EXERGEIA GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franz-Josef Manfred Pfeiffer seit 1.7.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
sonono GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023sonono GmbH, Königsallee 2b, 40212 DüsseldorfA. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Konjunkturperspektiven Preisbereinigt hat das Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr um 0,3% abgenommen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 war insbesondere durch die anhaltenden Krisen wie dem andauernden Ukraine-Krieg oder dem Nahost-Konflikt geprägt und ist ins Stocken geraten. Hinzu kam die Verunsicherung der Konsumenten durch das neue Heizungsgesetz. Die Prognose für 2024 ist weiterhin mit Unsicherheiten behaftet. Insgesamt wird ein Wirtschaftswachstum von lediglich 0,2 % für 2024 prognostiziert. Für das EZB-Zinsniveau wird ein Rückgang bis auf 3,25 % Ende 2024 und bis auf 2,5 % Ende 2025 prognostiziert. Die erwarteten Implikationen dieser Zinssenkung auf Nachfrage und Konsumausgaben - insbesondere Bau- und Renovierungsvorhaben in Deutschland - könnten durch das krisengeprägte Umfeld und Fachkräftemangel allerdings gedämpft werden. Entwicklung der Branche Der Online-Waren-Handel hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten als fester Absatzkanal etabliert und seine wesentliche Bedeutung im Jahr 2023 weiter manifestiert. Das Management glaubt, dass die relevanten Badprodukte in Deutschland in 2023 sich rückläufig entwickelt haben. Das Management geht auch im Jahr 2024 von einer eher negativen Marktentwicklung aus. Eine Erholung des bedeutenden Renovierungsmarktes wird nicht vor der 2. Jahreshälfte 2025 angenommen. 2. Ertragslage Das Rohergebnis betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 3.210 (Vorjahr: TEUR 3.945). Die Veränderung des Rohergebnisses resultierte aus dem Rückgang der Umsatzerlöse. Insgesamt reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.125 im Vorjahr um TEUR 16 auf nunmehr TEUR 1.109. Nach Berücksichtigung von Zinserträgen in Höhe von TEUR 100 sowie dem ertragsabhängigen Steueraufwand von TEUR 699 (Vorjahr TEUR 919) lautet der Jahresüberschuss auf TEUR 1.540. 3. Vermögenslage Die liquiden Mittel der Gesellschaft sind aufgrund des erzielten Gewinns erneut angestiegen und belaufen sich auf TEUR 9.127 (VJ TEUR 6.169). Der Gewinn des abgelaufenen Geschäftsjahres führen zu einer Erhöhung des Eigenkapitals auf TEUR 6.203. Die Eigenkapitalquote stieg damit erneut leicht an und beträgt jetzt starke 62,7%. Die sonstigen Vermögensgegenstände TEUR 735 (Vorjahr TEUR 1.291) betreffen im Wesentlichen aus an die Einkaufsgesellschaft geleisteten Anzahlungen auf bezogene Waren. Der Anstieg der liquiden Mittel um TEUR 2.958 resultiert aus dem erzielten Jahresüberschuss sowie höheren Kundenanzahlungen. Der Rechnungsabgrenzungsposten ist mit TEUR 2 weiterhin von untergeordneter Bedeutung. Die Steuerrückstellungen wurden nicht mehr gebildet (VJ TEUR 505), da die voraussichtliche Steuerschuld über Vorauszahlungen abgedeckt ist. Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 19 verringert und lauten nunmehr auf insgesamt TEUR 57. Sie betreffen im Geschäftsjahr Rückstellungen für Abschlusskosten, Archivierungsaufwand und ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten verteilen sich innerhalb des Bilanzausweises wie folgt: Der Bestand an erhaltenen Kundenanzahlungen wird mit TEUR 2.293 (Vorjahr TEUR 1.970) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 998 und lauten zum Jahresende auf TEUR 1.001, hiervon entfallen TEUR 952 auf Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen. Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten betreffen vergleichbar zum Vorjahr sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 337 (Vorjahr TEUR 264). Der Anstieg ist im Wesentlichen begründet durch einen Anstieg der zum Jahresende bestehenden Umsatzsteuerverbindlichkeit. B. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung/Prognosebericht 1. Entwicklung der Gesellschaft Die weitere Geschäftsentwicklung wird insgesamt weiterhin positiv beurteilt, auch wenn in den nächsten 1 - 2 Jahren weiterhin mit negativer Marktentwicklung zu rechnen ist. Diese Einschätzung begründet sich in der ständig zunehmenden Marktdurchdringung des Vertriebsweges Internet für den Sanitärhandel, der Positionierung des Unternehmens in diesem Marktsegment und einem gewissen Rückstau im Renovierungsbereich. Permanente Optimierungen der Geschäftsprozesse lassen erwarten, dass am künftigen Wachstum des E-Commerce weiterhin teilgenommen werden kann. Infrastrukturelle Voraussetzungen für ein weiteres nationales und internationales Wachstum werden unternehmensseitig derzeit geschaffen. Kurzfristig erwarten wir aufgrund der anhaltenden konjunkturellen Schwächen und der starken Käuferzurückhaltung einen leicht einstelligen Umsatzrückgang für das Jahr 2024. 2. Chancen der zukünftigen Entwicklung Für 2024 wird mit einem weiteren deutlichen Rückgang der Neubauinvestitionen gerechnet. Diese Entwicklung wird durch eine erwartete leichte Erholung des Sanierungsbereichs teilweise aufgefangen. Hier wird erwartet, dass die Nachholung aufgeschobener Maßnahmen zu einer teilweisen Belebung im Sanitärbereich führt. Diese weiterhin insgesamt günstige Prognose wird lediglich aufgrund des aktuellen Fachkräfte- und Nachwuchsmangels im Sanitärhandwerk eingeschränkt. 3. Risiken der zukünftigen Entwicklung Risiken des laufenden Geschäftes könnten sich weiterhin aus erheblicher Rohstoff- und Energieverteuerung, die signifikant die Kaufkraft beeinflussen, dem fortwährenden Ukraine-Krieg, ungünstigen politischen Entwicklungen insbesondere durch gestiegene Unsicherheiten der Immobilienbesitzer aufgrund der energiepolitischen Entwicklung zur Gebäudesanierung sowie einer konjunkturellen Abkühlung im Bereich des Neubaus von Ein- und Zweifamilienhäusern ergeben. Folge ist damit die verbundene Zurückhaltung im Konsumverhalten der Verbraucher. Insbesondere sind jedoch die weiteren möglichen Entwicklungen im Zusammenhang mit der EZB-Leitzins in den kommenden Monaten zu beobachten. Mögliche Implikationen der aktuellen Zinsentwicklung auf das allgemeine Kaufverhalten beziehungsweise das spezielle Kaufverhalten der Zielgruppe im Bereich des Wohnungs-/Immobilienmarkts könnten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen. Die Besonderheit des Internetvertriebsweges und die damit verbundenen Probleme im Bereich der Datensicherheit sowie des Angriffs auf Datenverarbeitungssystem stellen Risiken auf dem Vertriebsweg dar, denen mit ständiger Optimierung der Systeme zu begegnen ist.
Düsseldorf, 31. März 2024 gez. Franz-Josef Manfred Pfeiffer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023sonono GmbH, Königsallee 2b, 40212 Düsseldorf1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die sonono GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 86994 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die wahlweise in Bilanz oder Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gem. § 256a HGB bewertet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Jahresabschlusskosten, IHK-Beiträge, die Archivierung von Geschäftsunterlagen sowie ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen in den Folgejahren aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 10. 4. Sonstige Angaben Mitarbeiterzahlen Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren keine Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer ist Herr Franz-Josef Pfeiffer. Es wurden keine Geschäftsführerbezüge gezahlt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sowie Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.178.001,68 auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, 31. März 2024 gez. Franz-Josef Manfred Pfeiffer, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die sonono GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der sonono GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der sonono GmbH, Düsseldorf für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, den 14. Juni 2024 Muth
& Co. GmbH
gez. ppa. Lukas Geiger, Wirtschaftsprüfer gez. Marco Bug, Wirtschaftsprüfer |
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