Bosch Hilfe GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Randolf Eugen Alfred Klaus Dr. Müller seit 21.2.2019 | Geschäftsführer |
York Gans Edler Herr zu Putlitz-von Barsewisch seit 25.10.2018 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bosch Solar CISTech GmbHBrandenburg an der HavelJahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und Lagebericht 2011LageberichtI Wirtschaftsbericht1 Darstellung zum Geschäftsverlauf 1.1 Wirtschaftliches Umfeld Die im Jahr 2010 eingesetzte Erholung der deutschen Wirtschaft konnte im Gesamtjahr 2011 mit einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,0 % fortgesetzt werden, wobei im vierten Quartal 2011 ein BIP-Rückgang um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal zu verzeichnen war. Dagegen hat das vierte Quartal 2011 der Solarindustrie nach bis dahin verhaltenem Jahresverlauf neue Höchstwerte beschert. So sind in Deutschland allein im Dezember neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3 Gigawatt installiert worden, im Gesamtjahr 2011 hat der Zubau an Solaranlagen in Deutschland mit einer Gesamtleistung von 7,5 Gigawatt eine Rekordhöhe erreicht. 1.2 Umsatzentwicklung Im Berichtsjahr sind die Umsätze um TEUR 5.313 auf TEUR 1.881 gesunken. Dabei sind vorwiegend Solarmodule für kleinere bis mittelgroße Aufdachanlagen in Deutschland vertrieben worden. Einen erhöhten Anteil hatte auch die Errichtung von Fassadenanlagen. Nach im Jahresverlauf zunächst verhaltener Nachfrage konnte die Gesellschaft vom Solarboom im vierten Quartal aufgrund von Lieferengpässen nicht mehr profitieren. 1.3 Beschaffungsmarkt Durch Bündelung der Einkaufsaktivitäten innerhalb des Geschäftsbereichs Bosch Solar Energy konnte Preissteigerungen, so unter anderem im Energiebereich, entgegengewirkt werden, sodass insgesamt Einsparungen im Einkauf gegenüber dem Vorjahr erzielt wurden. 1.4 Personal- und Sozialbereich Zum Jahresende 2011 waren insgesamt 148 Mitarbeiter bei der Bosch Solar CISTech GmbH beschäftigt. Wie im Vorjahr ist im Berichtsjahr insbesondere der Bereich Entwicklung weiter verstärkt worden. 1.5 Wichtige Vorgänge des Berichtsjahres Zum 1. September 2011 ist Herr Dr. Christian Krummel zum dritten Geschäftsführer der Bosch Solar CISTech GmbH berufen worden. Gleichzeitig hat er die technische Werkleitung übernommen. 2 Darstellung der Lage 2.1 Vermögenslage Im Berichtszeitraum hat die Investitionstätigkeit die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände übertroffen, sodass das langfristig gebundene Anlagevermögen nach Abzug der Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.040 (7,6 %) auf TEUR 43.143 gestiegen ist. Das eingetragene Stammkapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 47.886. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 8.497 aus. Gestützt auf die Patronatserklärung des Gesellschafters Robert Bosch GmbH gehen wir von einer positiven Fortbestehensprognose für die Gesellschaft aus. Dem Bereich der kurzfristigen Finanzierung ist insbesondere das Gesellschafterdarlehen der Robert Bosch GmbH in Höhe von TEUR 47.917 (einschließlich Zinsverbindlichkeiten) zuzurechnen. Allerdings gehen wir davon aus, dass uns dieses Darlehen durch ständige Prolongation langfristig zur Verfügung steht. 2.2 Finanzlage Durch die Einbeziehung in das Cash-Pooling der Robert Bosch GmbH ist die Liquidität der Gesellschaft jederzeit sichergestellt. Das in diesem Rahmen gewährte Gesellschafterdarlehen der Robert Bosch GmbH beläuft sich zum Bilanzstichtag auf eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 47.917 (einschließlich Zinsverbindlichkeiten). 2.3. Ertragslage Aus dem Modulabsatz konnten im Berichtsjahr lediglich Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 658 erzielt werden. Grund sind im Wesentlichen geringe Produktionsmengen infolge aufwendiger Qualitätssicherungsmaßnahmen und noch begrenzter Anlagenkapazität. Letzteres liegt insbesondere an Verzögerungen bei der Realisierung der laufenden Investitionsmaßnahmen zur Kapazitätserhöhung, die im Berichtsjahr keinen Beitrag zur Ausweitung der Produktionsmenge mehr leisten konnten. Erlösmindernd hat sich auch der weitere Verfall der Modulpreise ausgewirkt. Weiter sind Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 999 für Beratungsleistungen sowie in Höhe von TEUR 225 für sonstige Leistungen (unter anderem Verkauf von Handelsware) realisiert worden. Der Jahresfehlbetrag ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.253 auf TEUR 20.383 gestiegen. Grund sind insbesondere gestiegene Aufwendungen für Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie Entwicklung (insbesondere Personal- und Materialkosten). II Risikobericht1. Bestandsgefährdende Risiken Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen bestehen nach unseren Einschätzungen gegenwärtig und in absehbarer Zukunft keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken. Auch die Gesamtsumme der einzelnen Risiken gefährdet nicht den Fortbestand unserer Gesellschaft. 2. Andere wesentliche Risiken In den nächsten Jahren ist mit anhaltendem Preisdruck bei Solarmodulen zu rechnen. Das liegt zum einen an der Dominanz preisaggressiver chinesischer Hersteller in einem von Überkapazitäten geprägten Markt. Eine wichtige Rolle spielen auch Regulierungsrisiken bei der Photovoltaik-Förderung. Wir begegnen dem durch kontinuierliche Verbesserung der Produktqualität (Modulleistung) und der Produktions- und Supply-Chain-Prozesse (Output und Herstellungskosten). Im Bosch-Konzernverbund werden die von Einzelgesellschaften hergestellten PV-Systemkomponenten zur Optimierung der Gesamtsystemkosten aufeinander abgestimmt und gemeinsam weiterentwickelt, mit dem Ziel, überlegene Gesamtlösungen anbieten zu können. Aufgrund der Beschaffung unserer Einsatzmaterialien durch den Geschäftsbereichseinkauf sowie den Bosch-Zentraleinkauf kann den Risiken der Verfügbarkeit und Preisvolatilität von Einsatzstoffen wirksam begegnet werden. Deutliche Vorteile der CIGS-Dünnschichttechnologie ergeben sich dabei durch den geringen Materialverbrauch und die vollintegrierte Produktion über alle Wertschöpfungsstufen. Auch zur Begegnung von Absatzmarktrisiken bringt die Integration in den Bosch-Geschäftsbereich Solar Energy und die Zugehörigkeit zum Bosch-Konzern mit seinem weltweiten Marktzugang entscheidende Vorteile bei der Erschließung und Sicherung von Absatzmärkten. III PrognoseberichtUm dem mit dem anhaltenden Modulpreisverfall einhergehenden Kostendruck durch optimierte Produkte und Fertigungsprozesse zu begegnen, werden wir im Jahr 2012 die bereits laufende Realisierung von Investitionsmaßnahmen zur Verbesserung der Produktionsanlagen sowie der Produktqualität (Modulleistung) fortsetzen. Allein im Jahr 2012 sind hierfür Investitionen in Höhe von EUR 15 Mio. vorgesehen. Erst mit Abschluss der Investitionen und damit erst im Folgejahr wird aus heutiger Sicht eine Produktionskapazität oberhalb 20 MW erreicht sein. IV Forschungs- und EntwicklungsberichtIm Berichtsjahr sind weitere signifikante Verbesserungen der Produktqualität (Modulleistung) erreicht worden. Infolge der laufenden Investitionsmaßnahmen erwarten wir die weitere Optimierung. Auf Grundlage der festgelegten Technologie-Roadmap werden künftige Verfahrensschritte entwickelt. Daran beteiligt ist auch ein Team von Experten der zentralen Bosch-Forschung.
Brandenburg an der Havel, 10. Februar 2012 Matthias Lanwehr, Geschäftsführer Dr. Volker Probst, Geschäftsführer Dr. Christian Krummel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Für den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2011 ist das Gliederungsschema der §§ 266 und 275 HGB unter Berücksichtigung des § 42 Abs. 3 GmbHG zugrunde gelegt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Weiterhin wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Aufgrund elektronischer Rechenhilfen können sich bei den Angaben in TEUR Rundungsdifferenzen ergeben. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Ermittlung erfolgt nach der linearen Methode. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von über 150 EUR bis 1.000 EUR wird ein Sammelposten gebildet und dieser über 5 Jahre linear abgeschrieben. Ihr Abgang wird im fünften Jahr nach der Anschaffung unterstellt. Das Finanzanlagevermögenwird zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen Rechnung getragen. Vorrätewerden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Einzelrisiken waren zum Stichtag nicht erkennbar. Der Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen ist für Investitionszulagen und Investitionszuschüsse gebildet. Die Auflösung erfolgt in Anlehnung an die Nutzungsdauer der damit finanzierten Anlagengegenstände. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken gemäß § 253 Absatz 1 HGB berücksichtigt. Der Betrag wurde in der Höhe angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach der "Projected Unit Credit"-Methode. Die Anwartschafts- bzw. Rentenbarwerte werden nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik unter Verwendung der Richttafeln 2005G und unter Berücksichtigung einer Fluktuation ermittelt. Die Rückstellungen wurden grundsätzlich unter Berücksichtigung der Preise und Kosten zum Erfüllungszeitpunkt bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von>1 Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung1 Anlagevermögen Die Angaben gemäß § 268 Abs. 2 HGB sind dem Anlagenspiegel 2011 (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. 2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen mit TEUR 2.731 Forderungen gegen das Finanzamt Brandenburg/Havel aus Steuererstattungen und aus Investitionszulage. Weiterhin bestehen mit TEUR 1.332 Forderungen gegen die Investitionsbank des Landes Brandenburg aus Investitionszuschüssen. 3 Eigenkapital Das im Handelsregister unter HRB 20054 P des Amtsgerichts Potsdam eingetragene Stammkapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert EUR 47.885.823,00. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag mit einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 8.497.321,15 bilanziell überschuldet. Die Geschäftsführung geht, gestützt auf einen "Letter of Support" (Patronatserklärung) des Gesellschafters Robert Bosch GmbH, Stuttgart, von einer positiven Fortbestehensprognose für die Gesellschaft aus. Durch die Einbeziehung in das Cash-Pooling der Robert Bosch GmbH ist die Liquidität der Gesellschaft jederzeit sichergestellt. 4 Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen Der Sonderposten beinhaltet Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen von TEUR 14.879 (Vorjahr: TEUR 13.913) und betrifft Investitionszuschüsse TEUR 11.687 (Vorjahr: TEUR 11.301) der Investitionsbank des Landes Brandenburg sowie Investitionszulagen von TEUR 3.192 (Vorjahr: TEUR 2.612). Bei den Investitionszulagen kommt es zu keiner Ertragsteuerbelastung, da sie gemäß § 10 InvZulG steuerfrei vereinnahmt werden. Der Sonderposten wird entsprechend der Abschreibung der geförderten Anlagegüter aufgelöst. 5 Rückstellungen für Pensionen Die Berechnung erfolgt nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik unter Verwendung der Sterberichttafeln 2005G und unter Berücksichtigung folgender Parameter:
6 Steuerrückstellungen Ausgewiesen wird ein Rückstellungsbetrag für eine im Berichtsjahr noch nicht abgeschlossene Betriebsprüfung. 7 Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind vor allem Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich, Verpflichtungen für Garantie und für die Rückzahlung zu viel erhaltener Investitionszuschüsse enthalten. 8 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten aus Kontenclearing (TEUR 47.786) und aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 131) gegenüber der Robert Bosch GmbH. 9 Abschreibungen Unter den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden Abwertungen im Bereich der Vorräte ausgewiesen. D. Sonstige Angaben1 Organe der Gesellschaft waren im Berichtszeitraum: Geschäftsführer Herr Matthias Lanwehr, Berlin Herr Dr. Volker Probst, Berlin Herr Dr. Christian Krummel, Potsdam (ab 01.09.2011) Beirat Als Beiratsmitglieder sind berufen: Herr Dr. Siegfried Dais (Vorsitzender) Herr Dr. Volker Nadenau Herr Dr. Stefan Reineck Herr Prof. Dr. Hans-Werner Schock (assoziiertes Mitglied ab 28.11.2011) Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Bezüge des Beirates beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 39. 2 Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 142 Angestellte in folgenden Gruppen beschäftigt (ohne Geschäftsführung, Auszubildende, Praktikanten, Diplomanden, Doktoranden und Werkstudenten):
3 Anteilsbesitz Zum 31. Dezember 2011 war die Gesellschaft an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:
Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen der Johanna Solar Power GmbH. Ein Konzernabschluss wird nicht erstellt, da die Befreiungsvorschrift gemäß § 296 Abs. 1 HGB Anwendung findet. 4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus begonnenen Investitionsvorhaben bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.993 sowie aus Miet- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 181. 5 Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Stuttgart (Bosch), als Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises einbezogen. Der Konzernabschluss der Bosch wird beim Handelsregister des Amtsgerichtes Stuttgart (HRB 14000) hinterlegt.
Brandenburg an der Havel, den 10. Februar 2012 Matthias Lanwehr, Geschäftsführer Dr. Volker Probst, Geschäftsführer Dr. Christian Krummel, Geschäftsführer Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang)
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bosch Solar CISTech GmbH, Brandenburg an der Havel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Erfurt, den 10. Februar 2012 PricewaterhouseCoopers
Rolf-Peter Stockmeyer, Wirtschaftsprüfer ppa. Detlef Milosch, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 22.06.2012 festgestellt. |
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