Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 19278
Eingetragen
1.12.2004
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenEinzelhandel mit Textilien
Gegenstand
Betrieb einer Weberei, der Konfektion, einer Druckerei, des Handels mit Reinigungstüchern aller Art und einschlägiger Artikel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michaela Schraps
seit 7.8.2023
Geschäftsführer
Peter Schraps
seit 7.8.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Peter Schraps
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TraCon Germany GmbH
Germany
360.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

"meiko Textil GmbH"

Kirschau

Jahresabschluss/Jahresfinanzbericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz zum 31.Dezember 2021

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.395,60 6,00
II. Sachanlagen 3.032.979,11 2.608.069,03
3.055.374,71 2.608.075,03
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.087.996,48 4.715.443,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.486.872,10 1.070.696,44
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.422.314,75 2.127.701,46
7.997.183,33 7.913.841,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.105,19 14.108,44
11.065.663,23 10.536.025,21

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 360.000,00 360.000,00
II. Bilanzgewinn 5.177.124,71 5.394.099,52
5.537.124,71 5.754.099,52
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 108.030,00 122.830,00
C. Verbindlichkeiten 5.420.508,52 4.659.095,69
11.065.66323 10.536.025,21

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021

Vorjahr
EUR EUR
1. Rohertrag 4.732.438,73 5.746.987,32
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.137.282,66 2.003.933,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 450.327,92 412.211,34
- davon für Altersversorgung: 9.948,96 EUR (Vorjahr: 9.944,14 EUR) 2.587.610,58 2.416.144,70
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 143.729,83 90.634,91
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.207.162,44 2.327.131,77
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 838,18 962,72
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.722,00 29.532,28
- davon Gesellschafter: 29.108,00 EUR (Vorjahr: 28.764,00 EUR)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -40.311,91 240.535,67
8. Ergebnis nach Steuern -194.636,03 643.970,71
9. Sonstige Steuern 22.338,78 22.466,58
10. Jahresüberschuss -216.974,81 621.504,13
11. Gewinnvortrag 5.394.099,52 4.772.595,39
12. Bilanzgewinn 5.177.124,71 5.394.099,52

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 der meiko Textil GmbH, Kirschau (Amtsgericht Dresden, HR B 19278) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, der §§ 268-274a, 276-278 und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 4 Jahren zugrunde.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Gebäude wurden planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren abgeschrieben.

Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen, vermindert um Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Anlagegegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu 800,00 EUR werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet.

Umlaufvermögen

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse, fertige Erzeugnisse und Waren wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassten Einzelkosten sowie angemessene Gemeinkosten. Die Handelswaren wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte wurden zu Nennwerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zu Nennwerten bewertet.

Eigenkapital ist zu Nennbeträgen angesetzt.

Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge passiviert.

Verbindlichkeiten

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und sonstige Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Anlagenspiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB

Anschaffungskosten
01.01.2021 Zugang Abgang Umbuchung 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.602,00 14.501,00 0,00 16.500,00 68.603,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.152.054,42 0,00 0,00 0,00 3.152.054,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.735.080,32 0,00 1.545.601,19 2.015.490,98 8.204.970,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 737.184,78 64.260,90 28.480,61 39.079,70 812.044,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.558.795,07 512.275,61 0,00 -2.071.070,68 0,00
13.183.114,59 576.536,51 1.574.081,80 -16.500,00 12.169.069,30
13.220.716,59 591.037,51 1.574.081,80 0,00 12.237.672,30
Abschreibungen
01.01.2021 Zugang Abgang
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.596,00 8.611,40 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.375.320,16 38.544,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.559.561,00 52.051,24 1.545.600,19
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 640.164,40 44.523,19 28.473,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
10.575.045,56 135.118,43 1.574.073,80
10.612.641,56 143.729,83 1.574.073,80

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeiten

Die Forderungen haben in Höhe von 27 TEUR eine Restlaufzeit von über einem Jahr (Vj.: 41 TEUR).

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen umfassen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten

Die Restlaufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

31.12.2021
davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Gesamtbetrag
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.208 0 0 1.208
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.127 0 0 1.127
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.628 0 0 2.700
5. Sonstige Verbindlichkeiten 386 0 0 386
5.421 0 0 5.421
31.12.2020
davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Gesamtbetrag
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 32 0 0 32
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 915 0 0 915
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 641 0 641
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 78 2.599 0 2.677
5. Sonstige Verbindlichkeiten 394 0 0 394
1.419 3.240 0 4.659

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen ein Darlehen i. H. v. 141 TEUR (i. Vj. 641 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. 986 TEUR (i. Vj. 0 TEUR) ausgewiesen.

D. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

2022 2023-2026
TEUR TEUR
a) aus Leasingverträgen 29 6
b) aus Mietvertrag 34 83
63 89

2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Arbeitnehmer

2021 Vj.
Arbeiter 52 56
Angestellte (ohne Geschäftsführung) 21 22
73 78

3. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

 

Frau Nicole Perick, Kauffrau

 

Frau Martina Gorny, Kauffrau (bis 30.06.2021)

 

Herr Dr. Rainer Müller, Dipl. Controller

Frau Nicole Perick, Neuenkirchen und Herr Dr. Rainer Müller, Erkelenz sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Frau Martina Gorny, Mühlhausen war von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis soll auf eigene Rechnung vorgetragen werden.

5. Ereignisse nach dem Stichtag

Es gab keine besonderen Vorkommnisse nach dem Stichtag.

E. Unterschrift gemäß § 245 HGB

 

meiko Textil GmbH
Kirschau

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021.

 

Kirschau, 22. Juli 2022

Nicole Perick, Geschäftsführerin

Dr. Rainer Müller, Geschäftsführer

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der meiko Textil GmbH, Kirschau umfasst die Herstellung und den Handel mit Reinigungstüchern aller Art und einschlägiger Artikel. meiko versteht sich dabei als kompetenter Partner für alle Bereiche in der professionellen Reinigung und bietet kundenorientierte Systeme und Lösungen für Gebäudedienstleister und öffentliche Einrichtungen, Krankenhäuser und Seniorenheime, Hotels und Restaurantbetriebe, als auch für die Industrie. Das Unternehmen legt großen Wert auf den Standort Deutschland und stetige Innovationskraft durch Forschung und Entwicklung.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland war im Berichtszeitraum 2021 mit 2,7 % positiv (Quelle: Statistisches Bundesamt 14.1.2022) und damit zwar nach 2020 wieder besser doch im Vergleich zum Jahr 2019 noch um 2,0% niedriger. Industrie und Dienstleistungen haben sich nach dem ersten Jahr mit Auswirkungen der Corona- Pandemie leicht erholt, doch insgesamt hat die gesamtwirtschaftliche Leistung auch im Jahr 2021 noch immer stark unter der Pandemie gelitten.

Der stationäre Großhandel konnte ein reales Wachstum von 2,1 % erzielen (Qualle Stat. Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 093 vom 9. März 2022), wobei das Wachstum in der Hauptsache im Bereich Healthcare erzielt wurde. Der Umsatz mit dem beschäftigungsstarken Gebäudereinigerhandwerk liegt jedoch immer noch 30 % unter dem Niveau von 2019.

Ausländische Absatzmärkte für einfache Konsumgüter verloren weiter an Schwung. Risiken wie Mangel an Containern, Staus in Häfen, extreme Verteuerungen der Frachtraten, Verknappungen von Waren- und Rohstoffangeboten beeinflussten nachhaltig negativ das weltwirtschaftliche Umfeld. Hervorgerufene Handelskonflikte durch Protektionsmaßnahmen oder der BREXIT trugen dazu bei.

Grundsätzlich kann das Marktumfeld im Bereich Reinigung und speziell in der Gebäudereinigungsbranche wegen zurückhaltender Konsumbereitschaft der Kunden, kritischen Staatshaushalten, eingetrübte Wirtschaftsprognosen in Folge der coronabedingten Lockdowns als unsicher bezeichnet werden.

II. Branchenentwicklung/Marktlage

Hauptabsatzgebiet blieb auch im Geschäftsjahr 2021 die Bundesrepublik Deutschland. Wie im Vorjahr lag der Umsatzanteil hier bei knapp unter 70 %. Der Exportanteil am Gesamtumsatz ist damit ebenfalls auf Vorjahresniveau.

Reinigungstücher aus Vlies, klassisch gewebte Tücher und hochwertig gefertigte Wischbezüge bilden die Kernkompetenz der meiko Textil GmbH. Microfasertücher, Geschirr- und Handtücher sowie Reinigungsequipment bilden den Bereich der professionellen Produkte und finden Anwendung im Facility Management, Gesundheitswesen, Industrie, Horeca und der Öffentlichen Hand.

Vlies-Allzwecktücher, Vlies-Bodentücher, Spültücher und Scheuertücher werden auch im Markt für private Konsumgüter vertrieben.

Im Werk in Konradsreuth werden Vliestücher im Gewichtsbereich von 100 - 300 g/m 2 in Mischungen aus Viskose und Polypropylen als thermisch verfestige Nadelvliese für den deutschen als auch weltweiten Bedarf produziert. Das Werk Kirschau stellt klassische Flachgewebe für Spül- und Scheuertücher her.

Während die Profiprodukte vornehmlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz über den Fachgroßhandel vermarktet werden, gelangen die Güter für den privaten Konsumermarkt hauptsächlich in den weltweiten Export. Wichtigste Destinationen sind dabei Nordamerika, Nordafrika, Asien und Westeuropa.

Der Bereich Vlies entwickelt sich global mit Lieferungen in ca. 50 Ländern durch konstant gute Qualitäten Made in Germany zufriedenstellend. Das Jahr 2021 blieb ohne nennenswerte Währungsturbulenzen.

Die Nachfrage im Bereich der professionellen Produkte erlitt durch die Auswirkungen der Pandemie einen deutlichen Rückgang.

III. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Umsatzentwicklung - Auftragslage

Die Umsätze lagen deutlich unter Vorjahresniveau. Maßgeblich dafür waren vor allem die Folgen der Covid-19 Pandemie und deren Schutzmaßnahmen. Betriebs-, Geschäfts- und Schulschließung, weit verbreitete Kurzarbeit, Homeofficeregelungen und vieles mehr führten zu einer merklichen Reduzierung der Beschäftigung im Bereich Gebäudereinigung und somit zu weniger Bedarf an Reinigungsmaterial.

Zusätzlich sorgte die Problematik des Aufbaus der neuen Vliesanlage für zusätzliche Umsatzausfälle. Coronabedingt war den chinesischen Mechanikern, die die Anlage vertragsgemäß aufbauen sollten, eine Einreise in die Bundesrepublik Deutschland untersagt worden. Um Kunden nicht zu verlieren, musste Vliesware zugekauft werden, da nur noch auf einer Anlage produziert werden konnte. Der Aufbau der Anlage wurde dann in Eigenregie durchgeführt, dauerte aber ca. 6 Monate länger als ursprünglich vorgesehen.

Im Bereich Gesundheitswesen wurden die verfügbaren Mittel für notwendige Pandemieartikel, wie beispielsweise Desinfektionsmittel, Masken, Schutzanzüge aufgewendet. Dies führte zu Sparmaßnahmen bei anderen Verbrauchsartikeln und Equipment.

Importe aus Asien verteuerten sich durch deutlich gestiegene Frachtraten aufgrund von Mangel an Containern und Turbulenzen in Häfen. Dies war bereits seit dem 4. Quartal 2020 zu beobachten.

Die Auswirkungen der Pandemie beschleunigten fortschreitende Digitalisierungsprozesse und verstärkten den Trend zum Online Handel. Die Handelslandschaft und die seitherigen Vertriebswege ändern sich in rasantem Tempo.

Die von meiko eingeleitete Erweiterung der Absatzkanäle und Zielgebiete wird weiterhin zielstrebig verfolgt. Das Thema Digitalisierung wurde von meiko in 2019 priorisiert und in 2020 und 2021 großteils realisiert.

Auch der Exportanteil mit großvolumigen Partien im Bereich Vlies musste nochmals einen Rückgang hinnehmen.

2. Investitionen und Personalbereich

In 2021 wurden Investitionen in Höhe von 591 TEUR getätigt. Im Jahr 2020 wurde eine neue Vliesanlage gekauft, die in 2021 installiert wurde.

Der Personalaufwand des Jahres 2021 lag über dem Vorjahreswert. Die Kurzarbeit des Vorjahres reduzierte sich in 2021. Daneben stieg der Aufwand aufgrund von planmäßigen Lohnerhöhungen.

3. Materialeinsatz

In 2021 haben sich die Energiepreise weiter erhöht und die Fremdleistungen sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Materialeinsatz hat sich erheblich verschlechtert durch den Zukauf von Vlieswaren, die, bedingt durch den verzögerten Aufbau der Vliesanlage und damit verbundener Reduktion der Produktionsmengen, in 2021 bis zum November zugekauft werden mussten, um Kunden für kommende Aufträge nicht zu verlieren und um aus vertraglichen Verpflichtungen heraus keine Vertragsstrafen zu erhalten. Der gegenüber den Vorjahren verschlechterte Dollarkurs wird auch in 2022 für verteuerte Importe aus dem asiatischen Raum sorgen. Zudem haben sich die Frachtraten seit November 2020 vervielfacht, was die Preise für Rohstoffe und Fertigprodukte aus dem asiatischen Raum drastisch verteuert.

4. Wichtige Vorgänge 2021

Durch die Zusammenarbeit mit der PMG Gruppe konnten im Jahr 2021 weitere Synergien genutzt und Rationalisierungspotentiale ausgeschöpft werden.

Die anhaltende Pandemie sorgte für erhebliche Umsatzrückgänge im professionellen Bereich, da Schulen, Hotels und Büros teilweise geschlossen waren.

Der schon thematisierte verspätete Aufbau der Vliesanlage sorgte für eine Verschlechterung des Materialeinsatzes.

Der Verkauf einer weiteren alten Vliesanlage in 2021 nach Inbetriebnahme der neuen Anlage hat zu einem Ertrag von 176 TEUR geführt.

IV. Darstellung der Lage

1. Vermögens- und Ertragslage

Das Eigenkapital der meiko GmbH lag mit 5.537 TEUR um 217 TEUR unter dem Vorjahreswert.

Der Jahresfehlbetrag von 217 TEUR führte zu einer Verminderung der Eigenkapitalquote auf nunmehr 50%.

2. Finanzlage

Die flüssigen Mittel stiegen auf insgesamt 2.422 TEUR zum Stichtag.

Das Working Capital - als Differenz aus kurzfristigem Vermögen und kurzfristigen Schulden - lag mit 5.182 TEUR deutlich im positiven Bereich.

Die Gesellschaft konnte ihre Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr 2021 stets erfüllen.

3. Gesamtaussage zur Lage

Insgesamt wird die wirtschaftliche Lage des Unternehmens unter Beachtung der besonderen Umstände als zufriedenstellend beurteilt.

C. Chancen- und Risikobericht

Die künftige Entwicklung wird wesentlich davon geprägt sein, wie es gelingt die bestehenden Optimierungspotentiale und Synergien mit der PMG-Gruppe weiter umzusetzen.

Des Weiteren liegen in der derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Gesamtsituation Risiken in der Kundenstruktur, dies vor allem im amerikanischen Raum, die zu Exportbeschränkungen führen können und die Covid-19 Situation mit den entsprechenden Schließungen von Schulen, Kindergärten und Altenheimen wird einen erheblichen Einfluss auf den Umsatz des Unternehmens im Bereich der professionellen Reinigung auch in 2022 haben, der nur z.T. durch Kurzarbeit aufgefangen werden kann. Der Vliesbereich wird sich in 2022 aufgrund der hohen Auftragslage positiv entwickeln, da die Anlage mittlerweile aufgebaut ist und zufriedenstellend produziert.

Die Preisentwicklung aller eingekauften Produkte und Dienstleistungen ist sehr dynamisch, was schon die Inflationsrate von 8% belegt. Die Anpassung der Verkaufspreise ist abhängig von den jeweiligen Verträgen und birgt daher Risikopotential.

Eine drohende Gasmangellage würde erhebliche Auswirkungen auf die Produktionskapazitäten im Vliesstoffbereich haben.

Die Entwicklung des US-Dollars birgt weitere Risiken durch Verteuerung der Importe aber auch verbesserte Möglichkeiten des Exports in den Dollarraum.

Wesentlich für die Entwicklung des Jahres 2022 wird sein, wie es gelingt die Optimierungspotentiale in der Vliesproduktion zu nutzen und die Preissituation im Vliesstoffmarkt stabil zu halten.

Die Intensivierung der Forschungsaktivitäten schafft mittelfristig die Möglichkeit, durch neue innovative Produkte im Verdrängungswettbewerb zu bestehen und eine gute Marktposition zu behaupten bzw. diese zu verbessern.

Die konsequente Fortführung der Verlagerung vom semiprofessionellen und Consumer Bereich hin zum effizienteren Volumengeschäft Export speziell in der Vliesfertigung sollte in 2022 weitere Früchte tragen.

D. Prognosebericht

Für das folgende Geschäftsjahr rechnet die Geschäftsleitung wegen der Pandemie- und Kriegslage mit einem ausgeglichenen Ergebnis, da die positive Entwicklung im Export und Vliestoffbereich durch weitere Corona-Maßnahmen und den Krieg in der Ukraine, der für drastische Erhöhungen im Energiebereich sorgt, belastet wird. Die Umsätze werden leicht steigen.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

An die meiko Textil GmbH, Kirschau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der meiko Textil GmbH, Kirschau - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der meiko Textil GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung der Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlich - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung der Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentlich falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlich - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen könnten. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches, unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Emsdetten, den 22. Juli 2022

Günter Nottbeck, Vereidigter Buchprüfer

Tobias Nottbeck, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 01. August 2022 festgestellt.

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