Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 29569
Eingetragen
23.1.2019
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Entwicklung, Vertrieb, Schulung und Support von Soft- und Hardwarewareprodukten, Bereitstellung und Betrieb von Serverdiensten, IT-Beratung und sonstige Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Internetanbindungen, Housing und Hosting.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Erik Hilgerloh
seit 10.2.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert4.17% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT
Germany
600.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT

Solingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Teilkonzernbilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.326,00 243.488,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.229.459,00 2.078.889,00
3. geleistete Anzahlungen 516.199,64 65.459,98
1.815.984,64 2.387.836,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.267.257,12 2.830.125,12
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.015.372,20 804.794,54
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 152.402,95 0,00
4.435.032,27 3.634.919,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.845,33 19.845,33
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 175.094,35 214.256,32
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 119.549,36 169.313,66
4. sonstige Ausleihungen 189.804,39 194.326,10
504.293,43
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.783.139,63 968.143,61
2. fertige Erzeugnisse und Waren 216.369.556,62 201.973.344,54
3. geleistete Anzahlungen 1.793.902,97 2.230.827,06
220.946.599,22 205.172.315,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 71.526.557,59 67.911.593,45
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.426.243,36 5.423.708,03
3. sonstige Vermögensgegenstände 12.744.078,91 12.808.020,09
90.696.879,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.160.372,02 3.678.457,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.982.011,28 1.808.576,21
326.541.172,72 303.423.168,82

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.557.141,01 2.373.463,01
eigene Anteile 50.088,00- 33.393,00-
eingefordertes Kapital 2.507.053,01 2.340.070,01
II. Kapitalrücklage 1.508.780,04 1.508.780,04
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 7.744.865,24 8.100.339,92
IV. Konzernbilanzgewinn 15.205.395,64 7.776.686,17
V. Nicht beherrschende Anteile 3.422.556,99 3.227.054,17
B. zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 0,00 183.678,00
C. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 187.400,24 279.354,82
D. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 5.202.760,45 2.199.624,53
2. sonstige Rückstellungen 10.571.730,21 11.102.140,03
15.774.490,66 13.301.764,56
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 239.126.069,54 178.871.313,69
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.518.780,56 36.000,01
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25.479.550,78 71.495.675,91
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 158.707,33 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 7.097.606,05 8.575.920,75
273.380.714,26 258.978.910,36
- davon aus Steuern € 1.303.652,93 (€ 3.338.827,74)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 11.174,00 (€ 4.709,01)
F. Rechnungsabgrenzungsposten 6.809.916,64 7.726.530,77
326.541.172,72 303.423.168,82

Teilkonzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 266.771.649,54 192.205.678,61
2. andere aktivierte Eigenleistungen 269.486,20 0,00
3. sonstige betriebliche Erträge 4.016.132,58 2.201.456,56
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 197.546.660,98 145.270.567,23
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 22.326.780,11 15.858.012,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützuna 3.983.252,87 2.887.513,66
26.310.032,98 18.745.525,68
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.571.375,69 1.446.523,27
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 23.298.980,62 16.564.354,02
8. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 135.838,03 167.661,27
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 8.821,42 3.918,09
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 455.031,96 169.335,92
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 49.764,30 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.367.180,00 3.872.417,44
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.679.081,12 2.404.198,71
14. Ergebnis nach Steuern 11.833.884,04 6.444.464,10
15. sonstige Steuern 2.203.040,93 2.105.825,44
16. Konzernjahresüberschuss 9.630.843,11 4.338.638,66
17. Nicht beherrschende Anteile 138.221,22- 108.618,77-
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.753.343,75 4.366.563,28
19. Ausschüttung 2.040.570,00 819.897,00
20. Konzernbilanzgewinn 15.205.395,64 7.776.686,17

Teilkonzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

1. Allgemeine Angaben und Vorbemerkungen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firma: STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT
Rechtssitz: Solingen
Verwaltungssitz: Monheim am Rhein
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Wuppertal
Register-Nr.: HRB 16207

2. Konsolidierungskreis

Der Teilkonzernabschluss der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT umfasst die Einzelabschlüsse ihrer Tochterunternehmen, bei denen ihr unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zustehen und die unter der einheitlichen Leitung der Muttergesellschaft stehen.

Die Angaben über die in den Teilkonzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie die Gesellschaften gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB ergeben sich aus einer gesonderten Angabe im Anhang.

Die Geschäftsanteile an der Auto-Rent Systems GmbH, Wülfrath, werden aufgrund des Wahlrechts nach § 310 Abs. 1 HGB und der Ausübung eines maßgeblichen Einflusses auf diese Gesellschaft unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Der im Teilkonzernabschluss ausgewiesene Anteil am Kapital und an den Stimmrechten beträgt 50 %.

Die Europa Service Holding B.V., Weert / Niederlande, erstellt als Mutterunternehmen für zwei verbundene Unternehmen einen Teilkonzernabschluss, der in den Teilkonzernabschluss der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT einbezogen wird.

Folgende Gesellschaften werden nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Teilkonzerns von untergeordneter Bedeutung sind:

Europa Service Otomotive Ltd., Sirketi, Istanbul / Türkei,

Europa Service Magyarorszàg Kft., Budapest / Ungarn,

3. Konsolidierungsgrundsätze

3.1 Stichtag der Konsolidierung

Der Teilkonzernabschluss wurde auf den 31. Dezember 2022 aufgestellt. Bei allen einbezogenen Gesellschaften ist das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr identisch.

3.2 Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erstkonsolidierungen nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 HGB.

Der aus der Erstkonsolidierung resultierende technische passive Unterschiedsbetrag von T€ 4.407 ermittelt sich aus der Konsolidierung der Beteiligungsansätze mit dem Eigenkapital der Tochterunternehmen. Mit diesem Betrag wurde zunächst ein unechter Geschäfts- und Firmenwert von T€ 145 verrechnet, weil dieser durch Verlustvorträge entstanden ist. Vom Restbetrag entfallen T€ 3.927 auf bei den Tochterunternehmen konsolidierte Gewinne aus der Zeit der Konzernzugehörigkeit und dem Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung, die in der Teilkonzernbilanz unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen werden. Der verbleibende Betrag von T€ 335 wird unter dem Posten Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Dieser Betrag hat sich durch Umstrukturierungen innerhalb des Teilkonzerns in den Folgejahren um T€ 148 auf T€ 187 vermindert. Die Veränderung im Geschäftsjahr 2022 stellt den Gegenposten zu der im Eigenkapitalspiegel ausgewiesenen Veränderung der Erst- und Folgekonsolidierung um T€ 92 dar.

Aus einem Erwerb nach Erstkonsolidierung ermittelt sich ein Firmenwert von T€ 3.297. Aus einem Hinzuerwerb im Geschäftsjahr 2021 ermittelt sich ein weiterer Firmenwert von T€ 950. Beide Werte werden über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

3.3 Quotenkonsolidierung

Der Teilkonzern hat für das gemeinschaftlich geführte Unternehmen, die Auto-Rent Systems GmbH, Wülfrath, von dem Wahlrecht nach § 310 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und die Beteiligung nach der Equity-Methode in den Teilkonzernabschluss einbezogen.

3.4 Equity Bilanzierung

Das assoziierte Unternehmen wird nach der Buchwertmethode in den Teilkonzernabschluss einbezogen.

Bei der Auto-Rent Systems GmbH betragen die auf die Teilkonzernmutter entfallenen Anschaffungskosten T€ 75. Nach Verrechnung mit dem anteiligen Teilkonzerneigenkapital der Gesellschaft verbleibt ein passiver Unterschiedsbetrag von T€ 139, der aufgrund des Ergebnischarakters mit den Gewinnrücklagen aus der Kapitalkonsolidierung verrechnet wurde.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Teilkonzernabschlusses.

3.5 Schuldenkonsolidierung

Sämtliche Forderungen und Schulden, die die einbezogenen Gesellschaften gegeneinander ausweisen, wurden verrechnet.

3.6 Eliminierung von Aufwendungen und Erträgen

Sämtliche Aufwendungen und Erträge der einbezogenen Gesellschaften untereinander wurden eliminiert.

3.7 Latente Steuern

Im Teilkonzernabschluss werden keine latenten Steuern nach § 306 HGB ausgewiesen.

3.8 Zwischengewinneliminierung

Zum Bilanzstichtag sind in keinem Bilanzposten eliminierungspflichtige Zwischengewinne enthalten.

4. Inhalt und Gliederung des Teilkonzernabschlusses

Der vorliegende Teilkonzernabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§ 298 Abs. 1 HGB i.V.m. §§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 275 Abs. 2 HGB).

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

5. Währungsumrechnung

Fremdwährungsposten wurden - soweit im Teilkonzernjahresabschluss enthalten - mit dem Devisenkassamittelkurs verbucht.

6. Bilanzierungsmethoden

Im Teilkonzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind - mit Ausnahme der Saldierungspflicht für bestimmte Aktiva und Passiva - nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Teilkonzernbilanz - soweit vorhanden - gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

7. Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Teilkonzerns ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet, sofern nicht § 254 HGB anzuwenden ist. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Teilkonzernabschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Teilkonzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind - mit Ausnahme von evtl. vorhandenen Währungskursgewinnen gem. § 256a Satz 2 HGB - nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Teilkonzernabschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten werden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert im Wesentlichen aus der Erst- und Folgekonsolidierung eines in 2018 bzw. 2021 erworbenen Unternehmens. Der dabei ermittelte Geschäfts- oder Firmenwert wird mit einer Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sie beinhalten neben den an Dritte gezahlte Aufwendungen für neue ERP-Software des Konzerns auch die unter den anderen aktivierten Eigenleistungen aufgeführten Beträge für eigene Mitarbeiter.

Sachanlagen

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter Abschreibungen bewertet.

Die Anlagegegenstände werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Soweit in den Vorjahren die degressive Abschreibung steuerlich möglich war, wurde diese fortgeführt. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die den Betrag von € 250,00 netto, nicht aber den Betrag von € 800,00 netto überschreiten, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern bis € 250,00 netto werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Finanzanlagen

Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt grundsätzlich zu den ursprünglichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert der Beteiligungen.

Die Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen wird mit dem anteiligen Eigenkapital zuzüglich der anteiligen Ergebnisses abzüglich erfolgter Ausschüttungen ausgewiesen.

Die Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu den ursprünglichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert der Wertpapiere.

Die Bewertung der sonstigen Ausleihungen erfolgt zum Nennwert.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren (Fahrzeuge) erfolgte unter Berücksichtigung der tatsächlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bzw. vermindert um die zeitanteilige Differenz zwischen den Anschaffungskosten und den vertraglich vereinbarten jeweiligen Rückgabepreisen der Fahrzeuge.

Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert aktiviert.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit ihrem Nennwert bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgte ebenfalls zum Nennwert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten enthält ausschließlich Auszahlungen des Berichtsjahres, die Aufwendungen für die Folgejahre darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die übrigen Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

8. Erläuterungen zur Bilanz

Das Anlagevermögen sowie die Abschreibungen haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen werden die nicht in den Teilkonzernabschluss einbezogenen Gesellschaften ausgewiesen.

Die Vorräte enthalten mit T€ 2.783 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, mit T€ 216.370 Fahrzeuge und Waren sowie mit T€ 1.794 geleistete Anzahlungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2022
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 71.527
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.426
Sonstige Vermögensgegenstände 12.744
90.697

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten mit T€ 2.671 Werbekostenzuschüsse (WKZ) der Industrie aus Fahrzeugkäufen. Diese Forderungen sind rechtlich zu rd. 26 % erst nach dem Abschlussstichtag entstanden und in dieser Höhe in der passiven Rechnungsabgrenzung enthalten.

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen wird im Wesentlichen eine Darlehensforderung gegen ein nicht in diesen Teilkonzern einbezogenes verbundenes Unternehmen ausgewiesen. Die Restlaufzeit beträgt über ein Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind als wesentliche Posten Forderungen aus Umsatzsteuer enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der vorstehend genannten Forderungen gegen verbundene Unternehmen und weiteren in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Forderungen von T€ 677 Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Das Grundkapital der Gesellschaft setzt sich nach der Kapitalerhöhung im Vorjahr (Eintragung am 9. Mai 2022) zum Bilanzstichtag aus 45.946 gleichwertigen Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von € 55,65 zusammen und beträgt zum Bilanzstichtag € 2.557.141,01.

Im Geschäftsjahr 2020 wurden zunächst 600 eigene Aktien zum Preis von € 860.370,00 erworben sowie am 20. Dezember 2022 weitere 300 eigene Aktien zum Preis von € 430.185,00 erworben, die von der Gesellschaft gehalten werden. Auf diese Aktien entfällt ein Gesamtbetrag von nunmehr € 50.088 vom Grundkapital. Dies entspricht einem prozentualen Anteil von 1,96 % am Grundkapital. Zweck dieses Erwerbs ist die Sicherung des eingeschlagenen Wachstumskurses der Gesellschaft in Form eventueller weiterer Akquisitionen durch den Einsatz eigener Aktien. Weiterhin können die eigenen Aktien auch als Belegschaftsaktien verwendet werden.

Hiernach ergibt sich ein eingefordertes Kapital von € 2.507.053,01.

Die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 1.509 wurde im Rahmen der Kapitalerhöhungen in den Jahren 1998, 2000 und 2019 durch das von den Aktionären geleistete Aufgeld gebildet.

Die Kapitalrücklage beinhaltet auch die gesetzliche Rücklage, da sich nach § 150 Aktiengesetz die Höhe des gesetzlichen Reservefonds unter Berücksichtigung der Kapitalrücklagen i.S.v. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB (Agio) ermittelt. Die nach § 150 Aktiengesetz und der Satzung in Höhe von 50 % des Grundkapitals erforderliche gesetzliche Rücklage kann danach vollständig durch die Kapitalrücklage abgebildet werden.

Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen haben sich im Geschäftsjahr 2022 zunächst durch die Verrechnung des den Nennwert übersteigenden Kaufpreises für den Erwerb eigener Aktien um T€ 413 verringert. Durch Korrekturen der Erst- und Folgekonsolidierung haben sich die anderen Gewinnrücklagen um T€ 53 auf dann T€ 7.745 erhöht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Personalkosten (T€ 4.310), ausstehende Rechnungen (T€ 2.976), Schäden an Leasingfahrzeugen (T€ 1.561) und WKZ (T€ 1.391).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:

Gesamtbetrag 31.12.2022 davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 239.126 238.337 789 0
2. Erhaltene Anzahlungen 1.519 1.519 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25.479 25.479 0 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 159 159 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 7.098 6.640 458 16
273.381 272.134 1.247 16

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mit T€ 224.674 die Konzernfinanzierung aus dem am 12. August 2022 abgeschlossenen syndizierten Kredit. Neben der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT ist die EUROPA SERVICE Mobility Partners Aktiengesellschaft, Solingen, als weiterer Darlehensnehmer dem Kreditvertrag beigetreten. Zusätzlich haften diese beiden Gesellschaften zusammen mit weiteren verbundenen Unternehmen gesamtschuldnerisch für von der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT aufgenommenen Bankdarlehen. Die Darlehen sind durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen und der Sicherungszession von Forderungen besichert.

Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang Sicherheiten.

9. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sie werden mit rd. 25 % im europäischen Ausland erzielt.

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 266.772 resultieren aus Verkaufs- und Vermietungsumsätzen (T€ 235.687) sowie aus Werbekostenzuschüssen (T€ 31.085).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge entfallen mit T€ 105 (i. V. T€ 103) auf verbundene Unternehmen.

10. Sonstige Angaben

Personal

Konzernweit wurden durchschnittlich 1.145 Mitarbeiter beschäftigt; davon 768 geringfügig Beschäftigte.

Außerbilanzielle Geschäfte

In den unter den Vorräten der Gesellschaft ausgewiesenen Fahrzeugen von T€ 216.370 besteht in Höhe von T€ 190.019 gegenüber den Fahrzeugherstellern eine Buy-Back-Verpflichtung in Höhe des Buchwertes der Fahrzeuge.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zur Gewährleistung des Unternehmenszwecks bestehen eine Vielzahl von Leasingverträgen mit Herstellern bzw. deren Banken über Fahrzeuge, denen teilweise Mieterlöse aus der Überlassung dieser Fahrzeuge an Partnerunternehmen gegenüberstehen. Diese betragen zum Bilanzstichtag T€ 6.957.

Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Raummietverträgen in Höhe von T€ 3.623.

Organe der Gesellschaft des Mutterunternehmens

Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus den Herren:

Jens Erik Hilgerloh, Diplom-Ökonom, Solingen (Vorsitzender)

Markus Hoff, Diplom-Betriebswirt, Buchholz (bis 1. Januar 2023)

Detlef Kehler, Steuerberater, Langenfeld

Nima Kalantari, Kaufmann, Holstein (ab 1. Januar 2023)

Marcus Hungerkamp, Diplom-Betriebswirt, Odenthal (ab 1. Januar 2023)

Jannis Calvin Hilgerloh, B.A. Automobilhandel, Solingen (ab 1. Juni 2023)

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt in Anwendung von § 314 Abs. 3 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB. Im Geschäftsjahr 2022 waren drei Vorstände für die Gesellschaft tätig.

Folgende Damen und Herren sind bzw. waren Aufsichtsratsmitglieder der Gesellschaft:

Kai Schmedes, Kaufmann (Vorsitzender)

Gunter Glück, Kaufmann (stv. Vorsitzender)

Ralf Katzur, Kaufmann (bis 31. August 2022)

Stephan Lützenkirchen, Berater

Stephanie Renda, Manager Human Transformation (bis 31. August 2022)

Sabine Schreiter, Diplom Ökonomin

Melanie Lammers, MBA

Jonas Oberbeck, Rechtsanwalt

Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wurden inklusive Aufwandsentschädigungen Bezüge in Höhe von T€ 317 gewährt.

Der Beirat der Gesellschaft setzt sich aus den folgenden Damen und Herren zusammen:

Thomas Leuckfeld (Vorsitzender)

Jeannine Roth

Peter Kuhn

Christoph Muhr

Bernd Rehberg

Petra Sturhan

Maximilian Kotte

Helmut Götz

Den Mitgliedern des Beirates wurden keine Aufwandsentschädigungen oder Bezüge gewährt.

Honorar des Abschlussprüfers

Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers nebst deren Tochtergesellschaften, wurden im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von T€ 183 erfasst. Sie entfallen mit T€ 173 auf Abschlussprüferleistungen und mit T€ 10 auf sonstige Leistungen.

In den Teilkonzernabschluss zum 31. Dezember 2022 einbezogene Gesellschaften

Die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT (Mutterunternehmen) hält folgende unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen:

EUROPA SERVICE Mobility Partners Aktiengesellschaft, Solingen * (ehemals Europa Service Autovermietung Aktiengesellschaft, Solingen) 100,0 %
UNIX-Rent Autovermietung GmbH, Solingen * 100,0 %
Europa Service Italien s.r.l., Mailand / Italien 100,0 %
STARCAR Mobility GmbH, Solingen * 100,0 %
Drive-CarSharing GmbH, Solingen * 100,0 %
Euro Autopfand GmbH, Solingen * 100,0 %
Your Look GmbH, Solingen * 100,0 %
MAXI IT-Systems, Solingen * 100,0 %
Europa service rent a car GmbH, Monheim am Rhein * 100,0 %
Europa service rent a car Solingen SL, Santa Ponça, Calvià/Spanien 100,0 %
STAR CAR GmbH Kraftfahrzeugvermietung, Hamburg * 100,0 %
Picky Auto Abo GmbH, Rommerskirchen *
Europa Service Holding B.V., Weert /Niederlande 85,7 %
HIRE Immobilien GmbH & Co. KG, Solingen * 50,0 %

* = Die Gesellschaften nehmen Erleichterungen der § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch.

Die Europa Service Holding B.V., Weert / Niederlande, erstellt einen Teilkonzernabschluss, der entsprechend der niederländischen Vorschriften offengelegt wird.

Die HIRE Immobilien GmbH & Co. KG wird aufgrund des beherrschenden Einflusses durch Personenidentität der Geschäftsführung in den Teilkonzernabschluss eingezogen.

Schutzklausel

Die Gesellschaft wendet § 313 Abs. 3 HGB in Bezug auf die Angabe zum größten und kleinsten Konzernkreis (§ 313 Abs. 2 Nr. 7 & Nr. 8 HGB) an.

Gewinnverwendung

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, vom Jahresüberschuss in Höhe von T€ 7.233 eine Dividende von € 105,00 je Aktie auszuschütten und T€ 2.503 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds umfasst zum Bilanzstichtag den Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten des Teilkonzerns.

 

Solingen, den 9. August 2023

Jens Erik Hilgerloh, Vorstandsvorsitzender

Jannis Calvin Hilgerloh, Vorstand

Marcus Hungerkamp, Vorstand

Nima Kalantari, Vorstand

Detlef Kehler, Vorstand

Konzern - Anlagespiegel zum 31. Dezember 2022

Anschaffungskosten
1.1.2022 Zugänge Abgang Umbuchungen 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.226.766,19 12.000,00 0,00 -7.788,00 1.230.978,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.382.365,41 0,00 0,00 7.788,00 4.390.153,41
3. Geleistete Anzahlungen 65.459,98 450.739,66 0,00 0,00 516.199,64
5.674.591,58 462.739,66 0,00 0,00 6.137.331,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.022.416,27 488.763,58 0,00 0,00 3.511.179,85
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.393.744,97 691.178,39 109.994,26 0,00 3.974.929,10
3. geleistete Anzahlungen 0,00 152.402,95 0,00 0,00 152.402,95
6.416.161,24 1.332.344,92 109.994,26 0,00 7.638.511,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 71.291,79 0,00 0,00 0,00 71.291,79
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 213.842,34 0,00 0,00 0,00 213.842,34
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 254.582,55 0,00 0,00 0,00 254.582,55
4. sonstige Ausleihungen 194.326,10 0,00 4.521,71 0,00 189.804,39
734.042,78 0,00 4.521,71 0,00 729.521,07
12.824.795,60 1.795.084,58 114.515,97 0,00 14.505.364,21
Wertberichtigungen
1.1.2022 Zugang Abgang Umbuchung 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 983.278,19 185.162,00 0,00 -7.788,00 1.160.652,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.303.476,41 849.430,00 0,00 7.788,00 3.160.694,41
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.286.754,60 1.034.592,00 0,00 0,00 4.321.346,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 192.291,15 51.631,58 0,00 0,00 243.922,73
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.588.950,43 485.152,11 114.545,64 0,00 2.959.556,90
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.781.241,58 536.783,69 114.545,64 0,00 3.203.479,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 51.446,46 0,00 0,00 0,00 51.446,46
2. Anteile an assoziierten Unternehmen -413,98 39.161,97 0,00 38.747,99
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 85.268,89 49.764,30 0,00 0,00 135.033,19
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
136.301,37 88.926,27 0,00 0,00 225.227,64
6.204.297,55 1.660.301,96 114.545,64 0,00 7.750.053,87
Nettobuchwerte
31.12.2022 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.326,00 243.488,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.229.459,00 2.078.889,00
3. Geleistete Anzahlungen 516.199,64 65.459,98
1.815.984,64 2.387.836,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.267.257,12 2.830.125,12
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.015.372,20 804.794,54
3. geleistete Anzahlungen 152.402,95 0,00
4.435.032,27 3.634.919,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.845,33 19.845,33
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 175.094,35 214.256,32
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 119.549,36 169.313,66
4. sonstige Ausleihungen 189.804,39 194.326,10
504.293,43 597.741,41
6.755.310,34 6.620.498,05

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
T€ T€
Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis nach Nicht beherrschenden Anteilen 9.631 4.339
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.660 1.447
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 4.297 7.109
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 -68
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -22.502 -33.557
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -46.768 12.218
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang des Anlagevermögens 0 0
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 4.912 3.703
- Sonstige Beteiligungserträge -184 -129
+/- Aufwendungen/Erträge aus außerordentlichen Posten 0 0
+/- Ertragsteueraufwand /-ertrag 5.679 2.404
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
-/+ Ertragsteuerzahlung -7.504 -2.514
= Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -50.779 -5.048
Investitionstätigkeit
+ Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens 0 5
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -1.795 -1.431
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
+ Einzahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten 0 0
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
+ Erhaltene Zinsen 455 169
+ Erhaltene Dividenden 184 129
= Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -1.156 -1.128
Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 0
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
- Auszahlungen für den Erwerb eigener Anteile -430 0
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 62.031 14.918
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -1.776 -5.326
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0 0
- Auszahlungen an Gesellschafter 0 0
+ Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
- Gezahlte Zinsen -5.367 -3.872
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -2.041 -820
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 0
= Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 52.417 4.900
+/- konsolidierungskreisbedingte Veränderungen 0 -838
= Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 482 -2.114
-/+ Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.678 5.792
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.160 3.678
Zusammensetzung Finanzmittelfonds
Anfangsbestand
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.678 5.792
- jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
= Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.678 5.792
Endbestand
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.160 3.678
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
- jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.160 3.678
Veränderung des Finanzmittelfonds 482 -2.114

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Rücklagen
Gezeichnetes Kapital eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklage
Stand am 31. Dezember 2020 2.373.463,01 -33.393,00 1.508.780,04 8.100.339,92
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr
Erwerb eigene Anteile 0,00 0,00
Ausschüttung
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31. Dezember 2021 2.373.463,01 -33.393,00 1.508.780,04 8.100.339,92
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr
Kapitalerhöhung 183.678,00
Erwerb eigene Anteile -16.695,00 -413.490,00
Ausschüttung
Korrekturen Erst- und Folgekonsolidierung 58.015,32
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31. Dezember 2022 2.557.141,01 -50.088,00 1.508.780,04 7.744.865,24
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernjahresüberschuss der dem Mutterunternehmen zuzurechnunen ist
Gewinnvortrag Summe
Stand am 31. Dezember 2020 3.425.766,70 956.237,20 16.331.193,87
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr 956.237,20 -956.237,20 0,00
Erwerb eigene Anteile 0,00
Ausschüttung -819.897,00 -819.897,00
Änderungen des Konsolidierungskreises -15.440,62 -15.440,62
Konzernjahresüberschuss 4.230.019,89 4.230.019,89
Stand am 31. Dezember 2021 3.546.666,28 4.230.019,89 19.725.876,14
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr 4.230.019,89 -4.230.019,89 0,00
Kapitalerhöhung 183.678,00
Erwerb eigene Anteile -430.185,00
Ausschüttung -2.040.570,00 -2.040.570,00
Korrekturen Erst- und Folgekonsolidierung -23.342,42 34.672,90
Konzernjahresüberschuss 9.492.621,89 9.492.621,89
Stand am 31. Dezember 2022 5.712.773,75 9.492.621,89 26.966.093,93
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinne/Verluste
Summe
Stand am 31. Dezember 2020 3.937.865,44 7.060,77 3.944.926,21
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr 7.060,77 -7.060,77 0,00
Erwerb eigene Anteile 0,00
Ausschüttung 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises -826.490,81 -826.490,81
Konzernjahresüberschuss 108.618,77 108.618,77
Stand am 31. Dezember 2021 3.118.435,40 108.618,77 3.227.054,17
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr 108.618,77 -108.618,77 0,00
Kapitalerhöhung 0,00
Erwerb eigene Anteile 0,00
Ausschüttung 0,00
Korrekturen Erst- und Folgekonsolidierung 57.281,60 57.281,60
Konzernjahresüberschuss 138.221,22 138.221,22
Stand am 31. Dezember 2022 3.284.335,77 138.221,22 3.422.556,99
Konzerneigenkapital
Summe
Stand am 31. Dezember 2020 20.276.120,08
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr 0,00
Erwerb eigene Anteile 0,00
Ausschüttung -819.897,00
Änderungen des Konsolidierungskreises -841.931,43
Konzernjahresüberschuss 4.338.638,66
Stand am 31. Dezember 2021 22.952.930,31
Umgliederung Jahresergebnis Vorjahr 0,00
Kapitalerhöhung 183.678,00
Erwerb eigene Anteile -430.185,00
Ausschüttung -2.040.570,00
Korrekturen Erst- und Folgekonsolidierung 91.954,50
Konzernjahresüberschuss 9.630.843,11
Stand am 31. Dezember 2022 30.388.650,92

Teilkonzern-Lagebericht 2022

STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT

Inhaltsverzeichnis:

A. Grundlagen des Konzerns

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

II. Geschäftsverlauf

III. Lage

1. Ertragslage

2. Finanzlage

3. Vermögenslage

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

b) Personal

c) Umweltschutz

d) Steuerung der Gesellschaft

5. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

A. Grundlagen des Konzerns

Die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT ist eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Recht. Sie fungiert als Muttergesellschaft und Holding des STARCAR EUROPA SERVICE GROUP - Konzerns. Dieser bildet seit dem Zusammenschluss von STAR CAR GmbH Kraftfahrzeugvermietung und EUROPA SERVICE Mobility Partners Aktiengesellschaft eine leistungsstarke Einheit.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 31.08.2022 wurde die EUROPA SERVICE Autovermietung Aktiengesellschaft in EUROPA SERVICE Mobility Partners Aktiengesellschaft umfirmiert. Die Gesellschaft ist auch unter neuer Firma Lizenzgeber, Einkaufsorganisation und Dienstleister für mittelständische Autovermietunternehmen in Deutschland sowie im europäischen Ausland.

Hauptgeschäftsgegenstand der EUROPA SERVICE Mobility Partners Aktiengesellschaft sind der An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen sowie deren Vermietung und damit zusammenhängende Mobilitätslösungen. Hierbei konzentrieren sich ihre Vertriebsaktivitäten schwerpunktmäßig auf kleinere und mittlere Autovermietunternehmen sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland.

Geschäftsgegenstand der STAR CAR GmbH Kraftfahrzeugvermietung ist schwerpunktmäßig die Vermietung von Kraftfahrzeugen. Neben dem Privatkundengeschäft bietet STAR CAR Geschäftskunden individuelle Verträge für Kurz- und Langzeitmieten an bis hin zu kompletten Flottenlösungen. STAR CAR verfügt hierbei über ein bundesweites Stationsnetz.

Die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT übernimmt innerhalb der Gruppe zentrale Führungsaufgaben und ist für die strategische sowie finanzielle Steuerung des STARCAR EUROPA SERVICE GROUP -Konzerns verantwortlich. Zudem erfüllt sie wichtige Finanzierungsfunktionen und schließt sowohl auf nationaler wie auch internationaler Ebene Rahmenvereinbarungen mit Automobilherstellern und -importeuren ab. Der Vorstand der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT leitet die Gesellschaft in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft und den Konzern unmittelbar eingebunden.

Mit Wirkung zum Ablauf des 01.01.2023 ist Herr Markus Hoff als Vorstand der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT ausgeschieden. Zu neuen Vorständen der Gesellschaft wurden mit Wirkung ab dem 01.01.2023 bestellt, Herr Marcus Hungerkamp und Herr Nima Kalantari.

Zum 31.12.2022 verfügte die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT mittelbar und unmittelbar über folgende relevante Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen im In- und Ausland:

Name Sitz Kapitalanteil
EUROPA SERVICE Mobility Partners Aktiengesellschaft Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG
Europa Service rent a car GmbH Monheim am Rhein 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG
Europa Service Holding B.V. Weert (Niederlande) 85,7% der Geschäftsanteile hält die Europa Service rent a car GmbH
Picky Auto Abo GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die Europa Service rent a car GmbH
Your Look GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die Europa Service rent a car GmbH
HIRE Immobilien GmbH & Co. KG Solingen 50% der Geschäftsanteile hält Your Look GmbH
Euro Autopfand GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die Europa Service rent a car GmbH
STAR CAR GmbH Kraftfahrzeugvermietung Hamburg 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG
STARCAR Mobility GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die STAR CAR GmbH Kraftfahrzeugvermietung
Drive-CarSharing GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR Mobility GmbH
UNIX-Rent Autovermietung GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG
Auto-Rent Systems GmbH Wülfrath 50% der Geschäftsanteile hält die UNIX-Rent Autovermietung GmbH
MAXI IT-Systems GmbH Solingen 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG
Europa Service Italia s.r.l. Milano Mailand (Italien) 100% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG
Europa Service rent a car Solingen SL Santa Ponça, Calvià (Spanien) 50% der Geschäftsanteile hält die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT und 50% der Geschäftsanteile hält die Euro Autopfand GmbH

Des Weiteren bestanden zum 31.12.2022 noch Mehrheitsbeteiligen der Europa Service rent a car GmbH an der Europa Service otomotive ltd. Sirketi und an der Europa Service Magyarország s.r.l. Diese Gesellschaften werden aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft konnte sich im Jahr 2022 trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen behaupten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Wichtigste Stütze war der private Konsum. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Wirtschaftsbereiche wie Handel, Dienstleistungen und Verkehr profitierten vom Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Neue Belastungen durch die Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine prägten gleichwohl die wirtschaftliche Entwicklung. Die Bundesregierung reagierte hierauf u.a. mit weiteren Entlastungspaketen, um den extrem steigenden Energiekosten entgegenzuwirken und Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Wirtschaft zu entlasten (Quelle: Statistisches Bundesamt vom 13. Januar 2023). Nach einem robusten Wachstum in Europa in der ersten Jahreshälfte 2022 ließ die Wachstumsdynamik im dritten Quartal auch EU-weit nach, allerdings etwas weniger als erwartet. Insgesamt stieg im Jahr 2022 das reale BIP in der Europäischen Union und der Eurozone um rund 3,5 % gegenüber dem Vorjahr (Quelle: Statistisches Bundesamt vom 07.06.2023).

Die Inflationsrate liegt als Folge des Kriegs in der Ukraine und extremen Preisanstiegen für Energieprodukte und Nahrungsmittel auf historisch hohem Niveau. In Deutschland haben sich die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2022 um 7,9 % gegenüber 2021 erhöht. Im Euroraum lag die Inflation im Jahr 2022 noch höher bei 9,2 % (Quelle: Statistisches Bundesamt vom 17. Januar 2023, eurostat vom 18. Januar 2023). Zu Bekämpfung der Inflation und Sicherstellung der Preisstabilität hat die Europäische Zentralbank (EZB) seit Juli 2022 eine Zinswende vollzogen und den Leitzins sukzessive angehoben. Der Leitzins in der Eurozone erhöhte dabei von 0,5 % im Juli 2022 auf zuletzt 4,25% im Juli 2023 (Quelle: www.finanzen.net/zinsen/leitzins/historisch).

Die Kfz-Zulassungszahlen in Deutschland haben sich im Berichtszeitraum erholt. In der Jahresbilanz stehen insgesamt 2,65 Millionen Neuwagen, das sind 1,1 % mehr als 2021. 64,1 % (-0,9 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 35,9 % (+4,9 %) privat zugelassen. Mit 49,6 % rund die Hälfte aller Pkw-Neuzulassungen des Jahres 2022 mit alternativen Antrieben (Elektro, Hybrid, Plug-In, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) ausgestattet und damit 15,6 % mehr als im Vorjahr (Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt Jahresbilanz 2022).

Die Entwicklungen im Gebrauchtwagenmarkt, der über Monate hinweg durch Preissteigerungen geprägt war, stagnierte zuletzt mit der Tendenz zu sinkenden Preisen im Jahresverlauf 2023. Hohe Inflationsraten sowie Zinssteigerungen führen zu einer auch im Gebrauchtwagenmarkt spürbaren Kaufzurückhaltung innerhalb des Privatkundensektors.

Die Nachfrage nach Fahrzeugen im privaten Sektor hat bereits im Jahr 2022 deutlich nachgelassen und dieser Trend setzt sich, nicht zuletzt auch durch die veränderte Förderung von Plug-In- und Elektrofahrzeugen, zu Beginn des Jahres 2023 fort.

Die Autovermieter-Branche hat Corona hinter sich gelassen, doch eine nachhaltige Trendwende in Bezug auf die Fahrzeugvolumina hat auch 2022 nicht gebracht.

II. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf und das Jahresergebnis für das Jahr 2022 lagen über den Erwartungen.

Bei der Fahrzeugvermietung hat sich die Ertragslage im Berichtszeitraum deutlich verbessert. Grund hierfür ist, dass die Preissystematik im B2C-Segment strukturell und prozessual neu aufgestellt wurde und nun statt in starren Tarifklassen in einem dynamischen Pricing abgerechnet wird. Hierdurch konnte eine spürbare Verbesserung der Deckungsbeiträge generiert werden. Zudem konnten höhere Mietfahrzeugvolumina aufgrund der allgemeinen Fahrzeugknappheit zu attraktiven Mietraten eingesetzt werden. Auch hierdurch ließen sich zusätzliche Deckungsbeiträge generieren.

Die Umsatzerlöse aus dem Kerngeschäft der WKZ-Erwirtschaftung sind im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Im Fahrzeughandel trugen das zunächst noch moderate Zinsumfeld im Berichtsjahr bei gleichzeitig angestiegenen Preisen im Fahrzeughandel zum positiven Ergebnis bei. Die Diversifikation des Netzwerks an Einkaufsquellen und die Stärkung der Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland stabilisierten die Geschäftstätigkeit trotz weiterhin herausforderndem Marktumfeld (Corona-Pandemie, Halbleiterkrise).

Insgesamt konnte ein Konzernjahresüberschuss von T€ 9.631 realisiert werden.

III. Lage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 266.772 resultieren aus Vermiet- und Verkaufsumsätzen (T€ 235.687), sowie aus Werbekostenzuschüssen (T€ 31.085).

Die Mitarbeiterzahl im In- und Ausland hat sich von 1.072 zum 31.12.2021 auf 1.139 zum 31.12.2022 entwickelt. Damit einhergehend haben sich die Personalaufwendungen von T€ 18.746 im Vorjahr auf T€ 26.310 im Berichtsjahr erhöht.

Aufgrund des nach der Corona-Pandemie wieder gesteigerten Fahrzeugbestandes und den dazugehörigen Finanzierungsmaßnahmen hat sich der Zinsaufwand im Geschäftsjahr 2022 von T€ 3.872 auf T€ 5.367 erhöht. Die Erhöhung der Leitzinsen trägt ebenfalls zu diesem deutlichen Anstieg bei.

Die Gesamtertragslage mit einem Konzernjahresüberschuss von T€ 9.631 liegt daher deutlich über dem Vorjahr (T€ 4.339) und der Vorjahresprognose. Dies ist im Wesentlichen auf gestiegene Umsatzerlöse bei einer gesunkenen Materialintensität zurückzuführen.

2. Finanzlage

Unter der Führung der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG wurde 2022 eine Konsortialfinanzierung in Höhe von bis zu 240 Millionen Euro mit einer Laufzeit von zunächst drei Jahren eingedeckt, von der weitere Gruppengesellschaften über einen Cash-Pool partizipieren und als Garanten haften. Die EUROPA SERVICE Mobility Partners Aktiengesellschaft wurde als zusätzlicher Darlehensnehmer in die Konsortialfinanzierung aufgenommen. Damit ist die Liquiditätslage auf Gruppenebene solide begründet und Liquiditätsengpässe nicht zu erwarten.

Das Eigenkapital lag mit T€ 30.389 im Wesentlichen ergebnisbedingt um T€ 7.252 über dem Vorjahr.

Die Finanzlage des Unternehmens ist weiterhin durchgehend stabil. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel auf dem Niveau des Vorjahres.

3. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahresabschluss wie folgt entwickelt:

Die Bilanzsumme hat sich um T€ 23.118 (7,6 %) auf T€ 326.541 erhöht. Dies ist auf das insgesamt gestiegene Geschäftsvolumen zu erklären. Die Erhöhung entfällt auf der Aktivseite mit T€ 15.774 auf die Vorräte des Konzerns. Innerhalb der Passiva haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 60.255 erhöht. Dieser Erhöhung steht die Minderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 46.016 entgegen.

Die Vorräte beinhalten mit einem Gesamtwert von T€ 220.947 im Wesentlichen Fahrzeuge und geleistete Anzahlungen. Den Fahrzeugen stehen zur Finanzierung dieser sowie der Zwischenfinanzierung von Forderungen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 239.126 gegenüber.

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus der Gesellschaft weiterhin auf den WKZ-berechtigten Fahrzeugkäufen, dem Fahrzeughandel und dem Vermietgeschäft.

b) Personal

Die Verwaltung des Konzerns erfolgt im Wesentlichen durch Mitarbeiter der EUROPA SERVICE Mobility Partners Aktiengesellschaft.

Über sämtliche Konzerngesellschaften hinweg besteht seitens der jeweiligen Geschäftsleitung ein hoher Anspruch an die Kunden- und Dienstleistungsorientierung ihrer Mitarbeiter, um den wandelnden Kundenbedürfnissen nach einer möglichst flexiblen und bedarfsgerechten Mobilität bestmöglich gerecht zu werden.

Dementsprechend kommt der Personalarbeit ein hoher und strategisch wichtiger Stellenwert innerhalb der Unternehmensgruppe zu. Sie umfasst ein qualifiziertes Bewerber-Auswahlverfahren sowie umfassende, auf den individuellen Bedarf der Mitarbeiter abgestimmte Aus- und Weiterbildungsprogramme. Feedback-Instrumente wie Mitarbeitergespräche und -befragungen dienen einer kontinuierlichen Personalentwicklung, die auf die Erfordernisse der stetig wachsenden Unternehmensgruppe einerseits und an die Bedürfnisse des beruflichen Alltags der Mitarbeiter andererseits ausgerichtet ist.

c) Umweltschutz

Der Vermietfuhrpark der operativ tätigen Tochtergesellschaft umfasst überwiegend Fahrzeuge, die nicht älter als 6 (PKW) bzw. 24 Monate (Nutzfahrzeuge) alt sind und damit den aktuellen umweltpolitischen Vorgaben bzw. Abgasnormen entsprechen. Darüber hinaus werden zunehmend Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride eingesetzt.

d) Steuerung der Gesellschaft und Corporate Governance

Entsprechend den bestehenden Anforderungen zur Sicherstellung von Compliance und Corporate Governance in Unternehmen wurden geeignete Maßnahmen getroffen, um unternehmensgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Das auf die Unternehmensgröße abgestimmte interne Überwachungssystem (Controlling) ermöglicht es, wesentliche Risiken, die besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, rechtzeitig zu identifizieren und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Negative Abweichungen werden kommuniziert und Gegenmaßnahmen erarbeitet. Darüber hinaus wurde ein eigenständiger Bereich etabliert, in der sich die Zuständigkeit für Compliance und Corporate Governance auf Ebene der STARCAR EUROPA SERVICE Gruppe bündelt, um noch stärker präventiv, systematisch und compliant zu agieren.

5. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Der Konzernjahresüberschuss liegt oberhalb dem des Vorjahres und mit T€ 9.631 über den Erwartungen. Die für das Konzernergebnis wesentlichen Geschäftsfelder Fahrzeugvermietung, WKZ-Erwirtschaftung und Fahrzeughandel konnten dazu trotz herausforderndem Marktumfeld, positiv beitragen. Auch das zunächst noch moderate Zinsumfeld bei gleichzeitig gestiegenen Preisen im Fahrzeughandel und Vermietgeschäft trugen zum positiven Ergebnis bei.

C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine lassen sich weiterhin nur schwer abschätzen. Die deutsche Wirtschaft erfuhr hierdurch bereits im zurückliegenden Winterhalbjahr einen kräftigen Rücksetzer. Als Folge der hohen Inflation schwächte sich die Nachfrage spürbar ab. In diesem Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 0,4% zurückgehen und im kommenden Jahr um 1,5% zunehmen. Die Inflationsrate dürfte von 6,9% im Jahr 2022 auf 5,8% im Jahr 2023 und 2,1% im Jahr 2024 sinken (Quelle: ifo Konjunkturprognose vom 21. Juni 2023).

In der Automobilindustrie zeigt sich aktuell eine sukzessive Verbesserung der Versorgungslage mit Vor- und Zwischenprodukten. So konnte der Bereich Kfz und Kfz-Teile im Dezember 2022 doch merklich um +3,3 % expandieren. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2023 wurden insgesamt gut 2,5 Mio. Pkw in Deutschland produziert. Das entspricht einem Plus von 31% im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum. Trotz der positiven Tendenz der vergangenen Monate verbleibt das Produktionsniveau noch signifikant unterhalb des Vorkrisenniveaus (Quelle: Verband der Automobilindustrie - Pressemitteilung vom 03. August 2023).

Der Gebrauchtwagenmarkt, der über Monate hinweg durch Preissteigerungen geprägt war, stagniert und die Preismechaniken von Angebot und Nachfrage greifen. Hohe Inflationsraten sowie Zinssteigerungen können im Gebrauchtwagenmarkt zu einer spürbaren Kaufzurückhaltung führen. Dem Trend Auto-Abo wird weiterhin Rechnung getragen und eigens dafür erworbene Fahrzeuge werden dem Kanal zugeführt und erweitern das Portfolio.

Möglichen Zinsänderungsrisiken aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtlage unterliegt auch die STARCAR EUROPE SERVICE GROUP, da die aktuelle Zinsentwicklung auf die Finanzierung des Fahrzeugbestandes Einfluss nimmt. Diesem möglichen Risiko wurde im Geschäftsjahr 2023 durch den Abschluss von zusätzlichen Finanzinstrumenten zur Zinsbegrenzung der Konsortialfinanzierung in substanziellem Umfang entgegengewirkt.

Nach Wegfall aller pandemiebedingten Reiseeinschränkungen hat sich die Reisetätigkeit national wie international bereits in 2022 wieder erholt. Diese Revitalisierung wird sich im Jahr 2023 weiter fortsetzen. So prognostiziert die European Travel Commission (ETC) für 2023 eine Steigerung der globalen internationalen Ankünfte von 25,1 % und für 2024 von 24,7 %. Für Europa wird eine Steigerung der internationalen Ankünfte von 9,7 % in 2023 und 18,2 % in 2024 erwartet. (Quelle: Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes - Trendreport Tourismus 2023). Von dieser Entwicklung wird auch Deutschland als wichtige europäische Destination profitieren. Zudem wird der Trend zu Inlandsreise weiter anhalten. So planen rund 28 % der Deutschen im Jahr 2023 eine mindestens fünf-tägige Urlaubsreise im eigenen Land zu verbringen (Quelle: statista vom 08.02.2023 - Reiseziele der Deutschen für das Jahr 2023). Auch der wiederkehrende Trend zu Geschäftsreisen dürfte sich 2023 weiter fortsetzen, nachdem die Corona-Pandemie weltweit an Bedeutung verloren hat.

Vor diesem Hintergrund beurteilt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT und ihrer Tochtergesellschaften zum gegenwärtigen Zeitpunkt wie folgt:

Für den Bereich der WKZ-Erwirtschaftung wird mit stabilen Umsatz- und Ertragszahlen gerechnet, da für das Jahr 2023 ähnliche Volumen der WKZ-berechtigten Fahrzeuge wie im Vorjahr geplant sind.

Im Bereich Fahrzeughandel ist davon auszugehen, dass aufgrund der stark gesunkenen Privatkundennachfrage sowie der stabiler werdenden Versorgungssituation in den Lieferketten wieder vermehrt Neufahrzeuge, auch als Spot-Deals, auf den Markt kommen werden. Aufgrund der Herausforderungen im Markt ist mit weiteren Preissteigerungen wie im abgelaufenen Berichtsjahr nicht mehr zu rechnen.

Die Nachfrage im Vermietgeschäft gegenüber dem End- und Firmenkunden wird sich wieder auf dem Niveau vor der Pandemie einpendeln, bei tendenziell stabilen Vermietraten. Jedoch können Vermietraten auch kurzfristig nachgeben, um beispielsweise auf Trends innerhalb des Wettbewerbsumfelds zu reagieren. Das Reise- und Urlaubssegment soll mittelfristig als Geschäftskanal stärker erschlossen werden. Hierbei dürften Knotenpunkte der Mobilität eine zentrale Rolle einnehmen, um den Mietkunden eine noch bessere Möglichkeit der Mobilität anzubieten. Der Ausbau des Stationsnetzwerks bleibt zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie und wird weiter forciert.

Der Vorstand erwartet unter Zugrundelegung der genannten Faktoren und Rahmenbedingungen auch für das Jahr 2023 ein positives Ergebnis nach Steuern, das aber das aufgrund von Marktbesonderheiten außergewöhnlich gute Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 moderat unterschreiten wird.

 

Solingen, den 9. August. 2023

Jens Erik Hilgerloh, Vorstandsvorsitzender

Jannis Calvin Hilgerloh, Vorstand

Marcus Hungerkamp, Vorstand

Nima Kalantari, Vorstand

Detlef Kehler, Vorstand

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT, Solingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT, Solingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AKTIENGESELLSCHAFT, Solingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Solingen den 10. August 2023

QUADRILOG WIRTSCHAFTSPRÜFUNG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stephan Imkamp, Wirtschaftsprüfer

Dirk Schiffers, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG

Zusammenarbeit von Aufsichtsrat und Vorstand

Der Aufsichtsrat ist im Jahr 2022 seinen gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben gewohnt gewissenhaft nachgekommen. Er hat sich umfassend über die Lage der Gesellschaft und der Unternehmensgruppe informiert, die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich begleitet und diesen bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten. Hierbei konnte er sich stets von der Recht-, Zweck- und Ordnungsmäßigkeit der Vorstandsarbeit überzeugen.

Überblick

Im Geschäftsjahr 2022 hielt der Aufsichtsrat sechs reguläre Sitzungen ab. Die regulären Sitzungen fanden im April, Mai, Juni, August, September und Dezember 2022 statt. Von der Möglichkeit, Beschlüsse zwischen den Sitzungen im Rahmen des schriftlichen Umlaufverfahrens zu fassen, wurde in drei Fällen Gebrauch gemacht.

In allen regulären Sitzungen des Geschäftsjahres erläuterte der Vorstand dem Aufsichtsrat die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis im Konzern und ging dabei auf den Geschäftsverlauf in den einzelnen Geschäftsbereichen ein. Der Vorstand informierte über den Gang der Geschäfte sowie die Entwicklung der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG, einschließlich der Abweichungen des tatsächlichen Geschäftsverlaufs von der Planung. Im Rahmen der Sitzungen bot sich den Mitgliedern des Aufsichtsrats stets hinreichend Gelegenheit, sich mit den Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstands auseinanderzusetzen und eigene Anregungen einzubringen.

Die vom Vorstand quartalsweise erstellten Berichte erörterten stets ausführlich die Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG, deren Tochtergesellschaften und Beteiligungen, sowie die vom Vorstand verfolgten Produkt-, Vertriebs- und Marketingstrategien. Kritische operative Themen wurden dem Aufsichtsrat unter Einbeziehung der Wettbewerbssituation sowie der Chancen und Risiken strategischer Schritte klar und differenziert vorgelegt. Damit war der Aufsichtsrat stets in der Lage, unternehmemsrelevante Fragen der Strategie, der Planung, des Geschäftsverlaufs sowie der Risikolage und -entwicklung auf Plausibilität zu überprüfen.

In der Einschätzung und Beurteilung unternehmerischer Risiken und daraus abzuleitender Maßnahmen erzielten Vorstand und Aufsichtsrat regelmäßig Übereinkunft. In Entscheidungen von besonderer Bedeutung wurde der Aufsichtsrat stets eingebunden; soweit nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung erforderlich, hat er zu einzelnen Maßnahmen seine Zustimmung erteilt.

Ausgewählte Themen im Aufsichtsratsplenum

Die von der Hauptversammlung am 31.08.2022 zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 gewählte QUADRILOG WIRTSCHAFTSPRÜFUNG GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 sowie den Lagebericht geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Er stellte ferner fest, dass der Vorstand ein angemessenes Informations- und Überwachungssystem eingerichtet hat, das in seiner Konzeption und Handhabung geeignet ist, den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, und das es in der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG und ihren Tochtergesellschaften keine wesentlichen Risiken gibt, die nicht in den Berichten erwähnt sind.

Gegenstand der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung vom 21.06.2023 war der Jahresabschluss der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG einschließlich des Lageberichts, des Vorschlags des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns und des Prüfberichts des Abschlussprüfers. Ein Vertreter des Abschlussprüfers erstattete hierbei Bericht über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und stand dem Aufsichtsrat für weitere Auskünfte zur Verfügung. Hierbei erläuterte er insbesondere seine Beurteilung der Risikolage sowie des Risikofrüherkennungssystems.

Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis der Abschlussprüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Er sieht nach eigener Prüfung keinen Anlass für Beanstandungen und hat dementsprechend den vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften Jahresabschluss sowie den Lagebericht gebilligt. Der Jahresabschluss gilt damit nach den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) als festgestellt. Der Aufsichtsrat hat sich dem Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung nach eigener Prüfung sowie unter Berücksichtigung der Ergebnisentwicklung und der Finanzlage angeschlossen.

Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat mehrfach und umfassend über weitergehende operative Fragestellungen der STARCAR EUROPA SERVICE-Gruppe Bericht erstatten lassen. So wurde beispielsweise die Expansionsstrategie von STAR CAR sowie die Einführung von wesentlichen IT-Systemen für die Gesamtgruppe ausführlich vorgesellt und dem Aufsichtsrat erläutert. Des Weiteren wurde die Eindeckung der Konsortialfinanzierung in Höhe von bis zu 240 Millionen Euro unter der Führung der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG ausführlich besprochen und dem Aufsichtsrat fortlaufend hierzu durch den Vorstand berichtet.

Damit ist der Vorstand auch im Jahr 2022 seinen gesetzlichen Überwachungs- und Berichtspflichten (Corporate Governance) vollumfänglich nachgekommen, so dass der Aufsichtsrat jederzeit in der Lage war, sich ein umfassendes Bild von allen relevanten Prozessen innerhalb des Unternehmens zu machen und seine satzungs- und gesetzesmäßigen Beratungs- und Kontrollpflichten in vollem Umfang wahrzunehmen.

Ausschüsse

Der durch den Aufsichtsrat eingerichtete Finanzausschuss hat im Namen und in Vertretung des Gesamtaufsichtsrats die ihm übertragenen Aufgaben erfüllt, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Dieser Finanzausschuss hatte zum Ende des Berichtszeitraums folgende Mitglieder:

 

Sabine Schreiter

 

Kai Schmedes

 

Ralf Katzur (bis 31.08.2022)

 

Melanie Lammers (ab 01.09.2022)

 

Gunter Glück (ab 01.09.2022)

Über die Arbeit des Ausschusses wurde dem Aufsichtsratsplenum regelmäßig berichtet.

Der Finanzausschuss erörterte im Rahmen der ihm zugewiesenen Aufgaben im Berichtsjahr insbesondere Fragen der Unternehmensfinanzierung, der Finanzplanung sowie der geplanten Konsortialfinanzierung der Gesellschaft. Zu diesen Punkten wurde auch der gesamte Aufsichtsrat unterrichtet und entsprechend informiert.

Personelle Veränderungen in Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat wurde im Rahmen der Hauptversammlung am 31. August 2022 turnusmäßig neu gewählt. Damit besteht der Aufsichtsrat der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG zum Ende des Berichtszeitraums 2022 aus folgenden Mitgliedern:

 

Kai Schmedes, Kaufmann, Bremen (Vorsitz),

 

Gunter Glück, Kaufmann, Ennepetal (stellv. Vorsitz),

 

Stephan Lützenkirchen, Berater, Köln,

 

Sabine Schreiter, Diplom Ökonomin, Essen.

 

Maik Grabow, Kaufmann, Hamburg

 

Melanie Lammers, Master of Business Administration und Unternehmerin, Oyten

 

Jonas Oberbeck, Rechtsanwalt, Hamburg

Die Besetzung des Aufsichtsrats ist identisch mit derjenigen der EUROPA SERVICE Mobility Partners AG (vormals Europa Service Autovermietung AG).

Der Aufsichtsrat ist zuversichtlich, dass die durch den Vorstand ergriffenen Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit der STARCAR EUROPA SERVICE GROUP AG weiter stärken werden und die Gesellschaft dadurch sicher durch die aktuell herausfordernde Wirtschaftslage geführt wird. Für ihre erneut engagierte und erfolgreiche Arbeit während des gesamten Geschäftsjahres 2022 und ihre weiteren Anstrengungen, die aktuellen Herausforderungen zu meistern, spricht der Aufsichtsrat den Vorstandsmitgliedern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der STARCAR EUROPA SERVICE-Gruppe Dank und Anerkennung aus.

 

Kai Schmedes, Aufsichtsratsvorsitzender

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