Beteiligungsgesellschaften
HASTRA - Service - GmbH
Dölauer Straße 84, 06120 Halle (Saale), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Hellmann seit 27.1.2022 | Geschäftsführer |
Holger Dietze seit 27.1.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
H***** D*****DIHE Beteiligungs-GmbH | 11.25% |
T***** H*******DIHE Beteiligungs-GmbH | 11.25% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
HASTRA - Service - GmbHEigenbeteiligung | 55.00% |
Investa Industrie-beteiligungs- und Beratungsgesellschaft mbH | 22.50% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 55.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HASTRA - Service - GmbHHalleJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die HASTRA-Service GmbH mit Sitz in Halle/Saale ist unter der Nummer HRB 200861 im Handelsregister beim Amtsgericht Stendal eingetragen. Rückwirkend zum 1. Januar 2023 wurde die Tochtergesellschaft HAGUSS GmbH, Halle/Saale, (100 %) auf die HASTRA-Service GmbH verschmolzen. Gemäß § 24 UmwG erfolgte die Verschmelzung durch Buchwertfortführung (Buchwertverknüpfung). Der Verschmelzungsgewinn wird unter den Erträgen aus Beteiligungen ausgewiesen. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie gemäß § 42 GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang sowie den Lagebericht. II. Erläuterungen zu den Bewertungs- und Ausweisvorschriften Allgemein Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge enthalten. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wird nach § 284 HGB vorgenommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten. Aktivseite Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die abnutzbaren Gegenstände des Sachanlagevermögens werden um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Grundlage der planmäßigen linearen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800 netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Aus Gründen der Zugehörigkeit sowie der Fristigkeit wird ein Guthabenkonto eines Kreditinstitutes aus dem Umlaufvermögen in die Ausleihungen des Anlagevermögens umgruppiert. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, sofern die Wertminderung dauerhaft ist. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Vermögensgegenstände, die dem Deckungsvermögen der Pensionsverpflichtung dienen, sind zum Zeitwert bewertet. Vermögensgegenstände, die dazu dienen Altersvorsorgeverpflichtungen zu decken und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, werden zwingend mit der Rückstellung der Verpflichtungen saldiert. Da der Wertansatz der Rückstellung den beizulegenden Zeitwert dieser Vermögengegenstände übersteigt, wird dieser Posten erstmals in 2023 als Pensionsrückstellung auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Einen Teil der saldierten Betrachtung liegt gemäß § 246 Abs. 2 HGB das versicherungsmathematische Gutachten der Nürnberger Business Beratungs GmbH zugrunde. Von dem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktive latente Steuern nicht auszuweisen hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht. Passivseite Das Eigenkapital ist gem. § 266 Abs.3 HGB gegliedert und wird zum Nennbetrag angesetzt. Der Zeitwert der an den Berechtigten verpfändeten Rückdeckungsversicherung - Lebensversicherung der Nürnberger Versicherungsgruppe - sowie das verpfändete Bankguthaben der Saalesparkasse bilden das Deckungsvermögen. Hierbei handelt es sich um die fortgeschriebenen Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände gem. § 246 Abs.2 Satz 2 HGB. Die Pensionsverpflichtung wurde mit dem Deckungsvermögen verrechnet. Die folgende Tabelle zeigt die in der Bilanz verrechneten Beträge:
Der gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB zu ermittelnde Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt am 31.12.2023 3.037 EUR. Bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtung nach der Projected Unit Credit Method wurde die Heubeck-Richttafel 2028 G, ein Rechnungszins von 1,82 % p.a., eine Gehaltsdynamik von 0,00 % p.a. sowie eine Rentendynamik von 1,84 % p.a. zur Berechnung verwendet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Pensionsverpflichtung wurde mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Aktivseite Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das Guthaben des Kontos-Nr. 1901453967 der Saalesparkasse in Höhe von 270.041,11 EUR dient ausschließlich der Finanzierung des Pensionsvertrages. Da kein Überhang von Deckungsvermögen über den Wert der Pensionsverpflichtung mehr vorliegt, erfolgt in 2023 kein Ausweis des "Aktiven Unterschiedsbetrages". Der Verpflichtungsüberhang wird als Pensionsverpflichtung ausgewiesen. Passivseite In 2021 hat die HASTRA-Service GmbH 55% ihrer Anteile selbst erworben. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für Tantieme, Urlaub und Gewährleistung. Die Restlaufzeit der passivierten Verbindlichkeiten ist wie folgt:
Bankkredite und sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Mietkauf-Gesellschaften und Banken in Höhe von T€ 1.135,7 sind durch Sicherungsübertragung der Kreditobjekte besichert. Die Restlaufzeit der passivierten Verbindlichkeiten mit Sicherungsübertragung:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere Erträge aus Anlagenabgängen (T€ 42,0), Erträge aus Auflösung von Rückstellungen (T€ 32,2), verrechnete Sachbezüge (T€ 43,5), Erträge aus Erstattungen sowie Versicherungsentschädigungen (T€ 16,8). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf KfZ-Kosten (T€ 933,2), Müllbeseitigung (T€ 152,4) sowie Versicherungen und Abgaben (T€ 117,6). V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB für das Geschäftsjahr bestehen in Höhe von T€ 199,0 für Avale innerhalb des Universalkreditrahmens der Saalesparkasse. Den Avalverpflichtungen liegen vereinbarte Sicherheiten in gleicher Höhe zugrunde. Bestellobligo Zum Stichtag besteht ein Bestellobligo von T€ 193. Geschäftsführer Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Prokuristen im Berichtsjahr waren nicht bestellt. Die Angaben der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wurden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 69 gewerbliche Arbeitnehmer, 21 Angestellte sowie 3 Auszubildende somit insgesamt 93 Mitarbeiter beschäftigt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Die weitere Entwicklung von Inflation und Konjunktur werden wesentliche Herausforderungen für die HASTRA-Service GmbH und ihre Tochterunternehmen mit sich bringen. Dabei wird es entscheidend sein, wie die Kostensteigerungen im Material-, Treibstoff- und Energiebereich durch die Vertragsgestaltung an die Kunden weitergegeben werden können.
Halle/Saale, 17. September 2024 Holger Dietze, Geschäftsführer Tobias Hellmann, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS1. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HASTRA-Service GmbH, Halle - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Der Jahresabschluss entspricht den, für Kapitalgesellschaften geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Der Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. 2. Grundlage für die Prüfungsurteile und Verantwortung des Abschlussprüfers Wir sind von der HASTRA-Service GmbH unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen Berufspflichten erfüllt. Wir führen unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durch. Dementsprechend richten wir unsere Prüfung darauf aus, Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht zu identifizieren und zu beurteilen. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen berücksichtigen wir die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler. Im Rahmen der Prüfung beurteilen wir die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben. Außerdem führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis geeigneter Prüfungsnachweise beurteilen wir dabei insbesondere die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus den von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen. Den Umfang der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen, erörtern wir mit den für die Überwachung verantwortlichen Organen. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. 3. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und dafür, dass der Jahresabschluss ordnungsgemäß ist und unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich dafür, dass der Lagebericht den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht.
Halle, 20. September 2024 WRT
Revision und Treuhand GmbH
Bastian, Wirtschaftsprüfer Lagebericht 2023I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Das Unternehmen ist in den Bereichen Straßenbau, Baustellenservice, Verkehrstechnik, Winterdienst und sonstiger Straßenservice tätig. Der reale baugewerbliche Umsatz in Sachsen-Anhalt im Jahr 2023 sank im Vergleich zum Jahr 2022 um 3,2 %. Der Rückgang wurde stark von dem öffentlichen Hochbau beeinflusst. Hier liegt der Rückgang bei 25,5 %, wobei der gewerbliche und industrielle Tiefbau einen Anstieg von 8,2 % verzeichnen kann. (Quelle: statistik.sachsen-anhalt.de/daten-und-veroeffentlichungen/pressemitteilungen; Nr.041 aus 02/2024) Zu den wesentlichen Steuerungsgrößen der HASTRA-Service GmbH gehören die Gesamterlöse und der Jahresüberschuss. Die Gesamterlöse wurden um 15,9 % gesteigert. Es wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 1.446 und damit eine Erlösrentabilität von 11,4 % erzielt. Beide Werte liegen damit über der Vorjahresplanung. Das positive Gesamtergebnis basiert vor allem auf den Ergebnissen der Bereiche Bau, Verkehrssicherung und Service. Die Rohertragsquote von 73,6 % liegt auf dem hohen Niveau des Vorjahres und über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 72,1 %. Die Wertschöpfung je Arbeitsstunde betrug 81,52 EUR/h. Der Umsatz je Beschäftigten in unserer Firma lag mit 130,85 TEUR leicht unter dem Niveau des Vorjahres und unter dem Umsatz des Bauhauptgewerbes je Beschäftigten in Sachsen-Anhalt mit 173,93 TEUR. Die Gesamtkosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 12,4 Prozentpunkte. Das Ergebnis vor Steuern stieg gegenüber dem Vorjahr um 44,1 Prozentpunkte und der Jahresüberschuss um 53,5 %. Die Reichweite des Auftragsbestandes des Unternehmens betrug am 11. April 2024 4,3 Monate. Nach dem Konjunkturbericht der Bauindustrie Ost betrug der Auftragsbestand zum gleichen Zeitpunkt 3,4 Monate. II. Lage des Unternehmens Die Gesellschaft weist durch die Thesaurierung von Gewinnen in den letzten Jahren eine stabile Vermögens- und Finanzlage aus. Die Eigenkapitalquote stieg auf 34,1 %. Der Bestand an liquiden Mitteln zum 31.12.2023 mit einem Betrag von 2.508 TEUR lag um 25,3 % über dem des Vorjahres. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen stieg gegenüber dem Vorjahr um 78,4 % auf 2.927 TEUR. Das Investitionsvolumen betrug im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 853 TEUR. Es verteilt sich auf 2,5 TEUR für EDV-Sofware, 800 TEUR für Sachanlagen und 50 TEUR für Festgeldanlagen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen sanken gegenüber dem Vorjahr um 4,1 %. Die Debitorenlaufzeit für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug im Wirtschaftsjahr 69 Tage. Im Wirtschaftsjahr wurden Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 149 TEUR erzielt. Es stammen 134 TEUR aus dem Verschmelzungsgewinn mit der HAGUSS GmbH. Der Personalbestand betrug im Jahresdurchschnitt 95 Mitarbeiter einschließlich fünf Auszubildende. Das zur Verfügung stehende Arbeitsvermögen stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,9 %. Das Unternehmen unterhält eine Niederlassung für Verkehrssicherung in der Landeshauptstadt Magdeburg, die zentral von der Hauptgeschäftsstelle geführt wird. Forschung und Entwicklung wird in der Gesellschaft nicht betrieben. III. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. IV. Zukünftige Entwicklung, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Durch das sehr gute Ergebnis des Jahres 2023 und das anhaltende Abschmelzen der Verbindlichkeiten konnte die Eigenkapitalquote von 25,6 % auf 34,1 % gesteigert werden. Das Ziel muss weiterhin sein, die Eigenkapitalquote zu steigern. Durch die Verschmelzung der HAGUSS GmbH mit der HASTRA-Service GmbH und der Einstellung weiterer Mitarbeiter aus dem freien Markt konnte der Personalbestand von 85 auf 95 Mitarbeiter erhöht werden. Weiterhin bleibt die Aufgabe neues Personal für die HASTRA-Service GmbH zu gewinnen, um das anstehende altersbedingte Ausscheiden von Arbeitskräften bereits im Voraus zu kompensieren. Das abgelaufene Wirtschaftsjahr 2023 ist beim Umsatz und beim operativen Betriebsergebnis das beste Geschäftsjahr der HASTRA-Service GmbH. Es ist gelungen die gestiegenen Material- und Personalkosten durch erhöhte Preise nicht nur zu kompensieren, sondern den Ertrag weiter zu steigern. Der Auftragsbestand bildet eine gute Grundlage für die erfolgreiche Fortsetzung der Arbeit. Dennoch gilt es weitere Aufträge, speziell im Bereich Gussasphalt zu akquirieren. Die größten Probleme des Wirtschaftsjahres 2023 waren die anhaltende instabile geopolitische Lage mit dem andauernden Krieg in der Ukraine und seit Oktober 2023 auch in Israel und Gaza, die unbeständigen Energiepreise, die rückläufige Baukonjunktur, die weiterhin langen Lieferzeiten bei Ersatzteilen, Maschinen und Fahrzeugen sowie der weiterhin akute Fachkräftemangel. Es sind keine Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 erwartet die HASTRA-Service GmbH Umsatzerlöse und das Jahresergebnis leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023.
Halle, den 17. September 2024 Holger Dietze, Geschäftsführer Tobias Hellmann, Geschäftsführer Anlagespiegel zum 31.12.2023
Bilanz zum 31.12.2023Aktivseite
Passivseite
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
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