KIRINUS Management GmbHLiquidiert

Defreggerweg 11, 83707 Bad Wiessee, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 258751
Vorher
SKH Immobilien GmbH
Eingetragen
19.8.2020
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und BetriebenUnternehmensberatung
Gegenstand
Erbringen von Managementleistunge und aller sonstiger damit in Zusammenhang stehender Dienstleistungen an Beteiligungsunternehmen und an Dritte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Ludwig Klitzsch
seit 19.8.2020
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG

Kreuth

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

TEGERNSEE MED GRUPPE GMBH & CO. KG, KREUTH

AKTIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 21.753.475,38 14.226.510,87
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.332.012,34 3.293.871,50
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.540.510,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.053.993,20 588.550,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 5.691.039,61 1.999.518,46
- davon aus der Kapitalkonsolidierung: TEUR 4.014,00 (Vorjahr:TEUR 1.181,00)    
4. Geleistete Anzahlungen 46.469,53 705.803,04
II. Sachanlagen 12.773.074,00 10.284.250,33
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.924.648,00 3.517.020,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 169.299,42 77.751,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.040.637,68 6.605.182,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.638.488,90 84.296,37
III. Finanzanlagen 648.389,04 648.389,04
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 101.000,00 101.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 522.389,04 522.389,04
B. UMLAUFVERMÖGEN 19.448.692,65 23.832.221,62
I. Vorräte 1.503.234,23 1.171.182,02
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 202.410,20 400.804,46
2. Unfertige Leistungen 1.300.824,03 770.377,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.855.859,67 14.937.590,48
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.106.699,03 7.286.110,44
2. Sonstige Vermögensgegenstände 6.749.160,64 7.651.480,04
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.089.598,75 7.723.449,12
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 212.288,74 201.082,27
  41.414.456,77 38.259.814,76

PASSIVA

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. EIGENKAPITAL 16.387.231,94 20.289.887,00
I. Kapitalanteile des Kommanditisten 276.835,00 276.835,00
II. Konzernbilanzgewinn 15.786.697,21 19.574.750,12
III. Nicht beherrschende Anteile 323.699,73 438.301,88
B. AUSGLEICHSPOSTEN FÜR AKTIVIERTE EIGENE ANTEILE 25.000,00 25.000,00
C. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN 1.614.598,13 1.522.885,00
D. RÜCKSTELLUNGEN 4.721.371,52 3.938.821,31
1. Steuerrückstellungen 1.698.711,49 1.271.463,50
2. Sonstige Rückstellungen 3.022.660,03 2.667.357,81
E. VERBINDLICHKEITEN 18.178.555,26 12.483.221,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.842.592,33 8.579.659,34
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 6.091,00 (Vorjahr:TEUR 443,00)    
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR 7.752,00 (Vorjahr: TEUR 8.137,00)    
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 77.248,67 208.320,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 77,00 (Vorjahr:TEUR 208,00)    
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.676.498,62 1.260.075,16
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 1.668,00 (Vorjahr:TEUR 1.236,00)    
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR 8,00 (Vorjahr: TEUR 24,00)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.582.215,64 2.435.166,95
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 2.407,00 (Vorjahr: TEUR 1.862,00)    
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR 175,00 (Vorjahr: TEUR 573,00)    
- davon aus Steuern: TEUR 666,00 (Vorjahr: TEUR 715,00)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 118,00 (Vorjahr: TEUR 76,00)    
F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 22.699,92 0,00
G. PASSIVE LATENTE STEUERN 465.000,00 0,00
  41.414.456,77 38.259.814,76

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021
EUR
2020
EUR
1. Umsatzerlöse 57.197.742,99 59.084.792,48
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 530.446,47 -66.641,36
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 464.854,58 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.567.602,22 3.562.799,72
5. Materialaufwand 9.385.303,59 9.028.635,18
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.753.498,13 2.605.655,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.631.805,46 6.422.980,10
6. Personalaufwand 33.668.459,11 28.907.970,49
a) Löhne und Gehälter 28.134.345,29 24.288.837,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.534.113,82 4.619.132,73
- davon für Altersversorgung: TEUR 57,00 (Vorjahr:TEUR 9,00)    
7. Abschreibungen 3.359.494,28 2.504.661,67
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.894.784,28 2.504.661,67
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die im Konzern üblichen Abschreibungen überschreiten 464.710,00 0,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 14.291.386,13 12.721.176,43
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.284,87 43.992,39
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 240.523,34 132.817,99
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.303.674,73 2.472.075,08
- davon Aufwand aus der Änderung latenter Steuer: TEUR 465,00 (Vorjahr: TEUR 0,00)    
12. Ergebnis nach Steuern -1.428.910,05 6.857.606,39
13. Sonstige Steuern 309.963,06 8.986,93
14. Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss -1.738.873,11 6.848.619,46

Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG, Kreuth

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

TEUR 2021
TEUR
Konzernjahresfehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter -1.739  
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.895  
+ Zunahme der Rückstellungen 355  
- Sonstige zahlungsunwirksame Erträge -501  
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) -71  
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) 431  
+ Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 49  
+ Zinsaufwendungen 181  
+ Ertragsteueraufwand 1.304  
- Ertragsteuerzahlungen -876  
= Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit   2.028
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2.744  
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 49  
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.299  
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -3.622  
+ Erhaltene Zinsen 59  
= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit   -10.557
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 8  
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 5.782  
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -519  
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 1.056  
- Auszahlungen an Gesellschafter -190  
- Gezahlte Zinsen -241  
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -1.780  
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -220  
= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit   3.896
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds   -4.633
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 7.723  
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode   3.090
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode    
+ Zahlungsmittel   3.090
    3.090

Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG, Kreuth

KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteil des Kommanditisten Konzernbilanz gewinn/-verlust, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 31.12.2020 276.835,00 19.574.750,12 19.851.585,12
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -1.780.326,00 -1.780.326,00
Sonstige Veränderungen 0,00 132,71 132,71
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 -154.143,33 -154.143,33
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 -1.853.716,29 -1.853.716,29
Stand am 31.12.2021 276.835,00 15.786.697,21 16.063.532,21
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe Summe
Stand am 31.12.2020 438.301,88 0,00 438.301,88 20.289.887,00
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -220.000,00 0,00 -220.000,00 -2.000.326,00
Sonstige Veränderungen -9.445,33 0,00 -9.445,33 -9.312,62
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 -154.143,33
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 114.843,18 114.843,18 -1.738.873,11
Stand am 31.12.2021 208.856,55 114.843,18 323.699,73 16.387.231,94

Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG, Kreuth

KONZERNANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2021

I. GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN

Die Konzernmuttergesellschaft, firmierend unter Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG, Kreuth, ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRA 101586 registriert.

Im vorliegenden Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 und im Konzernlagebericht werden folgende Abkürzungen verwendet:

Teg Med KG Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG, Kreuth
Artemis GmbH Artemis Verwaltungs GmbH, Kreuth
Alpenpark Klinik KIRINUS Alpenpark Klinik GmbH, Kreuth
A+Videoclinic A+ Videoclinic GmbH, Gräfelfing
CIP Bamberg gGmbH CIP Bamberg gGmbH, Bamberg
CIP GmbH KIRINUS CIP Akademie, München
CMC LIN GmbH Comedicum Lindwurmhof GmbH, München
Coaching GmbH KIRINUS Coaching GmbH, München
FM GmbH FuturaMed GmbH, München
ITS GmbH KIRINUS IT Services GmbH GmbH, München
KIRINUS DIGITAL KIRINUS DIGITAL GmbH, München
KIRINUS Health KIRINUS Health GmbH, Kreuth
KIRINUS Kapital KIRINUS Kapital GmbH, Bad Wiessee (vormals Medizin- und Lebenskunst Akademie GmbH, vormals MVZ SKH GmbH)
KIRINUS Management KIRINUS Management GmbH, Bad Wiessee (vormals SKH Immobilien GmbH
Praxis GmbH KIRINUS Praxis GmbH, München
Praxis 1 GmbH KIRINUS Praxis 1 GmbH, München
Praxis 2 GmbH KIRINUS Praxis 2 GmbH, München
Praxis 3 GmbH KIRINUS Praxis 3 GmbH, München
Schlemmer Klinik KIRINUS Schlemmer Klinik GmbH, Bad Tölz
TK GmbH KIRINUS Tagesklinik GmbH, München
TK 2 GmbH KIRINUS Tagesklinik 2 GmbH, München

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Grundlagen der Abschlusserstellung und Änderungen des Bilanzausweises

Der Konzernabschluss der Teg Med KG zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Aufstellung erfolgt in Euro bzw. in Tausend Euro (TEUR). Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren.

Die Konzernbilanz sowie die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Bestimmungen der §§ 265 ff HGB gegliedert. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Der Stichtag für die Konsolidierung ist der 31. Dezember 2021. Dies entspricht dem Abschlussstichtag der Muttergesellschaft und der einbezogenen Tochtergesellschaften.

Hinsichtlich des Ausweises von Positionen in der Bilanz wurden im Hinblick auf eine klarere Darstellung des Konzernabschlusses Änderungen vorgenommen und der Ausweis der Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.

Die im Vorjahreskonzernabschluss als sonstige Finanzanlagen ausgewiesene Position in Höhe von TEUR 531 wurde in Höhe von TEUR 8,5 in Beteiligungen und in Höhe von TEUR 522,4 in Wertpapiere des Anlagevermögens umgegliedert. Der Ausweis im Konzernanlagenspiegel wurde entsprechend angepasst.

Die Kapitalanteile des Kommanditisten wurden entsprechend der Kapitalkonten der Muttergesellschaft ausgewiesen. Die Umgliederung in Höhe von TEUR 25 erfolgte gegen den Gewinnvortrag. Der Ausweis im Konzerneigenkapitalspiegel wurde entsprechend angepasst.

Die Anteile an der Komplementärgesellschaft in Höhe von TEUR 25 wurden nicht mehr in den Rücklagen, sondern entsprechend § 264c Abs. 4 S. 2 HGB als Sonderposten "Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Der Ausweis im Konzerneigenkapitalspiegel wurde entsprechend angepasst.

2. Konsolidierung

Der Konzernabschluss umfasst die Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG sowie folgende Tochterunternehmen, welche im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden:

Beteiligung
in %
Nennkapital
TEUR
KIRINUS Health 100,00 25
Alpenpark Klinik 100,00 100
CIP GmbH 80,00 26
Coaching GmbH 80,00 25
CMC LIN GmbH 100,00 25
FM GmbH 75,10 50
ITS GmbH 100,00 25
KIRINUS Digital 90,00 25
KIRINUS Kapital 80,00 25
KIRINUS Management 100,00 25
Praxis GmbH 100,00 25
Praxis 1 GmbH 100,00 25
Praxis 2 GmbH 100,00 447
Praxis 3 GmbH 100,00 25
Schlemmer Klinik 100,00 25
TK GmbH 100,00 25
TK 2 GmbH 100,00 25

Die im Vorjahr anteilsmäßig konsolidierte CMC LIN GmbH wird aufgrund von zusätzlichem Anteilserwerb im Geschäftsjahr erstmalig vollkonsolidiert.

Aufgrund seiner untergeordneten Bedeutung wird folgendes Unternehmen nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Beteiligung
in %
Nennkapital
TEUR
Artemis GmbH 100,00 25

Für nachfolgendes Unternehmen erfolgt der Einbezug in den Konzernabschluss nach der Vorschrift des § 310 HGB (Quotenkonsolidierung):

Beteiligung
in %
Nennkapital
TEUR
A+Videoclinic 40,00 30

Die A+Videoclinic wird aufgrund des Erwerbs der Anteile im Geschäftsjahr erstmalig im Konzernabschluss erfasst (ab dem 01. Januar 2021).

2.1. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Die Anschaffungskosten der Anteile werden dabei mit den auf diese Anteile entfallenden Beträgen des Eigenkapitals zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss oder dem Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile verrechnet.

Die Veräußerung von Anteilen an weiterhin im Rahmen der Vollkonsolidierung einzubeziehenden Tochterunternehmen werden als Kapitalvorgang erfasst.

Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenen Unterschiedsbeträge (§ 301 Abs. 3 HGB i. V. m. § 309 HGB) wurden als Firmen- und Geschäftswerte aktiviert und linear über 10 Jahre abgeschrieben.

2.2. Schuldenkonsolidierung

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung (§ 303 Abs. 1 HGB) wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen eliminiert.

2.3. Zwischenergebniseliminierung

Zu den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Vorräten sind keine Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten. Soweit bei konzerninternen Verkäufen von Sachanlagegegenständen Buchgewinne oder Buchverluste entstanden sind, werden diese eliminiert.

2.4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Erträge und Aufwendungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.

2.5. Quotenkonsolidierung

Die Quotenkonsolidierung erfolgt in Höhe des Anteilsbesitzes unter entsprechender Anwendung der Vorschriften für die Vollkonsolidierung.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss basiert gem. § 308 HGB auf einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die nachfolgenden dargestellt werden:

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet.

Planmäßige Abschreibungen bei immaterielle Vermögensgegenstände wurden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren linear vorgenommen.

Die entgeltlich erworbenen Praxiswerte wurden ebenfalls aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird entsprechend der gängigen Praxis 5 Jahre festgelegt.

Die Abschreibungen für Sachanlagen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Bauten auf fremden Grundstücken 5 - 20 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2 - 11 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 - 23 Jahre

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Bei der Bewertung wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die nicht abgerechneten Leistungen werden mit den Abrechnungssätzen ohne Abschläge angesetzt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen resultieren aus pauschalen Fördermitteln nach § 9 Abs. 3 KHG. Sie werden entsprechend der Abschreibungen auf Vermögensgegenstände, die mit diesen Mitteln finanziert wurden, aufgelöst.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

III. ANGABEN ZUR KONZERNBILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden in Höhe von TEUR 465 aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 465 an.

2. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB wird über andere Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe
in Prozent
Jahresergebnis
TEUR
Eigenkapital
TEUR
MVZ Miesbach GmbH, Miesbach (Vorjahreswerte) 10% -201 -68
CIP Bamberg gGmbH, Bamberg (Vorjahreswerte) 33% -21 2.414
Artemis GmbH 100% 0 26

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt TEUR 4.777 (Vj. TEUR 5.767).

4. Eigenkapital

Die Kommanditeinlage der Gesellschaft beträgt EUR 25.000.

5. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

Der Posten enthält zweckentsprechend verwendete Fördermittel nach dem KHG.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen, Aufwendungen für Sonderentgelte und Tantiemen, Resturlaube, Jahresabschluss- und Prüfungskosten und Provisionen. Außerdem wurden Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie Berufsgenossenschafts- und Schwerbehindertenbeiträge gebildet.

7. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von TEUR 6.476 (Vj.: TEUR 6.580) enthalten.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 13.843 (Vj.: TEUR 8.580) durch Grundpfandrechte gesichert.

8. Passive latente Steuer

Die passive latente Steuer resultiert aus der Aktivierung selbst geschaffener Werte in Höhe von TEUR 1.540. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt.

9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 28.190 (Vj.: TEUR 38.535) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen abgeschlossene Miet- (27.718 TEUR) und Leasingverträge (472 TEUR) mit Laufzeiten bis 2036.

10. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2021
TEUR
2020
TEUR
Forderungen 190 11
Verbindlichkeiten 0 0

IV. ERLÄUTERUNG ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Die lediglich im Inland erzielten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf die Geschäftsbereiche des Teg Med KG Konzerns auf:

2021
TEUR
2020
TEUR
Erlöse Stationär 33.616 34.680
Erlöse Ambulant 11.460 9.846
Erlöse Ausbildungsinstitut 10.350 9.954
Sonstige Erlöse 1.772 3.303
Gesamt 57.198 59.084

2. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens

In Höhe von 465 TEUR waren Abschreibungen in unüblicher Höhe vorzunehmen, da die im Vorjahr bilanzierten Forderungen nicht realisiert werden konnten.

3. Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern enthalten in Höhe von TEUR 305 periodenfremde Aufwendungen aus Nachzahlungen.

V. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds besteht zum 31. Dezember 2021 ausschließlich aus liquiden Mitteln. Er enthält in Höhe von TEUR 443 liquide Mittel des anteilsmäßig konsolidierten Unternehmens.

VI. Sonstige Angaben

1. Persönlich haftender Gesellschafter

Persönlich haftende Gesellschafterin - ohne Einlage - ist die Artemis Verwaltungs GmbH, Kreuth (Handelsregister München, HRB 208878).

2. Namen der Geschäftsführer

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgte durch den Geschäftsführer der Komplementär-GmbH:

Herr Ludwig Klitzsch

Bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 313 Abs. 4 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich 722 (Vj.: 680) Mitarbeiter beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um angestellte Arbeitnehmer.

Hierin sind 12 Mitarbeiter aus dem nach § 310 HGB konsolidierten Unternehmen erfasst.

4. Befreiung

Folgende Gesellschaften nehmen die Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 in Anspruch:

KIRINUS Alpenpark Klinik GmbH

KIRINUS CIP Akademie GmbH

KIRINUS Coaching GmbH

KIRINUS Digital GmbH

KIRINUS Health GmbH

KIRINUS IT Services GmbH

KIRINUS Kapital GmbH

KIRINUS Management GmbH

KIRINUS Praxis GmbH

KIRINUS Praxis 1 GmbH

KIRINUS Praxis 2 GmbH

KIRINUS Praxis 3 GmbH

KIRINUS Schlemmer Klinik GmbH

KIRINUS Tagesklinik GmbH

KIRINUS Tagesklinik 2 GmbH

Comedicum Lindwurmhof GmbH

FuturaMed GmbH

Die Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG nimmt die Befreiungsvorschrift des § 264b HGB in Anspruch.

Die KIRINUS Health GmbH nimmt die Befreiungsvorschrift des § 291 HGB in Anspruch.

5. Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 136 und gliedertsich wie folgt:

a) Abschlussprüfungsleistungen TEUR 78

b) Steuerberatungsleistung TEUR 10

c) sonstige Leistungen TEUR 48

6. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens wird entsprechend Ihrem Gesellschaftsvertrag den Fremdkapitalkonten der Kommanditisten zugeschrieben.

7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Am 24. Februar 2022 sind russische Streitkräfte in die Ukraine einmarschiert. Als Reaktion auf die Kriegshandlungen haben westliche Staaten politische, wirtschaftliche und finanzielle Sanktionen beschlossen, die Russlands wirtschaftliche Entwicklung voraussichtlich stark beeinträchtigen. Russland hat seinerseits Gegensanktionen erlassen. Der Konflikt hat über höhere Energiepreise zu einer insgesamt hohen Inflation in Europa geführt, die auch die wirtschaftliche Entwicklung der Gruppe negativ beeinflussen können.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Kreuth, 25. September 2022

Ludwig Klitzsch

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2021
EUR
Veränderung des Konsolidierungskreises
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 659.550,87 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.073.261,90 58.835,53 393.788,13 93.839,76
3. Geschäfts- oder Firmenwert 5.191.898,26 3.610.029,78 863.500,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 705.803,04 0,00 677.475,76 0,00
  6.970.963,20 3.668.865,31 2.594.314,76 93.839,76
II. SACHANLAGEN        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.547.950,84 0,00 226.206,43 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 153.729,43 79.983,58 86.032,24 1.777,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.918.563,83 85.926,53 1.927.820,73 877.865,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.296,37 0,00 2.113.811,17 0,00
  18.704.540,47 165.910,11 4.353.870,57 879.643,12
III. FINANZANLAGEN        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 101.000,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 522.389,04 0,00 0,00 0,00
  648.389,04 0,00 0,00 0,00
  26.323.892,71 3.834.775,42 6.948.185,33 973.482,88
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Umbuchungen
EUR
31. Dez. 2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 924.974,91 1.584.525,78
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 364.594,86 1.796.640,66
3. Geschäfts- oder Firmenwert 47.239,50 9.712.667,54
4. Geleistete Anzahlungen -1.336.809,27 46.469,53
  0,00 13.140.303,51
II. SACHANLAGEN    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 223.243,77 3.997.401,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 317.967,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 336.374,87 16.390.820,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -559.618,64 1.638.488,90
  0,00 22.344.678,03
III. FINANZANLAGEN    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00
2. Beteiligungen 0,00 101.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 522.389,04
  0,00 648.389,04
  0,00 36.133.370,58
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2021
EUR
Veränderung des Konsolidierungskreises
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 44.015,78 0,00 44.015,78
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 484.711,90 37.897,43 307.481,39 87.443,26 742.647,46
3. Geschäfts- oder Firmenwert 3.192.379,80 38.302,55 790.945,58 0,00 4.021.627,93
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.677.091,70 76.199,98 1.142.442,75 87.443,26 4.808.291,17
II. SACHANLAGEN          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.930,84 0,00 41.822,20 0,00 72.753,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 75.977,93 29.114,38 45.353,02 1.777,29 148.668,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.313.381,37 48.951,45 1.665.166,31 677.316,18 9.350.182,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  8.420.290,14 78.065,83 1.752.341,53 679.093,47 9.571.604,03
III. FINANZANLAGEN          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  12.097.381,84 154.265,81 2.894.784,28 766.536,73 14.379.895,20
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2021
EUR
31. Dez. 2020
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.540.510,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.053.993,20 588.550,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 5.691.039,61 1.999.518,46
4. Geleistete Anzahlungen 46.469,53 705.803,04
  8.332.012,34 3.293.871,50
II. SACHANLAGEN    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.924.648,00 3.517.020,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 169.299,42 77.751,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.040.637,68 6.605.182,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.638.488,90 84.296,37
  12.773.074,00 10.284.250,33
III. FINANZANLAGEN    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 101.000,00 101.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 522.389,04 522.389,04
  648.389,04 648.389,04
  21.753.475,38 14.226.510,87

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2021

Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG, Kreuth

Die in diesem Konzernlagebericht verwendeten Abkürzungen sind im Anhang des Konzernabschlusses aufgeführt.

A. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell

Unsere Einrichtungen sind Teil einer Gesundheitsgruppe, die als Familienunternehmen in dritter Generation geführt wird. Seit März 2021 treten wir unter einer einheitlichen, gemeinsamen Dachmarke auf: KIRINUS. Damit bündeln wir unsere Kompetenzen, schaffen Synergien und werden auch für unsere Patientinnen und Patienten sowie für unsere Partnerinnen und Partner als starke Einheit erkennbar. Unser Schwerpunkt ist und bleibt in den Bereichen Psychosomatik und Psychotherapie. Im Geringeren Umfang werden Leistungen in den Bereichen Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Orthopädie und Neurologie angeboten.

Mit den Kliniken und medizinischen Versorgungszentren (MVZ) wird nahezu das gesamte Spektrum der Psychosomatik in spezialisierten Behandlungsprogrammen, sogenannten Settings, abgedeckt. Als einziger Anbieter in Bayern bietet die Gruppe solche Settings in dieser Größe ambulant, teil- und vollstationär für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche an, die z. B. an Depressionen, Burnout, Essstörungen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen oder Traumafolgestörungen erkrankt sind.

Das staatlich anerkannte Ausbildungsinstitut für Psychologische Psychotherapeuten - KIRINUS CIP Akademie - bietet neben der staatlichen Ausbildung das in Bayern wohl umfassendste Weiter- und Fortbildungsprogramm in allen Vertiefungsrichtungen der Psychotherapie an. Über die Akademie wird eine Behandlung nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen im klinischen Setting garantiert.

Die KIRINUS Alpenpark Klinik am Tegernsee steht im Sommer 2022 seit genau 60 Jahren für Expertise in Sachen Anschlussheilbehandlung und Rehabilitation auf höchstem Niveau. Deutlich wird das unter anderem an dem FOCUS-Siegel: Top-Rehaklinik des Magazins FOCUS-Gesundheit, welches der Klinik im Alpenpark zum wiederholten Male verliehen wurde. Die Klinik bietet Anschlussheilbehandlung für orthopädische, kardiologische und gastroenterologische Patienten sowie akutpsychosomatische Behandlung. Sowohl erstklassige Mediziner und Therapeuten als auch modernste technische Ausstattung erwarten hier die Patienten. Darüber hinaus bietet die Klinik Service, Innengestaltung und Kulinarik auf gehobenem Niveau - und das in unmittelbarer Nähe zum Tegernsee.

Im Jahr 1948 am Tegernsee gegründet, ist die KIRINUS Schlemmer Klinik die älteste KIRINUS-Einrichtung. Der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen. Schon früh wurde dort echte Pionierarbeit geleistet, so dass man mittlerweile auf mehr als 50 Jahre Erfahrung zurückgreifen kann. Dabei sorgt ein wissenschaftlicher Beirat dafür, dass das Team vor Ort immer auf dem neusten Stand der Wissenschaft ist. Zudem ermöglicht uns der Austausch mit anderen führenden Köpfen der Dialektisch-Behavioralen Therapie und der KIRINUS CIP Akademie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Behandlungskonzepte.

Die KIRINUS Tageskliniken in München Schwabing und Nymphenburg bieten als verhaltenstherapeutisch ausgerichtete Fachkliniken für Psychosomatik eine intensive störungsspezifische Behandlung für Depression und Borderline-Persönlichkeitsstörung. Unsere KIRINUS Tageskliniken vereinen zudem die Vorteile von ambulanter und stationärer Behandlung.

Expertenteams in den ambulanten Orthopädiezentren im Landkreis Miesbach in Oberbayern haben es sich als Ziel gesetzt, durch eine optimale ambulante Versorgung Krankenhausaufenthalte möglichst zu vermeiden. Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparats finden dort ein breites Spektrum an konservativen sowie komplementären Therapieverfahren, wie z. B. Akupunktur, Magnetfeldtherapie und Osteoporose-Behandlung.

In unseren KIRINUS Praxis-Einrichtungen arbeiten Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen unter einem Dach: Allgemeinmedizin, Psychiatrie, Neurologie und psychologische sowie ärztliche Psychotherapeuten. In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit bieten die Experten ganzheitliche und umfassende Behandlungsansätze, die individuell auf die Patienten zugeschnitten werden. Charakteristisch ist außerdem die Vernetzung von stationären und teilstationären psychosomatischen Behandlungsangeboten. Dabei bieten die Einrichtungen ein breites Behandlungsspektrum mit hochqualifizierten ärztlichen und psychologischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Digitale Behandlungsangebote sind dabei optimal in das therapeutische Angebot integriert.

Die ambulante Versorgung wurde in 2021 weiter mit dem Standort München Kieferngarten und der Praxis am Kurpark in Bad Tölz ausgebaut.

IT-Leistungen werden konzernintern durch unsere eigene Tochtergesellschaft KIRINUS IT Services zur Verfügung gestellt. Mit der KIRINUS Digital wurde eine digitale Gesundheitsanwendung entwickelt. Aufgrund der hohen Kostenbelastung wurde aber beschlossen, bis auf Weiteres keine weiteren digitalen Gesundheitsanwendungen zu programmieren, sondern die bestehende Lösung zunächst am Markt zu positionieren.

2. Organisations- und Fuhrungsstruktur

Der Konzern umfasst die Teg Med KG sowie folgende Konzernunternehmen:

Teg Med KG Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG, Kreuth
Artemis GmbH Artemis Verwaltung GmbH, Kreuth
Alpenpark Klinik KIRINUS Alpenpark Klinik GmbH, Kreuth (vormals Klinik im Alpenpark GmbH)
A+Videoclinic A+ Videoclinic GmbH, Gräfelfing
CIP Bamberg gGmbH CIP Bamberg gGmbH, Bamberg
CMC LIN GmbH Comedicum Lindwurmhof GmbH, München
FM GmbH Futuramed GmbH, München
ITS GmbH KIRINUS IT Services GmbH, München
KIRINUS Akademie KIRINUS CIP Akademie GmbH, München
KIRINUS Coaching KIRINUS Coaching GmbH, München
KIRINUS DIGITAL KIRINUS Digital GmbH, München
KIRINUS Health KIRINUS Health GmbH, Kreuth
KIRINUS Kapital MVZ SKH GmbH, Bad Wiessee (vormals Medizin und Lebenskunst Akademie GmbH, vormals MVZ SKH GmbH)
KIRINUS Management KIRINUS Management GmbH, Bad Wiessee (vormals SKH Immobilien GmbH)
KIRINUS Praxis KIRINUS Praxis GmbH, München
KIRINUS Praxis 1 KIRINUS Praxis 1 GmbH, München
KIRINUS Praxis 2 KIRINUS Praxis 2 GmbH, München
KIRINUS Praxis 3 KIRINUS Praxis 3 GmbH
Schlemmer Klinik KIRINUS Schlemmer Klinik GmbH, Bad Tölz
TK 1 GmbH KIRINUS Tagesklinik GmbH, München
TK 2 GmbH KIRINUS Tagesklinik 2 GmbH, München

Die Teg Med KG ist als Holdinggesellschaft tätig. Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb von Privatkliniken und Sanatorien sowie Beteiligung an und Erwerb von Unternehmungen und Geschäftsführung in Unternehmen mit gleichem Unternehmensgegenstand.

Die KIRINUS Health ist als Führungsholding tätig. Gegenstand des Unternehmens ist das Halten und Verwalten von Beteiligungen sowie die Erbringung von gruppeninternen Dienstleistungen in den Bereichen Konzernentwicklung und -strategie, Rechnungswesen, Finanzierung und Marketing. Zwischen den Konzerneinheiten werden Intercompany-Verträge zu marktüblichen Bedingungen zum Austausch von Dienstleistungen geschlossen.

Die in 2021 erworbene SKH Immobilien GmbH wurde in 2022 in KIRINUS Management umfirmiert. Diese Gesellschaft hat in 2022 einen Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KIRINUS Health übernommen und wird aus dieser Gesellschaft heraus ab Juni 2022 Leitungs- und Managementfunktionen für die Gruppe heraus wahrnehmen.

Die Schlemmer Klinik erbringt als moderne Fachklinik vollstationäre Behandlungen im Bereich Psychosomatik. Bei der Behandlung für Borderline-Persönlichkeitsstörungen, Traumafolgestörungen, Essstörungen und Depressionen liegt der Fokus auf der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT).

Die Alpenpark Klinik ist spezialisiert auf Anschlussheilbehandlungen (AHB) und Rehabilitation in den Bereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Kardiologie, Gastroenterologie und Viszeralchirurgie sowie in der psychosomatischen Akutbehandlung.

Die TK 1 GmbH betreibt eine Tagesklinik zur Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen in München Schwabing. Unsere Tagesklinik 2 mit gleichem Schwerpunkt in München Nymphenburg hat daneben den Bereich der Kinder- und Jugendpsychosomatik in 2021 aufgebaut.

Die KIRINUS Akademie ist ein staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut für die Ausbildungszweige Verhaltenstherapie, psychoanalytische Therapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und systemische Therapie sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche. Zudem werden ärztliche Fort- und Weiterbildungen angeboten. An das Ausbildungsinstitut sind entsprechende Ambulanzen angeschlossen. Diese Gesellschaft wurde im Wirtschaftsjahr mit ihrer vormaligen Holdinggesellschaft CIP Holding GmbH verschmolzen. Mit der KIRINUS Coaching ist der Aufbau von weiteren Weiterbildungsangeboten möglich.

Die KIRINUS Praxis 1 ist ein medizinisches Versorgungszentrum mit interdisziplinären Teams von Fachärzten im Bereich Allgemeinmedizin, Psychiatrie und Psychotherapeuten mit den Betriebsstätten Praxis Rotkreuzplatz und Praxis Marsstraße in München.

Die KIRINUS Praxis 2 ist ein medizinisches Versorgungszentrum an den Standorten Landshuter Allee und Menaristraße in München, mit interdisziplinären Teams von Fachärzten im Bereich Allgemeinmedizin, Erwachsenen-Psychiatrie sowie Erwachsenen- und Kinder-/Jugend-Psychotherapeuten. Das Leistungsspektrum der am Standort umfasst auch eine Fachambulanz für Abhängigkeitserkrankungen sowie eine Psychosomatische Reha-Nachsorge (Psy-RENA).

Die KIRINUS Praxis 3 ist ein medizinisches Versorgungszentrum mit Schwerpunkt im Bereich Allgemeinmedizin mit Standort in Freising und Schwerpunkt Erwachsenen-Psychotherapie. Der Praxisstandort in Bad Tölz am Kurpark bietet den Schwerpunkt Neurologie/Psychiatrie an und die Praxis am Kieferngarten die Fachbereiche Allgemeinmedizin und Pädiatrie.

Die KIRINUS Praxis ist ein medizinisches Versorgungszentrum mit interdisziplinären Teams von Fachärzten im Bereich Allgemeinmedizin, Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapeuten in München. Der Betriebsteil in Rottach-Egern umfasst den Schwerpunkte Orthopädie. Der Standort Bad Tölz - Prinzenruh deckt den Schwerpunkt Allgemeinmedizin ab. Im Jahr 2021 wurde die Praxis Onlinetherapie eröffnet, die als ergänzendes Therapieangebot für Patient(inn)en angeboten wird.

Die CMC LIN GmbH, bei welcher wir seit Juni 2021 zu 100 % (Vj. 50 %) Gesellschafter sind, bietet als erstes Schwerpunktzentrum in München die ambulante, psychotherapeutische und psychiatrische Behandlung von Essstörungen und weiteren Störungsbildern an.

Die ITS GmbH betreut aus Gründen einer effizienten Allokation von Ressourcen und Kostendegressionseffekten die Betreuung der IT-Systeme der kompletten Gruppe als auch die Betreuung von externen Krankenhäusern und Klinikgruppen.

Die FuturaMed GmbH erbringt als renommiertes Beratungsunternehmen für diverse Krankenhäuser und Gesundheitsunternehmen strategische Beratungsleistungen im Bereich Controlling und Budgetverhandlung und übernimmt verstärkt Projektarbeiten für ihren externen Kundenkreis.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass der Bereich Digitalisierung im Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken ist. Aus diesem Grund wurde zu Beginn des Jahres 2020 die KIRINUS Digital gegründet, um digitale Geschäftsmodelle und Gesundheitsanwendungen für die Gruppe zu entwickeln.

Mitte 2021 wurde eine 40 %-Beteiligung an der A+Videoclinic erworben. Die Videoclinic bietet videogestützte ärztliche und psychotherapeutische Dienstleistungen im Bereich des Justizvollzugs an.

Der Verbund der Einrichtungen der Teg Med KG ermöglicht eine umfassende Versorgung der Patienten von ambulant bis vollstationär und sichert einen hohen Qualitätsstandard sowohl in der Behandlung als auch in der Ausbildung.

Die Organisationsstruktur sieht für die einzelnen Einrichtungen des Konzerns eine dezentrale Steuerung vor. Neben den kaufmännischen Direktoren fungieren ärztliche Leiter, welche für die Umsetzung der medizinischen und pflegerischen Qualität sowie die Dienstleistungsqualität in den Einrichtungen vor Ort verantwortlich sind. Sie tragen auch die Verantwortung für das wirtschaftliche Ergebnis der rechtlich selbständigen Tochtergesellschaften.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Wirtschaftslage

Die andauernde Corona-Pandemie und die damit verbundenen Liefer- und Materialengpässe haben sich auf die deutsche Wirtschaft stärker ausgewirkt als auf die wirtschaftliche Entwicklung der meisten anderen Mitgliedstaaten in der Europäischen Union (EU). Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Deutschland war im 4. Quartal 2021 noch 1,1 % niedriger als im 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise. Dagegen hatte die Wirtschaftsleistung in 20 anderen Mitgliedstaaten der EU zum Jahresende 2021 bereits ihr jeweiliges Vorkrisenniveau erreicht oder übertroffen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine bilden die Daten nicht ab.

"Die vierte Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft zum Jahresende vergleichsweise deutlich ausgebremst", sagt Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes, "das zeigt der Vorkrisenvergleich im europäischen Kontext vor allem bei den privaten Konsumausgaben und in der Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe, aber auch bei der Erwerbstätigkeit."

Auch die Zahl der Erwerbstätigen erreichte in Deutschland im 4. Quartal 2021 noch nicht wieder das Niveau vom 4. Quartal 2019. Zum Jahresende 2021 waren in Deutschland saison- und kalenderbereinigt 0,4 % weniger Personen erwerbstätig als vor der Corona-Pandemie. Dieser Rückgang ist vorwiegend auf Einbrüche bei den geringfügig Beschäftigten zurückzuführen, während die Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter das Vorkrisenniveau bereits übertroffen hat.

Die preis-, saison- und kalenderbereinigten privaten Konsumausgaben haben sich bisher in vielen Ländern der EU noch nicht von den Einbrüchen im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen der letzten beiden Jahre erholt. Stärker als in Deutschland (-3,8 %) blieben die privaten Konsumausgaben allerdings nur in Spanien (-7,9 %) hinter ihrem Vorkrisenniveau zurück.

Zum Jahresende 2020 waren gut 5,8 Millionen Personen im deutschen Gesundheitswesen beschäftigt. Davon übten knapp 3,1 Millionen Beschäftigte einen medizinischen Gesundheitsberuf aus (zum Beispiel in der Humanmedizin oder der Gesundheits- und Krankenpflege) und knapp 2,8 Millionen Beschäftigte waren in nicht-medizinischen Gesundheitsberufen tätig (zum Beispiel in der Altenpflege, der Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik oder in der Verwaltung). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Beschäftigtenzahl in den medizinischen Gesundheitsberufen im ersten Corona-Jahr um 1,5 % oder 46 000 Personen und damit in ähnlichem Umfang wie im Jahr 2019 (+44 000 oder +1,5 %). In Vollzeitäquivalenten, also auf die volle Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten, fiel der Anstieg in medizinischen Gesundheitsberufen im Jahr 2020 mit +32 000 Vollzeitäquivalenten oder +1,4 % etwas stärker aus als 2019 (+26 000 oder +1,2 %). Das Personal von Corona-Testzentren ist in den Ergebnissen nicht enthalten.1

1 Medizinische Gesundheitsberufe: 1,5 % mehr Beschäftigte im Corona-Jahr 2020 - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

2. Entwicklung des Gesundheitsmarkts

Gesundheitsausgaben werden aufgrund Einfluss der Corona-Pandemie weiter ansteigen

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind im Corona-Jahr 2020 auf einen neuen Höchststand von 440,6 Milliarden Euro gestiegen. Das waren 5.298 Euro je Einwohnerin und Einwohner. Damit stiegen die Gesundheitsausgaben pro Kopf erstmals seit Beginn der Berechnungen im Jahr 1992 auf einen Wert über 5.000 Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltgesundheitstag am 7. April 2022 weiter mitteilt, waren die Gesundheitsausgaben 2020 insgesamt 26,8 Milliarden Euro oder 6,5 % höher als 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2020 bei 13,1 % und damit 1,2 Prozentpunkte höher als 2019. Nur nach der Finanzmarktkrise im Jahr 2009 war ein vergleichbarer Anstieg festzustellen, als der Anteil gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Prozentpunkte gestiegen war. Die Anstiege gingen in beiden Jahren mit einem Rückgang des nominalen BIP (2009: -4,0 %; 2020: -3,0 %) einher.

Chart

Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hatten im Jahr 2020 einen großen Einfluss auf die Gesundheitsausgaben. Sie trugen wesentlich dazu bei, dass die Ausgaben der öffentlichen Haushalte um 73,4 % oder 13,0 Milliarden Euro auf 30,7 Milliarden Euro stiegen. Der Anteil der öffentlichen Haushalte an den Gesundheitsausgaben belief sich damit auf 7,0 %. Im Jahr 2019 hatte der Anteil noch bei 4,3 % gelegen. Allein über den Gesundheitsfonds wurden rund 12,2 Milliarden Euro für die Bekämpfung der Corona-Pandemie ausgegeben. Diese Ausgaben hat der Bund größtenteils erstattet.

Mit einem Ausgabenanteil von 54,8 % war die gesetzliche Krankenversicherung auch im Jahr 2020 größter Ausgabenträger im Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich auf 241,5 Milliarden Euro und lagen somit 3,6 % oder 8,5 Milliarden Euro über denen des Jahres 2019. Die privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck waren 2020 mit 57,1 Milliarden Euro oder 13,0 % der Gesundheitsausgaben zweitgrößter Ausgabenträger. Im Vorjahresvergleich wiesen sie einen Ausgabenrückgang um 0,9 % beziehungsweise 536 Millionen Euro auf. Die soziale Pflegeversicherung hatte einen Anteil von 10,7 % an den Gesundheitsausgaben. Im Vergleich zu 2019 verzeichnete sie mit einem Plus von 12,0 % oder 5,1 Milliarden Euro auf 47,2 Milliarden Euro den stärksten Ausgabenanstieg nach den öffentlichen Haushalten. Die Ausgaben der privaten Krankenversicherung stiegen um 2,2 % oder 774 Millionen Euro auf 35,4 Milliarden Euro. Auf sie entfielen 8,0 % der Ausgaben.

18,2 Milliarden Euro der Gesundheitsausgaben im Jahr 2020 standen als laufende Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Darunter bildeten mit 14,0 Milliarden Euro oder 77,1 % Ausgleichszahlungen für pandemiebedingte Einnahmeausfälle beispielsweise der Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen oder Heilmittelerbringer sowie Corona-Prämien den größten Ausgabenposten. Weitere 1,37 Milliarden Euro oder 7,5 % der ausgewiesenen Corona-Ausgaben wurden für Tests im Sinne der Coronavirus-Testverordnung oder Tests beispielsweise in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Praxen ausgegeben. Nicht darin enthalten sind sogenannte Selbsttests, die Privathaushalte im Einzelhandel oder Drogeriemärkten gekauft haben. Die Ende Dezember 2020 begonnene Impfkampagne verursachte bis zum Jahresende 2020 Ausgaben von 2,65 Millionen Euro.

Neben den laufenden Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurden 2020 unter anderem rund 700,6 Millionen Euro für Ausgleichszahlungen an die Krankenhäuser für die Bereitstellung von intensivmedizinischen Betten und Beatmungsgeräten ausgegeben.

Für das Jahr 2021 wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte ein weiterer Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 465,7 Milliarden Euro geschätzt. Das wären 25,1 Milliarden Euro oder 5,7 % mehr als im Jahr 2020. In Bezug auf die Corona-Pandemie werden insbesondere die Ausgaben für Testungen und die Impfkampagne einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Gesundheitsausgaben haben.2

2 Gesundheitsausgaben im Jahr 2020 auf über 440 Milliarden Euro gestiegen - Statistisches Bundesamt (desta-tis.de), Pressemitteilung Nr. 153 vom 7. April 2022

Regulatorische Rahmenbedingungen

Der Gesetzgeber hat auf die COVID-19-Pandemie mit vielfältigen Gesetzen und Verordnungen reagiert. Für die Kliniken war insbesondere das Gesetz zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen (COVID-19 Krankenhausentlastungsgesetz) relevant. Das Gesetz sah diverse Maßnahmen vor, wie z. B. Ausgleichszahlungen für jedes im Vergleich zum Durchschnitt des Vorjahres freie Krankenhausbett bzw. freiem tagesklinischen Behandlungsplatz, befristet bis Ende des zweiten Quartals 2022. Darüber hinaus können Erlösausfälle in der stationären Versorgung im Vergleich zum Jahr 2020 im Rahmen der Budgetverhandlung noch geltend gemacht werden.

Bereits zum 1. Januar 2020 ist die Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie (PPP-RL) in Kraft getreten und hat die bisher geltende Psychiatrie-Personalverordnung (PsychPV) ersetzt. Anders als die bisher geltende PsychPV, die den wesentlichen Rahmen für die Finanzierung der Behandlungen bildete, soll die nun geltende PPP-RL eine verbindliche Mindestvorgabe zur Personalausstattung werden. Die PPP-RL hat das Ziel, Transparenz beim Personaleinsatz herzustellen, die Strukturqualität zu sichern und Daten für die Weiterentwicklung des Personaleinsatzes zu erlangen. Für die Psychosomatik wurden dabei die Sanktionsmechanismen für die Jahre 2021 und 2022 ausgesetzt.

Eine Herausforderung für die Unternehmensgruppe könnte die Reform der Psychotherapeutenausbildung werden. Der Bundestag hat am 26. September 2019 eine Ausbildungsreform beschlossen. Künftig soll die Approbation als Psychotherapeut oder Psychotherapeutin nach einem fünfjährigen Universitätsstudium erteilt werden und nicht mehr wie bisher, durch eine an das Studium anschließende Weiterbildung. Mit diesem Reformgesetz kommen enorme Herausforderungen auf den Berufsstand zu. Die Approbationsordnung wurde im Februar 2020 im Bundestag verabschiedet. Die Inhalte des Studiums und der Approbationsprüfung liegen damit vor und die Universitäten können die Akkreditierung der neuen Studiengänge beantragen.3

3 Ausbildungsreform (deutschepsychotherapeutenvereinigung.de)

Digitalisierung

Innovationen aus dem Bereich Digitalisierung und Telemedizin werden zunehmend an Bedeutung gewinnen, um Ärzte und Pflegekräfte zu entlasten. Für die erfolgreiche Weiterentwicklung der deutschen Gesundheitsversorgung ist das Vorantreiben der Digitalisierung die zentrale Voraussetzung. Diesem weiteren Entwicklungsweg entspricht das am 19.12.2019 verabschiedete Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (DVG). Durch dieses Gesetz wird die Nutzung von Gesundheits-Apps in die Regelversorgung der gesetzlich Versicherten eingeschlossen.4 Der zweite Baustein für die Digitalisierung bildet das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), welches vorsieht, beim Bundesamt für Soziale Sicherung einen Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) einzurichten. Ab dem 1. Januar 2021 werden dem KHZF durch den Bund 3 Milliarden Euro über die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zur Verfügung gestellt. Die Länder oder die Krankenhausträger ergänzen zusätzliche 30 Prozent der jeweiligen Investitionskosten (1,3 Milliarden Euro, für ein Gesamtvolumen von 4,3 Milliarden Euro). Krankenhausträger konnten ihren Förderbedarf bei den Ländern anmelden, der im Wesentlichen Investitionen zur Digitalisierung umfasst.

4 https://www.bundesgesundheitsministerium.de/digitale-versorgung-gesetz.html c16548

C. GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE

1. Überblick

Die Ausbreitung des Corona Virus forderte und fordert unseren Konzern im erheblichen Umfang. An allen Standorten mussten Schutzmaßnahmen gewährleistet werden, Gruppengrößen reduziert sowie der Schulungsbetrieb von Präsenzunterricht auf onlinebasierte Formate umgestellt werden. Wegen der Pandemie war nicht nur in unseren Kliniken die Auslastung reduziert, auch im ambulanten Bereich war ein Rückgang der Nachfrage nach nicht dringenden Behandlungen spürbar. Gleichzeitig stieg aber der Personal- und Sachbedarf u. a. für die umfangreichen Hygieneschutzmaßnahmen an.

Die Tegernsee Med Gruppe konnte im Jahr 2021 in den Geschäftsbereichen "Ambulant" und "Ausbildung" beim Umsatz zulegen, im Bereich "Stationär" und "Sonstige" wurde Umsatz verloren, so dass insgesamt ein um 3,3 % geringerer Umsatz erzielt wurde. Insbesondere bei den ambulanten Umsätzen ist die Steigerung durch die mit 40 % hinzuerworbene Beteiligung an der A+Videoclinic positiv zu vermerken, die quotal konsolidiert wurde.

Die Medizinischen Versorgungszentren konnten Ihre Umsätze konstant erweitern. Die Eröffnung des Standorts in München/Kieferngarten in 2021 rundet das Leistungsspektrum der ambulanten Versorgungssparte ab. Die Praxen befinden sich im Prozess der Restrukturierung und zahlreiche Hebeleffekte wurden bereits lokalisiert und werden ab dem Jahr 2023 positiv zum Ergebnis beitragen. Die Schlemmer Klinik als auch die TK 1 GmbH haben durch die Corona-Einschränkungen im Jahr 2021 deutlich verloren, die Alpenpark Klinik und die TK 2 GmbH konnten jedoch bessere Umsatzzahlen als im Vorjahr generieren. Die CIP Akademie konnte im Bereich der Ausbildungsumsätze erneut das Umsatzziel übertreffen.

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBIT) hat sich aufgrund der belastenden Corona-Folgeeffekte, gestiegener Personal-, Material- und sonstiger Kosten deutlich verschlechtert. Hierbei darf aber nicht unberücksichtigt bleiben, dass das Jahr 2020 für die Gruppe ein durch die Corona-Stützungsmaßnahmen der Bundesregierung außerordentlich erfolgreiches Jahr war. Trotzdem sind im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 deutlich negative Entwicklungen zu verkraften.

2. Ertragslage

Die Umsätze haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 1.887 bzw. 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Von den Umsatzerlösen entfallen 58,8 Prozent auf den stationären Bereich, was einem Rückgang von 3,1 % entspricht und mit der Pandemie ursächlich in Zusammenhang steht. Daneben hat im Bereich der Tageskliniken die Bewilligung der neuen Therapieplätze länger gedauert als erwartet. Das Jahresergebnis hat sich deshalb von plus TEUR 6.849 im Vorjahr auf minus TEUR 1.739 im laufenden Jahr verschlechtert.

Die Bestandsveränderungen haben sich stichtagsbedingt erhöht. Die aktivierten Eigenleistungen resultieren aus den durch die KIRINUS Digital selbst erstellten digitalen Gesundheitsanwendungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich um TEUR 995 auf TEUR 2.568. Dieser Effekt resultiert ausschließlich aus periodenfremden Anpassungen der Strukturzuschläge in der CIP Akademie für mehrere Jahre, die in 2020 die sonstigen betrieblichen Erträge einmalig um TEUR 1.571 erhöht hatten.

Bei den Materialaufwendungen kam es zu einem Anstieg von 4,0 Prozent bzw. TEUR 357, vor allem im Bereich der bezogenen Leistungen.

Die Personalkosten sind um 16,5 % bzw. TEUR 4.760 gestiegen, wohingegen die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten um 6,2 % zugenommen hat.

Eine außergewöhnliche Abschreibung auf eine Forderung belastete das Ergebnis in Höhe von TEUR 465.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um 12,2 % bzw. TEUR 1.552 angewachsen. Hervorzuheben ist hier ein Anstieg der Raumkosten aufgrund neu abgeschlossener Mietverträge (+TEUR 424) samt Umzugskosten in die neuen Geschäftsräume der KIRINUS Health (+TEUR 75) als auch ein Anstieg der Fahrzeugkosten (+TEUR 90) und der Personalbeschaffungskosten (+TEUR 113). Aufgrund der neuen Standorteröffnungen sind zudem die Kosten für EDV-Ausstattung, Lizenzen und Telekommunikation (+TEUR 520) als auch die Werbe- und Reiseaufwendungen (+TEUR 90) und KVB-Gebühren (+TEUR 195) gestiegen.

3. Vermögens- und Finanzlage

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von knapp elf Millionen Euro getätigt. Neben der kostenintensiven Modernisierung der IT-Infrastruktur wurden insbesondere Ausgaben für den Aufbau von Webseiten und digitalen Lösungen getätigt. Ferner führten die Anzahlungen für Anlagen im Bau für die geplante Standorterweiterung der Alpenpark Klinik zu einem erhöhten Investitionsvolumen. Zudem wurden 40 % an der A+Videoclinic, weitere 50 % an der CMC LIN GmbH sowie einzelne Praxissitze erworben.

Die Vorräte sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich stichtagsbedingt um lediglich TEUR 262.

Insgesamt kam es im Geschäftsjahr zu einer Abnahme der Finanzmittel, welche unter anderem durch den Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten begründet ist. Aktuell weist die Bilanz einen Bestand an liquiden Mitteln von TEUR 3.090 aus.

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen erhöhte sich um TEUR 92 und betrifft pauschale Fördermittel nach dem KHG.

Die Steuerrückstellungen erhöhten sich um TEUR 427 und betrafen v. a. Nachforderungen für Vorperioden. Die gestiegenen sonstigen Rückstellungen resultieren v. a. aus Personalkostenrückstellung (TEUR 1.285; Vj. TEUR 982)

Aufgrund des Finanzierungsbedarfs aus den durchgeführten Investitionen haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 5.263 erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen stichtagsbedingt um TEUR 416 auf TEUR 1.676. Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 2.582; Vj. TEUR 2.435) erhöhten sich im Wesentlichen durch eine Kaufpreisverbindlichkeit aus dem Erwerb eines Gebäudes für die Schlemmer Klinik.

Zum Abschlussstichtag zeigt die Bilanz eine Bilanzsumme von TEUR 41.414 auf, was einen Anstieg von TEUR 3.155 bedeutet. Das Eigenkapital verringerte sich um TEUR 3.903 und hat damit einen Anteil von 39,6 Prozent der Bilanzsumme.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 2.028 (Vj. TEUR 9.163) und spiegelt die Ergebnisentwicklung wider. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (TEUR -10.557; Vj. TEUR -5.302) reflektiert die deutliche Zunahme unseres Anlagevermögens und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (TEUR 3.896; Vj. TEUR 2.300) zeigt zusammen mit der Entwicklung unseres Finanzmittelfonds (TEUR 3.090; Vj. TEUR 7.723), dass die Investitionen zu einem signifikanten Teil aus eigenen Mitteln finanziert wurden. Die Liquidität ist durch ausreichend bereitstehende Kontokorrentlinien gesichert.

D. PROGNOSEN, CHANCEN UND RISIKEN

1. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts ist die anhaltende Pandemielage immer noch ein Faktor, der die Gruppe und im Besonderen die Auslastung in den Kliniken belastet. Vor allem erhöhte Krankenstände innerhalb der Belegschaft führten dazu, dass es zu einer vorübergehenden Kapazitätsanpassung kam.

Die Fähigkeit, Chancen und Risiken adäquat abzuwägen, ist ein zentraler Faktor des unternehmerischen Erfolgs, der wesentlich von der Qualität der Entscheidung der Unternehmensführung abhängt. Wir verstehen uns als eine exzellente und innovative Gesundheitsgruppe - und das spiegelt nun auch unser äußeres Erscheinungsbild wider.

Der Kern wurde bewahrt, die Unternehmenswerte reflektiert und geschärft. Der neue Name, das neue Logo, die neuen Farben - diese Elemente machen nur den sichtbaren Teil unseres neuen Auftritts aus. Unsere neue Marke KIRINUS ist viel mehr. Sie ist ein Versprechen, das wir uns, unseren Patientinnen und Patienten sowie unseren Partnerinnen und Partnern geben. Sie trägt das Leitbild unserer Unternehmensgruppe in sich und hilft uns tagtäglich dabei, unser gemeinsames Ziel zu verfolgen: Menschen gesund machen und das Beste in ihnen sehen und entfalten.

So wird auch in Zukunft die Erfolgsgeschichte der Gruppe weiter fortgeschrieben werden können, auch oder trotz der Unwägbarkeiten aufgrund der Corona-Pandemie. Unsere Ziele sind weiterhin ambitioniert und es sind mehrere zukunftsweisende Projekte derzeit in Entwicklung. Das bietet uns als Gruppe die Möglichkeit den bestehenden und auch künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Arbeitsplatz in einem spannenden Umfeld mit attraktiven Rahmenbedingungen zu bieten.

Für die Alpenpark Klinik ist die Planung für eine Erweiterung der Kapazität von 120 auf mehr als 160 Betten weit fortgeschritten. Mit dem Umbau beabsichtigen wir eine Stärkung unserer Wettbewerbsposition und eine Verbesserung der Attraktivität der Reha-Einrichtung auch für die Zukunft zu erreichen.

Neben dem bereits in 2020 und 2021 in die Wege geleiteten Ausbau der Praxis-Standorte werden wir auch zukünftig nach geeigneten Einrichtungen Ausschau halten, um unser Dienstleistungsportfolio weiter zu optimieren. Dabei werden wir auch einen Standort abgeben. Im Jahr 2022 wurde ein umfassendes Transformationsprogramm aufgesetzt mit den Kernbereichen Digitalisierung (Einführung neues Praxisauftragssystem), Standort-Portfolio (Erweiterung und Restrukturierung), Mitarbeiterorientierung (strukturierte Trainings) und Ertragssteigerung.

Für die beiden Tageskliniken in München wurden in 2022 weitere Plätze in der Erwachsenen- als auch der Kinder- und Jugendpsychiatrie durch das Gesundheitsministerium bewilligt. Das Angebot wird sehr gut angenommen.

Das primäre Ziel der Gruppe ist weiterhin die Verbesserung unserer Dienstleistungsqualität im Vergleich zum Wettbewerb und daraus folgend weiterhin ein starkes internes Wachstum. So werden u.a. im Bereich der Ausbildungsakademie die Digitalisierung der Seminarorganisation sowie der laufenden Ausbildung weiter vorangetrieben.

In einem Flächenland wie Bayern und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist die Telemedizin ein weiterer Bereich mit Wachstumschancen für die Gruppe. Der Ärztemangel, vor allem im ländlichen Raum, wird die Nachfrage nach Videosprechstunden oder einem Monitoring von medizinischen Parametern im häuslichen Umfeld deutlich erhöhen.

Wir haben mit der A+Videoclinic und der im Aufbau befindlichen Online-Psychotherapie bereits die ersten Schritte in die weiter fortschreitende Digitalisierung unserer Kliniken und Versorgungszentren unternommen und werden unser Engagement hier intensivieren. Hierbei ist die vollständige Übernahme der Anteile an der A+Videoclinic bis zum Jahr 2023 vorgesehen.

2. Branchenrisiken

Aufgrund der noch nicht ausgestandenen Pandemie, die durch den Krieg in der Ukraine beschleunigte Inflation (per Juni 2022 7,6 %), welche sich besonders bei Lebensmittel- und Energiekosten bemerkbar macht, verbunden mit einer drohenden Energieknappheit und die Gefahr einer Rezession belasten die Menschen und auch die Branche.

Die weitere Digitalisierung im Gesundheitswesen wird zu grundlegenden Veränderungen in der Bereitstellung der medizinischen Versorgung führen und damit auch zu einer Kostenbelastung für die Akteure. Aufgrund unseres Anspruchs mit der digitalen Entwicklung Schritt zu halten, werden wir den Markt sehr genau beobachten.

Nur dank unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können wir eine überdurchschnittliche medizinische Versorgung auf dem aktuellen Stand der Forschung anbieten. Der Personalkräftemangel macht der Branche allerdings besonders zu schaffen. Wir haben umfangreiche Maßnahmen ergriffen, uns als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und Bewerberinnen und Bewerber gezielt auf uns aufmerksam zu machen und anzusprechen. Die Berichte über die Lage anderer Betreiber und die demographische Entwicklung lassen jedoch für die Zukunft eine deutlich schwierigere Lage am Arbeitsmarkt erwarten.

Die steigenden Zinssätze für Fremdkapital können unsere Finanzierungskosten in der Zukunft verteuern und haben uns dazu veranlasst die Kreditzinsen von flexiblen auf feste Sätze umzustellen. Daneben haben wir zur Sicherstellung der Liquidität zusätzliche Fremdmittel beschafft.

Der Konzern erbringt seine Leistungen ausschließlich in Deutschland, so dass keine Währungsrisiken vorherrschen. Die Gruppe ist keinen wesentlichen Beschaffungsrisiken ausgesetzt.

3. Prognosebericht

Die Planung für das Geschäftsjahr 2021 konnte weder umsatz- noch ergebnisseitig erfüllt werden. Das Jahr 2021 verlief aufgrund der Pandemie-Folgeeffekte und der noch nicht abgeschlossenen Restrukturierung unserer Praxen sehr unbefriedigend.

Die aktuellen Unternehmensdaten und auch die wirtschaftlichen Rahmendaten lassen zwar erkennen, dass auch 2022 ein schwieriges Jahr sein wird und dass wir die ambitionierte Planung für dieses Jahr nicht ganz erreichen werden, aber trotzdem werden wir unsere Ziele einer moderaten Steigerung des Umsatzes und das Erreichen eines deutlich positiven Ergebnisses erfüllen. Die Verteuerung der Energiekosten haben wir in unseren Forecast bereits eingearbeitet.

In der Gesamteinschätzung gibt es derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken für die Teg Med KG.

 

Kreuth, 25. September 2022

gez. Ludwig Klitzsch, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG, Kreuth

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG, Kreuth, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Tegernsee Med Gruppe GmbH & Co. KG, Kreuth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 28. September 2022

GKK PARTNERS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Keller, Wirtschaftsprüfer

Andreas Bauer, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Billigung

Der Konzernabschluss wurde am 30. September 2022 gebilligt.

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