Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 306197
Eingetragen
24.1.2006
Branche
Herstellung von Press-, Zieh- und StanzteilenLeichtmetallgießereienHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
die Herstellung, Verarbeitung und der Handel von Aluminiumdruckgussteilen und Formenbau.

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Melzer
seit 2.12.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Alupress AGITA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.136.350 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

alupress GmbH

Hildburghausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht der Geschäftsführung zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Sehr geehrte Gesellschafter,

das Geschäftsjahr, welches am 31.12.2012 zu Ende gegangen ist, weist einen Jahresüberschuss von 1.976.290,84 aus.

Rahmenbedingungen und Entwicklung der Geschäftstätigkeit

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 stand im Zeichen der weiterhin anhaltenden Schuldenkrise vieler europäischer Staaten und damit verbunden der Eurowährungskrise. Dennoch waren im Automotive Sektor für Zulieferer positive Entwicklungen spürbar. Auch wenn die Absatzzahlen auf den europäischen Märkten vor allem für Kraftfahrzeuge durchgehend rückläufig waren, so war es die Nachfrage aus aufstrebenden Volkswirtschaften (und dabei vor allem aus Staaten wie China), welche die Kapazitätsauslastung europäischer und dabei insbesondere deutscher Automobilbauer und dem zur Folge auch Zulieferer positiv beeinflusste.

Aufgrund dieser positiven Entwicklungen und damit verbundener steigender Nachfrage konnte die Alupress GmbH ein deutlich positives Jahresergebnis und einen positiven operativen Cash Flow erzielen.

Finanzgebarung

Der Kapitalfluss des Geschäftsjahres 2012 geht aus der folgenden Übersicht hervor und soll die Finanzlage der Gesellschaft darstellen:

Cash Flow Statement (Beträge in EURO) 2012
Operative Tätigkeit  
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 2.884.720
- Einkommenssteuer -780.968
- Wechselkursdifferenzen -29.978
- Abschreibungen auf immat. Vermögensw. und Finanzanl. 2.039
- Abschreibungen auf Sachanlagen 1.939.346
- Verluste/(Gewinne) aus dem Abgang von Sachanlagen -10.657
- Zunahme/(Abnahme) der Rückstellung -147.205
Cash Flow aus dem betrieblichen Ergebnis 3.857.297
- Abnahme/(Zunahme) der Vorräte 256.246
- Abnahme/(Zunahme) der Forderungen -569.950
- Zunahme/(Abnahme) der Verbindlichkeiten 557.395
- Abnahme/(Zunahme) der sonstigen Aktiva 140.574
- Zunahme/(Abnahme) der sonstigen Passiva -16.499
- Zunahme/(Abnahme) der Sonderposten mit Rücklageanteil -280.295
Cash Flow aus der operativen Tätigkeit 3.944.768
Investitionstätigkeit  
- Zugänge des Anlagevermögens  
- Immaterielles Anlagevermögen -5.571
- Sachanlagevermögen -1.440.612
- Finanzanlagevermögen 0
- Abgänge des Anlagevermögens 17.501
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -1.428.682
Free Cash Flow der Berichtsperiode 2.516.086
Finanzierungstätigkeit  
- Zinserträge 90.233
- Zinsaufwendungen -14.846
- Zunahme/(Abnahme) langfristiger Verbindlichkeiten 0
- Zinsaufwendungen aus Finanzierung durch beherrsch. UN -172.870
- Zunahme/(Abnahme) Finanzierung durch beherrsch. UN -1.900.000
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -1.997.483
Cash Flow der Berichtsperiode 518.603
Cash Bestand am Anfang der Berichtsperiode 833.557
Cash Bestand am Ende der Berichtsperiode 1.352.160

Risikobericht

Risikoabschätzung

Die Gesellschaft ist als Zulieferer (Tier 2) im Automotive-Sektor tätig. Daraus können sich Risiken hinsichtlich Produkthaftungs- und Gewährleistungsansprüchen ergeben. Diesen Risiken wird durch unseren Qualitätsanspruch, durch laufende Schulungen der Mitarbeiter und durch den Abschluss von risikospezifischen Versicherungen (Haftpflicht- und KFZ-Rückrufversicherung) Rechnung getragen.

Des Weiteren wird jährlich eine Pauschalrückstellung für eventuelle zukünftige Produkthaftungsfälle gebildet. Am Ende des Geschäftsjahres 2012 wurde die Produkthaftungsrückstellung auf € 549.900,00 erhöht. Zum Termin der Erstellung des Jahresabschlusses bestehen keine anhängigen Ansprüche.

Kreditrisiko

Die Alupress GmbH ist einem Kreditrisiko ausgesetzt, welches aus der möglichen Nichterfüllung der bestehenden Forderungen durch die Kunden und der vorzeitigen Auflösung des bei der Muttergesellschaft aufgenommenen Kredits besteht.

Liquiditätsrisiko

Der Cash Flow ist Bestandteil der strategischen und operativen Planungen des Unternehmens und wird über das Berichtswesen monatlich verfolgt. Das Unternehmen verfügt über einen positiven operativen Cash Flow und einen Kreditvertrag über 10 Mio. Euro mit der Muttergesellschaft. Aufgrund der positiven Liquiditätssituation der Muttergesellschaft Alupress AG wird das Liquiditätsrisiko als gering angesehen.

Marktrisiken

Aufgrund des sehr hohen Anteils von Umsätzen in Hauswährung besteht ein sehr geringes Währungsrisiko. Der Anteil in Auslandswährung gemessen am Gesamtumsatz beträgt ca. 6%. Preisrisiken bestehen in erster Linie auf der Beschaffungsseite, wobei beim Ankauf des Aluminiums, die Preisänderungen an den Kunden weitergegeben werden. Das Zinsrisiko des Unternehmens beruht auf der bestehenden variabel verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft. Das Zinssatzrisiko ist nicht mittels eines derivativen Finanzinstrumentes gedeckt.

Als Zulieferer der Automobilindustrie ist das Unternehmen den Schwankungen des diesbezüglichen Marktes ausgesetzt. Auf Grund der Zugehörigkeit zur Muttergesellschaft Alupress AG ist das Unternehmen Bestandteil einer Unternehmensgruppe (Technicon Gruppe), die nur zu ca. 30 % den Automobilmarkt beliefert, sodass dieses Risiko als minimiert betrachtet werden kann.

Prognosebericht/Ausblick

Wesentliche, nach der Schließung des Geschäftsjahres 2012, eingetretene Ereignisse

Nach Schließung des Geschäftsjahres 2012 sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.

Vorschau des laufenden Geschäftsjahres

Die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres sind im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres, von einem niedrigeren Umsatz von knapp 12,93% gekennzeichnet (auf Basis V-Umsatz) und liegen damit leicht unter Plan. Auf Basis der von den Kunden übermittelten Jahresvorschauwerte wurde für das laufende Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung (Gesamtumsatz) zum Vorjahr von 9,73% geplant. Durch eine genehmigte Investitionsplanung über € 895.600,00 soll die Erreichung der geplanten Umsatzsteigerung sichergestellt werden. Es wird mit einer stabilen Ertragslage in 2013 gerechnet. Auf Basis eines leichten Umsatzanstiegs für das Gesamtjahr wurde auch ein etwas verbessertes Ergebnis budgetiert.

Risiken der Unternehmensentwicklung

Das größte Risiko für die Unternehmensentwicklung liegt in der Zugehörigkeit zur Branche der europäischen Automobilindustrie, die jedoch auch im Jahr 2012 ihre Stärke unter Beweis gestellt hat. Minimiert wird dieses Risiko auch durch die in Punkt 3. b) "Marktrisiken" erwähnt Zugehörigkeit zur Unternehmensgruppe Technicon AG.

Forschungs- und Entwicklungstätigkeit

Die Gesellschaft führt keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im eigentlichen Sinne durch.

Die Geschäftsführer Herr Dipl. Ing. Franz Wunderer und Herr Dipl. Kfm. Axel Freytag bedanken sich für das entgegengebrachte Vertrauen und laden die Gesellschafter ein, den Jahresabschluss, in vorliegender Form und Substanz, zu genehmigen.

 

Hildburghausen, 22.03.2013

Für die Geschäftsführung

Dipl. Ing. Franz Wunderer

Dipl. Kfm. Axel Freytag

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 10.292.012,15 10.794.058,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.531,87 0,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.531,87 0,00
II. Sachanlagen 10.288.480,28 10.794.058,63
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.591.171,15 5.945.673,87
2. technische Anlagen und Maschinen 3.374.233,55 4.141.851,24
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.154,26 330.234,98
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.002.921,32 376.298,54
B. Umlaufvermögen 12.285.982,26 11.483.013,12
I. Vorräte 2.824.331,24 3.080.577,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.109.491,39 7.568.878,79
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.846.316,57 2.432.818,12
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 107.160,85 255.668,21
3. sonstige Vermögensgegenstände 4.156.013,97 4.880.392,46
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.352.159,63 833.556,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.144,11 158.718,25
D. Abgrenzungsposten für latente Steuern 873.852,50 844.514,94
Bilanzsumme, Summe Aktiva 23.469.991,02 23.280.304,94

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 7.518.160,49 5.541.869,65
I. gezeichnetes Kapital 1.136.350,00 1.136.350,00
II. Kapitalrücklage 3.000,00 3.000,00
III. Gewinnrücklagen 4.402.519,65 3.462.847,04
IV. Gewinn- /Verlustvortrag 0,00 -3.160,45
V. Jahresüberschuss 1.976.290,84 942.833,06
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 1.776.324,50 2.056.619,25
C. Rückstellungen 1.002.199,86 1.149.405,24
1. übrige sonstige Rückstellungen 1.002.199,86 1.149.405,24
D. Verbindlichkeiten 13.170.866,98 14.513.472,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 274.298,30 953.217,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 274.298,30 953.217,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.175.736,89 10.097.322,08
a. Restlaufzeit 1.225.736,89 1.247.322,08
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.720.831,79 3.462.932,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.643.826,98 3.445.772,16
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.439,19 18.938,45
Bilanzsumme, Summe Passiva 23.469.991,02 23.280.304,94

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1. Rohergebnis 12.486.349,51 10.016.204,18
2. Personalaufwand 5.288.348,87 4.489.293,65
a) Löhne und Gehälter 4.252.920,34 3.640.403,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.035.428,53 848.890,40
3. Abschreibungen 1.941.385,40 1.850.041,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 1.941.385,40 1.850.041,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.294.481,95 2.320.519,89
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 111.819,82 118.704,29
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 239.281,08 280.606,20
davon an verbundene Unternehmen 172.870,34 249.045,36
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.834.672,03 1.194.446,99
8. außerordentliche Erträge 3.611,50 0,00
9. außerordentliches Ergebnis 3.611,50 0,00
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 845.621,97 234.945,46
11. sonstige Steuern 16.370,72 16.668,47
12. Jahresüberschuss 1.976.290,84 942.833,06

Anhang zum Jahresabschluss 2012

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie wendet jedoch freiwillig die Vorschriften für die große Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB an.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 1) und im Übrigen unverändert gegenüber dem Vorjahr vorgenommen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Geringwertige immaterielle Vermögensgegenstände werden sofort abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und, falls erforderlich, außerplanmäßiger Abschreibungen. In die Herstellungskosten eventuell selbsterstellter Anlagen würden, neben den direkt zurechenbaren Kosten, auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Angeschaffte Gebäude werden linear innerhalb der voraussichtlichen Restnutzungsdauer abgeschrieben. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer, teilweise in Anlehnung zu den steuerlich relevanten AfA-Tabellen abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nach ihrer betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauer in fünf Jahren abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Eventuelle Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten auf Basis von Einzelkalkulationen bewertet. Die Einzelkalkulationen beruhen auf den Daten der Betriebsabrechnung. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten.

Eventuelle Bestandsrisiken, z. B. aus geminderter Verwertbarkeit, finden durch Gängigkeitsabschreibungen angemessene Berücksichtigung. Soweit die Herstellungskosten bei fertigen Erzeugnissen durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen; Einzelrisiken sind -soweit vorhanden - gesondert berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet abgegrenzte Leistungen Dritter, welche vor dem Bilanzstichtag in Rechnung gestellt wurden, aber erst nach diesem erbracht werden. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen abgegrenzte Verpflichtungen für fertigzustellende Druckgussformen für Dritte.

Die Sonderposten mit Rücklagenanteil beruhen auf Investitionszulagen gemäß Investitionszulagengesetz bzw. Investitionszuschüsse gemäß dem Bescheid zum Förderantrag im Förderprogramm: Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Ihre Auflösung wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Investitionsgüter vorgenommen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Steuern des Geschäftsjahres wurden aufgrund der geltenden gesetzlichen Bestimmungen ermittelt und im Jahresabschluss rückgestellt.

Aktive latente Steuern werden unter Wahrung des Vorsichtsprinzips angesetzt, für welche die Sicherheit besteht, dass sie in künftigen Steuerjahren einbringlich sein werden.

Die Bewertungsgrundsätze sind wie im Vorjahr angewandt worden.

2. Grundlagen der Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden, soweit vorhanden, mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet.

Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung am Bilanzstichtag berücksichtigt. Bei den Wertpapieren, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Fremdwährung, sofern vorhanden, erfolgt, soweit es das Niederstwertprinzip erfordert, die Umrechnung zum Geld- bzw. Briefkurs des Stichtages. Soweit Forderungen in fremder Währung abgesichert wurden, wurden sie mit dem Sicherungskurs angesetzt.

B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite dargestellt. (Anlagespiegel - siehe Seite 6).

Anlagespiegel - siehe Folgeseite

2. Vorräte

Das Vorratsvermögen setzt sich wie folgt zusammen (in T€):

  31.12.2012
T€
31.12.2011
T€
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 334 362
unfertige Erzeugnisse 1.802 1.734
fertige Erzeugnisse 689 985
  2.824 3.081

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eine Ausnahme bildet dabei die aktive Steuerlatenz, welche als Forderung mit einer Laufzeit über einem Jahr ausgewiesen wird.

Die sonstigen Forderungen (€ 25.945,74) betreffen im Wesentlichen die Forderungen gegenüber dem Hauptzollamt Erfurt (€ 13.873,22) und Forderungen gegenüber den Versicherungsbroker (€ 11.700,00).

Aktive latente Steuern werden auf zeitliche Differenzen aus handelsrechtlichen zu steuerlichen Abschreibungen (€ 2.612.882,20 x 28,7%) und auf die Rückstellung für Eventualrückrufaktionen (€ 431.900,00 x 28,7%) berechnet.

4. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel umfassen Bank- und Kassenguthaben in Höhe von € 1.352.159,63.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (€ 18.144,11) beinhaltet abgegrenzte Leistungen Dritter, welche vor dem Bilanzstichtag in Rechnung gestellt wurden, aber erst nach diesem erbracht werden. Die höchste Position (€ 9.899,16) bezieht sich auf eine Stromrechnung der Firma E.ON Thüringer Energie AG.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten (€ 2.439,19) beinhalten im Wesentlichen abgegrenzte Verpflichtungen für fertigzustellende Druckgussformen für Dritte.

6. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 1.136.350,00

b) Kapitalrücklage

Stand zum 01.01.2012 3.000,00

Einstellungen in die Kapitalrücklage 0,00

Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00

Stand zum 31.12.2012 3.000,00

c) Gewinnrücklagen

andere Gewinnrücklagen

Stand zum 01.01.2012 3.462.847,04

Einstellungen in die Gewinnrücklage 939.672,61

Entnahmen aus der Gewinnrücklage 0,00

Stand zum 31.12.2012 4.402.519,65

d) Verlustvortrag Vorjahre

Stand zum 01.01.2012 3.160,45

Verrechnung mit Bilanzgewinn 3.160,45

Stand zum 31.12.2012 0

e) Jahresüberschuss (-verlust) 1.976.290,84

7. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

Zuschüsse und Zulagen werden nach dem Investitionszulagengesetz und aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe gewährt. Die erfolgswirksame Auflösung der Sonderposten erfolgt nach Maßgabe der Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter.

8. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen von T€ 602 betreffen Jahresabschlusskosten (T€ 26), Kosten für Aufbewahrungspflichten (T€ 8), Rückstellungen für eventuelle Gewährleistungsfälle (T€ 550) und Rückstellungen für Abfindungen und Prämien (T€ 18).

9. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2012

  Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren Gesamtbetrag davon durch Pfand-rechte oder ähnliche Rechte gesichert Art und Form der Sicherheit
1. Anleihen            
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten            
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen            
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.859.430,10 17.075,61   2.876.505,71    
5. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 0,00     0,00    
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 274.298,30     274.298,30    
7. Verbindlichkeiten gegenüber beherrschenden Unternehmen 1.225.736,89 6.950.000,00   8.175.736,89    
8. sonstige Verbindlichkeiten - davon Steuern: € 236.274,68 - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 56.522,33 1.844.326,08     1.844.326,08    
Gesamtsumme 6.203.791,37 6.967.075,61   13.170.866,98    

Die Verbindlichkeiten gegenüber beherrschenden Unternehmen beinhalten im Wesentlichen eine verzinsliche Ausleihung in Höhe von T€ 6.950, welche die Muttergesellschaft im Rahmen eines Finanzierungsvertrages in Höhe von € 10 Mio. bis auf Widerruf gewährt hat.

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Rohergebnis

Das Rohergebnis betrug im Geschäftsjahr 2012 T€ 12.486.

2. Abschreibungen

Die Abschreibungen setzen sich zusammen aus planmäßigen Abschreibungen in Höhe von T€ 1.941.

3. Erträge und Aufwendungen, die anderen Geschäftsjahren zuzurechnen sind

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von € 9.766,29. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 22.189,58.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge betragen T€ 112.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Auf die Ausleihung der Muttergesellschaft entfielen Aufwandszinsen in Höhe von T€ 173.

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen betragen T€ 65.

D. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen betragen T € 3.

Darüber hinaus bestehen nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB keine weiteren Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen.

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer

Herr Dipl.-Ing. Franz Wunderer, Geschäftsführer, einzelvertretungsberechtigt

Herr Dipl.-Kfm. Axel Freytag; Geschäftsführer (ab 19.07.2012); einzelvertretungsberechtigt

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird beansprucht.

3. Arbeitnehmer

Für das Jahr 2012 betrug die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter 168, davon waren 28 Angestellte, 131 gewerbliche Arbeitnehmer und 9 Auszubildende.

4. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die Alupress AG, Brixen (BZ) - Italien, ist Mutterunternehmen und verfügt zum 31.12.2012 über 92%der Anteile. Die Technicon AG, Brixen (BZ) - Italien, als Konzernobergesellschaft erstellt den Konzernabschluss.

E. Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinnes

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2012 in der Höhe von € 1.976.290,84 folgendermaßen zu verwenden:

Jahresüberschuss zum 31.12.2012 Euro 1.976.290,84
Zuführung zur Gewinn-Rücklage Euro 1.976.290,84

 

Hildburghausen, den 22.03.2013

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Franz Wunderer

Dipl.-Kfm. Axel Freytag

Anlagespiegel

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand am 01.01.2012
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand am 31.12.2012
Euro
I) Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.701,20 5.570,80 0,00 47.272,00
II) Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.706.276,33 568,00 0,00 7.706.844,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.332.823,18 669.988,28 -7.500,00 14.995.311,46
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 704.565,05 53.819,35 0,00 758.384,40
4. Andere Anlagen 773.602,11 89.613,46 -12.433,15 850.782,42
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 376.298,54 2.174.271,51 -1.547.648,73 1.002.921,32
  23.935.266,41 2.993.831,40 -1.567.581,88 25.361.515,93
  Abschreibungen
  Stand am 01.01.2012
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand am 31.12.2012
Euro
I) Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.701,20 2.038,93 0,00 43.740,13
II) Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.760.602,46 355.070,72 0,00 2.115.673,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.190.971,94 1.430.762,22 -656,25 11.621.077,91
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 552.990,44 76.451,03 0,00 629.441,47
4. Andere Anlagen 594.941,74 77.062,50 -12.433,15 659.571,09
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  13.141.207,78 1.941.385,40 -13.089,40 15.069.503,78
  Buchwert
  Stand am 01.01.2012
Euro
Stand am 31.12.2012
Euro
I) Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.531,87
II) Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.945.673,87 5.591.171,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.141.851,24 3.374.233,55
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.574,61 128.942,93
4. Andere Anlagen 178.660,37 191.211,33
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 376.298,54 1.002.921,32
  10.794.058,63 10.292.012,15

Angabe der Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil innerhalb der "Sonstigen betrieblichen Erträge"

1.1.2012 - 31.12.2012

Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil innerhalb des Postens "sonstige betriebliche Erträge" betragen 279.511,61 EUR.

1.1.2011 - 31.12.2011

Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil innerhalb des Postens "sonstige betriebliche Erträge" betragen 294.080,67 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2013 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht, § 328 Abs. 1 Nr. 1 HBG.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der alupress GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis 31.12.2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Coburg, den 29.05.2013

Dr. Hans Bauchowitz, Wirtschaftsprüfer

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