Großhandel mit Tabakwaren
Autohaus M.A.X. GmbH
Sprendlinger Landstraße 85, 63069 Offenbach am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tristan Maximilian Bittorf seit 2.2.2024 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
K******** Z***** | 12.50% |
T******** Z***** | 12.50% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus M.A.X. GmbHOffenbach am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß §§ 264 Abs. 1 und 289 HGB aufgestellt. A. Grundlagen des Unternehmens A.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Autohaus M.A.X. GmbH handelt mit Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen sowie Ersatzteilen und Zubehör. Darüber hinaus führt sie Reparaturleistungen durch. Sie wird in der Rechtsform der GmbH geführt. Mit einem Absatz von 2.711 Fahrzeugen, einem Umsatzerlös von 89.529 T€ und im Jahresdurchschnitt 159 Mitarbeitern inkl. Auszubildende, gehört die Gesellschaft im Rhein-Main-Gebiet weiterhin zu den 10 größten VW/Audi-Autohäusern. Vertrieben werden die Marken Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Audi. A.2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist in branchenüblichem Umfang tätig und konzentriert sich auf die Weiterentwicklung vorhandener Dienstleistungen. B. Wirtschaftsbericht B.1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die weltweite Wirtschaft sah sich 2023 weiterhin durch den Ukrainekrieg und die Lieferkettenstörungen in Bedrängnis. Besonders in der europäischen Fahrzeugfertigung hatte dies zu Beginn des Jahres 2023 erhebliche Auswirkungen auf die Produktionsprozesse, aber auch die Logistikbranche litt unter der Situation. Bei den Fahrzeugherstellern beruhigte sich diese Situation zunehmend. Erschwerend kam ein deutlicher Mangel an qualifizierten Mitarbeitern, vor allem im handwerklichen Bereich, in den Unternehmen hinzu. Weiterer negativer Aspekt sind die immer noch sehr hohen Energiekosten und die steigenden Rohstoffpreise, einhergehend mit einer hohen Inflations-/ und Zinsrate. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 Prozent. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von +7,3 Prozent auf. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5 Prozent rückläufig. (Quelle: https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/Jahresbilanz_Neuzulassungen/jahresbilanz_node.html#:~:text=Im%20Jahr%202021%20wurden%202.622,rund%20972.000%20beziehungsweise%20524.000%20Einheiten) Im PKW-Gebrauchtwagenbereich stieg die Zahl der Besitzumschreibungen von 5,641 Mio. auf 6,03 Mio. Besitzumschreibungen. Dies entsprach einer Zunahme von 6,9 Prozent. (Quelle: https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Besitzumschreibungen/besitzumschreibungen_node.html) B.2. Geschäftsverlauf und Lage B.2.1. Ertragslage Die Geschäftsführung der Autohaus M.A.X. GmbH schätzt die Lage des Unternehmens unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen als stabil ein. Alle Geschäftsfelder haben sich positiv entwickelt, können aber noch ausgebaut werden. Trotz des zunehmenden Wettbewerbs hat es unsere Gesellschaft verstanden, eine positive Umsatzentwicklung zu nehmen und den schon vor drei Jahren eingeleiteten Umstrukturierungsprozess im Gebrauchtwagenbereich fortzusetzen. So hat die Unternehmensführung mit der Übernahme der Verkaufsmannschaften von bisherigen Vermittlern signifikante Strukturveränderungen vorgenommen. Trotz der Kosten für diese Umstrukturierungen und gestiegenen Kosten für Energie, Zinsen und Personal, konnte ein verbessertes Geschäftsergebnis erzielt werden. Der Jahresüberschuss beträgt 493.385,26 € nach Steuern (Vj.: 69.096,48 €). Im Einzelnen stellt sich die Entwicklung der Ertragslage wie folgt dar: Unsere Umsatzentwicklung war im Geschäftsjahr 2023 wie prognostiziert positiv. Die Umsatzerlöse stiegen von 84,3 Mio. € um 6,2% auf 89,5 Mio. €. So konnten sowohl im Fahrzeugverkauf als auch im After-Sales-Bereich, erhebliche Steigerungen erzielt werden, wobei die Entwicklungen besonders im After-Sales differenziert betrachtet werden müssen. Im Jahr 2023 konnten im Neuwagenbereich 1030 Fahrzeuge an unsere Kunden ausgeliefert werden. Gegenüber dem Vorjahr war dies eine Steigerung von 8,1 %. Gleichzeitig ist der durchschnittliche Fahrzeugwert pro Fahrzeug um 10,8 % gestiegen. Ursächlich dafür war die in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres verbesserte Lieferfähigkeit des Herstellers. Die Nachfrage nach E-Fahrzeuge war trotz gesunkener Fördermaßnahmen auf dem gleichen Niveau, wie im Jahr 2022. Im Gebrauchtwagenbereich haben wir erhebliche Umstrukturierungsmaßnahmen im Jahr 2021 begonnen und im Jahr 2023 fast vollständig umgesetzt. Vermittlungstätigkeiten von externen Betrieben wurden eingestellt, deren Verkaufspersonal, sowie deren Disposition und Koordination übernommen. So wurden im Jahr 2023 1681 Gebrauchtfahrzeuge verkauft, zwar wie geplant weniger als im Vorjahr, diese jedoch mit einem höheren Bruttogewinn pro Fahrzeug. Der Umsatz ist von 61,0 Mio. € auf 59,6 Mio. € gesunken. Das entspricht einer Senkung von 2,3%. Der After-Sales-Bereich erholte sich langsam von den Auswirkungen der Lieferkettenproblematik. Durch gezielte Personalerweiterung und eine damit einhergehende Optimierung der Qualität und Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter, konnten wir den wieder gestiegenen Mobilitäts- und Servicebedarf unserer Einzel- und Flottenkunden erfolgreich bedienen und die Umsatzerlöse weiter steigern. So konnten die Umsatzerlöse in der Abteilung Kundendienst um 580 T€ gesteigert werden, das entspricht 14,0%. Die Umsätze des davon abhängigen Teiledienstes und somit auch der in unserer Werkstatt verbauten Teile und Zubehör steigerten sich um 10,2%. Darin enthalten ist der Aufschwung in der Unfallinstandsetzung, mit unserem Karosserie- und Lackbereich. Entsprechend der positiven Entwicklung im After-Sales-Bereich erreichten wir in der Unfallinstandsetzung ein Umsatzplus von 205 T€, das entspricht einer Steigerung von 15,6 %. Die Entwicklung des Deckungsbeitrages wird durch die relative Zusammensetzung der Geschäftsfelder bestimmt. Positiv wirken sich ein höherer Anteil an Neuwagenauslieferungen, ein margengestärkter Gebrauchtwagenverkauf und der Anstieg des After-Sales-Bereichs aus. Somit wurde der Bruttogewinn des Gesamtbetriebes im Jahr 2023 gemäß unserer Deckungsbeitragsrechnung gegenüber dem Jahr 2022 um 3.217 T€ erhöht. Der Deckungsbeitrag I hat sich um 3.027 T€ verbessert. Die planmäßig durchgeführte Personalübernahme von Vermittlern hat zu einem Anstiegt des durchschnittlichen Mitarbeiterbestandes von 146 auf 159 Mitarbeiter geführt. Darüber hinaus wurden Gehaltserhöhungen und weitere Mitarbeiter-Benefits vorgenommen, so dass der Personalaufwand um 1.328 T€ gestiegen ist. Der Miet- u. Vorführwagenbestand ist nach einem Anstieg von 64 auf 88 im Vorjahr, auf 83 im Geschäftsjahr gesunken. Aufgrund des höheren Durchschnittsbestandes an Fahrzeugen sind die Abschreibungen im laufenden Jahr von 763 T€ auf 938 T€ gestiegen. Ein Anstieg der Mieten, Wertberichtigungsbedarf auf Forderungen sowie Beratungskosten im Rahmen der Umstrukturierungsmaßnahmen ist ursächlich für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 3.151 T€ auf 3.523 T€. Während des Geschäftsjahres hat die EZB den Basiszins weiter erhöht, zudem waren durch lange Lieferzeiten der Post und lange Wartezeiten auf eine Zulassung der Fahrzeuge, eine erhöhte Summe zur Zwischenfinanzierung von Nöten. Der erhoffte Mehrverkauf von Elektrofahrzeugen im Agenturgeschäft ist nicht eingetreten, weshalb mehr Fahrzeuge im klassischen Handel verkauft wurden, die zwischenzufinanzieren waren. Daher ist ein um 433 T€ höherer Zinsaufwand entstanden. Er stieg von 359 T€ auf 792 T€. Aufgrund des höheren Vorsteuerergebnisses, sind die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, um 217 T€ auf 290 T€ gestiegen. Der Aufwand für sonstige Steuern betrifft die gezahlten KFZ-Steuern für Fahrzeuge. B.2.2. Finanzlage Unser Finanzmanagement stellt sicher, dass Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Anwalt bzw. der Creditreform, über die säumige Zahlungen beigetrieben werden. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. So verfügte die Autohaus M.A.X. GmbH zum 31. Dezember 2023 über liquide Mittel in Höhe von 445 T€ (i. Vj. 33 T€), die in Form von täglich fälligen Guthaben bei Kreditinstituten gehalten wurden. Die Gesellschaft finanziert sich über Bankkredite primär bei zwei Geschäftsbanken, über ein Gesellschafterdarlehen und über die Gewinnthesaurierung. Der Fahrzeugbestand wurde Ende 2023 ausgeweitet und hiervon teilweise schnell abverkauft, so dass der Fahrzeugbestand im Vorratsvermögen, die Forderungen an Leasinggesellschaften als auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die unter den sonstigen Verbindlichkeiten gezeigten Umsatzsteuern stark gestiegen sind. Dies führte in der Folge dazu, dass der Finanzmittelbedarf, gemessen an der Veränderung der liquiden Mittel und der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, von 10.243 T€ auf 9.688 T€ gesunken ist. Die Kreditlinien wurden dabei nicht ausgeschöpft. Vor diesem Hintergrund verfügt die Gesellschaft über eine gute Liquiditätsausstattung. Das Eigenkapital beläuft sich auf 1.470 T€ (i. Vj. 977 T€) und setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 307 T€ (i. Vj. 307 T€), dem Gewinnvortrag in Höhe von 670 T€ (i. Vj. 601 T€) und dem Jahresüberschuss in Höhe von 493 T€ (i. Vj. 69 T€) zusammen. Die Kapitalstruktur wurde wie in Vorjahren, durch mit qualifizierten Rangrücktritten versehenen Gesellschafterdarlehen verbessert. Unter Einbezug dieser langfristigen Gesellschafterdarlehen, beläuft sich die Eigenkapitalquote auf 8,72 % (2022: 9,51 %). Die geringfügige Verschlechterung ist trotz gestiegenen Eigenkapitals durch die Erhöhung der Bilanzsumme zu erklären. B.2.3. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verändert. So hat sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 7.161 T€ auf 25.728 T€ massiv erhöht. Um in das Jahr 2024 mit höherem Gebrauchtfahrzeugbestand zu starten, wurden im Vergleich zum Ende des Vorjahres erheblich mehr Fahrzeuge eingekauft. Dadurch sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 4.933 T€ auf 10.811 T€ gestiegen. Wir haben uns dazu entschlossen, zum Ende des Geschäftsjahres die Fahrzeugbestände zu erhöhen, um unseren Verkauf über den Jahreswechsel nicht zu stören. Ermöglicht wurde dies durch die erhöhte Lieferfähigkeit der Hersteller nach Corona. Die Anzahl der Fahrzeuge wurde daher von 444 im Vorjahr auf 688 Stück zum Jahresende 2023 erhöht (davon 201 Neuwagen (im Vorjahr 130), 400 Gebrauchtwagen (im Vorjahr 220) sowie 83 Miet- u. Vorführwagen (im Vorjahr 88) und 4 im Sachanlagevermögen bilanzierte Fahrzeuge (im Vorjahr 6)). Die Anzahl beinhaltet 64 Agenturfahrzeuge (im Vorjahr: 61 Stück), die nicht zu bilanzieren sind. Die Lieferung zahlreicher hochpreisiger Fahrzeuge von Audi führte zu einem Anstieg des durchschnittlichen Werts der Neufahrzeuge. Diese Normalisierung der Lieferfähigkeit der Hersteller nach Corona hatte im Gebrauchtwagenbestand einen Rückgang der durchschnittlichen Fahrzeugwerte zur Folge. Insgesamt betrug der bilanzierte Wert der Fahrzeuge ohne Agenturbestand T€ 33 pro Fahrzeug. Alle in 2023 geplanten Investitionsvorhaben sind abgeschlossen. Der Bedarf an Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen übersteigt den Wertverlust der bestehenden Anlagengüter nicht, so dass die Bilanzpositionen von 845 T€ auf 745 T€ gesunken sind. Wir haben durchgängig eine hohe Anzahl Fahrzeuge eingekauft, um die hohen Verkäufe an die Leasinggesellschaft zum Jahresende zu ermöglichen. Dies hat dazu geführt, dass die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stark auf 4.418 T€ (Vorjahr 3.193 T€) gestiegen sind. Die Tilgungsraten zweier Darlehn an nahestehende Unternehmen führte zum Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände von 604 T€ auf 321 T€. Die höhere Anzahl an Verkäufern ist im Wesentlichen ursächlich für den Anstieg der Urlaubsrückstellung, Überstundenrückstellungen sowie der Verkäuferprovisionen. Daher sind die Rückstellungen von 504 T€ auf 908 T€ gestiegen Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von 1.877 T€ auf 2.405 T€ gestiegen. Sie beinhalten im Wesentlichen das verzinsliche Gesellschafterverrechnungskonto in Höhe von 774 T€, 1.131 T€ Steuerzahlungsverpflichtungen und vier von nahestehenden Unternehmen in Höhe von 185 T€ ausgereichte Darlehen. Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr, ist im Wesentlichen durch einen Anstieg von Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern um 656 T€ auf 1.023 T€ verursacht. Aufgrund der vorgenannten Veränderungen war kein weiterer Finanzbedarf erforderlich, so dass die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, von 10.276 T€ auf 10.133 T€ leicht gesunken sind. Insgesamt ist die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft als stabil zu bewerten. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2023 nachzukommen. Wir beurteilen die Geschäftsentwicklung als günstig. Basierend auf der Wettbewerbssituation und unserer Marktstellung als eines der zehn größten Autohäuser im Rhein-Main-Gebiet, beurteilen wir die Entwicklung unseres Unternehmens als günstig. B.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen zur Chancen- und Risikosteuerung diverse Kennziffern unserer Deckungsbeitragsrechnung, die laufend überarbeitet und aktualisiert wird. Dabei werden vor allem die Umsatzentwicklung, das Betriebsergebnis je Abteilung und die Branchenentwicklung laufend überwacht und analysiert. Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Bruttogewinn in Relation zum Umsatz, verschiedene Deckungsbeiträge in Relation zum Umsatz, verschiedene Kostenarten in Relation zum Umsatz, sowie die Ergebnisse der operativen Abteilungen herangezogen. Externe, nichtfinanzielle Einflussfaktoren auf den Marktpreis und das Volumen, sind die Entwicklung der Nachfrage nach Fahrzeugen insgesamt und nach Modellen, die Entwicklung bei den Fahrzeugherstellern und deren Produktionsausstoß. Dieser ist wiederum beeinflusst durch globale Lieferketten an die Produktionsstätten, die durch geopolitische Unsicherheiten sowie konjunkturelle Gegebenheiten beeinflusst werden. Weitere nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, welche von der Autohaus M.A.X. GmbH gesteuert werden, sind eine Bevorratung eines abgerundeten Portfolios an Fahrzeugen. Diese nicht finanziellen Einflussfaktoren haben unmittelbar Einfluss auf unseren Absatz und Auftragsbestand. So ist der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag bei den Marken Audi, Volkswagen und Nutzfahrzeuge, im Neuwagenbereich gesunken. Gegenüber 2022, hat sich der Auftragsbestand von Kunden von 767 Fahrzeuge auf 809 leicht erhöht. B.4. Gesamtaussage Wir beurteilen den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 insgesamt als positiv. Wir bewerten unsere wirtschaftliche Lage für unser Unternehmen insgesamt als positiv. Die Liquiditätslage ist stabil; es sind keine Engpässe zu erwarten. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten, sowie die Rückstellungen, sind durch liquide Mittel, kurzfristige Forderungen und den Fahrzeugbestand gedeckt. Die Wettbewerbs- und Marktstellung unserer Gesellschaft beurteilen wir im Geschäftsjahr 2023 positiv und wir sehen einer weiterhin guten Entwicklung entgegen. C. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft betreibt zwei Betriebsstätten in Offenbach. D. Prognosebericht Insgesamt haben wir das Jahr 2024 bisher dazu genutzt und sehen es darüber hinaus als Chance, die Entwicklungen von 2023 fortzusetzen und kontinuierlich zu verbessern. Aufgrund der Performance in den Bereichen Sales und After-Sales erwarten wir weiterhin leicht steigende Umsätze im Jahr 2024 und ein ähnliches Ergebnis wie 2023. Auch die Liefersituation ist seit diesem Jahr, bei den Herstellern Audi und VW PKW zufriedenstellend, bei den VW-Nutzfahrzeugen, ist die Liefersituation wesentlich angespannter. Die daraus resultierenden negativen Ergebnisse konnten wir durch eine bessere Performance im Audi und VW PKW-Bereich verglichen mit 2023 kompensieren. Sollten sich im restlichen Jahr 2024 die Rahmenbedingungen, die Wirtschafts- und Branchenentwicklung, Inflation, Zinsen und regulatorische Anforderungen nicht wesentlich verschlechtern, erwarten wir wieder ein befriedigendes Jahresergebnis bei leicht gestiegenem oder gleichem Umsatz in allen produktiven Bereichen bei gleichbleibendem Kostenniveau. Die gesamtwirtschaftliche Lage in folgenden Jahren ist nur schwer einzuschätzen, zu viele Parameter sind nicht klar vorhersehbar. Wir sehen durchaus eine positive Entwicklung im Bereich After-Sales, solange die Zulassungen der rein batteriebetriebenen Fahrzeuge auf vergleichbarem Niveau bleiben. Vor allem die Ertragssäule Neuwagen kann wieder besser beeinflusst werden, weil die Modellpallette ausgeweitet wurde. Wir planen alle Ertragssäulen weiter professionell zu führen und geringfügig auszubauen, wobei unser Fokus weiterhin im After-Sales liegt. Sollte das Agenturgeschäft unserer Hersteller ausgebaut werden, so ist zu erwarten, dass die Umsatzerlöse im Neuwagenbereich bei gleichbleibendem Gewinn sinken, da wir erwarten, dass sich die Provisionen der Hersteller an den aktuellen Bruttomargen orientieren werden. Ansonsten werden die Umsätze wegen der zu erwartenden Preiserhöhungen der Hersteller weiter ansteigen, Personalkosten werden aufgrund des Fachkräftemangels ebenfalls weiter steigen, und auch die EDV-Kosten können sich den Kostensteigerungen nicht entziehen. Die Entwicklung des Zinsniveaus richtet sich nach den Entscheidungen der Zentralbank. All diese Kostensteigerungen müssen wir an unsere Kunden weitergegeben, um unser Ziel eines ausgewogenen Betriebsergebnisses ähnlich dem Jahr 2023 nachzukommen. Wesentliche Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen, sind voraussichtlich nicht erforderlich. E. Chancen- und Risikobericht E.1. Allgemeine Chancen und Risiken Wir beobachten die Marktentwicklung und die Transformationsprozesse innerhalb unserer Branche sehr genau und denken die notwendige Flexibilität zu haben, uns auch kurzfristig auf neue Rahmenbedingungen einzustellen. Grundsätzlich ergeben sich Chancen ebenso wie Risiken durch das Kundenverhalten und die Akzeptanz der Fahrzeugmodelle. Investitionen werden oftmals vom Hersteller vorgegeben und stellen Chancen dar, falls sie am Markt zu einer höheren Akzeptanz von Kunden führen oder zu besseren Finanzierungkonditionen. Mitarbeiterbildung und -verfügbarkeit stellen eine große Chance zur Erhöhung der Umsätze und Rentabilität dar. Der Fachkräftemangel stellt hier ein Risiko dar. Diesem begegnen wir durch einen hohen Bestand an Auszubildenden, die wir nach der Ausbildung übernehmen wollen. Zinssenkungen bieten eine Chance hinsichtlich der Absatzförderung und Einkaufsfinanzierung. Zinserhöhungen begegnen wir durch einen höheren Umschlagsfaktor. E.2. Spezielle Chancen und Risiken Der Prozess der Unternehmensnachfolge in der Familie ist weiter fortgeschritten. Herr Friedrich Jonak ist als Geschäftsführer zurückgetreten, bleibt aber der Geschäftsleitung weiterhin erhalten. Es bleibt weiterhin Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft, finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Risiken aus Leasing-Restwertabsicherungen werden weitgehend von Leasinggesellschaften, Herstellern oder Kunden getragen. Methoden zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit, sind fortlaufende Liquiditätsanalysen, die permanent an aktuelle Änderungen angepasst werden und als Basis für die Geldmitteldisposition dienen. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, sowie die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, werden dadurch minimiert. Die entsprechenden Finanzinstrumente kommen dabei wie zuvor bereits dargestellt zum Einsatz. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten, Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Aufgrund von Personalunion kommen auch bei der Tochtergesellschaft die gleichen Kontrollinstrumente zum Einsatz.
Offenbach am Main, den 30. September 2024 Autohaus M.A.X. GmbH Die Geschäftsführung Jürgen Zeiger Die Geschäftsführung Jan-Niklas Zeiger Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang 20231. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden davon-Vermerke an dieser Stelle gemacht. Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma Autohaus M.A.X. GmbH mit Sitz in Offenbach am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HR B 8739 eingetragen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (3-25 Jahre, lineare Methode) vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 250,00 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst. Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert zwischen 250,01 € und 1.000,00 € werden in einem Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Miet- und Vorführwagen werden linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten zum Nennwert angesetzt. Gründe für eine dauernde Wertminderung liegen nicht vor. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Hierbei erfolgt für die Fahrzeuge eine Einzelbewertung. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Bei der verlustfreien Bewertung von Gebrauchtfahrzeugen werden aktuelle Deutsche Automobil Treuhand GmbH-Schätzungen zu Grunde gelegt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind PKW und Nutzfahrzeuge an Kreditinstitute sicherungsübereignet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen vom Vorratsvermögen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Unverzinsliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Zur Ermittlung latenter Steuern werden temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge ermittelt und ggf. werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Für den Fall solcher Differenzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst, aktive und passive Steuerlatenzen würden verrechnet. Eine Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt grundsätzlich in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
* aktuellere Werte liegen nicht vor.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten ein Darlehen über EUR 280.000,00. Es hat eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren. Die weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Latente Steuern Es bestanden weder temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen noch steuerliche Verlustvorträge, so dass keine latenten Steuern zu bilden waren. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 669.921,08 enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns auf Seite 18. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Ansprüche aus Urlaub (TEUR 178 Vj.: TEUR 127), Gewährleistungsansprüche (TEUR 117 Vj.: TEUR 103) sowie Boni und Provisionen (TEUR 307 Vj.: TEUR 123) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in T€
Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 776 T€ (Vj.: 789 T€) und resultieren aus Gesellschafterdarlehen i.H.v. 774 T€ und Zinsen i.H.v. 2 T€. Sie haben in Höhe von 774 T€ eine Restlaufzeit von über 5 Jahren. Alle weiteren Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr bzw. von einem bis fünf Jahre. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen folgende Sachverhalte:
Es bestehen Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen bis zum Jahr 2028 mit einem Gesamtwert in Höhe von 20.671 T€ für 892 Fahrzeuge. Die Rückkaufpreise sind teilweise fest als auch variabel vereinbart. Risiken aus Verträgen mit fest vereinbarten Rückkaufwerten, die unter den zukünftigen Veräußerungspreisen der Fahrzeuge liegen können, sind weitgehend über die Restwertmodelle der Hersteller abgesichert. Rückstellungen für drohende Verluste waren daher nicht zu bilden. Die Mietverträge können zwischen 2024 und 2027 gekündigt werden, die Leasingverträge zwischen 2024 und 2025. Haftungsverhältnisse Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber der Volkswagen Bank GmbH besteht ein Haftungsverbund zwischen der Autohaus M.A.X. GmbH, der MAX-WEISS Auto GmbH, der Auto Kemmer Gesellschaft mit beschränkter Haftung und dem Autohaus Jürgen Zeiger Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Dabei handelt es sich um Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Zum 31.12.2023 bestanden in diesem Haftungsverbund Verbindlichkeiten gegenüber der Volkswagen Bank GmbH und den einzelnen Gesellschaften wie folgt: MAX-WEISS Auto GmbH: 147,4 T€ Auto-Kemmer Gesellschaft mit beschränkter Haftung: 816,1 T€ Autohaus Jürgen Zeiger Gesellschaft mit beschränkter Haftung: 0 T€ Die Liquidität ist gesichert und die Kreditlinien sind nicht ausgeschöpft, daher wird das Risiko der Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. Geschäftsführung Jürgen Zeiger, Kfz-Betriebswirt, Heusenstamm Friedrich Jonak, Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaft, Seligenstadt, bis zum 20. Dezember 2023, eingetragen im Handelsregister am 2. Februar 2024 Jan-Niklas Zeiger, Kfz-Betriebswirt Heusenstamm Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Gewinnverwendung / GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von 1.163.306,34 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Offenbach am Main, 30. September 2023 Jürgen Zeiger, Geschäftsführer Jan-Niklas Zeiger, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus M.A.X. GmbH, Offenbach am Main Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Autohaus M.A.X. GmbH, Offenbach am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus M.A.X. GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle. Die für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Sandra Vogt-Sasse.
Karben, 30. September 2024 Sandra Vogt-Sasse, Wirtschaftsprüferin |
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