Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 2622
Eingetragen
8.7.1991
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
die pachtweise Fortführung von Handelsgeschäft und Firma der im Handelsregister des AG Hagen unter HRA 1876 eingetragenen Firma Albrecht Zwick Kommanditgesellschaft sowie Herstellung, Vertrieb und Handel mit Stahl- und Edelstahlerzeugnissen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck mittelbar oder unmittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Franz
seit 21.6.2022
Prokura
Christian Budde
seit 4.12.2014
Prokura
Andreas Neuhaus
seit 12.12.2013
Geschäftsführer
Achim Zwick
seit 24.7.2003
Geschäftsführer
Ingrid Zwick
seit 24.7.2003
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
51.00%
49.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ingrid Zwick
Hagen
1.688.100 €
51.00%
Achim Zwick
Hagen
1.621.900 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Albrecht Zwick GmbH

Hagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 41,00 2.564,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 835.467,00 828.003,00
2. technische Anlagen und Maschinen 278.915,00 373.475,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.296.448,00 1.350.239,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 312.575,21 2.723.405,21 0,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 1.500,00 1.500,00
2.724.946,21 2.555.781,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 330.780,73 351.335,13
2. fertige Erzeugnisse und Waren 26.598.610,50 35.821.575,13
3. geleistete Anzahlungen 1.589.437,79 28.518.829,02 1.612.305,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.396.171,36 25.899.447,22
2. sonstige Vermögensgegenstände 896.682,30 20.292.853,66 51.830,91
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.092.245,42 841.035,20
51.903.928,10 64.577.529,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 6.242,30
54.628.874,31 67.139.552,67

PASSIVA

Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.310.000,00 3.310.000,00
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnvortrag 27.564.314,57 21.335.778,31
IV. Jahresüberschuss 3.515.382,86 6.228.536,26
35.389.697,43 31.874.314,57
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 413.575,00 525.193,00
2. Steuerrückstellungen 619.540,87 12.507.952,33
3. sonstige Rückstellungen 1.025.500,00 3.423.600,00
2.058.615,87 16.456.745,33
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 47.564,81 8.000.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.688.037,95 3.199.493,10
3. sonstige Verbindlichkeiten 6.444.958,25 7.608.999,67
17.180.561,01 18.808.492,77
54.628.874,31 67.139.552,67

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

Vorjahr
1. Umsatzerlöse 204.903.543,86 274.521.136,09
2. sonstige betriebliche Erträge 2.746.776,13 197.127,60
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -190.462.990,30 -245.388.148,25
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.380.942,45 -192.843.932,75 -5.818.936,00
4. Rohergebnis 14.806.387,24 23.511.179,44
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.141.006,21 -4.301.934,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -647.647,50 -4.788.653,71 -705.432,78
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -417.276,96 -402.838,09
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.836.977,31 -7.303.135,80
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 227,60 16.908,09
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.621,71 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -454.727,79 -222.403,45
11. Ergebnis vor Steuern 4.337.600,78 10.592.342,76
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -820.648,27 -4.362.295,85
13. Ergebnis nach Ertragsteuern 3.516.952,51 6.230.046,91
14. sonstige Steuern -1.569,65 -1.510,65
15. Jahresüberschuss 3.515.382,86 6.228.536,26

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 wurde nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien einer großen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Somit erfolgt die Bilanzierung im Geschäftsjahr 2022/2023 nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aus der sich ebenfalls die Prüfungspflicht des Jahresabschlusses ergibt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 (2) HGB gewählt.

Die Vergleichszahlen des Vorjahres sind in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

2. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Die Zugänge zum Anlagevermögen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet worden.

Die Abschreibungen erfolgten planmäßig nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für alle Anlagegüter wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Entsprechend der steuerlichen Vorschriften wurden zugegangene geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 800,00 sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die gem. § 268 (2) HGB geforderten Angaben können dem beigefügten Anlagespiegel entnommen werden.

Die in den Vorräten enthaltenen Rohstoffe, sowie die bezogenen Waren wurden zu den Anschaffungskosten oder - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - zu niedrigeren Tageswerten am Abschlussstichtag bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet Sämtliche Zinsen und Gebühren sind periodengerecht erfasst.

Bewertung und Ausweis der Pensionsverpflichtung erfolgte nach den Grundsätzen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. Nach § 253 Abs. 2 HGB ist der Erfüllungsbetrag von Pensionsverpflichtungen unter Anwendung eines 10-Jahresdurchschittszinssatzes zu ermitteln. Für den sich ergebenden Unterschiedsbetrag aus dem jeweiligen Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von € 29.384,00 besteht eine Ausschüttungssperre. Der Bewertung liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck zugrunde. Zur Absicherung des Risikos aus zwei erteilten Pensionszusagen hat die Gesellschaft bei der Allianz Lebensversicherungs-AG sowie der Westfälischen Provinzial Versicherung Aktiengesellschaft Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Da die Rückdeckungsguthaben an den pensionsberechtigten Mitarbeiter wirksam verpfändet sind, ist nach handelsrechtlichen Vorschriften von einer Bewertungseinheit auszugehen, für die gemäß § 246 (2) HGB das Saldierungsgebot gilt. Die saldierte Position wird als Rückstellung für Pensionen nach Verrechnung des Deckungsvermögens unter den Rückstellungen ausgewiesen.

Der Bilanzausweis der Pensionsrückstellung zum 30. September 2023 setzt sich wie folgt zusammen:

Pensionsrückstellungen zum 30. September 2023, bewertet nach der PUC Methode zu einem Zinssatz in Höhe von 1,81 % 1.104.559,00
saldiert mit
Aktivwert (=Anschaffungskosten/Zeitwert) Rückdeckungsversicherungen zum 30. September 2023 690.984,00
Pensionsrückstellungen nach Saldierung 413.575,00

Bei der Pensionszusage handelt es sich um eine Festbetragszusage, so dass bei der Berechnung des Rückstellungsbetrages ein Gehaltstrend nicht berücksichtigt wurde.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Gewährleistungen, Tantiemen- und Prämienzahlungen, Urlaub, Archivierungskosten, Weihnachtsgeld sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten geht aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel hervor:

davon mit einer Restlaufzeit von
Stand am 30.09.2023 bis 1 Jahr mehr als einem Jahr über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 47.564,81 47.564,81 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus LL 10.688.037,95 10.688.037,95 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 6.444.958,25 6.444.958,25 0,00 0,00
17.180.561,01 17.180.561,01 0,00 0,00

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden zwei Darlehn der Gesellschafterin über insgesamt € 5.600.000,00 ausgewiesen. Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 466 (Vj. T€ 1.626) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 17 (Vj. T€ 22).

Aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ergeben sich die üblichen Eigentumsvorbehalte.

3. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 13 (Vj. T€ 45).

Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 19 (Vj. T€ 22).

4. Übrige Anhangsangaben

Die Gesellschaft ist wie folgt im Handelsregister eingetragen:

Firma: Albrecht Zwick GmbH

Sitz: Hagen

Registergericht: Amtsgericht Hagen

Handelsregisternummer: HRB 2622

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2022/2023 durchschnittlich 65 Mitarbeiter/innen, davon 2 Geschäftsführer, 27 Angestellte und 36 gewerbliche Mitarbeiter.

Von der Befreiung des § 286 (2) und (4) HGB wird Gebrauch gemacht.

Das von den Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 19 und entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft oblag im Geschäftsjahr 2022/2023 folgenden Personen:

Herr Achim Zwick, kfm. und technischer Geschäftsführer, Herdecke

Herr Andreas Neuhaus, kfm. und technischer Geschäftsführer, Hagen

 

Hagen, den 17. Februar 2024

-Die Geschäftsführung-

Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. September 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.10.2022 Zugänge Umgliederungen Abgänge Stand 30.09.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 591.393,86 0,00 0,00 0,00 591.393,86
II. SACHANLAGEN
1. Bauten auf Fremden Grundstücken 1.826.124,62 74.350,34 0,00 0,00 1.900.474,96
2. technische Anlagen und Maschinen 1.153.939,62 0,00 0,00 0,00 1.153.939,62
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.423.947,64 199.389,48 0,00 38.334,46 2.585.002,66
4. Anlagen im Bau 0,00 312.575,21 0,00 0,00 312.575,21
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 2.786,14 0,00 2.786,14 0,00
5.404.011,88 589.101,17 0,00 41.120,60 5.951.992,45
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 1.500,00 0,00 0,00 0,00 1.500,00
5.996.905,74 589.101,17 0,00 41.120,60 6.544.886,31
Abschreibungen
Stand 01.10.2022 Zugänge Abgänge Stand 30.09.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 588.829,86 2.523,00 0,00 591.352,86
II. SACHANLAGEN
1. Bauten auf Fremden Grundstücken 998.121,62 66.886,34 0,00 1.065.007,96
2. technische Anlagen und Maschinen 780.464,62 94.560,00 0,00 875.024,62
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.073.708,64 250.521,48 35.675,46 1.288.554,66
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 2.786,14 2.786,14 0,00
2.852.294,88 414.753,96 38.461,60 3.228.587,24
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.441.124,74 417.276,96 38.461,60 3.819.940,10
Buchwerte
Stand 30.09.2023 Stand 30.09.2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 41,00 2.564,00
II. SACHANLAGEN
1. Bauten auf Fremden Grundstücken 835.467,00 828.003,00
2. technische Anlagen und Maschinen 278.915,00 373.475,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.296.448,00 1.350.239,00
4. Anlagen im Bau 312.575,21 0,00
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
2.723.405,21 2.551.717,00
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 1.500,00 1.500,00
2.724.946,21 2.555.781,00

Lagebericht

A. Beschreibung des Unternehmens

Die Albrecht Zwick GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit nahezu 100-jähriger Firmengeschichte, davon 70 Jahre Expertise im Edelstahl.

Als Großhändler und Produzent von Edelstahlprodukten bietet die Albrecht Zwick GmbH folgende Produktgruppen aus Edelstahl an:

Bleche: kaltgewalzte Bleche, warmgewalzte Bleche, Quatrobleche und Sonderformate

Rohre: HF Vierkantrohre, HF Rundrohre, WIG/lasergeschweißte Rohre, Pyrometerschutzrohre

Stabstahl: Blankstahl, Flachstahl, Vierkantstahl, Sechskantstahl, Winkelstahl

Die Gesellschaft versteht sich als lagerhaltender Händler und Hersteller. Eine hohe Lagerkapazität sowie eine optimierte und effiziente Logistik ermöglicht eine hervorragende Lieferfähigkeit, so dass den Kunden das Lagerrisiko weitestgehend abgenommen werden kann. Dies ist ein Service, der von den Kunden in Phasen der Angebotsverknappung, starker Marktschwankungen, großer Unsicherheit und zunehmender Zinsbelastungen zunehmend geschätzt wird.

B. Wirtschaftsbericht

1. Konjunkturelle Rahmenbedingungen und Entwicklung der Branche

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde zunehmend spürbar, dass die wirtschaftliche Wiederbelebung nach Überwindung der Coronapandemie aufgrund neuer Krisen weit hinter den Erwartungen zurückbleiben wird. Der russische Überfall auf die Ukraine und die damit einhergehende Verteuerung der Energieversorgung einerseits sowie der inflationsbedingte Anstieg der Finanzierungskosten anderseits führten zu einer spürbaren Abnahme des Konsums, der industriellen Investitionen sowie der Bautätigkeit. Insgesamt sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt in 2023 um 0,3% und auch die Wirtschaftsaussichten für 2024 lassen keine grundlegende Trendwende erkennen. Offiziell befinden sich die deutsche und Teile der europäischen Wirtschaft in einer Rezession.

Da sich die Nachfrage nicht nur auf dem Binnenmarkt, sondern auch auf allen anderen für die deutsche Industrie wichtigen Absatzmärkten deutlich rückläufig entwickelt hat, sanken die für den Wirtschaftsstandort Deutschland besonders wichtigen Exporte in 2023 um insgesamt 1,8%.

Die demographische Entwicklung sowie die sich zunehmend verändernden Arbeitsgewohnheiten führen zu einer nach wie vor stark eingeschränkten Verfügbarkeit von Fachkräften, die ihrerseits zu einer rückläufigen industriellen Produktion beiträgt.

Die erheblichen Verwerfungen, die sich aus den Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels ergeben werden, wurden in 2023 ein Stück weiter greifbar, und es wird immer deutlicher, vor welchen Herausforderungen Industriebetriebe, private Haushalte sowie die politisch Handelnden stehen.

Gesamtwirtschaftlich bleibt festzustellen, dass die Vielzahl von zum Teil miteinander verwobenen Krisen zu erheblichen wirtschaftlichen Unsicherheiten führt, so dass eine verlässliche Unternehmensplanung nur noch in sehr eingeschränkten Maße möglich ist.

Leider nimmt die Edelstahlbranche in diesem gesamtökonomischen Umfeld keine Ausnahmestellung ein. Als Reaktion auf multiple weltweite Krisen, Planungsunsicherheiten und deutlich gestiegene Energie- und Finanzierungskosten hat sich die generelle Nachfrage nach Edelstahlprodukten im Geschäftsjahr spürbar rückläufig entwickelt. Zusätzlich haben die angestiegenen Finanzierungskosten den Trend zu einer deutlich rückläufigen Bevorratung sowohl in den edelstahlverarbeitenden als auch den edelstahlhandelnden Unternehmen weiter verstärkt.

Auf der Seite der edelstahlproduzierenden Stahlwerke führen stark gestiegene Energiepreise, zusätzliche Kosten durch CO 2 -Abgaben, der anhaltende Fachkräftemangel, gestiegene Finanzierungskosten aber auch die gestiegenen Kosten für Rohstoffe und Schrott sowie anhaltende Arbeitskämpfe zu einer deutlichen Drosselung der Produktion. Einfuhren von Edelstahlprodukten von außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes waren aufgrund der bestehenden Regelungen des Safeguard Systems nur in begrenztem Umfang möglich.

Für das Wirtschaftsjahr 2022/2023 ist daher zusammenfassend festzustellen, dass eine reduzierte Nachfrage auf ein ebenfalls rückläufiges Angebot für Edelstahlprodukte trifft, so dass es in Kombination mit den entleerten Lieferketten bzw. Lagerbeständen zu punktuellen Materialknappheiten kommen konnte.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2022/2023 schloss mit Umsatzerlösen in Höhe von T€ 204.904 und lag damit rund 25% unterhalb des Vorjahresniveaus. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass das abgelaufene Geschäftsjahr von sinkenden Metallpreisen geprägt war und das Geschäftsjahr 2021/2022 ein außergewöhnlich umsatzstarkes Jahr war.

Wie bereits in den Vorjahren rückte die Albrecht Zwick GmbH als stets gut sortiertes und lieferfähiges Unternehmen als stabilisierendes Element weiter in den Fokus ihrer Kunden. Die Albrecht Zwick GmbH wird gerade vor dem Hintergrund einer eingeschränkten Verfügbarkeit von Edelstahlprodukten und dem Wunsch nach kurzfristiger Beschaffung als wichtiger Bestandteil in der Lieferkette wahrgenommen.

3. Beschaffung

Die Gesellschaft hat ein weit verzweigtes europäisches und weltweites Netzwerk von Lieferanten, die die Albrecht Zwick GmbH aufgrund ihrer beständigen Abnahmemengen als zuverlässigen Partner zu schätzen wissen, was gerade vor dem Hintergrund der bestehenden Marktrisiken und einer rückläufigen Edelstahlproduktion von großer Bedeutung ist.

Insgesamt ist es der Gesellschaft auch in 2022/2023, wie bereits in den Vorjahren, gelungen die notwendige Versorgungssicherheit für ihre Kunden auch unter erschwerten Rahmenbedingungen zu gewährleisten.

4. Investitionen

Um dem stetig wachsenden Handelsvolumen sowie dem Anspruch ihrer Kunden auf kurzfristige Warenverfügbarkeit gerecht zu werden, hat die Gesellschaft ein auf die Bedürfnisse der Gesellschaft zugeschnittenes neues Verwaltungsgebäude bezogen. In einem zweiten Bauabschnitt wurden für die Gesellschaft auf dem Betriebsgelände zwei großvolumige neue Lagerhallen errichtet, die optimal auf die logistischen Bedürfnisse der Albrecht Zwick GmbH zugeschnitten sind. Die Erweiterungsbauten wurden durch eine Gesellschaft eines Gesellschafters der Albrecht Zwick GmbH errichtet und der Gesellschaft langfristig zur Nutzung überlassen. Zum 30. September 2023 waren die Arbeiten an sämtlichen Gebäuden bis auf Restarbeiten weitestgehend abgeschlossen. Die Investitionen der kommenden Jahre werden voraussichtlich die Bereiche Software und Energieeffizienz betreffen.

5. Finanzierung

Gerade in Zeiten gestiegener Finanzierungskosten bilden die solide Eigenkapitalausstattung und die gute Ausstattung mit liquiden Mitteln der Albrecht Zwick GmbH ein gutes Fundament, um die Sicherstellung der jederzeitigen Lieferfähigkeit aus eigenen Mitteln vorzufinanzieren. Zur Abdeckung von darüberhinausgehenden Warenmengen stehen der Gesellschaft erhebliche Mittel aus dem Gesellschafterkreis sowie umfangreiche Kreditlinien bei mehreren Kreditinstituten zur Verfügung. Aufgrund dieser Ausgangssituation ist die Gesellschaft in der Lage ihre Ware zu günstigen Konditionen am Markt zu beschaffen und ausgehandelte Skontierungs- und Bonusvereinbarungen vollumfänglich zu nutzen.

6. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

6.1. Vermögenslage

Mit einer Eigenkapitalquote von 64% und zusätzlichen Fremdmitteln aus dem Gesellschafterkreis verfügt die Gesellschaft über eine solide Eigenfinanzierung.

6.2. Finanzlage

Neben der soliden eigenkapitalbasierten Innenfinanzierung verfügt die Gesellschaft über umfangreiche freie Kreditlinien bei mehreren Kreditinstituten, die kurzfristig zusätzlich in Anspruch genommen werden können.

Die gute Ausstattung mit liquiden Mitteln versetzt die Gesellschaft in die Lage einen umfangreichen Lagerbestand vorzuhalten, um ihren Kunden eine hohe und zeitnahe Verfügbarkeit der Ware zu gewährleisten. Die gute Warenverfügbarkeit macht die Gesellschaft gerade in Zeiten gestiegener Zinsen zu einem attraktiven Partner für ihre Abnehmer.

6.3. Ertragslage

Nach dem herausragenden Geschäftsjahr 2020/2021 und dem ebenfalls sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2021/2022 konnte auch das Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem zufriedenstellenden Jahresergebnis zum Abschluss gebracht werden.

Auch unter denkbar unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte die Albrecht Zwick GmbH mit einem Umsatzvolumen in Höhe von T€ 204.904 einen beachtlichen Vertriebserfolg erzielen. Die nachlassende Nachfrage und die schwindende Bereitschaft des Handels sowie des produzierenden Gewerbes zur Lagerhaltung bei einer gleichzeitig rückläufigen Edelstahlproduktion in Europa führte zu einem fortwährend bestehenden Margendruck über das gesamte Wirtschaftsjahr hinweg.

Durch Ihre professionelle Analyse der zu erwartenden Nachfrage- und Preisentwicklung sowie durch die optimal darauf angestimmte dynamische Warenbeschaffung konnte das Team der Albrecht Zwick GmbH Ihren Kunden eine hohe Warenverfügbarkeit zu attraktiven Preisen ermöglichen.

Die Albrecht Zwick GmbH konnte im Geschäftsjahr 2022/2023 in besonderem Maße von ihrem über Jahrzehnte entwickelten Geschäftsmodell als eigenkapitalstarkes, lagerndes Handelsunternehmen in besonderem Maße profitieren, da Kunden mit abnehmender Bereitschaft zur eigenen Lagerhaltung die Albrecht Zwick GmbH sehr gerne als stetes lieferbereites Vorlager in Anspruch nehmen.

Auf der Beschaffungsseite macht die gute Ausstattung mit liquiden Mittel die Albrecht Zwick GmbH zu einem ebenfalls geschätzten Partner der edelstahlproduzierenden Industrie.

Die aus Vorsichtgründen zum Vorjahresende handelsrechtlich gebildete Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften konnte aufgrund der letztendlichen Marktpreisentwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 ergebniswirksam aufgelöst werden.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 konnte die Gesellschaft ein Rohergebnis in Höhe von T€ 14.806 erwirtschaften der aufgrund einer dem Umsatz angepassten Aufwandstruktur in ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 4.337 überführt werden konnte. Insgesamt konnte ein erfreuliches Jahresergebnis in Höhe von T€ 3.515 erwirtschaftet werden.

Der Geschäftsverlauf 2022/2023 steht grundsätzlich im Einklang mit der Vorjahresprognose bzw. übertrifft diese hinsichtlich des prognostizierten Jahresergebnisses.

6.4. Zusammenfassung der wirtschaftlichen Lage

Die breite Eigenkapitalbasis und die gute Ausstattung mit liquiden Mitteln versetzt die Gesellschaft in die Lage ihren Kunden einen hohen Grad an Versorgungssicherheit zu gewährleisten und sich gleichzeitig preisoptimiert am Markt mit Ware einzudecken. Durch das neue und moderne Verwaltungsgebäude sowie die neuen Lagerhallen ist die Gesellschaft auch sachlich hervorragend für zukünftige Anforderungen ausgestattet. Die Gesellschaft verfügt über ein motiviertes und gut qualifiziertes Team an Mitarbeitenden.

Auch vor dem Hintergrund der sich eintrübenden Konjunkturaussichten sowie der globalen Verwerfungen kann die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft nach wie vor als solide und zukunftsfest bezeichnet werden.

C. Forschung und Entwicklung

Die fundierten Handels- und Branchenkenntnisse ihrer Mitarbeitenden ermöglichten es der Gesellschaft Preistrends in ihrem Marktsegment zu analysieren und durch entsprechendes Einkaufsverhalten in Unternehmenserfolg zu überführen, so dass die Fortentwicklung der Belegschaft sowie die Suche nach neuen und talentierten Mitarbeitenden für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung ist.

Den stetig wachsenden Anforderungen ihrer Kunden an Warenverfügbarkeit und Liefergeschwindigkeit begegnet die Gesellschaft mit neuen Softwarelösungen sowie mit modernen und auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ausgelegten Verwaltungs- und Lagergebäuden. Insbesondere bei der logistischen Optimierung der Lagerhaltung kann die Gesellschaft erheblich von ihrer langjährigen Expertise in diesem Bereich profitieren.

Explizite Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind der Gesellschaft als Handelsgesellschaft nicht entstanden.

D. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Bereits im Geschäftsjahr 2021/2022 zeichnete sich ab, dass an die Stelle der Corona-Pandemie nicht eine Phase der langanhaltenden Konsolidierung, sondern ein Zustand diverser Krisen und Konflikte tritt. Auch das politische Umfeld wird immer sprunghafter bzw. unzuverlässiger und die zur Abmilderung der Klimakrise ergriffenen Maßnahmen führen zunehmend spürbar zu Belastungen der produzierenden Industrie.

Was die sich abzeichnenden Herausforderungen konkret für die Albrecht Zwick GmbH bedeuten werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht eindeutig ableitbar. Die Gesellschaft ist strukturell gut auf unruhigere Zeiten vorbereitet und die Belegschaft der Albrecht Zwick GmbH hat gelernt auch unter schwierigen Rahmenbedingungen effizient und besonnen zu funktionieren, um ihren Kunden zu jedem Zeitpunkt den bestmöglichen Service zu gewährleisten.

Ein weiteres Risiko ergibt sich, wie bei jedem anderen Unternehmen auch, aus den Kundenbeziehungen. Im Bereich des Kreditrisikos werden dabei insbesondere die Risiken von Zahlungsausfällen abgebildet, die durch den Verlust von Geschäftspartnern durch Insolvenz oder durch temporäre Liquiditätsprobleme auftreten können. Bonitäts- und Liquiditätsprobleme von Geschäftspartnern können erhebliche negative Auswirkungen auf die Ertragslage haben. Darüber hinaus können Forderungsausfälle unmittelbar die Ergebnissituation sowie die Liquiditätslage der Gesellschaft negativ beeinflussen. Zur Risikoreduzierung setzt die Gesellschaft ein EDV-gestütztes Debitoren-Informationssystem sowie einen Kreditversicherer ein.

Eine zentrale Aufgabe des Finanzmanagements besteht darin, den Finanzbedarf der Gesellschaft zu koordinieren und die finanzielle Unabhängigkeit der Gesellschaft langfristig jederzeit sicherzustellen. Die Überwachung möglicher Finanzrisiken erfolgt durch das regelmäßige Berichtswesen. Das Berichtswesen umfasst die Liquiditätsplanung mit mittel- bis langfristigem Horizont und stellt damit die Grundlage für die Koordination und Sicherstellung des Finanzbedarfs des Unternehmens dar. Die Finanzrisiken der Gesellschaft werden aufgrund des effizienten Finanzmanagements und der hohen Eigenkapitalquote, verbunden mit den offenen Kreditlinien bei mehreren Kreditinstituten, als gering eingeschätzt.

Ein wichtiger Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft besteht darin, inwiefern es gelingt, erfahrene und gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte dauerhaft an das Unternehmen zu binden und neue Mitarbeitende zu rekrutieren. Ziel der unternehmensinternen Personalstrategie ist es daher, die richtigen Mitarbeitenden zu gewinnen, die Qualifikation der Mitarbeitenden weiter und fortlaufend zu verbessern und sie langfristig an das Unternehmen zu binden. Der sich weiter verschärfende Mangel an Fachkräften rückt die Personalstrategie der Gesellschaft weiter in den Vordergrund.

Die konsequente Digitalisierung und Optimierung der Geschäftsprozesse sowie die damit einhergehende Verschlankung und Präzisierung der gesamten Geschäftsabläufe stellt für die Albrecht Zwick GmbH eine zentrale Aufgabe und Zukunftschance dar.

Die Gesellschaft ist sich der Risiken aus Angriffen auf ihre digitale Infrastruktur bewusst und begegnet dieser ständig wachsenden Bedrohungslage mit einer Vielzahl von Maßnahmen. Die Albrecht Zwick GmbH ist Mitglied der Allianz für Cyber Security und richtet sich bei der Ausgestaltung Ihrer Cyber- Security-Maßnahmen nach den aktuellen Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnologie und stimmt ihre praktischen Erfahrungen im Bereich Cyber Security regelmäßig mit den IT-Leitern anderer Unternehmen ab.

E. Nachhaltigkeit

Die Frage wie der langfristige Fortbestand der Albrecht Zwick GmbH gesichert werden kann und die Unternehmung gleichzeitig zu einem lebenswerten und sozialen Umfeld beitragen kann ist für die Geschäftsleitung nicht nur ein Trendthema, sondern verbindliche Grundlage für das tagtägliche Handeln. Im Rahmen der Klima-Initiative "CO 2 neutral bis 2030" erstellt die Albrecht Zwick GmbH seit 2020 jährlich einen Emissionsbericht gemäß Greenhouse Gas Protocol. Konkrete Maßnahmen zur Installation von großflächigen Photovoltaikanlagen sowohl auf dem bereits unter energieeffizienten Gesichtspunkten errichteten Verwaltungsgebäude als auch auf den Hallendächern der Gesellschaft sind in Vorbereitung und warten auf Genehmigung.

F. Prognosebericht

Aufbauend auf den Erfahrungen der vorangegangenen Geschäftsjahre, aber insbesondere des Geschäftsjahres 2022/2023, richtet sich die Gesellschaft aktiv darauf ein, dass die ökonomischen Rahmenbedingungen auch in absehbarer Zukunft äußerst volatil bleiben. Die Gesellschaft ist gut mit Eigenkapital und Liquidität ausgestattet, die Kostenstruktur ist schlank und anpassungsfähig und die Prozesse sind effizient organisiert. Die technischen Voraussetzungen als Grundlage für eine effiziente Abwicklung der Geschäftsprozesse wurden in den vergangenen Jahren bereits konsequent umgesetzt, so dass kein akuter Investitionsdruck besteht.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 geht die Gesellschaft zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Jahresabschlusses zu Planungszwecken von Umsatzerlösen in Höhe des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie von einem positiven Geschäftsjahresergebnis aus. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses deutet die Entwicklung der für die Albrecht Zwick GmbH erfolgsbestimmenden Rahmenbedingen auf ein erfreuliches Ergebnis in Höhe des Vorjahresergebnisses hin.

 

Hagen, den 17. Februar 2024

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Albrecht Zwick GmbH, Hagen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - der Albrecht Zwick GmbH, Hagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Albrecht Zwick GmbH, Hagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte J ahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hagen, den 17. Februar 2024

CRAMER WERTHMANN & PARTNER mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Dietmar Cramer, Wirtschaftsprüfer

Thomas Engemann, Wirtschaftsprüfer

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