TSP Global Markets AGLiquidiert

82031 Grünwald, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 169407
Eingetragen
14.8.2007
Branche
Effekten- und WarenterminhandelAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten (Anlagevermittlung); Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen (Anlageberatung); Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung); Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung); Beratung bei der Konzeption und Auflage von Fonds- und anderen Finanzprodukten; Primärresearch im Bereich News Arbitrage und Trading; Entwicklung von Handelsstrategien sowie der entsprechenden Software; Beratung in den Bereichen Risikosteuerung und Performancemessung sowie Neben- und Unterstützungsleistungen im Zusammenhang mit den vorgenannten Tätigkeiten. Der Handel mit Finanzinstrumenten auf eigene Rechnung ist ausgeschlossen. Die Gesellschaft ist nicht befugt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen.

Historie

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Management

NameRolle
Bruno Tretter
seit 27.12.2007
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

TSP Global Markets AG

Grünwald

Jahresabschluss zum 30. Juni 2013

Bilanz zum 30. Juni 2013

DER TSP GLOBAL MARKETS AG, GRÜNWALD

AKTIVA

30.06.2013
30.06.2012
1. Forderungen an Kreditinstitute    
täglich fällig 119.281,18 189.043,30
2. Forderungen an Kunden 179.345,34 143.079,70
3. Immaterielle Anlagewerte    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
4. Sachanlagen 1.974,00 3.088,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 21.238,10 34.349,18
6. Rechnungsabgrenzungsposten 20.520,30 12.728,14
342.359,92 382.289,32

PASSIVA

   
30.06.2013
30.06.2012
1. Sonstige Verbindlichkeiten 44.388,45 162.046,37
2. Rückstellungen    
andere Rückstellungen 137.509,00 75.082,35
3. Eigenkapital    
a) gezeichnetes Kapital 66.750,00 66.750,00
b) Kapitalrücklage 333.250,00 333.250,00
c) Bilanzverlust -256.427,53 -254.839,40
143.572,47 145.160,60
4. Rechnungsabgrenzungsposten 16.890,00 0,00
342.359,92 382.289,32

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2012 - 30. Juni 2013

der TSP GLOBAL MARKETS AG Grünwald

01.07.2012 - 30.06.2013 01.07.2011 - 30.06.2012
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 0,00   0,00  
2. Zinsaufwendungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Provisionserträge 1.374.239,63   1.093.937,95  
4. Provisionsaufwendungen -939.786,34 434.453,29 -707.962,03 385.975,92
5. Sonstige betriebliche Erträge   12.214,90   14.125,96
    446.668,19   400.101,88
6. allgemeine Verwaltungsaufwendungen:        
a) Personalaufwand        
aa) Löhne und Gehälter -314.191,96   -282.603,09  
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -22.464,20 -336.656,16 -21.059,44 -303.662,53
b) andere Verwaltungsaufwendungen   -110.486,16   -132.070,31
    -447.142,32   -435.732,84
7. Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen   -1.114,00   -1.697,27
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit = Jahresfehlbetrag   -1.588,13   -37.328,23
9. Verlustvortrag   -254.839,40   -217.511,17
10. Bilanzverlust   -256.427,53   -254.839,40

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS VOM 1. JULI 2012 - 30. JUNI 2013

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 1.7.2012
Zugang
Abgang
Stand 30.6.2013
Immaterielle Anlagewerte        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.404,00 0,00 0,00 1.404,00
Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.573,30 0,00 0,00 14.573,30
Summe 15.977,30 0,00 0,00 15.977,30
kumulierte Abschreibungen
Stand 1.7.2012
Zugang
Abgang
Stand 30.6.2013
Immaterielle Anlagewerte        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.403,00 0,00 0,00 1.403,00
Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.485,30 1.114,00 0,00 12.599,30
Summe 12.888,30 1.114,00 0,00 14.002,30
Buchwert 30.6.2013
Buchwert 30.6.2012
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Immaterielle Anlagewerte      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00 0,00
Sachanlagen      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.974,00 3.088,00 1.114,00
Summe 1.975,00 3.089,00 1.114,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2012/2013

der TSP GLOBAL MARKETS AG, Grünwald

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften entsprechend den §§ 264 ff. HGB unter besonderer Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Finanzdienstleistungen der §§ 340 ff. HGB aufzustellen.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Vorschriften in der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) vom 11.12.1998 (zuletzt geändert am 28.08.2013).

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend den steuerlich relevanten AfA-Tabellen abgeschrieben.

Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,- und € 1.000,- wird gem. § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten eingerichtet. Dieser Sammelposten wird über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertungsgrundsätze wurden, soweit erforderlich, an die Sondervorschriften der §§ 340 ff. HGB angepasst.

Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

3. Grundlagen der Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem monatlich von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Umsatzsteuerverrechnungskurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag, wurde für kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung § 256a HGB und für langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung das Niederstwertprinzip (Forderungen) bzw. das Höchstwertprinzip (Verbindlichkeiten) beachtet.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen das laufende Kontokorrentkonto (T€ 119).

2. Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden (T€ 179) betreffen zum Bilanzstichtag noch nicht ausgeglichene Beratungshonorare für Anlageberatung.

3. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite dargestellt.

4. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten vorausbezahlte Gehälter (T€ 8,4) und Forderungen aus Steuern (Umsatzsteuer T€ 12,5, Kapitalertragsteuer incl. Solidaritätszuschlag T€ 0,3).

5. Forderungsspiegel zum 30.06.2013

Stand 30.06.2013
davon mit einer Restlaufzeit davon in Fremdwährung
bis 3 Monate
3 Monate bis 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre
Forderungen an Kunden 179.345,34 179.345,34 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 21.238,10 8.419,22 12.818,88 0,00 0,00 0,00
  200.583,44 187.764,56 12.818,88 0,00 0,00 0,00
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.07.2012
EUR
Zugang 2012/13
EUR
Abgang 2012/13
EUR
Stand 30.06.2013
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.404,00 0,00 0,00 1.404,00
Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.573,30 0,00 0,00 14.573,30
Summe 15.977,30 0,00 0,00 15.977,30
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.07.2012
EUR
Zugang 2012/13
EUR
Abgang 2013/13
EUR
Stand 30.06.2013
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.403,00 0,00 0,00 1.403,00
Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.485,30 1.114,00 0,00 12.599,30
Summe 12.888,30 1.114,00 0,00 14.002,30
Buchwert 30.06.2013
EUR
Buchwert 30.06.2012
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände      
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1,00 1,00 0,00
Sachanlagen      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.974,00 3.088,00 1.114,00
Summe 1.975,00 3.089,00 1.114,00

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 21) sind vorausbezahlte Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahres.

7. Sonstige Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 30.06.2013

Stand 30.06.2013
davon mit einer Restlaufzeit davon gesichert
bis 3 Monate
3 Monate bis 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.221,33 30.221,33 0,00 30.221,33 0,00  
2. sonstige Verbindlichkeiten 14.167,12 14.167,12 0,00 8.006,48 0,00  
- davon aus Steuern: € 13.084,85 (Vj. € 6.945,24)            
Gesamtsumme 44.388,45 44.388,45 0,00 38.227,81 0,00  

8. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 137) betreffen Kosten für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie für die Erstellung der Steuererklärungen (T€ 21), ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 16), Provisionen (T€ 98) und die Urlaubsansprüche der Belegschaft (T€ 3).

9. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 66.750,00

Das Grundkapital ist in 66.750 auf den Namen lautenden Stückaktien eingeteilt.

Gem. Beschluss des Vorstandes der TSP Global Markets AG vom 30.01.2008 wurde die Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlage von € 350.000,00 um € 16.750,00 durch Ausgabe von 16.750 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien beschlossen. Die Kapitalerhöhung erfolgte aus dem genehmigten Kapital.

Die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 31.07.2008.

Genehmigtes Kapital

Gem. § 5 der Satzung der TSP Global Markets AG vom 16.07.2007 ist der Vorstand ermächtigt, innerhalb der nächsten fünf Jahre nach Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister das Grundkapital durch die Ausgabe neuer Aktien um maximal € 25.000,00 zu erhöhen. Das genehmigte Kapital wurde in Höhe von € 16.750,00 für die Kapitalerhöhung am 30.01.2008 verwendet. Zum 30.06.2013 besteht wegen Ablauf der Fünfjahresfrist kein genehmigtes Kapital mehr.

b) Kapitalrücklage 333.250,00
c) Jahresfehlbetrag 1.588,13
d) Verlustvortrag 254.839,40

C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Provisionserträge

Die erzielten Provisionserträge (T€ 1.374) sind ausschließlich Honorare für Anlageberatungen.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Hier sind periodenfremde Erträge (T€ 12) aus der Auflösung nicht benötigter Rückstellungen ausgewiesen.

3. Provisionsaufwendungen

Zur Erbringung der Anlageberatung sowie für Anlagevermittlungen werden vertraglich gebundene Vermittler eingeschaltet, die für ihre Leistungen eine Vergütung (T€ 940) erhalten.

4. Abschreibungen

Es wurden planmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 1 vorgenommen.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB sind keine wesentlichen Haftungen zu vermerken.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Mietverhältnis. Unter Berücksichtigung der vertraglichen Kündigungsfrist von 3 Monaten besteht für diesen Zeitraum eine Mietverpflichtung von T€ 6.

2. Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand

Herr Dr. Richard Sizmann einzelvertretungsberechtigt Physiker
Herr Bruno Tretter einzelvertretungsberechtigt Dipl. Volkswirt

Mitglieder des Aufsichtsrats

Vorsitzender:    
Herr Dr. Vatchagan Vartanian München Unternehmensberater
Stellvertreter:    
Herr Andreas Lenz München Consultant
Weiteres Mitglied:    
Herr Dr. Michael Riemenschneider München Wirtschaftsingenieur

Die Aufsichtsräte haben im Geschäftsjahr 2012/2013 keine Aufsichtsratsvergütung von der Gesellschaft bezogen.

3. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt war neben den Vorständen ein Angestellter beschäftigt.

4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug für das Geschäftsjahr 2012/2013 für Abschlussprüfung T€ 12, für Steuerberatungsleistungen T€ 2 und für sonstige Leistungen T€ 12.

 

Grünwald, den 27. November 2013

Bruno Tretter

Dr. Richard Sizmann

Lagebericht zum 30. Juni 2013

der TSP Global Markets AG

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Wirtschaftliches Umfeld

Zeigte die weltweite Konjunktur im Verlauf des Jahres 2012 noch nach unten, konnte sie im ersten Halbjahr 2013 wieder zulegen. Schon im ersten Quartal 2013 ist das reale Bruttoinlandsprodukt wieder stärker gewachsen als in den Quartalen zuvor. Die Wachstumsraten für die Weltwirtschaft zeigen sich im zweiten Quartal nochmals verbessert.

Einer der Gründe für die wirtschaftliche Erholung in 2013 war die verbesserte Industrieproduktion. Bis in den Herbst 2012 gab es hier wenig erfreuliches. Erst seit Anfang des Jahres, gelang es insbesondere der USA und Japan bei der Kapazitätsauslastung Erfolge zu vermelden. In Europa waren die Wirtschaftsdaten im ersten Quartal dagegen noch schwach. Die wirtschaftliche Situation verbesserte sich in Europa erst im Laufe des zweiten Quartals. Die wirtschaftliche Erholung zeigte sich auch in Großbritannien, seit langer Zeit war hier die Veränderungsrate des BIP wieder einmal positiv.

Umgekehrt zeigt die wirtschaftliche Entwicklung in China, Indien und anderen größeren Schwellenländern nach unten. Die Dynamik des Wirtschaftswachstums schwächte sich seit Herbst letzten Jahres deutlich ab. Lagen die Wachstumsraten des vierten Quartals für China noch bei knapp 8%, betrugen sie im zweiten Quartal 2013 nur noch 7,5%. Darüber hinaus hat Chinas neue Regierung zum Ausdruck gebracht, dass der Umbau der Wirtschaft auch zukünftig Wachstumseinbußen nach sich ziehen wird.

Die US Wirtschaft, die sich zum Jahresende 2012 noch in einer Schwächephase befand, erholte sich überraschend schnell im ersten Quartal 2013 und erreichte ein Wirtschaftswachstum von 2,5%. Auch der Arbeitsmarkt konnte sich weiter verbessern, die Zahl der Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung fiel Ende April auf den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise 2008. Hinzu kam, dass der private Konsum sowie die Investitionstätigkeit der Unternehmen zuletzt wesentlich stärker waren. Die zwischenzeitlich aufkeimenden Sorgen vor einer erneuten Rezession haben sich damit erst einmal als unbegründet erwiesen. Aktuell ergibt sich wieder ein positiveres Konjunkturbild als zu Jahresbeginn. Der Aufschwung ist jedoch im Vergleich zu früheren Erholungen sehr viel schwächer. Die geringen Wachstumsraten bereiten der amerikanischen Notenbank zunehmend Sorgen. Hinzu kommt, dass jede Ankündigung seitens der Notenbank die Geldpolitik zu straffen, an den Renten- und Aktienmärkten Kursverluste bzw. steigende Zinsen zur Folge hat. Anhaltende Zinssteigerungen, würden jedoch die bisherigen Erfolge der amerikanischen Notenbank gefährden.

Der Optimismus der amerikanischen Regierung hält sich deshalb für die vorhersehbare Zukunft in engen Grenzen. Im Juli senkte sie ihre Wachstumsaussichten für das laufende Jahr von 2,3% auf 2,0%. Für das kommende Jahr wurde die im April veröffentlichte Wachstumsrate von 3,2% auf 3,0% ebenfalls gesenkt. Als Gründe für die verschlechterten Aussichten nannte die Regierung die automatische Kürzung der staatlichen Ausgaben, die Sparpolitik in der europäischen Union und das schwache Wachstum in den Entwicklungsländern, hier insbesondere in China.

Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) kommt in seinem Bericht vom Juli 2013 zu dem Schluss, dass es zu einer dauerhaften Verlangsamung des Wachstumstempos in der Weltwirtschaft kommen wird. Als Gründe werden u.a. das nahe Ende der lockeren Geldpolitik in den USA genannt und die politischen Probleme der Europäischen Union.

Der IWF senkt seine Prognose für das globale Wachstum im laufenden Jahr auf 3,1% und für 2014 auf 2,8%. Für einzelne Länder verschlechtern sich die Einschätzungen zu den Wachstumsaussichten zum Teil dramatisch.

Das Wirtschaftswachstum 2013 im Euro-Raum wird sich nach Einschätzung des IWF auf 0,6% belaufen. Der IWF erwartet besonders in Italien und Spanien noch größere wirtschaftliche Probleme. Es gibt jedoch auch positive Zahlen aus Europa und die Hoffnung auf eine konjunkturelle Trendwende. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war bis März 2013 sechs Quartale in Folge negativ, konnte aber laut Aussage des Europäischen Statistikamts (Eurostat) um 0,3% im ersten Quartal zulegen. Positives Wachstum gibt es zum ersten Mal seit anderthalb Jahren auch wieder von der Privatwirtschaft zu vermelden, der Einkaufsmanager-Index ist im Juli gestiegen.

Die wichtigsten Impulse lieferten Deutschland und Frankreich. Die Wirtschaft in Frankreich wuchs im zweiten Quartal überraschend deutlich um 0,5 % und damit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone hat damit die Rezession verlassen.

Italien und Spanien hingegen konnten ihre negative Entwicklung zumindest abbremsen, das BIP schrumpfte nur noch um -0,2 % und -0,1 %. Auch in diesen Ländern zeichnet sich eine Rückkehr in die Wachstumszone ab. Die Geschäftsaussichten wurden so gut bewertet wie seit fast anderthalb Jahren nicht mehr, womit sich die Stimmung in allen vier großen Euro-Ländern aufhellte.

Ungeachtet der positiven Tendenzen sind viele Finanzexperten nach wie vor pessimistisch. Der IWF bezeichnet die Erholung in den verschiedenen Regionen als sehr ungleichmäßig und warnt vor einer Stagnation. Experten gehen davon aus, dass der Euro-Zone eine schwierige Zukunft, mit niedrigen Wachstumsraten bevorsteht. Die politischen Handlungsspielräume des europäischen Parlaments schätzen viele als begrenzt ein. Aber insbesondere in dem nach wie vor fragmentierten Banken-Sektor werden dringend politische Lösungen gebraucht. Erschwerend kommt die extrem hohe Arbeitslosigkeit in den Krisenstaaten hinzu, die mit Geldpolitik allein nicht gesenkt werden kann.

Branche

Die weltweiten Finanzmärkte zeigten sich im ersten Halbjahr des Jahres 2013 trotz der politischen- und ökonomischen Probleme von ihrer positiven Seite. Die Auswirkungen der politischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Wahlen in Italien, den landesweiten Protesten in Griechenland auf die Börsen waren begrenzt. Eine Erklärung bietet die lockere Zins- und Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken. Die Politik des lockeren Geldes sollte die Aktien- und Rentenmärkte auch weiterhin stützen.

Im Mai 2013 sorgte die Senkung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank auf das Rekordtief von 0,5 % für ein regelrechtes Kursfeuerwerk an den Börsen. Nachdem der DAX einen Rekord nach dem anderen brechen konnte, erreichte er sein Allzeithoch am 22. Mai 2013 bei 8.558 Punkten. Mehr als 12 % hat der DAX seit Jahresbeginn bis Mitte Mai 2013 zugelegt. Zum Ende des ersten Halbjahres jedoch lag der DAX mit einem Plus von knapp 5 % nur wenig über dem Niveau zu Jahresbeginn und rutschte wieder unter die 8.000-Punkte­Marke. Ausgelöst wurde der Ausverkauf an den Märkten durch die Ankündigung der FED die Politik des leichten Geldes auslaufen zu lassen.

Auch die Preise für Edelmetalle gerieten aufgrund der Aussicht auf ein Ende der Liquiditätsschwemme in den Abwärtsstrudel. Gold verlor im ersten Halbjahr 2013 mehr als 25 Prozent, Silber sogar 35 Prozent. Bei den anderen Rohstoffen sah es nicht wesentlich besser aus: Der GSCI Total Return, der die Wertentwicklung von 24 Rohstoffen abbildet, verlor 4 Prozent.

Insgesamt sind die Finanzmarktanalysten der deutschen Banken, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) vierteljährlich befragt, sehr zuversichtlich, dass sich der DAX in der zweiten Jahreshälfte wieder erholen wird. Aus der ZEW-Prognose vom Juli 2013 wird deutlich, dass die Einschätzung zur Entwicklung des DAX im Mittel positiv ist, aber die Meinungen gehen deutlich auseinander. Die Vorhersagen liegen zwischen 7.600 Punkten (niedrigste Schätzung) bei bis zu 8.850 Punkten, im besten Fall.

(Quelle: Bloomberg)

Geschäftliche Entwicklung

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2012/2013 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 1.374 (Vorjahr T€ 1.094) erzielt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Erhöhung der Provisionserträge um etwa 26 Prozent.

Diesen Erlösen standen Aufwendungen in Höhe von T€ 940 (Vorjahr T€ 708) gegenüber, die als Provisionen den unter dem Haftungsdach der Gesellschaft tätigen gebundenen Vermittler Reimann Investors Advisory GmbH und die Riemenschneider Beteiligung GmbH bezahlt wurden. Die Provisionsaufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum letzten Bilanzjahr nur um 32,8 Prozent. Die Gründe hierfür liegen in der geänderten Vermögens- und Vertragsstruktur.

Die Personalaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr T€ 337 (Vorjahr T€ 304) und die Summe der betrieblichen Kosten betrug T€ 110 (Vorjahr T€ 132). Der Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 2 (Vorjahr Jahresfehlbetrag T€ 37) erklärt sich vor diesem Hintergrund. Bezogen auf die zu Grunde liegende gesamte Unternehmensplanung liegt das Ergebnis innerhalb der Planung.

Die Entwicklung vom 01. Juli 2013 bis Oktober 2013 zeigt keine wesentlichen Abweichungen zu den Planzahlen, nachdem die Kosten den geänderten Verträgen angepasst wurden.

Finanzlage

Investitionen:

Sachanlagevermögen

Im Geschäftsjahr 2012/2013 wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt.

Finanzinvestitionen in Form von Beteiligungen:

- keine -

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben:

- keine -

Zum 30.06.2013 ist bezüglich der Liquiditätslage der Gesellschaft ein Forderungsüberhang in Höhe von T€ 137 (Vorjahr. T€ 129) gegenüber den kurzfristigen Verbindlichkeiten zu verzeichnen.

Ziel des Finanzmanagements ist jederzeit eine angemessene Liquidität vorzuhalten. Dies wird durch die Auswahl solventer Kunden und durch die Vereinbarung regelmäßiger Zahlungstermine umgesetzt.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2012/2013 jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Zum 30.06.2013 beläuft sich die Bilanzsumme auf T€ 342 (Vorjahr T€ 382).

Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennbetrag angesetzt, da keine nennenswerten Einzelrisiken gegeben sind. Pauschalwertberichtigungen wurden ebenfalls nicht gebildet. Die Forderungen liegen zum Stichtag mit T€ 179 um T€ 36 über denen des Vorjahres.

Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen, ausstehende Eingangsrechnungen, Provisionen sowie Erstellungs- und Prüfungskosten für den Jahresabschluss und sind im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011/2012 um T€ 62 auf T€ 138 gestiegen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen insgesamt T€ 44 (Vorjahr T€ 162) und sind im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Personal- und Sozialbereich:

Die Geschäftsleitung verfügt über eine Bankausbildung und/oder ein volkswirtschaftliches/naturwissenschaftliches Studium. Daneben haben beide Mitglieder langfristige Erfahrungen im Bereich Portfoliomanagement und/oder Investmentbanking gesammelt.

Insbesondere ein angestellter Mitarbeiter verfügt ebenfalls über ein mathematisches Studium, langjährige Erfahrung im Bereich Investmentbanking und Risikomanagement.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Überwachung und Steuerung der Risiken erfolgt auf Basis eines Risikomanagementsystems und einem regelmäßigen Risiko- Reporting, das die Geschäftsführung umfassend über die wesentlichen Risiken der betreuten Fonds informiert. Die Geschäftsführung ist aufgrund der Größe des Unternehmens in die tagtäglichen Arbeitsabläufe voll eingebunden und damit umfassend über die wesentlichen Risiken des Unternehmens informiert. Da die Gesellschaft keinen Handel mit Finanzinstrumenten für eigene Rechnung betreibt, können sich Risiken für die Gesellschaft nur aus dem allgemeinen Geschäftsrisiko ergeben. Sämtliche Wertpapiergeschäfte werden zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Emittenten bzw. der jeweiligen Gegenpartei abgewickelt. Dadurch ist sichergestellt, dass die Gesellschaft weder Eigentum noch Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden erlangt. Die Risiken liegen somit vor allem in der allgemeinen Finanzmarktentwicklung, die Auswirkungen auf den Wert der betreuten Fonds und damit auch auf die Honorierung der Gesellschaft hat. Das Ergebnis im Bereich Advisory ist aufgrund der Vertragsgestaltung jedoch nur teilweise von der Börsenentwicklung abhängig. Bestandsgefährdende Risiken wurden im Berichtsjahr nicht identifiziert.

Wirtschaftliche Gefährdungspotenziale

Die Wirtschaftsprognosen gehen davon aus, dass sich die wirtschaftliche Erholung im zweiten Halbjahr 2013 weiter verlangsamen wird. Im Hinblick auf die Finanzmärkte erwarten wir deshalb einen Anstieg der Volatilität, per Saldo jedoch eine Fortsetzung des Aufwärtstrends an den Aktien- und Rentenmärkten. Speziell im ersten Halbjahr 2014 rechnen wir mit einer positiven Entwicklung an den Börsen.

Entsprechend den Kapitalmarktprognosen gehen wir von einem leichten Wachstum des betreuten Vermögens aus. Die Performanceleistung zur Bestandssicherung des Vermögens hat weiterhin hohe Priorität.

Rechtliche Gefährdungspotenziale

Im Geschäftsjahr 20012/2013 waren keine Rechtsstreitigkeiten anhängig. Es sind keine weiteren Rechtsangelegenheiten bekannt, die zu Rechtsstreitigkeiten führen könnten.

Entwicklungschancen

Die derzeitige Marktsituation unterstützt unseren Geschäftsplan, durch quantitatives Risikomanagement neue Geschäftspotentiale zu erschließen. Darüber hinaus wurde ein strukturierter Akquisitionsprozess für institutionelle Kunden aufgesetzt. Zudem wird die TSP künftig an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen. Der Einstieg in das "Private Labelling" Geschäft wird mit Hochdruck vorangetrieben. Wir hoffen, dass im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sich hier erste Erfolge zeigen.

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Ausgehend von der Budgetplanung sollte jederzeit eine ausreichende Liquidität gegeben sein. Die Deckung des Finanzierungsbedarfs erfolgt ausschließlich im Rahmen der Innenfinanzierung.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2012/13 und Ausblick 2013/14

Das Geschäftsjahr 2012/2013 verlief mit wenigen Ausnahmen weitestgehend nach Planung. Eine wichtige Änderung gab es nach Geschäftsjahresende im Bereich Advisory. Durch zwei geänderte Verträge vermindern sich die Provisionserlöse der Gesellschaft dauerhaft. Die daraus entstehende Lücke kann auf der Ertragsseite kurzfristig nicht geschlossen werden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Nach dem Abschlussstichtag kam es in der Vertragsstruktur der TSP zu einigen Änderungen, die sich negativ auf die künftige Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Dem wurde in der Planung für das kommende Geschäftsjahr bereits im vollen Umfang Rechnung getragen. Gleichzeitig laufen derzeit verschiedene Aktivitäten im Bereich Neukundengewinnung. Durch die Neuausrichtung der Gesellschaft, sollten sich mittel- bis langfristig die Provisionserträge der Gesellschaft wieder erhöhen.

Risiken und Risikomanagement von Finanzinstrumenten

Risiken der Finanzinstrumente: Es besteht nur ein geringes Ausfallrisiko

Forderungen aus Dienstleistungen:

Die Beratungsleistungen für Kapitalanlagegesellschaften und Kreditinstitute werden auf der Grundlage von langfristigen Verträgen getätigt und sind auf Grund der Bonität der Kunden von einem geringen Ausfalls- und Liquiditätsrisiko gekennzeichnet.

Durch die vereinbarten monatlichen und vierteljährlichen Abrechnungen ist die Gesellschaft nur verhältnismäßig geringen Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt.

Ausblick

Für das kommende Jahr und darüber hinaus sind wir vorsichtig optimistisch. Für die nächsten zwei Jahre gehen wir von einem Weltwirtschaftswachstum von etwa durchschnittlich 2% aus. Den langfristigen Durchschnitt, der bei etwa 4% liegt, werden wir in der vorhersehbaren Zukunft nicht mehr erreichen können. Das niedrigere Weltwirtschaftswachstum wird sich längerfristig auch negativ auf die Performance der Kapital- und Finanzmärkte auswirken. In unserer Prognose für die Provisionserträge gehen wir im Planzeitraum deshalb von stabilen bis leicht steigenden Provisionserträgen aus. Angesichts des für die TSP Global Markets AG schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, hoffen wir für die Geschäftsjahre 2013/2014 und 2014/2015 zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. Unser Ziel für das laufende Geschäftsjahr und für die weitere Zukunft ist es, die Aufwand-Ertrags-Relation weiter zu verbessern und uns verstärkt darauf zu konzentrieren, die Anzahl der Advisory Mandate zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund haben wir begonnen neue Geschäftsfelder zu evaluieren. Erste konkrete Ergebnisse konnten bereits erzielt werden, die Entwicklung ist aber bei weitem noch nicht abgeschlossen und soll zügig fortgesetzt werden.

 

Grünwald, den 27. November 2013

TSP Global Market AG

Geschäftsleitung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TSP Global Markets AG, Grünwald, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 30. November 2013

ALR Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Denk, Wirtschaftsprüfer

Küpper, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Im Sinne einer guten Corporate Governance hat der Aufsichtsrat der TSP Global Markets AG die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und sich eingehend mit der Entwicklung der TSP befasst. Der Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2012/2013 seitens des Vorstandes regelmäßig über den Gang der Geschäfte und über die Lage des Unternehmens informiert. Die strategischen Fragestellungen des Unternehmens wurden im Rahmen von offenen Diskussionen zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat inner- und außerhalb von Sitzungen besprochen.

Im Geschäftsjahr 2012/2013 wurden drei Aufsichtsratssitzungen abgehalten. Die dort erörterten Themen wurden weitest gehend nach Plan umgesetzt. Das abgelaufene Geschäftsjahr 2012/2013 konnte auf Grund von Vertragsumstellungen nicht wie geplant abgeschlossen werden. Die Höhe des betreuten Vermögens ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Vertragsumstellungen gesunken. Trotzdem konnte ein fast ausgeglichenes Jahresergebnis erzielt werden. Die Entwicklung vom 30. Juni 2013 bis Dezember 2013 zeigt leicht positive Abweichungen von den Planzahlen.

Abschließend möchten wir uns beim Vorstand sowie bei allen Mitarbeitern für ihr vorbildliches Engagement im Jahr 2012/2013 bedanken. Gemeinsam werden wir auch in Zukunft bemüht sein, die TSP Global Markets AG zu Erfolgen zu führen.

 

Grünwald, im Februar 2014

Für den Aufsichtsrat

Dr. Vatchagan Vartanian, Vorsitzender

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