Ligotech Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jiangfeng Tang seit 9.2.2026 | Geschäftsführer |
Markus Locher seit 26.11.2025 | Geschäftsführer |
Frank Faschina seit 1.12.2021 | Prokura |
Sebastian Herf seit 14.11.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Cyklop International Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cyklop GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Cyklop GmbH mit Sitz in Köln ist in das Handelsregister B des Amtsgerichtes Köln unter HRB 19572 eingetragen. Der Jahresabschluss der Cyklop GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Dabei werden die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden grundsätzlich beibehalten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist - wie in den Vorjahren - das Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 1 und Abs. 3 HGB gewählt worden. Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB als Mittelgroße Kapitalgesellschaft zu klassifizieren. Die Cyklop GmbH ist aufgrund des Jahresabschlusses von € 7.386.773,54 sowie der erfolgten Erhöhung der Kapitalrücklage um € 6.250.000,00 zum Bilanzstichtag nicht mehr überschuldet auch hat sich die Liquiditätslage verbessert. Liquiditätsreserven in Form von nicht ausgenutzten Kreditlinien bestehen am Bilanzstichtag dennoch nur in geringem Umfang. Die Fortführung des Unternehmens als Bestandteil der Cyklop-Gruppe ist nach den derzeitigen Umständen überwiegend wahrscheinlich. Die Unternehmensfortführung stützt sich hierbei auch auf die Patronatserklärung der alleinigen Gesellschafterin. Mit Verschmelzungsvertrag vom 08. August 2023 (Urkunden UVZ-Nr. 2154/2023 HH) des Notars Dr. Jur. Marc Hermanns, Köln, wurde vereinbart, dass die Cyklop Strap GmbH, Köln zum 1. Januar 2023 auf das Mutterunternehmen Cyklop GmbH, Köln, im Sinne von § 2 Nr. 1 UmwG verschmolzen wird. Der steuerliche Übertragungsstichtag für die Verschmelzung ist der 31. Dezember 2022. Im Rahmen der Verschmelzung zum 1. Januar 2023 wurden Anlagevermögen in Höhe von € 1.188.104,00, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von € 474.507,77, Fertige Erzeugnisse und Waren in Höhe von € 347.383,60, Forderungen gegen verbundene Unternehmen von € 683.874,15, sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 12.747,47 sowie Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von € 95.600,14 übernommen. Des Weiteren wurden sonstige Rückstellungen in Höhe von € 366.280,00 sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.041.333,72 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von € 4.084.495,72 übertragen. Die sonstigen Verbindlichkeiten berücksichtigen eine Working Capital Finanzierung von € 4.066.951,43 mit einem externen Finanzierungspartner. Die übernommenen Buchwerte der Cyklop Strap GmbH wurden weitergeführt. Da das übernommene Nettovermögen der Cyklop Strap GmbH dem Beteiligungsbuchwert bei der Cyklop GmbH entspricht, war kein Verschmelzungsgewinn bzw. -verlust zu erfassen. Die Eintragung in das Handelsregister (HRB 19572) erfolgte am 16. August 2023. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar planmäßig linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Vermögensgegenstände bis € 150,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Für die im Berichtszeitraum erworbenen geringwertigen Anlagegüter, die € 150,00, nicht aber € 1.000,00 übersteigen, wird ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils 20 % gewinnmindernd aufgelöst wird. Im laufenden Geschäftsjahr gab es nur geringere Zugänge € 58.458,75 (Vorjahr: € 69.277,33) von Pfandgeräten. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt worden. Aufgrund der durchgeführten Verschmelzung der Cyklop Strap GmbH auf die Cyklop GmbH sind die Anteile an der Cyklop Strap GmbH untergegangen. Für die Anteile an der Ligotech Deutschland GmbH, Köln, in Höhe von € 2.042.500,00 liegt eine Verkaufsoption, mit Ausübungspreis in Höhe des Buchwertes, vor. Die Verkaufsoption wurde mit dem Gesellschafter vereinbart. Hierdurch konnte die vollständige Abwertung des Buchwerts der Beteiligung vermieden werden. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten (gleitende Durchschnittspreise). Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, wobei neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten (inkl. Kosten der allgemeinen Verwaltung) sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens berücksichtigt worden sind. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Soweit den Vorräten am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen ist, erfolgt die Bewertung mit diesem Wert. Risiken, die sich aus der Lagerdauer, einer geminderten Verwertbarkeit oder aus anderen Gründen ergeben, werden durch entsprechende Abwertungen Rechnung getragen. Die Abschreibungen werden in Abhängigkeit der Reichweite der Artikel in bestimmten Staffelungen vorgenommen. Die Abschreibungssätze führen nach 3 Jahren zu einem Restwert von 0 % der Anschaffungskosten. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die mit dem Nominalwert angesetzten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um ausreichende Einzelwertberichtigungen gemindert. Zusätzlich wird zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung abgezogen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit dem Nominalwert dem niedrigeren bzw. dem beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen wurden im Vorjahr um Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 154.981,00 gemindert, im Geschäftsjahr 2023 waren keine Wertberichtigungen mehr erforderlich. Für Forderungen gegen das verbundene Unternehmen Ligotech Deutschland GmbH, Köln, von € 4.251.001,17 liegt eine Verkaufsoption, mit Ausübungspreis in Höhe des Buchwerts, vor. Die Verkaufsoption wurde mit dem Gesellschafter vereinbart. Hierdurch konnten die vollständige Abwertung der Forderungen vermieden werden. Die Wertansätze der Pensionsverpflichtungen wurden mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Künftig zu erwartende Steigerungen der Renten und Gehälter werden berücksichtigt, Anwartschaftstrends oder Fluktuationen nicht. Der verwendete Zinssatz entspricht, dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der durchschnittliche Marktzinssatz gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB ergibt sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus sieben Geschäftsjahren ist ausschüttungsgesperrt. Erfolge aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Der Berechnung der Pensionsrückstellungen liegen folgende Annahmen zugrunde:
Die übrigen gebildeten Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt worden. Dabei werden sämtliche erkennbare Risiken sowie zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die erstmalige Erfassung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt nach der Nettomethode. Rückstellungen mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zu ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bewertung der Kautionsverbindlichkeiten wird eine lineare Tilgung, des durch Materialbezug der Kunden geminderten Pfandbetrages, innerhalb von 4 Jahren unterstellt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die daraus insgesamt sich ergebende Steuerbelastung wird saldiert mit Steuerentlastungen aus voraussichtlich nutzbaren Verlustvorträge als passive latente Steuern in der Bilanz angesetzt. Zukünftige Steuerentlastungen aus Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz der Pensionsrückstellungen werden mangels voraussichtlicher Nutzbarkeit nicht berücksichtigt. Aktive latente Steuern aus Verlustvorträge wurden nur insofern berücksichtigt, wie sie sich aus Belastungswirkung von passiven latenten Steuern ergeben. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein effektiver Steuersatz in Höhe von 32,5 % angewendet. Die Bewertung der in anderer Währung bestehenden Aktiva und Passiva mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags nach § 256a HGB. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. 3. Bilanzerläuterungen 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Der Anlagenspiegel wurde im Hinblick auf die Zu- und Abgänge, die sich auf die Verschmelzung der Cyklop GmbH und dem Tochterunternehmen Cyklop Strap GmbH zum 1. Januar 2023 beziehen ergänzt. 2. Aufstellung des Anteilsbesitzes der Cyklop GmbH:
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von € 830.198,99 (Vorjahr: € 709.666,44) enthalten. Die verbleibenden Forderungen sind zugleich sonstige Vermögensgegenstände. Darüber hinaus berücksichtigen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von € 5.425.000 (Vorjahr: € 0,00). Hierzu wird auf die nachfolgenden Ausführungen zum Eigenkapital verwiesen. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt DM 20.000.000,00 (€ 10.225.837,62). Mit Gesellschafterbeschluss vom 24. und 25. November 2023 wurde eine freiwillige Zuzahlung in die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB durch den Gesellschafter in Höhe von insgesamt € 6.250.000 beschlossen, wodurch sich die Kapitalrücklage zum 31.12.2023 auf € 11.861.118,18 erhöht. Von der freiwilligen Zuzahlung in die Kapitalrücklage wurden bis zum Ende des Geschäftsjahres bereits € 825.000 durch den Gesellschafter eingezahlt. Der Bilanzverlust zum 31. Dezember 2023 von € 21.897.506,66 beinhaltet neben dem Jahresüberschuss 2023 von € 7.386.773,54 einen Verlustvortrag von € 29.284.280,20. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 nicht mehr bilanziell überschuldet; im Vorjahr wies die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag gemäß § 268 Abs. 3 HGB in Höhe von € 13.447.324,40 aus. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf € 68.856 (Vorjahr: € 324.974) und resultiert ausschließlich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus sieben Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 6 Satz 1 HGB). 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 € 68.856 (Vorjahr: € 324.974). Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 6. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren bestehen - wie im Vorjahr - nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte besichert. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 5.352.653,42 (Vorjahr: € 11.269.786,96) ausgewiesen. Der Gesellschafter hat in Höhe von € 5.000.000 einen zeitlich unbefristeten Rangrücktritt erklärt. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von € 678.735,10 (Vorjahr: € 6.877.316,68) enthalten. Die verbleibenden Verbindlichkeiten sind zugleich sonstige Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten berücksichtigen erstmalig kurzfristige Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von € 1.942.294,18 aus einer Working Capital Finanzierung mit einem externen Finanzierungspartner. 7. Sonstige Verbindlichkeiten Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Kautionsverbindlichkeiten in Höhe von € 177.490,77 (Vorjahr: € 232.098,02) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten stammen aus der Hereinnahme von Pfandgeldern für die unentgeltliche Überlassung von Umreifungsgeräten und -apparaten an Kunden. Bei Bezug von Verpackungsband und Plomben werden sie durch Verrechnung in Höhe von 5 % des jeweiligen Bezugspreises und sonst zeitanteilig bei Rückgabe des Gerätes innerhalb von vier Jahren nach Überlassung zurückgezahlt. Diese sonstigen Verbindlichkeiten bestehen unabhängig von der Bilanzierung der Pfandgeräte im Anlagevermögen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand, gegliedert nach Gesamtkostenverfahren
Der starke Anstieg des Personalaufwandes nach dem Gesamtkostenverfahren von T€ 6.646 im Vorjahr auf T€ 8.307 im Jahr 2023 ist im Wesentlichen auf die zum 1. Januar 2023 durchgeführte Verschmelzung der Cyklop Strap GmbH und der Cyklop GmbH zurückzuführen. Durch die Verschmelzung sind 35 Mitarbeiter zur Cyklop GmbH übertragen worden. 2. Abschreibungen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres können dem Anlagenspiegel entnommen werden. 3. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 307.939,12 (Vorjahr: € 676.797,38) ausgewiesen. Es handelt sich hierbei überwiegend um Erträge aus:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind auch Kursgewinne in Höhe von € 34.393,92 (Vorjahr € 59.097,22) enthalten. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Cyklop GmbH ihre Patente und Namensrechte an die Cyklop International Holding B.V., Helmond (Niederlande), verkauft. Hieraus konnte ein Ertrag in Höhe von T€ 5.856 erzielt werden. Des Weiteren wurde durch den Verkauf einer nicht mehr benötigten Produktionslinie an die brasilianische Schwestergesellschaft ein Ertrag aus Anlagenabgang in Höhe von T€ 513 realisiert. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von € 35.564,34 (Vorjahr € 22.568,79). Darüber hinaus wurden Forderungen mangels Werthaltigkeit in Höhe von € 106.552,83 (Vorjahr: € 124.227,47) einzelwertberichtigt. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen in Höhe von € 146.891,00 (Vorjahr: € 152.425,00) aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Unter dem Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Veränderung der passiven latenten Steuern in Höhe von € 819.009,57 (Vorjahr: Ertrag € 32.450,00) erfasst. Die passiven latenten Steuern betreffen sowohl die Körperschaft- als auch die Gewerbesteuer. Für weitere Details wird auf die Ausführungen zu den latenten Steuern verwiesen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag berücksichtigen darüber hinaus die erwartete Körperschaft- und Gewerbesteuerbelastung für das Geschäftsjahr 2023. 5. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Stichtag beläuft sich auf T€ 1.825 (Vorjahr: T€ 2.197) (davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 0). Die Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus Miet- bzw. Leasingverträgen mit einer individuellen maximalen Restlaufzeit bis in das Jahr 2027. Zweck dieser Gestaltungen ist insbesondere die Verringerung der Kapitalbindung. Wesentliche Risiken aus diesen Verträgen bestehen, basierend auf den Erfahrungen der Vergangenheit, nicht. 2. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres
123 Darüber hinaus gab es im Geschäftsjahr keine Auszubildenden. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ergibt sich aus der Verschmelzung der Cyklop Strap GmbH und der Cyklop GmbH. 3. Gesamtbezüge im Geschäftsjahr 2023 der tätigen Geschäftsführer Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf € 27.732. Es handelt sich um Umlagen, die von verbundenen Unternehmen für diese Funktion belastet wurden. 4. Pensionsrückstellung für frühere Organmitglieder Die Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen für frühere Organmitglieder und/oder deren Hinterbleibenden belaufen sich zum 31.12.2023 auf T€ 2.610. Die Rückstellungen sind für frühere Organmitglieder der Cyklop GmbH sowie für frühere Organmitglieder der CYKLOP INTERNATIONAL AG, für die die Cyklop GmbH die Verpflichtung infolge eines Betriebsübergangs in Vorjahren, ebenfalls, bereits vor der Verschmelzung mit der Cyklop GmbH, erfüllen muss. Die Pensionszahlungen an ehemalige Geschäftsführer und/oder der Hinterbleibenden betragen für das Geschäftsjahr T€ 169 (Vorjahr: T€ 169). 5. Mutterunternehmen Mutterunternehmen ist die Cyklop International Holding B.V., Helmond/Niederlande. Die Cyklop International Holding B.V. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. In diesen Konzernabschluss werden die Cyklop GmbH und die Ligotech Deutschland GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss wird veröffentlicht im Handelsregister van de Kamers van Koophandel en Fabrieken in Eindhoven, Niederlande, Dossiernummer: 17062605. 6. Geschäftsführer Roberto Salemme Buccinasco / Italien, Global CEO Cyklop Group Andre van Es (seit 1. Februar 2023) Oud-Alblas/Niederlande, Director of Cyklop International Holding B.V. Ron Pot (seit 1. März 2023) De Blesse/Niederlande, European Manager of Cyklop International Holding B.V. 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.
Köln, den 30. April 2024 Roberto Salemme, Geschäftsführer Andre van Es, Geschäftsführer Ron Pot, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 01. Oktober 2024 festgestellt. Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens a. Geschäftsmodell Die Cyklop GmbH offeriert dem Markt komplette Systemlösungen der Transportgutsicherung, insbesondere Geräte, Maschinen und Anlagen, hierauf abgestimmtes Verbrauchsmaterial sowie professionelle Dienstleistungen in Beratung, Projekt-Engineering und Service - alles aus einer Hand. Dieser Philosophie folgend hat Cyklop ein Produkt- und Leistungsprogramm entwickelt, das die wesentlichen Techniken der Transportgutsicherung umfasst. Je nach Möglichkeit und Notwendigkeit werden die Produkte selbst hergestellt oder als Handelsware zugekauft. Die Cyklop GmbH ist Bestandteil der international operierenden Cyklop-Gruppe, die in Form von operativen, verbundenen Unternehmen in 22 Ländern Europas, Südamerikas und Asiens vertreten ist. Eigene Produktionsstätten der Cyklop-Gruppe werden neben Deutschland in den Niederlanden, Spanien, Italien, Schweden, Brasilien und China betrieben. Beteiligungen Im Vorjahr bestand eine 100%ige Beteiligung an der Cyklop Strap GmbH mit Sitz in Köln. Die Gesellschaft betrieb eine PET-Bänder Produktion in Köln. Die produzierten Bänder wurden an die Cyklop GmbH und andere Unternehmen der Cyklop-Gruppe veräußert. Mit Verschmelzungsvertrag vom 08. August 2023 wurde vereinbart, dass die Cyklop Strap GmbH, Köln, zum 1. Januar 2023 auf die Cyklop GmbH, Köln, im Sinne von § 2 Nr. 1 UmwG verschmolzen wird. Die Produktion der PET-Bänder erfolgt somit ab diesem Zeitpunkt durch die Cyklop GmbH. Im Rahmen der Übertragung wurden technische Anlagen und Produktionsmaschinen sowie Vorräte und damit im Zusammenhang stehende Verbindlichkeiten übertragen. Darüber hinaus sind 35 Mitarbeiter, die überwiegend in der Produktion beschäftigt sind, auf die Cyklop GmbH übergegangen. Die Anteile an der Cyklop Strap GmbH sind durch die Verschmelzung untergegangen. Da das übernommene Nettovermögen der Cyklop Strap GmbH dem Beteiligungsbuchwert bei der Cyklop GmbH entspricht, war kein Verschmelzungsgewinn bzw. -verlust zu erfassen. Aufgrund der Verschmelzung ist die Vergleichbarkeit mit Vorjahresangaben nur eingeschränkt möglich. Soweit möglich, wurden vergleichbare Vorjahreszahlen ermittelt. Auf die Ausführungen im Abschnitt "2. Herstellung der Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen" im Anhang wird verwiesen. Außerdem besteht eine 100%ige Beteiligung an der Ligotech Deutschland GmbH mit Sitz in Köln. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr im Wesentlichen inaktiv. Zudem besteht eine Beteiligung an der KBV Kunststoffband Verwertungs GmbH, Köln, welche im Auftrag mehrerer Marktbegleiter Endprodukte recycelt. b. Forschung und Entwicklung Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit führt die Gesellschaft Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in betriebsüblichem Umfang durch. In der Regel werden Entwicklungsaufträge durch Kundenanforderungen initiiert. 2. Wirtschaftsbericht a. Wirtschaftliches Umfeld Die Cyklop GmbH operiert hauptsächlich in Europa, im Berichtsjahr mit einem Umsatzanteil von 94,0%, wobei der deutsche Markt mit einem Umsatzanteil von 71,1% bedeutsam ist. Für die Geschäftsentwicklung ist die Entwicklung der Konjunktur in Europa und insbesondere Deutschland maßgebend. Das Jahr 2023 war die gesamte Wirtschaft maßgebend weiter durch das krisengeprägte Umfeld und durch die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU27) ist nach Angaben der Europäischen Kommission im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,5% (Vorjahr: 1,8%) gestiegen. Bezogen auf Deutschland ist das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes Destatis im Jahr 2023 um 0,3% (Vorjahr: + 1,8%) gesunken. Damit ist es leider nicht gelungen weiterhin ein leichtes Wachstum zu erreichen. Ein gewisser Kundenschwerpunkt der Cyklop GmbH findet sich bei Abnehmern der Bauzulieferindustrie. Darüber hinaus bedient die Gesellschaft Kunden in verschiedensten Branchen. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging hingegen deutlich um 2,0% zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. b. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die konjunkturelle Entwicklung ging auch an der Cyklop GmbH nicht spurlos vorüber. Die Umsätze im Geschäftsjahr 2023 sind mit T€ 39.154 gegenüber dem Vorjahr um 0,1% (T€ 35) gestiegen. Verglichen mit den konsolidierten Umsätzen der Cyklop GmbH und der Cyklop Strap GmbH des Vorjahres von T€ 42.975 ist ein Rückgang von T€ 3.821 zu verzeichnen. Der Rückgang ist vor allem auf den geringen Absatz von PET-Bändern zurückzuführen. Im PET Bereich stieg die Verfügbarkeit von Rohstoffen (Flaschenmahlgut) über das Jahr 2023 auf Grund rückgängiger Nachfragen in betroffenen Wirtschaftssektoren. Das Überangebot führte über das Jahr kontinuierlich zu entsprechend verbesserten Einkaufspreisen. Im Jahresdurchschnitt lag die Reduzierung der Einkaufspreise bei 26,9% welches sich auf die Herstellkosten und der Verbesserung der Marge auswirkte. Der KI Web Re Pet Flakes Bund Index errechnet eine Preisreduktion von durchschnittlich 1.100 Euro pro Tonne (Dezember 2022) auf 650 Euro pro Tonne (Dezember 2023). Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Reduktion der Preise in 2023 um 40,9 %. Der Geschäftsverlauf 2023 insgesamt wird von der Geschäftsführung als zufriedenstellend beurteilt. Durch den Anstieg der Material- und Energiepreise ist die Marge zunächst unter Druck geraten. Dies konnte aber durch Preiserhöhungen, Kosteneinsparungen (insbesondere den Preisrückgang im Rohstoffmarkt) und Verbesserung des Produktmixes überkompensiert werden, so dass die Marge von 20,9 % bzw. 20,6 % bei konsolidierter Berücksichtigung der Cyklop Strap GmbH und Cyklop GmbH im Jahr 2022 auf 27,0 % gesteigert werden konnte. Darüber hinaus hat sich die Vermögens- und Finanzlage im Geschäftsjahr deutlich verbessert. Ausschlaggebend für die Leistungsbewertung im Firmenverbund ist neben den Umsatzerlösen das EBIT (finanzielle Leistungsindikatoren). Intern entspricht dies dem Operating Profit (operativer Gewinn), der Sondereinflüsse gegebenenfalls abweichend berücksichtigt. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich das EBIT von T€ 912 bzw. T€ 1.313 bei konsolidierter Betrachtung der Cyklop Strap GmbH und Cyklop GmbH auf T€ 9.773. Das Ergebnis des aktuellen Geschäftsjahres der Gesellschaft ist allerdings durch den Ertrag aus dem Verkauf der Patente und Namensrechte (T€ 5.856) sowie dem Verkauf einer Produktlinie an unsere Schwestergesellschaft nach Brasilien von T€ 513 gekennzeichnet. Bereinigt um diese Sondereffekte konnte das EBIT deutlich um T€ 2.492 bzw. bei konsolidierter Betrachtung des Vorjahres um T€ 2.091 gesteigert werden. Die Darstellung der Geschäftsentwicklung 2023 im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 hat sich hinsichtlich der Umsatzentwicklung nicht erfüllt. Die erwarteten Umsatzerlöse von € 40 Mio., ohne Berücksichtigung der PET-Bänderumsätze an verbundene Unternehmen, konnten mit € 35 Mio. nicht erreicht werden. Grund dafür war im Wesentlichen ein unter den Erwartungen liegender Umsatz mit PET-Bänder, insbesondere mit Kunden aus der Bauindustrie. Das EBIT konnte mit bereinigt T€ 3.404 (Prognosebericht 2022 1 Mio. €) mehr als erfüllt werden. Die Übererfüllung des Bruttoergebnisses vom Umsatz (+ T€ 2.212) ist im Wesentlichen auf gesunkene Energie- und Materialpreise (bezogen auf das Gesamtjahr 2023) zurückzuführen, während das Preisniveau der Umsatzerlöse nur unwesentlich gesunken ist. c. Ertragslage Die in der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführten Vorjahreszahlen sind aufgrund der Verschmelzung der Cyklop Strap GmbH auf die Cyklop GmbH zum 1. Januar 2023 nur eingeschränkt vergleichbar. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit werden nachfolgend vergleichbare bzw. angepasste Ansätze für das Geschäftsjahr 2022 dargestellt. Diese Wertansätze unterstellen, dass die handelsrechtliche Verschmelzung der Cyklop Strap GmbH auf die Cyklop GmbH bereits zum 31. Dezember 2022 stattgefunden hat. Es handeln sich hierbei um konsolidierte Angaben des Vorjahres. Die Ertragslage der Cyklop GmbH stellte sich 2023 demnach wie folgt dar:
Das Bruttoergebnis vom Umsatz (Unterschied zwischen den Umsatzerlösen und den entsprechenden Herstellungskosten) hat sich im Vergleich zum angepassten Vorjahr um T€ 1.716 verbessert. Dies ist trotz des Umsatzrückgangs vor allem auf stabile Verkaufspreise zurückzuführen. Gleichzeitig sanken die Material- und Energiekosten. Die Vertriebskosten haben sich entsprechend der gesunkenen Umsatzerlöse um T€ 263 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr reduziert. Ursächlich waren hierfür überwiegend gesunkene Frachtkosten. Die Verwaltungskosten sind gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr deutlich gesunken (-21,1 %), was insbesondere auf geringere Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen für ehemalige Verwaltungsmitarbeiter zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum angepassten Vorjahr deutlich um T€ 5.956 erhöht. Dies ist insbesondere auf die außerordentlichen bzw. einmaligen Erträge aus dem Verkauf der Patente und Namensrechte (T€ 5.856) sowie aus dem Verkauf einer nicht mehr benötigten Produktlinie an unsere Schwestergesellschaft in Brasilien zurückzuführen. Daraus resultierte ein Ertrag aus Anlagenabgänge in Höhe von T€ 513. Bereinigt um diese Sondereffekte liegen die sonstigen betrieblichen Erträgen unter dem Vorjahresniveau, was auf höhere Auflösungen von Wertberichtigungen im Vorjahr zurückzuführen ist. Insgesamt hat sich das EBIT gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um T€ 8.460 verbessert. Gegenüber dem um die oben genannten Sondereffekte bereinigten EBIT konnte eine Steigerung um 2.091 T€ erzielt werden. Im Geschäftsjahr 2022 war ein Beteiligungsergebnis in Höhe von T€ 154 aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Cyklop Strap GmbH zu erfassen. Durch die Verschmelzung beider Gesellschaften zum 01.01.2023 ist dieser weggefallen. Abschreibung auf Finanzanlagen waren im Geschäftsjahr nicht notwendig. Für die Anteile an der Ligotech Deutschland GmbH, Köln, sowie den Forderungen gegen dieses verbundene Unternehmen liegt eine Verkaufsoption, mit Ausübungspreis in Höhe der Buchwerte, vor. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr um T€ 76 verbessert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Finanzergebnis jedoch um T€ 325 verschlechtert. Grund für den Rückgang sind die im Rahmen der Verschmelzung übertragenen Verbindlichkeiten aus einer kurzfristigen Working Capital Finanzierung mit einem externen Finanzierungspartner. Bei den Steuern vom Einkommen und Ertrag handelt es sich im Wesentlichen um die Berechnung der Steuerlast für das Geschäftsjahr 2023 sowie aus der Erhöhung der passiven latenten Steuern um T€ 819. Die Berechnungen der laufenden Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für das Jahr 2023 ergaben einen erwarteten Aufwand in Höhe von T€ 1.054. Insgesamt schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 7.387 (Vorjahr: T€ 747) ab. d. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Bedingt durch die Verbesserung der operativen Geschäftstätigkeit hat sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Aufgrund der Veräußerung einer nicht mehr benötigten Produktlinie an unsere Schwestergesellschaft in Brasilien konnte ein positiver Cashflow aus der Investitionstätigkeit erreicht werden. Die Auszahlungen für Investitionen betreffen mit T€ 126 Maschinen überwiegend für die PET-Bänder Produktion sowie mit T€ 58 Pfandgeräte. Die notwendigen Produktions-, Lager- und Verwaltungsgebäude werden im Rahmen eines Mietvertrags gemietet. Aufgrund der deutlichen Rückführung der Working Capital Finanzierung im Geschäftsjahr 2023 ist der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit negativ. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte eine freiwillige Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 6.250, davon wurden bis zum Ende des Geschäftsjahres bereits T€ 825 durch den Gesellschafter eingezahlt. Insgesamt konnte die Finanzlage der Gesellschaft gegenüber den Vorjahren stabilisiert werden. Zum Bilanzstichtag waren liquide Mittel i.H.v. T€ 1.550 vorhanden, darüber hinaus bestehen zum Stichtag freie kurzfristige Kreditlinien im Rahmen der Working Capital Finanzierung in Höhe von bis zu ca. € 1,0 Mio. zur Verfügung. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 6.031) sowie Lieferantenkrediten (T€ 945). Durch die Verschmelzung mit der Cyklop Strap GmbH besteht eine Working Capital Finanzierung von T€ 1.942, welche innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wird. Die Begleichung der fälligen Verbindlichkeiten erfolgt durch eine regelmäßig durchgeführte Finanzplanung, welche im Bedarfsfall durch den Gesellschafter kapitalmäßig unterstützt wird. e. Vermögenslage Die in der Bilanz aufgeführten Vorjahreszahlen sind aufgrund der Verschmelzung der Cyklop Strap GmbH auf die Cyklop GmbH zum 1. Januar 2023 nur eingeschränkt vergleichbar. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit werden nachfolgend vergleichbare bzw. angepasste Ansätze zum 31. Dezember 2022 dargestellt. Diese Wertansätze unterstellen, dass die handelsrechtliche Verschmelzung der Cyklop Strap GmbH auf die Cyklop GmbH bereits zum 31. Dezember 2022 stattgefunden hat. Es handeln sich hierbei um konsolidierte Angaben des Vorjahres. Die Vermögenslage der Cyklop GmbH stellte sich 2023 demnach wie folgt dar:
Das Anlagevermögen der Cyklop GmbH hat sich durch die Verschmelzung der Cyklop Strap GmbH gegenüber dem Vorjahr deutlich geändert. Im Rahmen der Verschmelzung wurde die Produktion von PET-Bändern auf die Cyklop GmbH übertragen, der übernommene Buchwert des Sachanlagevermögens beträgt zum 1. Januar 2023 T€ 1.188. Unter Berücksichtigung von Investitionen in Höhe von T€ 210, Anlagenabgängen in Höhe von T€ 371 und jährlichen Abschreibungen in Höhe von T€ 437 beläuft sich das Sachanlagevermögen zum 31. Dezember 2023 auf T€ 897. Des Weiteren sind durch die Verschmelzung die Anteile an der Cyklop Strap GmbH untergegangen. In den Finanzanlagen zum 31. Dezember 2023 verbleiben somit im Wesentlichen die Anteile an der Ligotech Deutschland GmbH, Köln. Für die Anteile an der Ligotech Deutschland GmbH, Köln, (T€ 2.043) sowie den Forderungen gegen dieses verbundene Unternehmen (T€ 4.251) liegt eine Verkaufsoption, mit Ausübungspreis in Höhe der Buchwerte, vor. Die Verkaufsoption wurde mit dem Gesellschafter vereinbart. Hierdurch konnten die vollständige Abwertung des Buchwerts sowie der Forderungen vermieden werden. Der deutliche Anstieg des Umlaufvermögens sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Darin enthalten ist eine verbleibende Forderung in Höhe von T€ 5.425 gegen die Muttergesellschaft aus der im Geschäftsjahr durchgeführten freiwillige Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 6.250. Diese wurde im Geschäftsjahr 2023 bereits mit T€ 825 geleistet. Durch gute Kundenzahlungen im Dezember haben sich die liquiden Mittel auf T€ 1.550 erhöht. Gleichzeitig sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 684 gesunken. Gegenläufig sind die Vorräte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr um T€ 904 gesunken, dies ist auf den Abbau von Beständen und niedrigeren Einkaufpreise zurückzuführen. Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 7.386 erhöht. Darüber hinaus wurde eine freiwillige Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 6.250 durch den Gesellschafter beschlossen. Damit und dem guten wirtschaftlichen Ergebnis im Jahr 2023 konnte das negative Eigenkapital überwunden werden. Das Eigenkapital beläuft sich damit zum 31. Dezember 2023 auf T€ 189 gegenüber einem Fehlbetrag von T€ 13.447 im Vorjahr. Sowohl das kurz- als auch das mittelfristige Fremdkapital haben sich gegenüber dem Vorjahr und dem angepassten Vorjahr verringert. Die mittel- und kurzfristigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr um T€ 917 erhöht. Der Anstieg ist auf die Steuerrückstellungen und die erwarteten Steuerzahlungen für das Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist im Geschäftsjahr besonders stark ausgeprägt. Dies ist auf folgende Effekte zurückzuführen:
Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert um T€ 719 reduziert. Der Rückgang ist unter anderem auf niedrigere Einkaufspreise und Einkaufsmengen im Dezember 2023 zurückzuführen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der von der Cyklop Strap GmbH übernommenen Working Capital Finanzierung deutlich erhöht. Insgesamt konnte die in Anspruch genommene Finanzierung im Geschäftsjahr um T€ 2.125 T€ auf T€ 1.942 reduziert werden. Die passiven latenten Steuern sind auf eine in der Steuerbilanz gebildete Rücklage nach § 6b Abs. 3 EstG in Höhe € 9,7 Mio. zurückzuführen. Im Rahmen der Ermittlung der passiven latenten Steuern wurden aktive latente Steuern auf Verlustvorträge mindernd berücksichtigt, welche aufgrund der Umkehr der Rücklage voraussichtlich nutzbar werden. Da ein Teil der bestehenden Verlustvorträge verbraucht wurde, mussten die passiven latenten Steuern im Geschäftsjahr 2023 um T€ 819 erhöht werden. f. Personal Im Jahresdurchschnitt belief sich die Zahl der Mitarbeitenden auf 123 (im Vj. 90). Der Anstieg zum Vorjahr ist durch die Verschmelzung der Cyklop Strap GmbH und der Cyklop GmbH zum 1. Januar 2023 und der damit verbundenen Übernahme der Mitarbeiter der Cyklop Strap GmbH zu erklären. Durch die Verschmelzung sind 35 Mitarbeiter zur Cyklop GmbH übertragen worden. Darüber hinaus waren keine Auszubildende beschäftigt. g. Sonstige Leistungsindikatoren Im Jahr 2023 haben wir uns intensiv auf die Erneuerung der Zertifizierung nach ISO 9001 ab April 2024 vorbereitet, um diese wie Vorjahr erfolgreich zu bestehen. Vor diesem Hintergrund werden kontinuierlich Maßnahmen zur Energieeinsparung und Prozessverbesserung umgesetzt und abteilungsübergreifend Verantwortlichkeiten für deren Überwachung und weitere Fortentwicklung festgelegt. 3. Prognosebericht Wir gehen begründet und unverändert von der Annahme der Unternehmensfortführung aus. Diese Fortführungsprognose ergibt sich aus unserer Unternehmensstrategie und dem daraus abgeleiteten Ertrags- und Finanzplan bis zum Ende des Jahres 2025 (positive Fortführungsprognose). Die positive Fortführungsprognose unterstellt, dass die Gesellschaft in wesentlichem Umfang durch ihre Gesellschafter bzw. durch Unternehmen aus dem Gesellschafterverbund mit ausreichender Liquidität versorgt wird - ebenso, wie es in der Vergangenheit gehandhabt wurde. Eine entsprechende Erklärung wurde durch den Gesellschafter abgegeben. Die Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2024 sieht ein moderates Umsatzwachstum auf rund € 40 Mio. und ein positives operative EBIT in der Bandbreite von € 1,5 bis 2,0 Mio. vor. Die Anzahl der Mitarbeiter wird auf dem aktuellen Niveau von ca. 120 Mitarbeitern konstant bleiben. Die Planung basiert auf der Annahme, dass die Energie- und Materialpreise auf dem aktuellen Niveau bleiben und die Verkaufspreise auf einem gesunden Maß gehalten werden können. Eine konjunkturelle Eintrübung in Deutschland und Europa, z. B. durch anhaltend hohe Zinsen und Inflation, könnte jedoch auch zu einem deutlichen Rückgang der Nachfrage nach den Produkten der Gesellschaft führen. Zur Überbrückung etwaiger Liquiditätsengpässe besteht eine ausreichende Unterstützung durch die Gesellschafter und Verbundunternehmen. 4. Chancen- und Risikobericht Die Cyklop GmbH ist durch den Jahresüberschusses von T€ 7.387 und der freiwilligen Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 6.250 durch den Gesellschafter nicht mehr überschuldet. Die Fortführung des Unternehmens als Bestandteil der Cyklop-Gruppe ist nach den derzeitigen Umständen überwiegend wahrscheinlich. Die positive Fortführungsprognose stützt sich hierbei auf die nachfolgend aufgeführte Liquiditätszusage des Gesellschafters. Die derzeitigen Planungen gehen davon aus, dass die finanzielle Stabilität und die notwendige Liquidität bis Ende 2025 sichergestellt sind, wobei wir davon ausgehen, dass eventuell künftig auftretende Engpässe durch den Gesellschafter wie in der Vergangenheit weiterhin ausgeglichen werden. Da neben der kurzfristigen Working Capital Finanzierung weitere externe Finanzierungsquellen nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Auch für die Folgejahre wird aufgrund einer vorliegenden Liquiditätszusage davon ausgegangen, dass im Bedarfsfall Liquidität im erforderlichen Rahmen zur Verfügung gestellt wird. In dieser harten Patronatserklärung verpflichtet sich die Gesellschafterin in ausreichendem Umfang mit zusätzlicher Liquidität auszustatten, damit diese all ihre fälligen Forderungen ihrer Gläubiger befriedigen kann. Zusätzlich treten die Gesellschaften, mit diesen Forderungen im Rang hinter die gegenwärtigen und künftigen Forderungen anderer Gläubiger zurück, soweit und solange dies zur Vermeidung einer Überschuldung der Gesellschaft im Sinne des § 19 Abs. 1 InsO notwendig wäre. Darüber hinaus hat der Gesellschaft in Höhe von T€ 5.000 einen zeitlich unbefristeten Rangrücktritt seiner Forderungen erklärt. Im Fall der nicht plankonformen Entwicklung wird die Gesellschaft noch stärker auf die Unterstützung durch den Gesellschafter angewiesen sein. Unter Umständen könnte dann die genannte Patronatserklärung in Höhe von € 1,0 Mio. hierfür nicht ausreichend sein. In diesem Fall stehen weitere externe Finanzierungsquellen nur eingeschränkt zur Verfügung. Dies könnte z.B. der Fall sein, wenn die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa unter Berücksichtigung der Inflationsrate und der steigenden Zinsen stärker beeinträchtigt wird als aktuell erwartet. Sofern die geplanten Ertragsteigerungen in den folgenden Jahren ausbleiben, wird die Cyklop GmbH für die Zeit nach dem Auslaufen der o.g. Patronatserklärung (31. Dezember 2025) weiterhin auf finanzielle Unterstützung von außen angewiesen sein, um den Geschäftsbetrieb fortsetzen zu können. Für die Anteile an der Ligotech Deutschland GmbH, Köln, (T€ 2.043) sowie den Forderungen gegen dieses verbundene Unternehmen (T€ 4.251) liegt eine Verkaufsoption, mit Ausübungspreis in Höhe der Buchwerte, vor. Die Verkaufsoption wurde mit dem Gesellschafter vereinbart. Hierdurch konnten die vollständige Abwertung des Buchwerts sowie der Forderungen vermieden werden. Die Ausübungsfrist für die Verkaufsoption endet am 30. Juni 2025. Die Gesellschaft plant aufgrund des Auslaufens des Mietvertrages für die Produktions-, Lager- und Verwaltungsgebäude in den Jahren 2025 und 2026 eine Verlagerung des Produktionsstandortes. Entsprechende Planungen für den Bau eines Produktions-, Lager- und Verwaltungsgebäudes im Großraum Köln sind bereits angelaufen. Das Finanzierungsvolumen kann derzeit noch nicht verlässlich beziffert werden. Zur Finanzierung des Vorhabens ist die Gesellschaft auf die Unterstützung des Gesellschafters, Verbundunternehmen und externer Finanzierungspartner (z.B. in Form von Kreditinstituten) angewiesen. Wachstumspotenziale sehen wir weiterhin in der Konzentration auf das Kerngeschäft. Das sind Vertrieb der gesamten Produktpalette und Aftersales-Service/Ersatzteil-Herstellung. Die Konzentration in diese Bereiche auf europäischer Gruppenebene führt zu Synergieeffekten und weiteren Kostenreduzierungen für die Cyklop GmbH. Die Risiken im Bereich des Umweltschutzes bewegen sich im branchenüblichen Rahmen. Die Entsorgung und Verwertung gebrauchter Kunststoffbänder ist gesichert durch die "Kunststoffband Verwertungsgesellschaft mbH", Köln, die unter anderem durch unsere Mitinitiative 1991 gegründet wurde und deren Mitgesellschafter wir sind. Die Werthaltigkeit der Forderungen an Dritte wird regelmäßig geprüft. Soweit erforderlich werden Wertberichtigungen gebildet. Die Abdeckung des Ausfallrisikos der verbleibenden Beteiligung im Finanzanlagevermögen ist durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen des Gesellschafters abgedeckt. Mittelbare Zinsänderungsrisiken bestehen derzeit aus der Abwicklung der Working Capital Finanzierung mit einem britischen Finanzierungspartner, mit welchem Lieferantenverbindlichkeiten sukzessive beglichen werden. Damit liegt das Zinsänderungsrisiko bei der Cyklop GmbH. Unser Ziel ist die Verbindlichkeiten bis zum Ende des Kalenderjahres 2024 zu begleichen. Insgesamt hat sich die Risikolage der Gesellschaft durch den Wegfall der bilanziellen Überschuldung und der Entspannung der Liquiditätslage verbessert. Dennoch ist die Gesellschaft, insbesondere bei Planabweichungen, auf die Unterstützung durch den Gesellschafter angewiesen. Dies deutet auf eine Unsicherheit hin, die Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung ihrer Geschäftstätigkeit aufkommen lassen und ein Risiko für den Fortbestand darstellen könnte. Der Ausblick basiert auf den oben beschriebenen Chancen und Risiken. Zukunftsbezogene Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Prognosen sind aufgrund der Zukunftsorientierung mit Unsicherheiten behaftet.
Köln, den 30. April 2024 Roberto Salemme, Geschäftsführer Andre van Es, Geschäftsführer Ron Pot, Geschäftsführer Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Erleichterungen des § 327 HGB wurden in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Cyklop GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Cyklop GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cyklop GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt "1. Allgemeine Angaben" des Anhangs sowie auf die Angaben in Abschnitt "4. Chancen und Risiken" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass eine bis zum 31. Dezember 2025 befristete Patronatserklärung in Höhe von € 1,0 Mio. abgegeben wurde. Sollte sich die Lage der Gesellschaft nicht wie geplant stabilisieren, könnte die abgegebene Patronatserklärung den Liquiditätsbedarf nicht vollständig decken. In diesem Fall stünden externe Finanzierungsquellen nur eingeschränkt zur Verfügung. Wie im Abschnitt "I. Allgemeine Angaben" des Anhangs und Abschnitt "4. Chancen und Risiken" des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in Abschnitt "3. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften" des Anhangs und Abschnitt "2.e Vermögenslage" des Lageberichts, dass die Werthaltigkeit der gehaltenen Geschäftsanteile an dem verbundenen Unternehmen Ligotech Deutschland GmbH, Köln, sowie von Forderungen gegen dieses verbundene Unternehmen durch eine Verkaufsoption an die Gesellschafterin abgesichert wurden. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Köln, den 17. Juni 2024 dhpg
Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte
Güntgen, Wirtschaftsprüfer Giorgini, Wirtschaftsprüfer |
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