FK Verwaltungs GmbHLiquidiert

70469 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 783992
Vorher
"Ad acta" 1113. Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
30.7.2020
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens und das Erwerben und Halten von Beteiligungen an anderen Unternehmen im Bereich von Herstellung und Vertrieb von Lacken aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Adrian Paul Leschnik
seit 15.3.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FK Verwaltungs GmbH

Stuttgart (vormals: Hamburg)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

PROTOKOLL der Gesellschafterversammlung

der Friedrich Klumpp GmbH & Co. KG Woodcoatings, Stuttgart

vom: 17.01.2022
Teilnehmer: Herr Dr. Arne Deußen (als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der FK Verwaltungs GmbH)

Hinsichtlich der Einberufung und der Durchführung der Gesellschafterversammlung wurde auf alle Formen und Fristen verzichtet.

Die Gesellschafterversammlung beschloss einstimmig:

Gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB wird für den Jahresabschluss des am 31.12.2021 endenden Geschäftsjahres von einer Offenlegung des genannten Jahresabschlusses gemäß § 325 HGB abgesehen. Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 Nr. 1 - 5 HGB sind einzuhalten.

Damit ist die Gesellschafterversammlung geschlossen.

 

Stuttgart, den 17.01.2022

FK Verwaltungs GmbH

vertreten durch Herrn Dr. Arne Deußen

PROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der Klumpp Coatings GmbH, Stuttgart

vom: 17.01.2022
Teilnehmer: Herr Dr. Arne Deußen (als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Friedrich Klumpp GmbH & Co. KG Woodcoatings)

Hinsichtlich der Einberufung und der Durchführung der Gesellschafterversammlung wurde auf alle Formen und Fristen verzichtet.

Die Gesellschafterversammlung beschloss einstimmig:

Gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 1 HGB wird für den Jahresabschluss des am 31.12.2021 endenden Geschäftsjahres von einer Offenlegung des genannten Jahresabschlusses gemäß § 325 HGB abgesehen. Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 Nr. 1 - 5 HGB sind einzuhalten.

Damit ist die Gesellschafterversammlung geschlossen.

 

Stuttgart, den 17.01.2022

Friedrich Klumpp GmbH & Co. KG Woodcoatings

vertreten durch Herrn Dr. Arne Deußen

DIGITALES LESEEXEMPLAR

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Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.103,14 48.400,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 571.926,70 573.679,70
2. technische Anlagen 857.907,47 739.668,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.742,99 307.135,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.000,00 0,00
1.800.577,16 1.620.483,88
1.836.680,30 1.668.884,82
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.346.592,99 3.997.566,04
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 75.350,41 81.268,04
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.489.323,00 2.786.027,11
4. geleistete Anzahlungen 275.472,35 15.637,23
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -16.176,77 0,00
11.170.561,98 6.880.498,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.505.949,87 2.638.096,60
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 164.537,82
3. sonstige Vermögensgegenstände 547.032,40 521.105,79
3.052.982,27 3.323.740,21
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.534.960,59 1.837.797,58
15.758.504,84 12.042.036,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 131.945,73 117.735,41
D. Aktive latente Steuern 113.700,61 162.843,38
17.840.831,48 13.991.499,82

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.965.800,00 4.800.000,00
III. Gewinnvortrag 1.928.901,46 1.928.901,46
IV. Konzernjahresfehlbetrag -77.350,91 0,00
V. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnungen 332.477,84 -0,03
7.174.828,39 6.753.901,43
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 653.800,55 767.227,78
2. sonstige Rückstellungen 808.887,38 674.045,20
1.462.687,93 1.441.272,98
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.720.260,36 2.116.699,03
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.830.955,81 1.666.340,84
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.624.334,11 0,01
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.026.724,88 2.013.285,53
9.202.275,16 5.796.325,41
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.040,00 0,00
17.840.831,48 13.991.499,82

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021

EUR EUR
1. Umsatzerlöse 34.356.836,32
2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen und fertigen Erzeugnissen 1.016.138,94
3. sonstige betriebliche Erträge 846.705,08
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -21.226.633,02
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -276.988,84 -21.503.621,86
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.364.717,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.143.608,12 -8.508.325,68
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -325.306,44
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -5.466.143,60
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.668,94
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -96.375,98
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -305.520,11
11. Ergebnis nach Steuern 21.055,61
12. sonstige Steuern -98.406,52
13. Konzernjahresfehlbetrag -77.350,91

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

A. Allgemeine Angaben zum konsolidierten Abschluss

Die FK Verwaltungs GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist noch im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 163844 eingetragen. Die Sitzverlegung nach Stuttgart-Feuerbach ist beantragt.

Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde entsprechend den Konzernrechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzernbilanz und die Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen der § 266 bzw. § 275 HGB gegliedert, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt wurde.

Der Stichtag der in den Konzern einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2021.

Da der Konzern erst zum 31. Dezember 2020 entstanden ist, ist dies auch der Erstkonsolidierungszeitpunkt. Dementsprechend liegen (außer für die Bilanz) keine Vorjahreswerte vor.

B. Angaben zum Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der FK Verwaltungs GmbH alle Gesellschaften einbezogen, bei denen die Voraussetzungen gemäß § 290 Abs. 2 bis 4 HGB erfüllt sind und die für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht von untergeordneter Bedeutung (§ 296 Abs. 2 HGB) sind.

Der Konsolidierungskreis besteht neben der FK Verwaltungs GmbH * aus den folgenden Unternehmen:

Name und Sitz des Unternehmens Beteiligungsquote
Tochterunternehmen gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB:
Friedrich Klumpp GmbH & Co. KG Woodcoatings, Stuttgart * 100%
Tochterunternehmen gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB:
Klumpp Coatings GmbH, Stuttgart * 100%
Tochterunternehmen gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB:
Klumpp Woodcoatings (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China 100%
Tochterunternehmen gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB:
Klumpp Coatings Vietnam Ltd., Ho Chi Min City/Vietnam 100%
Tochterunternehmen gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB:
Klumpp Coatings do Brazil Ltda., Curitiba/Brasilien 100%
Tochterunternehmen gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB:
P.T. Friedrich Klumpp Woodcoatings Indonesia, Semarang/Indonesien 100%

* Inanspruchnahme der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB

C. Konsolidierungsgrundsätze

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden einheitlich in Anwendung der §§ 297 ff. HGB i.V.m. §§ 252 ff. HGB bewertet.

Die Vermögens- und Schuldposten der einbezogenen ausländischen Gesellschaften wurden am Bilanzstichtag zum Stichtagskurs bewertet. Für die Währungsumrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Durchschnittskurse zugrunde gelegt. Das Eigenkapital wurde zu historischen Anschaffungskosten bewertet. Die Differenzen aus der Währungsumrechnung wurden erfolgsneutral behandelt und im Konzerneigenkapital im Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Gesellschaften erfolgte gemäß § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der konsolidierten Unternehmen, bewertet zum Zeitpunkt ihres erstmaligen Einbezugs in den Konzernabschluss (Zeitpunkt des Erwerbs oder Gründung). Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der FK Verwaltungs GmbH, Friedrich Klumpp GmbH & Co. KG Woodcoatings, Klumpp Woodcoatings (Shanghai) Co., Ltd., Klumpp Coatings Vietnam Ltd., Klumpp Coatings do Brazil Ltda., P.T. Friedrich Klumpp Woodcoatings Indonesia und Klumpp Coatings GmbH war der 31. Dezember 2021 (erstmalige Aufstellung und damit Einbeziehung in den Konzernabschluss).

Die im Rahmen der erstmaligen Kapitalkonsolidierung entstandenen aktivierten Unterschiedsbeträge (§ 301 Abs. 3 HGB) wurden im Rahmen einer Purchase Price Allocation identifizierten immateriellen Vermögensgegenständen zugeordnet und über eine Nutzungsdauer von bis zu 15 Jahren abgeschrieben. Der verbleibende Betrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert behandelt und über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Die Einschätzung der Abschreibungsdauer erfolgt auf der Grundlage des zukünftigen Nutzens des Geschäfts- und Firmenwertes. Die aus der Erstkonsolidierung resultierenden passiven Unterschiedsbeträge wurden erfolgswirksam vereinnahmt bzw. infolge der Erstkonsolidierung auf den Konzernabschlussstichtag 31. Dezember 2021 erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der konzerninternen Aufwendungen und Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Zwischenergebnisse nach § 304 HGB aus dem konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr wurden unter Berücksichtigung von Steuerabgrenzungen eliminiert.

D. Angaben zum Konzernabschluss

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss der FK Verwaltungs GmbH einbezogenen Unternehmen sind einheitlich nach den bei der FK Verwaltungs GmbH angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die auf die vorhergehenden Jahres- und Konzernabschlüsse angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten.

Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen kam generell die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 sind im Erwerbsjahr voll abgeschrieben worden; aus Vereinfachungsgründen wurde im Anlagenspiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieses durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderten Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nennwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt.

Die Steuerrückstellungen weisen die voraussichtlich zu leistenden Beträge aufgrund der zu erwartenden Veranlagungen aus.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden bei Zugang mit dem Devisenkurs umgerechnet. Die Umrechnung zum Bilanzstichtag erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs.

Für die Ermittlung latenter Steuern wurden die Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen beruhen, mit dem Steuersatz der FK Verwaltungs GmbH bewertet. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen.

E. Angaben zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Dem Anlagenspiegel sind auch die Abschreibungen des Berichtsjahres zu entnehmen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände weisen eine Laufzeit von weniger als einem Jahr auf.

Die Passiva enthalten TEUR 168 Verbindlichkeiten aus Steuern und TEUR 21 Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Übersicht (alle Zahlen in TEUR):

Gesamtbetrag 31.12.2021 Restlaufzeit
bis 1 Jahr über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.720 2.688 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.831 1.831 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.624 1.624 0
sonstige Verbindlichkeiten 2.027 1.150 0
9.202 7.293 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 1.000 durch eine Grundschuld gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 1.178 aus Darlehen. Darüber hinaus bestehen sie aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 446 enthalten.

Gemäß § 256a HGB werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Gewinne werden berücksichtigt, soweit sie Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen.

Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzposten:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Latente Steueransprüche
Vorräte 102 151
Rückstellungen 12 12
Latente Steueransprüche (Saldo) 114 163
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand zum Ende des Geschäftsjahres
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 163 -49 114

Die zugrunde gelegten Steuersätze liegen zwischen 20% und 30%.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 212 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 187 enthalten.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen im Zusammenhang mit latenten Steuern von TEUR 49 enthalten.

F. Sonstige Angaben

Zum 31. Dezember 2021 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Wartungsverträgen zahlbar im Jahr 2022 von insgesamt TEUR 429.

Definition Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung:

31.12.2021
TEUR
Bankguthaben 1.535
abzgl. jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören -1.001
Angepasster Finanzmittelfonds 534

Durchschnittlich wurden während des Berichtszeitraums 172 Arbeitnehmer und Angestellte beschäftigt.

Im Geschäftsjahr 2021 erfolgte die Geschäftsführung der Firma FK Verwaltungs GmbH durch die Geschäftsführer

 

Herrn Dr. Arne Deussen

 

Herrn Guido Schweizer

 

Herrn Rudolf Ohnesorge.

Analog § 286 Abs. 4 HGB wird auf die nach § 314 Abs. 1 Nr. 6a) und b) HGB verlangte Angabe zu den Gesamtbezügen der aktiven und früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und deren Hinterbliebenen verzichtet, da aus diesen Angaben auf die Bezüge einer natürlichen Person geschlossen werden könnte.

Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers Treuhansa GmbH Doctores Völschau Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beträgt TEUR 45, welches vollumfänglich auf Abschlussprüfungsleistungen entfällt.

Die Konzernobergesellschaft PMF Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG, Hamburg (Amtsgericht Hamburg unter HRA 117952), stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die FK Verwaltungs GmbH, Hamburg (noch Amtsgericht Hamburg unter HRB 163844), stellt für den kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf.

 

Hamburg, den 14. Februar 2022

FK Verwaltungs GmbH

Dr. Arne Deussen

Guido Schweizer

Rudolf Ohnesorge

Entwicklung des Anlagevermögens im Konzern zum 31. Dezember 2021

Historische Anschaffungskosten
Stand 01.01.2021 Währungskursdifferenzen Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 984.900,85 1.287,21 0,00 0,00 986.188,06
984.900,85 1.287,21 0,00 0,00 986.188,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 758.026,64 0,00 6.426,00 0,00 764.452,64
2. technische Anlagen 4.643.547,48 45.484,37 297.465,96 170.718,50 4.815.779,31
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.369.651,53 28.696,14 287.382,62 308.805,94 1.376.924,35
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 41.000,00 0,00 41.000,00
6.771.225,65 74.180,51 632.274,58 479.524,44 6.998.156,30
7.756.126,50 75.467,72 632.274,58 479.524,44 7.984.344,36
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2021 Währungskursdifferenzen Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 936.499,91 370,56 13.214,45 0,00 950.084,92
936.499,91 370,56 13.214,45 0,00 950.084,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 184.346,94 0,00 8.179,00 0,00 192.525,94
2. technische Anlagen 3.903.878,89 38.822,21 182.940,15 167.769,41 3.957.871,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.062.515,94 22.834,39 120.972,84 159.141,81 1.047.181,36
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.150.741,77 61.656,60 312.091,99 326.911,22 5.197.579,14
6.087.241,68 62.027,16 325.306,44 326.911,22 6.147.664,06
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.103,14 48.400,94
36.103,14 48.400,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 571.926,70 573.679,70
2. technische Anlagen 857.907,47 739.668,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.742,99 307.135,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.000,00 0,00
1.800.577,16 1.620.483,88
1.836.680,30 1.668.884,82

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021

2021
TEUR
Konzernjahresfehlbetrag -77
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 325
+ Zunahme der Rückstellungen 122
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge (Saldo) -20
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.787
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.132
+/- Verluste / Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens sowie dem Abgang von Immobilien des Umlaufvermögens mittels Veräußerung von Geschäftsanteilen (Saldo) 9
+ Zinsaufwendungen / Zinserträge (Saldo) 90
+ Ertragsteueraufwand 306
- Ertragsteuerzahlungen -221
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -2.121
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -632
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 143
+ Erhaltene Zinsen 7
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -482
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 166
+ Einzahlungen aus der Aufnahme / Auszahlung aus der Tilgung von Krediten bei verbundenen Unternehmen (Saldo) 558
+/- Einzahlungen aus der Aufnahme / Auszahlung aus der Tilgung von Krediten bei Kreditinstituten (Saldo) 603
- Gezahlte Zinsen -96
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.231
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -1.372
Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 68
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.838
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 534

Konzerneigenkapitalspiegel für 2021

gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Konzernkapital Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnungen Eigenkapital gemäß Konzernbilanz
EUR EUR EUR EUR EUR
Stand 1. Januar 2021 25.000,00 4.800.000,00 1.928.901,46 -0,03 6.753.901,43
Einstellung in Rücklagen 0,00 165.800,00 0,00 0,00 165.800,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 -77.350,91 0,00 -77.350,91
übriges Konzernergebnis
Einstellung in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 332.477,87 332.477,87
0,00 165.800,00 -77.350,91 332.477,87 420.926,96
Stand 31. Dezember 2021 25.000,00 4.965.800,00 1.851.550,55 332.477,84 7.174.828,39

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

DER FK VERWALTUNGS GMBH, HAMBURG

I. Unternehmen und Leistungsspektrum

Der FK Verwaltungs-GmbH-Konzern umfasst die Klumpp Coatings GmbH, Stuttgart, FK Verwaltungs GmbH, Hamburg, Friedrich Klumpp GmbH & Co. KG Woodcoatings, Stuttgart, Klumpp Woodcoatings (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China, Klumpp Coatings Vietnam Ltd., Ho-Chi-Minh-City/Viet Nam, Klumpp Coatings do Brazil Ltda., Curitiba/Brasilien, und P.T. Friedrich Klumpp Woodcoatings Indonesia, Semarang/Indonesien. Das Unternehmen ist seit November 2020 Teil einer auf spezialisierte industrielle Lacke fokussierten, in Familienbesitz befindlichen Unternehmens-Gruppe; der SIC Holding GmbH in Hamburg.

Unternehmen der FK Verwaltung entwickeln und produzieren qualitativ hochwertige, innovative Beschichtungssysteme für Holz-, HDF-/MDF-, Mineralfaser-, Kunststoff (PVC/WPC) und Folienoberflächen für die Panel-, Möbel- und Fußbodenindustrie und vertreiben diese weltweit.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz befand sich die Weltwirtschaft auf dem Erholungspfad nach den Corona-bedingten Einbrüchen im Jahr 2020. Zum Jahresende 2021 hat die wirtschaftliche Dynamik im dritten Quartal jedoch etwas nachgelassen. Zu Beginn des Sommers wurde die Ausbreitung der DeltaVariante des CoronaVirus beobachtet, was zu einem neuerlichen Anstieg der Infektionszahlen führte. In China wurde daraufhin bei lokalen Ausbrüchen mit umfangreichen Quarantänemaßnahmen reagiert, welche u. a. den globalen Seehandel weiter beeinträchtigten.

Diese Störungen in der Logistik verschlimmern die globalen Engpässe, die aufgrund der weltweit gleichzeitigen wirtschaftlichen Erholung im Zuge von Lockerungen der Corona-Maßnahmen für eine große Zahl an Industrieprodukten verzeichnet werden. Eine gestörte Industrieproduktion trifft auf eine ungebrochen hohe Nachfrage nach Industrieprodukten. In der Folge sind hohe Preisanstiege, insbesondere bei Vorleistungsgütern, zu beobachten.

Diese Engpässe führten im Jahr 2021 zu bisher nie gekannten Verknappungen und Preissteigerungen einer Vielzahl von Rohstoffen, die auch für die Herstellung von Lacken benötigt werden. In allen wesentlichen Bereichen, wie Bindemitteln, Pigmenten, Additiven und Chemikalien, war die Versorgung schwierig. Insbesondere durch die Zugehörigkeit zur SIC Holding und die dadurch mögliche Zusammenarbeit mit Gruppenunternehmen konnte die Lieferfähigkeit an die Kunden des Unternehmens jederzeit gesichert werden.

Die Fußbodenbranche, als Hauptabsatzmarkt der FK Verwaltung, profitierte von einer starken weltweiten Baukonjunktur, verbunden mit dem coronabedingten Trend zur Schaffung einer verbesserten Inneneinrichtung und Belagsausstattung.

Die relevanten Bereiche Fertigparkett und Modulare Mehrschichtböden entwickelten sich daher trotz der Pandemie positiv. Der modische Trend hin zu offenporigen bzw. geölten Oberflächen sorgt hingegen für niedrigere Lack-Auftragsmengen und infolgedessen geringere Umsätze im Parkettsegment. (Quelle: Föderation der Europäischen Parketthersteller (FEP), Pressebericht vom 20. Januar 2021).

b) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete der FK Verwaltungs GmbH-Konzern einen stabilen Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 34.357. Die Umsatzhöhe wurde negativ durch den Verkauf des Segments kleinerer Möbelkunden mit technologischer Orientierung auf lösemittelhaltige Spritzlacksysteme beeinflusst und positiv durch den Handel mit Rohstoffen innerhalb der Unternehmensgruppe der SIC Holding.

Da die Kostenbelastungen der Rohstoffseite nicht zeitnah und in ausreichender Höhe weitergegeben wurden, verschlechterte sich im Jahresverlauf die Ergebnissituation und der Jahresfehlbetrag beträgt am Jahresende TEUR 77. Damit erreichte das Unternehmen trotz der erheblichen Belastungen auf der Kostenseite ein letztlich nahezu ausgeglichenes Ergebnis. Dieses ist angesichts der unerwarteten Kostenbelastungen und vor dem Hintergrund der Neuausrichtung des Unternehmens auf umweltfreundliche Produkte für großindustrielle Anwender von Lacksystemen für Fußböden als noch zufriedenstellend zu betrachten. Es bestehen aber in verschiedenen Bereichen weitere Optimierungspotentiale, die in den nächsten Jahren erschlossen werden.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist mit TEUR 17.841 um TEUR 3.850 höher als im Vorjahr mit TEUR 13.991. Die wesentliche Ursache für die Erhöhung der Bilanzsumme liegt im Anstieg der Vorräte.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 7.175 gegenüber TEUR 6.754 aus der Vorjahresbilanz. Die Eigenkapitalquote ist um 8% auf 40% gesunken. Grund ist neben dem Jahresfehlbetrag die gestiegene Bilanzsumme.

d) Finanzlage

Im Jahr 2021 war der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit TEUR ./. 2.121 negativ, was fast ausschließlich auf das stark gestiegene Vorratsvermögen zurückzuführen war. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war negativ und betrug TEUR ./. 482. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war mit TEUR 1.231 positiv.

Der Finanzmittelfonds hat sich im Berichtsjahr um TEUR 1.304 auf TEUR 534 (Vorjahr: TEUR 1.838) verringert. Zum Bilanzstichtag bestanden freie Kreditlinien, so dass die Gesellschaft auch weiterhin mit ausreichender Liquidität ausgestattet ist.

e) Forschung und Entwicklung

Im Sinne unseres Leitsatzes "We add value to your surface" entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Oberflächenkonzepte, die individuell auf die vorhandenen Kundenanlagen sowie Oberflächenspezifikationen angepasst sind. Strapazierfähige und wohngesunde Oberflächen, ökonomische Attraktivität, Nachhaltigkeit sowie universelle Einsetzbarkeit sind dabei wesentliche Entwicklungsziele. Im Allgemeinen werden diese Entwicklungen in engem Kontakt "maßgeschneidert" mit den Kunden entwickelt.

Wir haben im Entwicklungsbereich durch a) gezielte Investitionen in technologische Ausstattung, b) den Ausbau der Mitarbeiterzahl im Entwicklungsbereich, verbunden mit der Fokussierung bei den Entwicklungsprojekten und c) den verstärkten Austausch innerhalb des Unternehmens und der Unternehmensgruppe unsere Leistungsfähigkeit gestärkt. Obwohl die Rohstoffsituation zeitlich diesen Bereich stark belastete, haben wir das klare Ziel, als einziger europäischer Hersteller mit klarem Fokus auf die industrielle Bodenlackierung auch die Innovationsführerschaft zu erlangen bzw. zu halten.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

Ziel für das Jahr 2021 war es, die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf den Kernmarkt "Flooring" voranzutreiben, die Organisation insbesondere auf die Anforderungen großer industrieller Hersteller und die technologische Entwicklung auf umweltfreundliche Lacktechnologien auszurichten. Da das Unternehmen sich vom Segment "Furniture" trennte und dies im Jahresverlauf an die Mipa S.E., Essenbach abgab, konnten Ressourcen in Entwicklung und Einkauf für eine Stärkung des Kernsegments eingesetzt werden. Eine Vielzahl organisatorischer Maßnahmen verbesserte die Leistungsfähigkeit der Organisation, sodass Entscheidungen beschleunigt, Unternehmensfunktionen stärker vernetzt und koordiniert wurden und damit die Vorteile einer mittelständischen Struktur stärker im Kundensinne genutzt werden können.

Andererseits sollten die Vorteile genutzt werden, die aus der Zugehörigkeit zur SIC-Holding resultierten. Damit hat das Unternehmen Zugriff auf globale Strukturen, vernetzte Produktionsstandorte, Größenvorteile in Einkauf und Organisation. Dazu gehört aber auch die Nutzung der Vertriebskraft in unserer Unternehmensgruppe für das Produktsortiment der Gruppenunternehmen.

Wir gehen von einer Marktabschwächung im Jahresverlauf 2022 aus, erwarten aber, dass die Maßnahmen auf der Kostenseite in Verbindung mit erforderlichen Preissteigerungen im Jahresverlauf bei leicht steigenden Umsatzerlösen zu einer Ergebnisverbesserung führen werden.

Wir erwarten insbesondere durch die Möglichkeiten im Rahmen der Gruppe im Jahr 2022 ein positives operatives Ergebnis. Mittelfristig sollte es gelingen, durch diese Maßnahmen die Ertragslage des Unternehmens zu steigern.

b) Risikobericht

Risiko anhaltend hoher Rohstoffkosten

Es besteht das Risiko, dass die operativen Verbesserungs-Maßnahmen nicht ausreichen oder nicht schnell genug greifen bzw. die angespannte Rohstoff-Situation noch weiter anhält oder sich sogar noch verschärft. Die Risiken im Energiebereich werden auch mittelfristig angesichts der klimapolitischen Situation zunehmen.

Risiko des Verlustes von Marktanteilen

Grundsätzlich besteht ein Risiko im Verlust von Marktanteilen bzw. Kunden an Wettbewerber. Wir begegnen diesem Risiko durch Spezialisierung, Flexibilität und kundenspezifische Lösungen. Als führender Anbieter von industriellen Lacksystemen für die Fußbodenbranche arbeiten wir zudem kontinuierlich an innovativen Produkten und unterstützen unsere Kunden beim Aufbau neuer Lackieranlagen. Zudem ist eine Diversifizierung in der bestehenden Kundenstruktur derart gegeben, dass keine existentiellen Abhängigkeiten von einzelnen Kunden bestehen.

Risiken in der Rohstoffversorgung begegnen wir im Verbund der SIC Holding mit Sicherheitskonzepten wie der Rohstoffverfügbarkeit an mehreren Standorten, einer flexiblen Einkaufsstrategie sowie einer expliziten Mehrlieferanten-Strategie.

Risiken der Betriebsunterbrechung, des Rückrufes und der Produkthaftung werden durch die Produktion und Rohstoffverfügbarkeit an mehreren Standorten sowie den Abschluss entsprechender Versicherungen mit ausreichender Deckung präventiv entgegengewirkt.

Währungsrisiken

Absatzseitig haben wir zwar größere Geschäfte auf Konzernebene in Fremdwährungen. Währungsrisiken bestehen jedoch nur in einem nicht nennenswerten Umfang, da auch auf der Beschaffungsseite entsprechende Aktivitäten einen "natural hedge" darstellen.

IT-Risiken

IT-Risiken begegnen wir mit einer für unsere Unternehmensgröße typischen und auf dem aktuellen Stand befindlichen Hard- und Software-Ausstattung mit den entsprechenden Sicherungsmechanismen.

Risiken im Zusammenhang mit der Belegschaft

Personell wurden wertschaffende Aktivitäten verstärkt und verwaltende Tätigkeiten abgebaut. Dies ging damit einher, die Mitarbeiter universeller einzusetzen und damit Vertretungsregelungen zu ermöglichen. Auch wenn personenbezogenen Abhängigkeiten gezielt entgegengewirkt wird, so gibt es naturgemäß Schlüsselpositionen, deren Verlust ein Risiko für die Organisation darstellt.

Den Herausforderungen der Corona-Pandemie wurden durch Home-Office-Regelungen, verstärkte Testregelungen, Abstandsvorgaben und auch Kurzarbeit begegnet. Die Einschränkungen auf unsere Lieferfähigkeit waren dank einer engagierten und flexiblen Belegschaft gering.

Finanzielle Risiken

Eine ausgewogene Kundenstruktur in Größe und Geographie diversifiziert finanzielle Risiken. Das Zahlungsverhalten der Kunden wird laufend analysiert und das Unternehmen nutzt die Finanzierungsmöglichkeiten aus seiner Konzernzugehörigkeit für renditeorientierte Maßnahmen wie der Zahlung von Verbindlichkeiten unter Ausnutzung von Skontoregelungen. Es besteht ein ausreichender Versicherungsschutz für Feuer und Betriebsunterbrechungen.

c) Chancenbericht

Es bestehen Chancen im Bereich der Parkettfußböden durch eine anhaltende Orientierung zu "natürlichem Wohnen". Werte wie "Langlebigkeit", Wohngesundheit, Wertigkeit gewinnen insbesondere in Krisenzeiten wieder an Bedeutung.

Im Fußbodenmarkt setzt sich die Tendenz zu digitalbedrucktem Fußboden auf immer breiterer Substratbasis weiter im Markt durch. Als global aufgestellter Marktführer in diesem Bereich könnten wir davon profitieren.

Wettbewerbseitig könnten wir davon profitieren, dass sich Marktbegleiter im Zuge einer Überprüfung Ihrer Strategie auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und sich aus dem wettbewerbsintensiven Segment der groß-industriellen Fußbodenbeschichtung zurückziehen.

Zu guter Letzt sehen wir deutliche Chancen in der neuen Konstellation als Teil der SIC Holding. Im Schulterschluss mit den weiteren Geschäftsbereichen der Gruppe ergeben sich Synergiepotentiale zum Nutzen der Kunden in den Bereichen Einkauf, Produktion, F&E sowie der gegenseitigen Nutzung der internationalen Vertriebs- und Service - Infrastruktur.

 

Hamburg, den 14. Februar 2022

FK Verwaltungs GmbH

Dr. Arne Deussen

Guido Schweizer

Rudolf Ohnesorge

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FK Verwaltungs GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der FK Verwaltungs GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FK Verwaltungs GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzern - lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontroll System und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dar gestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 16. März 2022

TREUHANSA GMBH DOCTORES VÖLSCHAU
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rolf Rosenkranz, Wirtschaftsprüfer

Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer

ERKLÄRUNG

der Friedrich Klumpp GmbH & Co. KG Woodcoatings, Stuttgart

vom: 17.01.2022

Hiermit verpflichtet sich die Friedrich Klumpp GmbH & Co. KG Woodcoatings gegenüber der Klumpp Coatings GmbH für die von der Klumpp Coatings GmbH bis zum 31.12.2021 eingegangenen Verpflichtungen im Geschäftsjahr 2022 einzustehen.

 

Stuttgart, 17.01.2022

Friedrich Klumpp GmbH & Co. KG Woodcoatings

Vertreten durch Herrn Dr. Arne Deußen

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