Concentric Germany GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Kunz seit 14.6.2022 | Geschäftsführer |
Marcus John Whitehouse seit 19.6.2018 | Geschäftsführer |
Matthias Fuchs seit 6.3.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Concentric AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Concentric Hof GmbHHofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Übersicht 1. Wirtschaftsbericht und Geschäftsverlauf a) Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche b) Umsatzentwicklung und Auftragslage c) Produktion d) Beschaffung e) Investitionen f) Finanzierung g) Personal und Sozialbereich h) Sicherheit, Qualität, Umweltschutz i) Risikomanagement 2. Darstellung der Lage a) Vermögens- und Finanzlage b) Ertragslage 3. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht a) Wesentliche Chancen und Risiken b) Ausblick 1. Wirtschaftsbericht und Geschäftsverlauf a) Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Die Darstellung der Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche basiert auf den Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine sowie von den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise, beispielsweise für Nahrungsmittel, sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. [1] Die Inflationsrate lag in Deutschland im Januar 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat bei +2,9 %. [2] Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank im Jahr 2023 insgesamt um 2,0 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten - u. a. profitierten die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe von der Aufhebung der Schutzmaßnahmen (Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe -1,0 %). Die Bruttowertschöpfung im Handel ging dagegen zurück, nachdem sie im Vorjahr noch gestiegen war. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich etwas abnahm (-0,4 %). [3] Die Wirtschaft in Deutschland ist von 1950 bis 2022 im Durchschnitt 3,1 % pro Jahr gewachsen, wobei sich das Wachstum über die letzten Jahrzehnte deutlich verlangsamt hat. So ist das BIP preisbereinigt von 2000 bis 2020 nur um 1,0 % pro Jahr gewachsen. [4] Der Außenhandel nahm im Jahr 2023 ab - Deutschland exportierte preisbereinigt -1,8 % weniger Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe nahmen gleichzeitig um preisbereinigt -3,0 % ab. [5] Die deutschen Exporte sind im 1. Halbjahr 2024 insgesamt um 1,6 % auf 801,7 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Der Außenhandelssaldo (Exporte minus Importe) Deutschlands lag im 1. Halbjahr 2024 bei +138,8 Milliarden Euro und war damit 28,7 % höher als im 1. Halbjahr 2023. [6] Verglichen mit dem Vorjahresquartal stieg die Zahl der Erwerbstätigen im 4. Quartal 2023 um +0,5 %. Insgesamt waren rund 46,2 Millionen Personen in Deutschland in diesem Zeitraum erwerbstätig gemeldet. [7] Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren knapp 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022. Im Jahr 2023 erfolgten zwar umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. [8] Im Jahr 2023 stehen die deutschen Maschinenbauer vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere durch einen Rückgang der Auftragsbestände. Laut dem Statistischen Bundesamt sank der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im September 2023 gegenüber August um 0,8% und verzeichnete einen Rückgang von 5,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders betroffen waren der Maschinenbau und die Automobilindustrie mit Rückgängen von 2,7% bzw. 2,9%. Die Reichweite der Auftragsbestände, die anzeigt, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge produzieren könnten, sank auf 7,0 Monate. Trotz der Rückgänge bleiben die Bestände in der langfristigen Betrachtung auf hohem Niveau. [9] b) Umsatzentwicklung und Auftragslage Das Jahr 2023 ist das zehnte Geschäftsjahr nach vollständiger Integration des Geschäftsbetriebs des schwedischen Schwesterwerkes in die Concentric Hof GmbH. Die Umsätze lagen trotz der guten konjunkturellen Situation unter den Erwartungen. Letztendlich lag der Jahresumsatz bei EUR 40,2 Mio. und damit um EUR 6,9 Mio. unter dem Vorjahresumsatz. Zum Jahresende betrug der Auftragseingang des Jahres 2023 EUR 32,8 Mio. und lag damit unter dem Wert des Vorjahres von EUR 43,6 Mio. Der Auftragsbestand lag am Ende des Geschäftsjahres bei EUR 27,2 Mio. gegenüber EUR 35,4 Mio. im Vorjahr. Der Nettoumsatz lag mit EUR 40,2 Mio. (i. Vj. EUR 47,0 Mio.) um 14,6 % unter dem Vorjahreswert und damit auch deutlich unter dem angestrebten Budgetwert (leichte Steigerung des Umsatzes im Vergleich zu 2022). Der Anteil des Auslandsumsatzes, der 64 % des Gesamtvolumens ausmacht, liegt leicht unter dem Vorjahresniveau (65 %). Die Preisentwicklung in der Branche ist besonders in Anbetracht der steigenden Rohstoffpreise von einem hohen Kosten- und Preisdruck geprägt. Die Marktkonzentration sowohl bei den Kunden als auch bei den Wettbewerbern setzt sich fort. Der Konzentrationsprozess zwingt die Branche dazu, eine sehr breite Produktpalette zu führen oder sich strategisch als Spezialanbieter auszurichten. Aufgrund unserer Unternehmensgröße und Unternehmensstruktur empfiehlt sich, die zunehmende Spezialisierung weiterzuführen. Das bedeutet strategisch eine weitere Verstärkung der Aktivitäten zu komplexeren und spezielleren Kundenlösungen mit höherem Nutzwert für Kunden. c) Produktion Der Gesamtabsatz im Geschäftsjahr 2023 reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 13,4 % auf 258 TStück. Diese Entwicklung korrespondiert mit der Umsatzreduktion. Ursächlich hierfür war insbesondere der Wegfall eines Großkunden, welcher durch Lieferschwierigkeiten und Preiserhöhungen in den Vorjahren begründet ist. Die Umsatzsteigerung im Bereich EHS - Elektrohydraulische Lenkungseinheiten lässt sich aufgrund der weiter steigenden Zahl der Projekte für elektrifizierte Busse und LKW begründen. Die Preissteigerungen für diese Produkte waren in den Jahren 2022 und 2023 insbesondere durch die Kostensteigerungen aufgrund der Ressourcenknappheit elektronischer Bauteile bedingt. d) Beschaffung Aufgrund der unruhigen Situation auf den Beschaffungsmärkten werden der Logistik und der Beschaffung eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der termingerechten Belieferung unserer Kunden zugewiesen. Durch den Übergang des schwedischen Werkes nach Hof und die Übernahme einer Vielzahl von schwedischen Lieferanten hat sich unsere Lieferantenstruktur verändert. Hier werden Möglichkeiten geprüft, auch nationale und regionale Lieferanten zu verwenden, um Transportkosten und Umlaufbestände minimieren zu können. Gleichwohl wird weiterhin die Erschließung neuer Beschaffungsquellen für Rohmaterialien und einfache Fertigteile im Osten (Tschechien und China) verstärkt durchgeführt. Die allgemeine Qualitäts- und Liefertreue in unserer Beschaffung liegt mit durchschnittlich 83 % unter dem Niveau des Vorjahres von 87 %. Es wird mit Nachdruck daran gearbeitet, die gleichmäßige Liefertreue und Qualität unserer Lieferanten kontinuierlich zu verbessern. Zu diesem Zweck wird die Betreuung und Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten kontinuierlich intensiviert. e) Investitionen Das Investitionsvolumen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände belief sich im Berichtsjahr auf insgesamt TEUR 193. Dies ist um TEUR 28 höher als im Vorjahr. Investitionen bei den Sachanlagen betreffen technische Anlagen und die Anschaffung von Produktionswerkzeugen. Den Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände standen Abschreibungen in Höhe von TEUR 227 gegenüber. f) Finanzierung Die Finanzierung war durch den deutlich positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und durch die Einbindung in den Cash-Pool der Concentric-Gruppe jederzeit sichergestellt. g) Personal und Sozialbereich Zum Ende des Berichtsjahres lag die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter bei 127 und damit unter dem Vorjahresniveau. h) Sicherheit, Qualität, Umweltschutz Die Zertifikate bei den durchgeführten Überwachungsaudits für die Normen IATF 16949:2016; ISO 9001:2015; ISO 14001:2015, sowie ISO 45001:2018 als auch für das Energiemanagement ISO 50001:2018 bestanden auch im Jahr 2023 weiterhin. Im Bereich Sicherheit wird wie bisher eine monatliche Messung der Ausfalltage und entsprechender Unfälle durchgeführt. Zur Verbesserung der Sicherheit und zur Verbesserung des Bewusstseins der Arbeitssicherheit hat CONCENTRIC auf Gruppenebene eine neue Sicherheitskampagne "Safety first" eingeführt. Hier werden monatlich die Sicherheitskennwerte aus den Werken gemessen, Gründe für Arbeitsunfälle besprochen und vor allem Verbesserungsmaßnahmen vorgestellt, um die Sicherheit des Arbeitsumfeldes zu verbessern. Erfreulicherweise kam es im Geschäftsjahr zu keinen schweren Arbeitsunfällen. Im Rahmen der Umsetzung von CBE (CONCENTRIC Business Excellence) wurde die Sicherheitsbegehung von monatlicher Frequenz auf wöchentliche Begehungen erhöht, um die "Safety first"-Strategie zu unterstützen. Kriterien sind dabei Sicherheit und Sauberkeit sowie die Identifizierung potenzieller Gefahrenquellen. Die durchschnittliche PPM-Rate (Defect Parts per Million) für Bandreklamationen sank auf einen Wert von 574 gegenüber 1.598 im Vorjahr. Verbesserungen im Ablauf werden kontinuierlich überprüft. i) Risikomanagement Die Concentric Hof GmbH ist in das Risikomanagement der Konzernmutter eingebunden. 2. Darstellung der Lage a) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich insgesamt von TEUR 37.214 auf TEUR 33.734 gemindert. Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr infolge der Abschreibungen und aufgrund nur geringer Investitionen im Geschäftsjahr um TEUR 34 gesunken. Infolgedessen ist die Anlagenintensität gleichbleibend bei 1,3 % (i. Vj. 1,3 %). Das Umlaufvermögen ist um TEUR 3.466 gesunken. Hauptursächlich dafür waren u.a. eine Minderung des Cashpools (TEUR 1.874), wodurch korrespondierend die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 25.351; i. Vj. TEUR 27.250) gesunken sind. Ferner minderten sich stichtagsbedingt die Vorräte um TEUR 1.288 (TEUR 4.237; i. Vj. TEUR 5.525). Die Kundenforderungen (TEUR 3.450; i. Vj. TEUR 3.613) waren ebenfalls stichtagsbedingt um TEUR 163 niedriger als im Vorjahr. Die Umlaufintensität (unter Einbeziehung des Rechnungsabgrenzungspostens) beträgt 99 % bei einem Vorjahreswert von 99 %. Das Eigenkapital ist aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit TEUR 9.024 unverändert geblieben. Die Eigenkapitalquote ist mit 26,8 % höher als im Vorjahr mit 24,2 %, wofür die gesunkene Bilanzsumme ursächlich gewesen ist. Die saldierten Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 8.652 (i. Vj. TEUR 7.829) stiegen um TEUR 823. Dieser Anstieg ergibt sich einerseits aus der Folgebewertung der Rückdeckungsversicherungen in Übereinstimmung mit IDW RH FAB 1.021, wodurch sich ein negativer Folgebewertungseffekt in Höhe von TEUR 315 ergeben hat, und andererseits aus geänderten versicherungsmathematischen Parametern. Die sonstigen Rückstellungen stiegen um TEUR 135 auf TEUR 1.268. Diese Zunahme ergibt sich hauptsächlich aus gestiegenen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Lieferantenverbindlichkeiten reduzierten sich stichtagsbedingt um TEUR 757 auf TEUR 3.453. Des Weiteren sanken die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 3.573 auf TEUR 11.201. Dieser Unterschied resultiert im Wesentlichen aus der geringeren Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung (TEUR 3.982; i. Vj. TEUR 7.701). Der Finanzmittelfonds, welcher den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten umfasst, ist von TEUR 21 auf TEUR 38 gestiegen. Die Veränderung der Cash Pool-Forderungen wird im Cashflow aus Investitionstätigkeit abgebildet. Die Veränderung ergibt sich einerseits aus einem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 5.821. Diesem Mittelzufluss stehen andererseits ein positiver Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 2.360 (im Wesentlichen aufgrund der vorgenommenen Investitionen in das Anlagevermögen (TEUR -193), der Abnahme der Cash Pool-Forderungen (TEUR 1.874) und der erhaltenen Zinsen (TEUR 679)) und ein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -8.164 (insbesondere der gezahlten Zinsen und der Gewinnabführung des Vorjahresergebnisses) gegenüber. b) Ertragslage Der abgeführte Gewinn betrug im Geschäftsjahr TEUR 3.982 und lag um TEUR 3.720 unter dem des Vorjahres. Das operative Ergebnis (adjusted EBIT= Ergebnis vor Steuern und Zinsergebnis sowie ohne Konzernumlagen), das die hauptsächliche Steuerungsgröße darstellt, beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 5.335 (i. Vj. TEUR 9.549). Insofern ergibt sich eine sehr deutliche negative Plan-Ist-Abweichung (Prognose für 2023: höheres adjusted EBIT im Vergleich zu 2022). Diese Plan-Ist-Abweichung resultiert insbesondere aus dem Wegfall eines Großkunden, sowie einem deutlich niedrigen Auftragsvolumen der Kunden des Bausektors. Vor allem die Auftragslage der Produktgruppe Pumpen lag deutlich unter den Erwartungen. Korrespondierend zur Entwicklung der Umsatzerlöse sind auch die Materialaufwendungen um TEUR 4.320 auf TEUR 21.432 gesunken. Die Materialaufwandsquote (unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung) sank auf 53,4 % gegenüber 54,8 % im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 268 auf TEUR 223 gesunken. Für den niedrigeren Wert waren insbesondere um TEUR 91 geringere Kursgewinne ursächlich. Die Personalaufwendungen sind von TEUR 8.333 auf TEUR 10.311 gestiegen, was hauptsächlich auf die gestiegene Mitarbeiterzahl und die Bewertung im Zusammenhang mit der Bilanzierung der Pensionsrückstellungen zurückzuführen ist. Die Abschreibungen (TEUR 227) lagen im Jahr 2023 unter dem Vorjahresniveau (TEUR 277). Eine Senkung von 8 % bzw. TEUR 387 ist bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 4.427; i. Vj. TEUR 4.814) zu verzeichnen. Dieser Effekt erklärt sich hauptsächlich durch die Messekosten und die gestiegenen Fremddienstleistungen, denen insbesondere gesunkene Konzernumlagen gegenüberstehen. Das Zinsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR -421 auf TEUR 60 gestiegen, was hauptsächlich auf das gestiegene Zinsniveau zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalrentabilität (vor Ergebnisabführung) ist aufgrund des niedrigeren Ergebnisses von 85,3 % auf 44,1 % gesunken. Die Umsatzrentabilität betrug im Vorjahr 16,4 % und liegt im Geschäftsjahr vor Ergebnisabführung bei 9,9 %. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann insgesamt als gut bewertet werden. 3. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht a) Wesentliche Chancen und Risiken Die Bundesregierung geht in der Jahresprojektion für das Jahr 2024 von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % aus. Die Ausgangslage zum Jahreswechsel 2024 stellt sich ungünstiger dar als in der Herbstprojektion angenommen. Aktuelle Stimmungsindikatoren deuten noch nicht auf eine spürbare Belebung zu Jahresbeginn hin. Wachstumsimpulse dürften vor allem vom privaten Verbrauch ausgehen: Die inflationsbedingten Kaufkraftverluste der privaten Haushalte werden schrittweise überwunden und führen in Verbindung mit einer insgesamt robusten Beschäftigungssituation zu einer Belebung des privaten Konsums. [10] Angesichts der Turbulenzen im Finanzsektor, der hohen Inflation, der anhaltenden Auswirkungen der russischen Invasion in der Ukraine und der drei Corona-Jahre sind die Aussichten gemäß IMF erneut unsicher. Die Basisprognose geht davon aus, dass die Weltwirtschaft in den Jahren 2024 und 2025 weiterhin mit 3,2 % wachsen wird, also im gleichen Tempo wie im Jahr 2023. Eine leichte Beschleunigung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, in denen das Wachstum von 1,6 % im Jahr 2023 auf 1,7 % im Jahr 2024 und 1,8 % im Jahr 2025 steigen dürfte, wird durch eine leichte Verlangsamung in den Schwellen- und Entwicklungsländern von 4,3 % im Jahr 2023 auf jeweils 4,2 Prozent in den Jahren 2024 und 2025 ausgeglichen. [11] Die deutsche Wirtschaft könnte im Jahr 2024 schrumpfen, jedoch sieht die Wirtschaftslage im Vergleich mit anderen Nationen bis 2024 gut aus. Laut der aktuellen Wirtschaftsprognose des IWF wird das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 bei 0,2 % liegen. [12] Die deutschen Exporte sind im 1. Halbjahr 2024 insgesamt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 % auf 801,7 Milliarden Euro gestiegen. Nach Deutschland importiert wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 insgesamt Waren im Wert von 662,8 Milliarden Euro - das waren 6,2 % weniger als im 1. Halbjahr 2023. [13] Die deutschen Exporte in Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) sind im Juli 2024 gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat kalender- und saisonbereinigt um 1,7 % gestiegen. [14] Für das Jahr 2024 wird für Deutschland mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 0,2 % gerechnet (BMWi). [15] Der IWF korrigierte im 1. Quartal 2024 seine Einschätzung nach unten, von 1,6 % in 2023 auf 1,5 % Wachstum für 2024 und 1,8% Wachstum in 2025. Das Wachstum im Euroraum wird sich laut IWF von seinem niedrigen Wachstum in 2023 (0.5%) erholen und im Jahr 2024 auf 0,9% steigen, im Jahr 2025 auf 1,7%. [16] Aus Berichten unserer Vertriebsingenieure und eigenen Aufzeichnungen wissen wir zudem, dass unsere Kunden sehr verhalten in die Zukunft blicken. Verstärkte Aktivitäten in zusätzlichen Märkten und Anwendungen, wie z. B. der Agrarindustrie und dem Energieerzeugungssektor, werden betrachtet, insofern dort eine Verwendung und Integration unserer Produkte erfolgt. In der Geschäftstätigkeit sieht die Concentric Hof GmbH die folgenden wesentlichen Risikofelder. Diese werden in absteigender Bedeutung und netto erläutert: Ein bedeutsames Risiko existiert im Bereich der Beschaffung. Dieses Risiko besteht angesichts des Anteils an Lieferungen aus China, Beschränkungen in Lieferwegen und eventuellen politischen Verwerfungen. Hierzu wird im Hause eine Doppelstrategie angewendet, bei der neben internationalen Lieferanten auch zunehmend mehr regionale Lieferanten entwickelt und eingesetzt werden. Die zunehmenden Handelsbeschränkungen und der steigende Einfluss von Wechselkursrisiken machen dies erforderlich. Ein weiteres, wesentliches Risiko sehen wir in der allgemeinen Lohn- und Tarifentwicklung sowie den stetig steigenden Kosten für Elektrizität und Logistik. Wie unsere Hauptwettbewerber stehen wir vor denselben Herausforderungen bspw. der allgemeinen Lohn-/Tarifentwicklung sowie der wieder steigenden Kosten für Elektrizität und Logistik. In etlichen Fällen ist deswegen eine verstärkte Abwanderung in östliche Länder mit niedrigen Löhnen, zumindest zur Fertigung von Standardbauteilen, zu beobachten. Entsprechendes gilt für uns. Zur Minimierung des Währungsrisikos, dessen erwartete Auswirkung nach unserer Einschätzung lediglich zu geringfügigen bzw. moderaten Effekten führen wird, kaufte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 schwedische Kronen und US-Dollar auf Termin, um mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Zahlungsverpflichtungen in SEK bzw. USD zu bedienen. Zum Bilanzstichtag belief sich der Gesamtbetrag der in die Bewertungseinheit einbezogenen Grundgeschäfte auf 3,2 Mio. SEK mit Kontraktdaten bis Anfang Mai 2024. Die Bewertungseinheiten wurden unter Anwendung des critical terms match gebildet. Die Höhe dieser Verbindlichkeit wird durch den Einkauf gemäß der voraussichtlichen Bestellhöhe definiert und bildet die Grundlage für den Abschluss des Termingeschäfts. Die Ukraine-Krise, der Angriffskrieg Russlands und die daraus folgende Eskalation der Lage hat unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaft in Europa. Die Ukraine-Krise hat jedoch nach unserer Einschätzung lediglich eine geringere direkte Auswirkung auf Concentric Hof GmbH. Auf der Grundlage dieser Einschätzung analysiert die Gesellschaft fortlaufend mögliche Auswirkungen - insbesondere im Hinblick auf steigende Beschaffungs- und Energiekosten - auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. b) Ausblick Die VDMA-Volkswirte prognostizieren für den Weltmaschinenbau im Jahr 2024 weiterhin ein preisbereinigtes Umsatzplus von 1 %. [17] Von Januar bis einschließlich Juni sanken die Inlandsorders um 18 %, aus dem Ausland kamen 9 % weniger Bestellungen. Auch im Juni 2024 ist der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau deutlich hinter dem Vorjahreswert zurückgeblieben. Die Bestellungen sanken um real 9 %. Aus dem Inland kamen 8 % weniger Aufträge, aus dem Ausland waren es 10 % weniger Orders. Noch deutlicher sanken die Bestellungen aus den Euro-Ländern, sie gingen um 12 % zurück. Aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 8 % weniger Aufträge. [18] Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einer leichten Reduktion des Umsatzes und einem entsprechend leicht niedrigeren, positiven adjusted EBIT (operatives Ergebnis) im Vergleich zu 2023. Jedoch ist die Vorausschau für 2024 natürlich schwierig. Es besteht das Risiko, dass die Erwartungen hinsichtlich des Umsatzes und des adjusted EBIT (operatives Ergebnis) unterschritten werden. Gleichwohl sind uns derzeit keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken für die Gesellschaft bekannt, die - neben den beschriebenen Risken - eine wesentliche Beeinträchtigung der künftigen Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge haben könnten. Trotz der bestehenden Unsicherheiten in Bezug auf die Ertrags- und Liquiditätssituation der Gesellschaft durch politische Risiken gehen wir aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages sowie der Einbindung in den Cash-Pool der Concentric-Gruppe weiterhin davon aus, dass die Unternehmensfortführung nicht gefährdet ist.
Hof, den 14. Januar 2025 Concentric Hof GmbH Die Geschäftsführung Martin Kunz Matthias Fuchs Marcus Whitehouse
1 DESTATIS: Pressemitteilung Nr. 020 vom 16.
Januar 2024
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften, da die einschlägigen Merkmale des § 267 Abs. 3 HGB an zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren überschritten worden sind. Die Concentric Hof GmbH hat ihren Sitz in Hof und ist unter der Nummer HRB 1577 im Handelsregister des Amtsgerichtes Hof eingetragen. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses werden die für die einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung geforderten zusätzlichen Angaben zum Teil in den Anhang übernommen. Es besteht eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft mit der Concentric Germany GmbH, Hof (Concentric Germany), als Organträger. Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen festgelegt wird, linear um planmäßige und, soweit erforderlich, um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige und, soweit erforderlich, um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen festgelegt wird, linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren Wert. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 250 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt; Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von € 1.000 werden in einem Pool zusammengefasst und auf fünf Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens berücksichtigt werden. Wertabschläge wurden insbesondere für schwergängige und nicht mehr verwendbare Bestände vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode). Der Berechnung liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und ein Rechnungszinsfuß (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre) von 1,82 % (i. Vj. 1,78 %) zum 31. Dezember 2023 zugrunde. Des Weiteren wurden Gehalts- (2,00 %; i. Vj. 2,00 %), Renten- (1,85 %; i. Vj. 1,85 %) und Fluktuationstrends (1,60%; i. Vj. 1,60 %) in der Berechnung berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74 %) im Vergleich zur Bewertung mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82 %) beträgt TEUR 263 (i. Vj. TEUR 1.832). Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich zur Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum Erfüllungsbetrag der Rückstellung. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Jubiläums- und Altersteilzeitrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags gebildet. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlage für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURO: Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten sind nicht existent. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht realisierte Gewinne und Verluste gemäß § 256a HGB ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen - wie auch im Vorjahr - keine Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 25.351 (i. Vj. TEUR 27.250) enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 596 (i. Vj. TEUR 621) sowie Cash-Pool-Forderungen von TEUR 24.755 (i. Vj. TEUR 26.629). Forderungen gegen die Gesellschafterin bestanden - wie auch im Vorjahr - nicht. Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Vorschüsse und Kredite eingeräumt. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuer. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital betrug wie im Vorjahr TEUR 1.023. Mit Datum vom 1. Dezember 2014 hat die Concentric Germany GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Concentric Hof GmbH abgeschlossen (UR-Nr. H 2556/2014 des Notars Jens Haßelbeck, Hof). Der Ergebnisabführungsvertrag gilt für unbestimmte Zeit ab 1. Januar 2014 und konnte erstmals zum 31. Dezember 2018 gekündigt werden. Wird er nicht gekündigt, so verlängert er sich bei gleicher Kündigungsfrist um jeweils ein Geschäftsjahr. Aus der Abführung des Jahresüberschusses 2023 resultiert im Berichtsjahr ein Aufwand in Höhe von TEUR 3.982. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 18.872. Diese wurden mit Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 10.220 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen dienten verpfändete Rückdeckungsversicherungen. Aufgrund der geänderten Bewertung der Anwartschaften auf Pensionen war zum 1. Januar 2010 (BilMoG Umstellungsstichtag) eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen erforderlich. Diese betrug insgesamt TEUR 2.849. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB erlaubt, diese Zuführung entweder sofort in vollem Umfang oder zu mindestens einem Fünfzehntel bis zum 31. Dezember 2024 vorzunehmen. Die Gesellschaft hat sich entschieden, das Wahlrecht zur ratierlichen Zuführung des Unterschiedsbetrages über 15 Jahre auszuüben. Die Zuführung bis zum 31. Dezember 2023 beträgt insgesamt TEUR 2.564. Hiervon entfallen TEUR 190 auf das Berichtsjahr, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst worden sind. Die verbleibende Unterdeckung aus der Umstellung auf BilMoG in Höhe von TEUR 94 errechnet sich aus dem Erfüllungsbetrag (TEUR 18.965) abzüglich der unsaldierten Rückstellung (TEUR 18.871) zum Stichtag. Die Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen (Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung) wurden in Anwendung der §§ 246 Abs. 2 Satz 2, 253 Abs. 1 Satz 4 HGB in Höhe von TEUR 10.220 mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet, sodass sich zum Stichtag eine Rückstellung für Pensionen in Höhe von TEUR 8.652 ermittelt. Der handelsbilanzielle Wertansatz für die Rückdeckungsversicherungen wurde im Vorjahr erstmalig in Übereinstimmung mit IDW RH FAB 1.021 neu bewertet (in 2022: positive Bewertungsdifferenz in Höhe von TEUR 1.715). Im Geschäftsjahr ergab sich hieraus ein negativer Folgebewertungseffekt in Höhe von TEUR 315, welche das Jahresergebnis 2023 entsprechend verringert hat. Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung (TEUR 339) wurden mit den Zinserträgen aus dem Planvermögen (TEUR 183) verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalsachverhalte (TEUR 493), Gewährleistung (TEUR 177), ausstehende Rechnungen (TEUR 570) und Jahresabschluss (TEUR 28) gebildet. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen (TEUR 111; i. Vj. TEUR 122) erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften und in Übereinstimmung mit IDW RS HFA 30 (Anwartschaftsbarwertverfahren). Der Berechnung liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, ein Rechnungszinsfuß von 1,74 % p. a. (i. Vj. 1,44 % p. a.), ein Gehaltstrend von 2,00 % p. a. (i. Vj. 2,00 % p. a.) und eine Fluktuationswahrscheinlichkeit von 1,60 % p. a. (i. Vj. 1,60 % p. a.) zugrunde. Rückstellungen für Altersteilzeit (TEUR 100; i. Vj. TEUR 162) werden auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) ermittelt. Der Berechnung liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und ein Rechnungszinsfuß von 1,74 % zum 31. Dezember 2023 zugrunde. Des Weiteren wurde ein Anwartschaftstrend von 3,00 % p.a. in der Berechnung berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben die folgenden Restlaufzeiten:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 11.201; i. Vj. TEUR 14.774) entfallen auf die Gesellschafterin Concentric Germany GmbH Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.982 (i. Vj. TEUR 7.701) aus der Ergebnisabführung. Neben den Verbindlichkeiten aus dem Finanzverkehr (TEUR 6.750; i. Vj. TEUR 6.750; jeweils Darlehen gegenüber der Concentric Pelatous AG) bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrige sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 469 (i. Vj. TEUR 323). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 91; i. Vj. TEUR 103) und übrige sonstige Verbindlichkeiten von (TEUR 44; i. Vj. TEUR 140). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.110. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2027. Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken. Angaben zu den Bewertungseinheiten Im Geschäftsjahr 2023 kaufte das Unternehmen schwedische Kronen auf Termin. Zur Absicherung des Währungsrisikos erfolgte der Währungseinkauf auf Termin als Sicherungsgeschäft, um das mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete gleichartige Grundgeschäft in Form der Begleichung von Zahlungsverpflichtungen in SEK zu bedienen. Zum Bilanzstichtag belief sich der Gesamtbetrag der in die Bewertungseinheit einbezogenen Grundgeschäfte auf 3,2 Mio. SEK mit Kontraktdaten bis Anfang Mai 2024. Die Bewertungseinheiten (Micro-Hedges) wurden unter Anwendung des critical terms match gebildet. Bei Fälligkeit des jeweiligen Termingeschäfts ist die entsprechende SEK-Verbindlichkeit zu bedienen. Die Höhe dieser Verbindlichkeit wird durch den Einkauf aufgrund der vorhandenen Lieferantenstruktur und die voraussichtliche Bestellhöhe definiert und dient somit als Grundlage für den Abschluss des Termingeschäfts. Die Marktwerte der Termingeschäfte belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 9 und wurden aus der FX-forward-curve per 31. Dezember 2023 abgeleitet. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen (TEUR 40.152) entfielen 36 % auf Inlandserlöse und 64 % auf Auslandserlöse. Die Umsätze im Unternehmensverbund betrugen TEUR 2.189. Davon entfielen auf Concentric Rockford TEUR 1.487 und TEUR 448 auf Concentric Suzhou. Der Umsatz verteilt sich des Weiteren auf die Tätigkeitsbereiche Ersatzteile (8 %) und Hydraulic Pumpen (92 %). Sonstige Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR 223) sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 19 enthalten. Des Weiteren sind im Wesentlichen Wechselkursgewinne (TEUR 56; i. Vj. TEUR 147) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die größten Positionen dieses Postens entfallen auf: - Konzernumlagen/-belastungen - TEUR 1.411 davon entfallen auf: - Lizenzgebühren - TEUR 275 - Headquater recharge - TEUR 453 - External sales team - TEUR 400 - Administration recharge - TEUR 283 - Reparaturen und Instandhaltung - TEUR 513 - Gebäudemiete - TEUR 403 - Frachten - TEUR 177 - Leiharbeiter - TEUR 184 Periodenfremde Aufwendungen sind im Berichtsjahr nicht angefallen. Der Aufwand aus der Währungsumrechnung betrug TEUR 101 (i. Vj. TEUR 149). Latente Steuern Zum Bilanzstichtag besteht ein Überhang aktiver latenter Steuern. Aufgrund der ab 2014 bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft sind latente Steuern beim Organträger zu berücksichtigen. GewinnverwendungsvorschlagEs besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Concentric Germany GmbH. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 die Herren: • Martin Kunz, President und CEO der Concentric AB, Stockholm • Marcus Whitehouse, CFO Concentric AB, Stockholm • Matthias Fuchs, Geschäftsführer Concentric Hof GmbH, Hof Ein Vorsitzender oder Sprecher ist nicht definiert. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführer Kunz und Whitehouse haben im Berichtsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers Fuchs wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Auszubildende):
Konzernverhältnisse Die Concentric Hof GmbH ist ein Tochterunternehmen der Concentric Germany GmbH, Hof. Die Concentric Hof GmbH gehört mittelbar zum Konzern der Concentric AB, Stockholm/ Schweden, und wird in deren Konzernabschluss, der nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der IFRS aufgestellt wird, einbezogen. Die Concentric AB stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis von Unternehmen auf. Dieser ist unter www.concentricab.com erhältlich. Es erfolgen keine Angaben über das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar, da diese Angaben im Konzernanhang der Concentric AB enthalten sind. Nachtragsbericht Die Konzernmutter der Concentric Hof GmbH wurde zum 18.10.2024 von der A.P. Moller Holding übernommen. Am 07.11.2024 fand daraufhin das Delisting der Concentric AB statt. Es sind keine Auswirkungen auf die Concentric Hof GmbH zu erwarten. Weitere Vorgänge von besondere Bedeutung nach dem Geschäftsjahresende, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken können, sind nicht festzustellen.
Hof, den 14. Januar 2025 Martin Kunz Marcus Whitehouse Matthias Fuchs Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Concentric Hof GmbH, Hof Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Concentric Hof GmbH, Hof, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Concentric Hof GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 17. Januar 2025 KPMG
AG
Philipps, Wirtschaftsprüferin Dr. Becker, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. Februar 2025 festgestellt. |
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