Reparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.
ADDCON Europe GmbH
Säurestraße 1, 06749 Bitterfeld-Wolfen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Backmann seit 7.1.2026 | Prokura |
Nikolaus Jungbluth seit 23.9.2024 | Prokura |
Roberto Vagheggi seit 1.3.2023 | Geschäftsführer |
Luca Mantovani seit 12.1.2023 | Geschäftsführer |
Mauro Bertoglio seit 29.4.2021 | Prokura |
Rico Perczynski seit 29.4.2021 | Prokura |
Alberto Cambieri seit 21.11.2019 | Geschäftsführer |
Kurt Wegleitner seit 21.11.2019 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Lückstädt seit 26.7.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Esseco Group S.r.l. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ADDCON Europe GmbHBitterfeldJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011ADDCON Europe GmbH, Bitterfeld1 Darstellung des Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen1.1 Geschäftstätigkeit Die ADDCON Europe GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Silier- und Konservierungsmitteln für den zentraleuropäischen Markt. Darüber hinaus gehören die Herstellung von Säureadsorbaten / Säuremischungen für die Mischfutterindustrie sowie die Herstellung von Kalzium-Propionat für die Feed- und Foodanwendungen zur Geschäftstätigkeit Das Prinzip der Gesellschaft "Green Chemistry" spiegelt sich in Ihren Produkten wieder. Innovative Markenartikel, die sich durch eine hohe Umweltverträglichkeit und Ökoabbaubarkeit auszeichnen, gesichert durch ein umfassendes Qualitätsmanagementprogramm, zertifiziert nach ISO 9001-2000, FAMI-QS, GMP+ und anderen Standards. Aufgrund der weiteren Erschließung der Märkte und neuer Produkte rechnen wir in 2012 mit einer Ausweitung des Geschäftes von 15 %. 1.2 Branchenumfeld Die Rohstoffpreise blieben im Geschäftsjahr weitgehend stabil. Aufgrund des seit Jahren kontinuierlich ansteigenden Getreideverbrauch, getrieben u.a. durch das allgemeine Wachstum der Bevölkerung sowie durch die Getreidefütterung zugunsten tierischer Veredelungsprodukte steigt die Nachfrage nach Produkten zur Grünfutter- und Getreidekonservierung im Inland und in Europa. Eine stetig wachsende Anzahl von Flughäfen ist aus Umweltschutzgründen dazu verpflichtet, biologisch abbaubare Enteisungsmittel zu nutzen was zu einer entsprechenden Nachfrage führt. ADDCON Europe und die gesamte ADDCON Gruppe profitieren deshalb vom Anstieg der Nachfrage an Produkten auf Basis von organischen Säuren. Die für das Geschäft ungünstige Witterung im Winter 2011/12 führte hier zu einer rückläufigen Nachfrage. 1.3 Geschäftslage- und Ergebnis Die Gesellschaft hat ihr gutes Umsatzniveau sowie ihre Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2011 nochmals leicht verbessern können. Zu der positiven Entwicklung der Gesamtleistung haben insbesondere der weiterhin stark gestiegene Verkauf von Kalziumpropionat sowie die Ausweitung des Handelsgeschäftes beigetragen. Die neue Vertriebsstrategie für die Formi-Produktlinie hat hier den Umsatz ebenfalls sehr positiv beeinflusst. Auf der anderen Seite mussten im Bereich des Deicer-Absatzes aufgrund der für das Geschäft ungünstigen Witterung Ende 2011 mit milden Temperaturen Umsatzrückgänge in Kauf genommen werden. Der Jahresfehlbetrag vor Steuern beträgt T€ 84 gegenüber dem Jahresüberschuss vor Steuern in Höhe von T€ 184 im Geschäftsjahr 2010. Zum Rückgang des Betriebsergebnisses haben vor allem der erhöhte Materialaufwand T€ + 2.175 (+ 17,8%) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit T€ + 772 (+ 21,1%) geführt. Das Finanzergebnis ist mit T€ - 271 im Vergleich zum Vorjahr (T€ - 271) konstant geblieben. 1.4 Personal- und Sozialbereich Aufgrund nachhaltigen Wachstums ist die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (inklusive Geschäftsführer) zum Bilanzstichtag auf 69 (Vj.: 61) gestiegen. 2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage2.1 Ertragslage Die erhöhte Betriebsleistung hat zu einem erhöhten Materialaufwand (T€ 14.400; Vj.: T€ 12.224) beigetragen. Auch hat sich der Trend in Richtung margenärmere Produkte im Berichtsjahr fortgesetzt. Mit dem Unternehmenswachstum stiegen auch die weiteren Kosten im Jahr 2011. Der Personalaufwand stieg auf T€ 3.227 gegenüber T€ 3.050 in 2010 und entspricht einen Zugang von 5,8%. Die Steigung der Materialeinsatzquote wirkte sich auf alle Ertragsebenen aus. Das operative Ergebnis vor Zinsen, außerordentlichen Ergebnis und Steuern verschlechterte sich von T€ 459 auf T€ 237. Nach Abzug des Finanzergebnisses (T€ -271; Vj.: T€ -271) lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bei - T€ 34 (Vj.: T€ 188). Für das Geschäftsjahr 2011 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag nach außerordentlichen Aufwendungen von (T€ -5, Vj.: T€ -4) sowie Steuern (T€ -14, Vj.: T€ 162) in Höhe von T€ -52 (Vj.: Jahresüberschuss T€ 346). 2.2 Vermögens- und Finanzlage Das Vermögen der Gesellschaft besteht insbesondere aus Anlagevermögen (T€ 8.970; Vj.: T€ 4.454), Vorräten (T€ 2.065; Vj.: T€ 1.391), Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 5.045 Vj.: T€ 6.071) sowie den liquiden Mitteln (T€ 46, Vj.: T€ 28). Die Sachinvestitionen betrugen über alle Kategorien T€ 3.680, davon die für immaterielle Vermögensgegenstände T€ 32. Dies resultiert aus der Investition in ein neues Betriebsgrundstück und in die neue Produktionsstätte in Bitterfeld. Damit hat sich das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) insgesamt um rd. T€ 2.516 vermehrt. In den sonstigen Ausleihungen sind Festgeldanlagen ausgewiesen, auf die die Gesellschaft zur Finanzierung ihrer Geschäftstätigkeit nicht zugreifen kann. Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 674 gestiegen. Das ist im Wesentlichen auf den Zuwachs der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zurückzuführen. Fertige Erzeugnisse sind eher leicht angestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um T€ 1.027 gemindert. Dabei wurden vor allem die Forderungen gegen Gesellschafter ausgeglichen. Liquide Mittel wurden in Höhe von T€ 18 aufgebaut. Insgesamt nahm die Bilanzsumme von T€ 12.011 auf T€ 16.254 zu. Die Investitionen im Bereich des Anlagevermögens werden zum Teil durch Investitionszuschüsse finanziert. Ein Sonderposten wurde in den Jahren bis 2009 in Höhe der zugeflossenen Zuschüsse gebildet und entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst. Seit 2010 werden Investitionszuschüsse sofort ertragswirksam vereinnahmt. Die Gesellschaft ist überwiegend fremdfinanziert. Hiervon entfallen T€ 5.065 (Vj.: T€ 1.947) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und T€ 5.323 (Vj.: T€ 5.467) auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 1.157 auf T€ 2.680 angestiegen. Derzeit bemühen sich die Gesellschafter um Lösungen, die die Kapitalausstattung der Gruppe dem Gruppenwachstum anzupassen. Risiken aus einem außerbilanziellen Finanzgeschäft (Zinsswap) wurden durch eine Risikorückstellung von T€ 373 berücksichtigt. 3 Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Umsatzentwicklung der Gesellschaft in 2012 ist weiterhin positiv und bildet eine sichere und ertragsstarke Zukunft des Unternehmens. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind daher nicht zu erwarten. Der Auslandsumsatz hatte im Jahr 2011 einen Anteil von 16,6 % und wird in 2012 weiter wachsen. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage und des derzeitigen Auftragseingangs rechnen wir mit einem weiter steigenden Umsatz für das Jahr 2012. Die durchschnittlichen Verkaufspreise werden im Geschäftsjahr 2012 voraussichtlich etwas angehoben werden können. Der Umsatzanstieg wird 2012 außerdem durch die Eröffnung der neuen Produktionsstätte in Bitterfeld im Jahr 2011 geprägt sein. Dort werden Enteisungsmittel für Flughafenlandebahnen produziert. Die ab 2011 in Bitterfeld produzierten Enteisungsmittel werden an die Schwestergesellschaft Addcon Nordic AS verkauft. Darüber hinaus kann durch neu eingeführte Produkte - Derivate des existierenden Produktportfolios aber auch um gänzliche Neuentwicklungen - das Umsatzwachstum zusätzlich gestärkt werden. Der Auftragsbestand der Gesellschaft ist nur in der Saisonzeit von April bis September größer als ein Monat. Der starken Saisonalität der Absätze versucht die Gesellschaft durch Zusatzstoffe für Tierfutter - "Kalziumpropionat", seit 2006 mit einem neuen Verfahren in Bitterfeld produziert und "FORMI" entgegenzuwirken. Ein sehr erfolgreiches Produkt der Getreidesilierung zur Herstellung von Rinderfutter ist nun EU weit für sämtliche Nutztierarten zugelassen und kann neben Getreide auch für Mais und Mischfutter angewandt werden. Konservativ geschätzt ist hier ein Wachstum von mindestens 20% der Produktgruppe im Jahr möglich. Weitere Anwendungsgebiete, die im klaren Fokus der Unternehmung liegen, ist die Silierung von Mais für Biogasanlagen. Hier wird das Marktpotential in Deutschland bei einer konservativen Abschätzung eine Erhöhung von 15% der Produktgruppe in 2012 bedeuten. Für den russischen Markt konnte die Zulassung von Getreidesilierungsmitteln auf Bakterienbasis erwirkt werden. Die Zulassung des gleichen Produktes zur Silierung von Mais steht kurz vor dem Abschluss. Außerhalb Europas wird seit Jahren der asiatische Raum mit Märkten wie Thailand und Philippinen erschlossen. Die Bereiche der Siliermittel und Wachstumsförderer sind hier von Bedeutung und konnten im Vergleich zum Vorjahr um über 35% zulegen. Für diese Märkte geht man von einem Wachstum in der Region von mind. 30% in den folgenden Jahren aus. Durch zusätzliche Kapazitätserweiterung kann auch in Zukunft noch flexibler auf die Bedürfnisse des Marktes reagiert werden, insbesondere an außerordentlichen Spitzen während der Saison im Konservierungs- und Silagegeschäft. Darüber hinaus erlaubt die gesteigerte Kapazität einen Abbau der Bestände. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken bekannt, abgesehen von den allgemeinen Marktrisiken auf Grund der Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu einer dauerhaft negativen Beeinflussung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen können. Risiken aufgrund unbeständiger Witterung, die wir als Agrarunternehmen ausgesetzt sind, wirken wir mit einer breiten Produktpalette entgegen. Unser Produktportfolio umfasst dabei:
Es ist aufgrund der Unternehmensgröße nicht möglich, das Risiko "Witterung" durch Derivate am Kapitalmarkt abzusichern. Nach den im Jahr 2011 getätigten Investitionen und unter Zugrundelegung einer durchschnittlichen Witterung und rechnen wir für Jahr 2012 und das Jahr 2013 wieder mit positiven Jahresergebnissen von ca. T€ 777 (2012) und T€ 1.116 (2013). Das Betreiben von Qualitätsmanagement (Zertifizierungen nach Standards ISO 9001-2000, FAMI-QS und GMP+) gewährleistet die hohe Qualität der Produkte. Der Vertrieb- und die Logistik werden zudem über das weltweite Netzwerk der Schwesterunternehmen und langjährige Partner bei Einkauf und Vertrieb gestärkt. 4 Sonstige Angaben4.1 Forschung und Entwicklung Die Forschungsarbeiten erfolgen in den eigenen Produktionsstandorten in Deutschland oder in Norwegen. Es wird weiter an der Neuentwicklung und Verbesserung bereits bestehender Derivate für den Tierfuttermarkt und die menschliche Ernährung gearbeitet. 4.2 Bestehende Zweigniederlassung Zweigniederlassung unter gleicher Firma in 53113 Bonn.
Bonn und Bitterfeld, 11. Juni 2012 Dipl.-Ing. Bernd Kochannek, Geschäftsführung Dipl.-Kfm. Wilfried Lefev, Geschäftsführung Bilanz zum 31. DEZEMBER 2011A K T I V A
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2011I. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Wahlrecht des § 276 HGB zur Aufstellung einer verkürzten Gewinn- und Verlustrechnung wurde nicht in Anspruch genommen. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, ist überwiegend der Vermerk im Anhang gewählt. Der Abschluss ist in Euro aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Seit 2010 wird vom Wahlrecht zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen Gebrauch gemacht. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 und 1.000 Euro werden zu einem Sammelposten zusammengefasst, der gemäß den steuerlichen Vorschriften über fünf Jahre abgeschrieben wird. Aus Wesentlichkeitsgründen erfolgte für die handelsrechtliche Bewertung keine Anpassung. Die unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesenen Bankguthaben (Festgelder) sind zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden die direkten Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungskosten und der Werteverzehr des Anlagevermögens, der durch die Fertigung veranlagt ist, eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Unfertige Erzeugnisse werden mit ihrem Fertigungsgrad bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag bewertet. Erkennbare Einzelrisiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem darüber hinaus bestehenden allgemeinen Kreditrisiko sowie laufzeitbedingten Zinsverlusten wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen ist in Höhe der an die Berichtsgesellschaft geflossenen Investitionszuschüsse und -zulagen 2005 bis 2009 gebildet worden. Die Auflösung erfolgt parallel zu den Abschreibungen, entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände. Entsprechend erfolgt der Ansatz in der Steuerbilanz, sodass sich zum Stichtag keine latenten Steuern ergeben. Seit dem Jahr 2010 erfolgt die erfolgswirksame Erfassung von Investitionszulagen und - zuschüssen im Jahr der Vereinnahmung. Die Ermittlung des Wertes der Pensionsverpflichtung zum 31. Dezember 2011 erfolgt nach § 253 HGB unter Verwendung der "Projected Unit Credit" (PUC) Methode. Es wird ein Rechnungszins von 5,14% berücksichtigt, entsprechend der Ermittlung von der Deutschen Bundesbank nach der RückAbzinsV. Bei der Festlegung des Rechnungszinses wird von der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht und derjenige Zinssatz verwendet, der dem sich bei einer angenommenen Restzeitlauf von 15 Jahren ergibt. Weiterhin wurden als Rechnungsgrundlagen eine Gehaltsdynamik von 0%, eine Rentendynamik von 2%, eine Anwartschaftsdynamik von 0% und eine Fluktuation von 0% zu Grunde gelegt. Das Wahlrecht zur Zuführung der Rückstellungserhöhung aus der Bewertungsänderung zum 1. Januar 2010 über einen Zeitraum bis 2024 wurde in Anspruch genommen. Der bei Anwendung des Art. 67 Abs. 1 und Abs. 2 EGHGB nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Rückstellungen für Pensionen beträgt zum Stichtag T€ 58 (Vj.: T€ 63). Die außerordentliche Zuführung infolge der BilMoG-Einführung zum 1. Januar 2010 beträgt T€ 5. Die bei der AachenMünchener Lebensversicherung AG bestehenden Rückdeckungsversicherungen sind an den Versorgungsberechtigten verpfändet. Nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wird die Rückdeckungsversicherung (T€ 188) mit der Pensionsrückstellung (T€ 281) saldiert ausgewiesen. Die Berechnung erfolgte durch die AMbAV, Aachen. Der Zinsanteil aus der Zuführung des Jahres beträgt T€ 16 und wurde mit Zinserträgen aus der Rückdeckungsversicherung von T€ 7 verrechnet. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen, deren Restlaufzeit mehr als 1 Jahr beträgt, werden laufzeitadäquat mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Abzinsungszinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Gewinne aus der Umbewertung kurzfristiger Posten i.S.v. § 256a HGB und Verluste aus Kursveränderungen werden unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag berücksichtigt. III. Angaben und Erläuterungen zur BilanzDie in der Bilanz ausgewiesenen Positionen des Anlagevermögens sind in ihrer Gliederung und Entwicklung im Berichtsjahr im Anlagenspiegel in der Anlage im Anhang dargestellt. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft das Wahlrecht zur Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen nach § 248 Abs. 2 HGB i.V.m. § 255 Abs. 2a HGB angewendet und die Position "Entwicklung AMIGO-Prozess" mit einem Betrag von T€ 89 (Vj.: T€ 87) aktiviert. Das immaterielle Gut wird mit Vollendung des Entwicklungsprozesses zum 1. September 2011 über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Ansatzwerte erfolgen auf Basis der projektbezogenen Fremdleistungen. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten beträgt im Geschäftsjahr T€ 552. Aus der Aktivierung resultiert ein gem. § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrter Gewinn nach Berücksichtigung passiver latenter Steuern von T€ 62. Die unter den sonstigen Ausleihungen bilanzierten Festgeldanlagen sind als Sicherheiten für fremde Darlehen verpfändet und dem Zugriff der Gesellschaft entzogen. Derivative Finanzinstrumente bestehen hinsichtlich eines Zins- und Währungsswaps, deren Laufzeit am 30.11.2017 endet. Risiken aufgrund eines negativen Marktwertes wurde in Höhe von T€ 373 durch die Bildung einer Rückstellung Rechnung getragen. Bei der Bewertungsmethode wurden die zukünftigen Zahlungsströme von der Sparkasse KölnBonn auf Basis anerkannter Bewertungsmodelle (Black-Scholes, Black-Derman-Toy) auf den Bilanzstichtag abgezinst. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr in Höhe von T€ 176 (Vj: T€ 192) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag T€ 2.636 (Vorjahr T€ 63). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter von T€ 480 enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten umfassen:
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben T€ 1.096 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt über Grundschulden, eine Globalzession, Bürgschaften der Gesellschafter (T€ 4.887) sowie über eine Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung (T€ 144). Außerdem sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch eine stille Factoringvereinbarung abgesichert. IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungPeriodenfremde Erträge in Höhe von T€ 170 (Vj.: T€ 147) ergeben sich im Berichtsjahr im Wesentlichen aufgrund der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 105 (Vj.: 82) sowie aus Gewinnen aus dem Abgang von Anlagevermögen von T€ 19 (Vj.: 21). In der Position Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 46 (Vorjahr T€ 56) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von T€ 42 (Vorjahr T€ 36) enthalten. Im Finanzergebnis wurde die negative Marktentwicklung des Zins- und Währungsswaps mit einem Finanzaufwand in Höhe von T€ 32 (Vj.: T€ 174) berücksichtigt. Von den Zinsaufwendungen entfallen T€ 146 (Vj.: T€ 146) auf verbundene Unternehmen. Von den Zinsaufwendungen betreffen T€ 9 (Vj.: T€ 8) Nettoaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. V. Sonstige AngabenAußerbilanzielle Geschäfte/ sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3/ Nr. 3a HGB bestehen in den Jahren 2012 bis 2014 insgesamt aus:
Der durchschnittliche Personalstand ohne Geschäftsführer betrug 63 (Vj. 57) Mitarbeiter. Davon entfallen auf den Standort Bonn (Verwaltung) 22 und am Standort Bitterfeld (Produktion) 41 Mitarbeiter. Geschäftsführer der Gesellschaft:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet. Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 25.564,59 (HRB-Eintrag DM 50.000,00) und wird zu je 3% von den Gesellschaftern Herrn Dipl.-Ing. Bernhard Kochannek und Herrn Dipl.- Betriebswirt Wilfried Lefev sowie zu 94% von der ADDCON Group GmbH gehalten. Die ADDCON Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der ADDCON Group GmbH, Bonn, HRB 16225 einbezogen, der beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird.
Bonn, 11. Juni 2012 Dipl.-Ing. Bernd Kochannek, Geschäftsführung Dipl.-Kfm. Wilfried Lefev, Geschäftsführung Der Jahresabschluss wurde am 18. Juni 2012 durch die Gesellschafter festgestellt. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2011
BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 der ADDCON Europe GmbH, Bitterfeld, wurden die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 327 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ADDCON Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung/des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung/des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Wuppertal, den 11. Juni 2012 Michael Hermanns, Wirtschaftsprüfer |
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