geschäftsjahres auf den Bilanzstichtag 31.03. beschlossen. Entsprechend war der Zeitraum vom 01.01.2020 bis 31.03.2020 ein Rumpfgeschäftsjahr.

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 3 HGB wurde in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr ein Tochterunternehmen der indischen Muttergesellschaft Dalmia Refractories Limited Dalmiapuram, P.O. Kallakudi, 621651 Dist. Tiruchirapalli Tamil Nadu, Indien (Handelsregister von Tamil Nadu, Chennai, Andaman und Nicobar Island unter Nr. L24297TN1973PLC006372), welche den Konzernabschluss für den größten Teil von Unternehmen erstellt. Infolge einer Verschmelzung nach indischem Recht ist die Muttergesellschaft seitdem 01.03.2022 die Dalmia Bharat Refractories Ltd, Dalmiapuram, Distr. Tiruchirapali, 621651 Tamil Nadu, India.

Der Konzernabschluss wird auf der Website der Muttergesellschaft veröffentlicht.

Im Berichtsjahr 01.04.2021 bis 31.03.2022 wurden durchschnittlich 38 Mitarbeiter (VJ.: 39) beschäftigt, davon waren 23 Arbeiter (VJ.: 22) und 15 Angestellte (VJ.: 17).

Im Geschäftsjahr waren die Herren Muthukumar Subramaniam und Dr. Andreas Mertke als Geschäftsführer tätig. Ende Februar 2022 hat Herr Muthukumar Subramaniam das Unternehmen verlassen. Auf die Angaben der Geschäftsführervergütung wird in Anwendung des §286 Abs.4 verzichtet.

VI. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss 2021 / 2022 wird auf neue Rechnung vorgetragen

VII. Nachtragsbericht

Die bisherige Alleingesellschafterin der DGSB, die Dalmia Refractories Limited ("DRL") und die Tochtergesellschaft der DGSB, die GSB Refractories India Private Limited ("GSB India"), beide mit Sitz in Indien, wurden durch ein Scheme of Amalgamation nach indischem Recht mit wirtschaftlicher und rechtlicher Wirkung zum 1. März 2022 auf die Dalmia Bharat Refractories Limited ("DBRL"), ebenfalls mit Sitz in Indien, verschmolzen. Grundlage der Verschmelzung ist ein entsprechender Verschmelzungsvertrag der beteiligten indischen Gesellschaften und ihrer Gesellschafter (Scheme of Amalgamation) und ein die Verschmelzung genehmigender Beschluss des National Company Law Tribunal in Chennai.

Da das zuständige indische Gericht die Verschmelzung und liquidationslose Beendigung der GSB India beschlossen hat, hat die DGSB demnach das Eigentum an den Geschäftsanteilen der GSB India auch aus deutscher Sicht verloren.

Da dies als Zahlung im Sinne des § 31 (1) GmbHG anzusehen ist und dass Stammkapital der Gesellschaft angegriffen wurde (Unterbilanz), wurde mit Wirkung vom 01.03.2022 die damalige Gesellschafterin zu einer Einzahlung zur Wiederherstellung des Stammkapitals aufgefordert.

Mit Wirkung vom 28.04.2023 hat die RHI Magnesita die Dalmia GSB Refractories GmbH erworben.

Im Zuge der Akquise hat die neue Gesellschafterin die Einzahlungsverpflichtung zur Wiederherstellung des Stammkapitals übernommen und in Höhe von 1.900.000,00 Euro zum 28.04.2023 eingezahlt.

Weiterhin hat die Gesellschaft das durch die bisherige Gesellschafterin besicherte Darlehen der IndusInd Bank in Höhe von 8.580.000,00 Euro zurückgeführt und durch ein Darlehen im Verbundbereich (RHI) in Höhe von 7.200.000,00 Euro mit gleichlautender Fristigkeit ersetzt.

Mit dem Beginn des Konfliktes zwischen Russland und Ukraine werden sich, je länger der Konflikt dauert, wahrscheinlich Auswirkungen auf die Ertragslage und damit auch mittelbar auf die Vermögens- und Finanzlage ergeben.

Zum aktuellen Zeitpunkt (Juni 2023) sind zwar Kostensteigerungen aber noch keine Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Eine wesentliche Beeinflussung des durch den Jahresabschluss vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Entwicklung des Unternehmens kann daher - je länger der Konflikt dauern wird - nicht ausgeschlossen werden.

 

Bochum, den 08. August 2023

gez. Andreas Mertke

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.08.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dalmia GSB Refractories GmbH, Bochum

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dalmia GSB Refractories GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dalmia GSB Refractories GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.03.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 08.08.2023

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Ralf Clemens, Wirtschaftsprüfer

gez. Matthias Koch, Wirtschaftsprüfer

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