Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH

Industriestraße 3, 48301 Nottuln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 2332
Eingetragen
20.12.1996
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen auf dem Gebiet der Verpackungstechnik unter dem eingetragenen Warenzeichen "Meypack". Der Gegenstand des Unternehmens erstreckt sich auch auf alle Hilfs- und Nebengeschäfte, die den Gesellschaftszweck fördern. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen errichten, andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben oder sich an solchen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefano Pascucci
seit 8.9.2023
Geschäftsführer
Ludger Reismann
seit 14.7.2014
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH

Nottuln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DER MEYPACK VERPACKUNGSSYSTEMTECHNIK GMBH, NOTTULN

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 162.687,50 29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9,50 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.561,50 13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 187.277,06 153
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.500,00 35
247.348,06 201
410.035,56 230
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 8.926.035,14 5.557
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.676.593,76 7.376
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.074,66 186
3. Forderungen gegen Gesellschafter 7.621,58 22
4. Sonstige Vermögensgegenstände 616.822,88 243
6.336.112,88 7.827
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.592.312,47 1.013
18.854.460,49 14.397
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 189.420,48 49
19.453.916,53 14.676

PASSIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 102.260,00 102
II. Kapitalrücklage 2.401.769,02 2.402
III. Gewinnrücklagen 872.566,40 873
IV. Gewinnvortrag 557.050,32 212
V. Jahresüberschuss 720.550,91 345
4.654.196,65 3.934
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.918.583,45 2.263
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.617.077,81 6.204
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.020.746,57 1.805
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 76.263,23 141
4. Sonstige Verbindlichkeiten 167.048,82 329
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 23.304,60 Vorjahr: TEUR 20
- davon aus Steuern: EUR 67.199,31 Vorjahr: TEUR 174
11.881.136,43 8.479
19.453.916,53 14.676

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

DER MEYPACK VERPACKUNGSSYSTEMTECHNIK GMBH, NOTTULN

Vorjahr
EUR TEUR
1. Rohergebnis 20.712.104,36 17.892
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.796.923,80 9.665
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.923.921,50 1.778
- davon für Altersversorgung: EUR 14.328,77 Vorjahr: TEUR 15
12.720.845,30 11.443
3. Abschreibungen 94.618,12 111
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.732.068,95 5.807
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 8.022,49 Vorjahr: TEUR 6
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 124,26 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.728,19 6
-2.603,93 -6
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 429.842,30 173
8. Ergebnis nach Steuern 732.125,76 352
9. Sonstige Steuern 11.574,85 7
10. Jahresüberschuss 720.550,91 345

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER MEYPACK VERPACKUNGSSYSTEMTECHNIK GMBH, NOTTULN-APPELHÜLSEN

I. Allgemeine Erläuterungen

Die Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Sie hat ihren Sitz in Nottuln und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Coesfeld unter der Nummer HRB 2332 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Berichtsjahr wurden die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte in die Bilanzposition der entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten umgegliedert. Zudem wurden Umgliederungen zwischen den Positionen Löhne und Gehälter und Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung vorgenommen. Die Vorjahreszahlen wurden jeweils entsprechend angepasst. Die Umgliederungen erfolgten zur verbesserten Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungsbzw. Herstellkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Abschreibungen werden unter Beachtung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen.

Die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die selbständig nutzungsfähig sind und deren Anschaffungs-/Herstellungskosten (netto) 250,01 EUR aber nicht 1.000,00 EUR übersteigen, werden über die GWG-Poolabschreibungen auf fünf Jahre gleichmäßig verteilt abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zum letzten Einstandspreis bzw. mit dem niedrigeren Durchschnittspreis abzüglich erforderlicher Bewertungsabschläge bewertet worden.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind neben den direkten Kosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten eingerechnet. Entstandene Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten eingerechnet bzw. einbezogen.

Soweit Bestandsrisiken vorliegen, die sich aus Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, sind Abwertungen in ausreichendem Umfang vorgenommen.

Das strenge Niederstwertprinzip ist eingehalten worden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert angesetzt und, soweit erforderlich, mit den niedrigeren Tageswerten zum Bilanzstichtag bewertet worden.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist dem speziellen und allgemeinen Kreditrisiko durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. In diesem Jahr erfolgte eine Anpassung in der Berechnung der Pauschalwertberichtigung auf Basis der Gruppenrichtlinie des Aetna-Konzerns. Diese setzt die tatsächlichen Forderungsverluste der letzten 6 Jahre in ein Verhältnis zu den dazugehörigen Jahresumsätzen der letzten 6 Jahre. Auf dieser Basis wird ein Prozentsatz ermittelt, welcher Anwendung findet zur Ermittlung des möglichen zukünftigen Risikos von Forderungsverlusten. Dieser Prozentsatz lag in der erstmaligen Anwendung bei 0,24% auf den Forderungssaldo (abzüglich der EWB) und führte zu einem Bedarf in der PWB in Höhe von 13 TEUR. Forderungen aus fremder Währung sind am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bewertet worden.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschluss- Stichtag, die den Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschluss-Stichtag darstellen.

Der sich aus zu versteuernden temporären Differenzen aus Rückstellungen ergebende Aktivüberhang wurde nach dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht aktiviert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit dem Betrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. In diesem Jahr erfolgte eine Umstellung der Berechnung der Rückstellungen für Gewährleistungen nach der Konzernrichtlinie der Aetna Group S.p.A., welche nur zu einer unwesentlichen Änderung und einem unwesentlichen Ergebniseinfluss im Vergleich zu den Vorjahren mit einer pauschalen Rückstellung in Höhe von 1% auf den Maschinenumsatz führte.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Rückzahlungsbetrag. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet worden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Hinsichtlich der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den beigefügten Anlagenspiegel auf der folgenden Seite verwiesen.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 990.978,39 163.691,00 0,00 1.154.669,39
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 134.938,22 0,00 0,00 134.938,22
Technische Anlagen und Maschinen 96.067,14 0,00 0,00 96.067,14
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 907.343,05 96.665,15 0,00 1.004.008,20
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.000,00 14.500,00 0,00 49.500,00
1.173.348,41 111.165,15 0,00 1.284.513,56
2.164.326,80 274.856,15 0,00 2.439.182,95
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 961.773,89 30.208,00 0,00 991.981,89
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 134.928,72 0,00 0,00 134.928,72
Technische Anlagen und Maschinen 83.215,14 2.290,50 0,00 85.505,64
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 754.611,52 62.119,62 0,00 816.731,14
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
972.755,38 64.410,12 0,00 1.037.165,50
1.934.529,27 94.618,12 0,00 2.029.147,39
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 162.687,50 29.204,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9,50 9,50
Technische Anlagen und Maschinen 10.561,50 12.852,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 187.277,06 152.731,53
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.500,00 35.000,00
247.348,06 200.593,03
410.035,56 229.797,53

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen 8 TEUR (Vorjahr 22 TEUR). Das gezeichnete Kapital bzw. Stammkapital der Gesellschaft beträgt weiterhin 102.260,00 EUR gemäß § 42 Abs. 1 GmbHG, §§ 266, 272 Abs. 1 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen, noch auszuführende Montagen, Gewährleistungen, Rückbauverpflichtungen und Provisionen. Daneben kommen die üblichen Verbindlichkeitenrückstellungen zum Ausweis.

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zum Bilanzstichtag sind getrennt nach Art und Laufzeit im Verbindlichkeitsspiegel dargestellt.

Stand 31.12.2023 bis zu 1 Jahr 2 bis 5 Jahre >5 Jahre Sicherheiten
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
aufgrund erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen 9.617.077,81 9.617.077,81 0,00 0,00 *1)
aus Lieferungen und Leistungen 2.020.746,57 2.020.746,57 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 76.263,23 76.263,23 0,00 0,00
sonstige 167.048,82 167.048,82 0,00 0,00
11.881.136,43 11.881.136,43 0,00 0,00
Restlaufzeiten
Stand 31.12.2022 Bis zu 1 Jahr 2 bis 5 Jahre >5 Jahre Sicherheiten
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.204.429,55 6.204.429,55 0,00 0,00 *1)
aus Lieferungen und Leistungen 1.804.644,14 1.804.644,14 0,00 0,00
verbundene Unternehmen 140.782,95 140.782,95 0,00 0,00
sonstige 329.375,41 329.375,41 0,00 0,00
8.479.232,05 8.479.232,05 0,00 0,00

*1) Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche und/oder kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 76 TEUR (Vorjahr TEUR 141).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
TEUR TEUR % TEUR TEUR %
Eigenproduktion Maschinen
Sack- und Beutelverschließmaschinen 1.244 1.112
Endverpackungsmaschinen 15.514 16.481
Folienverpackungsmaschinen 1.844 1.209
Retrofit (Maschinenumbauten und- erweiterungen inkl. Komponentenzukauf) 1.129 1.971
19.731 59,9 20.773 64,4
Handelsmaschinen 2.180 6,6 1.134 3,5
Ersatzteile und Formatsätze 6.118 18,6 5.634 17,5
Montage- und Serviceleistungen 4.302 13,1 4.173 12,9
Erlöse aus Vermietungen 49 0,1 46 0,1
Transport und sonstige Erlöse 601 1,8 518 1,6
32.981 100,2 32.278 100,1
Erlösschmälerung -50 -0,2 -46 -0,1
Umsatzerlöse 32.931 100,0 32.232 100,0

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind in Höhe von 172 TEUR (Vorjahr 38 TEUR). Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus Auflösung von Rückstellungen.

Aus der Währungsumrechnung sind Erträge in Höhe von 0,1 TEUR (Vorjahr 2 TEUR) und Aufwendungen in Höhe von 8 TEUR (Vorjahr 6 TEUR) erfasst.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus:

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Gesamt davon im folgenden Geschäftsjahr fällig
TEUR TEUR
aus Mietverträgen 1.476 492
aus Leasingverträgen 927 384
aus Abnahmeverpflichtungen 269 150
Summe 2.672 1.026
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0 0
davon aus Altersversorgungsverpflichtungen 0 0

VI. Sonstige Angaben

1. Leitungsorgane der Gesellschaft

Geschäftsführer: Stefano Pascucci; Kaufmann ab 08.09.2023
Harald Herrmann; Kaufmann ab 23.06.2022

Bezüglich der nach §285 Nr. 9 a HGB geforderten Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

2. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Angestellte 104
Gewerbliche Arbeitnehmer 82
Gesamt 186

3. Unternehmensbeziehungen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Aetna Group S.p.A., Villa Verucchio (RN) - Italien, für den größten Kreis von Unternehmen einbezogen.

 

Nottuln-Appelhülsen, den 25. März 2024

Meypack Verspackungssystemtechnik GmbH

Harald Herrmann

Stefano Pascucci

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit ca. 190 Mitarbeitern. Die Gesellschaft konstruiert, produziert und vertreibt weltweit Sekundärverpackungsmaschinen für die Food -, Getränke- und Non-Food Industrie. Zu dem Produktportfolio gehören auch Palettier- und Depalettieranlagen, sowie Beutel- und Sackverschließmaschinen.

Das Leistungsportfolio von Meypack beinhaltet neben dem Einzelmaschinengeschäft, dem Beratungs-, Schulungs-, Retrofit- und Servicegeschäft auch das Projektieren und das Projektmanagement von kompletten Linien im Endverpackungsbereich (Turn-Key- Projekte) mit der Integration von technischen Lösungen und Produkten von OEM-Partnern.

Die Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH gehört seit Juli 2022 zu der italienischen Aetna Group Holding S.p.A., die die Mehrheit der Anteile am Unternehmen übernommen hat. Die Aetna Group ist ein international agierendes Unternehmen im Verpackungssektor, das auf End-of-Line- Lösungen spezialisiert ist.

Zweigniederlassungen oder Tochtergesellschaften werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

B. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Weiterentwicklung der Produkte erfolgt zu einem wesentlichen Anteil auftragsbezogen.

C. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent bei-behalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent.

Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,8 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,3 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,7 Prozent, wobei China (+4,1 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,4 Prozent) überdurchschnittlich zulegten.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, November 2023

Globaler Maschinenbau

Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen.

Quelle: Nationale Statistikämter, VDMA (Originaltext), "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023

Wirtschaftsraum EU-27

In der EU-27 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 laut dem Internationalen Währungsfonds kaum. Der Anstieg wird auf +0,5 Prozent geschätzt. Das ist weniger als vor einem Jahr erwartet und ein merklicher Wachstumsverlust gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (+3,6 Pro-zent). Der private Konsum entwickelte sich angesichts der anhaltend hohen Inflation von +6,5 Prozent im EU-Durchschnitt schwach. Sowohl Exporte als auch die Importe schrumpften. Die Investitionen stiegen in der EU-27 voraussichtlich um +1 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen entwickelten sich mit +4 Prozent abermals dynamischer, wobei die Niederlande, Frankreich und erneut Italien die Wachstumstreiber waren. Die Industrieproduktion in der EU wurde durch die schwache Nachfrage und die hohen Energiekosten gedämpft. Zudem litt die Nachfrage nach Investitionsgütern unter den gestiegenen Finanzierungskosten. Die EU-Maschinenproduktion schrumpfte nach vorläufigen Zahlen preis- und kalenderbereinigt um -1,5 Prozent, nach +5 Prozent Wachstum im Vorjahr. Besser als im EU-Durchschnitt entwickelten sich Frankreich (+6 Prozent), Schweden und Polen (jeweils +5 Prozent) sowie Österreich und Belgien (jeweils +2 Prozent) und Italien (+1 Prozent). Deutlich unterdurchschnittlich zeigte sich der Maschinenbau in den Niederlanden (-18 Prozent). Überdurchschnittlich hoch war der Rückgang auch in Rumänien, Bulgarien und Dänemark. Hier wurden jeweils rund ein Zehntel weniger Maschinen hergestellt als im Vorjahr.

Quelle: IWF, Eurostat, EU-Commission: European Economist Forecast Autumn 2023

Deutsche Konjunktur

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr.

Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsum-ausgaben (-1,7 Prozent). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 Prozent). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw- Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 Prozent). Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu.

Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast aus-schließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,7 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst.

Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minus-raten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag im November mit 10,3 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2023 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im Oktober etwa 17.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um etwa 1 Prozent zulegen. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut.

In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 262 Mrd. Euro.

Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA

2. Geschäftsverlauf

Trotz der Pandemienachwirkungen im Jahr 2022 mit einem um 1,4 Mio. EUR geringerem Auftragseingang und den Lieferkettenauswirkungen aufgrund des Krieges in der Ukraine, konnte der Umsatz im aktuellen Geschäftsjahr um 700 TEUR gesteigert werden und lag damit dennoch leicht unter Plan. Ausschlaggebend war hier insbesondere der Anstieg im After Sales. Mit einem historisch hohen Auftragseingang im Geschäftsjahr 2023 von 40 Mio. EUR erzielten wir in 2023 unter Berücksichtigung der angearbeiteten Aufträge zur Auslieferung im ersten Quartal 2024 jedoch eine um 4,3 Mio. EUR gesteigerte Gesamtleistung auf 36,4 Mio. EUR, was einer Steigerung von 13% entspricht.

Der hohe Auftragseingang im Geschäftsjahr führte dazu, dass wir bereits einen sehr guten Auftragsbestand für das neue Geschäftsjahr 2024 haben, der unsere geplanten Umsätze bereits zu 70% absichert.

Insgesamt wurden in allen Regionen das Maschinen-Auftragseingangsbudget mit 16% übertroffen. In Deutschland lag das Wachstum bei 23%, in Europa bei 18% und dem Rest der Welt bei 9%. Das Geschäftsumfeld und die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr waren besonders stark und schwächten sich im Hinblick auf die konjunkturellen Aussichten im zweiten Halbjahr deutlich ab.

Bedingt durch die Volatilität der Preise, sowie einer Verknappung an Teilen, besonders elektronische Teile in der globalen Lieferkette, einer teilweise unzuverlässigen Lage in der Logistik, Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen, sowie der generellen anderen negativen Einflüssen durch den Krieg in der Ukraine hat die Gesellschaft damit begonnen, mit der notwendigen Sorgfalt die Preise für Ihre Maschinen und Serviceleistungen anzupassen, um die negativen globalen Entwicklungen im gesamten Marktumfeld zumindest teilweise aufzufangen.

Die anfänglich befürchteten Lieferverzögerungen auf Grund der allgemeinen Krisenlage konnten größtenteils durch besondere Anstrengungen in der Produktion, vor allen Dingen im letzten Halbjahr 2023, vermieden werden.

Der Auftragsbestand beträgt zum Bilanzstichtag 26.421 TEUR (Vorjahr 18.900 TEUR) und spiegelt damit die positive Geschäftsentwicklung wider.

D. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 19.454 TEUR (Vorjahr: 14.675 TEUR). Das Anlagevermögen hat hieran einen Anteil in Höhe von 410 TEUR (Vorjahr: 230 TEUR). Investitionen wurden in einer Höhe von 275 TEUR getätigt, davon 164 TEUR für das neue CAD-System, 96 TEUR für Betriebs- und Geschäftsausstattung und Architektenleistungen in Höhe von 15 TEUR.

Das Umlaufvermögen betrug insgesamt 18.854 TEUR (Vorjahr: 14.396 TEUR). Der Vorratsbestand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (5.557 TEUR), aufgrund der hohen Anarbeitung von Maschinen im Fertigungsprozess um 3.369 TEUR auf 8.926 TEUR. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen befindet sich mit 1.625 TEUR (Vorjahr: 1.663 TEUR) auf einem ähnlich hohen Niveau.

Die im April 2023 begonnenen Maßnahmen zur Senkung des Working Capitals führten insbesondere im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu einer Reduzierung des Saldos um 1.699 TEUR auf 5.677 TEUR (Vorjahr: 7.376 TEUR) mit dem entsprechenden positiven Liquiditätseinfluss.

Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 336 TEUR auf 579 TEUR (Vorjahr: 243 TEUR), aufgrund des Ausweises einer Umsatzsteuerforderung zum Ablauf des Geschäftsjahres. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden nur in unwesentlicher Höhe von 35 TEUR (Vorjahr: 186 TEUR).

Die Steigerung bei den flüssigen Mitteln um 2.579 TEUR auf 3.592 TEUR (Vorjahr: 1.013 TEUR) ist im Wesentlichen auf die Verbesserungen im Forderungsmanagement als auch auf die hohen Auftragseingänge mit den vertraglich vereinbarten Anzahlungen im Maschinengeschäft zurückzuführen.

Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 4.654 TEUR (Vorjahr: 3.934 TEUR). Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 23,9 Prozent (Vorjahr: 26,8 Prozent)

Die Sonstigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von 1.849 TEUR um 928 TEUR auf 2.777 TEUR erhöht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg von Personalrückstellungen um 717 TEUR, unter anderem aufgrund der erstmaligen Bilanzierung von Jubiläumsverpflichtungen und anderen ähnlichen Personalverpflichtungen in Höhe von insgesamt 762 TEUR. Hinzu kommen ebenfalls erstmalig zu bilanzierende Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von 200 TEUR und für gruppeninterne Weiterbelastungen in Höhe von 317 TEUR, wohingegen die Rückstellungen für Provisionen von Handelsvertretern um 254 TEUR sanken.

Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um 3.402 TEUR von 8.479 TEUR im Vorjahr auf 11.881 TEUR angestiegen und entsprechen 61% der Bilanzsumme. Aufgrund des hohen Auftragseingangs und im Fertigungsprozess befindlicher Maschinen sind die Verbindlichkeiten wegen Anzahlungen auf Bestellungen um 3.413 TEUR auf TEUR 9.617 gestiegen.

Damit verbunden erfolgte auch ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 216 TEUR auf 2.021 TEUR (Vorjahr: 1.805 TUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 65 TEUR auf 76 TEUR gesunken (Vorjahr: 141 TEUR), da einige gruppeninterne Weiterbelastungen über Management Service Fees und den IT Support in Höhe von 317 TEUR nicht zeitig erfolgen konnten und wie erwähnt in den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen wurden.

Die sonstigen Verbindlichkeiten (167 TEUR) sanken im Vergleich zum Vorjahr (329 TEUR) um 162 TEUR. Davon betrug der Anteil an Steuern 67 TEUR (Vorjahr: 173 TEUR).

2. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist insgesamt als stabil zu bezeichnen. Ein Kreditrahmen in Höhe von 750 TEUR stand bis Januar 2024 zur Verfügung, wurde bislang nicht in Anspruch genommen und wurde daher gekündigt. Das Finanzmanagement ist so eingerichtet, dass Zahlungsverpflichtungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele erfüllt werden und Forderungen entsprechend vereinnahmt werden. Die Geschäftsleitung rechnet damit, finanzielle Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Engpässe in der Liquidität sind somit nicht zu erwarten.

3. Ertragslage

Der Rohertrag ist aufgrund der höheren Gesamtleistung um 2.452 TEUR auf 19.810 TEUR (Vorjahr: 17.358 TEUR) gestiegen. Der Aufwand für Material und fremdbezogene Leistungen zur Gesamtleistung ist nur geringfügig um 0,4% von 45,9 % im Vorjahr auf 45,5% gesunken. Der Anteil der Fremdleistungen an der Gesamtleistung betrug 1,7% (Vorjahr: 3,1%).

Der Personalaufwand erhöhte sich um 1.278 TEUR von 11.443 TEUR auf 12.721 TEUR. Relativ zur Gesamtleistung ist die Personalaufwandsquote allerdings von 35,7% im Vorjahr auf 35,0% gesunken. Der höhere Personalaufwand steht im Zusammenhang mit der genannten erstmaligen Bilanzierung von zukünftigen Personalverpflichtungen, der Zahlung eines Inflationsausgleichs, generellen Entgelterhöhungen der Belegschaft in Höhe von 3,5% und der Besetzung von in der Vergangenheit unbesetzten Stellen im Führungskräftebereich und dem IT Support.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 6.732 TEUR (Vorjahr: 5.807 TEUR). In Relation zur betrieblichen Gesamtleistung stiegen diese Aufwendungen von 18,1% im Vorjahr auf 18,5%. Der Anstieg von 925 TEUR ist im Wesentlichen begründet in den bereits genannten zusätzlichen Aufwendungen von 200 TEUR für Rückbauverpflichtungen am Standort Nottuln, um 375 TEUR gestiegene Vertriebs- und Werbekosten, u.a. aufgrund der Teilnahme an der Messe INTERPACK und für gestiegene Verkaufsprovisionen, sowie 266 TEUR für gestiegene, allgemeine Kosten, z.B. der Beratung und Mitarbeiterfortbildung einschließlich 150 TEUR für nachzuzahlende Lizenzgebühren an einen bedeutenden Geschäftspartner.

Aus all diese Entwicklungen resultiert ein EBIT in Höhe von 1.162 TEUR, womit das erwartete Planergebnis trotz der genannten Sondereffekte im Personalbereich annähernd erreicht wurde. Nach Abzug sämtlicher Aufwendungen und Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von 721 TEUR.

Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts insgesamt positiv, da die Geschäftsentwicklung trotz den Herausforderungen an den Beschaffungsmärkten unverändert positiv ist. Eine Herausforderung wird darin bestehen, die aktuellen Kosteninflationen über Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Absatzpreisanpassungen zu kompensieren, ohne nachhaltig an Wettbewerbsfähigkeit einzubüßen.

Das Jahr 2023 war aus Sicht der Geschäftsführung ein zufriedenstellendes Jahr, da die gesteckten Planzahlen nahezu erreicht werden konnten und strategische Handlungsfelder konsequent weiterbearbeitet werden konnten.

E. Mitarbeiter und Umweltschutz

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug 186 (Vorjahr: 183) und erhöhte sich damit um 1,6% gegenüber dem Vorjahr.

Den herausfordernden globalen Rahmenbedingungen werden wir durch eine hohe Kompetenz und die Flexibilität jedes einzelnen Mitarbeiters gerecht und sind damit in der Lage die Bedürfnisse unserer Kunden zu jedem Zeitpunkt zu erfüllen.

Die Marktbedingungen und der technologische Wandel stellen besondere Anforderungen dar. Wir richten unsere Aufstellung und unsere Unternehmensprozesse erfolgreich auf diese Anforderungen aus.

Die Arbeitswelten, die Organisation von Arbeit und die Lebensgewohnheiten verändern sich dynamisch. Neue Formen der Zusammenarbeit generieren Agilität und räumliche Flexibilität. Im Rahmen der Regelungen zur mobilen Arbeit setzen wir diese Anforderungen mit einem Mehrwert für Arbeitgeber, Mitarbeiter und zukünftige Bewerber erfolgreich um.

Wir danken allen Mitarbeitern für ihr Engagement und ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg, den wir trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen erreichen konnten.

Meypack ist sich der hohen unternehmerischen Verantwortung auch hinsichtlich des Schutzes von Umwelt und Klima bewusst und richtet ein besonderes Augenmerk auf die Konzipierung und Umsetzung einer nachhaltigen Unternehmensführung. Der Umweltschutz ist und bleibt ein wichtiges Element unserer Unternehmenspolitik. Die Einhaltung aller relevanten Gesetze und Vorschriften ist für uns selbstverständlich. Materialeffizienz und Ressourcenschutz haben für uns schon aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen eine hohe Priorität. Daher achten wir in allen Unternehmensbereichen, insbesondere im Einkauf, der Entwicklung und der Produktion auf eine möglichst effiziente Nutzung der Ressourcen.

F. Chancen - und Risiken der zukünftigen Entwicklung

1. Merkmale des internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems

Meypack ist weltweit unternehmerisch aktiv. Unser Handeln ist wie jede unternehmerische Tätigkeit untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Das Management von Chancen und Risiken zählt daher zu den wesentlichen Bestandteilen unserer Unternehmensführung und bildet die Grundlage für einen langfristig positiven Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft.

Bei Meypack gibt es eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur, die vorsieht, dass Schlüsselfunktionen zentral gesteuert werden. Unterstützt wird dies durch ein zusammenhängendes Berichtsystem (Planung und Controlling). Das Risikomanagement ist Bestandteil des Berichtsystems und stellt sicher, dass die Unternehmensführung rechtzeitig und umfassend informiert wird. Diese offene Kommunikation dient uns als Basis für die Entwicklung geeigneter Strategien im Umgang mit den jeweiligen Chancen bzw. Risiken.

Das Chancen- und Risikomanagement bei Meypack wird durch ein internes Kontrollsystem (IKS) ergänzt. Die Kernelemente dieses IKS sind ein grundsätzliches Vier-Augenprinzip sowie eine generelle Trennung von zentralen Funktionen, die durch Zugriffsbeschränkungen in den EDV-Systemen zusätzlich abgesichert ist. Ferner analysieren wir monatlich die wichtigsten Ertrags- und Aufwandspositionen und beobachten die Entwicklung aller wesentlichen Kostenarten, um Abweichungen zeitnah festzustellen.

2. Chancenbericht und Risikobericht

Vor dem Hintergrund des aktuellen Auftragsbestands und unserer Kundenstruktur gehen wir trotz der Lieferkettenproblematik und des Ukraine-Krieges insgesamt von einer positiven Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 aus.

Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite können durch entsprechende Preisanpassungen aufgefangen werden. Des Weiteren soll der Aufbau einer Sourcingstrategie erfolgen mit der aufbauend auf standardisierten Baugruppen höhere Volumina ggfs. auch in Low-Cost-Countries bezogen werden können, um auch so dem Risiko von Materialkostensteigerungen zu begegnen.

Darüber hinaus sehen wir unsere Chancen in den folgenden Aspekten, mit denen wir unter den zuvor genannten Rahmenbedingungen den Erfolg der Gesellschaft sicherstellen:

Erweiterung in neue Märkte

Langfristige Kundenbindung durch unser Produkt- und Servicespektrum

Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprojekte

Zur Vermeidung von Beschaffungs- und Fehlerrisiken in der Produktion greift MEYPACK auf leistungsstarke und qualitätsbewusste Lieferanten zurück, mit denen uns eine langjährige Geschäftsbeziehung verbindet. Zukünftig erfolgen weitere strategische Maßnahmen im Procurement mittels Lieferantenbewertungen und Lieferantenaudits, um die Beschaffungsseite entsprechend zu sichern.

Die Gesellschaft betreibt kein Geschäft in Russland, sodass hier kein direkter negativer Effekt aufgrund von Sanktionen zu erwarten ist.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir aktuell in möglichen geopolitischen Veränderungen, der Probleme im Bereich der Beschaffung, hier hauptsächlich bei Elektronik-Komponenten, zudem im globalen Marktumfeld, in den Auswirkungen des Ukraine-Krieges.

Die Gesellschaft ist technisch (innovatives Maschinenportfolio) und personell (hoher Qualifikationsgrad der Belegschaft) gut aufgestellt. Verbesserungsprozesse und Kostensenkungen werden permanent verfolgt. Die finanzielle Lage ist stabil.

Vor diesem Hintergrund sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Aufgaben und Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit weder einzeln noch in Kombination erkennbar.

G. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen mittels Forderungen, Kundenanzahlungen, Projektfortschrittszahlungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Zusammenarbeit mit einer wesentlichen Hausbank wird in den nächsten 12 bis 15 Monaten eingestellt, da wir die Anzahl der Banken, mit denen wir zusammenarbeiten wesentlich reduzieren und bevorzugt mit der Hausbank der Aetna Group zusammenarbeiten werden. Damit verbunden war gegen Ende des Jahres 2023 die Neuaufstellung der Finanzierung mit nur noch 2 wesentlichen Banken hinsichtlich des Avalrahmens als auch der Kontokorrentlinien. Die Finanzierung der Gesellschaft sehen wir zu jeder Zeit als gesichert an.

Die Gesellschaft arbeitet mit Kunden im In- und Ausland zusammen. Sie produziert im Wesentlichen Verpackungsmaschinen für individuelle Lösungen. Dadurch ist eine Möglichkeit zur Abhängigkeit von wenigen Kunden sehr gering. Durch überwiegend langjährige Geschäftsbeziehungen besteht stets eine gute Informationslage über unsere Kunden. Größere Aufträge können aber im Insolvenzfall eines Kunden das Ergebnis der Gesellschaft belasten, gleichwohl besteht hierdurch aufgrund Absicherungen durch Anzahlungen und Akkreditiven kein existenzbedrohendes Risiko.

Verbindlichkeiten werden Großteils mit Skonto, ansonsten innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt.

Die Zahlungsströme steuert die Gesellschaft mit Hilfe einer Liquiditätsplanung. Das Debitorenmanagement überwacht die Bonität unserer Kunden und sichert mit Hilfe eines konsequenten Mahnwesens die Zahlungseingänge.

Die Gesellschaft verfolgt beim Management der Finanzpositionen eine konservative Risikopolitik. Mit Hilfe des Finanz- und Risikomanagements sichert die Gesellschaft den Unternehmenserfolg gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

H. Prognosebericht und Ausblick

Weltwirtschaft

Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent).

Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024

Deutsche Konjunktur

Nach Ansicht des ifo Instituts (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V.) dürfte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 allenfalls verhalten zulegen. Das Institut rechnet für 2024 nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,7 Prozent. Mit dem im Haushaltsausschuss vereinbarten Bundeshaushalt wurden nach Schätzung des ifo Instituts zusätzliche Einsparungen in Höhe von knapp 19 Milliarden Euro beschlossen. Unternehmen und Haushalte werden dadurch mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. Unter dem Strich wird das die gesamtwirtschaftliche Erholung etwas dämpfen. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, und der Zinshöhepunkt dürfte nach Ansicht des Instituts bereits überschritten sein. Das Institut rechnet mit einer Inflationsrate von 2,2 Prozent für 2024. Damit läge sie nur noch geringfügig über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 % der EZB. Kapitalmarkt- und Kreditzinsen sinken bereits seit Anfang November, und im Frühsommer dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Diese Entwicklung dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Schließlich sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im laufenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden. Insgesamt jedoch dürfte selbst das Jahresende 2024 noch schwach ausfallen.

Quelle: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo Institut)

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute, und der Maschinenbau ist als reiner Investitionsgüterlieferant ein Spätzykliker. Zwar gibt es erste, noch sehr zaghafte Signale, dass ein Tiefpunkt der Bestellungen bald erreicht ist. Das ifo- Geschäftsklima für den Maschinenbau hat sich zuletzt stabilisiert, und der Orderrückgang hat sich zum Jahresende 2023 etwas abgeschwächt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine mögliche Bodenbildung bei der Auslandsnachfrage noch nicht als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzugekommen. Aufgrund der trüben Aussichten haben viele Unternehmen ihre Einstellungsabsichten derzeit zwar zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen.

Quelle: VDMA (Originaltext)

Aufgrund der Reichweite des Auftragsbestands zum Jahresende 2023 erwartet die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 eine positive Umsatzentwicklung und rechnet mit Umsätzen in Höhe von 37.000 TEUR. Die durch Corona und dem Ukraine Krieg verursachten Lieferengpässe gehen insgesamt etwas zurück. Bei Elektronikkomponenten bleibt die Lage jedoch angespannt.

Die Investitionsneigung unserer Kunden im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2024 kann momentan aufgrund der geopolitischen Unwägbarkeiten als verhalten und zurückhaltend beschrieben werden. Dies machte sich im 1. Quartal 2024 in unserem Auftragseingang bemerkbar der im Vergleich zum Vorjahresquartal um 39% und im Vergleich des 1. Quartals 2022 um 10% gesunken ist. Es wird dennoch davon ausgegangen, dass das geplante Umsatzziel erreicht wird.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von ca. 1.200 TEUR erwartet. Es wird weiterhin mit Lieferengpässen in der Beschaffung gerechnet. Den dadurch zu erwartenden Lieferterminverschiebungen wurde mit einem strategisch geplanten Bestandsaufbau der wesentlichen Elektronikkomponenten sowie diversen Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität gegengesteuert.

Auf dieser Grundlage werden auch im Jahr 2024 die wichtigsten strategischen Handlungsfelder für die zukünftige Ausrichtung der Meypack konsequent weiterbearbeitet. Die gruppenweite Einführung eines neuen ERP-Systems befindet sich in der Umsetzung.

 

Nottuln-Appelhülsen, den 25. März 2024

Harald Herrmann, Geschäftsführer

Stefano Pascucci, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerkt erteilt:

An die Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH, Nottuln-Appelhülsen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH, Nottuln - Appelhülsen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH, Nottuln - Appelhülsen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 26. März 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Neumann, Wirtschaftsprüfer

Storz, Wirtschaftsprüfer

Angabe gemäß § 328 Abs. 1 HGB

Der Abschluss wurde festgestellt/gebilligt am 31.05.2024.

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