ComIn Genius GmbHLiquidiert

45141 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 13058
Vorher
CCA Call Center Akademie gGmbHComIn Genius gGmbH
Eingetragen
12.5.1998
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
(1) Gegenstand des Unternehmens sind zeitlich befristete Angebote von Maßnahmen zur Berufsvorbereitung, beruflichen Aus- und Weiterbildung, Fortbildung und Beschäftigung in den Fachgebieten Informationstechnologie und Kommunikation sowie Gesundheitswirtschaft. Dazu betreibt die Gesellschaft ein spezielles Bildungs- und Veranstaltungszentrum für die Muttergesellschaft Bfz-Essen GmbH. Zur Erfüllung dieser Zwecke kann die Gesellschaft auch weitere, im Zusammenhang mit diesen Aufgaben stehende Tätigkeiten ausüben. (2) Soweit es die Verwirklichung des Gesellschaftszwecks erfordert, ist eine Kooperation insbesondere mit ortsansässigen Betrieben und den Akteuren des Arbeits- und Bildungsmarktes vorgesehen. (3) Die Gesellschaft stimmt ihre Maßnahmen mit den Zielen und Möglichkeiten der Stadt Essen ab.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Angela Geiling
seit 30.11.2009
Prokura
Claudia Radmacher
seit 30.11.2009
Prokura
Michael Werner Loef
seit 20.12.2004
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

ComIn Genius GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

BILANZ zum 31. Dezember 2012

AKTIVA

31.12.2012
31.12.2011
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.891,28 7.530,20
II. Sachanlagen
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.248,47 69.857,06
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 74.733,95 62.285,16
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.381,96 5.877,29
3. sonstige Vermögensgegenstände 609.864,00 692.979,91 401.733,83
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.487,99 134.430,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.708,78 2.348,22
788.316,43 684.062,30

PASSIVA

31.12.2012
31.12.2011
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnrücklagen
- andere Gewinnrücklagen 326.784,96 290.262,34
III. Gewinnvortrag 184.672,53 184.672,53
IV. Jahresüberschuss 40.577,37 578.034,86 36.522,62
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.395,26 0,00
2. sonstige Rückstellungen 57.269,09 60.664,35 53.209,79
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 40.452,64 32.154,28
2. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 63.621,96 32.763,54
3. sonstige Verbindlichkeiten 45.330,52 149.405,12 27.495,16
- davon aus Steuern: € 4.330,53 (Vj.: € 4.355,70)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 212,10 982,04
788.316,43 684.062,30

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012

2012
2011
1. Umsatzerlöse 1.450.616,53 1.395.156,11
2. Sonstige betriebliche Erträge 116.378,33 119.049,79
3. Materialaufwand
a) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 41.026,60 46.610,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 351.871,90 392.898,50 393.912,47
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 364.050,52 344.106,89
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 77.116,38 441.166,90 71.748,64
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 31.541,22 28.576,23
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 658.540,80 596.706,42
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.125,19 3.977,83
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 43.972,63 36.522,62
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.395,26 0,00
10. Jahresüberschuss 40.577,37 36.522,62

ANHANG zum Jahresabschluss 2012

der ComIn Genius GmbH

Die ComIn Genius GmbH ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Bfz-Essen GmbH, Essen.

Die Bfz-Essen GmbH ist eine 100 %ige Tochter der Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH. Diese stellt den Konzernabschluss auf.

I. Angaben zur Form und Darstellung der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 wurde entsprechend der Regelung im Gesellschaftsvertrag nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte vor Ergebnisverwendung.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

II. Erläuterungen zu den Positionen der Bilanz

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

1. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen der Gesellschaft wurde mit den Anschaffungskosten, gemindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer (entsprechend den amtlichen AfA-Tabellen bei Sachanlagen) unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen pro rata temporis.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Betrag von 410 € werden im Geschäftsjahr gemäß der steuerlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten/Herstellungskosten von über 150 € bis zu 1.000,00 € wurde 2008 und 2009 jeweils ein jahrgangsbezogener Sammelposten gebildet. Dieser wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils 1/5 gewinnmindernd aufgelöst.

Die Höhe der Abschreibungen auf Sachanlagen des Geschäftsjahres betragen 31,5 T€.

2. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (8 T€ / Vj. 6 T€) bestehen in voller Höhe aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (8 T€) und betreffen Forderungen gegen die Gesellschafterin.

Die sonstigen Vermögensgegenstände (610 T€ / Vj. 402 T€) resultieren im Wesentlichen aus Forderungen aus dem Cash-Pooling der Stadt Essen (609 T€) und übrigen Forderungen (1 T€).

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalwerten bilanziert worden.

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (5 T€ / Vj. 2 T€) wurde in Höhe der Ausgaben des Wirtschaftsjahres angesetzt, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Er umfasst im Wesentlichen vorausbezahlte Leasing-, Lizenz- und Wartungskosten, die das Geschäftsjahr 2013 betreffen.

4. Eigenkapital

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital beträgt 26 T€ und ist voll eingezahlt.

Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von 36.522,62 € ist nach dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 02. Juli 2012 in voller Höhe in die Gewinnrücklagen eingestellt worden.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen (57 T€ / Vj. 53 T€) bestehen im Wesentlichen aus den Verpflichtungen aus Erfolgsprämien (27 T€), aus Resturlaubsansprüchen (7 T€), Jahresabschlussprüfungskosten (7 T€) sowie sonstigen Posten im Einzelwert unter 5 T€.

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

31.12.2012
Davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
31.12.2011
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 40.452,64 40.452,64 0,00 32.154,28
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 63.621,96 63.621,96 0,00 32.763,54
Sonstige Verbindlichkeiten 45.330,52 45.330,52 0,00 27.495,16
Summe 149.405,12 149.405,12 0,00 92.412,98

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (64 T€ / Vj. 33 T€) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (59 T€). Hiervon entfallen 31 T€ auf die Gesellschafterin. Daneben bestehen weitere Verbindlichkeiten in Höhe von 4 T€, die aus dem umsatzsteuerlichen Organschaftsverhältnis zur Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH resultieren.

Die sonstigen Verbindlichkeiten (45 T€ / Vj. 27 T€) beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern (4 T€), kreditorische Debitoren (40 T€) sowie übrige Verbindlichkeiten (1 T€).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt 1.451 T€ / Vj. 1.395 T€ entfallen 1.254 T€ / Vj. 1.101 T€ auf Umschulungsmaßnahmen, 152 T€ / Vj. 270 T€ auf Fortbildungsmaßnahmen, 19 T€ / Vj. 3 T€ auf die Firmenschulungen, 18 T€ / Vj. 0 T€ auf Jobcenterakademie und 8 T€ / Vj. 21 T€ auf Unterkunftsleistungen. In den Umsatzerlösen sind 21 T€ Erlöse aus Umsätzen mit verbundenen Unternehmen enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen (116 T€ / Vj. 119 T€) sind Erträge aus Dienstleistungen an verbundene Unternehmen (30 T€), aus Veranstaltungsleistungen Eventbereich (64 T€) und periodenfremde Erträge aus nachträglich berechneten Leistungen des Vorjahres (1 T€), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (3 T€) und übrige Erträge (T€ 18) enthalten.

Der Materialaufwand (393 T€ / Vj. 441 T€) setzt sich aus den Aufwendungen für Lehr- und Lernmittel (39 T€) sowie für bezogene Leistungen (337 T€) und für den Eventbereich (17 T€) zusammen.

Der Personalaufwand (441 T€ / Vj. 416 T€) umfasst die Aufwendungen für Löhne und Gehälter (364 T€) und die Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung (77 T€).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 659 T€ / Vj. 597 T€ und beinhalten Aufwendungen aus der Inanspruchnahme von Geschäftsbesorgungsleistungen (332 T€), Raumkosten (199 T€), die aus der Anmietung von Schulungs-, Büro- und Veranstaltungsräumen im ComIn-Gebäude resultieren, Instandhaltungskosten für die Geschäfts- und Betriebsausstattung (5 T€), Aufwendungen für Beiträge und Versicherungen (6 T€), Miet- und Leasingkosten für Betriebs- und Geschäftsausstattung (22 T€), Werbe- und Reisekosten (17 T€) und übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (78 T€).

V. Ergänzende Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2012 an:

Herr Jörg Meyer, Hünxe, Bereich Organisation und Akquisition

Herr Burkhard Wüllscheidt, Essen, Bereich berufliche Weiterbildung.

Herr Jörg Meyer erhielt folgende Vergütung von der Gesellschaft:

Gehalt 70.831,88 €

Herr Wüllscheidt erhielt für seine Tätigkeit von der ComIn Genius GmbH keine Vergütung, da sein Dienstvertrag mit der Konzern-Muttergesellschaft, der Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG), Essen, besteht. Die ComIn Genius GmbH wurde im Rahmen der bestehenden Geschäftsbesorgungsverträge mit 13 T€ von der EABG belastet. Darüber hinaus wurde die ComIn Genius GmbH im Rahmen der Geschäftsbesorgung durch die EABG mit jeweils 3 T€ für die Leistungen von Herrn Lorch und Herrn Gronkowski, belastet. Diese Aufwendungen sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen für Geschäftsbesorgung in Höhe von 332 T€ enthalten.

2. Anzahl der Arbeitnehmer/-innen

Die Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Durchschnitt des Geschäftsjahres:

2012 2011
- Stamm-Beschäftigte 10 10
- Auszubildende / Aushilfen 1 0
- geförderte Stellen 0 0
Gesamtsumme 11 10

3. Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Die innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfassten Abschlussprüfungskosten belaufen sich auf 7 T€.

4. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Umsatzerlöse T€ Erbringung von Dienstleistungen
T€
Bezug von Dienstleistungen
T€
1 Mutter- und Schwesterunternehmen 21 30 537

Die wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden allesamt zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Gestalt von Mietverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von jährlich 150 T€. Aus Leasingverträgen bestehen gegenüber Dritten Verpflichtungen von 38 T€, davon werden im folgenden Geschäftsjahr 16 T€ fällig.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2012 in Höhe von 40.577,37 € in die Gewinnrücklage einzustellen.

 

Essen, 26. April 2013

ComIn Genius GmbH

Burkhard Wüllscheidt, Geschäftsführer

Jörg Meyer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

(Anlagenspiegel)

Entwicklung der Anschaffungswerte
Stand 01.01.2012
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2012
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.692,38 14.484,44 0,00 25.176,82
II. Sachanlagen
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.802,20 25.809,27 0,00 230.611,47
Summe Anlagevermögen 215.494,58 40.293,71 0,00 255.788,29
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2012
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Abgänge
Stand 31.12.2012
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.162,18 7.123,36 0,00 10.285,54
II. Sachanlagen
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.945,14 24.417,86 0,00 159.363,00
Summe Anlagevermögen 138.107,32 31.541,22 0,00 169.648,54
Restbuchwerte zum 31.12.2012
Restbuchwerte zum 31.12.2011
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.891,28 7.530,20
II. Sachanlagen
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.248,47 69.857,06
Summe Anlagevermögen 86.139,75 77.387,26

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2012

Grundlagen des Unternehmens

Die ComIn Genius GmbH (CG) bietet Bildungsdienstleistungen insbesondere im Rahmen der nach SGB II und SGB III vorgesehenen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen und darüber hinaus für Unternehmen und Beschäftigte z.B. im Rahmen der Bildungsscheck- und Bildungsprämien- sowie WeGebAU-Förderung an.

Die Geschäftsfelder erstreckten sich in 2012 weiterhin von berufsabschlussbezogenen Qualifikationen (Umschulungen), über flexible Weiterbildungsmodule bis hin zu kursbezogenen Fortbildungen nach den Anforderungen des § 85 SGB III mit dem inhaltlichen Schwerpunkt IT und Gesundheitswirtschaft sowie einem Veranstaltungsmanagement in den Tagungsräumen der CG.

Die Gesellschaft organisiert die berufliche Weiterbildung mit dem Ziel der Sicherung oder Erreichung einer qualifizierten Beschäftigung und unterstützt dabei auch die passgenaue Vermittlung in neue Arbeitsverhältnisse durch entsprechende die Weiterbildung begleitende Konzepte.

Die seit Mitte 2011 als neue Marke aufgebaute Jobcenterakademie (JCA) mit Weiterbildungsangeboten für Fach- und Führungskräfte von JobCentern insbesondere in Optionskommunen wurde im Mai 2012 eröffnet.

Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus Fördermitteln, die ihre Kunden für die Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung von ihren öffentlichrechtlichen Kostenträgern wie den Agenturen für Arbeit (SGB-III- Rechtskreis), JobCentern in Optionskommunen (SGB-II-Rechtskreis) und weiteren Sozialversicherungsträgern erhalten.

Insgesamt leistet die CG weit überwiegend Aufgaben im Rahmen öffentlicher Zwecke im Sinne der §§ 107 und 108 der GO NW. Die CG stimmt ihre Maßnahmen im Rahmen einer engen Zusammenarbeit innerhalb der EABG- Firmengruppe mit den Zielen und Möglichkeiten ihrer Gesellschafterin der Bfz und der Stadt Essen ab. Nach Gesellschaftsvertrag verfügt die Gesellschaft über 2 Organe: Gesellschafterversammlung und Geschäftsführung.

Die Steuerung des Unternehmens durch die Geschäftsführung erfolgte auch in 2012 im Rahmen einer Balanced Score Card, in der wirtschaftliche und qualitative Ziele festgelegt und mit dem Gesellschafter und den Gesamtzielen der EABG-Firmengruppe abgestimmt sind.

Wirtschaftsbericht

Für die Jahre 2011 bis 2013 waren umfassende Kürzungen im Bereich der Eingliederungstitel der beiden für das Unternehmen entscheidenden Rechtskreise SGB II und III beschlossen worden. Für das Jahr 2012 umfassten diese Kürzungen in den Eingliederungstiteln nach rd. 30 % in 2011 weitere fast 20% der Mittel im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr.

Gleichzeitig war aber in vielen JobCentern und Arbeitsagenturen eine verstärkte Konzentration der vorhandenen, wenn auch verringerten Finanzmittel auf die Förderung der beruflichen Weiterbildung zu verzeichnen.

Vor diesem Hintergrund hatte sich der Trend des bundesweiten Teilnehmer-Bestandes in der geförderten beruflichen Weiterbildung bis August 2012 noch einmal spürbar verringert. In den letzten Monaten des Jahres waren dann aber eine erste Erholung und damit ein Anstieg des Teilnehmerbestandes zu verzeichnen.

Diese Trends haben sich auch auf die lokalen und regionalen Hauptmärkte der CG in Essen, Gelsenkirchen und im Ruhrgebiet ausgewirkt.

In der Folge war der Geschäftsverlauf der CG in den entsprechenden Geschäftsbereichen der CG - etwas anders als in denen der Muttergesellschaft Bfz - von der Entwicklung in erster Linie insbesondere im Bereich der Lern- und QualifizierungsCenter und Fortbildungskurse und weniger im Bereich der Umschulungen betroffen. Letztere Entwicklung resultierte auch aus der stetigen und sogar steigenden Nachfrage nach dem Umschulungsangebot im Bereich der Gesundheitswirtschaft, das insbesondere durch die zum großen Teil außerhalb der Eingliederungstitel des SGB II und III finanzierten Reha- Kostenträger gefördert wurde.

Die oben beschriebene Trendwende im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 und die Besonderheiten bezüglich der Reha-Kostenträger hat in der durchschnittlichen Belegung im Bereich der Umschulungen sowohl im Jahresverlauf (von 114 TN im I. Quartal auf 122 im IV. Quartal) als auch im Vorjahrsvergleich (von durchschnittlich 107 TN in 2011 auf 119 TN in 2012) sogar bereits wieder zu einer verbesserten Auslastung geführt.

Die Vermittlung der Absolventen im Umschulungsbereich entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr etwas schlechter, im 2. Halbjahr 2012 aber wieder deutlich besser. Die im Rahmen der eigenen Halbjahresbefragungen erhobenen Vermittlungsquoten 6 Monate nach Abschluss der IHK-Prüfungen lagen im Geschäftsjahr im Durchschnitt bei 64 % (1. Halbjahr 47 %, 2. Halbjahr 76 %) gegenüber 69 % im Vorjahr.

Die Belegung der LernCenter mit modularisierten Angeboten war mit jahresdurchschnittlich nur noch 6 TN noch einmal geringer als im Vorjahr (11 TN). Hier waren die Kürzungen der Fördermittel weiterhin am deutlichsten spürbar. Auf diesem niedrigen Niveau hat sich aber im Laufe des Jahres die Belegung von durchschnittlich 5 TN im I. Quartal auf 7 TN im IV. Quartal ein wenig erholt. Allerdings ist dagegen im Bereich der kursbezogenen Fortbildungen auf Grund der beschriebenen Entwicklungen die jahresdurchschnittliche TN-Zahl von 26 in 2011 auf 9 in 2012 deutlich gesunken.

Insgesamt wurde 2012 mit jahresdurchschnittlich 140 TN im öffentlich geförderten Weiterbildungsbereich gegenüber 151 TN in 2011 die durchschnittliche Gesamtbelegung des Vorjahres um 7,3 % unterschritten.

Im weiterhin relativ kleinen Geschäftsbereich der Firmenseminare und der öffentlich geförderten Weiterbildung von Beschäftigten (Bildungsscheck / Bildungsprämie und WeGebAU) konnte in 2012 ein Umsatz von rd. 58 T€ erzielt werden gegenüber rd. 72 T€ in 2011.

Hierzu zählt auch der neue noch im Aufbau befindliche Geschäftsbereich der Jobcenterakademie mit Weiterbildungsangeboten für Fach- und Führungskräfte der JobCenter insbesondere aus dem Bereich der Optionskommunen. Das Geschäftsfeld war zunächst in erster Linie von umfangreichen Marketing- und Vertriebsaktivitäten geprägt, hat aber bereits in 2012 erste Aufträge im Umfang von rd. 18 T€ erbracht.

Der Event- und Veranstaltungsbereich ComIn Forum umfasste 2012 mit 97 externen Veranstaltungstagen das Niveau des Vorjahres (99 Tage). Die seit Mai 2012 nicht mehr bestehenden Beeinträchtigungen in der Raumvermietung haben noch nicht zu einer deutlicheren Wiederbelebung des Geschäftes geführt.

Die Umsatzerlöse in 2012 haben mit rd. 1.451 T€ das Vorjahresergebnis von rd. 1.395 T€ um 4% übertroffen. Die Erlöse des Kerngeschäftes, der im Rahmen des SGB öffentlich geförderten beruflichen Weiterbildung, haben dabei einen Anteil von rd. 1.367 T€ erreicht (2011: 1.302 T€). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (insbesondere Honorarkräfte) im Ausbildungsbereich betrugen rd. 336 T€ und konnten im Vergleich zum Vorjahr (368 T€) noch einmal leicht gesenkt werden. Im Verhältnis des Personalaufwandes von insgesamt rd. 441 T€ (Vorjahr rd. 416 T€) zu den Kosten der oben genannten Aufwendungen für bezogene Leistungen wird aber deutlich, dass die gewünschte Flexibilität für Auftragsschwankungen weiter erhalten bleibt.

Die Anzahl der Vollzeitstellen hat sich einschließlich des im Rahmen der Geschäftsbesorgungsverträge aus der Firmengruppe eingesetzten Personals von 9,2 (Ende 2011) auf 9,6 (Ende 2012) leicht erhöht.

Das Jahresergebnis 2012 hat mit rd. 41 T€ das Vorjahresergebnis von 37 T€ um knapp 11 % übertroffen.

Die Liquidität konnte durch das positive Jahresergebnis erneut gesteigert werden. Sie erhöhte sich von rd. 534 T€ zum Beginn des Wirtschaftsjahres auf rd. 614 T€ zum Bilanzstichtag. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Wirtschaftsjahr 2012 jederzeit sichergestellt.

Das Eigenkapital der CG hat sich durch diese positive Geschäftsentwicklung im Laufe des Geschäftsjahres 2012 von rd. 537 T€ auf rd. 578 T€ erhöht.

Nachtragsbericht

Die für die einzelnen Geschäftsbereiche im Abschnitt "Wirtschaftsbericht" dargestellten Trendwenden haben sich im I. Quartal 2013 für die CG weitgehend fortgesetzt. Insgesamt weisen daher die wirtschaftlichen Ergebnisse am Ende des I. Quartals Verbesserungen gegenüber den Annahmen des Wirtschaftsplanes aus.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Für das Jahr 2013 wird nach den verfügbaren Prognosen kein gravierender weiterer Abbau der Arbeitslosigkeit erwartet. Allerdings ist eher noch steigend eine Nachfrage nach Fachkräften zu erwarten. Dieses betrifft nicht nur den Bereich akademisch ausgebildeter Fachkräfte und dort insbesondere die Ingenieure, sondern auch den großen Bereich von Fachkräften mit einem Berufsabschluss der zuständigen Kammer. Für die ITK-Branche, die für die CG von besonderer Bedeutung ist, trifft diese Entwicklung nach allen Aussagen ihres Branchenverbandes BITKOM in besonderem Maße zu.

Die Bundesagentur für Arbeit hat vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen zum Beispiel eine Initiative ins Leben gerufen, mit der in den nächsten 3 Jahren bundesweit 100.000 junge Erwachsene ohne Berufsabschluss zu Fachkräften qualifiziert werden sollen. Die Initiative soll die Programme IFLAS (Arbeitslose) und WeGebAU (Beschäftigte) nutzen.

Für diese Bedarfe an qualifizierten Fachkräften ist die CG mit ihren Angeboten im Bereich der IT-Berufe und der Gesundheitswirtschaft weiterhin gut aufgestellt und könnte durch Hebung von Potentialen unter den Arbeitssuchenden dazu beitragen, diese zu Fachkräften zu qualifizieren.

Da in vielen JobCentern und Arbeitsagenturen für 2013 trotz der gekürzten Mittel eine stärkere Fokussierung auf die mit Bildungsgutschein finanzierten Qualifizierungen innerhalb der Eingliederungstitel spürbar ist und durch die Förderpolitik im Vorjahr oftmals geringere Vorbindungen entstanden sind, werden in manchen Kommunen für Qualifizierungen sogar wieder etwas mehr Mittel als im Vorjahr zur Verfügung stehen.

Für die Branche der beruflichen Weiterbildung ist daher in den durch den Bildungsverband (BBB) herausgegebenen monatlichen Berichten über die Entwicklung der Förderung der beruflichen Weiterbildung in den ersten Monaten des Jahres 2013 die Fortsetzung der Trendwende sowohl bei den Eintrittszahlen als auch bei den Bestandszahlen abzulesen.

Die eigentlich gegenläufige Entwicklung der Finanzausstattung der Eingliederungstitel für die Arbeitsmarktförderung hat bei den Umschulungsangeboten schon bisher nicht zu Auslastungsproblemen geführt. Dementsprechend wird für die CG - wie schon in 2012 -eine mindestens gleichbleibende gute Auslastung des Umschulungsbereiches erwartet, was sich im bisherigen Verlauf des Jahres 2013 auch bestätigt hat.

In den Lern- und QualifizierungsCentern wurden die Planziele im I. Quartal 2013 noch nicht ganz erreicht, lagen aber bereits etwas höher als im Vorjahr und steigen zu Beginn des II. Quartals weiter an.

In dem kleinen Segment der Angebote für Studienaussteiger ist ebenfalls wieder eine stärkere Nachfrage zu verzeichnen.

Im Geschäftsbereich der Fortbildungskurse verharrt die Nachfrage derzeit noch auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres.

Weitere positive Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit und das Ergebnis werden für den Bereich der Umschulungen weiterhin durch die seit einigen Jahren spürbare kontinuierliche Absenkung der Abbrecherquoten im Rahmen der dafür initiierten Prozesse der Qualitätsverbesserung erwartet. Inzwischen haben sich die Abbrecherquoten der einzelnen Aufnahmejahrgänge von rd. 25 bis über 30 % in 2005 bis 2007 auf zuletzt nur noch 15 bis 20 % reduziert.

Die weiter zu erwartende dynamische Entwicklung der IT-Branche wird für die CG als gute Basis für die erfolgreiche Vermittlung ihrer Absolventen im Bereich der IT-Weiterbildungen angesehen.

Für IT-orientierte Berufe und Tätigkeiten in der Gesundheitswirtschaft werden die Marktchancen gleichfalls positiv eingeschätzt.

Für die Entwicklung des schwierigen Firmengeschäftes sollen in 2013 die Förderinstrumente Bildungsscheck, Bildungsprämie und WeGebAU und die seit dem Vorjahr gemeinsam mit der Muttergesellschaft aufgebaute Vertriebsstruktur genutzt werden. Die erwarteten Aufträge im Rahmen des weiterhin noch in Klärung befindlichen Personalentwicklungszentrums (PEZ) für den Konzern Stadt Essen konnten bisher -bis auf eine Ausnahme- nicht realisiert werden, da die Abstimmungsprozesse im Konzern Stadt Essen noch andauern. Dieser Bereich wurde deshalb in der Wirtschaftsplanung nicht berücksichtigt.

Für die Jobcenterakademie konnte gegen Ende des Jahres 2012 und Anfang 2013 auf Grund der laufenden Marketing- und Vertriebsaktivitäten eine steigende Nachfrage festgestellt werden. Die entsprechenden Aufträge beinhalten in der Regel Inhouse-Seminare zum Teil nach den spezifischen Wünschen der jeweiligen Kunden. Bereits erfolgte Wiederbeauftragungen offensichtlich zufriedener Kunden und Nachfragen und Aufträge aus dem Bereich außerhalb der Optionskommunen lassen auf einen weiter langsam wachsenden Geschäftsbereich schließen.

Nach der relativen Stagnation des Event- und Veranstaltungsbereiches in 2012 nach Behebung der baulichen Beeinträchtigungen war in den ersten Monaten in 2013 eine deutlichere Belebung zu verzeichnen. Zum jetzigen Zeitpunkt übertreffen die Buchungen (65) bereits deutlich das entsprechende Vorjahresniveau (54).

Um den Herausforderungen des Wettbewerbs und der Qualitätsanforderungen an Bildungsträger gewachsen zu sein, stellt sich die CG im Verbund mit der Mutter Bfz bzw. der gesamten Firmengruppe der EABG der permanenten Überprüfung der Geschäftsprozesse durch die Zertifizierungen nach DIN ISO 9001:2008 und der Bildungsträgerzertifizierung nach §§ 84 ff. SGB III in Verbindung mit der neuen AZAV. Letztere ist im Rahmen des Überprüfungsaudits der bisherigen AZWV-Zertifizierung zum Jahreswechsel 2012 / 2013 erfolgreich erlangt worden.

Um die Geschäftsentwicklung und die damit verbundenen Risiken zeitnah in der aktuellen und in der prognostizierten Entwicklung abschätzen zu können, werden die Controllinginstrumente der Gesellschafterin im Rahmen der Strukturen der Firmengruppe integriert und eingesetzt, monatlich von den Geschäftsführern ausgewertet und ggf. geeignete Steuerungsmaßnahmen eingeleitet. Damit ist ein aussagekräftiges internes Kontrollsystem gewährleistet.

Im Bereich des Risikomanagements wird das System der Muttergesellschaft der Firmengruppe, der EABG, nach der in 2011 abgeschlossenen Anpassung, weiterhin und vollumfänglich angewandt.

Nach der derzeitigen Wirtschaftsplanung und der aktuell prognostizierten Entwicklung ist davon auszugehen, dass die Geschäftsentwicklung in 2013 stabil im geplanten Rahmen und damit leicht unterhalb des Vorjahresniveaus verläuft und das Unternehmen mit der vorhandenen Liquidität und der positiven Entwicklung des Eigenkapitals mittelfristig gesichert ist.

Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens stellt sich damit als geordnet dar.

 

Essen, 26. April 2013

Geschäftsführung

Burkhard Wüllscheidt, Vorsitzender

Bestätigungsvermerk

An die ComIn Genius GmbH, Essen

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ComIn Genius GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis 31.12.2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Essen, 26. April 2013

Korthäuer & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. V. Korthäuer, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Kfm. K. Korthäuer, Wirtschaftsprüfer

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