ABG Institutional Services GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marta Maria Zurita Bermejo seit 27.2.2025 | Geschäftsführer |
Manuela Finkenstädt seit 5.10.2021 | Prokura |
William J. Schager seit 27.4.2018 | Prokura |
Detlef Scholz seit 13.2.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ratings Aquisiton Corp | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DBRS Ratings GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024
Anhang zum Geschäftsjahr 2024I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Die DBRS Ratings GmbH (nachfolgend auch "DBRS" oder "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 110259 eingetragen. Die Gesellschaft befindet sich seit 2018 in Frankfurt am Main. Seit Oktober 2018 besteht eine Zweigniederlassung in Madrid, Spanien. Zudem gründete die DBRS Ratings GmbH im Dezember 2022 eine weitere Zweigniederlassung in Navi Mumbai, Indien, die im April 2023 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen hat. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss der DBRS wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in Euro aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen und Schutzklauseln wurden teilweise in Anspruch genommen. Bei der Angabe der Vergütung der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. In Anwendung des § 265 Abs. 6 HGB wurde die Bezeichnung einzelner Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses geändert. Die DBRS ist ein unmittelbares Tochterunternehmen der Ratings Acquisition Corp., Grand Cayman, Kaimaninseln und ein mittelbares Tochterunternehmen der Morningstar, Inc., Chicago, Vereinigte Staaten von Amerika, die das Mutterunternehmen der Morningstar DBRS Gruppe ist. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 5 Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Andere Anlagen der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Die Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach der Projected Unit Credit Methode unter Verwendung der für die Bewertung von indischen Pensionsverpflichtungen einschlägigen Sterbetafeln. Für die Diskontierung der Pensionsverpflichtungen wurde pauschal der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,90% (i.Vj. 1,82%) verwendet. Der Berechnung liegt eine Einkommensdynamik von 11,00% (i.Vj. 11,00%) zugrunde. Für die Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Austrittshäufigkeiten verwendet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschläge. Sämtliche Rückstellungen mit einer ursprünglichen Laufzeit oder Restlaufzeit von genau einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Die sonstigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Nicht realisierte Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, nicht realisierte Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf der Passivseite werden als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter grundsätzlicher Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen steuerlichen Verlustvorträgen ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragsteuersatzes. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf EUR 4.999.620,02 (i.Vj. TEUR 3.381). Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände bis auf die Kautionen beträgt nicht mehr als ein Jahr (i.Vj. nicht mehr als ein Jahr). Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen von EUR 6.208.713,73 (i.Vj. TEUR 1.912) betreffen den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände von EUR 2.255.700,32 (i.Vj. TEUR 1.946) resultieren im Wesentlichen aus Ertragsteuervorauszahlungen von EUR 2.093.428,04 (i.Vj. TEUR 1.775). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR -7.551 (i.Vj. EUR 81,90). Für die Ermittlung des ausschüttungsgesperrten Unterschiedsbetrags der Pensionsverpflichtung wurde der Marktzinssatz der letzten sieben Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,96% verwendet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen von EUR 11.592.016,83 (i.Vj. TEUR 4.770) ergeben sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für variable Vergütungsbestandteile von EUR 8.856.348,30 (i.Vj. TEUR 3.019), aus Rückstellungen für Urlaub oder Zeitguthaben von EUR 1.366.644,50 (i.Vj. TEUR 937), aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von EUR 178.086,30 (i.Vj. TEUR 436), aus Kapitalzusagen bei Ausscheiden aus der indischen Zweigniederlassung aus sonstigen Gründen von EUR 501.929,15 (i.Vj. TEUR 367) sowie aus Kosten für Jahresabschlussarbeiten von EUR 172.000,00 (i.Vj. TEUR 169). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 5.394.636,69 (i.Vj. TEUR 2.405) betreffen den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse stellen sich wie folgt dar:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge von EUR 1.483.363,12 (i.Vj. TEUR 915) bestehen aus realisierten und unrealisierten Kursgewinnen von EUR 1.335.600,37 (i.Vj. TEUR 723) und den Erträgen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen im Personalbereich von EUR 147.762,75 (i.Vj. TEUR 192). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von EUR 6.342.786,36 (i.Vj. TEUR 6.428) betreffen im Wesentlichen konzerninterne Lieferungen und Leistungen von EUR 721.681,51 (i.Vj. TEUR 2.244), Aufwendungen für erhaltene Dienstleistungen von EUR 943.487,46 (i.Vj. TEUR 1.502), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von EUR 1.398.006,14 (i.Vj. TEUR 727), Aufwendungen für Mieten von EUR 657.592,72 (i.Vj. TEUR 618) sowie Aufwendungen aus sonstigen bezogenen Lieferungen und Leistungen von EUR 782.876,71 (i.Vj. TEUR 591). 3. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen EUR 2.322.491,96. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2024 auf neue Rechnung vorzutragen. Mitarbeiter
Geschäftsführung Herr Detlef Scholz, Analyst, Kronberg im Taunus Frau Marta Maria Zurita Bermejo, Managing Director Business Development, Bonn (seit 18. Februar 2025) Konzernzugehörigkeit Das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis aufstellt und offenlegt, ist die Morningstar, Inc., 22 West Washington Street, Chicago, Illinois 60602. Der Konzernabschluss der Morningstar, Inc. ist erhältlich unter: "shareholders.morningstar.com/investor-relations/". Ereignisse nach dem Stichtag Mit Wirkung zum 18. Februar 2025 wurde Frau Marta Maria Zurita Bermejo als weitere Geschäftsführerin bestellt. Unterschrift der gesetzlichen Vertreter
Frankfurt am Main, am 25. März 2025 Detlef Scholz, Geschäftsführer Marta Maria Zurita Bermejo, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell DBRS Ratings GmbH (im Folgenden "DBRS" genannt) ist in Frankfurt am Main registriert und Teil der Morningstar DBRS Gruppe (im Folgenden "Gruppe" genannt). Vollständig zu Morningstar, Inc. (NASDAQ: MORN) gehörend, ist die Gruppe die viertgrößte Ratingagentur der Welt und ein integraler Bestandteil der globalen Kapitalmärkte. Sie bietet eine breite Palette von Ratingdienstleistungen und -produkten an, die zur Transparenz der internationalen und nationalen Kreditmärkte beitragen. Die Gruppe erwirtschaftet ihre Einnahmen durch die Bereitstellung unabhängiger Kreditratings für Finanzinstitute, Unternehmen und Staaten sowie für Verbriefungen und andere strukturierte Finanzinstrumente wie Asset-Backed Securities (ABS), Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS), Commercial Mortgage-Backed Securities (CMBS) und Collateralized Loan Obligations (CLO). Die Kreditanalyse und die Vergabe von Ratings kann bei der Emission neuer Anleihen oder kontinuierlich für bestehende Kreditengagements erfolgen. Die Gebühren für den Emittenten richten sich nach der Art der Emission, dem Umfang der Transaktion und der Komplexität der Emission. DBRS erbringt auch analytische Dienstleistungen für Kreditratings, die anderen Konzerngesellschaften in Rechnung gestellt werden, und generiert damit konzerninterne Umsatzerlöse. Einige andere Unternehmens- und Unterstützungsfunktionen werden von Konzernunternehmen oder verbundenen Unternehmen auf der Grundlage von konzerninternen Vereinbarungen zwischen DBRS und diesen Unternehmen erbracht. Kreditratings sind vorausschauende Einschätzungen, die die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens oder das Kreditrisiko eines festverzinslichen Wertpapiers beschreiben. Sie werden im Rahmen eines Rating-Komitees bestimmt, das nicht die Meinung einzelner Analysten sondern eine kollektive Einschätzung der Meinung von Morningstar DBRS darstellt. Diese Bonitätsbeurteilungen basieren auf Informationen, die sowohl globale als auch lokale Entwicklungen und Erwägungen einbeziehen, und unter Anwendung veröffentlichter Methoden und unter Einhaltung von festgelegten Richtlinien und Verfahren zur Vermeidung oder Bewältigung von Interessenkonflikten ermittelt werden. Die Ratingmethoden der Morningstar DBRS sind öffentlich zugänglich und unterstützen die Objektivität und Integrität des Ratingprozesses. Seit seiner Gründung im Jahr 2018 ist DBRS sowohl in Frankfurt am Main als auch durch seine Niederlassung in Madrid, Spanien, deutlich gewachsen. Das Büro in Madrid ermöglicht es der DBRS ihre Präsenz in Südeuropa weiter zu stärken. Um den Weg für Unterstützungsdienstleistungen in Indien zu ebnen, hat DBRS im Dezember 2022 eine Niederlassung in Navi Mumbai, Indien, gegründet. Die Niederlassung hat im April 2023 ihren Betrieb aufgenommen und erbringt in erster Linie Technologie-, Daten-, Forschungs- und andere analytische Unterstützungsdienste für die Gruppe. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl stieg von 309 im Jahr 2023 (davon 48 in Deutschland, 59 in Spanien und 202 in Indien) auf 312 im Jahr 2024 (davon 49 in Deutschland, 68 in Spanien und 195 in Indien). Die DBRS ist als Ratingagentur gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1060/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 über Ratingagenturen in der jeweils gültigen Fassung registriert. Die sich daraus ergebenden notwendigen Prozesse und Kontrollsysteme sind implementiert und das Unternehmen kann zeitnah auch auf regulatorische Änderungen reagieren. DBRS ist auch bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) als Credit Rating Affiliate of DBRS, Inc. und bei der Ontario Securities Commission (OSC) als Designated Rating Organization Affiliate of DBRS Limited registriert. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) finden auf Gruppenebene statt. Diese Ergebnisse werden dann mit den Gruppenunternehmen, einschließlich der DBRS, geteilt. Die Gruppe hat ein internes Kontrollsystem mit dem Ziel eingeführt, dass DBRS qualitativ hochwertige Ratingurteile erteilt, die zeitnah, objektiv und frei von politischen und kommerziellen Einflüssen sind. Der Kontrollrahmen wird in regelmäßigen Abständen überwacht und beurteilt. DBRS hat seinen internen Kontrollrahmen in drei Ebenen für die Überwachung und das Management von Risiken und internen Kontrollprozessen umgesetzt:
2. Ziele und Strategie von DBRS DBRS trägt zur Schaffung von mehr Transparenz auf dem Kreditmarkt bei, indem es Anlegern Meinungen und Instrumente zur Verfügung stellt, die ihnen helfen, fundierte Anlageentscheidungen zu treffen. Die Analysten von DBRS konzentrieren sich in erster Linie darauf, den Anlegern zeitnahe und aufschlussreiche Analysen zu liefern und die Kunden auf höchstem Niveau zu betreuen. Morningstar DBRS ist nicht nur die führende Kreditrating- Agentur in Kanada, sondern verfügt auch über ein wachsendes Kreditrating-Geschäft in ganz Nordamerika und Europa - den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union. Als die nächste Generation von Kreditratings bietet DBRS dem Markt unabhängige, transparente und innovative Kreditanalysen. DBRS ist bestrebt, den Erfolg der Anleger zu fördern und die Kreditmärkte mit einem innovativen, technologieorientierten Ansatz zu bedienen. DBRS konzentriert sich auf die Klarheit ihrer Einschätzungen, die Vielfalt der Ansichten und die Reaktionsfähigkeit gegenüber den Marktteilnehmern. Um ihre Arbeit auf transparente Weise zu erläutern, hat die Gruppe eine Vielzahl von Kommunikationskanälen geschaffen, um den Marktteilnehmern die unabhängigen Kreditratings, andere Meinungen und Untersuchungen leicht zugänglich zu machen. Die umfassende, anlegerorientierte Berichterstattung von DBRS bietet eine prägnante, ausgewogene Perspektive auf das Kreditrisiko. Wo es angemessen und sinnvoll ist, werden die Auswirkungen von ESG-Faktoren, sofern sie für die Kreditratings relevant sind, in öffentlich zugänglichen Pressemitteilungen und Ratingberichten erläutert. Die Gruppe hebt sich durch ihre intuitive Website dbrs.morningstar.com, einschließlich ihrer maßgeschneiderten ESG-Microsite, ihre Beteiligung an wichtigen Finanzdatenplattformen und Feeds, ihre aufschlussreichen Veranstaltungen und Webinare sowie ihre Echtzeit-Updates in den sozialen Medien, gezielten E-Mail-Benachrichtigungen und aktuellen Newslettern ab. Die allgemeinen strategischen Ziele lauten wie folgt:
II. Wirtschaftsbericht 1. Makroökonomische und branchenspezifische Bedingungen Nach den Angaben des World Economic Outlook (WEO) 1 lag im Jahr 2024 das Wirtschaftswachstum in Europa bei 0,8%. Im Jahr 2025 wird ein Wachstum von 1,0% erwartet. Für 2026 wird ein Wachstum von 1,4% prognostiziert. Weltweit liegt das Wirtschaftswachstum nach dem WEO im Jahr 2024 bei 3,2% und es wird erwartet, dass die globale Wirtschaft um 3,3% im Jahr 2025 und 2026 wächst. In Deutschland lag das Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 bei -0,2%. Für 2025 wird ein Wachstum von 0,3% und für 2026 ein Wachstum von 1,1% erwartet. Besonders folgende Einflussfaktoren haben einen großen Einfluss auf die hier genannten Prognosen:
Das Geschäftsmodell der DBRS profitiert von einem aktiven Kapitalmarkt mit erhöhten Emissionsvolumina von festverzinslichen Wertpapieren und erfolgreichen Investitionen oder Akquisitionen. Dies wird in der Regel durch positive makroökonomische Rahmenbedingungen begünstigt. Die DBRS konkurriert mit anderen internationalen Ratingagenturen wie Standard & Poors, Moody's Ratings und Fitch Ratings. 2. Geschäftsentwicklung Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024 einen Jahresfehlbetrag von TEUR - 3.998, was einem Rückgang des Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.215 oder 1.942% entspricht. 3. Analyse der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie der finanziellen Leistungsindikatoren Die DBRS steuert ihre Unternehmung und strategische Ausrichtung im Wesentlichen anhand der folgenden finanziellen Leistungsindikatoren, wobei Umsatzerlöse gegenüber Dritten für die DBRS den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator darstellen, da diese aus dem direkten Ratinggeschäft resultieren.
* EBITDA-Marge: Summe der Umsatzerlöse, der
sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen und
des Personalaufwands im Verhältnis zu den
Umsatzerlösen.
Die Berechnung des Umsatzes nach Mitarbeiteranzahl basiert auf der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl der Jahre 2024 sowie 2023, welche in Abschnitt I. 1. "Geschäftsmodell" genannt wurden. Trotz der relativ stabilen Anzahl der Beschäftigten, hat sich der Umsatz pro Mitarbeiter aufgrund einer verbesserten Auslastung und im Verbriefungsgeschäft und guter Nachfrage nach Kreditratings für Unternehmen verbessert. Die EBITDA-Marge, die operative Marge als auch das Ergebnis vor Steuern sind aufgrund von hohen Bonuszahlungen negativ. Bedingt durch den Jahresfehlbetrag reduzierte sich das Eigenkapital um TEUR -3.998 auf TEUR 43. Ertragslage Vom Gesamtumsatz von TEUR 32.448 (i.Vj. TEUR 26.931) entfällt auf Geschäfte mit nicht in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen der Gruppe (Dritten) ein Betrag von TEUR 25.313 (i.Vj. TEUR 20.645). Davon werden Umsätze durch wiederkehrende und laufende Ratingverträge von TEUR 11.497 (i.Vj. TEUR 9.006) sowie zeitpunktbezogene und einmalige Ratings von TEUR 13.816 (i.Vj. TEUR 11.639) erwirtschaftet. Der Umsatz pro Mitarbeiter stieg um TEUR 17 (19%) auf TEUR 104 im Berichtsjahr. Der Personalaufwand erhöhte sich jedoch überproportional um TEUR 10.200 (51%) auf TEUR 30.280 durch den weiteren Anstieg der Mitarbeiter sowie deutlich gestiegene Bonuszahlungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich nur leicht um TEUR -85 (-1%) auf TEUR 6.343 und setzen sich im Wesentlichen aus konzerninternem Leistungsverkehr sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung zusammen. Insgesamt führte dies zu einem Rückgang der EBITDA-Marge von 5% auf -7%. Das Ergebnis vor Steuern verminderte sich um TEUR -3.950 (-351%) auf TEUR -2.824 aufgrund der oben beschriebenen Effekte. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag stiegen um TEUR 272 auf TEUR 1.152. Das Jahresergebnis verringerte sich um TEUR -4.215 auf TEUR -3.998. Finanzlage Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2024 betrug 0,2% (i.Vj. 22,9%) und ist aufgrund des erwirtschafteten Jahresfehlbetrages im Vergleich zum Vorjahr um -22,7%-Pkt. gesunken. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 11.608 (i.Vj. TEUR 9.938). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug TEUR 1.745 (i.Vj. TEUR 1.443). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Jahr 2024 auf TEUR -75 (i.Vj. TEUR -179). Insgesamt hat sich der Finanzmittelbestand damit um TEUR 1.670 auf TEUR 11.608 erhöht. Entscheidender Einflussfaktor auf die Entwicklung des Cashflows im Vergleich zum Vorjahr waren die im Vorjahr in Anspruch genommenen Rückstellungen. Es besteht kein Liquiditätsrisiko. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 25.719 (i.Vj. TEUR 17.633). Dies entspricht einem Anstieg von TEUR 8.086 (46%). Die wesentlichen Aktivposten sind liquide Mittel von TEUR 11.608 (i.Vj. TEUR 9.938) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 5.000 (i.Vj. TEUR 3.381). Das Eigenkapital verminderte sich um TEUR 3.998 (99%) auf TEUR 43. Dies resultiert aus dem diesjährigen Jahresfehlbetrag. Des Weiteren werden auf der Passivseite Verbindlichkeiten von 6.960 TEUR (i.Vj. 3.530 TEUR) und Rückstellungen von TEUR 12.032 (i.Vj. 5.101 TEUR) ausgewiesen. Diese sind im Wesentlichen personalbezogen, wovon TEUR 2.230 (i.Vj. TEUR 1.478) auf Mitarbeiteraktienoptionsprogramme entfallen. Des Weiteren bestehen Steuerrückstellungen von TEUR 426 (i.Vj. TEUR 322). Darüber hinaus sind passive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 6.684 (i.Vj. TEUR 4.961) enthalten, die aus Ratingverträgen resultieren, bei denen DBRS bereits Einnahmen hatte und die Leistung für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag zu erbringen ist. 4. Gesamtaussage Angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die Geschäftsführung mit der finanziellen Entwicklung der Gesellschaft trotz der erwirtschafteten Jahresfehlbetrages im Jahr 2024 insgesamt dennoch zufrieden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Im Geschäftsjahr 2023 erwartete DBRS konstante Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2024. DBRS übertraf sein prognostiziertes Umsatzziel aufgrund der vermehrten Abgabe von Ratings sowie von konzerninternen Umsätzen der indischen Niederlassung. 1. Wirtschaftsprognose 2025 Derzeit gibt es zahlreiche Risiken, die die Kapitalbeschaffung von Unternehmen beeinträchtigen und sich negativ auf die Vergabe von Ratings für Unternehmen und Anleihen auswirken können. Dazu gehören der Krieg zwischen der Ukraine und Russland, der seit 2022 anhält sowie der zusätzlich in 2023 verschärfte Israel-Hamas-Konflikt. Die Auswirkungen auf DBRS werden in Abschnitt III. "Risiken" des Lageberichts erläutert. Ungewissheit zur künftigen Leitzinspolitik der Europäischen Zentralbank und der Zentralbanken anderer westlicher Industrienationen könnte ebenso eine negative Auswirkung auf den Kapitalmarkt haben. Trotz dieser Risiken erwartet DBRS für das kommende Jahr Umsatzerlöse gegenüber Dritten auf dem diesjährigen Niveau. 2. Chancen In den vergangenen Jahren sind die weltweiten Kapitalmärkte hinsichtlich der Volumina und der Art der emittierten Wertpapiere erheblich gewachsen. Die grundsätzlichen strategischen Aussichten für ein nachhaltiges Wachstum der weltweiten Kapitalmärkte sind nach Einschätzung der DBRS positiv. Mit dem Kapitalmarkt einher geht auch der Markt der benötigten Finanzinformationen, der das wesentliche Geschäftsfeld der DBRS darstellt. Hierunter fallen Dienstleistungen wie das Anbieten und die Verarbeitung von Ratings, Forschung, Daten, Analysen, Risikomanagementinstrumenten. Dabei gibt es diverse Entwicklungen, die besonders maßgeblich für den Kapitalmarkt respektive den Finanzinformationsmarkt sind. Dazu gehören unter anderem:
DBRS hat sich erfolgreich positioniert, um von der Stabilität der weltweiten Kapitalmarktaktivitäten zu profitieren, indem Ratings und andere Dienstleistungen angeboten werden, die sich auf die Analyse und das Management von Kreditrisiken konzentrieren. DBRS geht davon aus, dass es langfristig einen positiven Trend bzgl. der Entwicklungen der Nachfrage nach unabhängigen Kreditratings geben wird und somit auch weiterhin langfristige Wachstumschancen vorhanden sind. Zu den wichtigsten Triebkräften für das Wachstum von DBRS gehören die Emissionen von Schuldtiteln auf dem Kapitalmarkt aufgrund von weltweitem Wirtschaftswachstum, die fortgesetzte Dezentralisierung auf den Märkten für Wertpapiere sowohl in den Industrie- als auch in den Schwellenländern, die die Emission und die Nachfrage nach neuen Produkten und Dienstleistungen ankurbelt. Bei den Chancen haben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen ergeben. 3. Risiken DBRS ist Risiken und Ungewissheiten im Zusammenhang mit wirtschaftlichen, rechtlichen und regulatorischen Risiken ausgesetzt, die dem Umfeld, in dem DBRS tätig ist, inhärent sind. Die nachstehend beschriebenen Risiken und Ungewissheiten sind nicht die einzigen, denen DBRS ausgesetzt ist. Zusätzliche Risiken und Ungewissheiten, die DBRS derzeit nicht bekannt sind oder die das Management von DBRS derzeit als geringfügig oder unbedeutend einschätzt, können die Geschäftstätigkeit von DBRS ebenfalls beeinträchtigen. Bei den nachstehend aufgeführten Risiken handelt es sich um Bruttorisiken. Die fortlaufende Risikoüberwachung und das Risikomanagement werden durch die Gruppe gesteuert. Die ESMA hat einen regulatorischen Rahmen für Ratingagenturen in Europa und einen gemeinsamen regulatorischen Ansatz für die Beaufsichtigung von Ratingagenturen (Credit Rating Agencies, CRAs). Eine erhöhte Haftung im Rahmen von regulatorischen oder gesetzlichen Vorschriften kann die Kosten und rechtlichen Risiken im Zusammenhang mit der Abgabe von Ratings weiter erhöhen und die Ergebnisse der Geschäftstätigkeit von DBRS wesentlich und nachteilig beeinflussen. Änderungen der wirtschaftlichen Bedingungen in den verschiedenen Volkswirtschaften, in denen DBRS tätig ist, können die Geschäftstätigkeit von DBRS beeinträchtigen. Die Volatilität der Finanzmärkte, einschließlich Änderungen des Volumens von Finanzinstrumenten und Änderungen der Zinssätze, kann erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit, das Betriebsergebnis und die finanziellen Bedingungen haben. Des Weiteren unterliegt die Gruppe und somit auch die DBRS den folgenden Risiken:
Bei der Beurteilung, ob die Annahme der Unternehmensfortführung angemessen ist, wertet DBRS alle verfügbaren Informationen über die Zukunft aus und berücksichtigt dabei die möglichen Ergebnisse von Ereignissen und Veränderungen der Bedingungen sowie realistische mögliche Reaktionen auf solche Ereignisse und Bedingungen. Zu diesen Überlegungen gehören unter anderem die derzeitige wirtschaftliche Unsicherheit und Marktvolatilität, die durch weltweite Handelskonflikte, eine veränderte Zollpolitik der führenden Industrienationen, den Israel-Hamas-Konflikt sowie den Krieg zwischen der Ukraine und Russland beeinflusst werden können. Seit dem von der Hamas geführten Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 findet ein bewaffneter Konflikt zwischen Israel und von den Hamas geführten palästinensischen Gruppen statt. Das Unternehmen beobachtet die makroökonomischen Auswirkungen auf das Geschäftsmodell und die zukünftige Geschäftsentwicklung. Darüber hinaus könnte der andauernde Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu indirekten Auswirkungen durch Entwicklungen auf die wirtschaftliche Situation führen. Im Jahr 2024 haben der Israel-Hamas-Konflikt und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Fähigkeit von DBRS unter Beweis gestellt, mit den Unsicherheiten umzugehen, die sich aus der betrieblichen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Volatilität ergeben. Diese Herausforderungen wurden durch die geografische Vielfalt und die Fähigkeit von DBRS, seine Tätigkeit anzupassen, bewältigt. Angesichts der sich schnell ändernden wirtschaftlichen und geschäftlichen Umstände, der vorherrschenden Handelskonflikte, veränderter Zollpolitik der Industrienationen, der Auswirkungen des Israel-Hamas-Konflikts und des Krieges zwischen Russland und der Ukraine erstreckt sich der Zeitraum, für den DBRS alle verfügbaren Informationen über die Zukunft berücksichtigt, auf 12 Monaten nach dem Berichtsdatum. Bei der Bewertung von operativen Budgetplanungen und realistischen Szenarien geht DBRS davon aus, dass das Unternehmen über ausreichende Ressourcen verfügt, um seine Geschäftstätigkeit fortzuführen. Die Geschäftsführung von DBRS stuft die bestehenden Risiken als moderat ein und geht davon aus, dass keine wesentlichen Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
Frankfurt am Main, am 25. März 2025 Detlef Scholz, Geschäftsführer Marta Maria Zurita Bermejo, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die DBRS Ratings GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DBRS Ratings GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DBRS Ratings GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 25. März 2025 KPMG
AG
Christian Bauer, Wirtschaftsprüfer Björn Bluhme, Wirtschaftsprüfer |
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