Walter
Bauer GmbH
Offenbach
am Main
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
345.671,36 |
273.879,12 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.040,00 |
3.536,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.040,00 |
3.536,00 |
| II.
Sachanlagen |
344.531,36 |
270.243,12 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
4.638,00 |
5.183,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
4.339,00 |
6.424,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
327.151,00 |
258.636,12 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
8.403,36 |
|
| III.
Finanzanlagen |
100,00 |
100,00 |
| 1.
Genossenschaftsanteile |
100,00 |
100,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.056.638,39 |
2.771.611,84 |
| I.
Vorräte |
1.419.502,52 |
1.572.530,96 |
| 1.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
1.412.302,52 |
1.563.715,50 |
| 2.
fertige Erzeugnisse und Waren |
7.200,00 |
8.815,46 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
205.973,57 |
679.316,66 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
190.345,78 |
514.415,17 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
15.627,79 |
164.901,49 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
431.162,30 |
519.764,22 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
12.697,48 |
5.467,91 |
| Summe
Aktiva |
2.415.007,23 |
3.050.958,87 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
628.803,50 |
1.199.231,01 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| II.
Bilanzgewinn |
603.238,91 |
1.173.666,42 |
| B.
Rückstellungen |
195.065,47 |
74.559,47 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
151.363,54 |
31.610,00 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
43.701,93 |
42.949,47 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.591.138,26 |
1.777.168,39 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
60.066,23 |
82.677,44 |
| 2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
1.396.882,58 |
1.340.526,25 |
| 3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
23.070,84 |
62.526,61 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
111.118,61 |
291.438,09 |
| Summe
Passiva |
2.415.007,23 |
3.050.958,87 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
4.517.534,21 |
4.002.179,39 |
| 2.
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an
fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
-151.412,98 |
414.471,50 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
24.433,99 |
26.060,00 |
| 4.
Materialaufwand |
2.307.010,73 |
2.786.788,96 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
801.308,90 |
1.027.084,31 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
1.505.701,83 |
1.759.704,65 |
| 5.
Personalaufwand |
879.014,49 |
949.867,42 |
| a)
Löhne und Gehälter |
660.818,11 |
698.859,71 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
218.196,38 |
251.007,71 |
| 6.
Abschreibungen |
82.563,00 |
81.160,97 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
82.563,00 |
81.160,97 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
402.495,70 |
281.805,44 |
| 8.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
6,00 |
7,60 |
| 9.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
881,11 |
4.431,67 |
| 10.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
1.962,22 |
2.050,36 |
| 11.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
223.586,70 |
102.884,29 |
| 12.
Ergebnis nach Steuern |
494.809,49 |
242.592,72 |
| 13.
sonstige Steuern |
3.237,00 |
3.132,00 |
| Jahresüberschuss |
491.572,49 |
239.460,72 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
111.666,42 |
934.205,70 |
| 2.
Bilanzgewinn |
603.238,91 |
1.173.666,42 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Firma Walter Bauer GmbH ist im Handelsregister
beim Amtsgericht Offenbach am Main unter der Nummer 6950
eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist in Offenbach am
Main (§264 Abs. 1a Satz 1 HGB).
Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva
erfolgten nach den für alle Kaufleute geltenden
Grundsätze der §§ 238 bis 256a HGB sowie den
ergänzenden Vorschriften für
Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 bis
315a HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Die Berichtsfirma ist zum Abschlusszeitpunkt im Sinne
dieser Vorschriften als kleine Kapitalgesellschaft
einzustufen.
Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und
Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der
§§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform,
die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
In der Bilanz ist für jeden Posten der
entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres
angegeben. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten
der Passivseite, Grundstücksrechte nicht mit
Grundstückslasten verrechnet.
Das Anlage- und Umlaufvermögen, das
Eigenkapital, die Schulden, die Rechnungsabgrenzungsposten
und die latenten Steuern sind in der Bilanz gesondert
ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Dem
Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet,
die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet
und bestimmt sind.
Der Jahresabschluss vermittelt ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 264
Abs. 2 Satz 1 HGB). Die auf den Jahresabschluss
angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten
worden (§ 265 Abs. 1 Satz 1 HGB). Zusätzliche
Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Posten
sowie Beträge des Jahresabschlusses mit denen des
Vorjahres sind nicht notwendig (§ 265 Abs. 1 Satz 2
und Abs. 2 Satz 2 HGB).
II. Angaben zu Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss der Walter Bauer GmbH wurde auf
der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs in der Fassung des
Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen
des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Erstellung des
Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber
dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Bei der Bewertung wird von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1
Nr. 2 HGB). Dem stehen weder tatsächliche noch
rechtliche Gründe entgegen.
Im Jahresabschluss sind sämtliche
Vermögensgegenstände und Schulden,
Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge
enthalten, soweit gesetzlich nichts anders bestimmt ist.
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind
einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden.
Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste,
die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind,
berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen
Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des
Jahresabschlusses bekannt geworden sind.
Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese
am Abschlussstichtag realisiert waren (§ 252 Abs.
1 Nr. 4 HGB).
Aufwendungen und Erträge wurden unabhängig
von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im
Jahresabschluss erfasst (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB).
Die Bilanzierungsverbote und -wahlrechte nach §
248 HGB wurden beachtet.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum
Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren
beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko
wurde durch einen pauschalen Abschlag auf den
Forderungsbestand berücksichtigt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie
werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt,
der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendig ist.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
III. Angaben zu Bilanzposten
Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände betragen
ausschließlich bis zu einem Jahr.
Die Gesellschaft hatte gegenüber den
Gesellschaftern zum 31.12.2023 keine Forderungen. Dem
gegenüber schuldete die Gesellschaft den
Gesellschaftern 1.565,06 Euro. Sie sind in den
"Sonstigen Verbindlichkeiten" enthalten (§ 42 Abs. 3
GmbHG).
Zu den Verbindlichkeiten werden gemäß
§ 268 Abs. 5 Satz 1 und § 285 Nr. 1 HGB folgende
Angaben gemacht (Vorjahr in Klammern):
Bezeichnung der Verbindlichkeitsposition |
Gesamt |
bis zu
einem Jahr |
von einem Jahr bis zu fünf Jahren |
über fünf Jahre |
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
1. |
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
60.066
(82.677) |
0
(1.227) |
60.066
(81.450) |
0
(0) |
2. |
Erhaltene Anzahlungen |
1.396.883
(1.340.526) |
0
(0) |
1.396.883
(1.340.526) |
0
(0) |
3. |
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen |
23.071
(62.526) |
23.071
(62.526) |
0
(0) |
0
(0) |
4. |
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
0
(0) |
0
(0) |
0
(0) |
0
(0) |
5. |
Sonstige Verbindlichkeiten |
111.119
(291.438) |
72.111
(142.334) |
39.008
(149.104) |
0
(0,00) |
|
davon aus Steuern |
0
(85.110) |
0
(85.110) |
0
(0) |
0
(0) |
|
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
29.802
(4.448) |
29.802
(4.448) |
0
(0) |
0
(0) |
|
Summe |
1.620.941
(1.866.725) |
124.984
(295.645) |
1.495.956
(1.571.080) |
0
(0) |
IV. Sonstige Angaben
Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die
Geschäftsführung der Gesellschaft durch Herrn
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thorsten Herz und Herrn Dipl.-Ing. Kai
Huse (§285 Nr. 10 HGB). Sie sind von den
Beschränkungen des §181 BGB befreit.
Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4
HGB wird in Anspruch genommen.
Nach § 285 Nr. 3a HGB bestehen finanzielle
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen und
belaufen sich auf 262.113 Euro (Vorjahr 240.000,00 Euro),
davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe
von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro)
Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 19 Arbeitnehmer
(Vorjahr: 22) beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB).
Auszuweisende Haftungsverhältnisse i. S. d.
§ 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.
V. Ergebnisverwendung und Rücklagenbildung
Der von den Geschäftsführern aufgestellte
Jahresabschluss, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023
mit einer Bilanzsumme von 2.415.007,23 Euro, der Gewinn-
und Verlustrechnung vom 01.01. bis 31.12.2023 mit einem
Jahresüberschuss von 491.572,49 Euro sowie dem Anhang,
wird genehmigt und ist damit festgestellt.
Der Jahresüberschuss2023 in Höhe von
491.572,49 Euro wird zusammen mit dem Bilanzgewinn zum
31.12.2022 in Höhe von 1.173.666,42 Euro
abzüglich der Gewinnausschüttungen in Höhe
von 1.062.000 Euro auf neue Rechnung vorgetragen. Der
Bilanzgewinn zum 31.12.2023 beträgt somit 603.238,91
Euro.
Offenbach am Main, den
06.12.2024
Gez.
Dipl.-Ing. Kai Huse
Gez.
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thorsten Herz
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses
erfolgte am 6.12.2024.
|