good food Bavaria GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kevin Eberhardt seit 9.2.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 64.47% | |
Rainer Eberhardt | 31.58% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eberhardt GmbHLichtenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht gem § 289 HGB für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.20231. Grundlagen des Unternehmens Die Eberhardt GmbH ist seit 1978 im Handelsregister unter HRB 435, Amtsgericht Ansbach, eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die umfassende Edelstahlverarbeitung mit Schwerpunkt Fleischverarbeitung (Food-Press-Systems), Steelforming, und der Produktion von Ausrüstung der Fleischverarbeitung. Weiterhin wird Edelstahl-Design angeboten. Auftragsarbeiten im Bereich der Laser-Technologie, der Elektropolierung und der chemischen Beizung werden ebenfalls durchgeführt. Metallbau wie Geländer, Handläufe, Überdachungen, Tore, Wandverkleidungen und eine Spenglerei runden das Angebot für Industrie- und Privatkunden ab. Das Unternehmen beliefert Firmen- und Privatkunden in über 100 Länder der Welt. Grundgedanke ist weiterhin die Weiterentwicklung von Maschinen und maschinellen Anlagen für die Lebensmittelproduktion. Die seit Ende 2020 angepachtete und in Eigenregie betriebene Gaststätte mit großem Biergarten in Lichtenau konsolidiert sich weiterhin langsam. Fachpersonalmangel ist ein großes Problem. Die Öffnungszeiten wurden angepasst. Attraktive Angebote und Events sollen den Betrieb im Bewusstsein der Kunden verankern. Am Firmensitz in der Marktgemeinde Lichtenau werden 4 Werke betrieben. Ein weiteres Objekt in unmittelbarer Nachbarschaft wurde langfristig mit Kaufabsicht angemietet. Die GmbH beschäftigte in 2023 im Durchschnitt 80,50 Arbeitnehmer. Zum 31.12.2023 wurden 10 Auszubildende geschult. 2. Wirtschaftsbericht (§ 289 Abs. 1 HGB) - Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Für das gesamte Jahr 2023 ergaben die Berechnungen des Statistischen Bundesamtes einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Während private und staatliche Konsumausgaben wieder etwas gestiegen sind, gingen die Anlage-Investitionen deutlich zurück. Auch die Im- und Exporte waren in 2023 rückläufig. Preis-, Saison-, und Kalenderbereinigt wuchs das Bruttoinlandsprodukt jedoch im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent. Dies entspricht dem Wert der Erwartung für das Gesamtjahr 2024. Laut Branchenverband VDMA fehlen weiterhin branchenübergreifend Fachkräfte, was zu Abbau und Mangelauslastung von Produktionskapazitäten führt. Der Anteil der Unternehmer mit Marktneuheiten und Entwicklungen im verarbeitenden Gewerbe sank. Die aktuelle Wirtschaftskrise bedingt durch unsichere Energiekosten, Krisenherde weltweit und nach wie vor unterbrochenen Lieferketten lässt die Entwicklung im produzierenden Gewerbe und damit den Maschinenbau rückläufig sein bzw. stagnieren, während der Dienstleistungssektor anzieht. Nach Minusraten in den Vorjahren (2023 - 12 %) sind die Bestellungen 2024 von Maschinen und Anlagen in Deutschland zum ersten Mal wieder gewachsen (Inland 3 %, Ausland 13 %). Besonders Stark war die Steigerung aus den Nicht-Euroländern (+ 19 %). Die Aussicht auf eine Trendwende fehlt jedoch, da in den großen Absatzmärkten Europa, USA und China das Vertrauen in eine dauerhafte und globale Konjunkturerholung noch nicht vorhanden ist. Der Maschinenbau ist uneinheitlich davon betroffen. Innovationen, z.B. im Bereich von Klima- und Umweltschutz und im Militärbereich müssen das Zugpferd der Erholung sein. - Entwicklung der Eberhardt GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr Während Rohsteoffpreise sinken und die Verfügbarkeit wieder steigt, sind Elektrotechnik, Normteile aus EU und Asien zwar vorhanden, aber weiterhin teuer und langwierig in der Anschaffung. Energieintensive Prozesse werden in das Ausland verlagert (Fremdleistung) oder auf Eigenproduktion umgestellt. So wurden 2 PV-Anlagen fertiggestellt und eine eigene Anlage zur Stickstofferzeugung (2023) angeschafft. Kostenschwankungen bei der Versorgung werden dadurch vermieden. Durch den Umbau von Stammwerk I in der Eichendorffstraße zu einem Kundenzentrum wird den gestiegenen Reisekosten begegnet. Starke Messepräsenz und das gezielte Abfragen bei Kunden vermindern in diesem Bereich Personalbindung und Kosten. Lagerhaltung, von jeher hoch, ist vom Volumen weiterhin zwar identisch, die Wertigkeit ist jedoch nach den wieder fallenden Rohstoffpreisen geringer. Die Versorgung wird zunehmend auf Kontraktmengen umgestellt. Um dem Auftragsausfall aus Russland zu begegnen, müssen neue Märkte erschlossen werden. Es wurde ein Vertriebspartner mit vielen Niederlassungen weltweit eingebunden um die bisher nicht erschlossenen Märkte in Nord- und Südamerika und in Asien zu erreichen. Die Entwicklung von Edelstahlbaugruppen und Oberflächentechniken schreitet voran. Das elektrolytische Verfahren zum Plasmapolieren wird im Hinblick auf eine industrielle Nutzung umgesetzt. Die Neuentwicklungen in 2023 banden Material und Personal mit rund 1 Mio €. Aufgrund der soliden Finanzierung des Unternehmens und der Forcierung von Produktinnovationen ist die Existenz der Firma in der Zukunft gesichert. Der moderne eigene Maschinenpark optimiert die eigene Produktion, reduziert Abhängigkeiten von Lieferketten und minimiert Fehlerquellen. Die Sparte Food-Herstellung (Vegan) und deren Vertrieb wurde abgestoßen. 3. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage Der Umsatz fiel gegenüber dem Vorjahr 2022 um 18,82 % (T€ 2.311). Davon entfallen T€ 982 auf die stillgelegten Metzgereien. Die Endabrechnung der Überbrückungshilfe III ergab eine Rückzahlung i.H.v. T€ 33, die das Ergebnis belastet. Gleichzeitig wurden T€ 150 an Zuschüssen für Innovationen vereinnahmt. Die Personalkosten minderten sich um T€ 551. Das Abschreibungsvolumen ist um T€ 28 auf knapp T€ 859 gestiegen. Das zur Finanzierung der Investitionen in 2020 aufgenommene Darlehen wurde mit T€ 59 auf T€ 320 vertragsgemäß getilgt. Darlehen zur Finanzierung von Kfz bestehen mit einer Restschuld von T€ 177. Die Zinsaufwendungen i.H.v. T€ 20 sind jedoch in der Gesamtschau zu vernachlässigen. Die Steuerbelastung ist aufgrund des Verlustes gleich null. Geleistete Vorauszahlungen 2023 und Verlustrückträge wurden als Forderungen eingestellt. Die Planzahlen für 2023, welche von einem positiven Jahresergebnis von T€ 300 ausgegangen waren, konnten durch die Mittelbindung in die Entwicklung nicht erreicht werden. b. Finanzlage Die Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien war nicht notwendig. Die Eigenkapitalquote verringerte sich geringfügig auf 79,07 % (Vorjahr 79,84 %). Finanzielle Verpflichtungen wurden stets durch schnelle Zahlung unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Gewährleistungsbürgschaften bestehen zum Bilanzstichtag unverändert mit € 14.625,75. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme minderte sich um T€ 767 auf T€ 8.719 (8,80%). Anlagevermögen, Finanzanlagen und Vorräte betragen rund 72,29% (Vorjahr 67,49%) der Bilanzsumme. Alle erkennbaren Risiken sind über Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt. c. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als positiv ein. Die Umsätze steigen wieder an. Die Nachfrage zieht in 2024 an. Die Ergebnisentwicklung ist trotz des Krieges in der Ukraine, dem Unruheherd im Nahen Osten und der Reduzierung der Nachfrage von inländischen und Eu-weiten mittelständischen Metzgereien ("Metzgersterben") wieder steigend. Es ist die Transformation zum Maschinenbauer im Bereich der Fleischverarbeitung im Gange. Fleischtumbler zur Proteingewinnung und Geräte zum Injektieren wurden entwickelt. Patente für die neuen Verfahren schützen die Alleinstellung in Deutschland. Damit wurde eine neues Firmensegment geschaffen. Es folgten entsprechend neue Produktionsstrukturen und ein gesonderter Lageraufbau in dieser Sparte. Die Amortisation startet bereits im 1. Halbjahr 2024 mit dem Eingang von Bestellungen im Bereich Maschinenbau. Unproduktives Personal wird durch weitere interne Automatisierung abgebaut. Die Sparte Geländer und Balkone wurde zurückgefahren. Preissteigerungen werden nach Möglichkeit an den Kunden weitergegeben. Verbindlichkeiten werden weiterhin innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Die Begleichung von Forderungen innerhalb der Zahlungsziele wird durch ein Kontrollsystem unterstützt. Kurzfristige Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. Dem Risiko steigender Zinsen wird durch die langfristige Bankenfinanzierung und der fehlenden Notwendigkeit der Kontokorrentinanspruchnahme entgegengewirkt. Die bestehenden Ausfallrisiken bei Forderungen übersteigen nicht das branchenübliche Maß. Es wird im Zweifelsfall Vorkasse vereinbart. Risiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen im Jahresabschluss dokumentiert. Das Währungsrisiko ist nahezu null, da sämtliche Verträge in Euro fakturiert werden. 4. Voraussichtliche Entwicklung mit Chancen und Risiken Der Klimawandel, die Ukraine- und Nahost-Krise und die Folgen daraus forcieren weiterhin die zunehmende Technisierung von Produktionsstätten. Erhöhte Anforderungen der Kunden hinsichtlich Effizienz, Qualität und Service können von unserem Unternehmen praxisnah innovativ umgesetzt werden und damit die Nachfrage sichern. Das Segment Maschinenbau wird zunehmend breiteren Raum einnehmen. Der Verkauf von Maschinen zur Lebensmittelproduktion in Russland ist weiterhin nahezu null, da es in Teilen mit Sanktionen belegt ist. Auch die Effizienz der eigenen Produktion steht im Hinblick auf Ressourcenknappheit und den Personalmangel im Vordergrund. Es werden, soweit möglich, Arbeitnehmer aus EU und Drittländern beschäftigt. Ausbildung und Fortbildung sind weiterhin eine wichtige Aufgabe. Es wird versucht, die Anlagenauslastung zu optimieren und zu maximieren. Durch das Anwachsen der Weltbevölkerung steigt langfristig auch die Nachfrage auf den Märkten für effiziente Lebensmittel verarbeitende Maschinen. Insolvenzen in der Maschinenbaubranche führen außerdem zu einer Marktbereinigung. Die Stärkung der Vertriebsstrukturen durch Zusammenarbeit mit Globalplayern der Lebensmittelbranche stellt das Unternehmen breiter auf. Die Bewerbung von Ausführung von Fremdleistungen für andere Produktionsbetriebe verstärkt die Auslastung des Hightech-Maschinenparks. Wir erwarten langfristig wieder eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung auf lange Sicht beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Wegen der Ergebnisprognose für das Jahr 2024 verweisen wir auf den Nachtragsbericht im Anhang des Jahresabschlusses.
Lichtenau, den 30. Juni 2024und 27. Januar 2025 Eberhardt GmbH Kevin Eberhardt, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.20231. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Firma Eberhardt GmbH, Eichendorffstr. 5, 91586 Lichtenau, wird beim Amtsgericht Ansbach im Handelsregister unter der Nummer HRB 435 geführt. 1.1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Eberhardt GmbH, Lichtenau, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB und unter Beachtung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BiLRUG) sowie unter Beachtung des Bilanzzusammenhangs erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft wurden in 2023 im sechsten aufeinanderfolgenden Geschäftsjahr erreicht (Bilanzsumme/Zahl der Arbeitnehmer). Die Bilanz enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Bei den Vorräten des Umlaufvermögens erfolgten Umgliederungen innerhalb der Unterposition. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die dazugehörigen GuV-Positionen und die entsprechenden Vorjahreszahlen angepasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1.2. Bewertungsmethoden Bei der Bewertung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind die gesetzlichen Vorschriften beachtet worden. Sämtliche zu bilanzierende Vermögenswerte und Schulden wurden einzeln bewertet. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Zu den Methoden der planmäßigen Abschreibungen und zu der Ausübung von Bewertungswahlrechten werden nachstehende Angaben bei den einzelnen Posten der Bilanz gemacht. 2. Angaben zu Posten der Bilanz 2.1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bilanziert. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Finanzanlagen sind mit dem Nennwert bewertet. Die sonstigen Ausleihungen betreffen in voller Höhe Ausleihungen gegenüber Gesellschafter. Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, des Sachanlagevermögens und der Finanzanlagen ist aus dem Anlagengitter zu ersehen, das Bestandteil des Anhangs ist. 2.2. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu den Anschaffungskosten- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigerem Marktpreis gemäß § 255 Abs. 4 Satz 1 HGB angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert oder unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen zum Zeitwert angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. 2.3. Rückstellungen Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt § 253 Abs. 1 S. 2 HGB. Steuerrückstellungen existieren aufgrund des Verlustes nicht. Pensionsrückstellungen bestehen nicht. Für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten wurden sonstige Rückstellungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten u.a. Personalverpflichtungen sowie Gewährleistungen. 2.4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen € 1.138.663,75. Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben alle Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, aber weniger als fünf Jahre betragen € 403.435,05. Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten beträgt € 497.060,14; diese sind wie folgt gesichert: Selbstschuldnerische Bürgschaften zu gleichen Teilen durch die Gesellschafter sowie durch eine Buchgrundschuld. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Posten in Höhe von € 430,35, welche Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 3.575,86 €. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten keine Verbindlichkeiten gegenüber einzelnen Gesellschaftern. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB (Bankbürgschaften) bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von € 14.625,75 (§ 268 Abs. 7 Nr. 1 HGB). Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- bzw. Pachtverträgen von T€ 542 p.a.. 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Zuschüsse von T€ 150. 4. Sonstige Angaben Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 folgende Person bestimmt: Kevin Eberhardt, Metallbaumeister u. Betriebswirt, Sachsen b. Ansbach. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres Beschäftigten betrug gem. § 285 S. 1 Nr. 7 i.V.m. § 288 Abs. 1 Nr. 2 HGB 61,50 Lohnempfänger und 19,00 Gehaltsempfänger incl. leitende Angestellte ohne Geschäftsführer und Azubi. Insgesamt waren im Durchschnitt 43,75 Vollzeitkräfte ohne Geschäftsführer und Azubi, 6,50 Teilzeitkräfte und 30,25 Aushilfen gemeldet. Es besteht folgender Anteilsbesitz:
Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen den Verlust des Jahres 2023 mit dem Gewinnvortrag zu saldieren und auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht zu den Auswirkungen der globalen Krisenherde: Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde in einer Zeit aufgestellt, da weiterhin Krieg geführt wird und Unruheherde in Nahost bestehen. Die damit verbundenen weltweiten Sankionen stören die Lieferketten deutlich. Schwankungen bei Rohstoffpreisen und den Energiekosten sind nicht abschätzbar. Die Ertragssituation der Gesellschaft in 2024 ist unter diesen Umständen nach internen Umstrukturierungen wieder zufriedenstellend. Die bisher reduzierten internationalen Handelsbeziehungen werden wieder auf- und ausgebaut. Die Nachfrage erhöht sich wieder. Die neuen Entwicklungen führen zu zufriedenstellenden Bestellungen im Bereich Maschinenbau. Neue Märkte und Geschäftsfelder müssen dennoch weiterhin entwickelt werden, um Nachfragerückgängen in anderen Bereichen zu begegnen. Aufgrund der guten Ausgangslage hinsichtlich Eigenkapitalbasis und Liquidität der GmbH wird sich die Vermögens- und Finanzlage auch weiterhin als ausreichend darstellen. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss von T€ 70.
Lichtenau, den 30.06.2024 und 27.01.2025 Eberhardt GmbH Kevin Eberhardt, Geschäftsführer AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023Eberhardt GmbH, Lichtenau
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkWir weisen darauf hin, dass der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Eberhardt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Eberhardt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eberhardt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, den 27. Januar 2025 DÜNKEL
& KOLLEGEN GmbH
Dr. Karl-Heinz Schrenker, Wirtschaftsprüfer |
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