iProcess Technologies GmbH
Zum Industriepark 1, 19249 Lübtheen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dušan Sládek seit 16.8.2023 | Geschäftsführer |
Christian Friedrich Grodtmann seit 26.6.2020 | Geschäftsführer |
André van Eckendonk seit 19.3.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Aalberts Deutschland B.V. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Impreglon Engineering GmbHLübtheen OT JessenitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtDarstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2014 Wir sind Hersteller von Schweißbaugruppen für verschiedene Industrien mit den Schwerpunkten bei Fahrzeugen in der Transportlogistik, Komponenten für Industriewaagen und Messgeräte, Maschinen-Einhausungen aus Blech sowie Komponenten für die Medizintechnik, die pharmazeutische sowie Lebensmittel-Industrie. Wir fertigen und montieren an den Standorten Jessenitz und Wałcz/Polen. Die Maschinenbau Jessenitz GmbH (MBJ) hatte im Jahre 2013 die Impreglon Lasertechnik GmbH (ILT), mit damaligen Sitz in Schenefeld, auf sich verschmolzen. Zuvor wurde der Sitz der ILT nach Jessenitz verlagert. Im selben Jahr ist die Maschinenbau Jessenitz GmbH umfirmiert worden zur Impreglon Engineering GmbH. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der verschmolzenen Unternehmen hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 55 auf T€ 971 verbessert. In 2014 ist der Rohertrag um 11 % und das Jahresergebnis um T€ 896 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Verschmelzung und Eingliederung des Produktionsstandortes ILT GmbH, Schenefeld in den Standort Jessenitz, d.h. die teilweise Überführung des Maschinenparks, des Produktportfolios und des Kundenstamms, ist abgeschlossen. Die bis zum Ende des 3. Quartals 2014 anhaltend gute Konjunktur führte trotz Stagnation im letzten Quartal dazu, dass die Gesamtleistung im Plan liegt. Durch weitere Neukunden-Gewinnung liegt der Auftragsbestand in der Größenordnung eines Monatsumsatzes. Nachdem die Anlaufschwierigkeiten überwunden worden sind, wurde die mit einem übernommenen Großkunden getroffene Übergangsregelung, mit einem kleineren Auftragsvolumen die erwarteten Qualitäten in der zugesagten Lieferzeit zu produzieren, wieder in einen normalen Zustand überführt. Ende des Jahres 2013 konnten wir signalisieren, dass wir wieder größere Mengen für ihn produzieren können. Zur Kapazitätserweiterung in Jessenitz dient der fertiggestellte Neubau einer Fertigungshalle mit ca. 1.900 m² Produktionsfläche, und eine renovierte Halle in Polen mit ca. 1.000 m². Die im Vergleich zum Jessenitzer Standort günstigere Lohnstruktur in Polen ermöglicht es uns nach wie vor, den größer werdenden Preisdruck auszugleichen. Die Differenz zwischen den Lohnstrukturen ist gesunken. Die Strategie, in Wałcz nur höhere, immer wiederkehrende Stückzahlen zu fertigen ist richtig und wird weiterhin forciert. So fertigen wir dort u. a. Fahrzeugrahmen, Hubrahmen und Lastschlitten für die Flurförderindustrie, Einhausungen für Werkzeugmaschinen und Edelstahlelektroschränke für die Pharmaindustrie und die Lasertechnik. Sonderfertigungen in kleineren Stückzahlen und Sondereinzelfertigungen werden weiterhin in Jessenitz produziert. Wie schon erwähnt, haben wir auch am polnischen Standort die Produktionskapazitäten erhöht. Wir haben in Wałcz ein Grundstück, ca. 1 ha groß, mit alter Hallenbebauung gekauft, um uns die Wegerechte zwischen unseren beiden vorhandenen Grundstücken zu sichern. Die alte Halle wurde entkernt und zu einer Produktionshalle umgebaut, in der Strahlarbeiten und Brennschneidarbeiten durchgeführt werden. In der Wałczer Oberflächentechnik mit Pulverbeschichtungsanlage und Nasslackierkabine bearbeiten wir Aufträge für einen großen polnischen Kunden. Hier pulvern wir auch die Flurförderfahrzeugkomponenten, die in Wałcz gefertigt werden. Für den Transport nach Deutschland werden teilweise Sondertransportvorrichtungen eingesetzt, die Beschädigungen der gepulverten Oberflächen verhindern. In der neuen Produktionshalle wird die Produktion von hochwertigen Gehäusen für die Elektro- und Laserindustrie durchgeführt. Diese Gehäuse werden in der Halle geschweißt, geschliffen und poliert. Dazu wurde in 2014 in eine Absauganlage zur Beseitigung der Schweißrauchgase und der Schleifstäube investiert. Die Mitte 2014 ausgelaufene Preisbindung der Stahlpreise haben wir wiederum durch neue langfristige Preisfestschreibungen erneuern können. Unsere weiterhin gute Positionierung im Markt und unser Dienstleitungsangebot, durch das wir weitere Großkunden längerfristig an uns binden konnten, bestätigen auch weiterhin unsere Geschäftspolitik. Die zwei internationalen Standorte werden durch eine einheitliche Steuerung der Geschäftsprozesse durch das ERP-System CATUNO durchgeführt. Die zentrale Buchung, auch der polnischen Geschäftsvorfälle, über unser Lüneburger Steuerbüro, lassen eine einheitliche Steuerung der Produktionsprozesse, der Prozesse der Materialwirtschaft und der betriebswirtschaftlichen Belange zu. Lokale Abweichungen, wie z. B. das polnische Steuerrecht und die personalrechtlichen Besonderheiten werden durch ein Steuerbüro vor Ort durchgeführt und in der gesamtheitlichen Betrachtung integriert. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich durch den den Kauf des Grundstückes in Wałcz und des Hallenneubaus in Jessenitz mittelfristig verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten wurde durch die Wandlung von Fremdkapital in Eigenkapital in Form der Sacheinlage von Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 2.900 positiv beeinflusst. Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist und größtenteils unter Ausnutzung der vereinbarten Skonti beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Wirtschaftsauskunft "Creditreform" testiert uns eine "sehr gute Bonität" und ratet uns in ihre beste Kategorie AAA - BBB ein. Unsere Kapitalstruktur hat sich wie folgt verändert: Die Eigenkapitalquote hat sich von 41,3 % in 2013 auf 67,4 % in 2014 erhöht. Die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 9,1 %. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 8,0 % der Bilanzsumme. Die Zinsbindung dieser Verbindlichkeiten ist mittelfristig (2 - 7 Jahre). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 8,8 % der Bilanzsumme. Die Zinsbindung dieser Verbindlichkeiten ist variabel. Die Investition in die Hallenneubauten wurde zum größten Teil in den Jahren 2012 bis 2014 getätigt. Die Investition in den Neubau wird wiederum mit 25% gefördert. Hier liegt die abschließende Entscheidung des Landesförderinstitutes Mecklenburg-Vorpommern vor, die Förderung zu erteilen. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 1,9 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen um den Faktor 3,6 höher als die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen keine Pensionsrückstellungen. Langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert. Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Weiterhin sind wir durch unsere hervorragende Flexibilität ein geschätzter Lieferant bei unseren Kunden. Niedrigpreisprodukte werden von uns durch die Produktion in unserer Betriebsstätte im polnischen Wałcz angeboten, haben aber trotzdem entsprechende Deckungsbeiträge. Ab Jahresbeginn waren unsere Produktionskapazitäten voll ausgelastet. Um die weiterhin gesteigerten Nachfragen unserer Kunden bedienen zu können haben wir sowohl Fachpersonal in Jessenitz aufgebaut und geschult als auch Ausleihungen von Fachpersonal aus unserer polnischen Betriebsstätte durchgeführt. Wir fahren in mehreren Bereichen 2- und 3-Schichtbetrieb. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Im letzten Quartal stagnierte der Auftragseingang, zog aber am Ende des Jahres wieder an. Die Auslastung über das Jahr 2014 war überproportional hoch. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als zufriedenstellend zu bezeichnen. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Unsere Marktposition betrachten wir nach über 23-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit für den Jessenitzer Betrieb als gefestigt. Die neuen Produktionsbereiche in den Betriebsstätten Jessenitz und Wałcz/Polen wurden planmäßig weiter ausgebaut. Die Aktivitäten im Vertrieb konzentrieren wir auf die Bereiche Flurfördertechnik, Lebensmittel-, Pharma-Industrie, Einhausungen und Sicherheitskomponenten. Die Bindung an die vorhanden 10 Großkunden hat sich bewährt und wird weiter ausgebaut. Risikobericht Allgemeiner Risikobericht Die Gesellschaft hat geringe Währungsrisiken. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem aus Asien und Osteuropa, begegnen wir weiterhin durch verstärkte Serienproduktion in Wałcz/Polen. Die Integration der Betriebsstätte Wałcz hat sich weiterhin sehr stark verbessert. Die Betriebs- und Produktionsleitung liefern sehr gute Erfolge. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste deutsche Lieferanten zurück mit denen wir langfristige Lieferbeziehungen haben. Die Preisfixierung bei Stahl und Edelstahl ist bewährt und in 2014 bis weit ins neue Geschäftsjahr 2015 verlängert worden. Wir beziehen unseren Stahlbedarf über 5 Stahllieferanten. Unser Hauptlieferant liefert nunmehr direkt nach Wałcz. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist befriedigend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Investitionszulagen/-Zuschüsse bei Banken und Sparkassen. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Bei Kleinkunden im Profit-Center Beschichtungen und Edelstahl wird die Zahlungsmodalität "Vorkasse" angewendet, um hier die eventuellen Forderungsverluste zu minimieren. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Kredite durch den Gesellschafter und Bankkredite bei einer regionalen Sparkasse. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Prognosebericht Für 2015 rechnen wir mit einer positiven Entwicklung unseres Unternehmens und eines weiterhin positiven Konjunkturfortschritts. Durch diverse Projekte werden wir die Automatisierung bestimmter Fertigungsprozesse vorantreiben und somit die Kosten im Personalbereich effektiver gestalten. Die Erwartung in 2014 ein Umsatzwachstum von ca. 10% zu erreichen wurde mehr als erfüllt. Unsere Zugehörigkeit zur IMPREGLON SE, Lüneburg, seit 2008, hat sehr positive Auswirkungen auf Investitionen, Wachstum und Stabilität am Markt. Unsere Konzerndevise "One-Stop-Shop" wird auch zukünftig weiter für die Attraktivität der Impreglon Standorte aus Sicht unserer Kunden sorgen und lässt auch weiterhin erweiterte Auftragsvolumina erwarten. Aus der Übernahme der Impreglon SE durch die Aalberts Industries Gruppe werden keine wesentlichen Auswirkungen für die Impreglon Engineering erwartet. Die Ertragslage wird sich in 2015 aufgrund von Einsparungspotenzialen in den Betriebsstätten Jessenitz und Wałcz verbessern. Ein weiterer Aufwärtstrend in 2015 wird sich durch neue Produkte in den Bereichen Sicherheitskomponenten und neuen Einhausungskonzepten ergeben. Die Einführung des Mindestlohnes von 8,50 €/h führt dazu, das gesamte Lohnniveau anzuheben, um die Entlohnungsgerechtigkeit weiterhin aufrecht zu erhalten. Diese überproportionale, von der Politik aufoktroyierte Kostenerhöhung versuchen wir durch eingeleitete Preisanpassungen zu kompensieren. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse zu erwähnen. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft entwickelt für einen Großkunden neue Fahrzeugkomponenten für die Flurförderindustrie. Im Geschäftsjahr 2014 wurde ein Hubgerüst mit dem Arbeitsnamen GOLIATH entwickelt. Es ist das derzeit weltgrößte Hubgerüst in einem elektrobetriebenen Schubmaststapler. Ein von dem ESF (Europäischer Sozialfonds Deutschland) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsverbundprojekt mit dem Titel VERRED (Vertrauen in flexiblen Unternehmen - reflexiv, erfahrungsbasiert, dynamisch) eröffnete uns die Möglichkeit einer optimierten Personalführung. Das Projekt wurde im April 2014 erfolgreich abgeschlossen. Die Produktion von Wärmetauschereinheiten für kompakte Brennstoffzellen ist aufgenommen und die Vorserienfertigung in 2014 wurde soweit abgeschlossen, dass mit der Serienfertigung begonnen werden kann. Die Entwicklung von Sicherheitskomponenten für die Transportlogistik wurde in 2014 zur Serienreife abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit einer Universität testeten wir neue kombinierte Schweißverfahren zur verzugsarmen Herstellung von Profilen für Sonderanwendungen. Diese Verfahren stellten sich als ungeeignet für das Verschweißen von dickwandigen Profilen heraus und wurden für eine weitere Fertigung verworfen. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält Betriebsstätten in Jessenitz und Wałcz/Polen.
Jessenitz, den 8. Januar 2015 Rainer B. Studtmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2014I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft verfügt neben dem Hauptsitz in Jessenitz auch über eine Betriebsstätte in Walcz/Polen. Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2013 wurde die Impreglon Lasertechnik GmbH ("ILT"), Schenefeld, auf die Gesellschaft verschmolzen. Der Vorjahresabschluss enthält dementsprechend Sondereffekte aus der Verschmelzung und der damit verbundenen Stilllegung bzw. teilweisen Verlagerung des Standorts Schenefeld nach Jessenitz. Durch Gesellschafterbeschluss vom 10. Juni 2013 und Eintragung in das Handelsregister vom 27. August 2013 wurde die Gesellschaft von "Maschinenbau Jessenitz GmbH" in "Impreglon Engineering GmbH" umbenannt. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge der Gesellschaft einschließlich der Betriebsstätte in Walcz enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der im Rahmen der im Vorjahr erfolgten Verschmelzung mit der ILT übernommene Geschäfts- oder Firmenwert, der im Wesentlichen den Kundenstamm betrifft, wird entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer über 5 Jahre abgeschrieben. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410,00 wurden in voller Höhe sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die in den Jahren 2008 bis 2009 im Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst werden mussten, wurden entsprechend der gesetzlichen Vorschriften über fünf Jahre abgeschrieben. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden berücksichtigt, indem die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts um den Betrag des Zuschusses gekürzt wurden. Erhaltene Investitionszulagen wurden in voller Höhe erfolgswirksam vereinnahmt. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse wurden retrograd durch Abzug einer angemessenen Bruttospanne von den Verkaufspreisen ermittelt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Währungsumrechnung Im Jahresabschluss sind Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten aus der polnischen Betriebsstätte enthalten, die auf fremde Währung lauten. Diese wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Die Forderungen haben jeweils eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio in Höhe von TEUR 6,0. Das Stammkapital der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr mit Beschluss vom 20. November 2014 von zuvor TEUR 2.050 durch Sacheinlage von Gesellschafterdarlehen um TEUR 2.900 auf nunmehr TEUR 4.950 erhöht. Rückstellungen wurden insbesondere gebildet für Personalkosten in Höhe von TEUR 279, ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 125 sowie Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 30. Aufgrund des frühen Aufstellungszeitpunktes konnten die Verpflichtungen aus der Abrechnung der Löhne und Gehälter für Dezember 2014 nur geschätzt werden. Sie werden daher abweichend zum Vorjahr nicht in den sonstigen Verbindlichkeiten, sondern in den Rückstellungen für Personalkosten ausgewiesen (TEUR 118). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 1.090 gegenüber Gesellschaftern und entfallen auf sonstige Verbindlichkeiten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von TEUR 3.112 und durch Sicherungsübereignung von finanzierten Maschinen mit einem Restbuchwert von insgesamt TEUR 585 besichert. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze entfallen in Höhe von TEUR 12.180 auf Deutschland und in Höhe von TEUR 202 auf Polen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 32. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB bestanden am Abschlussstichtag nicht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis
wie folgt zu verwenden:
Die Ausschüttung an die Gesellschafter erfolgte bereits im Jahr 2014 als Vorabausschüttung. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung aufgestellt. Konzernzugehörigkeit Aalberts Industries N.V., Utrecht/Niederlande, ist das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Impreglon SE, Lüneburg , ist das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Konzernabschlüsse sind am jeweiligen Sitz der Mutterunternehmen erhältlich. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2014 durchschnittlich 181 (Vorjahr: 171) Mitarbeiter. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 30 und entfällt in Höhe von TEUR 16 auf Abschlussprüfungsleistungen sowie in Höhe von TEUR 14 auf andere Bestätigungsleistungen. Geschäftsführung Geschäftsführer ist Herr Dipl.-Ing. Rainer Studtmann, Lüneburg.
Jessenitz, den 8. Januar 2015 Rainer Studtmann, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Impreglon Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 8. Januar 2015 RSM
Altavis GmbH
Böge, Wirtschaftsprüfer Nockemann, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 8.1.2015. |
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