IFD Integrationsfachdienst gem. GmbH

Lupusstraße 22, 50670 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 29487
Vorher
B I B Berufliche Integration Behinderter gemn. GmbH
Eingetragen
4.12.1997
Branche
Sonstige soziale Betreuung von Menschen mit BehinderungAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungWohnheime für Menschen mit Behinderung
Gegenstand
die Förderung der beruflichen Bildung, insbesondere die berufliche Integration und berufliche Beratung und Betreuung von Menschen mit einer Behinderung oder einer Schwerbehinderung.Dies geschieht insbesondere durch die Beratung und Betreuung von arbeitslosen, behinderten oder schwerbehinderten Menschen mit dem Ziel der Vermittlung auf einen Arbeitsplatz und durch die Beratung und Betreuung von behinderten und schwerbehinderten Menschen mit dem Ziel des Erhaltes eines Arbeitsplatzes. Darüberhinaus berät die Gesellschaft Arbeitgeber bezüglich der Einstellung und dauernden Anstellung von Menschen mit einer Behinderung oder Schwerbehinderung. Die zu diesem Zweck notwendige Öffentlichkeitsarbeit und Schulungsarbeit, die Organisation von IFD-Verbünden mit anderen gemeinnützigen Trägern und die Beteiligung an IFD-Verbünden von anderen gemeinnützigen Trägern ist ebenfalls Gegenstand der Gesellschaft. Zur Organisation von IFD-Verbünden gehört die Organisation von Bürogemeinschaften mit anderen gemeinnützigen IFD-Trägern und die Abwicklung von finanziellen Transaktionen mit anderen gemeinnützigen IFD-Trägern. die Gesellschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie wirtschaftliche Zwecke.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Obert
seit 7.5.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert99.99% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Rheinische Stiftung für Bildung
33.33%
Diakonie Michaelshoven e.V.
33.33%
33.33%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Diakonie Michaelshoven Berufsförderungswerk Köln gGmbH
Germany
8.400 €
33.33%
Rheinische Stiftung für Bildung
Germany
8.400 €
33.33%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IFD Integrationsfachdienst gem. GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 181.439,74 197.832,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 59.579,21 50.972,00
III. Finanzanlagen 121.859,53 146.859,53
B. Umlaufvermögen 1.996.583,22 1.473.109,31
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 249.865,68 182.592,45
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 3.760,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.746.717,54 1.290.516,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.033,34 30.384,67
Aktiva 2.187.056,30 1.701.326,51

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 931.951,00 731.740,18
I. Gezeichnetes Kapital 25.200,00 25.200,00
II. Gewinnrücklagen 424.447,00 424.447,00
davon Eigenkapitalanteil von Wertaufholungen 320.495,00 320.495,00
III. Gewinnvortrag 282.093,18 118.482,71
IV. Jahresüberschuss 200.210,82 163.610,47
B. Rückstellungen 324.682,83 300.920,00
C. Verbindlichkeiten 929.713,26 668.666,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 929.713,26 668.666,33
D. Rechnungsabgrenzungsposten 709,21 0,00
Passiva 2.187.056,30 1.701.326,51

Anhang

der
IFD Integrationsfachdienst gem. GmbH mit Sitz in Köln
eingetragen im Handelsregister
beim Amtsgericht Köln (HRB 29487)

I. Anzuwendende Vorschriften

Der vorliegende Jahresabschluss zum  31. Dezember 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften der §§ 238 ff. Handelsgesetzbuch aufgesstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des §267 Abs.1 HGB. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung (AO). Sie ist gemäß der §§ 51 ff. AO von der Finanzverwaltung als gemeinnützig anerkannt und grundsätzlich von der Körperschaft- und Gewerbesteuer (§ 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG, § 3 Nr. 6 GewStG) befreit.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Nach § 253 Abs. 3 HGB erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode auf Grund der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die verwendeten Nutzungsdauern für Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen zwischen 3 und 5 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 (netto) wurden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben.

Der Wertansatz der Finanzanlagen erfolgt generell zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert, wobei das gemilderte Niederstwertprinzip angewendet wird. Im Geschäftsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorzunehmen, da die Wertminderungen nicht von Dauer sind.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 26. Mai 2023 und der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag wurde die Zentrale für soziale Dienstleistungen gem. GmbH, Köln, auf die IFD Integrationsfachdienst gem. GmbH verschmolzen (Verschmelzung durch Aufnahme).

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Unter "Aktive Rechnungsabgrenzungsposten" sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Das Eigenkapital wurde gemäß § 272 HGB mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Wie im Vorjahr wurden noch nicht verbrauchte, aber bereits vereinnahmte Zuschüsse des "Landschaftsverband Rheinland" für die Leistungen der Gesellschaft in Höhe von TEUR 210 (Vorjahr TEUR 204) in die sonstigen Rückstellungen eingestellt.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden erstmalig Rückstellungen für Mehrarbeit in Höhe von TEUR 14 gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Anlage dargestellt.

Bei allen Anlagegütern wurden die gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten als ursprüngliche Anschaffungs- und Herstellungskosten übernommen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die "Sonstigen Rückstellungen" betreffen im Wesentlichen Risiken aus möglichen Rückzahlungen erhaltener Zuschüsse in Höhe von TEUR 240 sowie personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 63

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:


jährlich

EUR
aus Mietverträgen
226.654,20
aus Geräte-Leasing
2.527,56

229.181,75



Aus den bestehenden Mietverträgen bestehen Kautionsverpflichtungen der Gesellschaft in Höhe von TEUR 38. Hierüber wurde eine unbefristete selbstschuldnerische Bürgschaft eines Kreditinstituts in Höhe von TEUR 38 erbracht. Die Kautionsbürgschaften sind durch eine Globalzession für die Forderungen aus dem Geschäftsbetrieb abgesichert. Mit einer Inanspruchnahme wird zum Bilanzstichtag nicht gerechnet. Daher wurde auf die Bilanzierung einer Verbindlichkeit verzichtet.

2. Personal

Im Jahresdurchschnitt wurden 67,75 Mitarbeiter beschäftigt.

Im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung wurden Direktversicherungen i. S. d. § 1b Abs. 2 BetrAVG abgeschlossen. Es handelt sich dabei um Lebensversicherungen. Das Versicherungsunternehmen zahlt im Umfang der Bezugsberechtigung die Leistungen im Versorgungsfall direkt an den Versorgungsberechtigten.

Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde in Ausübung des Wahlrechts des Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB verzichtet.

3. Geschäftsführer

Ralf Obert, Diplom-Sozialarbeiter

 

Köln, den 27. September 2024


gez. Ralf Obert

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 07.11.2024 festgestellt.

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