4val GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
James Thorpe seit 25.5.2023 | Geschäftsführer |
Carsten Weber seit 20.12.2022 | Geschäftsführer |
Erich Anton Obermeier seit 18.6.2012 | Geschäftsführer |
Bernd Christian von Doering seit 18.6.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
C****** W**** | 5.00% |
E**** A**** O******** | 2.55% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SchahlLED Lighting GmbHUnterschleißheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024der SchahlLED Lighting GmbH, UnterschleißheimA. Darstellung der Gesellschaft und der Rahmenbedingungen 1. Allgemeines Hauptgegenstand der SchahlLED Lighting GmbH ist der Handel, die Entwicklung und die Fertigung elektronischer, elektrooptischer und optischer Komponenten, Geräte und Systemlösungen auch unter Verwertung und Ausnutzung von Lizenzen. Das Geschäft der SchahlLED Lighting GmbH basiert auf einem dualen Erlösmodell. Neben den Erlösen für Konzeption, Produktion und Einbau der produzierten Lichtkonzepte generiert die Gesellschaft weitere Erlöse aus Servicetätigkeiten. Seit September 2022 ist die Gesellschaft Teil des Konzerns FW Thorpe PLC, England. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das statistische Bundesamt verzeichnet für das Jahr 2023 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,3 %. (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html). Gemäß der ifo Konjunkturprognose Herbst 2024 wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur stagnieren. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9% bzw. 1,5% zunehmen wird. (Quelle: https://www.ifo.de/fakten/2024-09-05/ifo-konjunkturprognose-herbst-2024- deutsche-wirtschaft-steckt-in-krise-fest) Auch die Bauwirtschaft weist in Summe mit einem Minus von 5,3% in 2023 und einem prognostizierten Minus von 3% in 2024 einen sehr deutlichen Rückgang aus. (Quelle: https://www.zdb.de/meldungen/baukonjunktur-2023-2024-zwischen-fachkraeftemangel-und- kurzarbeit-1#) Die Abschwächung der wirtschaftlichen Entwicklung in Industrie und Bauwirtschaft ist spürbar und hat auch Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung bei Beleuchtungstechnologie für gewerbliche Kunden. Die Unsicherheit in der Industrie führt teilweise zu Verschiebung von Projekten. Der LED-Beleuchtungsmarkt ist aufgrund vieler regionaler und internationaler Akteure auf der ganzen Welt fragmentiert. Die Impulse aufgrund der massiv gestiegenen Energiepreise in energieeffiziente Beleuchtungssysteme zu investieren, haben aufgrund der Energiepreisberuhigung und der Unsicherheit bezüglich eines möglichen Industriestrompreises momentan etwas nachgelassen. National sowie international konkurriert die Gesellschaft mit einer Vielzahl von Wettbewerbern. Die Nachfrage für intelligente LED-Beleuchtungssysteme ist tendenziell trotzdem weiterhin steigend, da im Bereich gewerblicher Kunden diese zunehmend dem Kostendruck steigender Energiekosten begegnen, insbesondere auch die CO2 -Bilanz verbessern möchten, und das Leuchtstoffröhrenverbot seit August 2023 zusätzliche Impulse setzt. Durch ihr klassisches Angebot von intelligenten LED-Leuchten bis hin zu Finanzierungslösungen, Lichtmietkonzepten, Contracting und Lighting-as-a-Service deckt die SchahlLED Lighting GmbH das Segment und dessen individuellen Bedarf ab. Zur weiteren Entwicklung verweisen wir auf unsere Ausführungen im Abschnitt D. „Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung“ sowie Abschnitt E. „Voraussichtliche Entwicklung und Ausblick“. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme in Höhe von TEUR 7.418 ist im Wesentlichen geprägt durch den am Bilanzstichtag vorhandenen Bestand an Vorräten (TEUR 2.635, Vj. TEUR 3.460) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.582, Vj. TEUR 5.124), die zusammen einen Anteil von 56,9 % (Vj. 80,0 %) an der Bilanzsumme haben. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen TEUR 825 (Vj. TEUR 727) wird im Wesentlichen der durch Verschmelzung im Vorjahr auf die Gesellschaft übergegangene Firmenwert der betterLeds GmbH & Co. KG gezeigt. Die Erhöhung betrifft eine nachträgliche Kaufpreisanpassung. Die Vorräte sind um TEUR 825 auf TEUR 2.635 zurückgegangen, was im Wesentlichen auf aktives Bestandsmanagement sowie den Umsatzrückgang zurückzuführen ist. Dadurch haben sich auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 3.622 auf TEUR 291 reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 3.541 auf TEUR 1.582 zurückgegangen. Der Rückgang resultiert aus niedrigeren Umsatzerlösen, v.a. in den letzten Monaten des Geschäftsjahres, im Vergleich zum Vorjahr sowie einem verbesserten Forderungsmanagement. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern sind v.a. wegen der höheren Gewinnabführung gestiegen. 2. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über auf Euro lautende kurzfristige Darlehen von verbundenen Unternehmen (TEUR 790, Vj. TEUR 790). Es wurden darüber hinaus keine Bankfinanzierungen in Anspruch genommen. Die Kassen- und Bankbestände zum 30. Juni 2024 haben sich um TEUR 921 auf TEUR 1.900 erhöht. Das Net Working Capital (Umlaufvermögen abzgl. kurzfristige Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zum 1 Jahr) beläuft sich auf TEUR 1.778 (Vj. TEUR 2.793). Die Eigenkapitalquote beträgt 36,6% (Vj. 25,3%). Investitionen in Höhe von TEUR 250 sind im Wesentlichen dem Firmenwert zuzuordnen. Der gesamte Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen + Veränderung Rückstellungen) ist mit TEUR 2.380 (Vj. TEUR 1.008) positiv. 3. Ertragslage Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahrs im Vorjahr (6 Monate) ist die Ertragslage für das Geschäftsjahr 2023/2024 nicht direkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Umsatzerlöse betrugen TEUR 18.016 (Vj. TEUR 11.803). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist v.a. auf die schwierigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Verschiebung von Projekten zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote gemessen an den Umsatzerlösen beträgt 56,8% (Vj. 60,0%). Die Verbesserung ist v.a. auf einen veränderten Umsatzmix und die Durchsetzung besserer Preise zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote gemessen an den Umsatzerlösen beträgt 14,1% (Vj. 12,1%). Die Umsatzerlöse sind zurückgegangen bei einer unveränderten Mitarbeiteranzahl. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen betrugen TEUR 196 (Vj. TEUR 84). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen gemessen an den Umsatzerlösen 18,7% (Vj. 22,7%) und haben sich um TEUR 696 von TEUR 2.675 im Vorjahr auf TEUR 3.371 erhöht. Das EBIT beträgt TEUR 2.224 (Vj. TEUR 620) und das EBITDA hat sich um TEUR 1.715 von TEUR 704 auf TEUR 2.420 erhöht. Die Erhöhung des EBITDAs ist v.a. auf die bessere Materialaufwandsquote sowie die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen zurückzuführen. Der Zinsaufwand in Höhe von TEUR 78 (Vj. TEUR 33) resultiert aus den Gesellschafterdarlehen. Das Geschäftsergebnis in Form des Jahresüberschusses vor Gewinnabführung beträgt TEUR 2.143 (Vj.: TEUR 571). Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags wird der Gewinn an die Muttergesellschaft Lumen Intelligence Holding GmbH abgeführt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur operativen finanziellen Leistungsmessung und zur Steuerung des Unternehmens stellen für die Gesellschaft die Umsatzerlöse und das EBITDA bedeutsame Leistungsindikatoren dar. Das EBITDA ist das Ergebnis vor Steuern, vor Zinsen, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände. Diese Leistungsindikatoren werden im Abschnitt B3 erläutert. C. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Insgesamt lag der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/2024 etwas unter unseren Erwartungen, obwohl das EBITDA sich aufgrund der besseren Materialaufwandsquote sowie der Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöht hat. Die Geschäftsführung ist angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage mit dem Geschäftsjahr 2023/2024 zufrieden. D. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert. Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung < 40% Unwahrscheinlich < 60% Wahrscheinlich > 60% Sehr wahrscheinlich Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert. Gering Geringe Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Moderat Moderate Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Erheblich Erhebliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Risiken der zukünftigen Entwicklung Politische Risiken Der Krieg in der Ukraine hat derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft. Eine Eskalation der Spannungen zwischen China und Taiwan könnte auf die gesamte Branche Lieferkettenprobleme auslösen, da wichtige Komponenten der LED-Beleuchtungstechnologie aus China kommen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als unwahrscheinlich eingestuft. Die Auswirkung wäre erheblich. Finanzwirtschaftliche Risiken Eventuelle Zahlungsausfallrisiken sind aufgrund der Kundenstruktur gering und werden bei größeren Projekten durch vertraglich vorgesehene Voraus- und Abschlagszahlungen sowie eine Forderungsausfallversicherung minimiert. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird daher als unwahrscheinlich eingestuft. Die Auswirkung wäre moderat. Wettbewerbsrisiken Im nationalen sowie internationalen Markt nimmt das Risiko für preisintensiven Wettbewerb bei LED-Beleuchtungssystemen zu, welcher sich negativ auf Auftragseingang und Margen auswirken kann. Die Gesellschaft gewichtet die Chancen, größere Projekte zu gewinnen, regelmäßig neu und baut darauf ihre Umsatzprognosen auf. Insgesamt bewertet die Gesellschaft das Wettbewerbsrisiko kurz- und mittelfristig eher gering, da die Technologie, das Referenzportfolio und die Marktbearbeitung sich von den meisten Marktteilnehmern weiterhin deutlich unterscheiden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird daher als unwahrscheinlich eingestuft. Die Auswirkung wäre moderat. Personalrisiken Der wirtschaftliche Erfolg unserer Gesellschaft wird maßgeblich von der Möglichkeit der Gewinnung und insbesondere vom Erhalt qualifizierter Mitarbeiter geprägt. Das Fehlen von qualifiziertem Personal hätte wesentliche negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Daher wird auf die Förderung und Weiterbildung der Mitarbeiter großen Wert gelegt. Zudem achten wir durch entsprechende organisatorische Maßnahmen, flexible Arbeitszeiten und Entwicklungschancen auf die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird daher als unwahrscheinlich eingestuft. Die Auswirkung wäre moderat. Beschaffungsrisiken Allgemeine Beschaffungsrisiken betreffen insbesondere den Bereich der Versorgung mit Produkten und Vorprodukten. Dies beinhaltet das Risiko von Versorgungsunterbrechungen durch Kapazitätsengpässe bei Lieferanten, mangelnde Qualität der gelieferten Waren, Insolvenzen von Lieferanten sowie anderen Versorgungsunterbrechungen. Wir ordnen dieses Risiko als nicht hoch ein, da wir über eine sorgfältige Lieferantenauswahl stabile Beschaffungskanäle gewährleisten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird daher als unwahrscheinlich eingestuft. Die Auswirkung wäre moderat. IT-Risiken IT-Risiken können durch die immer größere Vernetzung durch, z. B. Netzwerke, die ausfallen, oder Externe, die in unsere Systeme unrechtmäßig eingreifen, entstehen. Die Gesellschaft verwendet das DATEV-SmartIT Software der DATEV eG. Es werden diverse Sicherungsmaßnahmen zum Backup bei Ausfällen erstellt. Vor Ort werden Maßnahmen wie der Einsatz von Virenscannern, verschlüsselte E-Mails und Zugriffskontrollen erstellt. Regelmäßig werden alle Mitarbeiter geschult im richtigen Umgang mit z.B. Phishing E-Mails. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit daher als unwahrscheinlich eingestuft. Die Auswirkung wäre moderat. Zusammenfassung der Risikolage Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken. Die Einzelrisiken stellen, jeweils isoliert sowie auch konsolidiert betrachtet, aus heutiger Sicht keine Bestandsgefährdung des Unternehmens dar. Chancen der zukünftigen Entwicklung Der gelungene Aufbau eines qualifizierten Mitarbeiterstamms sowie von neuen Außendienstmitarbeitern und Vertriebspartnern ist eine wichtige Grundlage für unser weiteres Wachstum. Zudem ist das Marktumfeld momentan für unser Geschäft durch das Verbot des Verkaufs von Leuchtstoffröhren vorteilhaft für unser Geschäftsmodell. E. Voraussichtliche Entwicklung und Ausblick Im Hinblick auf die Wettbewerbssituation in unserer Branche ist in den kommenden Jahren ein zunehmender Margendruck zu erwarten. Wir erwarten jedoch, mithilfe von geplanten Effizienzsteigerungen und Prozessoptimierungen, auch durch die Effekte aus der im Rumpfgeschäftsjahr 2023 vollzogenen Verschmelzungen der beiden Tochtergesellschaften, die Umsatz- und Ergebnissituation (EBITDA) in den nächsten zwölf Monaten gegenüber dem Geschäftsjahr 2023/2024 stabil halten oder leicht steigern zu können. Bei der generellen Prognose der künftigen Entwicklung sind wir davon ausgegangen, dass die oben genannten Risiken der zukünftigen Entwicklung die Gesellschaft in den kommenden Geschäftsjahren nicht wesentlich negativ beeinflussen werden.
München, 28. November 2024 Bernd von Doering, Geschäftsführer Erich Obermeier, Geschäftsführer James Thorpe, Geschäftsführer Carsten Weber, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024SchahlLED Lighting GmbH, Unterschleißheim1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Berichtsgesellschaft hat am 25.03.2019 mit der alleinigen Gesellschafterin Lumen Intelligence Holding GmbH (Amtsgericht München HRB 244545) einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 29.03.2019. Die Berichtsgesellschaft hat im Vorjahr auf ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr umgestellt. Der Zeitraum für Jahresabschlüsse beginnt am 01.07. und endet am 30.06. des Folgejahres. Das Vorjahr bildete ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 30. Juni 2023. Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres 2023 ist das Berichtsjahr nicht direkt mit dem Vorjahr vergleichbar. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Softwarelizenzen betragen 6 Jahre und für Geschäfts- oder Firmenwert 10 bis 15 Jahre Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die technischen Anlagen und Maschinen werden über 10 Jahre abgeschrieben. Für die anderen Anlagen sowie für die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren zugrunde gelegt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren werden grundsätzlich durchschnittliche Anschaffungskosten (gleitend) zuzüglich Anschaffungsnebenkosten zugrunde gelegt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sind zum Nennbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Sie wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Kassenbestände sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit in Folgeperioden darstellen. Das Eigenkapital wird zu Nennwerten bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern der verschmolzenen Tochtergesellschaften. Aufgrund der steuerlichen Organschaft mit der Lumen Intelligence Holding GmbH fallen keine Ertragsteuern inklusive latenter Steuern für das Geschäftsjahr 2023/2024 bei der Gesellschaft an. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages und wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Nennwert bewertet und beinhaltet Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt grundsätzlich nach der Leistungserbringung und Lieferung. Dabei wird der Zeitpunkt des Gefahrenübergangs beachtet. Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung erfasst. Auf fremde Währung laufende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: Anlagenspiegel zum 30.06.2024SchahlLED Lighting GmbH Handel, Entwicklung elektrooptischer Komponenten, Unterschleißheim
3.2 Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerten wurden aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 bis 15 Jahre festgelegt. Beim Kauf der SchahlLED Lighting GmbH&Co.KG wurde von einer langfristigen Nutzung und Entwicklung der Gesellschaft ausgegangen. Daher wurde hier eine Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts über 15 Jahre für sinnvoll erachtet. Im Rahmen der Unternehmensstrategie wurden in den vergangenen Jahren zwei Unternehmen erworben, die sich ebenfalls im Bereich der Entwicklung und des Vertriebs intelligenter LED-Beleuchtungssysteme betätigen. Die erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) als immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Die Aktivierung der entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt auf Grundlage der erwarteten zukünftigen wirtschaftlichen Vorteile, die aus der Akquisition resultieren. Auf Basis des übernommenen Personals sowie des miterworbenen Kundenstamms, wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahre für sinnvoll erachtet. 3.3 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). 3.4 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
3.5 Angabe zu Restlaufzeitvermerken Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
3.6 Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 732 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) sowie Darlehen zuzüglich Zinsen in Höhe von 845 TEUR (Vorjahr: 790 TEUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 992 TEUR (Vorjahr: 1.332 TEUR) und besteht aus Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung in Höhe von 2.143 TEUR (Vorjahr: 571 TEUR) abzüglich kurzfristige Finanzierungsforderungen in Höhe von 1.151 TEUR (Vorjahr: zuzüglich kurzfristige Finanzierungsverbindlichkeiten in Höhe von 761 TEUR). Besicherungen für Verbindlichkeiten liegen keine vor. 3.7 Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Lohnsteuerverbindlichkeiten in Höhe von 33 TEUR (Vorjahr: 68 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 1 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR). 3.8 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 270 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen für Mietverträge und Leasingfahrzeuge. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Erträge/Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 378 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von 209 EUR (Vorjahr: 11.632 EUR) enthalten. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind mit 1.156 EUR (Vorjahr: 4.895 EUR) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind wie im Vorjahr nicht enthalten. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen, da nur drei der Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten haben. 5.3 Konzernzugehörigkeit Alleinige Gesellschafterin der SchahlLED Lighting GmbH ist die Lumen Intelligence Holding GmbH, Unterschleißheim. Über deren Gesellschafterin, die FW Thorpe Nederland BV, ist sie indirekt der FW Thorpe PLC, Redditch, England, zugehörig. Die SchahlLED Lighting GmbH wurde in den Konzernabschluss der Lumen Intelligence Holding GmbH, Unterschleißheim (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der offen gelegte Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger unter der Registernummer HRB 244545, Amtsgericht München erhältlich. Der Konzernabschluss der FW Thorpe PLC (größter Konsolidierungskreis) wird beim Companies House, Cardiff, UK unter der Firmennummer 00317886 veröffentlicht. 5.4. Gewinnverwendung Die Berichtsgesellschaft hat am 25.03.2019 mit der alleinigen Gesellschafterin Lumen Intelligence Holding GmbH (Amtsgericht München HRB 244545) einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Der im laufenden Geschäftsjahr mit 2.143 TEUR ermittelte Gewinn wird daher an die Gesellschafterin abgeführt. 5.5 Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind und einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben. 5.6 Unterschrift der Geschäftsführung
Unterschleißheim, 28. November 2024 SchahlLED Lighting GmbH Unterschleißheim von Doering, Bernd Obermeier, Erich Weber, Carsten Thorpe, James sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SchahlLED Lighting GmbH, Unterschleißheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SchahlLED Lighting GmbH, Unterschleißheim, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SchahlLED Lighting GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü- fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 28. November 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft digitally signed by Petra Hälsig, Wirtschaftsprüfer digitally signed by Holger Graßnick , Wirtschaftsprüfer |
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