Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 73767
Eingetragen
20.10.2011
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
der Betrieb eines Finanzdienstleistungsinstituts mit Erlaubnis nach § 32 KWG. In dieser Eigenschaft ist die Gesellschaft berechtigt, die folgenden Finanzdienstleistungen zu betreiben: a) die Anlagevermittlung und b) die Anlageberatung. Die Gesellschaft ist nicht befugt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen und auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Bode
seit 20.10.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Sabine Bartsch Fischer
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Sabine Bartsch Fischer
Mönchengladbach
12.500 €
50.00%
Alexander Bode
Bergisch Gladbach
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BB Alternatives GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

BB Alternatives GmbH Anlagenberatung, Köln

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 276.254,39 509.363,06
b) andere Forderungen 250.000,00 0,00
526.254,39 509.363,06
2. Forderungen an Kunden 100.774,00 278.082,71
3. Sachanlagen 2.884,00 1.566,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 90.456,00 45.781,35
5. Rechnungsabgrenzungsposten 14.959,10 15.633,56
735.327,49 850.426,68

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 30.232,49 26.556,20
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 1.800,00 0,00
b) andere Rückstellungen 61.379,00 188.600,00
63.179,00 188.600,00
3. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
b) Gewinnvortrag 610.270,48 301.155,80
c) Jahresüberschuss 6.645,52 309.114,68
Summe Eigenkapital 641.916,00 635.270,48
735.327,49 850.426,68

Handelsrecht

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

BB Alternatives GmbH Anlagenberatung, Köln

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 25,00 0,00
2. Provisionserträge 725.747,90 1.431.185,44
3. Sonstige betriebliche Erträge 32.398,38 31.464,66
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 509.799,92 802.419,92
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 45.521,93 46.156,95
555.321,85 848.576,87
b) Andere Verwaltungsaufwendungen 192.901,28 148.172,96
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 2.632,04 3.106,85
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,00 4.800,00
7. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 3.300,00 0,00
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 10.616,11 457.993,42
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.487,59 148.395,74
10. Sonstige Steuern, soweit nicht unter sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen 483,00 483,00
3.970,59- 148.878,74-
11. Jahresüberschuss 6.645,52 309.114,68

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeines

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die BB Alternatives GmbH zählt zu ihrem Unternehmenszweck die Beratung im Bereich Alternativer Anlagemöglichkeiten "Alternativen Assets", mit Ausnahmen erlaubnispflichtiger Tätigkeiten sowie die Portfolioverwaltung von "Alternativen Assets". Zur Erfüllung dieses Beratungsmandates wurde der Gesellschaft von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Ende des Jahres 2020 auf Antrag die Erlaubnis zur Erbringung von Finanzdienstleistungen gemäß § 32 Abs. 1 Kreditwesengesetz erteilt.

Unsere Gesellschaft wird beim Amtsgericht Köln unter der Handelsregister-Nr. B 73767 geführt. Der Firmensitz ist in 50672 Köln, Hohenzollernring 72. Die Firmenbezeichnung lautet BB Alternatives GmbH.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Abschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften in §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in §§ 264 ff. HGB sowie unter Beachtung der Verordnung für Rechnungslegung der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie der Berücksichtigung der branchenspezifischen Vorschriften nach den §§ 340 ff HGB aufgestellt.

Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz/Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde zum Teil Gebrauch gemacht.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Bilanzierung erfolgt unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (goingconcern-Prinzip).

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB).

a) Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden sind mit dem Nominalbetrag bewertet. Zum Bilanzstichtag konnten wir keine Bonitätsrisiken bei Kundenforderungen erkennen. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung von 2 % auf dem Forderungsbestand ausreichend Rechnung getragen.

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen nach der linearen Methode. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der abnutzbaren Vermögensgegenstände liegt in der Regel bei drei bis sechs Jahren. Die Nutzungszeiten orientieren sich auch handelsrechtlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 250 EUR werden aus Vereinfachungsgründen sofort als Sachaufwand erfasst. Bei Anschaffungskosten von mehr als 250 EUR bis 800 EUR werden diese Vermögensgegenstände im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben (Bewertungsfreiheit des § 6 Abs. 2 EStG).

Wegen der Entwicklung der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens bis zum 31. Dezember 2023 verweisen wir auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel gem. § 268 HGB.

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte nach den Grundsätzen des strengen Niederstwertprinzips. Die Gegenstände sind mit dem Nominalwert aktiviert.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Aufwendungen erfasst, die den folgenden Geschäftsjahren zuzurechnen sind. Sie umfassen im Wesentlichen abgegrenzte transitorische Posten für Recherchedienste, Mieten und Leasinggebühren sowie Kfz-Steuer und -Versicherung.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Alle Verbindlichkeiten sind kurzfristig und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht dinglich besichert.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind kurzfristige Steuerverpflichtungen von T-EUR 22,6 (Vorjahr: T-EUR 17,5) erfasst. Im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen Verbindlichkeiten von T-EUR 1,0 (Vorjahr: T-EUR 0,0).

Die Rückstellungen werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Hierzu haben wir eine Einschätzung vorgenommen, ob dem Grunde nach rückstellungspflichtige Tatbestände vorliegen und ob nach aktuellen Erkenntnissen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Inanspruchnahme zu erwarten ist. Sämtliche Rückstellungen haben eine voraussichtliche Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger und werden nicht abgezinst.

Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus gezeichnetem Kapital und Bilanzgewinn. Das gezeichnete Kapital, das zum Nennwert angesetzt ist, ist voll eingezahlt.

b) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Provisionsergebnis des Geschäftsjahres 2023 sind erlaubnispflichtige Vermittlungsleistungen von T-EUR 100 (Vorjahr: T-EUR 875) enthalten.

Die unter dem Verwaltungsaufwand erfassten Personalkosten sind deutlich zurückgegangen, und zwar von T-EUR 849 in 2022 auf T-EUR 555 im aktuellen Geschäftsjahr. Dies ist ausschließlich auf signifikant niedrigere erfolgsabhängige Komponenten der Vergütungssysteme zurückzuführen. Der andere Verwaltungsaufwand erhöht sich um rd. T-EUR 45. Für den Anstieg verantwortlich waren höhere Beiträge (+ T-EUR 20), Mehrausgaben für Werbung (+T- EUR 10), zusätzliche Rechts- und Beratungskosten (+T-EUR 10 sowie dynamisch angewachsene Reisekosten (+T-EUR 5). Auf Basis des stark verminderten Jahresergebnis reduzierte sich der Steueraufwand auf T-EUR 4 (Vorjahr: T-EUR 148).

II. Sonstige Angaben

a) Bedeutsame Verträge

Mit Datum vom 4. November 2020 wurde unserer Gesellschaft von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Erlaubnis zum Erbringen von Finanzdienstleistungen gemäß § 32 Abs. 1 KWG (Kreditwesengesetz), erteilt. Die Erlaubnis bezieht sich auf die Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG) und auf die Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG).

b) Haftungsverhältnisse

Der Geschäftsleitung sind keine nicht aus der Bilanz ersichtlichen, vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB oder andere Eventualverbindlichkeiten bekannt. Das Forderungs- und Verpflichtungsrisiko wurde von der Geschäftsleitung nach bestem Wissen beurteilt.

c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Ein Bestellobligo aus Anlageinvestitionen bestand zum 31. Dezember 2023 nicht. Finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- oder Leasingverträgen sind mit einem Jahresaufwand von T-EUR 44,6 (Vorjahr: T-EUR 45,8) vorhanden.

d) Mitarbeiter

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der durchschnittliche Personalbestand von acht Mitarbeitern auf sieben Mitarbeiter vermindert.

e) Organe der Gesellschaft

Zur Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Frau Sabine Fischer, geb. Bartsch, Mönchengladbach, und

Herr Alexander Bode, Bergisch Gladbach.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Über einen Aufsichtsrat oder Beirat verfügt die Gesellschaft nicht.

f) Honorar des Abschlussprüfers

Im Geschäftsjahr 2023 wurden von der im Vorjahr beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prüferhonorare in Höhe von T-EUR 20,0 (Vorjahr: T-EUR 14,3) berechnet.

g) Ergebnisverwendung

Der zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Jahresüberschuss von EUR 6.645,52
soll mit dem fortentwickelten Gewinnvortrag des Vorjahres von zusammengefasst werden. 610.270,48
Der Gesamtgewinn von EUR 616.916,00

soll auf neue Rechnung in das Folgejahr vorgetragen werden.

Über eine Ausschüttung entscheidet die Gesellschafterversammlung.

 

Köln, den 18. Mai 2024

Sabine Fischer

Alexander Bode

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

BB Alternative Partners ist ein unabhängiger Dienstleister im Bereich Alternativer Investments. Das Unternehmen wurde im Jahr 2011 von zwei Portfoliomanagern einer großen deutschen Versicherung gegründet. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Planung sowie insbesondere auch bei der operativen Umsetzung und Überwachung ihrer Allokationen in den Private Markets. Dazu zählt auch die Portfolioverwaltung von "Alternativen Assets". Von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wurde uns die Erlaubnis zur Erbringung von Finanzdienstleitungen gemäß §32 Abs. 1 Kreditwesengesetz (KWG) erteilt. Diese umfasst die Anlagevermittlung gemäß §1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG sowie die Anlageberatung gemäß §1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG.

Wir bieten unseren Kunden das gesamte Leistungsspektrum für eine erfolgreiche Kapitalanlage in den Alternative Assets an. Als externes Team leisten wir wertvolle Unterstützung und ergänzen interne Ressourcen und Know-how effizient durch unsere umfangreiche Erfahrung in der Allokation und dem Management von Alternativen Investments. Dies reicht von der Strategieentwicklung, über die Auswahl der passenden Fondsprogramme, der Begleitung des Zeichnungsprozesses bis hin zur Unterstützung des laufenden Portfoliomanagements durch Monitoring und Reporting. Unser Ziel ist es, für unsere Kunden die beste individuelle Lösung in einem komplexen und herausfordernden Marktumfeld zu finden.

Unsere umfangreichen regulatorischen Kenntnisse setzen wir ein, um Fonds-Manager bei der Bereitstellung von regulatorischen Berichten an ihre Investoren zu unterstützen. Wir erstellen Berichte gemäß Solvency II, Basel III-IV, VAG und SFDR stark automatisiert und von hohen Qualität.

Mit unserem 7-köpfigen Team am Standort Köln beraten wir unsere Mandanten flexibel, individuell und unabhängig und schaffen durch unsere langjährige Erfahrung in Fragen rund um die Investmentauswahl und -betreuung, Reporting und Regulatorik messbaren Mehrwert.

2. Nachhaltigkeit

Für BB Alternative Partners ist die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsfaktoren ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Als unabhängiges Beratungsunternehmen für Alternative Assets ist dies insbesondere bei der Zielfondsauswahl entscheidend. Eine starke Einbindung von ESG-Faktoren (Environmental, Social & Governance) in den Selektionsprozess dient als wesentlicher Baustein, unsere Kunden bei ihrem Aufbau eines langfristig wertstabilen Private-Markets-Portfolios zu unterstützen. BB Alternative Partners ist davon überzeugt, dass gutes ESG-Management und entsprechende Transparenz nicht nur vor dem Hintergrund eines umfassenden Risikomanagements relevant sind, sondern auch aktiv zur Verbesserung des Risiko-Rendite-Profils beiträgt

3. Forschung und Entwicklung

Mit unserem Geschäftsmodell sind zurzeit keine Aktivitäten im Bereich von Forschung und Entwicklung verbunden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen1

Nach ersten Erkenntnissen zum Schluss des Geschäftsjahres 2023 verlief das Jahr konjunkturell heterogen. Vorläufigen statistischen Berechnungen zufolge ist die Weltwirtschaft 2023 in moderatem, aber stetigem Tempo gewachsen. Dies war einem kräftigen privaten Konsum und der Unterstützung durch die robusten Arbeitsmärkte zu verdanken. Nach einem globalen Wachstum von 2,7 % (IWF) in 2022 wuchs die Weltwirtschaft im Kalenderjahr 2023 um 3,1 % (EZB). Die globale Wirtschaftstätigkeit wurde durch die Entwicklung in Schwellenländern wie China und in Industrieländern wie den Vereinigten Staaten gestützt. In den USA führten eine solide Inlandsnachfrage und der starke Arbeitsmarkt trotz der deutlichen Straffung des geldpolitischen Kurses zu einem robusten Wachstum. In China wurde die Schwäche des Wohnimmobiliensektors durch die Aufhebung der Corona-Beschränkungen zu Jahresbeginn und eine breiter angelegte Erholung der privaten Konsumausgaben ausgeglichen.

Die Wirtschaft des Euroraums hat sich im Jahr 2023 weiter abgeschwächt, da das eingetrübte Vertrauen, zuvor erlittene Verluste an Wettbewerbsfähigkeit, erneute geopolitische Spannungen und restriktivere Finanzierungsbedingungen die Wirtschaftstätigkeit belasteten. Aktuelle Daten für das vierte Quartal 2023 lassen auf ein verhaltenes Wachstum schließen; die Jahreswachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes (BIP) dürfte 2023 auf 0,6 % zurückgehen. Den Erwartungen zufolge wird das Wachstum für 2024 wegen des anhaltenden Gegenwinds durch die ungünstigen Finanzierungsbedingungen weiter zurückgehen. Diese Bremsfaktoren haben sich im Laufe der Zeit verstetigt. Im Euroraum sollten die sinkende Inflation zu höheren Realeinkommen beitragen und das Exportwachstum im Zuge einer steigenden Auslandsnachfrage wieder anziehen. Das BIP im gesamtwirtschaftlichen Euroraum sollte sich in 2024 auf 0,8 % leicht erhöhen. Dabei gehört Deutschland zu den konjunkturell schwächsten Ländern in Europa. Nachdem das Land bereits in eine Rezession gerutscht ist, rechnen die Fachleute der EZB auch für das Gesamtjahr 2023 mit einem BIP-Rückgang von -0,3 %. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnet für das gerade begonnene Jahr 2024 für Deutschland mit einem marginalen Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent. Geopolitisch und binnenwirtschaftlich stellte sich laut BDI vieles zu Beginn des Jahres noch schwieriger dar als 2023. Das minimale Wachstum in Deutschland werde getragen vom privaten Konsum, der Impulse vom Rückgang der Inflation und von der Stärkung der Kaufkraft erhalte, vor allem durch die Lohnsteigerungen in vielen Branchen und die Erhöhung von Sozialtransfers. Zum konjunkturellen Lichtblick im Jahresverlauf könne die Zinspolitik der Zentralbanken werden. Die Rückführung der Inflationsraten komme voran. Damit steige die Aussicht auf allmähliche Zinssenkungen. Spürbare Effekte in der Realwirtschaft werde dies nach Einschätzung des BDI aber erst ab dem Frühjahr 2025 auslösen.

1 Dieser Abschnitt wurde als lageberichtsfremde Angabe vom Abschlussprüfer nicht geprüft.

Wenngleich die Inflation weiterhin rückläufig war, trübten vor allem in der Eurozone weiterhin hohe Inflationszahlen die Marktstimmung. Auch in den USA ist die Inflation nach wie vor „zu hoch“, wie von der Federal Reserve (FED) in ihrem letzten Statement vermerkt wurde. Ein Ende der Zinserhöhungen könnte erreicht sein, jedoch wurden Prognosen für Zinssenkungen zuletzt weiter nach hinten verschoben. Bei ihrer letzten Sitzung am 20.09.2023 verzichtete die FED auf weitere Zinsschritte und beließ ihren Zinssatz bei 5,25-5,50%. Die Europäische Zentralbank (EZB) hingegen erhöhte bei ihrer letzten Sitzung am 14.09.2023 den Hauptrefinanzierungssatz, mit einem Zinsschritt, auf 4,5%.

In Europa sank die Inflation von 5,5% im Juni zum Ende des Jahres 2023 auf unter 3,0 % Auch in Deutschland konnte ein Rückgang verzeichnet werden, so lag die Inflationsrate im September noch bei 4,5%. Da die Inflation trotz des Rückgangs weiterhin über dem Zielwert von 2% liegt, lässt sich nicht ausschließen, dass das Ende der Zinserhöhungen noch nicht erreicht ist.

Die Befürchtungen einer US-Rezession wurden Ende des Jahres 2023 immer unwahrscheinlicher. Stattdessen wird aktuell von einem „Soft-Landing-Case“ gesprochen. Dabei schwächt sich die Wirtschaftswachstumsrate ab, wird jedoch nicht negativ. Es gibt weder signifikante Gewinneinbrüche auf Unternehmerseite noch Entlassungen. Dies zeigt sich aktuell deutlich in den niedrigen Arbeitslosenquoten sowie in den Unternehmenszahlen aus der letzten Berichtssaison. Dies ist ein positives Signal für den Markt, da es vor nicht allzu langer Zeit noch Befürchtungen über eine starken US-Rezession gab, welche potenziell die Stimmung auf den Kapitalmärkten hätte drücken können.

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft sind derzeit eher trübe. Die Stimmung verschlechtert sich zunehmend, und die wirtschaftlichen Kennzahlen zeigen eine anhaltende Abwärtsentwicklung. Dies spiegelt sich auch im ifo Geschäftsklimaindex wider, der Ende im Juni noch bei 88,5 Punkten lag. Im Verlauf Jahres verzeichnete er einen Rückgang auf unter 85,0 Punkte. Laut dem letzten OECD-Report wird Deutschland, neben Argentinien, der einzige G20-Staat sein, dessen Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr sinken wird. Zudem wurden die Prognosen für 2024 im Zuge dessen ebenfalls nach unten korrigiert. Nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums wird das Wachstum im Jahr 2024 nur noch bei 0,2 % liegen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) verändert ihre geldpolitische Ausrichtung vorerst nicht. Dies ist für uns als Finanzdienstleister eine verlässliche Entscheidung.

Trotz der anhaltenden Konjunkturflaute und eines abebbenden Preisschubs haben die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) auf ihrer ersten geldpolitischen Sitzung die Zinsen im Euroraum erneut unverändert gelassen. Diese Zinspause war von vielen Experten erwartet worden. Der an den Finanzmärkten maßgebliche Einlagensatz, den Geldhäuser für das Parken überschüssiger Gelder von der Notenbank erhalten und der die Sparzinsen für Verbraucher bestimmt, bleibt damit auf dem Rekordniveau von 4,00 Prozent. Der Hauptrefinanzierungssatz, zu dem sich die Banken frisches Geld besorgen können, liegt 0,5 Prozentpunkte darüber.

Die EZB hatte im Kampf gegen die hohe Inflation seit Sommer 2022 zehnmal in Serie die Zinsen angehoben. Höhere Zinsen verteuern Kredite, was die Nachfrage bremsen und dadurch Preissteigerungsraten dämpfen kann. Teurere Kredite sind allerdings zugleich eine Last für die Wirtschaft, weil sich kreditfinanzierte Investitionen verteuern.

Wann die Zinswende in der Eurozone nun kommt, bleibt weiter ungewiss. Unter den Währungshütern herrsche Konsens darüber, dass der geldpolitische Kurs weiter an Daten und nicht am Kalender auszurichten sei, so EZB-Präsidentin Lagarde.

An der Börse wird derzeit mit Zinsschritten nach unten im Gesamtvolumen von 1,27 Prozentpunkten gerechnet. Die erste Zinssenkung wird im April oder Juni erwartet. Allerdings sind für die Feststellung des Zinssatzes auch die diesjährigen Tarifabschlüsse in den Euroländern von Bedeutung, da diese als wichtige Barometer für die weitere Entwicklung der Inflation gelten. Einigkeit besteht im EZB-Rat darüber, dass Zinssenkungen in diesem Jahr gewünscht und notwendig seien, um die Finanzierungsbedingungen zu verbessern. Denn die Geldpolitik ist die größte Bremse für die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr.

Die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine, die immer noch erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Weltwirtschaft nimmt, betrifft uns nur indirekt. Auch die gegen Russland verhängten Sanktionen treffen uns nur mittelbar, da wir weder auf dem russischen Markt noch nennenswert in Osteuropa tätig sind. Betroffen sind wir mittelbar durch gestiegene Personalkosten und nicht zuletzt durch die hohe Inflationsrate.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 verlief vor allem wegen der nicht vorhersehbaren gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres 2023 nicht wie von uns prognostiziert. Die in 2023 aufgrund der hohen Inflation eingetretene Zinswende mit deutlichen Zinssteigerungen sowie der Ukraine-Russland-Konflikt mit massiven Sanktionen gegen Russland hat zu deutlichen Belastungen insbesondere am Kapitalmarkt geführt, die sich auch in unserem Geschäftsverlauf niedergeschlagen haben. Auch die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten zwischen Palästina und Israel haben das Weltwirtschaftsklima belastet. Unser Klientel wurde im Verlauf des Jahres 2023 hinsichtlich eigener Erwartungen und Einschätzung sowie bei der Beurteilung der Risikolagen immer mehr verunsichert. Investitions- und Anlageentscheidungen in den von uns preferierten "Alternativen Assets" wurden größtenteils nicht vollständig aufgegeben jedoch zeitlich verschoben. Folgemäßig halbierten sich unsere Umsätze von T-EUR 1.431 in 2022 auf T-EUR 726 im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Rückgang betrifft insbesondere das Vermittlungsgeschäft mit ausländischen Investoren. Die aus diesem Geschäftsbereich erzielten Provisionserträge verminderten sich um T-EUR 775.

3. Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 waren bei uns durchschnittlich ohne Geschäftsführer fünf Mitarbeitende beschäftigt. Dies ist ein Beschäftigter weniger als im Vorjahr.

Alle unsere Beschäftigten haben eine abgeschlossene akademische Ausbildung. Kompetente und engagierte Mitarbeiter sind und bleiben die Wurzel für unternehmerischen Erfolg. Die Motivation der Beschäftigten wird unter anderem durch ein leistungs- und erfolgsorientiertes Vergütungssystem gefördert. Für besondere Leistungen bzw. bei Erreichung entsprechender Ziel- und Leistungsparameter wird den Beschäftigten eine Gratifikation bzw. Prämie gezahlt. Unsere Mitarbeitenden nutzten in 2023 zur eigenen Aus-, Fort- und Weiterbildung die angebotenen Schulungs- und Seminarveranstaltungen, deren Kosten von uns als Arbeitgeber getragen werden.

Das Recruiting und Personalmarketing nimmt bei uns eine wichtige Rolle ein. Im Fokus steht dabei, umworbene Kandidaten für BB Alternatives zu begeistern und nachhaltig zu gewinnen. Die Nähe zu den in Köln beheimateten Hochschulen sichert einen guten und zeitnahen Kontakt zum qualifizierten Berufsnachwuchs. So beschäftigen wir u. a. Werksstudenten oder Praktikanten, die wir im Rahmen ihres Studiums mit den praktischen Anforderungen vertraut machen und auf die zukünftige Beschäftigung vorbereiten.

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Nachfolgende Tabelle verdeutlicht die wesentlichen Bilanzposten

2022 2023 Veränderung % (+ = Verbesserung) (- = Verschlechterung)
Aktiva
Forderungen an Kreditinstitute 509,4 526,3 + 16,9 + 3,3 %
Kundenforderungen 278,1 100,8 - 177,3 - 63,8 %
Anlagevermögen 1,6 2,9 + 1,3 + 81,3 %
Kurzfristige Vermögenswerte 45,7 90,4 + 44,7 + 97,8 %
Rechnungsabgrenzungsposten 15,6 14,9 - 0,7 - 4,5 %
Passiva
Verbindlichkeiten 26,6 30,2 + 3,6 + 13,5 %
Rückstellungen 188,6 63,2 - 125,4 - 66,5 %
Eigenkapital 635,2 641,9 + 6,7 + 1,1 %
Bilanzsumme 850,4 735,3 - 115,1 -13,5 %

Das Unternehmen verfügt über eine fristenkongruente Bilanzstruktur. Die Bilanzsumme verringerte sich zum 31. Dezember 2023 um 13,5 % oder T-EUR 115,1. Während die Barreserven gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert blieben, verminderten sich die Kundenforderungen entsprechend dem Geschäftsverlauf um T-EUR 177,3. Diesem Rückgang stehen kurzfristig realisierte Vermögenswerte (Steuerrückzahlungsansprüche) von rd. T-EUR 50 entgegen. Auf der Passivseite führten die verminderten Verpflichtungen insbesondere für ungewisse Verbindlichkeiten zum rückläufigen Geschäftsvolumen.

Der Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme hat sich auf 13,7 % (Vorjahr 32,7 %) verringert. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir zum Jahresende 2023 vorsichtig bewertet. Die für latente Risiken in angemessener Höhe gebildete Pauschalwertberichtigung wurde von dem entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Die Hauptrefinanzierungsquelle sind unsere starken Eigenmittel, die zum Bilanzstichtag auf T-EUR 641,9 angewachsen sind. Die Eigenkapitalquote liegt mit 87,3 % deutlich über der Vergleichszahl des Vorjahres von 74,7 %.

b) Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gegeben. Die Liquidität 2. Grades verbesserte sich auf 787 % (Vorjahr 394 %). Die gebildeten Barreserven decken rd. 6 % mal (Vorjahr rd. 2 mal) die kurzfristigen Verpflichtungen. Im Laufe des Geschäftsjahres werden die finanziellen Leistungsindikatoren durch eine kontinuierlich fortgeschriebene Liquiditätsplanung überwacht. Bei auftretenden Risiken steuert die Unternehmensführung rechtzeitig gegen.

Unsere Finanzplanung ist darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nach Art und Höhe nachzukommen. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Aufgrund der hohen Kapitalausstattung sind Liquiditätsschwierigkeiten auch in Zukunft nicht zu erwarten.

Die Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr weist einen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von T-EUR 21,2 aus. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (./. T-EUR 4,0) und aus Finanzierungstätigkeit (./. T-EUR 0,3) reduzierten die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds auf T-EUR 16,9. Zusammen mit dem Bestand am Anfang der Periode 2023 erhöhte sich der Finanzmittelfonds am Ende der Periode auf T-EUR 526,3.

Als Folge des starken Ergebnisrückgangs liegt der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt im Geschäftsjahr 2023 noch bei rd. T-EUR 9 und damit deutlich unter dem Vorjahreswert von rd. T-EUR 312.

c) Ertragslage

Mit der Ergebnisentwicklung im Jahr 2023 sind wir nicht zufrieden. Die im Vorjahr überdeutlich angewachsene Gesamtleistung konnte im Geschäftsjahr 2023 bei weitem nicht auf diesem Niveau gehalten werden. Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und seit Herbst 2023 im vorderen Orient haben zu weltwirtschaftlichen Belastungen insbesondere am Kapitalmarkt geführt, die sich auch in unserem Geschäftsverlauf signifikant niedergeschlagen haben. Die Gesamtleistung halbierte sich nahezu auf T-EUR 726 (Vorjahr T-EUR 1.431).

Die wesentlichen Erfolgskomponenten unserer Gesellschaft haben sich im Vorjahresvergleich wie folgt entwickelt:

Die Ergebnisquellen sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.

2022 2023 Veränderung (+ = Verbesserung) (- = Verschlechterung)
T-EUR T-EUR T-EUR %
Provisionserträge 1.431 726 - 705 - 49,7 %
Sonstige betriebliche Erträge 32 33 + 1 + 3,1 %
Personalaufwand 849 555 + 294 + 34,6 %
andere Veraltungsaufwendungen 148 193 - 45 - 30,4 %
Abschreibungen auf Sachanlagen 3 3 0 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5 0 + 5 -
Finanzergebnis 0 3 + 3 -
Steuerergebnis 149 4 + 145 + 97,3 %
Jahresüberschuss 309 7 - 30,2 - 97,7 %

Der Provisionsüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 705 deutlich zurückgegangen. Der im Vorjahr prognostizierte Provisionsüberschuss wurde bei weitem nicht erreicht. Hauptursache hierfür war die krisenbedingte Volatilität auf den Kapitalmärkten, die bei unserer institutionellen Klientel zu Unsicherheit und damit verbundenen Zurückhaltung bei Investitions- und Anlageentscheidungen führte. Die Personalaufwendungen sind im Geschäftsjahr bei abnehmender Mitarbeiterzahl (./. ein Beschäftigter) insbesondere wegen der stark reduzierten erfolgsabhängigen Vergütungen zurückgegangen. In Relation zum Umsatz stieg die Personalaufwandsquote weiter an, und zwar von 59 % in 2022 auf 77 % im Berichtsjahr. Das Mehr bei den anderen Verwaltungsaufwendungen wurde durch höhere regulatorisch begründete Kosten von rd. T-EUR 29 sowie aquisitionsbedingter Mehraufwand für Werbung, Reisen und Repräsentation (+ T-EUR 16) verursacht. Das Finanzergebnis betrifft die Zuschreibung zu Kundenforderungen. Der Steueraufwand liegt ergebnisabhängig bei rd. T-EUR 4, die Steuerquote beträgt bezogen auf das EBT unverändert zum Vorjahr 33 %.

Die Erfolgsindikatoren stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Geschäftsjahr Vorjahr
T-EUR %*) T-EUR %*)
EBT (Earnings Before Taxes) 11 1,5 458 32,0
EBit (Earnings Before Interest and Taxes) 14 1,9 458 32,0
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes Depreciation and Amortization) 17 2,3 461 32,2

*) Marge bezogen auf die Gesamtleistung

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren bestehen im Wesentlichen in der fachlichen und persönlichen Entwicklung des Personals. Als finanzieller Leistungsmindikator gilt die Cost-Invome Ration (Aufwands-Ertrags-Relation). Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Relation 96 %, im Vorjahr hatte sie nur 70 % betragen. Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss/Bilanzsumme) nach § 26a Abs. 1 Satz 4 KWG betrug im Geschäftsjahr 0,9 % (Vorjahr 36,3 %).

Des Weiteren sind Kundenbelange ein nicht finanzieller Leistungsindikator. Hierzu zählt im Wesentlichen die Kundenzufriedenheit ermittelt auf Basis vom persönlichen Kundengespräch, Schwankungen im Kundenstamm sowie durch die Auswertung von eingegangenen Beschwerden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind keine Bestandskunden abgegangen und keine Beschwerden eingegangen.

d) Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage

Die wirtschaftliche Entwicklung unserer Bank in den Teilbereichen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beurteilen wir in Summe vor dem Hintergrund der insgesamt belastenden externen Rahmenbedingungen als noch ausreichend. Die Vermögens- und die Finanzlage sind sehr stabil, allerdings ist die Ertragslage gemessen am Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit unbefriedigend.

Die verschlechterten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, nicht zuletzt beeinflusst durch die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und in der Ukraine, haben auch unser Geschäftsmodell belastet. Die negativen Einflussfaktoren auf den Kapitalmärkten wie Inflation und sprunghafter Zinsanstieg haben zur Unsicherheit bei unseren institutionellen wie privaten Kunden geführt. Investitionsentscheidungen wurden verschoben oder ganz abgesagt. Infolge dieser Entscheidungen konnte unsere Ertragsplanung nicht realisiert werden. Trotz Gegensteuerung durch Kosteneinsparungen blieb das Jahresergebnis mit T-EUR 7 deutlich unter den Erwartungen. Finanzlage und Liquiditätausstattung entsprechen den betrieblichen Erfordernissen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch unser Geschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und Wettbewerbssituationen, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen spezifische Geschäftsrisiken, die sich insbesondere in Form von Adressenausfall- und Marktpreisrisiken (z.B. Zinsänderungs-, Währungs- und Aktienkursänderungen) sowie Liquiditäts- und operationellen Risiken zeigen. Die ganzheitliche Risikosteuerung der Gesellschaft erfolgt durch die Geschäftsleitung anhand von Planungsrechnungen und betriebswirtschaftlichen Auswertungen. Das von der Geschäftsleitung verfolgte Risikomanagement basiert im Wesentlichen auf Controlling- und Frühwarnsystemen. Im Vordergrund steht das Bestreben, Veränderungen so rechtzeitig zu erkennen, dass durch geeignete Maßnahmen wesentliche negative Einflüsse auf die Unternehmensentwicklung abgewendet werden.

Die allgemeine unsichere geopolitische und wirtschaftliche Lage sowie damit einhergehende Preissteigerungen und Lieferengpässe führen auch im laufenden Wirtschaftsjahr zu eine spürbar zurückhaltenden Investitionsbereitschaft. Bereits in 2023 ist die Umsetzung einzelner Investitionsprojekte ins Stocken geraten oder gar vollständig ausgesetzt worden. Diese Zurückhaltung wird auch in 2024 anhalten.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und seit Oktober 2023 in Palästina verunsichern die Weltwirtschaft. Zusätzlich dämpft eine schwache Industrieproduktion die Konjunktur, insbesondere in Europa. Die Weltwirtschaft erholt sich nur langsam von den Folgen der Pandemie, den geopolitischen Auseinandersetzungen und der hohen Inflation. Gleichzeitig wirken die geldpolitischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Inflation, indem die gestiegenen Zinsen das Wirtschaftswachstum dämpfen. Eine Rückkehr zum Wachstumstrend vor der Pandemie ist laut IWF nicht zu erkennen. Folglich rechnet der IWF nach einem Anstieg des Weltwirtschaftswachstums um 3,5% im Jahr 2022 mit einer Wachstumsverlangsamung auf 3,0% im Jahr 2023 und auf 2,9% im Jahr 2024. Mit Blick auf die einzelnen Regionen zeigen sich jedoch spürbare Anpassungen. So sind die Aussichten insbesondere für die USA mit einem erwarteten BIP-Wachstum von 1,5% im Jahr 2024 optimistischer als bislang (1,0%), weil sich der private Konsum dank eines stabilen Arbeitsmarktes, die Unternehmensinvestitionen sowie fiskalpolitische Maßnahmen wachstumsfördernd auswirken. Für China rechnet der IWF mit einem Wirtschaftswachstum von 4,2% im Jahr 2024 (bisher: 4,5%), weil sich die Immobilienkrise nachteilig auswirken soll. In der Eurozone dürfte sich das Wachstum im Jahr 2024 auf niedrigem Vorjahresniveau stabilisieren. Für Deutschland revidiert das IWF die BIP- Prognosen. Während das Herbstgutachten noch eine leichte Erholung der Wirtschaft mit einem BIP-Anstieg von 0,8 % erwartete, zeigen neue Prognoserechnungen des Internationalen Währungsfonds einen deutlich revidierten Wert von nur noch 0,2 % für 2024. Ferner sieht der IWF ein Risiko in den hohen Staatsschulden gepaart mit dem gestiegenen Zinsniveau, weil Staaten zunehmend die finanziellen Mittel für fiskalpolitische Maßnahmen fehlen.

Auch die Risiken für die Inflationsaussichten stellen sich vor allem in der kurzen Frist nun ausgewogener dar. Aufwärtsrisiken könnten sich daraus ergeben, dass der bestehende Preisdruck die Endkundenpreise auf kurze Sicht dennoch in die Höhe treibt. Darüber hinaus könnte eine unerwartet kräftige Wirtschaftserholung in China den Rohstoffpreisen und der Auslandsnachfrage neuen Auftrieb verleihen.

Binnenfaktoren wie ein anhaltender Anstieg der Inflationserwartungen auf ein Niveau über dem Zielwert oder unerwartet starke Lohnzuwächse könnten die Inflation auch auf mittlerer Sicht ansteigen lassen. Abwärtsrisiken bestehen im Zusammenhang mit dem jüngsten Rückgang der Energiepreise. Sollte dieser anhalten, könnte er die Inflation schneller dämpfen als angenommen. Dieser Abwärtsdruck in der Energiekomponente könnte dann auch zu einer schwächeren Dynamik bei der zugrunde liegenden Inflation führen. Eine weiter nachlassende Nachfrage würde vor allem mittelfristig ebenfalls zu einem geringeren Preisdruck beitragen als derzeit erwartet.

Für unser Geschäftsmodell spielen die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle bei den Anlageentscheidungen unserer Kunden, wenngleich eine Anlage des zur Verfügung stehenden Kapitals bei institionellen Investoren zwingend erforderlich ist, um die Verzinsung des von Begünstigten der Versicherungen und Versorgungseinrichtungen eingezahlten Kapitals zu gewährleisten.

Die in den aktuellen Stellungnahmen von EZB, IWF oder BMWF getroffenen Prognosen deuten auf eine langsame auf sehr niedrigem Niveau befindliche Konjunkturerholung im Laufe des Jahres 2023 hin. Allerdings können negative Wirtschaftsfaktoren und konjunkturelle Aussichten auch uns durch Zurückhaltung unserer Kunden, wie im Geschäftsjahr 2023 eingetreten, treffen.

Wegen der unsicheren weltwirtschaftlichen Lage erwarten wir zwar eine verbesserte jedoch weiterhin eher zurückhaltende Investitionsentscheidung unserer Kunden. Die Entwicklung seit 2-3 Monaten und die Gespräche mit unseren aktuellen und potentiellen, neuen Kunden stimmen jedoch optimistisch, da sich die regulatorischen Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme der Investitionstätigkeit wieder verbessern.

Die stärkere Institutionalisierung unseres Unternehmen sowie die Ausweitung des Dienstleistungsumfanges unseres Beratungsgeschäfts auch mit Bestätigung der Erlaubnis zum Erbringen von Dienstleistungen gem. § 32 Abs. 1 KWG durch die BaFin im Oktober 2020 bildet für uns die Grundlage, den benannten Risiken entgegenzuwirken und wir werden die Chancen, die sich für unser Unternehmen hieraus ergeben, auch weiterhin aktiv nutzen.

Risiko aus operativer Tätigkeit

Neben Adressen-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken können unsere Gesellschaft auch operationelle Risiken (z.B. Betriebsrisiken im IT-Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugs- und Diebstahlrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) treffen. Unser geschäftsleitungsgestütztes Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und so weit wie möglich zu begrenzen. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten bestehen zurzeit nicht.

Als spezielles operatives Risiko haben wir den zunehmenden Einsatz von digitalen Technologien identifiziert. Die von uns beobachtete weltweite Zunahme von Bedrohungen für die Cyber- Sicherheit und eine größere Professionalität in der Computerkriminalität führen zu Risiken in Bezug auf die Sicherheit der Produkte, Systeme und Netzwerke sowie zu Risiken hinsichtlich der Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Verlässlichkeit von Daten. Verschiedenen externen Datenquellen zufolge hat sich diese Tendenz während COVID-19 beschleunigt. Es kann nicht garantiert werden, dass die Maßnahmen, die wir zum Schutz unseres geistigen Eigentums und unseres Portfolios ergreifen, unter allen Umständen erfolgreich sind. Auch bleibt das Risiko, dass vertrauliche Informationen gestohlen werden könnten.

Unsere Auftragsbearbeitung birgt das Risiko der inhärenten Abhängigkeit vom Kunden. Manchmal tragen wir das Risiko unerwarteter Projektmodifikationen, des Mangels an qualifizierten Fachkräften, von Qualitätsproblemen, finanziellen Schwierigkeiten unserer Kunden und/oder wesentlicher Partner sowie von unerwarteten Änderungen oder Schwierigkeiten innerhalb des rechtlichen und politischen Umfelds.

Zusammenfassende Risikoeinschätzung

Die dargestellten Risiken werden nach unserer Einschätzung die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft zwar beeinflussen, das Geschäftsmodell allerdings nicht grundsätzlich in Frage stellen.

Die Auswirkungen der derzeitigen geopolitischen und wirtschaftlichen Situation sind weiterhin nicht vollständig überschaubar und müssen intensiv beobachtet und analysiert werden.

Alle Managementmaßnahmen unterstützen die Geschäftsführung dabei, bestehende Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Insgesamt beurteilen wir unsere Risikolage auch unter Berücksichtigung der unsicheren weiteren wirtschaftlichen Entwicklung als beherrschbar. Zurzeit sind Risiken mit einem existenzgefährdenden Schadens- oder Gefährdungspotential für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BB Alternatives GmbH nicht erkennbar.

IV. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024

Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung unserer Gesellschaft für das nächste Jahr beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können.

Die Experten der führenden deutschen Wirtschaftsinstitute stellen in der Gemeinschaftsdiagnose des Herbstgutachtens 2023 fest, dass die Weltwirtschaft nach einem kräftigen Jahresauftakt zuletzt an Schwung verloren hat. Infolge des Ukraine-Kriegs und der Auseinandersetzungen in Palästina belasten die hohen Inflationsraten insbesondere europäische Wirtschaftsakteure. Darüber hinaus begrenzt die weltweit zunehmend strikte Geldpolitik Investitionen von Firmen und Haushalten. Positiv wird hervorgehoben, dass bei einer allmählichen Entspannung der Lieferkettenprobleme die zunächst hohen Auftragsbestände abgearbeitet werden können, bevor sich die nachlassenden Auftragseingänge anschließend in einer schwächeren Industriedynamik niederschlagen dürften. Allerdings konstatiert der internationale Währungsfonds im World Economic Outlook von Oktober 2023 auch, dass sich die Weltkonjunktur trotz der Belastungsfaktoren als bemerkenswert widerstandsfähig erweist. Zudem scheint die hohe Inflation laut IWF unter Kontrolle gebracht zu sein. Eine Rückkehr zum Wachstumstrend vor der Pandemie ist laut IWF jedoch nicht zu erkennen. Folglich rechnet der IWF nach einem Anstieg des Weltwirtschaftswachstums um 3,5 % im Jahr 2022 mit einer Wachstumsverlangsamung auf 3,0 % im Jahr 2023 und auf 2,9 % im Jahr 2024. Für Deutschland revidiert der IWF die BIP-Prognosen. Während das Herbstgutachte noch eine leichte Rezession erwartete, zeigen neue Prognoserechnungen des Internationalen Währungsfonds einen leicht positiven Trend für 2024. Das Bundeswirtschaftsministerium erwartet für Deutschland ein leichtes Wachstum von 0,2 %.

Der Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr ist weiterhin von zahlreichen Entwicklungen in den für unser Geschäftsmodell wichtigen Kapitalmärkten geprägt, deren Ausgang aktuell nicht abschließend beurteilt werden kann. Je nach Entwicklung der zahlreichen Einflussfaktoren können sich für unsere Gesellschaft im kommenden Geschäftsjahr Chancen oder Risiken ergeben. Solange sich die beschriebenen Risiken jedoch nicht dauerhaft manifestieren und die Chancen weiterhin intakt sind, gehen wir für das kommende Geschäftsjahr von einer leicht positiven Unternehmensentwicklung aus.

Dabei vertrauen wir weiterhin unserem auf Expertise und Fachkunde aufbauenden Beratungsangebot. Durch die von der BaFin erteilte Erlaubnis zur Erbringung von Finanzdienstleistungen gemäß § 32 Abs. 1 KWG hat sich unser Leistungsspektrum deutlich erweitert. Die uns gestattete Anlagevermittlung und Anlageberatung hat den potentiellen Kundenkreis deutlich ausgedehnt. Die nunmehr am Markt angebotete, selbstentwickelte SaaS-Lösung für Berichtserstellung vergrößert den Dienstleistungsumfang unseres Hause zusätzlich.

Im Dienstleistungsgeschäft gehen wir für 2024 von einem zwar gegenüber 2022 gesunkenen, aber gegenüber dem Vorjahr leicht steigenden Provisionsüberschuss aus. Wesentliche Chancen sehen wir im Hinblick auf den voraussichtlichen Geschäftsverlauf insbesondere, wenn sich die konjunkturelle Entwicklung besser darstellt als angenommen. Wesentliche Risiken in der geschäftlichen Entwicklung könnten sich aus den weltweiten Krisen ergeben, die unmittelbar Einfluss auf die weltwirtschaftliche Entwicklung haben. Unsicherheit prägt auch die erstellten Konjunkturprognosen, die in den letzten Veröffentlichungen von einer schrumpfenden Weltwirtschaft ausgehen. Insbesondere leidet die Bundesrepublik Deutschland unter den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die erst für das Jahr 2025 eine leichte Erholung erwarten lassen.

Wir erwarten für das Jahr 2024 ein gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 verbessertes Ergebnis. Unter Berücksichtigung unseres stringenten Kostenmanagements werden Personal- und Sachaufwand in etwa stabil bleiben, so dass für das Geschäftsjahr 2024 ein Jahresergebnis von T-EUR 100 erwartet wird. Diese prognostizierte Entwicklung der Ertragslage ermöglicht eine weitere Stärkung der Eigenmittel.

Wir rechnen unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die es uns ermöglicht, alle an uns gestellten Anforderungen zu erfüllen.

 

Köln, den 18. Mai 2024

Sabine Fischer

Alexander Bode

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BB Alternatives GmbH, Köln

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der BB Alternatives, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BB Alternatives für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt „Sonstige Informationen“ unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt „Sonstige Informationen“ genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

gekennzeichnete Teile des Geschäftsberichts - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen:

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lageberichts

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter

Beachtung der deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 24.Mai 2024

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