Jakob & Cie. AktiengesellschaftLiquidiert

97280 Remlingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 6829
Vorher
Jakob Aktiengesellschaft Versicherungs- und Finanzberatung
Eingetragen
15.12.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
1 Gegenstand des Unternehmens ist die gesetzlich zulässige auftragsbezogene Übernahme von Geschäftsführungs- und Verwaltungsdienstleistungen aller Art für Beteiligungsgesellschaften sowie andere Unternehmen, an denen eine Beteiligung nicht besteht. 2 Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen; sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gleicher oder verwandter Art im In- und Ausland gründen, erwerben, sich an ihnen beteiligen oder die persönliche Haftung bei Personenhandelsgesellschaften übernehmen. Sie kann ihren Gegenstand auch ganz oder teilweise mittelbar verwirklichen und Unternehmensverträge abschließen.

Historie

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Management

NameRolle
Lukas Jakob
seit 22.7.2016
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jakob & Cie. Aktiengesellschaft

Remlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 879.815,23 521.506,49
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2,00
II. Sachanlagen 105.739,00 4.379,00
III. Finanzanlagen 774.076,23 517.125,49
B. Umlaufvermögen 132.519,52 114.759,78
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 118.889,62 102.563,82
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 91.249,38 62.387,90
II. Wertpapiere 0,00 3.533,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 13.629,90 8.662,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 831,10 1.069,34
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.013.165,85 637.335,61

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 752.950,54 329.228,84
I. gezeichnetes Kapital 390.000,00 125.000,00
II. Kapitalrücklage 929,97 929,97
III. Gewinnrücklagen 28.000,40 12.750,40
IV. Gewinnvortrag 47.850,00 41.500,00
V. Bilanzgewinn 286.170,17 149.048,47
davon Gewinnvortrag 149.048,47 55.942,09
B. Rückstellungen 11.596,07 33.995,44
C. Verbindlichkeiten 248.619,24 274.111,33
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 220.481,94 239.160,37
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.013.165,85 637.335,61

Anhang


1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Jakob & Cie. Aktiengesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Unternehmensgegenstand der Jakob & Cie. Aktiengesellschaft ist insbesondere die Tätigkeit als Holdinggesellschaft.

Die neuen Vorschriften zur Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden erst für nach dem 31.12.2009 beginnende Geschäftsjahre angewendet.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

In dem Jahresabschluss ergeben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen in der Darstellung.

Die in dem Jahresabschluss angegebenen Vorjahresbeträge sind mit den Beträgen des Geschäftsjahres vergleichbar.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten
- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Das Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 KStG wurde mit einem Zinssatz von 5,5% abgezinst.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus beitragsorientierten Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die beitragsorientierten Pensionsrückstellungen betragen Euro 3.969,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Mehrsteuern aufgrund der durchgeführten Außenprüfung betreffend die Geschäftsjahre 2006 bis 2009.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Pensionsrückstellungen und ähnliche Versorgungsverpflichtungen

Nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde vom Passivierungswahlrecht hinsichtlich der "mittelbaren" Pensions- und Versorgungsverpflichtungen Gebrauch gemacht.

Aus der Saldierung des Verpflichtungsbetrages (Barwertberechnung der Anwartschaften) und dem tatsächlichen Kassenvermögen zum 31. Dezember 2010 ergibt sich ein angabenpflichtiger Fehlbetrag gem. § 28 Abs. 2 EGHBG in Höhe von 19.545,55 Euro. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC) mit einem Rechnungszins von 5,15 % durchgeführt.

3.2 Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 39.978,45.

3.3 Verrechnung von Vermögensgegenständen zur Erfüllung von Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren fälligen Verbindlichkeiten

Die Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren langfristigen fälligen Verpflichtungen dienen, die gegenüber Arbeitnehmern eingegangen wurden, sind mit diesen Schulden verrechnet.

a) Lebensarbeitszeitkontenmodell:

Der Erfüllungsbetrag zum 31. Dezember 2010 in Höhe Euro 9.500,00 für das mit einem Fonds "kongruent rückgedeckte" Lebensarbeitszeitkontenmodell erscheint daher nur noch saldiert in Höhe von Euro 423,77 passivisch in der Bilanz.

b) beitragsorientierte Altersvorsorgeverpflichtung:

Für die Saldierung von Schulden aus der beitragsorientierten Altersvorsorgeverpflichtung mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der unmittelbaren Altersvorsorgeverpflichtung: 3.969,00 Euro

Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 4.705,00 Euro
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 4.126,70 Euro

verrechnete Aufwendungen -578,30 Euro

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Andreas Jakob
ausgeübter Beruf: Versicherungsfachwirt

Thomas Pawlitzki
ausgeübter Beruf: Versicherungsfachmann

Norbert Postberg
ausgeübter Beruf: Versicherungskaufmann

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Walter Jakob
ausgeübter Beruf: Vorsitzender

Dieter Schek
ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt

Will-Fuchs Johannes
ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt

4.2 Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Zu den zu Gunsten einzelner Vorstände vergebenen Krediten wird ausgeführt:

Kreditentwicklung Betrag

Stand bisheriger Kredite 5.093,66  Euro

Rückzahlungen im Berichtsjahr 2.679,09  Euro

Neuvergaben im Berichtsjahr (Verzinsung) 0,00  Euro

= neuer Kreditbestand 2.414,57  Euro

Kreditkonditionen
Zinssatz 5,00  %
Laufzeit unbestimmt (Tilgung nach Vereinbarung)

4.3 Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag

Forderungen 83.617,41  Euro

Die Angaben beinhalten nicht diejenigen Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind. Über diese Beträge wurde bereits vonre berichtet.

4.4 Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Gem. § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wurde auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung verzichtet.

4.5 Angaben über Unternehmen, deren unbeschränkt haftender Gesellschafter die AG ist

Gemäß § 285 Nr. 11a HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Name: Jakob & Cie. Aktiengesellschaft Beteiligungs & Co.KG
Sitz: Remlingen
Rechtsform: AG & Co.KG

4.6 Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz

4.6.1 Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von 125.000,00 Euro ist eingeteilt in:  25.000 Stück Stammaktien

Es handelt sich um Namensaktien.

4.6.2 Angaben über die Genussrechte, Rechte aus Besserungsscheinen und ähnlichen Rechten sowie der im Geschäftsjahr neu entstandenen Rechte

Im Geschäftsjahr 2010 sind folgende Rechte nach § 160 Abs. 1 Nr. 6 AktG neu entstanden:

Namens-Genussrechte (B1) zu insgesamt 6.000 Euro.

Dividenden zum Genussrechtskapital werden grundsätzlich ausgeschüttet. Lediglich beim Genussrechtskapital B1 werden die Dividenden nicht ausgeschüttet sondern thesauriert und erhöhen den Nennbetrag der jeweiligen Genussrechte.

Die Genussrechte haben Eigenkapitalcharakter.

1. Nachrangigkeit:
    Ein Rückzahlungsanspruch des Genussrechtsinhabers kann im Insolvenz- oder Liquidationsfall
    erst nach Befriedigung aller anderen Gläubiger geltend gemacht werden.

2. Erfolgsabhängigkeit:
    Die Vergütung für die Kapitalüberlassung ist erfolgsabhängig, d.h. sie steht unter der Bedingung,
    dass sie nur aus Eigenkapital-Bestandteilen geleistet werden darf, die nicht besonders gegen
    Ausschüttungen geschützt sind.

3. Verlustteilnahme:
    Das Genussrechtskapital muss am Verlust bis zur vollen Höhe teilnehmen.

4. Längerfristigkeit:
              Das Genussrechtskapital wird für einen längerfristigen Zeitraum überlassen.

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 04.08.2011 festgestellt.

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