Lankwitzer Lackfabrik GmbH
Haynauer Straße 61, 12249 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Flumenbaum seit 27.3.2026 | Prokura |
Michael Kraft seit 27.3.2026 | Prokura |
Reiner Birkmann seit 27.3.2026 | Prokura |
Leo Dr. Rokeach seit 2.12.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lankwitzer Lackfabrik GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 i. V. m. Abs. 4 Satz 1 HGB auf. Für den Jahresabschluss der Gesellschaft sind die handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung, Prüfung und Publizität für große Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) angewandt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Gemäß § 265 Abs. 6 HGB wurde die Bezeichnung einzelner Bilanzposten und Posten der Gewinn- und Verlustrechnung ihrem tatsächlichen Inhalt angepasst. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbHG. Sie sind im Wesentlichen und soweit zulässig an den steuerlichen Vorschriften ausgerichtet. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der im Geschäftsjahr 2022 entgeltlich erworbene Firmenwert resultiert aus der Übernahme einer Geschäftssparte eines kleineren Lackunternehmens und wird über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben, im Berichtsjahr beträgt die Abschreibung 238.567,00 €. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Vollkosten bewertet, wobei neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und der Abschreibungen berücksichtigt werden. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Besondere Einzelrisiken bzw. allgemeine Ausfall- und Kreditrisiken sind entsprechend berücksichtigt. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für einen bestimmbaren Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gemäß § 249 Abs. 1 HGB i. m. § 253 Abs. 1 HGB i. d. F. des BilMoG und unter Anwendung der Projected Unit Credit Method (PUCM) gebildet. Die Annahmen zur Sterblichkeit und Invalidität richten sich nach den "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck. Als grundlegende Annahmen zur Berechnung wurden zu den Bewertungsstichtagen (01.01. und 31.12.2023) ein Zinssatz von 1,82 % bzw. 1,74 % zugrunde gelegt und jeweils von einer erwarteten Rentensteigerung p. a. von 2,0 % ausgegangen. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf T€ 0,4. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme bzw. dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr zum Bewertungsstichtag wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB i. d. F. des BilMoG mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, in dem die von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelten und bekannt gegebenen Abzinsungssätze angewendet wurden. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEin grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur BilanzDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Finanzanlagen betreffen Beteiligungen die mit den Anschaffungskosten bewertet bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert werden. Eine detaillierte Angabe ist, unter Anwendung der Inanspruchnahme gemäß § 286 (3) HGB, unterblieben. Als Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen werden Ansprüche und Verpflichtungen aus dem gegenseitigen Liefer- und Leistungsverkehr ausgewiesen. Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern gem. § 42 Abs. 3 GmbHG beläuft sich auf 1.500 T€. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind durch Saldenmitteilungen bzw. Kontoauszüge nachgewiesen. Das gezeichnete Kapital beträgt € 500.000,00 und ist vollständig eingezahlt. Die gewährten Investitionszuschüsse für die Erweiterung der Betriebsstätte wurden in den Sonderposten mit Rücklageanteil eingestellt. Der Sonderposten wird über die durchschnittliche Nutzungsdauer der mit den Zuschüssen finanzierten Anlagegegenstände aufgelöst. Die Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 2 EGHGB ist berücksichtigt. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten hat eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Von den Umsatzerlösen wurden im Berichtsjahr 31 % im Drittland und 21 % innerhalb der europäischen Gemeinschaft erzielt. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich teilweise der Art nach um regelmäßig wiederkehrende Beträge. Erfasst sind im Wesentlichen sonstige betriebliche Erträge, Erträge aus Währungsumrechnungen, Erträge aus Anlageverkäufen, Erträge aus abgeschriebenen Forderungen, aus Versicherungserstattungen sowie verrechnete Sachbezüge. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten eine Forschungszulage in Höhe von T€ 517. Die Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse und Zulagen erfolgt parallel zu den Abschreibungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens i.H.v. T€ 61 enthalten. Die Abschreibungen ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 220 Mitarbeiter, davon 51 weibliche und 169 männliche Mitarbeiter. Namen der GeschäftsführerWährend des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Erstgenannter Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die weiteren Geschäftsführer sind befugt die Gesellschaft mit einem anderen Geschäftsführer zu vertreten. Honorar des AbschlussprüfersDas vom Abschlussprüfer berechnete bzw. für das Geschäftsjahr berücksichtigte Honorar beträgt T€ 40, dieses entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die teilweise Ergebnisverwendung vor. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, 15. August 2024 Dr. Leo Rokeach Daniel Flumenbaum Michael Kraft Reiner Birkmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. WirtschaftsberichtEntwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft - Geschäfts- und Rahmenbedingungen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes - preis- und zeitberichtigt - um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr (1,9%). Das Statistische Bundesamt formulierte dabei wie folgt:" Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort." Nach unserer Einschätzung war 2023 ein Jahr, in dem es wieder nicht einfach war die richtigen wirtschaftlichen Entscheidungen zu treffen. Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. vermeldete für die Branche in 2023 einen mengenmäßigen Rückgang der Farben- und Lackproduktion in Deutschland von gut 3 %. Der Wertanstieg in 2023 war inflationsbedingt leicht positiv und betrug 2 %. Neben dem schwachen Inlandsmarkt überraschte auch der deutliche Rückgang der Exporte, in der Menge um 11,3%. Die Hoffnungen auf ein deutlich steigendes Bruttoinlandsprodukt wurden durch weiterhin hohe Energiepreise sowie den Krieg in der Ukraine nicht erfüllt. In der chemischen Industrie ist der Rückgang mit 17,6% (ohne Preisbereinigung) noch gravierender. Als Hersteller von spezialisierten Industrielacken sowohl bezüglich der Produkte als auch der Absatzmärkte ist die Lankwitzer Lackfabrik GmbH breit diversifiziert aufgestellt. Zum 01.12.2022 wurde eine eng begrenzte Sparte, im Bereich Beschichtung für Aluminium-Räder einschließlich der dort gefertigten Lacke an eine Gesellschaft des Konzerns AKZO Nobel N.V. veräußert. In 2023 konnten mit den verbleibenden und neuen Produkten ein moderater Absatzanstieg von 3,2% (7.700 t auf 8.000 t) erreicht werden. Der Umsatzanstieg betrug hingegen 9,5% gegenüber dem Vorjahr. Hiervon sind 2/3 auf Preissteigerungen und 1/3 auf einen geänderten Produktmix mit höheren Preisen zurückzuführen. 1. Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023 2. Produktionsstatistik des VdL vom 31. Januar 2023 II. Entwicklung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft - Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage: Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse plus Bestandsveränderungen) des Geschäftsjahres 2023 belief sich auf 74.334 T€ (im Vorjahr 99.529 T€). Die Materialaufwandsquote sank auf 54,4 % gemessen an der Gesamtleistung (2022: 59,4 %). Unser Personalaufwand sank um 9,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich etwa um 10 % reduziert. Wir haben Investitionen in Höhe von rd. 3.789 T€ getätigt und lagen damit deutlich über dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 1.227 T€ annähernd auf dem Vorjahresniveau (ohne Berücksichtigung des Vorjahres - Sondereffekts). Unter anderem realisieren sich in den sonstigen betrieblichen Erträgen Forschungszulagen für den Zeitraum 2020 - 2023. Der Jahresüberschuss sank in 2023 auf 5.162 T€ (2022: 20.627 T€). Im Vergleich zum operativen Ergebnis des Vorjahres ergibt sich nur eine marginale Gewinnveränderung. Die Eigenkapitalquote liegt bei ca. 80 % auf einem weiterhin sehr guten Niveau. Die laufende Liquidität ist nach wie vor sichergestellt. Die kurzfristig verfügbaren liquiden Mittel betragen zum Stichtag 32.998 T€, zudem steht bei Bedarf eine Kreditlinie von 5.000 T€ zur Verfügung. Die kurzfristig fälligen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen überstiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2023 zudem um ca. 4.280 T€. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Trotz der IWF-Prognose eines nur verhaltenen Wachstums des Bruttoinlandsprodukts (+0,2%) sind wir von einem stärkeren Wachstum, insbesondere im Bereich der E-Mobility, ausgegangen. Das 1. Quartal 2024 lag mit 19,6 Mio.€ Umsatz auf Höhe der Umsatzerwartungen, das 2. Quartal fiel dagegen mit ca. 2 Mio.€ hinter die Erwartungen zurück. Die Sanktionen im Handel mit Russland betrafen in einer weiteren Eskalationsstufe auch den Handel mit Farben und Lacken, für das 4. Quartal wird nun auch der Handel mit Weißrussland diesen Sanktionen unterzogen. Damit wird auch der Export nach Weißrussland in der zweiten Jahreshälfte zum Erliegen kommen. Ebenso von politischen Rahmenbedingungen betroffen ist die Elektromobilität. Mit der Streichung der Verkaufsprämien für gewerbliche und private Nutzer brach die Abfrage ein und nimmt erst langsam wieder an Fahrt auf. Damit ist auch der Absatz der Lacke für Batteriezellen betroffen, wir gehen von einem deutlichen Absatzrückgang gegenüber der Planung im 3. Quartal aus, der nur teilweise aufgefangen werden kann. In Summe gehen wir aufgrund der breiten Kunden- und Produktstruktur von einem weiterhin positiven Ergebnis für 2024 aus. Weiterhin gilt, dass die Ausstattung mit Eigenkapital und Liquidität den Ausbau der Kapazitäten in Deutschland und die Stärkung des Vertriebs im außereuropäischen Markt ermöglicht, sodass bestehende Geschäftsfelder ausgebaut werden können und weltweit neue, gut integrierbare Geschäftsfelder erschlossen werden. IV. Sonstige Angaben nach § 289 (2) HGBFinanzinstrumente Unsere Gesellschaft verwendet zurzeit keine derivativen Finanzinstrumente mit Belang für die Beurteilung der Lage oder die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft. ZweigniederlassungenDie Lankwitzer Lackfabrik GmbH betreibt zurzeit 2 Produktionsstätten in Deutschland (Berlin und Osterwieck), und beschäftigte in 2023 im Durchschnitt 220 Mitarbeiter. Forschung und EntwicklungWir unterhalten an allen Standorten Labore, in denen die Qualität unserer Produkte laufend überprüft und weiterentwickelt wird. Für die weitere Entwicklung des Produktportfolios werden die Kapazitäten der Labore und der Anwendungstechnik an beiden Standorten weiter ausgebaut, um den Anforderungen neuer Kunden- und Anwendungsmärkte weiterhin auf hohem Niveau zu begegnen.
Berlin, im August 2024 Dr. Leo Rokeach Daniel Flumenbaum Michael Kraft Reiner Birkmann Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Lankwitzer Lackfabrik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lankwitzer Lackfabrik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lankwitzer Lackfabrik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 18. September 2024 CONFIDIS
Treuhand GmbH
Fabian Tolksdorf, Wirtschaftsprüfer |
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