Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Bremer Design GmbHLiquidiert
Am Wall 209, 28195 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Wendt seit 28.1.2009 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bremer Design GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007RahmenbedingungenDie Bremer Design GmbH wurde 1995 als Trägerin des Design Zentrum Bremen und des Designlabor Bremerhaven mit der Aufgabe gegründet, Designförderung im Rahmen regionaler Wirtschaftsförderung sowie der Landesentwicklung Bremens durchzuführen. Seit August 2002 ist die Bremer Design GmbH eine 100 %-Tochter der Bremer Investitions-Gesellschaft mbH. Im Land Bremen wurden seit 1994 erhebliche Anstrengungen unternommen, um mit der Designförderung ein effizientes wirtschaftsstrukturpolitisches Signal für die Zukunft zu setzen und ein positives wirtschaftliches Wachstum zu fördern. Denn neben Ansiedlungen von Unternehmen und der Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Forschungs- und Wissenschaftslandschaft hat sich in den vergangenen zehn Jahren besonders der Sektor der kreativen Disziplinen dynamisch entwickelt. Um diese Potenziale für das Land Bremen und den Wirtschaftsraum Nordwestregion optimal zu erschließen hat die Bremer Design GmbH unter dem Begriff der "Kreativen Industrien" Impulse für die Innovationspolitik des Landes gesetzt. In Zeiten umkämpfter Wirtschaftsräume und Märkte werden die "Kreativen Industrien" zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für wirtschaftliches Handeln. Eingebunden in die frühen Entwicklungsphasen technologischer Themen setzen sie wichtige Impulse in den Innovationsprozessen - sie fokussieren auf Markterfolge und ihre Kompetenz liegt in der Beherrschung marktorientierter Methoden und Anwendungen. Diese Potenziale soll die Designförderung des Landes Bremen im Rahmen interdisziplinärer und stark mit der Forschung verzahnter Projekte bestmöglich nutzen. Diese strategische Ausrichtung auf die "Kreativen Industrien" hat sich im Standortwettbewerb für die Bremer Design GmbH bewährt. So konnten über diese Thematik Projektpartner und Kooperationspartner in und außerhalb Bremens gewonnen werden und das Thema insgesamt modellhaft in Bremen entwickelt werden. Die Bremer Design GmbH hat mit den "Kreativen Industrien" ein Alleinstellungsmerkmal entwickelt und unterscheidet sich maßgeblich von anderen Designfördereinrichtungen im nationalen und internationalen Vergleich. Mit der Ausrichtung des Design Zentrum Bremen und des Designlabor Bremerhaven auf dieses gemeinsame Steuerungskonzept konnte im Rahmen der ordnungspolitischen Möglichkeiten einer landeseigenen Gesellschaft der Anteil der Eigenfinanzierung erhöht sowie die Marktfähigkeit der angebotenen Beratungs- und Qualifizierungsleistungen erheblich verbessert werden. Ziel der Neuausrichtung der Bremer Design GmbH war nach wie vor die Fokussierung auf kleine und mittelständische Unternehmen im Lande Bremen, speziell in den EU-Ziel-2-Gebieten. Mit der Neustrukturierung der Bremer Design GmbH konnte die Investitionsbereitschaft kleiner und mittelständischer Unternehmen in kreative Dienstleistungen und damit in marktorientierte Dienstleistungen verbessert werden. Dabei wurden konsequent Beratungs- und Qualifizierungsleistungen, also ein Wissenstransfer von den Grundlagen bis zur Marktumsetzung vor die Designförderung durch nicht rückzahlbare Zuschüsse gestellt. Die Finanzierung der Bremer Design GmbH ist bis Ende 2008 durch Deputationsbeschlüsse gesichert. Eine weitere Finanzierung der Bremer Design GmbH aus EU-Mitteln oder Landesmitteln wurde bislang nicht beschlossen. Vielmehr erging ein Auftrag des Senators für Wirtschaft und Häfen an die Geschäftsführung der Bremer Design GmbH, ein Konzept zur Weiterentwicklung der Bremer Design GmbH vorzulegen. Dies mit dem Ziel die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Bremer Design GmbH zu verbessern und die Möglichkeiten einer vollständigen oder teilweisen Privatisierung der Bremer Design GmbH aufzuzeigen. Eine zwischenzeitlich anvisierte Verschmelzung der Bremer Design GmbH auf die Holding BIG wurde damit bis auf Weiteres ausgesetzt. Bis zur Jahreshälfte 2008 sollen die Entscheidungen über die Zukunft der Bremer Design GmbH getroffen werden. GeschäftsverlaufDer Geschäftsverlauf der Bremer Design GmbH kann als positiv bezeichnet werden. Der Erfolg der bereits in 2003 eingeleiteten strategischen Neuausrichtung der Gesellschaft hat sich sowohl auf der wirtschaftlichen Ebene als auch auf der Wirkungsebene positiv niedergeschlagen.
Die während der Neustrukturierung definierten Infrastrukturmaßnahmen zur Stärkung des "Wilhelm Wagenfeld Hauses - Design im Zentrum" - als Ausstellungs- und Veranstaltungsplattform wurden in 2007 erfolgreich umgesetzt. Die Teilnehmerzahlen alleine im Bereich Qualifizierung und Fortbildung konnten im Zeitraum 2003-2007 mehr als versechsfacht werden, d.h. von 600 auf 3.750 Teilnehmer erhöht werden. Positiv ist auch die Entwicklung in den Beratungsgesprächen. Die Bremer Design GmbH wurde im Jahr 2007 noch stärker als Beratungsplattform für den Bereich der "Kreativen Industrien" wahrgenommen und von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Anspruch genommen. Hier konnte die Zahl der zu beratenden Unternehmen von 52 in 2006 auf 75 in 2007 erhöht werden. Auch der Beratungsaufwand steigerte sich von 61 (2006) auf 80 Beratungen in 2007. Vor diesem Hintergrund konnte sich auch die Ertragslage, besonders im Bereich der marktorientierten Dienstleistungen, tendenziell verbessern. Das Ausstellungsgeschäft, besonders die Ausstellung "Keine Wunder! Kreative Industrien - Impulse für eine erfolgreiche Innovationskultur" wurde zu einem Erfolg für die Bremer Design GmbH. Nicht nur die aktive Unterstützung durch namhafte Unternehmen wie z. B. Loewe, Becks, Süddeutsche Zeitung und zehn bremische Unternehmen belegt die wirtschaftliche Relevanz der "Kreativen Industrien" und damit der Positionierung der Bremer Design GmbH. Das große Medieninteresse sowie die öffentliche Rückmeldung auf die Arbeit der Bremer Design GmbH bestätigt den eingeschlagenen Weg. Die Publikationen "Kreative Industrien" sowie das "Handbuch für technisches Produktdesign" haben die Bedeutung der Bremer Design GmbH als Partner für die Wirtschaft und als Verbindung zwischen Kultur und Wirtschaft zementiert. In 2007 wurden zwei Ausstellungen sowie eine Präsentation realisiert. Neben der Ausstellung "Keine Wunder! - Kreative Industrien" vom 13.10.2006-18.03.2007 wurde eine Ausstellung zum Thema Retail Design "Wie ihr wollt - Konsum im Wandel - Shoppingkonzepte real:virtuell" vom 13.07.2007-27.01.2008 gezeigt. Das Designlabor Bremerhaven hat im Rahmen einer Nutzungsstudie für die Pack- und Auktionshalle X im Fischereihafen Bremerhaven die Ergebnisse der Projektarbeit Ende Oktober präsentiert. Die Ausstellung "Keine Wunder!" wurde darüber hinaus im Rahmen des Fachkongresses "Kunde im Focus" auf der Nürnberger Messe vom 13.-14.06.2007 präsentiert und ins dortige Veranstaltungsprogramm aufgenommen. Die Bremer Design GmbH hat mit ihrem strategischen Ansatz überregional an Bedeutung gewonnen und Bremen als Modellstandort für die "Kreativen Industrien" in der Bundesrepublik etabliert. Auch bei den Veranstaltungen lag der Schwerpunkt auf dem Thema "Kreative Industrien" als Impulsgeber für Innovationen. Im Jahr 2007 konnte die Zahl der Veranstaltungen auf 48 erhöht werden und dabei mehr als 3.700 Teilnehmer erreicht werden. Eine deutliche Einnahmensteigerung gegenüber dem Vorjahr wurde im Bereich der Designprojektberatungen erzielt (2007: 116 T€, 2006: 58 T€, 2005: 19 T€). Angesichts dieses Ergebnisses sowie der laufenden Akquisitionsgespräche der Bremer Design GmbH mit externen Unternehmen zu verschiedenen Beratungsprojekten verzeichnet der strategische Kurswechsel eindeutig verbesserte Rahmenbedingungen in der Eigenwirtschaftlichkeit der Gesellschaft sowie im Bereich der Umsatzerlöse zur Entlastung der EU- und Landesmittel. Es lässt sich durchaus von einer Etablierung dieses Trends sprechen, wenn auch nicht auf dem geplant hohen Niveau. Entscheidend konnte jedoch ein Mentalitätswechsel bei den Kunden der Bremer Design GmbH vollzogen werden. Das heißt, Unternehmen von der Inanspruchnahme von Subventionen abzubringen und die Bereitschaft zu erhöhen in kreative Leistungen selbst zu investieren. Dies markiert den eigentlichen strategischen Wechsel. Wissenstransfer als Mittel der Wirtschaftsförderung kann sich aber nur durchsetzen, wenn die angebotenen Transferleistungen wettbewerbsfähig sind. Hier hat sich die Bremer Design GmbH im Rahmen ihrer ordnungspolitischen Möglichkeiten zu einer kompetenten Beratungs- und Qualifizierungsplattform entwickelt. Die Bestandsveränderungen resultieren insbesondere aus in 2007 gegenüber dem Alfred-Wegener-Institut abgerechneten Leistungen für das in 2006 durchgeführte "Bionik"-Projekt. Die Dienstleistungserträge FHB sind gegenüber dem Vorjahr gesunken, da in 2007 keine zusätzlichen Ausstellungsmittel über die institutionelle Förderung hinaus zur Verfügung gestellt wurden. Die im Rahmen der institutionellen Förderung zugewiesenen Mittel in Höhe von 767 T€ sind vollständig verausgabt worden. Beeinträchtigt wurde der Geschäftsverlauf erheblich durch die angestrebte Verschmelzung der Bremer Design GmbH auf die BIG. Auf Grund dessen wurden alle Mitarbeiterinnen mit befristeten Arbeitsverträgen im 4. Quartal freigesetzt. Erst zum Jahresbeginn 2008 konnten diese Stellen teilweise wieder neu besetzt werden. Jahresergebnis 2007Das Geschäftsjahr 2007 konnte positiv abgeschlossen werden. Der eingeschlagene Weg der Konsolidierung der beiden Einrichtungen Design Zentrum Bremen und Designlabor Bremerhaven als Teile der Bremer Design GmbH wird durch das Jahresergebnis 2007 bestätigt. Während das Jahresergebnis 2003 einen Verlust von 66 T€ auswies, konnte bereits in 2004 ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden. In 2005 sollte der Verlust aus 2003 wieder ausgeglichen werden. Mit einem Jahresüberschuss von 52 T€ konnte dieses Ziel weitgehend realisiert werden. In 2006 ergab sich ein Fehlbetrag von 1 T€, so dass der Verlustvortrag aus dem Vorjahr zwar nicht reduziert, aber zumindest auf gleichem Niveau gehalten werden konnte. Für das Geschäftsjahr 2007 konnte unter erschwerten Bedingungen ein Jahresüberschuss vor Ergebnisverwendung von 16 T€ erwirtschaftet werden.
Finanz- und VermögenslageDie Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Da die Bremer Design GmbH sich zum einen aus der institutionellen Förderung sowie Projektzuschüssen von der FHB finanziert, die regelmäßig angefordert wurden, zum anderen durch Projekte mit externen Einnahmen, die im Rahmen des geplanten Budgets realisiert wurden, war die Liquidität zu jeder Zeit gesichert. Cashflow
BilanzstrukturAktiva
Das Anlagevermögen hat sich im Wesentlichen aufgrund von Abschreibungen von 45 T€ in 2006 auf 33 T€ in 2007 reduziert. Die kurzfristigen Aktiva sind mit 149 T€ (Vorjahr: 101 T€) flüssige Mittel und mit 74 T€ (Vorjahr: 122 T€) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände enthalten. Die Veränderung dieser Bestände resultiert aus der bilanziellen Stichtagsbetrachtung. Das Eigenkapital ist gegenüber 2006 um 17 T€ gestiegen. Die Höhe der Kapitalrücklage blieb unverändert. Die Eigenkapitalquote hat sich von 49 % auf 60 % erhöht. Kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 74 T€ sind durch die liquiden Mittel in Höhe von 149 T€ und durch kurzfristige Aktiva in Höhe von 76 T€ gedeckt. MitarbeiterDie Bremer Design GmbH hatte im Geschäftsjahr 2007 ein durchschnittliches Beschäftigungsvolumen von 6,74 Vollzeitäquivalenten (gemäß Definition des Beteiligungshandbuches des Senators für Finanzen). Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, existieren nicht. Risikobericht Durch die überwiegende Finanzierung der Ausgaben der Gesellschaft durch die Freie Hansestadt Bremen sowie ein differenziertes Controlling, insbesondere der einzelnen Projekte, werden derzeit keine wesentlichen Risiken gesehen. War die Bremer Design GmbH 2006 zunächst noch von der Verschmelzung der Schwestergesellschaften BIA, WFG und Überseestadt auf die BIG ausgenommen, so wurde sie durch die angestrebte Verschmelzung auf die Holding im Jahr 2007 in ihrer Geschäftsentwicklung beeinträchtigt. Dies nicht nur durch die existenzbedrohenden Personalverluste, sondern auch durch die anhaltende öffentliche Diskussion über die offene Zukunft der Bremer Design GmbH. Hierfür ist die für Mitte 2008 avisierte Entscheidung über die Zukunft der Bremer Design GmbH durch den Senator für Wirtschaft und Häfen und die entsprechenden Deputationsgremien von existenzieller Bedeutung. Vor diesem Hintergrund sind die Auswirkungen möglicher politischer Beschlüsse auf die Geschäftsjahre 2008-2009 derzeit nicht absehbar. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2008 werden alle Aktivitäten des Jahres 2007 statisch weitergeführt. Im Bereich Ausstellungen, Vermittlungen, Qualifizierungen sowie im Bereich der Designprojekte soll das Leistungsniveau des Jahres 2007 erreicht werden. Darüber hinaus sind alle weiteren Geschäftsentwicklungen abhängig von der strategischen Neupositionierung der Bremer Design GmbH. Für das Jahr 2008 sieht der Wirtschaftsplan ein ausgeglichenes Jahresergebnis vor.
Bremen, den 29.02.2008 Heinz-Jürgen Gerdes, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für 2007Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie § 11 des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurden daher nicht in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz zum 31. Dezember 2007 erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert beibehalten. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten für die unfertigen Leistungen sind die dem Projekt direkt zurechenbaren Kosten enthalten. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden nicht von den Anschaffungskosten abgesetzt, sondern in einen Sonderposten eingestellt, der über die Nutzungsdauer der Investitionen ertragswirksam aufgelöst wird. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Vorräte Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt unverändert EUR 30.000,00. Alleinige Gesellschafterin ist die Bremer Investitions-Gesellschaft mbH (BIG), Bremen. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt unverändert EUR 123.640,86. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Die Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden zunächst in den Sonderposten eingestellt und entsprechend dem Abschreibungsverlauf ertragswirksam aufgelöst. Die Investitionszuschüsse wurden gemäß Zuwendungsbescheid des Senators für Wirtschaft und Häfen vom 25. Oktober 2006 zur "institutionellen Zuwendung 2006/2007" (Festbetragsfinanzierung) gewährt.
Sonstige Rückstellungen Der Posten setzt sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1), für Jahresabschlusskosten (TEUR 5), für ausstehende Urlaubsansprüche (TEUR 8), für Steuerberatungskosten (TEUR 1) sowie für Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 2) zusammen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Gesellschafterin. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche finanzielle Verpflichtungen i. S. v. § 285 Nr. 3 HGB bestehen in Höhe von TEUR 85 p.a. in Bezug auf die der Bremer Investitions-Gesellschaft mbH zu erstattende auf unbestimmte Zeit abgeschlossene Dienstleistungspauschale (TEUR 45 p.a.) sowie aus dem mit der Städtischen Grundstücksgesellschaft Bremerhaven mbH (STÄGRUND) abgeschlossenen Mietvertrag (TEUR 40 p.a. einschließlich Nebenkosten). Der Mietvertrag endete ursprünglich am 31. Dezember 2004 und verlängert sich jeweils um 1 Jahr, wenn er nicht spätestens 6 Monate vor Ablauf der Mietzeit gekündigt wird. Ferner bestehen finanzielle Verpflichtungen aus vier Leasingverträgen in Höhe von TEUR 25 p.a. Die Laufzeit der Leasingverträge endet im September 2008, im Februar 2009, im März 2009 und im Dezember 2009. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2007 (TEUR 137; 2006: TEUR 83) betreffen im Wesentlichen Vergütungen für die Durchführung von Beratungen (TEUR 117), Einnahmen aus der Ausstellung "Keine Wunder! Kreative Industrien Impulsgeber für eine erfolgreiche Innovationskultur" (13. Oktober 2006 bis 18. März 2007), der Ausstellung "Wie ihr wollt! Konsum im Wandel Shoppingkonzepte real:virtuell (Retail Design)" (13. Juli 2007 bis 27. Januar 2008) sowie Erlöse aus Vortragsveranstaltungen. Sonstige betriebliche Erträge Unter dieser Position werden Zuschüsse der Freien Hansestadt Bremen zur Deckung der allgemeinen Verwaltungskosten (Institutionelle Förderung; 2007: TEUR 767; 2006: TEUR 767), der Zuschuss für die Projektförderung "Kreative Industrien in Bremen" in Höhe von TEUR 96, der Zuschuss für die Projektförderung "Bremer Design Zyklus 2005-2007" in Höhe von TEUR 68 sowie die Stipendiatenförderung in Höhe von TEUR 46 (2006: TEUR 38) ausgewiesen. Des Weiteren enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen Erträge aus weiterbelasteten Ausstellungskosten in Höhe von TEUR 35 und Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 16. Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 32 enthalten insbesondere eine Rückzahlung von zuviel gezahlter Umsatzsteuer (TEUR 30) für die Jahre 2003 bis 2006 für das Projekt "Maritimer Trail". Die daraus resultierende Rückforderung des Senators für Wirtschaft und Häfen ist unter den periodenfremden Aufwendungen ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Es handelt sich im Wesentlichen um Mietaufwendungen für Büroräume, Aufwendungen für Fremdpersonal, Werbekosten, Aufwendungen für Veranstaltungen und Aufwendungen für Geschäftsbesorgung. Aufwendungen aus der Einstellung in den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen sind in Höhe von TEUR 8 enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 39 und betreffen eine Betriebskostennachzahlung an die STÄGRUND (TEUR 9) sowie eine Rückforderung des Senators für Wirtschaft und Häfen bezüglich der Projektförderung "Maritimer Trail - Entwicklung eines Tourismuskonzeptes" (TEUR 30). Sonstige AngabenGeschäftsführung Herr Heinz-Jürgen Gerdes, Produktdesigner, Bremen. Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr 2007 fixe Bezüge in Höhe von TEUR 105 erhalten. Leistungsabhängige Komponenten wurden nicht vereinbart. Aufsichtsrat Dr. Martha Pohl, Bremen, Senatsrätin beim Senator für Wirtschaft und Häfen, Vorsitzende Peter Lürßen, Bremen, Geschäftsführer bei der Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG, stellvertretender Vorsitzender Prof. Dr. Otthein Herzog, Bremen, Leiter TZI Technologie-Zentrum Informatik der Universität Bremen Ulrich Keller, Bremen, Geschäftsführer bei der Bremer Investitions-Gesellschaft mbH, bis 31. Dezember 2007 Joachim Linnemann, Vorstand der Gesellschaft für Produktgestaltung e.V. (GfP) Hans-Georg Tschupke, Leiter Abteilung Innovation bei der Bremer-Investitions-Gesellschaft mbH, ab 1. Januar 2008 Aufsichtsratsitzungen fanden am 11. Mai 2007, am 18. Oktober 2007 und am 13. Dezember 2007 statt. Der Aufsichtsrat hat für seine Tätigkeit keine Bezüge erhalten. Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 7 (Vorjahr 7) angestellte Mitarbeiter beschäftigt. Aushilfen sowie freie Mitarbeiter bleiben bei der Ermittlung unberücksichtigt. ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss in Höhe von EUR 16.421,67 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Bremen, 29. Februar 2008 Heinz-Jürgen Gerdes, Geschäftsführer Über die Prüfung des vorstehenden Jahresabschlusses der Bremer Design GmbH, Bremen, zum 31. Dezember 2007 haben wir unseren Bericht Nr. 11759 07 6659 vom 29. Februar 2008 erstattet. Für die Durchführung unserer Tätigkeit und für unsere Verantwortlichkeit sind - auch im Verhältnis zu Dritten - die dem Bericht als Anlage 8 beigehefteten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften nach dem Stand vom 1. Januar 2002 maßgebend. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bremer Design GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, den 29. Februar 2008 FIDES
Treuhandgesellschaft KG
Bitter, Wirtschaftsprüfer Kersten, Wirtschaftsprüfer Protokoll über die BeschlüsseAls alleinige Gesellschafterin der vorgenannten Gesellschaft halten wir hiermit unter Verzicht auf alle gesetzlichen und vertraglichen Frist- und Formvorschriften eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und beschließen wie folgt: Der von der Fides Treuhandgesellschaft KG, Bremen, geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2007 wird in der vorliegenden Form festgestellt. Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 959,22 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2007 die Entlastung erteilt. Dem Geschäftsführer der Gesellschaft, Herrn Heinz-Jürgen Gerdes, wird für seine Geschäftsführertätigkeit im Geschäftsjahr 2007 Entlastung erteilt.
Bremen, 20. November 2008 Bremer Investitions-Gesellschaft mbH Entwicklung des Anlagevermögens
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