Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 3150
Eingetragen
10.10.1996
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
Die Ver- und Bearbeitung von Papier und Kunststoffen sowie der Handel mit diesen bzw. von diesen abgeleiteten Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bernardus Johannes Reuling
Emmerich am Rhein
425.900 €
50.10%
Bernardus Reuling GmbH
Germany
424.100 €
49.90%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Reuling Papierverarbeitungs-GmbH

Emmerich am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Wirtschaftsbericht

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Produktion

Unser Betrieb ist vor allem auf die Verarbeitung von Papier spezialisiert. Wir gelten als moderne Schneide- und Formatfabrik, die alle Möglichkeiten der Verpackung, des Labelings, der Etikettierung, der Palettierung und Konfektionierung den Kunden bietet. Zusätzlich arbeiten wir mit ökologisch verantwortungsvollen Rohstoffen.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten gut auslasten.

Unsere Gesamtleistung stieg von EUR 30,0 Millionen auf EUR 40,8 Millionen.

Investitionen

Den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bildete Anschaffungen im Bereich des Fuhrparks, des Lagers sowie der Maschinen

Unsere wichtigsten Investitionsziele waren:

- Rationalisierung und Modernisierung der vorhandenen Kapazitäten

- Erweiterung der Produktionskapazitäten in den Wachstumsbereichen

- Kosteneinsparung durch den Einsatz neuer Fertigungsverfahren

Die Investitionen dienten überwiegend der Sicherung und dem Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit.

Bei den Sachanlagen handelt es sich um die üblichen Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Investitionsmaßnahmen wurden mit Eigenmitteln sowie mit Fremdmitteln finanziert.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Papier- und Zellstoffindustrie hat im Jahr 2023 einen deutlichen Rückgang bei Produktion und Absatz hinnehmen müssen. Wie der Verband DIE PAPIERINDUSTRIE mitteilt, ist die Aufholjagd nach den Corona Jahren gestoppt.

Im Jahr 2023 reduzierte sich die Produktion um 14% von 21,6 Millionen Tonnen auf 18,6 Millionen Tonnen, der niedrigste Stand seit zwei Jahrzehnten. Entsprechend verringerte sich der Umsatz sogar überproportional um 27% auf 15,5 Milliarden Euro.

War der Preisindex der gesamten Papierindustrie von 146,2 im Dezember 2022 noch auf 165,8 im Januar 2023 gestiegen, so fiel er bis Dezember auf 133,1 zurück.

Diese Entwicklung spiegelt auch eine übergeordnete wirtschaftliche Schwäche Deutschlands wider.

Die Papierindustrie gilt traditionell als Frühindikator für konjunkturelle Trends, da sie eng mit der Produktion und dem Konsum anderer Sektoren verknüpft ist. Die Rückgänge bei den beiden größten Hauptsorten Druck und Verpackung zeigen deutlich die gegenwärtige und anhaltende Wirtschaftsschwäche des Standorts Deutschland.

Sowohl der Rückgang in der Produktion mit 4,6% als auch des Preisindex von 176,5 (Januar2023) auf 142,7 (Dezember2023) war in dem Segment "Papier weder gestrichen noch überzogen" zu dem der Kopierpapierbereich gehört, am Geringsten.

Preisschwankungen im Rahmen konjunktureller Zyklen sind keine ungewöhnliche Entwicklung. Das jedoch im Zeitablauf die Anzahl der Unternehmen, die Werke und die Papiermaschinen kontinuierlich zurückgehen, hat für unser Geschäft eine wesentlich größere Bedeutung. Diese Entwicklung betrifft unter anderem den Bereich der Kopierpapiere in besonderem Maße, da diese papiertechnisch gesehen ein Massenprodukt mit entsprechend geringer Marge für die Produzenten sind. Gab es in der näheren Vergangenheit noch Befürchtungen, dass die Papierversorgung für unser Segment kritisch werden könnte, sind diese Bedenken durch die deutlich kostengünstigeren Produktionen ausländischer, vor allem außereuropäischen Fabriken, heute nicht mehr gegeben.

Im Zuge des Rückgangs der hauptsächlich europäischen Produktion aufgrund des gesamtwirtschaftlichen Verbrauchs wurden Produktionskapazitäten in den für den Kopierpapier relevanten Sorten in Höhe von mehreren 100.000 Tonnen dauerhaft stillgelegt.

Die sich daraus entwickelnde Konsequenz führte und führt im Zeitablauf bei RPV zu einer zusätzlichen Nachfrage der betroffenen Fabriken für deren Eigenmarken. Diese Dynamik hat gegen Ende des Geschäftsjahres 2024 zu einer deutlichen Steigerung der Aufträge für das darauffolgende Jahr geführt.

Insofern bedeutet die Reduzierung der Gesamtproduktion dieser Papiersorten in Deutschland für RPV ein interessantes zusätzliches Absatzpotential bei hochwertigen Neukunden.

Unverändert ist davon auszugehen, dass die Preis- und damit Ertragssituation wesentlich vom Preisniveau für Zellstoff (der weitaus bestimmenden Kostenart) abhängen wird. Zellstoff ist eine Commodity mit teilweise erratischen Preisbewegungen.

Das Jahr 2023 verlief für die Reuling Papierverarbeitungs GmbH erfolgreich.

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 115.191,09.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist zufrieden stellend und entspricht dem vergleichbaren Zeitraum des vorangegangenen Wirtschaftsjahres.

Die Umsatzerlöse stiegen von EUR 30,0 um EUR 10,8 auf EUR 40,8

Der Wareneinsatz lag bei 86,7 % (Vorjahr: 83,7 %).

Die Absatzmengen bewegten sich nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Auftragslage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Das Geschäftsjahr 2023 führte aufgrund der weiterhin hohen Tilgungen der mittelfristigen Finanzierungen der Unternehmensgruppe insgesamt zu einer weiteren Konsolidierung der Vermögenssituation. Da aufgrund der erzielten Ergebnisses der Gruppengesellschaften auch die Verrechnungskonten nennenswert zurückgeführt werden konnten, ergab sich hierdurch eine weitere Verbesserung der Vermögenslage.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres bestehen nicht.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 15,1 % gekennzeichnet.

38,8 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 45,61 %.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 38,3 % gekennzeichnet.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Unser Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 999 verringert.

Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Finanzlage

Dem Unternehmen stehen für die Abwicklung des bestehenden und zukünftigen Geschäftsumfangs ausreichende Kreditlinien zur Verfügung.

Veränderungen im Bankenkreis haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben.

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von Euro 13,6 auf Euro 12,6 verringert.

Bezogen auf die Bilanzsumme, das höhere Eigenkapital sowie die Einbeziehung des Rangrücktrittsdarlehens der Tochtergesellschaft Papimex beträgt die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr 2023 42,9 Prozent.

Währungsrisiken bestehen für das Jahr 2023 in zu vernachlässigender Größenordnung.

Die Liquiditätslage wird anhand des Cashflows beurteilt.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Ertragslage

Die Auslastung der Kapazität entsprach im Jahr 2023 den Planansätzen, so dass weiterhin die technischen Ressourcen im Bereich normaler Belastungen genutzt wurden.

Der nach wie vor hohe Anteil der Lohnausrüstung besteht weiterhin fort. Dadurch dass die nunmehr realisierte Produktivität das erforderliche Volumen zur Kostendeckung deutlich vermindert hat, wurden auch die Auswirkungen möglicher Auftragsschwankungen seitens der großen Kunden in der Lohnverarbeitung signifikant reduziert.

Unabhängig von Fragen einer gewissen Abhängigkeit von diesem Kundensegment - die jedoch in einem wesentlichen Umfang wechselseitig zu sehen sind und sich damit zu einem großen Teil nivellieren - rechtfertig die damit gesicherte Ertragsentwicklung weiterhin dieses Geschäftsmodell.

Durch verbesserte organisatorische Abläufe und die progressive Weitergabe der Kostensteigerungen konnten die Margen in der Lohnverarbeitung verbessert werden.

Durch geänderte Auszeichnungsvorschriften aufgrund von EU Vorschriften auch in Verbindung mit den FSC Regularien und im Zuge des Krieges in der Ukraine mussten sowohl ein nennenswerter Teil obsoleter Verpackung entsorgt werden, als auch Vormaterialien, für spezielle Kunden beschaffte Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Rollenware und Paletten anderweitig verwendet beziehungsweise veräußert werden. Dies führte zu entsprechenden Wertberichtigungen, die jedoch trotzdem aufgrund der außerordentlich guten Ertragslage ein noch den Vorjahren ähnliches Ergebnis ermöglichten.

Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Unser Risikomanagementsystem ist durch ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem ausgezeichnet.

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind

- die Risikosteuerung,

- das Risikocontrolling und

- das Risikoreporting.

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

- die Anwendung einheitlicher Richtlinien

- den Einsatz zuverlässiger Software

- Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- laufende Prüfungen durch interne Revision

- Abweichungsanalysen

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

- Maßnahmen zur Funktionstrennung

Zur Steuerung des allgemeinen Geschäftsrisikos wird bei Reuling Papierverarbeitungs-GmbH das Risikomanagement mittels Planungen, Kontrollen und Abweichungsanalysen durch monatliche bzw. quartalweise betriebswirtschaftliche Auswertungen mit entsprechenden Berichterstattungen durchgeführt.

Ausstehende Forderungen werden regelmäßig geprüft. Forderungsrisiken sind in der Regel durch Kreditversicherer oder andere geeignete Besicherungsmaßnahmen (Rollenware von Kunden bzw. daraus ausgerüstete Fertigware) abgesichert.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Im Produktionsbereich wird die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch kontinuierliche Verbesserungs- und Erweiterungsmaßnahmen reduziert.

Die Gesellschaft verzeichnet einen deutlichen Liquiditätsengpass in den letzten Jahren sowie auch in diesem Jahr.

Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt.

Zur Währungssicherung wurden ausschließlich Termin- und Optionsgeschäfte mit Banken, die eine hohe Bonität aufweisen, abgeschlossen.

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Reuling Papierverarbeitungs-GmbH hat sich mit den marktüblichen Umsatzrisiken auseinanderzusetzen, die bekannt sind und denen mit den aus heutiger Sicht richtigen Maßnahmen begegnet wird. Dabei ist insbesondere die generell konservativ ausgerichtete Handlungsweise als Schutz vor größtenteils risikobehaftete Geschäftsvorfällen anzusehen.

Des Weiteren entstehen Unsicherheiten aus:

- der weiteren konjunkturellen Entwicklung

- neuen innovativen Produkten

- Wechselkursrisiken

Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale

Unsicherheiten entstehen aus:

- verschärfenden gesetzlichen Auflagen

- gesellschaftsrechtlichen und gesellschaftsvertraglichen Verpflichtungen

Sonstige nicht bestandsgefährdende Risiken

mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Folgende Risiken beeinträchtigen die künftige Entwicklung des Unternehmens:

- Personal

-- überproportionale Entwicklung des Personalaufwands zum Umsatz

Nachfolgend aufgeführte externe Umweltfaktoren gefährdenden die Entwicklung des Unternehmens:

- Abhängigkeit von Lieferanten

- steigende Energiekosten

- sinkende Exportquoten

- Währungsrisiken

- steigende Rohstoffpreise

Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt.

- Liquiditätsengpässe

Prognosebericht

Die ersten fünf Monate des Geschäftsjahres 2024 sind positiv verlaufen und haben die prognostizierten Ergebnisse gebracht. Auch für das zweite Halbjahr erwarten wir, ein angemessenes positives Ergebnis erreichen zu können. Für das gesamte Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aus heutiger Sicht mit einem guten Ergebnis.

Besondere Risiken bezüglich der künftigen Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage bestehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) werden nicht betrieben.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.903.791,80 2.520.053,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 88.741,75 170.529,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3,00 3,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 88.738,75 170.526,00
II. Sachanlagen 471.358,50 406.300,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.199,00 57.997,50
2. technische Anlagen und Maschinen 275.853,00 227.115,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.306,50 121.187,50
III. Finanzanlagen 1.343.691,55 1.943.224,05
1. Beteiligungen 1.343.591,55 1.343.591,55
2. Sonstige Finanzanlagen 100,00 599.632,50
B. Umlaufvermögen 10.664.119,37 11.049.816,15
I. Vorräte 4.892.273,85 5.275.821,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.752.981,40 5.766.861,41
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.637.222,82 1.857.502,98
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.626.921,63 1.739.381,54
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.115.758,58 3.909.358,43
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.052.325,86 2.044.529,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.864,12 7.133,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.294,96 15.256,08
davon Disagio 138,35 393,82
D. Aktive latente Steuern 41.161,54 26.899,36
Summe Aktiva 12.613.367,67 13.612.024,64

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.828.769,82 4.713.578,73
I. Gezeichnetes Kapital 850.000,00 850.000,00
II. Gewinnvortrag 3.863.578,73 3.818.659,08
III. Jahresüberschuss 115.191,09 44.919,65
B. Rückstellungen 458.201,61 539.802,39
C. Verbindlichkeiten 7.326.396,24 8.358.643,52
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.475.617,23 3.283.566,09
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 638.309,42 585.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.212.469,59 4.490.077,43
Summe Passiva 12.613.367,67 13.612.024,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.600.076,41 5.043.184,86
2. Personalaufwand 2.363.183,21 2.123.232,49
a) Löhne und Gehälter 2.026.432,22 1.796.177,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 336.750,99 327.054,55
davon für Altersversorgung 5.113,29 4.722,02
3. Abschreibungen 210.023,91 194.874,69
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 210.023,91 194.874,69
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.581.856,87 2.400.737,06
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 331,27 258,13
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 101.866,75 117.672,12
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 246.437,92 212.508,87
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 172.591,96 151.153,22
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 14.262,18
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 3.020,64
8. Ergebnis nach Steuern 127.849,29 78.350,65
9. sonstige Steuern 12.658,20 33.431,00
10. Jahresüberschuss 115.191,09 44.919,65

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Reuling Papierverarbeitungs-GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Emmerich am Rhein
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kleve
Register-Nr.: 3150

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Zugänge des Geschäftsjahres werden pro-rata-temporis abgeschrieben.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen 250,00 Euro und 1.000,00 Euro liegen, wurden Sammelposten gebildet.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Gleichartige Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens wurden mit dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten

Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung.

Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung

Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt nach der Methode der eingeschränkten Marktbewertung. Hierzu werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkursen zum Abschlussstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) gesondert dargestellt.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3.679.247,49 EUR (Vorjahr: 3.783.911,46 EUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: Erträge aus der Reklamation hinsichtlich Übergrammaturen gegenüber eines Kunden

Ausschüttungssperre

In Höhe der aktivierten selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände besteht eine Ausschüttungssperre.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Bei den Sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um personalbezogene Rückstellungen und Prüfungskosten sowie um Rückstellungen im Bereich der Materialbeschaffung.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: Verbindlichkeiten aus Steuerzahlungen

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten, Restlaufzeiten und Besicherungen ist im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 41.161,54 EUR.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 434.774,74 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Verpflichtungen betreffen Leasing- und Mietverträge.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 32,00
leitende Angestellte 6,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 38,00

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten an: Herrn Bernardus Reuling, ausgeübter Beruf: Kaufmann

Gesamtbezüge der Organmitglieder

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
TEUR
Eigenkapital
TEUR
Papimex Papierhandel GmbH & Co. Kg, Emmerich am Rhein 100,00% 26 905
Verwaltungsgesellschaft Papimex mbH, Emmerich am Rhein 100,00% 2 85

Die Angaben beziehen sich auf den 31.12.2023 bzw. auf das Geschäftsjahr 2023.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Auf neue Rechnung werden 115.191,09 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Emmerich am Rhein

Anlage

- Anlagenspiegel

- Verbindlichkeitenspiegel

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Reuling Papierverarbeitungs-GmbH Papierverarbeitungs GmbH, Emmerich am Rhein

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 147.250,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.297.488,90 77.761,65 109.548,90
-50.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.444.738,90 77.761,65 109.548,90
-50.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 196.365,89 10.798,50
2. technische Anlagen und Maschinen 4.008.474,41 99.964,72 51.226,72
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.003.641,81 65.568,79 38.449,79
Summe Sachanlagen 5.208.482,11 165.533,51 100.475,01
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.343.591,55
2. sonstige Ausleihungen 599.532,50 -599.532,50
3. Genossenschaftsanteile 100,00
Summe Finanzanlagen 1.943.224,05 -599.532,50
Summe Anlagevermögen 8.596.445,06 243.295,16 210.023,91
-649.532,50
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3,00 3,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.738,75 170.526,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 88.741,75 170.529,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.199,00 57.997,50
2. technische Anlagen und Maschinen 275.853,00 227.115,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.306,50 121.187,50
Summe Sachanlagen 471.358,50 406.300,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.343.591,55 1.343.591,55
2. sonstige Ausleihungen 0,00 599.532,50
3. Genossenschaftsanteile 100,00 100,00
Summe Finanzanlagen 1.343.691,55 1.943.224,05
Summe Anlagevermögen 1.903.791,80 2.520.053,05

Verbindlichkeitenspiegel

Insgesamt davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Vorjahr
EUR
aktuell
EUR
unter 1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
gesichert durch
1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 3.283.566,09 2.475.617,23 763.110,89 1.462.506,34 250.000,00 bankübliche Besicherung
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistugen 4.273.519,50 3.864.015,32 3.864.015,32
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 585.000,00 638.309,42 53.309,42 585.000,00 Rangrücktritt
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
5. Sonstige Verbindlichkeiten 216.557,96 348.454,27 348.454,27
Summen 8.358.643,55 7.326.396,24 5.028.889,90 1.462.506,34 835.000,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Reuling Papierverarbeitungs-GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Reuling Papierverarbeitungs-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Reuling Papierverarbeitungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Emmerich am Rhein, 24.03.2025

Michael Lommen, Vereidigter Buchprüfer

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