Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 12669
Eingetragen
2.8.2016
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen sowie deren Aufbewahrung, Wartung, Vermietung, Reparatur und Instandsetzung. Vom Unternehmensgegenstand umfasst ist der operative Betrieb von Geschäften sowie von Dienstund Werkleistungen aller Art, die den in Abs. 1 formulierten Unternehmensgegenstand unterstützen oder damit im Zusammenhang stehen - die Gesellschaft ist zu allen Handlungen im In- und Ausland berechtigt, durch die der Unternehmensgegenstand unmittelbar oder mittelbar gefördert wird. Ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten, soweit die erforderliche Erlaubnis nicht vorliegt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Olaf Wernecke
seit 2.8.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Königs Wusterhausen
23.500 €
94.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wernecke GmbH

Wildau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 85.850,00 53,00
II. Sachanlagen 2.202.878,89 2.133.161,50
III. Finanzanlagen 40.870,74 40.870,74
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 9.562.100,35 5.702.021,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.135.171,16 2.374.899,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 818.338,97 1.281.422,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.602,17 47.077,10
14.862.812,28 11.579.452,68

PASSIVA

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 291.209,99 291.209,99
III. Bilanzgewinn 2.026.483,92 1.819.968,07
B. Rückstellungen 475.760,78 444.158,77
C. Verbindlichkeiten 12.044.357,59 8.999.115,85
14.862.812,28 11.579.452,68

 

Wildau, 30. Juni 2024

gez. Olaf Wernecke

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchung Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 246.756,86 103.924,72 0,00 0,00 350.681,58
Sachanlagen 5.007.285,60 489.447,79 125.185,40 0,00 5.371.547,99
Finanzanlagen 40.870,74 0,00 0,00 0,00 40.870,74
5.294.913,20 593.372,51 125.185,40 0,00 5.763.100,31
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 246.703,86 18.127,72 0,00 264.831,58
Sachanlagen 2.874.177,10 405.945,40 111.453,40 3.168.69,10
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.120.880,96 424.073,12 111.453,40 3.433.500,68
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 85.850,00
Sachanlagen 2.202.878,89
Finanzanlagen 40.870,74
2.329.599,63

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 52.970.453,91 49.883.178,60
2. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 42.464.307,62 - 40.354.754,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 585.729,62 - 518.075,14
- 43.050.037,24 - 40.872.829,76
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 3.779.634,99 - 3.442.149,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung - 896.478,18 - 809.730,03
- 4.676.113,17 - 4.251.879,40
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 424.073,12 - 362.058,22
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 4.036.169,66 - 3.660.256,29
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 152.046,21 126.109,51
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 550.429,50 - 286.847,76
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 148.036,87 - 184.539,69
9. Ergebnis nach Steuern 237.640,56 340.876,99
10. Sonstige Steuern - 31.124,71 - 37.809,18
11. Jahresüberschuss 206.515,85 303.067,81

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Wernecke GmbH hat ihren Sitz in Wildau. Sie ist im Handelsregister am Amtsgericht Cottbus unter B 12669 CB eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zugrunde.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften Anwendung.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Ansatz- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungspreisminderungen sowie vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von überwiegend 3 Jahren.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung der Einbauten erfolgt entsprechend § 7 Abs. 4 EStG. Die übrigen Vermögensgegenstände werden linear auf 2 bis 14 Jahre abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden entsprechend § 6 Absatz 2a EStG über fünf Jahre abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

In die Herstellungskosten werden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Wertverzehrs des Anlagevermögens eingerechnet.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden entsprechend § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Individuellen Ausfallrisiken wird durch die Bildung von angemessenen Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung einzeln ermittelt, mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und entsprechen in ihrem Wertansatz den jeweils erwarteten Ausgaben.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände zeigt nachstehender Anlagenspiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bilanzgewinn

Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beläuft sich auf EUR 1.819.968,07 (V.EUR 1.516.900,26).

Rückstellungen

In der Position sonstige Rückstellungen sind im wesentlichen Vorsorgen für Personalaufwendungen, Garantieverpflichtungen, Jahresabschluss- und Archivierungskosten sowie für ausstehende Rechnungen enthalten.

Verbindlichkeiten

Über Restlaufzeiten und Besicherung informiert der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeitenspiegel

Stand 31.12.2023
Gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesicherte Beträge
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.404 10.585 651 168 11.404
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 521 521 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 120 113 7 0 0
12.045 11.219 658 168 8.195
Stand 31.12.2022
Gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesicherte Beträge
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.195 7.228 718 249 8.195
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 261 261 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 544 515 29 0 0
9.000 8.004 747 249 8.195

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen branchenübliche Besicherungen.

V. Sonstige Angaben

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen zum Bilanzstichtag belaufen sich auf insgesamt TEUR 1.597 (V.TEUR 2.092).

Aus der Vereinbarung vom 24. Juli 2015/27. Juli 2015 mit der BMW Bank GmbH, München, und Herrn Olaf Wernecke, Königs Wusterhausen, besteht für den Eintritt des Besserungsfalls eine Besserungsverpflichtung über insgesamt EUR 713.533,73.

Die Inanspruchnahme aus den Eventualverbindlichkeiten wird als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor.

Sonstige betriebliche Erträge

Die Position enthält periodenfremde Erträge aus der Inanspruchnahme von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 0 (V.TEUR 0) sowie Buchgewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 49 (V.TEUR 0).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position enthält periodenfremde Aufwendungen aus der Zuführung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 7 (V.TEUR 4).

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer ist

 

Herr Olaf Wernecke, Diplom-Ingenieur, Königs Wusterhausen,

bestellt.

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt des Berichtsjahres wurden 102 (V. 100) Arbeitnehmer beschäftigt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis des Berichtsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

Feststellung Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde am 23. Juli 2024 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Wernecke GmbH ist seit 1991 Vertragshändlerin der BMW AG und betreibt an den Standorten Wildau, Zossen und Cottbus jeweils ein Autohaus.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes weist die Jahresbilanz der Neuzulassungen 2023 in Deutschland 2,844 Mio. (V. 2,651 Mio.) neu zugelassene Personenkraftwagen (Pkw) und somit 7,3 % mehr als im Vorjahr aus.

Neuzulassungen Pkw in Deutschland

Jahr 2023 2022 Veränderung
Pkw Anteil Pkw Anteil Pkw
Gesamt 2.844.609 2.651.357 193.252
BMW 233.160 8,20 % 209.722 7,91 % 23.438

Der Marktanteil von BMW an den gesamten Neuzulassungen an Pkw in Deutschland erhöhte sich in 2023.

Im Bereich der Motorräder ergeben die Jahreszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes eine Verminderung der Neuzulassungen um 0,8 %.

Neuzulassungen Motorräder in Deutschland

Jahr 2023 2022 Veränderung
Motorrad Anteil Motorrad Anteil Motorrad
Gesamt 222.046 223.889 -1.843
BMW 24.088 10,8 % 22.970 10,3 % 1.118

Der Anteil der Marke BMW an den neu zugelassenen Motorrädern in Deutschland nahm in 2023 zu.

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war wiederum von Lieferschwierigkeiten und Modellwechseln geprägt. Im Besonderen wurden dadurch die Verkäufe von neuen Motorrädern und MINI beeinflusst.

Der Umsatz der Wernecke GmbH erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 % (V. 4,4 %). Dabei konnte der Umsatz im Teilevertrieb um 9,1 % und im Service um 12,5 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Das Betriebsergebnis wurde im Wesentlichen durch höhere Personalkosten und Zinsen belastet.

Zum Jahresende erfolgten verspätete Lieferungen des Herstellers, die zu einer Erhöhung des Fahrzeugbestandes führten. Die Auslieferungen konnten erst in 01/2024 stattfinden.

Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung des Fahrzeugverkaufs:

2023 2022 2021 2020 2019
NA 348 370 379 456 574
GA 586 557 641 709 681
NM 180 198 208 225 183
GM 128 137 116 139 113

Mit insgesamt 1.242 verkauften Fahrzeugen im Geschäftsjahr 2023 wurden die Verkaufszahlen des Geschäftsjahres 2022 (1.262 verkaufte Fahrzeuge) erreicht.

Der Marktanteil der Wernecke GmbH in der Region hat sich wie folgt entwickelt:

2023 2022 2021 2020 2019
BMW 4,96 % 4,38 % 4,46 % 4,70 % 4,36 %
MINI 0,84 % 0,55 % 1,20 % 0,63 % 0,54 %

Entsprechend der Marktentwicklung in Deutschland, wonach der Marktanteil von BMW im Geschäftsjahr 2023 gestiegen ist, hat auch die Wernecke GmbH den Marktanteil in der Region weiter ausgebaut.

Aufgrund der Umsatzsteigerungen stieg bei einer erhöhten Materialeinsatzquote das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr um 10,7 %.

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 über TEUR 593 betrafen Ersatzinvestitionen bzw. Investitionen im Zusammenhang mit der Einführung neuer Modelle.

Durch die konsequente Umsetzung des Gebrauchtwagenmanagements konnte die Zielsetzung eingehalten werden, die Standtage auf durchschnittlich deutlich unter 100 Tage zu halten.

2.3 Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Wernecke GmbH erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 53.044, nachdem im Vorjahr noch Umsatzerlöse von TEUR 49.772 erzielt werden konnten. Der Rohgewinn stieg um TEUR 960 auf TEUR 9.920. Aufgrund von Investitionen und steigenden Zinssätzen hat sich das Ergebnis nach Steuern um TEUR 96 verschlechtert.

Das Zinsergebnis beläuft sich auf TEUR - 398 (Vj. TEUR -161).

2.4 Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEUR - 2.743 (Vj. TEUR 486). Die Finanzierung des Geschäftsbetriebs sowie der Investitionen in Höhe von TEUR 593 erfolgte über die Aufnahme von Fremdmitteln.

2.5 Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 11.579 auf TEUR 14.863. Bei Investitionen in das Anlagevermögen von TEUR 593 erhöhte sich der Bestand des Anlagevermögens auf TEUR 2.330 (Vj. TEUR 2.174). Der Vorratsbestand mit TEUR 9.562 nimmt nunmehr eine Quote an der Bilanzsumme von 64,3 % ein (Vj. 49,2 %).

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 280 auf nunmehr TEUR 1.800 gesunken. Die liquiden Mittel sind um TEUR 463 auf TEUR 818 gesunken. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen hat sich der Bestand um TEUR 260 auf TEUR 521 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um TEUR 3.209.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Der Umsatz in den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2024 liegt um 19 % über dem Vergleichszeitraum 2023.

Der Auftragsbestand zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres war aufgrund der verspäteten Lieferungen zum Geschäftsjahresende höher als im Vorjahr.

Der Auftragseingang im neuen Geschäftsjahr im Bereich Motorrad steigerte sich im Verhältnis zum Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich.

Auf Grundlage der bestehenden Jahresplanung für 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einer weiteren leichten Steigerung des Umsatzes und einem Jahresergebnis in Höhe des Vorjahres.

Für 2024 sind weitere Investitionen in Zossen und Cottbus geplant Diese betreffen hauptsächlich den Servicebereich für PKW und Motorrad.

So können wir unsere Position als wichtigster BMW- und MINI-Händler in der Region weiter stärken.

3.2 Chancenbericht

Die Chancen der zukünftigen Entwicklung für die Wernecke GmbH werden weiterhin als positiv eingeschätzt.

Insbesondere der Großflughafen BER sowie die Ansiedlung von Tesla führen zu Neuansiedlungen von Unternehmen und in deren Folge zum Zuzug von immer mehr Menschen in die Region.

Durch den Ausbau der Region zwischen Berlin und Cottbus für Entwicklungen zum Thema Wasserstoff und regenerative Energien wird die Attraktivität dieser weiter steigen.

Mit unseren modernen Ausstellungsräumen bieten wir eine hohe Attraktivität für den Verkauf von PKW und Motorrädern.

3.3 Risikobericht

Risiken, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, bestehen im Rahmen der allgemeinen, nach heutigen Erkenntnissen noch nicht im Einzelnen vorhersehbaren, branchenbezogenen, regionalen bzw. allgemeinen konjunkturellen Entwicklung.

Die Risiken für das Unternehmen ergeben sich aus dem Trend zu kontinuierlich sinkenden Margen im Verkaufsgeschäft sowie der Umstellung der Preissysteme der Hersteller.

Durch die ständige Erhöhung der Reichweiten für E-Fahrzeuge werden die älteren Modelle mit geringerer Reichweite einen starken Preisverfall erleben.

Die Auswirkungen des zunehmenden Fachkräftemangels werden bei der Wernecke GmbH zu steigenden Personalaufwendungen führen.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement sowie ein effizientes Mahnwesen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Wernecke GmbH wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt.

Der nachfolgend aufgeführte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der Wernecke GmbH, Wildau.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss der Wernecke GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wernecke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erlangen, 30. Juni 2024

SMDM Steinacker Müller Dehner Meichelbeck
Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Müller, Wirtschaftsprüfer

Dr. Jörg Steinacker, Wirtschaftsprüfer

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