Curium Germany GmbHLiquidiert

Alt-Moabit 91D, 10559 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 195222
Vorher
Mallinckrodt Radiopharmaceuticals Deutschland GmbH
Eingetragen
8.12.2014
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Die Einfuhr, die Herstellung und der Vertrieb von sowie der Handel mit pharmazeutischen Stoffen und Produkten sowie medizinischen Geräten, Instrumenten und Hilfsmitteln sowie die Forschung und Entwicklung auf diesen Gebieten.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Curium Germany GmbH (vormals: Mallinckrodt Radiopharmaceuticals Deutschland GmbH)

Berlin (vormals: Hennef)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

und Lagebericht

Bestätigungsvermerk

bis 27. Mai 2019: Mallinckrodt Radiopharmaceuticals Deutschland GmbH

bis 5. April 2018: Hennef

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   0,00   1.843,60
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.236,52   1.859,03  
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.466,40 19.702,92 23.585,21 25.444,24
    19.702,92   27.287,84
B. Umlaufvermögen        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.308.856,29   1.54.4.924,96  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.743.059,99   5.065.877,21  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 841.696,98 8.893.613,26 756.653,96 7.367.456,13
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   51.410,41   99.660,93
    8.945.023,67   7.467.117,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten   49.553,50   46.607,60
    9.014.280,09   7.541.012,50

Passiva

       
    31.12.2018   31.12.2017
    EUR   EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   25.000,00   25.000,00
II. Gewinnvortrag   1.178.369,05   663.665,37
III. Jahresüberschuss   233.470,76   514.703,68
    1.436.839,81   1.203.369,05
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   1.307.110,00   1.156.096,00
2. Steuerrückstellungen   139.565,58   118.154,40
3. Sonstige Rückstellungen   483.032,22   647.294,99
    1.929.707,80   1.921.545,39
C. Verbindlichkeiten        
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -        
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   115.092,30   326.926,89
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   5.136.181,19   3.779.841,58
3. Sonstige Verbindlichkeiten   396.458,99   304.653,50
- davon aus Steuern EUR 247.902,90 (i. Vj. EUR 303.969,50) -        
    5.647.732,48   4.411.421,97
D. Passive latente Steuern   0,00   4.676,09
    9.014.280,09   7.541.012,50

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018 2017
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 19.038.254,24 19.799.428,38
2. Sonstige betriebliche Erträge 166.491,20 29.915,12
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 947,29 (i. Vj. EUR 0,00) -
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -16.257.169,78 -15.720.725,49
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.304.543,81 -1.847.173,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -260.012,59 -1.564.556,40 -202.250,17 -2.049.423,27
- davon für Altersversorgung EUR 108.484,00 (i. Vj. EUR 14.522,00) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -15.410,90 -24.028,51
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -782.030,77 -1.336.097,94
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 993,43 (i. Vj. EUR 84,29) -
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -44.634,00 -46.520,00
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) -
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 43.131,00 (i. Vj. EUR 45.572,00) -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -307.472,83 -137.844,61
- davon Ertrag aus der Auflösung passiver latenter Steuern EUR 4.676,09 (i. Vj. Aufwand aus Zuführung EUR 4.676,09) -
10. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 233.470,76 514.703,68

Anhang zum 31. Dezember 2018

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft wurde als Mallinckrodt Radiopharmaceuticals Deutschland GmbH mit Gesellschaftsvertrag vom 21. November 2014 gegründet und am 8. Dezember 2014 beim Amtsgericht Siegburg HRB 13216 eingetragen. Mit dem Gesellschafterbeschluss vom 07. März 2018 wurde der Sitz der Gesellschaft nach Berlin verlegt und beim Amtsgericht Charlottenburg HRB 195222 B eingetragen. Mit dem Gesellschafterbeschluss vom 23. Mai 2019 wurde die Firma der Gesellschaft in Curium Germany GmbH geändert. Die Änderung wurde am 28. Mai 2019 beim Amtsgericht Charlottenburg HRB 195222 B eingetragen.

Die Curium Germany GmbH ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB.

Der Sitz der Gesellschaft ist in Berlin.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH G).

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden angewandt:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die angewandten Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 15 Jahren.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach den Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 3,21 % (Vorjahr: 3,68 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %) und Rentensteigerungen von jährlich 1,5 % (Vorjahr: 1,5 %) zugrunde gelegt. Die Fluktuation wurde auf individualistischer Basis durch altersabhängige Prozentsätze berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt wie im Vorjahr ein effektiver Steuersatz von 30,00 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 14,225 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Forderungen aus Cash-Pooling von T€ 5.342 (Vorjahr: T€ 4.937). Des Weiteren sind Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr von T€ 1.401 (Vorjahr: T€129) enthalten.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist im Handelsregister eingetragen und in voller Höhe T€ 25 (Vorjahr: T€ 25) eingezahlt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2018 bestehen Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 1.307 (Vorjahr: T€ 1.156). Diese liegen um T€ 213 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2018 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2018 in Höhe von T€ 213 (Vorjahr T€ 189) unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten:

2018 2017
T€ T€
Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Urlaub, Boni etc.) 148 177
Ausstehende Rechnungen 141 26
Rechts-, Beratungs- und Jahresabschlusskosten 101 92
Restrukturierungskosten 86 345
Übrige 7 7
  483 647

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 5.136 Vorjahr: T€ 3.779).

Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern, der nach Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 HGB nicht angesetzt wird (Vorjahr: Passive latente Steuer T€ 5).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die erzielten Umsatzerlöse entfallen in voller Höhe auf den Vertrieb von medizinischen Gasgeneratoren.

Materialaufwand

Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) besteht in Gänze aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren.

Personalaufwand

Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:

2018 2017
T€ T€
Löhne und Gehälter 1.304 1.847
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 260 202
  1.564 2.049

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:

2018 2017
T€ T€
Werbe und Reisekosten 228 385
Rechtsberatung- und Abschlusskosten 206 336
Versicherungen, Beiträge und Abgaben 130 235
Fahrzeugkosten 110 105
verschiedene betriebliche Kosten 52 105
Raumkosten 42 132
Reparaturen und Instandhaltungen 10 6
Kosten der Warenabgabe 4 4
Verluste aus Wertminderung 0 28
  782 1336

Finanzergebnis

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von T€ 43 (Vorjahr T€ 46).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von T€ 57 (Vorjahr T€ 18) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2018 waren durchschnittlich 13 Angestellte (Vorjahr 16 Angestellte) beschäftigt.

Davon sind fünf weiblich und acht männlich.

Die Arbeitnehmer teilen sich hierbei auf folgende Abteilungen auf:

Abteilung Anzahl Arbeitnehmer
Verkauf 7
Kundenservice 3
Marketing 2
Regulatorische Angelegenheiten 1

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2018:

  Herr Dr. Hans-Joachim Müller, Chief Executive Officer Germany, Neckargemünd (seit 3. Februar 2017),
  Herr John Charles Carney, Finance Divisional Controller, Rotkreuz/Schweiz (23. Dezember 2014 bis 7. März 2018),
  Herr Xavier Defourt, Chief Legal Officer, Kraainem/Belgien (seit 7. März 2018),
  Herr Renaud Dehareng, Chief Executive Officer Curium Group, Betheseda-Maryland/USA (seit 7. März 2018).

Mitglieder und ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung sowie ihre Hinterbliebenen haben im Geschäftsjahr 2018 keine Bezüge erhalten.

Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen bestehen zum 31. Dezember 2018 keine Pensionsrückstellungen.

Als nahestehende Personen gelten die Mitglieder der Geschäftsführung. Es bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeiten
Gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 240 95 145 0
Summe 240 95 145 0

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von T€ 1.412, der sich aus dem Jahresüberschuss von T€ 233 und dem Gewinnvortrag von T€ 1.179 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Konzernabschluss

Die Konzerngesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die GLO HoldCo S.C.A, Rue Lou Hemmer 4, 1748 Luxembourg, Luxembourg. Der Konzernabschluss kann im Internet unter www.curiumpharma.com eingesehen werden.

 

Berlin, den 29. November 2019

Dr. Hans-Joachim Müller, -Geschäftsführer-

Renaud Dehareng -Geschäftsführer

Xavier Defourt -Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018

Anschaffungskosten
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.013,00 0,00 0,00 6.013,00
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.146,59 0,00 0,00 5.146,59
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 97.945,34 7.825,98 2.999,12 102.772,20
  103.091,93 7.825,98 2.999,12 107.918,79
  109.104,93 7.825,98 2.999,12 113.931,79
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.169,40 1.843,60 0,00 6.013,00
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.287,56 622,51 0,00 3.910,07
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 74.360,13 12.944,79 2.999,12 84.305,80
  77.647,69 13.567,30 2.999,12 88.215,87
  81.817,09 15.410,90 2.999,12 94.228,87
Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.843,60
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.236,52 1.859,03
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 18.466,40 23.585,21
  19.702,92 25.444,24
  19.702,92 27.287,84

Lagebericht der Curium Germany GmbH (bis 27. Mai 2019: Mallinckrodt Radiopharmaceuticals Deutschland GmbH), Berlin (bis 5. April 2018: Hennef)

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Curium ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Nuklearmedizin, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und Lieferung von hochqualitativen radiopharmazeutischen Produkten für Kunden weltweit konzentriert. Curium beschäftigt ca. 2.000 Mitarbeiter an ~50 betrieblichen und kommerziellen Standorten und versorgt jährlich über 14 Mio. Patienten mit diagnostischen und therapeutischen Lösungen. Die Produkte werden an 6.000 Kunden in 60 Ländern, insbesondere an nuklearmedizinische Abteilungen in Krankenhäusern und Privatpraxen geliefert (siehe Unternehmensinformation vom 29.10.2019 https://www.curiumpharma.com/de/ueber-curium/wer-wir-sind/).

Das Ziel von Curium ist es, die Qualität der nuklearmedizinischen Versorgung von Patienten zu verbessern, indem wir lebensrettende diagnostische und therapeutische nuklearmedizinische Produkte zur erfolgreichen Behandlung ermöglichen. Wir wollen unsere globale Führungsposition ausbauen, wirtschaftlich wachsen und gleichzeitig als bevorzugter und zuverlässiger Partner bestmöglich zum Erfolg unserer Kunden beitragen.

Die Curium Firmenzentrale ist in Paris, Frankreich, wohingegen die Herstellungsstandorte in Saclay, Frankreich, in Petten, Niederlande und Maryland Heights, Missouri, USA angesiedelt sind. In Prag haben wir ein ,Shared Service Center' mit den folgenden Abteilungen: IT, Controlling, Accounting, Finance Administration, Customer Service und HR.

2. Grundlagen und Organisation der Curium Germany GmbH
(vormals: Mallinckrodt Radiopharmaceuticals Deutschland GmbH)

Das Unternehmen Curium Germany GmbH wurde am 21. November 2014 als Mallinckrodt Radiopharmaceuticals Deutschland GmbH zum Vertrieb von Radiopharmaka gegründet. Die beim Amtsgericht Siegburg unter HRB 13216 eingetragene Gesellschaft hatte 2017 ihren Sitz in der Josef-Dietzgen-Straße 1, 53773 Hennef. Mit dem Gesellschafterbeschluss vom 07. März 2018 wurde der Sitz der Gesellschaft nach Berlin verlegt und beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 195222 B eingetragen. Mit dem Gesellschafterbeschluss vom 23. Mai 2019 wurde die Firma der Gesellschaft in Curium Germany GmbH geändert. Die Änderung wurde am 28. Mai beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 195222 B eingetragen.

Die Curium Germany GmbH war zum 31. Dezember 2018 mit einem Grundkapital von EUR 25.000,00 ausgestattet.

Die Curium Netherlands Holding BV hat die Curium Germany GmbH zum 27. Juni 2018 für EUR 3,9 Mio. an die Curium Holding Germany GmbH verkauft.

Die Curium Germany GmbH ist der exklusive Distributionspartner von unserem Schwesterunternehmen Curium Netherlands Holding BV (Niederlande) in Deutschland. Die primär radioaktive Ware wird in Petten produziert und direkt von dort nach Deutschland zu unseren nuklearmedizinischen Kunden geliefert.

Hierfür hat die Mallinckrodt Radiopharmaceuticals Deutschland GmbH am 20.04.2015 die Großhandelserlaubnis für pharmazeutische Produkte von der Bezirksregierung Köln (24.30.17/04-Mallinckrodt Radioph.) für den Standort Hennef und am 09.04.2018 von dem Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (5384/11-Mallinckrodt/RPD-1) für den Standort Berlin erhalten.

Im Berliner Büro der Curium Germany GmbH sind der Kundenservice sowie Marketing, Sales Support und General Management ansässig. Der persönliche Kontakt zu den nuklearmedizinischen Kunden wird durch unseren Außendienst gewährleistet.

2.1 Standorte

Die Curium Germany GmbH hat ihren Sitz in 10559 Berlin, Alt-Moabit 91d.

2.2 Segmente

Die Curium Germany GmbH verkauft ausschließlich Arzneimittel (Radiopharmaka) und Medizinprodukte (In vitro Diagnostika) für das nuklearmedizinische-Segment in Deutschland. Die Kunden sind primär Nuklearmediziner in öffentlichen oder privaten Institutionen.

Der nuklearmedizinische Markt lässt sich in die Segmente 'Diagnostik' und 'Therapie' einteilen. Die diagnostischen bildgebenden Szintigrafie-Verfahren unterteilen sich wiederum in PET (Positronen-Emissions-Tomographie) und SPECT (Single Photon Emission Computed Tomography). Hierbei werden Organspezifische Substrate mit radioaktiven Isotopen (Tracer) gekoppelt und in die Patienten zur diagnostischen Untersuchung injiziert.

Im Segment ;Therapie' werden sowohl onkologische als auch rheumatologische Krankheiten mit verschiedenen Radiopharmaka behandelt.

3. Geschäftsmodell der Curium Germany GmbH

3.1 Absatzmarkt

Der Absatzmarkt für die Curium Germany GmbH ist Deutschland. Der Gesamtmarkt für nuklearmedizinische Produkte (PET & SPECT) wird auf ca. EUR 85 Mio. in 2018 geschätzt, wobei der für die Curium Germany GmbH relevante SPECT-Zielmarkt für diagnostische und therapeutische Verfahren auf ca. EUR 60 Mio. beziffert wird (Interne Curium-Markteinschätzung basierend auf der Auswertung der Entwicklung bis einschließlich 2015 in Hellwig et al. 2017: Nuklearmedizin in Deutschland - Aktualisierte Kennzahlen und Trends aus offiziellen Statistiken; https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.3413/Nukmed-0880-17-02.pdf).

3.2 Ziele und Strategie

Die Curium Germany GmbH ist darauf ausgerichtet, die regelmäßig (wöchentlich/2-wöchentlich) belieferten Kunden in Rahmenlieferverträgen (RLV), speziell für die Tc99m-Generatoren, hinsichtlich Abnahmevolumen und Preisvereinbarungen mittelfristig (3-5 Jahre) zu binden. Diese Bindung ist wiederum wichtig, da auch Curium mit deren Hauptlieferanten Abnahmeverträge für mehrere Jahre eingeht.

Curium bietet u. a. therapeutische Radiopharmaka (1-131 Kapseln) für die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen an, die wiederum in Deutschland durch die Curium Germany GmbH vertrieben werden. In Deutschland werden pro Jahr ca. 50.000 Radiojodtherapien durchgeführt (https://de.wikipedia.org/wiki/Radiojodtherapie).

Die Curium Germany GmbH vertreibt auch radiopharmazeutische Produkte anderer radiopharmakologischer Anbieter (z. B. IRE-Elft, Belgien; Medi-Radiopharma, Ungarn). Die Bestellungen sowie Auftragsannahme dieser Produkte werden durch die Curium Germany GmbH in Berlin verarbeitet und an die Hersteller weitergeleitet.

Nach unserer Einschätzung sind eine Erhöhung im einstelligen Prozentbereich unserer Marktanteile und somit Umsatz- und Gewinnsteigerungen durch diese Produkte sehr wahrscheinlich.

3.3 Steuerungssysteme

Die zukünftige strategische Ausrichtung inklusive der Steuerung aller Produktions- und Vertriebsgesellschaften/-abteilungen wird in 3-5 Jahresplanungen in Abstimmung mit dem Curium Corporate-Management sowie den Geschäftsführern und Außendienstleitern der einzelnen Länder durchgeführt. Es werden im Q4 Jahrespläne (01.01.-31.12) mit verschiedenen KPIs (z. B. Umsatz und EBIT) erstellt und diese KPIs mindestens monatlich (Business Review) zwischen SOLL und IST analysiert. Bei negativen Abweichungen wird zeitnah gegengesteuert.

Die Planungen in den einzelnen Ländern basieren auf den erreichten IST-Daten vergangener Quartale als auch auf dem Potential der einzelnen Produkte für die zukünftigen Umsatz- und Gewinnerwartungen.

4. Wirtschaftsbericht

4.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In Deutschland wurden im Jahr 2018 insgesamt EUR 55,8 Mrd. für Arzneimittel im Apothekenbereich ausgegeben (https://www.bah-bonn.de/bah/?type=565 & file=redakteur_ filesystem%2Fpublic%2FBah_Zahlenbroschuer_042019_WEB.pdf). Der Pharmamarkt wuchs gegenüber dem Vorjahr um 4.4 %. Die produzierenden Unternehmen stellten in 2018 pharmazeutische Produkte im Wert von EUR 36,1 Mrd. her. Die Produktion ist gegenüber 2017 um 18 % gestiegen (Quelle: https://www.bpi.de/fileadmin/user_upload/Downloads/ Publikationen/Pharma-Daten/Pharma-Daten_2019_DE.pdf).

Im Jahr 2018 war der branchenbezogene Nuklearmedizin-Bereich von ca. 25 Laborschließungen betroffen (Einschätzung der Geschäftsführung). Die Hauptgründe waren die Pensionierung von Nuklearmedizinern sowie die Konsolidierung verschiedener kleinerer, privaten Praxen (Hellwig et al. 2017: Nuklearmedizin in Deutschland - Aktualisierte Kennzahlen und Trends aus offiziellen Statistiken; https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.3413/Nukmed-0880-17-02.pdf).

4.2 Geschäftsverlauf Curium Germany GmbH

Die Curium Germany GmbH verfügt über ein breites Spektrum an nuklearmedizinischen Produkten mit einem breiten Portfolio für die Fachgruppe Nuklearmedizin. Die Kliniken/Krankenhäuser werden ebenso versorgt wie niedergelassene Nuklearmediziner. Die Lieferungen erfolgen entweder direkt oder über Unternehmen, die als pharmazeutische Großhändler zugelassen sind

4.2.1 Jahresrückblick 2018

Das Geschäft der Curium Germany GmbH ist im Vergleich 2017/2018 in Teilen vom Umsatz rückläufig. Der Gesamtumsatz des Unternehmens belief sich 2017 auf EUR 19,799 Mio. gegenüber EUR 19,038 Mio. im Jahr 2018.

Bei den Tc99m-Generatoren verzeichneten wir einen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr von 2,12 % um insgesamt EUR 0,271 Mio. Andererseits ist die Marge gegenüber dem Vorjahr um insgesamt EUR 0,167 Mio. gestiegen.

Trotz dieser Umstände behält das Unternehmen seine bestehende Marktposition bei (Einschätzung des Managements).

4.2.2 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind zurzeit gut bis moderat (Hellwig et al. 2017: Nuklearmedizin in Deutschland - Aktualisierte Kennzahlen und Trends aus offiziellen Statistiken; https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.3413/Nukmed-0880-17-02.pdf). Unsere Klientel besteht zu 65 % aus niedergelassen Nuklearmedizinern und zu 35 % aus öffentlichen Institutionen.

Die Inanspruchnahme niedergelassener Nuklearmediziner in Deutschland ist mit 4 % im Mittel leicht steigend, wohingegen der stationäre Bereich um ca. 1,5 % bei den nuklearmedizinischen Untersuchungen gesunken ist (Hellwig et al. 2017: Nuklearmedizin in Deutschland - Aktualisierte Kennzahlen und Trends aus offiziellen Statistiken; https://www.thieme-connect.com/productsiejournals/pdf/10.3413/Nukmed-0880-17-02.pdf).

Auch wenn die Anzahl der Nuklearmediziner von 2009 bis 2015 leicht gestiegen ist (von 1,24 pro 100.000 Einwohner auf 1,39 pro 100.000 Einwohner), nahm die Anzahl der in eigener Praxis tätigen Nuklearmediziner um 5 % ab, wobei der Rückgang auch durch weitere Praxisschließungen primär durch Renteneintritt der Nuklearmediziner sowie durch Konsolidierungen anhalten wird (Hellwig et al. 2017: Nuklearmedizin in Deutschland - Aktualisierte Kennzahlen und Trends aus offiziellen Statistiken; https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.3413/Nukmed-0880-17-02.pdf).

Dieses verursacht einen Rückgang der Tc99m-Generator Volumina. Der dadurch reduzierte Umsatz wird wiederum durch die durchgesetzten Preisanpassungen kompensiert.

4.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

4.3.1 Erträge

Das Geschäftsjahr 2018 der Curium Germany GmbH endete mit einem operativen Ergebnis von EUR 0,586 Mio. (Vorjahr: EUR 0,699 Mio.). Die Veränderung des Jahresergebnisses ist auf die angepassten Transferpreise und die sich daraus ergebende Margenreduzierung zurückzuführen.

Die finanziellen Leistungsindikatoren beinhalten einen Umsatz von EUR 19,038 Mio. im Geschäftsjahr und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von EUR 0,586 Mio. Sie dienen der internen Kontrolle des Unternehmens.

Das operative Ergebnis ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen (Vorjahr = 0,699 Mio. EUR).

Den Hauptumsatz erzielte die Gesellschaft mit Generatoren (EUR 12,484 Mio.) und Sestamibi (EUR 1,371 Mio.) von ingesamt EUR 13,855 Mio. Der restliche Umsatz verteilt sich auf weitere Produkte, Frachteinnahmen sowie die konzerninterne Nachberechnung der Personalkosten. Der Umsatzrückgang ist auf einen Absatzrückgang von 2,24% gegenüber 2017 zurückzuführen, der durch einen Verlust von Kunden hauptsächlich durch Praxisschließungen verursacht war. Jedoch wurden diese Verluste wiederum teilweise durch Preiserhöhungen gegenüber 2017 kompensiert.

Hauptkostentreiber ist der Materialaufwand in Höhe von EUR 16,257 Mio. Es gibt keine wesentlichen Änderungen zum Geschäftsjahr 2017 (EUR 15,721 Mio.).

4.3.2 Finanzierung

Durch die Integration in das Cash-Pooling-Management von Curium Netherlands BV, Niederlande, ist die Finanzierung des Unternehmens jederzeit gewährleistet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich im Berichtsjahr auf EUR 6,743 Mio.

4.3.3 Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von EUR 7,541 Mio auf EUR 9,014 Mio erhöht. Auf der Aktivseite betrifft die Zunahme die in erster Linie aus Cash-Pool-Forderungen bestehenden Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die von EUR 5,066 Mio auf EUR 6,743 Mio gestiegen sind.

Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um EUR 0,164 Mio. (Vorjahr: EUR 0,647 Mio.) auf EUR 0,483 Mio. in 2018. Der Rückgang ist bedingt durch geringere Restrukturierungsaufwendungen von EUR 0,086 Mio. (Vorjahr: EUR 0,345 Mio.).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,212 Mio. verringert. Der Grund für den Rückgang ist, dass im Vorjahr eine kurz vor dem Stichtag eingegangene hohe Lieferantenrechnung enthalten war. Zum Jahresende 2018 waren nur Rechnungen für geringe Beträge ausstehend.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich aufgrund von Anpassungen der Transferpreissetzung im Geschäftsjahr 2018 um EUR 1,356 Mio.

5. Chancen- & Risikobericht

5.1 Chancen

Der weltweite nuklearmedizinische Markt zeigte eine deutliche Steigerung hinsichtlich durchzuführender Diagnosen und Therapien, von deren weiterem Anhalten die Geschäftsleitung ausgeht. Dieses wird primär durch den demographischen Wandel herbeigeführt, da die verschiedenen Populationen deutlich älter werden und die medizinischen Möglichkeiten zur Detektion und lebensverlängernden Behandlungsmaßnahmen speziell im Bereich Nuklearmedizin zunehmen (Nuklearmedizin 2016; 55(04): 139-144; https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.3413/Nukmed-0778-15-11).

Die deutsche Nuklearmedizin ist in vielen Bereichen (z. B. Prostatakrebs-Screening und Behandlung) weltweiter Vorreiter bei der Entwicklung neuer Methoden, sodass wir speziell in Deutschland eine deutliche Umsatzsteigerung der nuklearmedizinischen Radiopharmaka erwarten (Hellwig et al. 2017: Nuklearmedizin in Deutschland - Aktualisierte Kennzahlen und Trends aus offiziellen Statistiken; https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.3413/Nukmed-0778-15-11).

Die wirtschaftliche Lage der Curium Germany GmbH ist nach Ansicht der Geschäftsleitung gut, da die geplanten Strategien und Verkaufsaktivitäten erfolgreich durchgesetzt werden konnten.

5.2 Finanzwirtschaftliche Risiken

Wichtige Finanzinstrumente sind die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus der alltäglichen Geschäftstätigkeit. Anleihen bei Dritten bestehen nicht.

Das Finanz- und Risikomanagement sowie das Cash-Management (Pooling) unterliegen der Kontrolle der Finanzabteilung. Risiken werden durch einen systematischen Risikomanagementprozess begrenzt.

Die Gesellschaft ist gegen die erheblichen Risiken versichert, die sich aus ihrer Geschäftstätigkeit sowohl durch die Curium-Gruppe als auch durch lokal abgeschlossene Versicherungen wie Transportversicherungen bei Beschädigung oder Verlust ergeben.

Risiko-Einstufung: gering

5.3 Politische Risiken

Mögliche Veränderungen im politischen Umfeld im Gesundheitswesen, insbesondere die Regulierung von erstattungsfähigen Produkten und Erstattungsbeträgen können Umsatz und Gewinn mindern.

Die Abhängigkeit von den staatlichen Reaktorbetreibern wird deutlich, wenn ein Staat beschließt, die ständig steigenden Kosten für Wartungen und Sicherheitsaufwendungen direkt an die nuklearmedizinischen Versorger weiterzuleiten, oder wenn der betreffende Staat beschließt, die Reaktoranlage zu schließen bzw. nicht mehr für die Bereitstellung medizinischer Radioisotope zu verwenden.

Risiko-Einstufung: gering

5.4 Risiken aus Kostensteigerungen und Preiserhöhungen

Die Bereitstellung des radioaktiven Ausgangsmaterials wird hauptsächlich durch staatlich kontrollierte Kernreaktoren ermöglicht. Die verschiedenen Länder (z. B. Niederlande, Belgien, Polen, Südafrika, Australien etc.), welche die Betreiber der Kernreaktoren sind, verkaufen` die Bestrahlungskapazitäten an die Molybdänaufbereiter.

Den Beschaffungsmarktrisiken durch Preissteigerungen wird dadurch begegnet, dass langfristige Abnahmeverträge mit definierten Preisen und Volumina zwischen Curium und den Reaktorbetreibern verhandelt und abgeschlossen werden (OECD 2017: The Supply of Medical Radioisotopes; https://www.oecd-nea.org/med-radio/supply-series.html).

Kostensteigerungen und Preiserhöhungen bergen immer das Risiko, Kunden bzw. Aufträge zu verlieren. Andererseits ist den Kunden eine zuverlässige und nachhaltige Belieferung wichtiger als ein günstigeres Angebot seitens der Mitbewerber.

Für die privaten Praxen werden die Radiopharmaka primär nach dem ,Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM)' vergütet, wobei diese Vergütung nicht mehr zeitgemäß ist (Stand 2001).

Eine Neuberechnung der EBM-Vergütung wurde bisher nicht realisiert und das wird sich mittelfristig wahrscheinlich auch nicht ändern (Aussage Prof. Moka, Präsident des BDN).

Diese Tatsache hat Auswirkungen bezüglich der erforderlichen Preissteigerungen, sodass kleine nuklearmedizinische Praxen dem Preisdruck langfristig nicht mehr standhalten können. Das wiederum wird aus Sicht der Geschäftsführung zu Praxenaufgaben und Konsolidierungen führen.

Risiko-Einstufung: mittel

6. Prognosebericht

Insgesamt rechnet das Management für das Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatz von EUR 19,921 Mio., was einer Umsatzsteigerung von 4,64 % entspricht.

Es wird erwartet, dass das EBIT für 2019 der Umsatzentwicklung in der Nuklearmedizin folgen wird. Daher wird ein EBIT von EUR 0,696 Mio. erwartet.

 

Berlin, den 29. November 2019

Dr. Hans-Joachim Müller

Renaud Dehareng

Xavier Defourt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Curium Germany GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Curium Germany GmbH (bis 27. Mai 2019: Mallinckrodt Radiopharmaceuticals Deutschland GmbH), Berlin (bis 5. April 2018: Hennef) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Curium Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 28. Februar 2020

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Kronner, Wirtschaftsprüfer

Dr. Thiere, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde zum 18.03.2020 festgestellt.

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