Aptar Menden GmbH
Franz-Kissing-Straße 15, 58706 Menden (Sauerland), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joan Maria Garcia Girona seit 21.1.2026 | Geschäftsführer |
Marco Kieserling seit 21.1.2026 | Prokura |
André Obrikat seit 31.1.2024 | Prokura |
Marc Prieur seit 9.2.2021 | Geschäftsführer |
Martin Worm seit 26.9.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Aptar Europe Holding SAS | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aptar Menden GmbHMendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen1. Geschäftsmodell Unsere Gesellschaft ist ein Spezialist für Kunststofflösungen, bei denen es auf Präzision, Qualität, Sicherheit und kundenindividuelle Spezifikation ankommt. Die jahrelange Erfahrung in der Produktion von Kunststoffteilen, mit eigenem modern ausgestattetem Werkzeugbau, zeichnet uns aus. Ein kompetentes Stamm-Team, ein abgestimmter Maschinenpark und das passende PPS-System ermöglichen eine zeitgerechte Fertigung. Die Kernkompetenzen der Aptar Menden GmbH liegen in der Herstellung und im Vertrieb von Kunststoffartikeln. Der Vertrieb wird ausschließlich über die Schwestergesellschaft Aptar Dortmund GmbH abgewickelt. Aptar Dortmund ist eine der führenden Hersteller mechanischer Pump- und Dosiersysteme, welche im Verpackungsbereich eingesetzt werden, insbesondere für die Bereiche Körperpflege, Haushalt, Lebensmittel, Automobil und Industrie. Aptar Menden produziert folgende Kunststoffartikel:
Die Spritzgussabteilung wurde 2001 aus Dortmund ausgegliedert und eine eigene Gesellschaft, die Seaquist Perfect Plastic GmbH in Menden, gegründet. Im Geschäftsjahr 2012 wurde die Seaquist Perfect Plastic GmbH in Aptar Menden GmbH umbenannt. Unsere Gesellschaft gehört zur AptarGroup, welche weltweit führend in der Verpackungsindustrie im Bereich von Dosiersystemen ist. Sie liefert Sprüh-, Lotion- und Nasenspraypumpen, Dosierverschlüsse und Aerosolventile an Unternehmen aus den Bereichen Körperpflege, Parfüm/Kosmetik, Pharmazie, Reinigung und Haushalt sowie Nahrungsmittel und Getränke. Die Organisation der AptarGroup basiert derzeit auf drei Marktfeldern: Pharma, Beauty und Closures. Aptar Menden ist im Marktfeld Beauty aktiv. Forschung und Entwicklung finden nicht am Standort Menden, sondern nur bei unserer Schwestergesellschaft in Dortmund statt. II. Wirtschaftsbericht1. Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende um 0,3 % gesunken. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, zurückgegangen. Für ein attraktives Äußeres und eine saubere Wohnung gaben die Verbraucherinnen und Verbraucher im Jahr 2023 mehr aus als je zuvor. Auf Basis von Hochrechnungen für das Gesamtjahr meldet der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) einen Umsatzanstieg um 8,4 %. Sorge bereiten den Unternehmen anhaltend hohe Kosten für Energie und Rohstoffe und die mit der Zuspitzung der weltpolitischen Lage verbundene Planungsunsicherheit. Fachkräftemangel und wachsende Bürokratie verstärken zusätzlich den Druck auf die überwiegend mittelständisch geprägte Industrie. Anhaltend trübes Konsumklima, ausgeprägte Sparneigung und allgemeine Zukunftssorgen - von diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld kann sich die Schönheitspflege- und Haushaltspflegeindustrie in diesem Jahr weitgehend lösen. Ihre Produkte bleiben Verbraucherlieblinge. Der Inlandsumsatz mit Körperpflege und Kosmetika stieg um 10,6 %. Dabei zeigten Deos die höchsten Zuwächse (+21,2 %), gefolgt von Düften mit 15,0 % Umsatzsteigerung. Die Menschen wollen ihre persönliche Ausstrahlung zur Geltung bringen und sich in ihrer Haut wohl fühlen. Dafür sprechen die gestiegenen Umsätze bei Haarpflegemitteln (+9,9 %), Bade- und Duschzusätzen (+9,2 %) sowie bei Haut- und Gesichtspflege (+8,6 %). Bei den Wohnraumreinigungs- und Pflegemitteln sind es 1,5 %. Insgesamt erzielte der deutsche Einzelhandel mit Haushaltspflegeprodukten einen um 2,9 % gestiegenen Verkaufswert. 2. Geschäftsverlauf und Ertragslage Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren definiert die Gesellschaft die Umsatzerlöse, sowie das Ergebnis nach Steuern. Die Umsatzerlöse der Aptar Menden GmbH sind im Geschäftsjahr 2023 insgesamt um T€ 2.114 (-11,4 %) gegenüber dem Vorjahr und damit im Rahmen der Prognose wesentlich gesunken. Dies resultiert hauptsächlich durch Umsatzrückgang bei den Ventilen um T€ 2.093 (-37,9 %) und den übrigen Umsatzerlösen um T€ 615 (-51,1 %) während die Pumpen um T€ 593 (+5,0 %) gestiegen sind. Hauptprodukte waren wie in den Vorjahren die Kunststoffartikel für Pumpen PZ1 und PZ2 sowie das Arianeventil. Der Absatz für Ventilkunststoffteile lag mit 250 Mio. Stück um 119 Mio. Stück (-32,2 %) unter dem des Vorjahres (369 Mio. Stück). Pumpenartikel haben sich von 1.264 Mio. Stück im Vorjahr um 78 Mio. Pumpenteile (+ 6,2 %) auf 1.343 Mio. Stück im Geschäftsjahr 2023 erhöht. Der Gesamtabsatz ist um 2,5 % gegenüber dem letzten Jahr gesunken. Der Rohertrag einschließlich der Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und der sonstigen betrieblichen Erträge beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 9.348 und liegt damit um T€ 354 unter dem Rohertrag des Vorjahres. Der Rückgang korrespondiert mit den geringen Umsatzerlösen. Die Personalaufwendungen sind um T€ 623 bzw. 13,8 % gestiegen. Dieses ist im Wesentlichen auf Restrukturierungskosten, der Inflationsausgleichsprämie sowie der Tariferhöhung zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 20 erhöht. Dieses resultiert im Wesentlichen aus höheren Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen während Instandhaltungskosten und Weiterbildungskosten gesunken sind. Das Ergebnis nach Steuern hat sich um T€ 663 auf T€ 212 vermindert und entsprach damit der Prognose aus dem Vorjahr. Das Geschäftsjahr 2023 schließt insgesamt mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis ab. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wurde im laufenden Jahr ein Gewinn in Höhe von T€ 193 an die Aptargroup Holding GmbH abgeführt (Vorjahr Gewinn: T€ 856). 3. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen hat sich um T€ 1.584 auf T€ 6.549 erhöht, da die Investitionen des Berichtsjahres mit T€ 3.184 über der Summe der Abschreibungen T€ 1.582 und Anlagenabgänge T€ 18 (netto) liegen. Die Vorräte sind insgesamt geringfügig gestiegen. Unfertige und Fertige Erzeugnisse zusammen genommen sind in etwa gleichgeblieben. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sich um T€ 796 auf T€ 2.127 verringert haben, resultieren im Wesentlichen aus Lieferungs- und Leistungsverkehr hauptsächlich mit der Aptar Dortmund GmbH in Höhe von T€ 2.057 (Vorjahr: T€ 1.091). Die im Vorjahr bestehende Forderung aus dem Cash-Pooling in Höhe von T€ 1.698 ist im Berichtsjahr in eine Verbindlichkeit umgeschlagen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten vornehmlich Bonusforderungen an Lieferanten. Das Eigenkapital ist unverändert zum Vorjahr. Die Pensionsrückstellungen haben sich um T€ 3 zum Vorjahr verringert. Die sonstigen Rückstellungen sind um T€ 275 auf T€ 749 gestiegen, was im Wesentlichen auf erhöhte Personalrückstellungen für Restrukturierungskosten zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 1 auf T€ 781 (Vorjahr: T€ 780) gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 559 auf T€ 1.582 gestiegen und resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit verschiedenen ausländischen Konzerngesellschaften sowie Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung in Höhe von T€ 193 und aus dem Cash Pooling in Höhe von T€ 1.220 gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr: Forderung T€ 1.698). Unsere Gesellschaft ist in den Cashpool unter der Führung unserer Muttergesellschaft, der Aptargroup Holding GmbH, eingebunden. Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gesichert. 4. Produktion Im Produktionsbereich wurden die Kapazitäten an die Nachfrage angepasst. Die gesamte Produktion im Jahr 2023 ist mit Ausnahme der Bestandsveränderung dem Absatz an Aptar Dortmund GmbH gleichzusetzen. 5. Beschaffung Der Materialaufwand ist hauptsächlich aufgrund der verringerten Produktionsmenge sowie Rohstoffpreis-Effekten um T€ 1.518 auf T€ 7.341 gesunken. Es ergibt sich eine Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) von 44,5 % (Vorjahr: 47,6 %). 6. Investitionen Die Zugänge und Umbuchungen aus Anzahlungen und Anlagen im Bau betreffen überwiegend Maschinen sowie Spritzgießwerkzeuge. Abgegangen sind überwiegend Maschinen, die an verbundene Unternehmen und Dritte veräußert bzw. verschrottet wurden. 7. Personal Während des Berichtsjahres sind die Vergütungen ab 01.01.2023 um 3,5 % angepasst worden. Außerdem wurden diverse Sonderzahlungen getätigt. Die Anzahl der Beschäftigten (ohne Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt 68 Mitarbeiter (Vorjahr 73 Mitarbeiter). Wie schon in den Vorjahren bilden wir gewerbliche Auszubildende aus. 8. Umwelt Sicherheit, Umweltschutz und Qualität sind in unseren Leitlinien fest verankert und haben höchste Priorität. So verpflichten wir uns dem Schutz der Mitarbeiter und der sicheren Nutzung und Behandlung der Aptar Produkte. Die Umwelt ist immer zu schützen. Die eingesetzten Arbeitsstandards stellen die Gesundheit und das Wohlbefinden des Einzelnen sicher und werden kontinuierlich verbessert, so dass die Gefahr für Mensch und Umwelt vermieden wird. Nur in einem sicheren und gesunden Geschäftsumfeld, in dem wir den Anforderungen und Bedürfnissen unserer Kunden und Mitarbeiter sowie den vorgegebenen Gesetzen gerecht werden, kann es gelingen, alle Ziele auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit zu erreichen. III. Risiken- und ChancenberichtIm Rahmen eines revolvierenden Planungsprozesses werden die Chancen und Risiken der Geschäftsaktivitäten analysiert, beurteilt und gegebenenfalls Maßnahmen vereinbart. Durch das gruppenweite Reporting-System werden die Entscheidungsträger laufend und zeitnah informiert. Im Rahmen der grundlegenden Risikobegrenzung gehen wir nur Risiken ein, die mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation handhabbar sind. Insgesamt werden so die für die weitere positive Entwicklung von Aptar Menden GmbH bedeutsamen Chancen frühzeitig erkannt und genutzt, und den identifizierten Risiken kann früh genug gegengesteuert werden. Die für unsere Unternehmung wesentlichen Chancen und Risiken haben wir nachfolgend dargestellt. 1. Risiken Als weltweit agierendes Unternehmen sind wir grundsätzlich auch von der konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Eine außergewöhnlich hohe Inflation, steigende Zinsen und ein sich abzeichnendes rezessives Marktumfeld könnten zu einer schwächeren Nachfrage führen. Eine konjunkturelle Abschwächung bedeutet verminderte Konsumausgaben und damit das Risiko eines Absatzrückgangs. Außerdem besteht aufgrund des starken Wettbewerbs das Risiko des Verlustes von Marktanteilen durch die Aptar Dortmund GmbH. Auf dem Beschaffungsmarkt bestehen Risiken insbesondere in Form von Kostensteigerungen und der Verfügbarkeit von Rohstoffen. Lieferengpässe und Stillstandzeiten sind als wesentliches Risiko aus produktionstechnischer Sicht zu sehen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist als gering zu bezeichnen. Aufgrund der Erfahrungen bei der Aptar Dortmund im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres erscheint dieses Risiko jedoch als beherrschbar und der voraussichtliche Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erscheint gering. Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise, welche seit letztem Jahr gesunken, aber weiterhin auf hohem Niveau, sind. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen bei der Aptar Dortmund erscheint dieses Risiko als beherrschbar und die Budgetdaten erscheinen erreichbar zu sein. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist als gering zu bezeichnen. Der voraussichtliche Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erscheint damit gering. Neben dem Krieg in der Ukraine sorgt die neue militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten für Unsicherheit und wird die wirtschaftliche Stabilität im europäischen Raum voraussichtlich auf längere Sicht beeinträchtigen. Sanktionen gegen Russland beeinflussen Nachfrage und Angebot, wobei erhöhte Energiepreise und eine potenzielle Gasmangellage, insbesondere in Europa, Produzenten dazu zwingen könnten, ihre Produktionsraten zu reduzieren oder die Produktion einzustellen. Da die Aptar Dortmund GmbH aber keine wesentlichen Vertragsbeziehungen mit Russland oder der Ukraine unterhält, sind die betriebswirtschaftlichen Unsicherheiten (Einkauf, Verkauf) und damit der Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vernachlässigen. Die Auswirkungen globaler Handelskonflikte gefährden das weltwirtschaftliche Klima. Auch Versorgungsengpässe und temporäre Ausfälle kritischer Infrastruktur sind mögliche Konsequenzen des aktuellen geopolitischen Umfeldes. Risiken für den Aptar-Konzern können dabei nicht nur die Absatzentwicklung betreffen, sondern auch zu erheblichen Beeinträchtigungen der Produktion, des Beschäftigungsmarktes und der Zulieferkette führen. Aufgrund der Besonderheit des Marktes, auf dem unsere Schwestergesellschaft Aptar Dortmund tätig ist, und der tatsächlichen Entwicklung im Vorjahr sowie im bisherigen Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres, ist zurzeit nur ein geringer Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage absehbar. Die nachfolgenden vier Risiken werden aufgrund der getroffenen Vorkehrungen nur mit einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit und ohne absehbaren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage angesehen. Die stets angemessene Ausstattung mit Finanzmitteln wird durch die Einbindung in das Cash-Management des Konzerns sichergestellt. Unsere Gesellschaft besitzt wirtschaftliche und sichere Betriebsanlagen, deren Ausfall oder Störung jedoch zu Ertragseinbußen führen können. Um diesem Risiko vorzubeugen, wird dem Brandschutz und der Instandhaltung große Bedeutung beigemessen. Für eventuelle Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir Versicherungen abgeschlossen, die die wirtschaftlichen Folgen von möglicherweise eintretenden Risiken ganz ausschließen oder in begrenztem Rahmen halten. Weiterhin bestehen aufgrund der zunehmenden Digitalisierung neben Chancen zur Prozessoptimierung auch steigende, moderate Risiken im Bereich der IT-Sicherheit. Diesen begegnen wir unter anderem mit innovativen technischen Maßnahmen sowie einer fortlaufenden Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter. Aus den Auswirkungen des Klimawandels sehen wir derzeit keine konkreten Risiken für die Gesellschaft. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand der Aptar Menden GmbH gefährdenden Risiken, auch in Verbindung mit anderen Risiken, ab. 2. Chancen Es besteht die Chance, sich durch eine kontinuierliche Technologie- und Innovationsführerschaft vom Wettbewerb abzuheben. Die Gesellschaft bzw. die Aptar Dortmund GmbH sind sehr erfolgreich, marktgerechte, innovative Produkte zu entwickeln und diese im Markt einzuführen. Mit diesen innovativen Produkten besteht die Möglichkeit, die existierenden Märkte besser abzudecken und zusätzliches Umsatzvolumen durch den Zugewinn von Marktanteilen zu generieren. Darüber hinaus können zusätzliche Umsatzsteigerungen durch eine intensivere Marktbearbeitung erreicht werden. Zusätzlich zur Ausweitung des Absatzes ist die weitere Optimierung der Beschaffungs- und Produktionsprozesse eine wesentliche Chance, die Ertragslage zu verbessern. Neben externen Einflussfaktoren (zum Beispiel Einkaufspreise) spielen dabei auch interne Faktoren wie Materialflüsse in der Fertigung eine Rolle. IV. PrognoseberichtLaut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 % deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert. Vor dem Hintergrund der internationalen Krisenherde und einer möglichen weiteren Eskalation ist eine Vorausschau auf 2024 von Unsicherheiten geprägt. In den vergangenen schwierigen Jahren hat der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel Stärke gezeigt. Innovationskraft und Attraktivität der Produkte bilden ein gutes Fundament. Die IKW Branche ist vorsichtig optimistisch und rechnet für das kommende Jahr mit einem Umsatzwachstum von 2,5 %. Wir rechnen im Geschäftsjahr 2024 mit einem stabilen Umsatz und ein Ergebnis nach Steuern auf Vorjahresniveau. Diese Prognose steht unter der Bedingung, dass es keine wesentlichen Änderungen der Resinpreise und keine weiteren Faktoren die Wertschöpfung nachhaltig negativ beeinflusst und das Nachfrageverhalten der Aptar Dortmund sich stabil fortsetzt.
Menden, den 19. Juni 2024 Aptar Menden GmbH Die Geschäftsführung Xavier Susterac Marc Prieur Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum JahresabschlussDie Aptar Menden GmbH hat ihren Sitz in Menden und ist unter der Nummer HRB 5231 am Amtsgericht Arnsberg eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft macht teilweise Gebrauch von den Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB. I. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, abzüglich aufgelaufener Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Die Abschreibungsdauer liegt zwischen 3-10 Jahren. Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich aufgelaufener Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Die Abschreibungsdauer liegt zwischen 3-33 Jahren. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwar 250 €, aber nicht die Grenze von 1000 € (netto) übersteigen, werden jährlich zu einem Sammelposten (Pool) zusammengefasst (§ 6 Abs. 2a EStG) und gleichmäßig mit je 20% ab dem Jahr der Anschaffung oder Herstellung über 5 Jahre abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ist zu Anschaffungskosten erfolgt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder zu den niedrigeren voraussichtlichen Verkaufserlösen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten. Für nichtgängige Bestände wurden entsprechende Wertberichtigungen gebildet. Die Wertansätze entsprechen dem Niederstwertprinzip. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen angesetzt. Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage werden zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 % p.a. nach 1,79% im Vorjahr. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen von unverändert jährlich 3,0% und Rentensteigerungen von jährlich 2,0% (Vorjahr 2,0%) zugrunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Sie sind innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Die Währungsumrechnung erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird das Niederst- bzw. Höchstwertprinzip beachtet. Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt grundsätzlich nach Erbringung der Leistung bzw. Lieferung der Erzeugnisse und Waren und damit mit dem Gefahrenübergang. II. Angaben und Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der Sachanlagen ist im Einzelnen im Anlagenspiegel dargestellt (als Anlage zum Anhang). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 5) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Ansonsten haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB, der sich aus dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte, beträgt T€ 0. Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für sonstige Verpflichtungen aus dem Personalbereich insbesondere Restrukturierungskosten und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten:
Wie auch im Vorjahr haben alle Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. III. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus § 10 StromStG in Höhe von T€ 195 (Vorjahr: T€ 0) und Wechselkursgewinne in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 2). In den Personalaufwendungen (Löhne und Gehälter) sind außergewöhnliche Aufwendungen für Restrukturierungskosten in Höhe von T€ 766 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich Konzernumlagen und Instandhaltungs- und Mietaufwendungen. Des Weiteren werden Verluste aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 5) unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Steuerumlagen, die unserer Gesellschaft im Rahmen der mit der Aptargroup Holding GmbH bestehenden körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft aufgrund einer Vereinbarung belastet oder gutgeschrieben werden. Die Steuerumlage betrifft ausschließlich das laufende Geschäftsjahr. Es wird davon ausgegangen, dass sich kein Steueraufwand und kein Steuerertrag nach dem Mindeststeuergesetz und ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergibt, oder, wenn diese Gesetze noch nicht in Kraft getreten sind, bei der Anwendung dieser Gesetze zu erwarten ist. IV. Ergänzende AngabenUnsere Gesellschaft gehört zum Konzern der AptarGroup, Inc., Crystal Lake, Illinois/USA, die direkt und indirekt sämtliche Anteile am Kapital unserer Gesellschaft hält. Unsere Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der AptarGroup Inc. für den kleinsten und den größten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss der amerikanischen Muttergesellschaft ist über das EDGAR System der Regulierungsbehörde SEC erhältlich. Die direkte Muttergesellschaft ist die Aptargroup Holding GmbH, Radolfzell. Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr waren:
Im Geschäftsjahr 2023 hat kein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Die Anzahl der Beschäftigten (ohne Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt:
Zum 31. Dezember 2023 bestanden Verpflichtungen aus bereits getätigten Bestellungen für Gegenstände des Anlagevermögens in Höhe von T€ 539. Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich bis zum Ablauf der Grundmietzeit auf T€ 1.224; davon werden T€ 408 im Geschäftsjahr 2023 fällig. Anstelle der Gewährung einer Bankgarantie als Mietkaution übernimmt die Aptar Dortmund GmbH die Mithaftung für die Erfüllung der Pflichten des Mieters aus diesem Vertrag. Diese Verpflichtungen dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Risiken sind lediglich in der Vertragsbindung zu sehen. Aufgrund eines Cash-Pooling-Vertrages vom 4. Februar 2000 zwischen der Gesellschaft und weiteren Konzernunternehmen einerseits sowie einem Kreditinstitut andererseits übernehmen die Gesellschaft und die weiteren Konzerngesellschaften für Debitsalden, die aufgrund der Übertragung der Soll- und Habenumsätze entstehen, die gesamtschuldnerische Haftung. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Debitsalden. Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hatten. Auf der Grundlage des zwischen der Aptargroup Holding GmbH und unserer Gesellschaft bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird der anfallende Gewinn vor Gewinnabführung des Geschäftsjahr 2023 von T€ 193 (Vorjahr: T€ 856) an die Aptargroup Holding GmbH abgeführt.
Dortmund, den 19. Juni 2024 Aptar Menden GmbH Die Geschäftsführung Xavier Susterac Marc Prieur Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Aptar Menden GmbH, Menden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aptar Menden GmbH, Menden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aptar Menden GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 19. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer ppa. Harald Hofmeister, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 29. Juli 2024 festgestellt. |
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