Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 11078
Eingetragen
18.6.2010
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Bergwerks-, Bau- und BaustoffmaschinenGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Handel mit Maschinenbauteilen für mobile Arbeitsmaschinen und allgemeinen Maschinenbau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Griese
seit 14.4.2022
Prokura
Klaus Herbert Coenen
seit 18.6.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Uniparts India LimitedIND
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Uniparts India Limited
India
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Uniparts India GmbH

Hennef (Sieg)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

Uniparts India GmbH, Hennef

A. Grundlagen des Unternehmens

Unsere Gesellschaft mit Sitz in 53773 Hennef, beliefert die europäischen OEM Hersteller von Land- und Baumaschinen. Unsere Produktion findet überwiegend in Indien statt und wir beliefern unsere Kunden aus einem 2.100m2 Servicecenter mit Zollager sowie Lager für bereits verzollte Ware. Unsere Dienstleistung umfasst Projektierung, Produktentwicklung, Validierung, Bestandsplanung und kundenspezifische Einweg-, wie auch Mehrwegverpackung, sowie Frachtabwicklung.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 erlebte die deutsche Wirtschaft einen leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr, kalenderbereinigt um 0,1 %. Diese Entwicklung wurde vor allem durch hohe Preise, steigende Zinsen und sinkende Nachfrage sowohl im Inland als auch aus dem Ausland verursacht. Trotz eines geringen Wachstums im Vergleich zu 2019 vor der Pandemie stagnierte die wirtschaftliche Erholung.

Die Bruttowertschöpfung im produzierenden Gewerbe sank insgesamt um 2,0 %, wobei besonders die Energieversorgung und energieintensive Industriezweige wie Chemie und Metall stark betroffen waren. Im Baugewerbe gab es gemischte Ergebnisse: Während der Hochbau unter hohen Kosten und schlechteren Finanzierungsbedingungen litt, verzeichneten Tiefbau und Ausbaugewerbe leichte Zuwächse. Die Dienstleistungsbereiche konnten mehrheitlich Wachstum erzielen, besonders in den Sektoren Information und Kommunikation sowie in öffentlichen Diensten, jedoch mit einem schwächeren Anstieg als in den Vorjahren.

Die deutsche Wirtschaft, insbesondere der Maschinen- und Anlagenbau, steht 2023 unter erheblichem Druck durch anhaltend hohe Inflation und steigende Kosten. 80% der Entscheider im Maschinenbau erwarten steigende Gesamtkosten, was den größten Herausforderungsfaktor darstellt. Ein Großteil der Manager plant, die Verkaufspreise zu erhöhen, allerdings erwarten nur 11%, ihre Profitabilität beibehalten zu können. Besonders signifikant ist der Anstieg der Energiekosten, den die Branche mit durchschnittlich 36,3% erwartet, während Rohstoffkosten voraussichtlich um 17,6% und Personalkosten um 7% steigen Seite 2 / 9 werden. Die Konjunkturaussichten sind sowohl national als auch global pessimistisch, und die Umsatzprognose für die Branche zeigt für 2023 ein Minus von 2,9%. Als Reaktion darauf konzentrieren sich viele Unternehmen auf Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, die Neustrukturierung von Lieferketten und die Erschließung neuer Kunden.

Der private Konsum sank um 0,8 % und staatliche Konsumausgaben reduzierten sich um 1,7 %, was zum Teil auf das Auslaufen der Corona-bedingten Maßnahmen zurückzuführen ist. Die Bauinvestitionen gingen um 2,1 % zurück, während die Investitionen in Ausrüstung um 3,0 % stiegen, angetrieben durch einen Anstieg bei den gewerblichen Pkw-Neuzulassungen.

Der Handel mit dem Ausland schwächte sich ab, mit einem stärkeren Rückgang bei den Importen im Vergleich zu den Exporten.

Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen zeigte der Arbeitsmarkt Resilienz, mit einer Zunahme der Erwerbstätigen um 0,7 %. Die staatlichen Haushalte verzeichneten ein reduziertes Finanzierungsdefizit, teilweise durch geringere Ausgaben für Pandemiebekämpfungsmaßnahmen und erhöhte Ausgaben im Zusammenhang mit Geflüchteten. Insgesamt spiegelt das Jahr 2023 eine Phase wirtschaftlicher Unsicherheit und gemischter Ergebnisse in verschiedenen Wirtschaftsbereichen wider.

Quelle: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken (destatis.de); Deutscher Maschinenbau in großer Sorge: Umsatzrückgang in 2023 erwartet - PwC

2. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023/24 sind wir, trotz des andauernden Ukrainekriegs, und der geopolitischen Gesamtsituation mit einem positiven Geschäftsverlauf gestartet. Dabei hat sich der Kunden- und Produktmix als vorteilhaft bestätigt. Das von uns bediente Segment der professionellen Landtechnik erweist sich trotz Ukrainekrieg als resilient. Dies liegt in der globalen Nahrungsmittelnachfrage und die Versorgungsunsicherheit durch den Konflikt begründet.

Das Geschäftsverlauf der europäische Bau- und Landmaschinenindustrie war zu Beginn, von guten Auftragsbeständen aufgrund von Rückständen und Versorgungsengpässen geprägt.

Im Laufe des Geschäftsjahres kühlte sich die Nachfrage nach Bau- und Landmaschinen ab. Die Auswirkungen der Inflation und stark gestiegen Input-Kosten führten zu reduziertem Absatz von Neumaschinen.

Die unvorhersehbaren Auswirkungen und Folgen des Kriegs zeigen sich spürbar im Geschäftsbetrieb und die Auswirkungen lassen sich auch nur durch höheren Aufwand abbilden.

Wir haben ein Jahresergebnis (net profit) von 475T€ erzielt.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Steuerungsgrößen zur Messung des Erfolgs der Strategieumsetzung in der Uniparts India GmbH, Hennef sind Bestandsniveaus und die Bevorratung zur Abdeckung der Volatilität, Preismanagement und Personalplanung.

Die Unternehmensleistung der Uniparts India GmbH, Hennef wird neben den finanziellen Kennzahlen (Umsatz und net profit) auch maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie Liefertreue, Qualitätskennzahlen und Antwortzeitverhalten auf diverse Anfragen und Meldungen des Kunden bestimmt, die auch in den internen Steuerungsprozess einfließen. Sie betreffen die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden.

Zudem fließen weitere Messgrößen ein, wie:

- Fluktuation, sich als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber zu positionieren, um dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und an sich zu binden.

- Produkte gemeinsam mit unseren Lieferwerken zu entwickeln, die auch künftig den Kundenanforderungen gerecht werden.

- den Kundennutzen durch das Produktangebot nachhaltig zu steigern.

Diese Aspekte sind nach unserer Überzeugung weitere wesentliche Bausteine einer zukunftsweisenden Positionierung im Wettbewerb.

Wir verfügen über gut ausgebildete, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit dies so bleibt, sehen wir es als moderner und verantwortungsvoller Arbeitgeber als wichtige Aufgabe an, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neben interessanten und fordernden Aufgaben sowie einem attraktiven Arbeitsumfeld auch eine leistungsgerechte Vergütung anbieten.

C. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

203 / 2024 2022 / 2023 Variance
EUR k % EUR k % EUR k
Sales 16.015 99,9 18.210 99,8 -2.195
Other operating income 24 0,1 30 0,2 -6
Total Output 16.039 100 18.240 100 -2.201
Cost of raw materials and supplies -13.568 -84,6 -15.258 -83,7 1.690
Expenses for received services -45 -0,3 -211 -1,2 166
Gross Profit 2.426 15,1 2.771 15,1 -345
Staff costs -1.148 -7,2 -1.030 -5,6 -118
Amortization/depreciation -17 -0,1 -21 -0,1 4
Other operating expenses
and other taxes -530 -3,3 -617 -3,4 87
Operating Income / EBIT 731 4,5 1103 6 -372
Interest and similar expense -2 0 -4 0 2
Income taxes -254 -1,6 -363 -2 109
Net Profit 475 2,9 736 4 -261

Die Umsatzerlöse belaufen sich auf 16.105 T€ (VJ 18.210 T€) und fielen damit um mehr als 13% geringer aus. Davon entfielen auf den Verkauf im Segment Landtechnik 52%; auf den Verkauf in der Baumaschinenindustrie 48%.

Der um 1.690 T€ geringere Materialeinsatzes im Vergleich zum Vorjahr führte zu einem Rohergebnis (gross profit) 2.426 T€ (VJ: 2.771 T€).

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 118 1.148 T€ gestiegen.

Dieser Anstieg resultiert aus Lohnerhöhungen und steigenden sozialen Abgaben sowie einem höheren Personaleinsatz um 3 vollzeitäquivalenten Arbeitnehmern.

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2. Finanzlage

2023 / 2024
EUR k
2022 / 2023
EUR k
Variance
EUR k
Net Profit 475 736 -261
Depreciation, amortization 17 21 -4
Change in accruals and provisions -734 64 -798
Change in
Inventory 518 564 -43
Trade debtors 112 193 -81
Other assets -77 85 -162
Change in
Trade creditors 28 -96 124
Liabilities due to affiliated companies -324 -1.777 1.453
Other Liabilities -12 119 -131
Cash Flow from Operating Activities 3 -94 97
Disbursement from investments in fixed assets -17 -28 11
Cash Flow from Investing Activities -17 -28 11
Cash Flow from Financing Activities 0 0 0
Change in Liquid Funds -14 -122 108
Liquid Funds at the beginning of the period 393 515 -122
Liquid Funds at year end 379 393 -14

Uniparts India GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2022/23 einen Cashflow in Höhe von -14 T€ (VJ 122 T€). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 3 T€ (VJ 94 T€), der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug -17 T€ (VJ -28 T€). Insgesamt betrugen die zahlungswirksamen Finanzmittelfonds (Liquid funds at year end) 379 T€ (VJ 393T€).

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Unsere kurz-/langfristige Finanzierung erfolgte weitgehend aus dem starken Ergebnis und effektives Working Capital Management.

3. Vermögenslage

March 31, 2024 March 31, 2023 Variance
EUR k % EUR k % EUR k
Assets
Intangible assets 0 0 0 0 0
Tangible fixed assets 66 0,9 66 0,9 0
Fixed Assets 66 0,9 66 0,9 0
Merchandise 5.452 77,6 5.970 78,6 -518
Inventoriest 5.452 77,6 5.970 78,6 -518
Trade debtors 849 12,1 961 12,7 -112
Other assets 277 3,9 201 2,6 76
cash on hand and at banks 379 5,4 393 5,2 -14
Current Assets 1.505 21,4 1.555 20,5 -50
7.023 99,9 7.591 100 -568
Liabilities
Issued capital 100 1,4 100 1,3 0
Profit carried forward 3.622 51,6 2.886 38 736
Net profit 475 6,8 736 9,7 -261
Equity / Long-term financing 4.197 59,8 3.722 49 475
Tax provision 0 0 732 9,6 732
Other accrual and provisions 171 2,4 173 2,3 -2
Trade Ceditors 44 0,6 16 0,2 28
Accounts due to group companies 2.479 35,3 2.803 36,9 -324
Other liabilities 132 1,9 145 2 -13
Short-term financing 2.826 40,2 3.869 51 -1.043
7.023 99,9 7.591 100 -568

Die Bilanzsumme der Uniparts India GmbH, Hennef belief sich zum Bilanzstichtag auf 7.023 T€. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (7.591 T€) um -568 T€ verändert und ist 7,5% gesunken.

Das Sachanlagevermögen blieb bei Investitionen in Höhe von 17 T€ konstant zum Vorjahr auf nunmehr 66 T€. Zeitgleich erfolgte eine Reduzierung der Warenvorräte um rund 518 T€. Die Höhe unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 112 T€ gefallen. Dies liegt insbesondere an Veränderungen von Zahlungsbedingungen.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses um 475 T€ auf 4.197 T€

Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 60% (VJ.: 49%).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 2.478 T€ (VJ: 2.803T€) . Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 28T€. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken um 12 T€.

4. Beurteilung des Geschäftsjahresverlauf durch die Geschäftsführung

Der Geschäftsjahresverlaufdes abgelaufenen Geschäftsjahrews kann als sehr herausfordernd eingestuft werden. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres zufrieden.

D. Mitarbeiterbericht

Am 31. März 2024 beschäftigte Uniparts India GmbH, Hennef, 20 vollzeitäquivalente Mitarbeiter und Auszubildenden und damit 2 Mitarbeiter mehr als 2022/23.

E. Chancen- und Risikobericht

Die unternehmerische Tätigkeit des Unternehmens ist unvermeidbar mit Chancen und Risiken verbunden. Ein Risikomanagement, welches nicht nur einseitigGefahren erkennt und versucht diese zu minimieren, sondern auch bewusst mit den sich am Markt bietenden Chancen umgeht, ist als wesentlicher Erfolgsfaktor zur nachhaltigeren Sicherung des Unternehmenserfolges anzusehen.

Um Chancen zu erkennen, führen wir umfangreiche Analysen durch. Wir prüfen mögliche Entwicklungsvorhaben sowie technologische Entwicklungen und Innovationen. Dabei beobachten wir gleichermaßen gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklungen.

Ferner sind wir durch unsere Entwicklungstätigkeit bereits sehr früh in Neuentwicklungen unserer Kunden eingebunden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/24 wurden keine Einzelrisiken festgestellt, welche allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdet hätten. Ebenso wie im Vorjahr war die Zahlungsfähigkeit so wie die Liquidität der Uniparts India GmbH stabil und gesichert.

Unser Ziel ist es, Veränderungen so früh wie möglich zu antizipieren und unsere Geschäftsstrategie entsprechend auszurichten. Die enge Zusammenarbeit der Geschäftsbereiche und eine übergreifendeWertschöpfungskette sorgt dafür, dass wir Chancen frühzeitig identifizieren.

Das Jahr 2023/24 war im Risikomanagement zum einen geprägt von Kostenvolatilität und hoher Inflation. Dem sind wir durch kurzfristige und in der Industrie unüblich kurze Preisanpassungsintervalle begegnet.

Der zunehmende auf dem Arbeitsmarkt zu beobachtende Fachkräftemangel stellt im Zusammenhang mit Mitarbeitergewinnung und -bindung ein Risiko für uns dar.

Ferner ist unser Wachstum derzeit durch die zur Verfügung bestehende Lagerfläche begrenzt.

Zum Berichtszeitpunkt ist es uns nicht gelungen Expansionsmöglichkeiten zu identifizieren.

Die Risiken in Bezug auf das Geschäftsjahr 2024/2025 bestehen im Wesentlichen in der geopolitischen Instabilität die maßgeblich den Markt beeinflusst. Eine Verschiebung der Wettbewerbsfähigkeit zu Gunsten europäischer Produktion ist nicht zu erkennen.

F. Prognosebericht

Das Unternehmen sieht langfristig positiv in die Zukunft und geht aus heutiger Sicht von einem soliden Wachstum aus.

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Für das Folgejahr wird insgesamt mit einer Fortführung der Geschäftstätigkeit auf etwas höherem Niveau gerechnet.

Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass im Jahresverlauf für alle Geschäftsfelder ausreichend Chancen bestehen, die es ermöglichen, die Planziele für Folgejahr zu erreichen.

Laut Prognosen entwickelt sich die Landtechnik in Europa insgesamt wie folgt:

- Der sich bereits im Jahr 2023 abzeichnende schwächere Absatz setzt sich fort.

- Laut repräsentativen Umfragen der Industrie, bewertet eine zunehmende Anzahl von Betrieben die perspektivische Entwicklung weniger optimistisch.

G. Erklärung der Unternehmensführung zur wirtschaftlichen Prognoseentwicklung

Derzeit entwickelt sich das Jahr 2024/25 schwächer als das Vorjahr. Der erkennbare Trend aus dem ersten Quartal setzt sich im weiteren Verlauf des Jahres fort. Durch Neuentwicklungen und Neukunden kann die Marktentwicklung bedingt kompensiert werden.

Nach wie vor zeigen die bereits ergriffenen Maßnahmen bezüglich Personal- und Beschaffungspreise ihre positiven Auswirkungen. In ständiger Beobachtung des Land- und Baumaschinenmarktes, sowie der Gesamtwirtschaft entscheidet die Geschäftsführung über weitere Maßnahmen.

Die Geschäftsführung prognostiziert ein operatives Ergebnis ca. 10% unter dem Vorjahr.

 

Hennef, den 21.05.2024

Gez. Herbert Coenen

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 66.407,00 65.788,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6,00 276,00
II. Sachanlagen 66.401,00 65.512,00
1. technische Anlagen und Maschinen 185,00 563,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.216,00 64.949,00
B. Umlaufvermögen 6.956.839,36 7.534.336,21
I. Vorräte 5.452.288,33 5.970.165,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.125.859,52 1.170.900,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 378.691,51 393.270,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.386,14
Summe Aktiva 7.023.246,36 7.601.510,35

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 4.197.518,73 3.722.224,86
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 3.622.224,86 2.886.381,98
III. Jahresüberschuss 475.293,87 735.842,88
B. Rückstellungen 170.694,05 905.114,33
C. Verbindlichkeiten 2.655.033,58 2.974.171,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.478.672,14 2.803.144,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.478.672,14 2.803.144,47
2. sonstige Verbindlichkeiten 176.361,44 171.026,69
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 176.361,44 171.026,69
Summe Passiva 7.023.246,36 7.601.510,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Rohergebnis 2.425.586,65 2.770.914,47
2. Personalaufwand 1.148.394,56 1.030.341,71
a) Löhne und Gehälter 965.115,55 868.695,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 183.279,01 161.646,22
davon für Altersversorgung 216,00 216,00
3. Abschreibungen 16.882,55 35.539,22
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 16.882,55 20.539,22
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 15.000,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 529.208,43 602.775,59
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23,66 0,26
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.966,90 4.408,33
davon an verbundene Unternehmen 4.408,33
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 253.864,00 362.007,00
8. Ergebnis nach Steuern 475.293,87 735.842,88
9. Jahresüberschuss 475.293,87 735.842,88

Anhang zum Jahresabschluss vom 01. April 2023 bis 31. März 2024

Uniparts India GmbH, Hennef

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemein

Die Uniparts India GmbH ist im Handelsregister unter der Nummer HRB 11078 beim Amtsgericht Siegburg eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Reutherstraße 3, 53773 Hennef. Die Uniparts India GmbH, Hennef, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften des Handelsrechts gegliedert. Der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zugrunde.

Das Wirtschaftsjahr läuft vom 1. April bis 31. März des darauf folgenden Jahres.

Von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare planmäßige Abschreibungen, aktiviert. Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Soweit außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Teilwert erforderlich sind, werden diese vorgenommen. Bewegliche und unbewegliche Anlagegüter werden pro rata temporis abgeschrieben.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter wendet die Gesellschaft die Regelungen des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaf- DocuSign Envelope ID: AFB9684E-C3C2-49A7-90F0-5E350F68A946 fungskosten über EUR 250 und bis zu EUR 1.000 wird pro Jahr ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel abgeschrieben wird, wobei der Abgang nach Ablauf der fünf Jahre unterstellt wird.

Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Teilwert erforderlich sind, werden diese vorgenommen.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bewertet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Zur Zusammensetzung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen.

2. Forderungen und sonstige Aktiva

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten bildet Aufwendungen des Folgejahres ab.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 100 ist vollständig eingezahlt und wird zu 100 % von der Uniparts India Limited, Neu Delhi/Indien, gehalten.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für Personalaufwendungen (156 TEUR) und weitere Rückstellungen (14 TEUR) im Zusammenhang mit der laufenden Geschäftstätigkeit.

DocuSign Envelope ID: AFB9684E-C3C2-49A7-90F0-5E350F68A946

5. Verbindlichkeiten

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden miteinander verrechnet. Zum 31.03.2024 setzten sich die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen nach Verrechnung wie folgt zusammen:

Art der Verbindlichkeit TEUR
Uniparts India Ltd Forderungen/ Verb. aus Lieferungen und Leistungen 2.343
Gripwel Fasteners Pvt. Ltd Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 136
2.479

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 2.343 (i.V. TEUR 1.797) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Zum 31.03.2023 setzen sich die verrechneten Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen wie folgt zusammen:

Art der Verbindlichkeit TEUR
Uniparts India Ltd Forderungen/ Verb. aus Lieferungen und Leistungen 1.797
Gripwel Fasteners Pvt. Ltd Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.006
2.803

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und ungesichert.

6. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr beschäftigte die Uniparts India GmbH durchschnittlich 20 Mitarbeiter, davon 9 Mitarbeiter im Lager und 11 Mitarbeiter im Büro.

DocuSign Envelope ID: AFB9684E-C3C2-49A7-90F0-5E350F68A946

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen und belaufen sich auf insgesamt TEUR 24 davon sind innerhalb eines Jahres TEUR 16 fällig.

Die Gesellschaft ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Uniparts India Limited, Neu Delhi/Indien, und wird für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis in deren Konzernabschluss einbezogen, der am Sitz in Neu Delhi/Indien erhältlich ist.

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr:

Herbert Coenen, Ingenieur, geb. 07.09.1961, 53639 Königswinter

Bezüglich der Angabe der Geschäftsführervergütung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Vergütung kann im konsolidierten Jahresabschluss der Muttergesellschaft entsprechend der örtlichen Rechnungslegungsvorgaben nachvollzogen werden.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hennef, den 21. Mai 2024

Uniparts India GmbH

Herbert Coenen, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hennef, den 21.05.2024

gez. Herbert Coenen, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Uniparts India GmbH, Hennef:

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Uniparts India GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Uniparts India GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und Vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere res Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.

Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, 21. Mai 2024

dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte
Steuerberater GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Berufsausübungsgesellschaft

Benedikt Owerdieck, Wirtschaftsprüfer

Dr. Matthias Johnen, Wirtschaftsprüfer

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