wm meyer Fahrzeugbau Aktiengesellschaft

Robert-Bosch-Straße 4, 97440 Werneck, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 3374
Eingetragen
21.12.1998
Branche
Herstellung von Karosserien, Aufbauten und AnhängernHerstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
- die Metallwarenfabrikation, insbesondere die Herstellung von Stanz-, Präge- und Biegeteilen von der Produktentwicklung zur Konstruktion und Anfertigung sowie der Montage kompletter Baugruppen; - die Kunststofffabrikation, insbesondere die Herstellung von Kunststoff-Tiefkühl- und -Kühl- Aufbauten, Kühlzellen, Kunststoff-Koffer-Bausätzen sowie von Sandwich-Polyester Elementen; - die Fahrzeugfabrikation, insbesondere die Herstellung von Fahrzeuganhängern sowie aufbauten; der An- und Verkauf sowie der Verleih von Fahrzeugen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Czech
seit 17.10.2024
Prokura
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

wm meyer Fahrzeugbau Aktiengesellschaft

Werneck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

WM MEYER FAHRZEUGBAU AKTIENGESELLSCHAFT, WERNECK

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.130.147,40 1.092.078,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 80.841,40 3.531,00
II. Sachanlagen 1.049.306,00 1.088.547,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.352.059,31 10.593.200,39
I. Vorräte 7.557.782,00 8.442.030,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.520.490,05 2.130.937,63
- Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 244.571,42)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 273.787,26 20.232,55
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 16.647,81 6.037,71
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 0,00 23.360,91
10.498.854,52 11.714.677,01

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.523.929,83 7.423.362,58
I. Gezeichnetes Kapital 299.105,75 299.105,75
II. Gewinnrücklagen 36.520,54 36.520,54
III. Gewinnvortrag 7.087.736,29 6.278.684,14
IV. Jahresüberschuss 100.567,25 809.052,15
B. RÜCKSTELLUNGEN 612.769,45 997.238,80
C. VERBINDLICHKEITEN 2.356.091,08 3.294.075,63
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.358.851,91)
- Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 15.565,10)
- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern: EUR 42.958,07 (Vorjahr: EUR 141.530,53)
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 6.064,16 0,00
10.498.854,52 11.714.677,01

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 6.702.264,88 8.184.098,70
2. Personalaufwand -3.624.022,23 -4.151.717,63
a) Löhne und Gehälter -2.999.900,82 -3.514.397,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -624.121,41 -637.320,20
3. Abschreibungen -277.531,19 -232.765,83
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -277.531,19 -232.765,83
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.591.982,52 -2.656.443,56
5. Betriebsergebnis 208.728,94 1.143.171,68
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.292,07 58.138,74
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -86.438,71 -57.983,53
8. Finanzergebnis -42.146,64 155,21
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -57.150,57 -325.701,15
- davon Aufwendungen aus der Zuführung latenter Steuern: EUR 43.660,13 (Vorjahr: EUR 3.691,30)
- davon Erträge aus der Auflösung latenter Steuern: EUR 14.235,06 (Vorjahr: EUR 972,97)
10. Ergebnis nach Steuern 109.431,73 817.625,74
11. Sonstige Steuern -8.864,48 -8.573,59
12. Jahresüberschuss 100.567,25 809.052,15

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

WM MEYER FAHRZEUGBAU AKTIENGESELLSCHAFT, WERNECK

ALLGEMEINE ANGABEN

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: wm meyer Fahrzeugbau AG
Firmensitz laut Registergericht: Werneck
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Schweinfurt
Register-Nummer: HRB 3374

Der Jahresabschluss der wm meyer Fahrzeugbau AG, Werneck, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt.

Für den Jahresabschluss unserer Gesellschaft finden die Rechnungslegungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften Anwendung.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind Vermerke zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang ausgewiesen. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen im Jahr des Zugangs zeitanteilig. Der Firmenwert ist bereits abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, planmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden retrograd ausgehend von den Verkaufspreisen nach Abschlägen für noch anfallende Kosten, nicht aktivierungsfähige Kostenbestandteile und angemessenen Gewinn verlustfrei bewertet.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt.

Den Pensionsrückstellungen liegt ein unter Beachtung von § 253 Abs. 2 HGB ermitteltes versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Berechnungen erfolgten nach der PUC-Methode (Projected Unit Credit) mit einem Rechnungszinsfuß von 1,78 % auf Basis der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Der Berechnung wurde kein Gehalts- bzw. Rententrend unterstellt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Fremdwährungsposten werden ggf. entsprechend § 256a HGB umgerechnet.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in einem Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023
T €
31.12.2022
T €
Forderungen aus Lieferung und Leistung 127 173
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen Gruppengesellschaften 0 245
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 1.393 1.713
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.273 1.325

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegen Gruppengesellschaften von T€ 28 (Vj 122 T€).

Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände ist enthalten:

Forderungen gegen die Vorsitzende des Aufsichtsrats, Frau Ingrid Meyer, in Höhe von T€ 14 (Vj T€ 225) und gegen den Vorstand, Herrn Werner Meyer, in Höhe von T€ 1.261 (Vj T€ 1.313).

Rechnungsabgrenzungsposten

ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Abschlußstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Gezeichnetes Kapital

Beim gezeichneten Kapital in Höhe von € 299.105,75 handelt es sich um 117.000 Aktien im Nennwert von € 2,56 je Aktie.

Gewinnrücklage

Die Gewinnrücklage umfasst Aufwendungen und Erträge aus der erstmaligen Anwendung des § 274 HGB (aktive latente Steuern mit T€ 6).

Sonstige Rückstellungen

wesentliche Zusammensetzung:

Urlaub 11%
Tantieme 50%
Gewährleistung 28%

In den sonstigen Rückstellungen sind langfristige Rückstellungen in Höhe von T€ 5 (Vj T€ 5) enthalten. Die Abzinsung erfolgt mit dem Zinssatz der deutschen Bundesbank gem. § 253 Abs. 2 HGB, Kostensteigerungen wurden nicht berücksichtigt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der sich aufgrund der Neubewertung gem. § 253 Abs. 2 HGB ergebende Unterschiedsbetrag von € 25.800,00 wurde im Erstanwendungszeitpunkt des BilMoG in voller Höhe berücksichtigt. Aktive latente Steuern wurden gebildet.

Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag i.H.v. € 1.202,34.

Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
über einem Jahr
TEUR
von mehr als fünf Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
Vorjahreswerte 1.359 1.359 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.235 60 240 935
Vorjahreswerte 1.010 185 300 525
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 43 43 0 0
Vorjahreswerte 142 142 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.078 900 176 0
Vorjahreswerte 784 784 0 0
2.356 1.003 416 935
Vorjahreswerte 3.295 2.470 300 525

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten:

31.12.2023
T €
31.12.2022
T €
Steuern 320 141

Passive latente Steuern

Stand zu Beginn des Gj Veränderung Stand zum Ende des Gj
T € T € T €
aktive latente Steuern 23 -23 0
passive latente Steuern 0 +6 6

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die jährlichen Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing-, und Lizenzverträgen belaufen sich auf insgesamt T€ 1.267 (Vj T€ 1.244).

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Rückstellungsauflösungen von T€ 244 (Vj T€ 142) enthalten.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit T€ 6 (Vj T€ 7) solche aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Angaben über alle wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen nach § 285 Nr. 21 HGB

Wesentliche Geschäfte gegenüber Organen/Gesellschaftern der AG bestehen direkt und indirekt (Gruppengesellschaften) in folgender Höhe:

2023
T €
2022
T €
Verkäufe 6.382 6.446
Lizenzzahlungen 1.267 1.241
Finanzierung (Zufluss) 740 180
Finanzierung (Abfluss) 249 120

Bei den Dienstleistungen aus Miet-, Pacht- und Lizenzzahlungen handelt es sich um Dauerschuldverhältnisse ohne vertraglich festgelegte Laufzeit. Die Aufwendungen werden in Zukunft voraussichtlich in gleicher Höhe anfallen.

SONSTIGE ANGABEN

Organe

Vorstand

Vorstand waren im abgelaufenen Geschäftsjahr:

-Herr Werner Meyer, Werneck

-Herr Dipl.-Kfm. Dr. Uwe Meyer, Werneck

jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr:

Frau Ingrid Meyer, Werneck, Rentnerin (Vorsitzende)

Frau Jasmin Meyer, Werneck, Bürokommunikationskauffrau Schwerpunkt Finanzbuchhaltung/wm meyer Fahrzeugbau AG

Herr Andreas Meyer, Werneck, Kaufmännischer Leiter Bereich Einkauf/wm meyer Fahrzeugbau AG

Die Bezüge des Aufsichtsrats betragen T€ 2 (Vj T€ 2).

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB für laufende Bezüge des Vorstands wird Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraumes beschäftigten Arbeitnehmer:

2023 2022
Arbeitnehmer 64 77
Aushilfskräfte 5 4
Teilzeitkräfte 5 5

Gewinnverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Werneck, 19.12.2024

Der Vorstand

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 368.715,06 98.468,33 0,00 0,00 467.183,39
Geschäfts- oder Firmenwert 1.067.583,76 0,00 0,00 0,00 1.067.583,76
Geleistete Anzahlungen 0,00 8.114,40 0,00 0,00 8.114,40
1.436.298,82 106.582,73 0,00 0,00 1.542.881,55
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 448.081,50 0,00 0,00 0,00 448.081,50
Technische Anlagen und Maschinen 1.699.671,76 22.350,00 0,00 0,00 1.722.021,76
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.996.011,26 187.589,86 18.000,00 110.072,72 2.091.528,40
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.000,00 25.650,00 -18.000,00 0,00 25.650,00
4.161.764,52 235.589,86 0,00 110.072,72 4.287.281,66
5.598.063,34 342.172,59 0,00 110.072,72 5.830.163,21
ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 365.186,06 29.272,33 0,00 394.458,39
Geschäfts- oder Firmenwert 1.067.581,76 0,00 0,00 1.067.581,76
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.432.767,82 29.272,33 0,00 1.462.040,15
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 202.972,50 14.236,00 0,00 217.208,50
Technische Anlagen und Maschinen 1.491.697,76 82.362,00 0,00 1.574.059,76
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.378.547,26 151.660,86 83.500,72 1.446.707,40
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.073.217,52 248.258,86 83.500,72 3.237.975,66
4.505.985,34 277.531,19 83.500,72 4.700.015,81
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.725,00 3.529,00
Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 2,00
Geleistete Anzahlungen 8.114,40 0,00
80.841,40 3.531,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 230.873,00 245.109,00
Technische Anlagen und Maschinen 147.962,00 207.974,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 644.821,00 617.464,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.650,00 18.000,00
1.049.306,00 1.088.547,00
1.130.147,40 1.092.078,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

WM MEYER FAHRZEUGBAU AKTIENGESELLSCHAFT, WERNECK

Allgemein

Die wm meyer® Fahrzeugbau AG entwickelt, baut und vertreibt Fahrzeuganhänger und-aufbauten, Kunststofftiefkühlaufbauten sowie Kühlzellen.

A. Geschäftsverlauf

1.) Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der Rückgang der Anhängerzulassungszahlen in Deutschland, der bereits 2022 zu beobachten war - von 255.717 (2021) auf 221.699 und damit um rund 13 % -, setzte sich 2023 fort. Nur noch 192.836 Anhänger wurden im Berichtsjahr in der Bundesrepublik immatrikuliert und damit erneut rund 13 % weniger als im Vorjahr. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Vorkrisenniveau von 2019, als 224.845 Anhänger zugelassen wurden, und natürlich erst recht unter dem Spitzenjahr 2020, als gleich zu Beginn der Corona-Pandemie in einem Jahr 248.090 O1- und O2-Trailer zugelassen wurden.

Mochte auch die Inflation im Laufe des Jahr 2023 zurückgehen, war doch der Auftrieb bei Löhnen und Gehältern deutlich spürbar. Aufgrund eines nach wie vor angespannten Arbeitsmarktes konnte man sich als Arbeitgeber den inflationsbedingt höheren Lohnforderungen nicht entziehen.

2.) Umsatzentwicklung

Der Umsatz im Geschäftsjahr betrug 22.934 T€ (Vorjahr: 23.999 T€). Davon entfielen auf Ausfuhrlieferungen 5.210 T€ (Vorjahr: 4.815 T€). In Drittländer wurden Waren im Wert von 4.019 T€ (Vorjahr: 3.926 T€) exportiert, In das Gebiet der EU von 1.191 T€ (im Vorjahr: 893 €).

Im Vergleich zum Jahr 2022 ging somit der Umsatz um 4,4 Prozentpunkte zurück.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 276 T€. 2022 lagen sie bei 169 T€.

3.) Produktion

Die Zahl der produzierten Anhänger blieb im Vergleich zum Vorjahr ungefähr stabil.

4.) Beschaffung

Die Rohstoffpreise, die bereits 2020 nach kurzem coronabedingten Rückgang in einen Aufwärtstrend übergangen waren, gingen seit Ende 2022 zurück. Zudem waren die meisten Rohstoffe und Erzeugnisse, die wir verbauen, wieder leichter verfügbar.

5.) Investitionen

Die Investitionen in Anlagen betrugen 342 T€ und liegen über den Abschreibungen des Geschäftsjahres von 277 T€. Die benötigten Maschinen und Fahrzeuge sind größtenteils gemietet. Dies gilt auch für das betrieblich genutzte Grundvermögen.

6.) Finanzierungsmaßnahmen

Der Kapitalbedarf des Berichtsjahres wurde durch kurzfristige Bankverbindlichkeiten sowie gruppeninterne Finanzierung gedeckt. Die Bankverbindlichkeiten haben sich um 1.359 T€ verringert, die Verbindlichkeiten gegenüber Gruppengesellschaften und Gesellschaftern haben sich um T€ 392 erhöht.

7.) Personal- und Sozialbereich

Im Berichtsjahr hatte die wm meyer® Fahrzeugbau AG durchschnittlich 74 Mitarbeiter (VJ: 86). Das Unternehmen arbeitet mit Leiharbeitern.

B. Darstellung der Lage

1.) Vermögenslage

Folgende Kennzahlen sind zu nennen:

Erhöhung des langfristig gebundenen Vermögens um 3%, bedingt durch planmäßige Investitionen und Abschreibungen

Verminderung des kurzfristig gebundenen Vermögens um 14%, im Wesentlichen bedingt aufgrund eines Abbaus von Vorratsvermögen um 10% sowie Verminderung der Forderungen im Verbundbereich.

die Eigenkapitalquote beträgt 72% nach 63% im Vorjahr

Verminderung des Fremdkapitals um 30%, bedingt aufgrund der Reduzierung von Bankverbindlichkeiten

2.) Finanzlage

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit: T€ 1.928, im Wesentlichen bedingt aufgrund der Verminderung des kurzfristig gebundenen Vermögens

Cashflow aus Investitionstätigkeit: T€ -315, bedingt durch planmäßige Investitionen und Veräußerungen von nicht mehr benötigten Anlagegütern

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: T€ -1.359, bedingt durch planmäßige Tilgungen

3.) Ertragslage

Verminderung der Umsatzerlöse um 4,4%

Anstieg der Materialaufwandsquote auf 72%

Einsparungen beim Personalaufwand um 13%

Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge um 63%, im Wesentlichen bedingt aufgrund der Auflösung von Rückstellungen

C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Das Frühjahr 2023 brachte Deutschland das Auslaufen der Corona-Schutzmaßnahmen und damit eine Rückkehr zu einer Normalität, wie man sie seit Anfang 2020 nicht mehr gekannt hatte. Allerdings setzte sich, wie bereits in Abschnitt A. dargestellt, die Abkühlung in der Anhängerbranche fort. Die Sonderkonjunktur, von der in der Pandemie trotz aller Lieferkettenprobleme insbesondere die Baumärkte, aber zum Teil auch wir als wm meyer Fahrzeugbau AG mit unserem Netz von Fachhändlern profitiert hatten, war schon gegen Ende des Jahres 2022 abgeebbt. Zu sehr machten sich die plötzlich hochgeschossene Inflation, mochte sie 2023 auch kontinuierlich gesunken sein, und die steigenden Zinsen bemerkbar. Die Anhängerbranche wurde davon stärker getroffen als die Gesamtwirtschaft. Denn zwar sank 2023 das deutsche Bruttoinlandsprodukt insgesamt, aber nur um 0,3 %. Immerhin: Das war bereits eine Rezession. Außerdem reagierten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf die gestiegene Inflation mit deutlich steigenden Lohnforderungen, denen man sich schon aufgrund des gravierenden Fachkräftemangels kaum entziehen konnte. Zudem bleiben geopolitische Risiken mittel- und langfristig bestehen. Dass schließlich die meisten politischen Entscheidungen aus Berlin und Brüssel kaum Anlass zur Freude gaben, sondern gerade den Mittelstand, das vielbeschworene Rückgrat der deutschen Wirtschaft, oftmals ernsthaft am Sachverstand und am guten Willen der Akteure zweifeln ließen, braucht niemandem, der 2023 ein Unternehmen geführt hat, erläutert werden.

Positiv schlug sich freilich die Entspannung der Lieferkettenproblematik nieder, welche während der Pandemie manches Geschäft verdorben hatte. Freilich betraf diese Entspannung meist nur die Verfügbarkeit, aber kaum das Preisniveau der eingekauften Waren und Dienstleistungen.

Fazit: Wir leben in interessanten Zeiten, aber ohne Optimismus kann kein Unternehmen bestehen. Also bleiben wir optimistisch. Immerhin: Die wm meyer Fahrzeugbau AG hat ein breites Programm qualitativ hochwertiger Produkte, eine diversifizierte Händlerschaft im In- und Ausland und verfügt über eine hohe Fertigungstiefe, kurze Reaktionszeiten und die Bereitschaft, auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen. Und auswandern kann man ja immer noch.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem fordernden Umfeld. Ein leichter Umsatzrückgang ist daher nicht auszuschließen.

Am 23. April 2023 verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit mein Vater, Werner Meyer. 1965 hatte er sein erstes Unternehmen gegründet, das noch dem Handel mit und der Reparatur von Automobilen gewidmet war. Allerdings baute mein Vater bereits damals landwirtschaftliche Anhänger nach den individuellen Wünschen seiner Kunden. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Trailerbau zum Hauptstandbein des Unternehmens, das inzwischen zu den führenden europäischen Anbietern von O1- und O2-Anhängern gehört und ein umfangreiches Programm anbietet, das vom Kastenanhänger über Hochlader und Kipper, Fahrzeugtransporter und Kofferanhänger bis hin zu Pferde- und Viehtransportern, Verkaufswagen und vielfältigen Spezialkonstruktionen reicht.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde so aus einem Ein-Mann-Betrieb eine Firma mit rund 140 Mitarbeitern. Bis kurz vor seinem Tod stand mein Vater dem Unternehmen als Vorstand zur Verfügung. Dabei wirkte er als Berater, Impulsgeber und Mahner und genoss als solcher im Kreise unseres Personals, aber auch unserer Kunden, höchstes Ansehen.

Sein plötzlicher Tod im Alter von 79 Jahren hinterlässt eine Lücke, die wir alle, die wir für die wm meyer Fahrzeugbau AG aktiv sind, nach wie vor sehr schmerzlich verspüren. Wir verneigen uns vor der Lebensleistung meines Vaters in größtem Respekt. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Requiescat in pace.

 

Werneck, Dezember 2024

Dipl.-Kfm. Dr. Uwe Meyer, Vorstand

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die wm meyer Fahrzeugbau Aktiengesellschaft, Werneck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der wm meyer Fahrzeugbau Aktiengesellschaft, Werneck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der wm meyer Fahrzeugbau Aktiengesellschaft, Werneck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 19. Dezember 2024

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Sandra Schönberger, Wirtschaftsprüferin

gez. Daniel Ehlke, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

der wm meyer Fahrzeugbau AG

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Aufsichtsrat in vier Sitzungen von den beiden Vorständen ausführlich über die Lage der Gesellschaft sowie die grundsätzlichen Fragen der Geschäftspolitik unterrichten lassen und sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt.

Der Aufsichtsrat hat den Vorstand beraten und die Führung der Geschäfte gemäß den nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zugewiesenen Aufgaben laufend überwacht. Bedeutende Geschäftsvorgänge wurden anhand der Berichte des Vorstands eingehend erörtert und geprüft. Der Aufsichtsrat hat mit den beiden Vorständen über die strategische Ausrichtung der wm meyer Fahrzeugbau AG, die Geschäftsentwicklung und das Risikomanagement regelmäßig beraten und stand mit ihm hinsichtlich jeweils aktuell wichtiger Fragen in regem Kontakt.

Der Aufsichtsrat hat einzelne Geschäftsvorfälle von besonderer Wichtigkeit geprüft und keinerlei dolose Handlungen festgestellt.

Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde von dem durch die Hauptversammlung am 24.10.2024 bestellten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses der wm meyer Fahrzeugbau AG hat der Aufsichtsrat zugestimmt.

Der Aufsichtsrat hat zudem auch selbst den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss geprüft. Es haben sich keine Einwendungen ergeben.

 

Werneck, im Dezember 2024

Die Vorsitzende des Aufsichtsrates

gez. Ingrid Meyer

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