Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 62957
Vorher
FMS Fahrdienst GmbH
Eingetragen
22.4.2008
Branche
Vermittlungstätigkeiten für medizinische, zahnärztliche und andere GesundheitstätigkeitenErbringung von Dienstleistungen von medizinischen LaboratorienErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Gegenstand
die Erbringung von Fahrdiensten für Arztpraxen und medizinische Einrichtungen zu medizinischen Laboratorien, die Vermittlung von Dienstleistungen für Ärzte, Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen, insbesondere die Sterilisation von medizinischen Geräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Adalbert Paul Pollok
seit 22.4.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Fabian Wisplinghoff
Köln
66.67%
Mira Svilenova Wisplinghoff
Köln
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FMS GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

AKTIVA

31. Dezember 2022 31. Dezember 2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.390,00 73.815,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.000,00 60.000,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 223.639,00 290.608,00
273.639,00 350.608,00
327.029,00 424.423,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 865.342,76 1.548.310,71
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 925,77
3. Sonstige Vermögensgegenstände 183.899,66 63.658,69
1.049.242,42 1.612.895,17
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.270.316,06 1.325.176,59
4.319.558,48 2.938.071,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.484,00 1.188,00
4.707.071,48 3.363.682,76

PASSIVA

31. Dezember 2022 31. Dezember 2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.500,00
nicht eingeforderte ausstehende Einlage -12.750,00 -12.750,00
12.750,00 12.750,00
II. Gewinnvortrag 1.800.040,80 1.608.912,15
III. Jahresüberschuss 345.238,39 191.128,65
2.158.029,19 1.812.790,80
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 59.896,47 262.850,63
2. Sonstige Rückstellungen 338.446,36 124.742,35
398.342,83 387.592,98
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 927.888,71 774.251,91
2. Sonstige Verbindlichkeiten 413.560,75 389.047,07
1.341.449,46 1.163.298,98
D. Rechnungsabgrenzungsposten 809.250,00 0,00
4.707.071,48 3.363.682,76

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

2022 2021
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.163.662,88 13.676.754,81
2. sonstige betriebliche Erträge 167.488,17 114.779,90
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -25,20 -320,88
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.317.183,91 -9.811.420,26
-12.317.209,11 -9.811.741,14
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.413.087,47 -2.030.591,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -576.200,29 -489.441,98
-2.989.287,76 -2.520.033,76
5. Abschreibungen auf
a) immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -117.768,00 -87.157,33
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.389.322,87 -960.940,64
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -167.373,92 -214.434,64
8. Ergebnis nach Steuern 350.189,39 197.227,20
9. Sonstige Steuern -4.951,00 -6.098,55
10. Jahresüberschuss 345.238,39 191.128,65

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss (bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) der FMS GmbH, Köln, (Amtsgericht Köln, HRB 62957) zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Hinsichtlich der in § 267 Abs. 1 HGB enthaltenen Größenmerkmale ist das Unternehmen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Im Einzelnen wurde bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden nachfolgenden Grundsätzen verfahren:

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode berechnet. Die Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer erfolgte grundsätzlich in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände im Anschaffungswert von 250,01 € bis 800,00 €, die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden sofort abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten zu erwartende Nachzahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Verpflichtungen und Risiken. Ihr Ansatz erfolgte in Höhe des nach vernünftiger Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind für Aufwendungen und Erträge der folgenden Geschäftsjahre gebildet worden.

C. Angaben zur Bilanz

Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024 einschließlich der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der Abschreibungen wird auf den diesem Anhang beigefügten Anlagespiegel verwiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0,00 € (Vorjahr 925,77 €).

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 183.899,66 € (Vorjahr: 63.658,69 €) beinhalten Forderungen für Kautionen von 1.254,00 € (Vorjahr: 54,00 €) mit einer Restlaufzeit von mehr einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf folgende Kategorien:

31.12.2022
Personalaufwendungen 23.569,38
Abschluss und Prüfung 42.169,20
Aufbewahrung von Unterlagen 26.700,00
Sonstige Rückstellungen 246.007,78
338.446,36

In den sonstigen Rückstellungen sind in Höhe von 214.753,49 € Aufwendungen für noch zu zahlende Miete und Nebenkosten für 2022 enthalten.

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von 395.984,53 € (Vorjahr: 63.813,16 €) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 312,94 € (Vorjahr: 0,00 €) enthalten.

D. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 134. Davon sind 129 Arbeitnehmer gewerbliche Mitarbeiter und 5 Arbeitnehmer kaufmännische Angestellte.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen insgesamt 1.525.356,00 € mit einem Jahresvolumen von 305.071,20 € für die Jahre 2023 bis 2027.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen insgesamt 552.965,63 €.

Das Jahresvolumen liegt für 2023 bei 327.108,66 €, für 2024 bei 163.209,36 € und für 2025 bei 62.647,61 €.

Zur Geschäftsführung ist bestellt:

Herr Adalbert Paul Pollok, Kaufmann

Auf die Angabe gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Geschäftsleitung schlägt vor den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 12.03.2025

gez. Adalbert Paul Pollok, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2022 Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 138.695,76 13.210,00 98.515,76 33.635,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 138.695,76 13.210,00 98.515,76 33.635,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 100.000,00 50.000,00 10.000,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 458.197,24 7.164,00 241.722,24 74.133,00
Summe Sachanlagen 558.197,24 7.164,00 291.722,24 84.133,00
Summe Anlagevermögen 696.893,00 20.374,00 390.238,00 117.768,00
Buchwert 31.12.2022 Buchwert 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.390,00 73.815,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 53.390,00 73.815,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.000,00 60.000,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 223.639,00 290.608,00
Summe Sachanlagen 273.639,00 350.608,00
Summe Anlagevermögen 327.029,00 424.423,00

Lagebericht 2022

1. Die Gesellschaft

Die FMS GmbH erbringt Fahrdienstleistungen für Arztpraxen und medizinische Einrichtungen zu medizinischen Laboratorien. Des Weiteren tätigt sie Vermittlungen von Dienstleistungen für Ärzte, Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen, insbesondere die Sterilisation von medizinischen Geräten.

Die Gesellschaft wurde 2008 gegründet. Hauptsitz und Sitz der Geschäftsführung ist Köln.

2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Der Fokus der FMS GmbH liegt auf dem kontinuierlichen Ausbau und der Pflege der Geschäftsbeziehung zu bestehenden Kunden. Weitere Schwerpunkte sind der Aufbau neuer Kundenbeziehungen und ein Wachstum durch Diversifizierung und Versorgung bestehender Kunden in weiteren Segmenten.

Die FMS GmbH ist auf dem deutschen Markt aktiv.

Die FMS GmbH erbringt Dienstleistungen aller Art im Bereich der Fahrdienstleistungen für niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und Institute.

Ein weiterer großer Geschäftszweig der FMS GmbH ist die Vermittlung von Dienstleistungen im medizinischen Bereich. Hier geht es zum Großteil um die Vermittlung von Sterilisationsleistungen und die in dem Zusammenhang stehenden Transportleistungen. Die FMS GmbH ist für den Transport zertifiziert.

3. Wirtschaftliche Lage - gesamtwirtschaftliche Betrachtung

In der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung lässt sich nach einem geringen Anstieg der Wirtschaftsleistung im Vorjahr von 2,6 %, erneut ein Wachstum von 1,9 % gemessen am BIP beobachten. 1 Dies bedeutet eine deutliche Erholung der Wirtschaft.

1 Statement: "Bruttoinlandsprodukt 2022 für Deutschland"

Wird der Markt der Logistikbranche betratet, so lässt sich feststellen, dass der Umsatz von 122,7 Mrd. EUR auf 141,2 Mrd. EUR angestiegen ist. 2 Dies entspricht einem Plus von 15,1 %, während die FMS GmbH einen Umsatzanstieg von 25,5 % zu verzeichnen hat. Ursächlich ist hierfür maßgeblich die Coronapandemie und die damit verbundene Steigerung der Touren und Logistikfahrten.

2 Logistikbranche in Deutschland - Umsatz | Statista

4. Geschäftsverlauf

Durch die Coronapandemie wurden die Fahrdienstleistungen der FMS GmbH deutlich häufiger beansprucht. Auf Grund der Vielzahl der Probentransporte gerade im Bereich der Coronateste, konnte die Anzahl der Touren und damit auch die Geschäftstätigkeit gesteigert werden.

Dadurch ist das Geschäftsjahr 2022 als positiv für die Gesellschaft zu bewerten.

5. Finanz-, Vermögens- und Ertragslage

a) Finanzlage

Das Guthaben bei Kreditinstituten ist von 1.325 TEUR aus dem Jahr 2021 auf 3.270 TEUR gestiegen.

Die liquiden Mittel des Unternehmens sind im aktuellen Geschäftsjahr von rd. 1.325 TEUR auf rd. 3.270 TEUR gestiegen.

Ein Grund für den Anstieg stellt die Position der passiven Rechnungsabgrenzungsposten dar. Diese haben sich auf Grund einer Vorabrechnung gegenüber dem Vorjahr um 809 TEUR erhöht. Darüber hinaus haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 154 TEUR erhöht.

Des Weiteren konnten die Forderungen aus Lieferung und Leistung von 1.548 TEUR im Vor-jahr auf 865 TEUR im aktuellen Geschäftsjahr verringert werden. Hierdurch hat sich ein positiver Effekt im Bereich der Liquiden Mittel ergeben.

Die Zahlungsbereitschaft unseres Unternehmens war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gegeben.

b) Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg von 3.364 TEUR auf 4.707 TEUR an.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um 683 TEUR im Vergleich zum Vorjahr.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern wurden ausgeglichen.

Mehr als verdoppelt haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände (von 64 TEUR (2021) auf 184 TEUR (2022). Dies ist im Wesentlichen bedingt durch Steuerforderungen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft konnte durch den Jahresüberschuss von 345 TEUR sowie die Erhöhung des Gewinnvortrags von insgesamt rd. 200 TEUR von 1.813 TEUR auf 2.158 TEUR erhöht werden. Die Eigenkapitalquote liegt mit rd. 46 % unter dem Vorjahresniveau (rd. 54 %). Im Wesentlichen ist dies auf den Vortrag des Jahresüberschuss des Vorjahres sowie des aktuellen Jahresüberschusses zurückzuführen.

Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf rd. 338 TEUR und sind somit gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen (rd. 125 TEUR). Dies resultiert im Wesentlichen aus Nachzahlungen von Miet- und Mietnebenkosten (215 TEUR).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr, leicht angestiegen. Hierbei handelt es sich jedoch um reine kurzfristige Verbindlichkeiten, welche aus dem täglichen Geschäft resultieren.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind leicht gestiegen. Dies ist bedingt durch den starken Rückgang von kreditorischen Debitoren (310 TEUR in 2021 auf 17 TEUR in 2022), dem der Anstieg der Umsatzsteuerzahllast entgegensteht (44 TEUR in 2021 auf 378 TEUR in 2022).

Im Geschäftsjahr wurden die Vorauszahlungen eines langjährigen Geschäftspartners in Höhe von 809 TEUR getätigt. Diese sind im passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

c) Ertragslage

Die Umsätze konnten im Geschäftsfeld von 13.677 TEUR in 2021 auf 17.164 TEUR in 2022 maßgeblich erhöht werden. Dies ist im Wesentlichen auf die erhöhte Anzahl an Touren auf Grund der Coronapandemie zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 115 TEUR auf 167 TEUR gestiegen. Ursächlich hierfür ist ein Ertrag aus Versicherungsentschädigungen auf Grund des erhöhten Fahraufkommens.

Beim Materialaufwand hat ein Anstieg von 9.812 TEUR auf 12.317 TEUR stattgefunden. Dies ist auf den allgemeinen Anstieg der Tätigkeiten während der Coronapandemie zurückzuführen.

Trotz des leichten Anstieges der Personalaufwendungen von rd. 470 TEUR, konnte die Personalaufwandsquote von 18,4 % in 2021 auf 17,4 % in 2022 gesenkt werden.

Im Bereich des Anlagevermögens wurden im Jahr 2022 keine wesentlichen Anschaffungen getätigt. Die bereits bestehende Software für Tourenplanung wurde erweitert.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 961 TEUR (2021) auf 1.390 TEUR lässt sich auf den Bereich der erhöhten Raumkosten (+ 260 TEUR), der erhöhten Reparaturen und Instandhaltungen (+ 124 TEUR) sowie der gestiegenen Fahrzeugkosten (+ 124 TEUR) zurückführen. Durch die eingeschränkten Reisetätigkeiten während der Pandemie, sind die Reisekosten um rd. 27 TEUR gesunken.

Insgesamt konnte das Ergebnis um 154 TEUR von 191 TEUR in 2021 auf 345 TEUR in 2022 gesteigert werden.

6. Risikobericht

Zentraler Schwerpunkt des Risikomanagements der FMS GmbH liegt in der Erkennung, Bewertung und Bewältigung möglicher Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Geschäftsbetrieb. Neben der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen ist Risikomanagement notwendig, um das Unternehmen vor Schäden (in zumindest letzter Instanz) ökonomischer Art zu bewahren. Ebenso dient es der langfristigen Existenzsicherung und somit der nachhaltigen Verfolgung des Geschäftszwecks. Dabei sind relevante Risiken nicht nur solche mit quantifizierbarer Eintrittswahrscheinlichkeit, sondern auch solche, bei denen eine Entscheidung unter Unsicherheit notwendig ist. Jedwede Form des Risikos bedarf einer ernsthaften Analyse und eines wirtschaftlichen Managements.

Für die FMS GmbH sind hier im Wesentlichen Beschaffungs- und Schwankungen im Bereich der Treibstoffkosten zu nennen.

Auf der Beschaffungsseite besteht im Wesentlichen eine Personalbeschaffungsproblematik, welches durch vertragliche Vereinbarungen minimiert wird, um eine Kontinuität in der Lieferung zu gewährleisten. Dank einer weitreichenden Vernetzung und umfangreicher geschäftlicher Beziehungen war es der FMS GmbH stets möglich, auch Engpässe erfolgreich zu bewältigen. Durch steigende Treibstoffkosten entstehen höhere, im Vorfeld nur bedingt kalkulierbare Kosten.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Corona-Pandemie in den nächsten Jahren entwickelt und wie sich dies auf das Geschäftsmodell der FMS GmbH auswirken wird.

7. Prognosebericht

Die Gesellschaft ist sehr stark von der Gesundheitspolitik und deren zukünftigen Reformen abhängig. Das Auslaufen und Abebben der Corona Pandemie wird für 2023 zu deutlichen Umsatzeinbußen mit den Auftraggebern gegenüber dem Vorjahr führen. Trotz der geringeren Anzahl an zu erwartenden Touren auf Grund des Wegfalls der Coronapandemie, wird mit einem gestiegenen Umsatz gegenüber der Vorcoronazeit gerechnet. Dies liegt vor allem an den neu gewonnenen Touren während der Coronapandemie und dem damit verbundenen Wachstum.

Dadurch wird, ohne diese Sondereffekte des Geschäftsjahres 2022, welche auf Grund coronabedingter Einflüsse entstanden sind, ein Umsatzanstieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 prognostiziert. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem leichten Umsatzanstieg gegenüber dem Jahr 2023 gerechnet.

Dementsprechend rechnen wir coronabereinigt für das Jahr 2023 erneut mit einem deutlichen Ergebnisanstieg. Für das Jahr 2024 wird ein ähnliches Ergebnis im Vergleich zum Jahr 2023 erwartet.

8. Chancen am Markt

Für die FMS GmbH bestehen am Markt einerseits Chancen dadurch, dass die Corona-Pandemie auch im Jahr 2023 noch nicht ganz abgeschlossen ist und auch hier weitere Aktivitäten erfolgen können.

Andererseits ergeben sich auch Perspektiven durch eine Vielzahl gewonnener Kunden sowie durch das Interesse vieler weiterer Kunden, die mit der FMS GmbH zusammenarbeiten möchten. Diese Entwicklungen versprechen Chancen für das zukünftige Wachstum und den Erfolg des Unternehmens.

 

Köln, den 12.03.2025

gez. Adalbert Paul Pollok, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die FMS GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FMS GmbH, Köln - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FMS GmbH, Köln für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Sankt Augustin, den 13. März 2025

FeSt GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Volksw. Iris Stiefelhagen, Wirtschaftsprüferin

Feststellungsdatum des Jahresabschlusses: 19. März 2025

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