medacom Gesellschaft für Informationssysteme mbH

Reinhard-Samesreuther-Straße 25, 35510 Butzbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Friedberg HRB 2668
Eingetragen
26.5.1995
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Der Zweck der Gesellschaft ist Herstellung, Vertrieb und Handel mit Informationssystemen sowie der dafür benötigten Soft- und Hardwarekomponenten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Michl
seit 2.7.2019
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Rosbach
47940
94.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

medacom Gesellschaft für Informationssysteme mbH

Butzbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die medacom Gesellschaft für Informationssysteme mbH (kurz: medacom GmbH) ist ein technisch orientiertes Handelshaus. Die Produktschwerpunkte sind Schneideplotter, Laser und 3D-Drucker. Die Produktschwerpunkte untergliedern sich in einen High-End- oder Profi-Bereich, einen mittleren Produktbereich und einen Hobby-Bereich. Im Bereich Schneideplotter werden alle drei Bereiche bearbeitet. Im Bereich Laser wird der mittlere Produktbereich angeboten. Im Bereich 3D-Drucker werden nur die beiden oberen Produktbereiche bearbeitet. Das Unternehmen arbeitet mit klarem Schwerpunkt auf dem deutschen Markt, wobei es im Hobby-Bereich auch Aktivitäten auf anderen europäischen Märkten gibt.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Jahr 2023 war wirtschaftlich ein befriedigendes Jahr. Im Bereich der gewerblichen Investitionsgüter war wieder eine etwas bessere Akzeptanz des Marktes gegenüber 2022 zu verspüren. Obwohl die Unsicherheiten durch den Krieg in der Ukraine und den damit verbundenen Effekten im Bereich Verteuerung der Energie, Verfügbarkeit von Produkten und allgemeiner Inflation noch immer vorhanden sind. Auch der im Herbst 2023 einsetzende Krieg im Gaza-Streifen trug wesentlich zu den bestehenden Unsicherheiten bei. Die mit der Heimarbeit verbundene Nichterreichbarkeit von Ansprechpartnern ist noch immer vorhanden und trug noch immer ihren Teil zu den Schwierigkeiten bei. Insgesamt konnte die deutsche Wirtschaft in 2023 preisbereinigt nur ein negatives Wachstum von -0,3 % erreichen, also eine deutliche Abschwächung gegenüber dem Wachstum von +1,8 % im Jahr 2022.

2.2 Branchenentwicklung

Im Bereich der Hobbyanwendungen war eine gute Nachfrage gegeben, aber die Verfügbarkeit der Ware stellte sich bei einzelnem Herstellen oft als schwierig dar. Im Allgemeinen waren aber keine Einschränkungen in der Warenversorgung mehr zu beklagen.

Sowohl im Bereich 3D-Druck als auch im Bereich Schneideplotter wurden alle Unternehmen mit den eingangs geschilderten Problemen konfrontiert. Aussagefähige Vergleichszahlen liegen hier noch nicht vor. Aber in Einzelgesprächen mit anderen Anbietern am Markt wurden überwiegend rückläufige Umsätze genannt. Es wurde beobachtet, dass Marktteilnehmer ihren Geschäftsbetrieb einstellten bzw. durch eine Insolvenz gingen. Hierbei entstanden leider auch bei uns, in geringem Maße, Forderungen gegen Kunden die Insolvenz angemeldet haben.

2.3 Geschäftsverlauf

Das Jahr war gekennzeichnet von den allgemeinen Unwägbarkeiten, die sowohl die nachlassende allgemeine Wirtschaft, als auch vor allem die mangelnden Lieferfähigkeiten einzelner Hersteller, verbunden mit teilweise steigenden Einkaufspreisen der Produzenten, mit sich gebracht hat. Eine Maßnahme zur Verbesserung unserer Lieferfähigkeit war die Errichtung und Inbetriebnahme einer neuen Lagerhalle. Dadurch sind wir in der Lage, größere Vorräte zu halten, was natürlich zum einen dem steigenden Geschäftsverlauf entspricht, aber auch hilft, Schwankungen in der Lieferfähigkeit von Lieferanten auszugleichen. Zusätzlich sahen wir uns als Unternehmen im ersten Halbjahr 2023 starken Versuchen eines Wettbewerbers ausgesetzt unser Unternehmen mit rechtlichen Mitteln vom Markt für Laser zu drängen. All dies konnte erfolgreich abgewehrt werden, hat aber sehr viel Aufmerksamkeit gebunden und natürlich auch für Verunsicherung gesorgt. Hier musste ständig auf neue Anforderungen reagiert werden, um das Unternehmen arbeitsfähig zu halten. Besonders im zweiten Halbjahr ist es dann zu erheblichen Lieferengpässen eines wichtigen Zulieferers gekommen. Das führte zu Ergebnissen mit diesen Produkten, die deutlich unter dem Plan lagen.

Trotz der geschilderten Probleme konnten recht positive Ergebnisse erzielt werden.

Somit konnte trotz aller Schwierigkeiten ein Rohergebnis von TEUR 4.573 erreicht werden und damit wurde das Vorjahresergebnis von TEUR 3.998 um rund 14,4 % übertroffen. Neben einer allgemein besseren Performance, in den Bereichen ohne Lieferantenprobleme, trug der neue Bereich Laser deutlich zu dieser Verbesserung bei. Der Jahresüberschuss konnte mit TEUR 346 festgestellt werden und liegt damit unter Berücksichtigung der operativen Kosten um 71 % über dem Ergebnis des Vorjahres mit TEUR 202.

Unter den gegebenen Bedingungen kann man von einem zufriedenstellenden Geschäftsverlauf für das Jahr 2023 sprechen.

3. Darstellung der Lage

Die aktuelle Lage des Unternehmens ist zufriedenstellend. Durch das positive Ergebnis des Jahres 2023 konnte die finanzielle Ausstattung des Unternehmens weiter verbessert werden. Das führt zu ausreichend Liquidität für den Geschäftsbetrieb. Die Ertragslage ist in 2024 soweit im Plan. Jedoch durch die Unsicherheiten im Markt ist es aktuell kaum möglich, eine seriöse Aussage zur weiteren Entwicklung abzugeben.

3.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund TEUR 387 auf TEUR 8.298 verringert. Wesentliche Positionen der Aktivseite bilden neben dem Sachanlagevermögen, in welchem im Wesentlichen die Geschäftsgebäude in Butzbach abgebildet werden, das Vorratsvermögen sowie der sich zum Bilanzstichtag ergebende Forderungsbestand. Der Rückgang der Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr ist bei einem auf Vorjahresniveau liegenden Anlagevermögen sowie einem erhöhten Warenbestand einem gleichzeitig stichtagsbedingt gesunkenen Forderungsbestand geschuldet. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 % erhöht. Auf der Passivseite zeigt sich diese Entwicklung in einem Anstieg des Eigenkapitals bei gleichzeitig gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Eigenkapitalquote kann mit 48 % der Bilanzsumme (Vorjahr 42 %) weiterhin als deutlich positiv bezeichnet werden.

3.2 Ertragslage

Die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 ist bei einer Umsatzsteigerung von rund 11,1 %, von einem hierzu etwas unterproportionalen Zuwachs der Materialaufwendungen von rund 9,56 % geprägt, so dass sich insgesamt im Berichtsjahr ein über dem Vorjahr liegendes Rohergebnis von TEUR 4.573 im Vergleich zu TEUR 3.998 ergibt. Unter Berücksichtigung leicht gestiegener Personalaufwendungen sowie gestiegener sonstiger operativer Kosten, ergibt sich insgesamt im Geschäftsjahr ein Jahresergebnis von TEUR 346 im Vergleich zum Vorjahr TEUR 202.

3.3 Finanzlage

Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, auf sich ändernde Rahmenbedingungen kurzfristig und flexibel reagieren zu können. Im Fokus steht dabei die Liquiditätssicherung der Gesellschaft. Zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit steht der Gesellschaft zum Bilanzstichtag eine Kreditlinie mit einem Volumen von TEUR 800 zur Verfügung.

Langfristige Investitionen werden in der Regel durch langfristige Darlehen finanziert. Im Geschäftsjahr 2023 wurden sämtliche planmäßigen Tilgungen vorgenommen. Die Liquiditätslage der Gesellschaft kann, unter anderem auch vor dem Hintergrund der zum Bilanzstichtag bestehenden Liquiditätsreserven, als positiv eingestuft werden. Die Gesellschaft sah sich jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können.

4. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

4.1 Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens

Für das Jahr 2024 ist als größtes Risiko die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung bzw. die Stimmung in der Wirtschaft und beim Verbraucher anzusehen. Bedingt durch die zurzeit vielfältigen negativen Themen (Preissteigerungen, Ukraine-Krieg, Krieg im Gaza-Streifen, Energieunsicherheiten, Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes, und einige mehr), kann es zu Rückgängen bei Investitionen und Anschaffungen kommen. Ein weiteres Risiko stellt die Ungewissheit bezüglich der Lieferketten einzelner Lieferanten dar. Es ist Ziel diese unsicheren Lieferanten soweit als möglich durch andere Produkte zu ersetzen. Die Realisierung der aufgeführten Risikopunkte würde dann die Erreichung unserer Ziele für 2024 gefährden. Aktuell liegen jedoch keine dieser bestandsgefährdenden Risiken vor bzw. sind abzusehen.

4.2 Chancenbericht

Da sich die Lieferketten im Allgemeinen aktuell gut darstellen, wären dies gute Voraussetzungen, dass wir (bei guter Nachfrage) den Umsatz und Ertrag wieder erreichen können, bzw. auch eine Steigerung in Umsatz und Ertrag realisieren können. Dabei soll u.a. der Bereich der Laser in diesem Jahr weiter ausgebaut werden. Zusätzlich führen wir ab Q2/2024 ein neues strategisches Produkt in den Markt ein. Davon erwarten wir uns sowohl eine Umsatzsteigerung als auch eine weitere Verbesserung unserer Position an Markt für den Bereich Basteln und Hobby.

4.3 Prognosenbericht

Derzeitige Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 sind vor dem Hintergrund der bestehenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten wie der Energiekrise, Inflation oder dem Ukraine-Krieg bzw. Krieg im Gaza-Streifen nur schwer zu treffen.

Unter Berücksichtigung der aktuellen Situation und der Voraussetzung keiner Verschlechterung rechnen wir jedoch damit, ein Geschäftsergebnis gleich dem des Vorjahrs erzielen zu können.

 

Butzbach, den 4. April 2024

gez. Olaf Gerlach, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.247.337,10 3.278.409,17
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 68.947,50 108.350,50
II. Sachanlagen 3.178.389,60 3.170.058,67
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.098.867,10 2.376.057,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.522,50 100.985,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 693.016,17
B. Umlaufvermögen 5.016.912,46 5.385.714,94
I. Vorräte 3.000.395,13 2.786.661,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.136.996,25 1.869.136,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 879.521,08 729.917,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.914,04 21.326,26
Aktiva 8.298.163,60 8.685.450,37

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.986.066,81 3.640.528,25
I. Gezeichnetes Kapital 26.075,89 26.075,89
II. Gewinnvortrag 3.614.452,36 3.412.073,04
III. Jahresüberschuss 345.538,56 202.379,32
B. Rückstellungen 466.636,56 335.150,00
C. Verbindlichkeiten 3.693.102,74 4.552.559,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.811.368,38 2.168.892,02
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.881.734,36 2.383.667,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.174,66 2.174,66
E. Passive latente Steuern 150.182,83 155.038,42
Passiva 8.298.163,60 8.685.450,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.573.118,88 3.998.264,83
2. Personalaufwand 2.183.539,31 2.048.090,91
a) Löhne und Gehälter 1.790.498,68 1.733.713,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 393.040,63 314.377,18
davon für Altersversorgung 15.974,14 15.825,02
3. Abschreibungen 140.640,33 220.103,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 140.640,33 123.288,54
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 96.814,73
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.706.125,83 1.389.756,90
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 5.489,03 6.291,43
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 630,49 31,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.362,76 33.111,87
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 138.646,18 78.432,39
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 4.855,59 6.970,08
8. Ergebnis nach Steuern 368.434,96 228.800,49
9. sonstige Steuern 22.896,40 26.421,17
10. Jahresüberschuss 345.538,56 202.379,32

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: medacom Gesellschaft für Informationssysteme mbH
Firmensitz laut Registergericht: Butzbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Friedberg
Register-Nr.: 2668

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der am Bilanzstichtag bestehenden Forderungen Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Bilanzstichtag erhaltene Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ansatz erfolgte zum Nennwert.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 223.562,43 0,00 1.599,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 223.562,43 0,00 1.599,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.732.521,59 3.445,00 1.351,40
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.169,78 16.554,69 15.417,71
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 693.016,17 94.835,47 0,00
Summe Sachanlagen 3.745.707,54 114.835,16 16.769,11
Summe Anlagevermögen 3.969.269,97 114.835,16 18.368,11
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 221.963,43
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 221.963,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 787.851,64 3.522.466,83
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 321.306,76
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -787.851,64 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.843.773,59
Summe Anlagevermögen 0,00 4.065.737,02
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 115.211,93 39.402,00 1.598,00 0,00 153.015,93
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 115.211,93 39.402,00 1.598,00 0,00 153.015,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 356.464,09 67.135,64 0,00 0,00 423.599,73
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 219.184,78 34.102,69 11.503,21 0,00 241.784,26
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 575.648,87 101.238,33 11.503,21 0,00 665.383,99
Summe Anlagevermögen 690.860,80 140.640,33 13.101,21 0,00 818.399,92
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 68.947,50 108.350,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 68.947,50 108.350,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.098.867,10 2.376.057,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 79.522,50 100.985,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 693.016,17
Summe Sachanlagen 0,00 3.178.389,60 3.170.058,67
Summe Anlagevermögen 0,00 3.247.337,10 3.278.409,17

3.2 Aktivierte Disagiobeträge

In den Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagiobetrag in Höhe von 1.430,00 Euro enthalten.

3.3 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Betrag
Euro
Urlaubs- und Stundenrückstellung 54.750,00
Rückstellung für Personalkosten 96.775,00
Rückstellungen für Gewährleistungen 228.250,00
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 27.350,00
Sonstige Rückstellungen diverse 9.830,00
Summe 416.955,00

3.4 Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1.811,4 402,5 1.041,7 367,2
aus Lieferungen und Leistungen 1.527,2 1.527,2 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 354,6 354,6 0,0 0,0
Summe 3.693,2 2.284,3 1.041,7 367,2

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 1.201,6 TEuro durch Pfandrechte gesichert.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 2.168,9 443,0 1.135,0 590,9
aus Lieferungen und Leistungen 2.040,8 2.040,8 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 342,9 342,9 0,0 0,0
Summe 4.552,6 2.826,7 1.135,0 590,9

3.5 Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 150.182,83 Euro (Vorjahr 155.038,42 Euro).

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: - 4.855,59 Euro.

3.6 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 97.269,23 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Zukünftige Leasingraten 90.098,37 Euro
Restverpflichtungen Mietverträge 7.170,86 Euro

4. Sonstige Angaben

4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 3,00
Angestellte 33,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 37,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 29,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 8,00

4.2 Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Olaf Gerlach, Dipl. Ingenieur geführt. Der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung.

Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers werden unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

4.3 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 345.538,56 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 3.959.990,92 Euro, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 3.959.990,92 Euro vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Butzbach, den 4. April 2024

gez. Olaf Gerlach, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die medacom Gesellschaft für Informationssysteme mbh, Butzbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der medacom Gesellschaft für Informationssysteme mbH, Butzbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der medacom Gesellschaft für Informationssysteme mbH, Butzbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 17. April 2024

RGT TREUHAND
Revisionsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen Lohr, Wirtschaftsprüfer

Julia Schmidt, Wirtschaftsprüferin

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