Essmann ́s Backstube GmbH
Siemensstraße 43, 48341 Altenberge, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Barbara Susanne Zeyß seit 23.1.2024 | Geschäftsführer |
Marek Helfer seit 23.12.2021 | Prokura |
Klaus Wilhelm Richard Stenneken seit 2.6.2017 | Geschäftsführer |
Marion geb. Bröker Wüller seit 31.7.2012 | Geschäftsführer |
Matthias Franz Essmann seit 12.5.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
AUCTUS 117. Beteiligungs-gesellschaft mbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Essmann´s Backstube GmbHAltenbergeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen Essmann´s Backstube GmbH, gegründet 1845, ist ein heute in 5. Generation geführtes Filialunternehmen aus der Backbranche. Neben der ansässigen Backwaren-Produktion und einem dichten Filialnetz im Münsterland verfügen wir über ein eigenes Hygienezentrum, sowie eine Logistik- und Instandhaltungsabteilung. Unser Qualitätsmanagement und unsere eigene Akademie sorgen für eine stetige Optimierung von Arbeitsprozessen und Weiterqualifizierung unserer Mitarbeiter. Als regionaler Anbieter im Münsterland liegen unsere Kernkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale in den Bereichen Bäckerei und Konditorei. Dabei zeichnen wir uns besonders durch die hervorragende Qualität unserer handwerklich hergestellten Produkte, dem Entwickeln von Produkt-Innovationen sowie überdurchschnittlichen Service und unsere umfangreiche Produktberatung aus. Das Geschäftsfeld erstreckt sich ausschließlich auf den Vertrieb von Premiumprodukten. Das Warenangebot wird ständig aktualisiert und ergänzt. Aufgrund der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt, gestaltet sich die Mitarbeitergewinnung weiterhin schwierig. Dem wirken wir mit verschiedenen Maßnahmen entgegen. Neben Erleichterungen im Bewerbungsverfahren, binden wir unsere eigene Akademie sowohl in den Prozess der Rekrutierung als auch der internen Personalentwicklung intensiv ein. Zudem haben wir ein umfassendes, durch eine externe Agentur unterstütztes Programm zur Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung gestartet. Essmann´s Backstube unterstützt seit vielen Jahren diverse regionale Organisationen und Vereine, insbesondere die Aktion Kinder-Schlaganfall-Hilfe der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Der Sitz der Essmann`s Backstube GmbH ist Altenberge. Die Produktionsstätte für unsere Produkte ist ebenfalls in Altenberge. Zum Bilanzstichtag werden insgesamt 66 Filialen im gesamten Münsterland betrieben. Im Geschäftsjahr 2021 haben wir 4 Filialen geschlossen und 1 Filiale eröffnet. 2. Forschung und Entwicklung Zum Erhalt und weiteren Ausbau der Marktposition beschäftigen wir uns intensiv mit Produktneuentwicklungen und -weiterentwicklungen, sowie Verfahrens- und Prozessoptimierungen. Eigens zu diesem Zweck haben wir bereits im Jahr 2017 die Abteilung Business Development gegründet. Um möglichst marktgerecht Produktentwicklung zu betreiben, sind in die Produktentwicklung die Abteilungen Marketing, Produktion und Vertrieb gemeinsam involviert. Im Rahmen unseres QM-Systems werden Verfahren und Prozesse regelmäßig überprüft und optimiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen In Deutschland gab es zum Stichtag 31.12.2021 9.965 Meisterbetriebe, die einen Gesamtumsatz von 14,89 Mrd. Euro generierten. Das deutsche Bäckerhandwerk beschäftigte 240.800 Mitarbeiter und zählte damit zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Deutschlands. Die Konzentration im deutschen Bäckerhandwerk schreitet weiterhin voran, dem unter anderem geschuldet, sank die Zahl der Handwerksbäckereien in den letzten 7 Jahren von 12.611 im Bundesgebiet auf 9.965 Betriebe. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl je Betrieb stieg von 22 auf 24,2, hingegen sind die Beschäftigungszahlen insgesamt rückläufig (2014 = 277.200 Beschäftigte, 2021 = 240.800 Beschäftigte), auch in 2021 wurde ein Rückgang von 5,7% gegenüber 2020 verzeichnet. Bei den Auszubildenden ist der Trend noch stärker zu verzeichnen, gegenüber 2014 hat sich die Zahl der Auszubildenden beinahe halbiert (2014 = 20.540, 2021 = 12.242). Der Jahresumsatz je Betrieb konnte von 1072 TEUR in 2014 auf 1.494 TEUR in 2021 gesteigert werden. (Quelle: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks 2022). 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr war dominiert von den weiterhin umfangreichen staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, aber ebenso von einem im Laufe des Geschäftsjahres einsetzenden Erholungseffekt. Die Frequenz in unseren Filialen stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich, insbesondere unsere Cafe-Filialen wurden wieder stärker frequentiert. Auch den insolvenzbedingten Wegfall eines Großkunden konnten wir insgesamt durch die beschriebenen Erholungseffekte und insbesondere auch unsere bereinigte Filialstruktur mehr als ausgleichen. Somit konnte der Filialumsatz gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 13,2 % gesteigert werden. Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschafteten wir ein Rohergebnis von 27.660 TEUR (Vorjahr: 25.780 TEUR) und erzielten somit eine Steigerung von 7,3 % zum Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern konnte trotz des Wegfalls wesentlicher Sondereffekte des Vorjahres wie z.B. die November- und Dezemberhilfe insbesondere durch das deutlich gestiegene Umsatzvolumen nahezu konstant gehalten werden. Der Jahresüberschuss betrug 1005 TEUR (Vorjahr: 825 TEUR). a) Ertragslage
Die Umsatzerlöse haben sich zum Vorjahr um 3.088 TEUR gesteigert (+10,3 %). Der absolute Materialaufwand ist volumenbedingt um 11,5 % gestiegen. Durch das nunmehr wieder vollständige Sortiment, nach den coronabedingten Sortimentskürzungen des Vorjahres, sind die relativen Materialkosten leicht von 17,9 % auf 18,1% gestiegen. Im Berichtszeitraum hatten wir weiterhin eine angespannte Arbeitsmarktsituation, die zu gestiegenen Lohnkosten pro Stunde geführt hat. Der absolute Personalaufwand ist daher im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aber auch aufgrund der gestiegenen Umsätze und der wieder geöffneten Cafes deutlich gestiegen. Der relative Personalaufwand hingegen hat sich insbesondere durch die gestiegenen Umsätze deutlich verbessert. Unsere Arbeitsstundenproduktivität in der Produktion beträgt 320 € (Vorjahr 318 €) und ist damit um 2 € pro Stunde gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (0,6 %), da die coronabedingten Sortimentskürzungen aus dem Vorjahr weitestgehend wieder aufgehoben wurden. Der Warenausschuss beträgt 0,13 % und ist gegenüber dem Vorjahr (0,13 %) konstant geblieben. Die Wareneinsatzquote beträgt 18,1 % und ist gegenüber dem Vorjahr (17,9 %) um 0,2 % gestiegen. Das Finanzergebnis, welches insbesondere Bankzinsen enthält, hat sich durch auslaufende Darlehen, geringe Nachaufnahmen, sowie einer hohen Tilgungsrate um 9 TEUR verbessert. Soll Ist-Vergleich 2021
Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschafteten wir einen Gesamtumsatz von 33.101 TEUR bei einem geplanten Gesamtumsatz von 33.729 TEUR. Die Planung erfolgte ohne Berücksichtigung möglicher coronabedingten Einschränkungen. Die Planabweichung ist coronabedingt. Investitionen in neue und bestehende Standorte wurden planmäßig durchgeführt. Zudem wurden Investitionen, die coronabedingt im Vorjahr nicht durchgeführt wurden, nachgeholt. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Investitionen somit von 698 TEUR auf 1012 TEUR (+44 %). Aufgrund der coronabedingten Planabweichung des Gesamtumsatzes wurden einige geplante, nicht notwendige Investitionen auf das Geschäftsjahr 2022 verschoben. Unser Planjahresergebnis konnten wir trotz der Abweichungen im Umsatzbereich um 41,9 % übertreffen. b) Finanzlage Unsere Kapitalstruktur hat sich durch den Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit 36,2 % (VJ 44,1 %) der Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 4.632 TEUR (VJ 5.823 TEUR). Unser Eigenkapital betrug 3.237 TEUR zum Beginn des Geschäftsjahres 2021 und ist, trotz einer Gewinnausschüttung in Höhe von 550 TEUR, zum 31. Dezember 2021 um TEUR 455 auf TEUR 3.692 gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 28,9 % (VJ 24,5 %) erhöht. Die Gesamtkapitalrentabilität in Höhe von rund 8,6 % (VJ 7,01 %) liegt über dem Kapitalmarktzins für langfristige Anlagen. Die Kreditlinie wurde von unserer Gesellschaft im abgelaufenen Jahr aufgrund des guten Liquiditätsmanagements nur kurzfristig bei Vorauszahlungen für Investitionsgüter in Anspruch genommen. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen 9,5 % der Bilanzsumme aus. Diese Verbindlichkeiten begleichen wir innerhalb der Zahlungsfristen. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Beginn des Geschäftsjahres gesunken. Die Zugänge im Berichtsjahr entfallen im Wesentlichen auf Einbauten in fremde Räume (TEUR 291), technische Anlagen und Maschinen (TEUR 428), andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 293). Vorhandene Liquidität wurde im Geschäftsjahr weiterhin in Aktienfonds investiert. Der Bestand erhöht sich um 420 TEUR auf 1.538 TEUR. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Berichtsjahres auf 3.692 TEUR und ist um 14,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 28,9 % (VJ 24,5 %). Die langfristigen Verbindlichkeiten haben sich bedingt durch die Tilgungen und die geringe Neuaufnahme von Krediten gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert (TEUR -1.017). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung, • Ergebnis vor Steuern und • Investitionen. Für unsere interne Unternehmenssteuerung verwenden wir vertriebsspezifisch insbesondere die Kennzahlen Umsatz, Arbeitsstundenproduktivität und Deckungsbeitrag. In der Produktion betrachten wir besonders die Arbeitsstundenproduktivität, Wareneinsatz und Warenausschuss. Unternehmensübergreifend ziehen wir vor allem die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrendite, Rohertrag und Cashflow heran. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung ist trotz der Corona-Pandemie konstant gut und hat sich zu jeder Zeit besser entwickelt als im Branchendurchschnitt. Unser Finanzmanagement ist (auch in Zeiten der Corona-Pandemie) darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten zum Teil durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. III. Prognosebericht Innerhalb der Geschäftspolitik sind keine wesentlichen Änderungen geplant. Unsere Marktposition betrachten wir nach unserer langjährigen Geschäftstätigkeit als gefestigt. Die Corona-Pandemie und ihre Folgen hat insbesondere den Anfang des Berichtsjahres dominiert. Zur Eindämmung der Pandemie mussten unsere Cafe`s durch behördliche Verfügung auch im zweiten Jahr der Pandemie zeitweise geschlossen werden. Bereits im Berichtsjahr ist eine Normalisierung des Geschäftsbetriebes eingetreten. Wir erwarten daher einen kontinuierlichen Umsatzanstieg in den nächsten zwei Jahren. Dieses Wachstum auf bestehender Fläche soll ergänzt werden durch weitere Umsatzzuwächse durch die Eröffnung neuer eigener Filialen. Insgesamt erwarten wir daher im laufenden Geschäftsjahr eine stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Bei einem für 2022 geplanten Umsatz von 36.700 TEUR beträgt das geplante Ergebnis vor Steuern 2.140 TEUR. Zum Stichtag 30.06.2022 betrug das geplante Ergebnis vor Steuern 828 TEUR und das realisierte Ergebnis vor Steuern 868 TEUR, so dass wir insgesamt überzeugt sind, mindestens das geplante Ergebnis zu erreichen. In 2022 planen wir Investitionen in Höhe von 1.032 TEUR. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken Der weitere Verlauf der Corona-Pandemie ist noch nicht endgültig abzuschätzen. Die Bundesregierung bereitet auch für den kommenden Herbst und Winter wieder einschränkende Maßnahmen vor. In unseren Fachgeschäften wurden auch im Berichtsjahr 2021 übergangsweise die Sitzbereiche gesperrt, sodass ein Betrieb der Cafés ausgeschlossen war, ein Verkauf über die Theke war weiterhin möglich. Durch den großen Anteil an Vorkassenzonen in unserem Standortportfolio mussten wir in der Spitze an einigen Standorten im Vergleich zum Branchendurchschnitt nur 30 % Umsatzrückgang, der vornehmlich aus den Café-Standorten kam, verkraften. Mittlerweile sind die Sitzbereiche in den Cafés wieder geöffnet und der Regelbetrieb hat wieder eingesetzt. Wir erwarten trotz eventueller kleinerer Einschränkungen den Regelbetrieb unserer Filialen auch in der zweiten Jahreshälfte 2022 sowie danach. Belastend wirkt sich aktuell die Ukraine-Krise auf unser Geschäft aus. Die Rohstoffpreise steigen drastisch. Insbesondere die Energiekosten explodieren. Um einem Ausfall der Energieversorgung entgegenzuwirken, werden wir noch im Berichtsjahr durch eine technische Investition die Möglichkeit schaffen, unsere Öfen alternativ mit Öl zu betreiben. Den massiven Kostensteigerungen begegnen wir mit Preissteigerungen für unsere Produkte. Bislang akzeptieren unsere Gäste die Preiserhöhungen. Die Entwicklung der Gästezahlen entwickelt sich besser als im Branchendurchschnitt. Gesamtwirtschaftlich bleibt insbesondere die Ukraine-Krise ein Risiko. Bereits jetzt ist im gesamten Einzelhandel eine Kaufzurückhaltung sowie der Trend zu Preiseinstiegsprodukten zu erkennen. Unsere finanzielle Situation ist als gut zu bezeichnen. Eine Anpassung bei der Ergebnisplanung ist derzeit nicht notwendig, obwohl unsere Planung ohne Berücksichtigung beeinträchtigender Corona-Maßnahmen erfolgt ist. Aufgrund der genannten Maßnahmen und der aktuellen Geschäftsentwicklung sehen wir die Finanzierung als jederzeit ausreichend und gesichert an, auch wenn es wider Erwarten zu weiteren restriktiven Maßnahmen der Regierung, zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie kommen sollte. Ein weiteres Risiko stellt insgesamt die Arbeitsmarktsituation im Münsterland dar. Es herrscht in unserem Verbreitungsgebiet nahezu Vollbeschäftigung, wodurch es der gesamten Branche immer schwerer fällt, Fachpersonal zu finden. Auch die Corona-Pandemie hat bislang nicht zu einer Entspannung der Arbeitsmarktsituation beigetragen. Wir begegnen dieser Thematik zum einen mit unserer hauseigenen Akademie, die uns mit ihren Schulungen für die Mitarbeiter deutlich vom Wettbewerb differenziert und stark zur Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen beiträgt. Zudem arbeiten wir daran, Bewerbern durch den Einsatz moderner Kommunikationsmittel die Kontaktaufnahme deutlich zu erleichtern und andererseits eine höchstmögliche Reaktionsgeschwindigkeit unsererseits auf eingehende Bewerbungen sicherzustellen. Zudem haben wir ein umfassendes, durch eine externe Agentur unterstütztes Programm zur Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung gestartet. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und fließen in die Unternehmensplanung ein. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben. Finanzwirtschaftliche Risiken Im Rahmen von Aktien- und Fondspreisänderungen können Finanzrisiken entstehen. Die Geschäftsleitung überwacht regelmäßig die Entwicklung dieser Positionen und ist bei den Investitionen eingebunden. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird von insgesamt vier Geschäftsführern wahrgenommen. Für die Geschäftsführung besteht ein Geschäftsverteilungsplan. Interne Geschäftsführerbesprechungen erfolgen wöchentlich oder nach Bedarf in zusätzlichen Sitzungen. Chancen Hervorragende Qualität und Service ermöglichen uns eine deutliche Differenzierung insbesondere gegenüber den Discountern. Die Differenzierung werden wir in 2022 durch innovative, qualitativ hochwertige Produkte, überdurchschnittlichen Service und einer eigenen Gästebindungskampagne ausbauen. Die Konzentration im Bäckerhandwerk birgt für uns insbesondere Chancen zur weiteren Verdichtung des Filialnetzes durch Übernahme von Standorten. Um diese Chancen besser zu nutzen und Wachstum zu generieren, werden wir auch in 2022 unserer Expansionsarbeit besondere Aufmerksamkeit widmen und unsere Kooperationen mit ausgewiesenen Immobilienexperten forcieren. Allgemeine Einschätzung Innerhalb unseres unternehmensinternen Risikomanagements erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Risiko-Analyse für alle Unternehmensbereiche mit besonderem Fokus auf die Sicherung eines reibungslosen Ablaufes innerhalb der Produktion und der Filialen. Die festgelegten Risiken und Probleme werden priorisiert und es wird festgelegt, welche Maßnahmen im Eintrittsfall zu ergreifen sind. In Strategiebesprechungen werden hierbei kontinuierlich Anpassungen und Erweiterungen der erstellten Notfall- bzw. Ausfallpläne festgelegt und ggf. Neueinstufungen der Risiken vorgenommen. Durch Konzentration auf unsere Kernkompetenzen (hervorragende Qualität, innovative Sortimente, überdurchschnittlicher Service und Beratung) werden wir uns weiter vom Wettbewerb differenzieren. Insbesondere differenzieren wir uns als qualitätsorientierter Backbetrieb vom gesamten Preiseinstiegsbereich und werden somit unsere führende Rolle als regionaler Premiumanbieter im Münsterland weiter festigen. Wir sehen aktuell keine Risiken, die unsere Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnten.
Altenberge, 8. August 2022 gez. Die Geschäftsleitung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Essmann´s Backstube GmbH, AltenbergeAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Essmann´s Backstube GmbH hat ihren Sitz in Altenberge. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HR B 9235 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, II 2,3, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) gegliedert. Gem. § 265 Abs. 3 HGB ergibt sich bei den folgenden Posten in der Bilanz die Mitzugehörigkeit zu einem anderen Posten: sonstige Vermögensgegenstände - Forderungen gegen Gesellschafter TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 353) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln und vorsichtig nach folgenden Maßstäben bewertet worden (§ 284 II 1 HGB): Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§§ 253 I 1, III i.V.m. 255 I HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Der Abschreibungszeitraum entspricht den Nutzungsdauern der Anlagegüter. Die betriebliche Nutzungsdauer der Einbauten in fremde Räume wird entsprechend den Vertragslaufzeiten zwischen fünf und zehn Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung in zwei bis zehn Jahren abgeschrieben. Zugänge im Sachanlagevermögen werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter von 250,01 € bis 800,00 € wurden im Geschäftsjahr 2021 entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederwertprinzips (§ 253 I Satz 1 HGB). Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe besteht ein Festwert. Die Inventur wurde letztmalig zum 31. Dezember 2021 durchgeführt (§ 240 Abs. 3 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen (§ 253 I Satz 1 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Disagien und Aufwendungen des neuen Geschäftsjahres. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): • Durchschnittlicher Marktzins von 1,87 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde, • Fluktuation und künftige Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt, Rentenanpassungen wurden teilweise berücksichtigt, • Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G". Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 253 I Satz 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen decken ungewisse Verbindlichkeiten und Wagnisse sowie dem Geschäftsjahr zuzuordnende Aufwendungen. Es wurde das Wahlrechtgemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgeübt. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II HGB). Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit 3 % berücksichtigt. Im Zinsergebnis werden ausschließlich die auf das Geschäftsjahr entfallenden Zinsanteile aus der Auf- bzw. Abzinsung von Rückstellungen ausgewiesen. Erträge und Aufwendungen aufgrund von Änderungen des Rechnungszinses werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst (§ 277 V HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I Satz 2 HGB). Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Sachanlagen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens sowie ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2021 sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederwertprinzips angesetzt (§ 253 HGB). Im Berichtsjahr erfolgten Zukäufe in Höhe von TEUR 420. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr: TEUR 22) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlichst eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (§ 268 IV HGB). Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält in Höhe von TEUR 10 (im Vorjahr: TEUR 13) Disagien. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage ist durch die Umwandlung sowie die Verschmelzung mit der Essmann Cafe GmbH zum 01.04.2011 entstanden. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen und der Ausweis der Verluste aus der Aufzinsung erfolgte nach den Vorschriften des § 253 I bis III HGB. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" angewandt. Grundsätzlich müssen zu erwartende Renten- und Gehaltssteigerungen sowie eventuelle Fluktuationswahrscheinlichkeiten berücksichtigt werden. Es wurde mit zwei Rententrends gerechnet, da es sich bei einem Teil der Zusage um eine nicht anzupassende Fixzusage handelt. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz und die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus der "Richttafel von 2018 G" (RICHTTAFELN von Prof. Dr. Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln - GmbH, Köln): Zinssatz 1,87 % Gehaltsdynamik 0,00 % Rententrend 0,50 % / 0,00 % Fluktuation 0,00 % Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zum 31. Dezember 2021 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 73). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Im Berichtsjahr wurden Vermögensgegenstände und Schulden nach § 246 II HGB verrechnet. Die zur Verrechnung mit Pensionsrückstellungen verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 353 (Anschaffungskosten: TEUR 328) bewertet. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 788. An Aufwendungen wurden TEUR 74 mit Erträgen von TEUR 19 verrechnet. Vorauszahlungen werden nicht berücksichtigt. Der beizulegende Zeitwert der Aktivwerte wird gem. § 285 Nr. 20 a HGB unter der Annahme bewertet, dass dieser den Anschaffungskosten gem. § 255 IV Satz 4 HGB i.V.m. § 255 IV Satz 3 HGB entspricht und gem. § 253 IV HGB fortgeführt wird. Die Steuerrückstellungen betreffen den voraussichtlich noch anfallenden Steueraufwand des Geschäftsjahres 2021 und zurückliegender Jahre. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt: Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 3.592 (Vorjahr: T€ 3.438), davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 986 (Vorjahr: T€ 1.193) Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 3.708 (Vorjahr: T€ 4.725), davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 3.646 (Vorjahr: T€ 4.629) Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von T€ 1.320 (Vorjahr: T€ 1.901). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden an den Betriebsimmobilien Altenberge, Siemensstraße 39 und 43, Münster, Reinhold-Friedrichs-Straße 1, umfangreiche Sicherungsübereignungen des Inventars sowie Negativerklärungen gesichert. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Sonstige Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 96 durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen; sie werden fällig:
Haftungsverhältnisse Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 0 mit Valuta zum 31. Dezember 2021 in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 698 mit einer Valuta zum 31. Dezember 2020 in Höhe von TEUR 398). Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, aus den im Anhang angegebenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich zu 98,9 % auf Verkäufe in selbst betriebenen Filialen und zu 1,1 % auf Fremdverkäufe. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 335 enthalten davon betreffen TEUR 12 die Auflösung von Rückstellungen. Der Restbetrag in Höhe von TEUR 323 setzt sich aus der Umqualifizierung der Umsatzsteuer für den Verkauf von Milchmixgetränken von 19 % auf 7 % im Rahmen der Betriebsprüfung für die Jahre 2017 bis 2020 zusammen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem die Miet- und Energiekosten für die Filialen, Verwaltungs- und Vertriebskosten, Kfz-Kosten sowie Instandhaltungsaufwendungen enthalten. Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 30. Sonstige Pflichtangaben Angabe zu den Organmitgliedern Mitglieder der Geschäftsführung Im Berichtsjahr waren Herr Matthias Essmann, Nordwalde (Bäcker- und Konditormeister), Herr Klaus Stenneken, Rhede (Diplom-Kaufmann), Herr Klaus Große Besten, Rheine-Hohenhorst (Konditormeister) und Frau Marion Wüller, Horstmar (Wirtschafterin), zum/zur Geschäftsführer/in bestellt. Mitglieder des Beirats Mitglieder des Beirats waren im Berichtsjahr: • Dr. Erwin Weßling, Chemiker, Altenberge (Vorsitzender) • Karl Kayser, Geschäftsführer, Berlin • Markus Brocks, Unternehmensberater, Ahaus. Gesamtbezüge der Organe Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 668. Die an die Mitglieder des Beirats gezahlten Gesamtbezüge beliefen sich auf TEUR 9. Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder Für ein Mitglied der Geschäftsführung besteht ein Verrechnungskonto, das mit 3 % p. a. verzinst wird. Zahl der Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 753 Mitarbeiter beschäftigt, dabei handelt es sich um: 617 Mitarbeiter im Verkauf, 115 Mitarbeiter in der Produktion und 21 Mitarbeiter in der Verwaltung. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.005 auf neue Rechnung vorzutragen.
Altenberge, 8. August 2022 Essmann´s Backstube GmbH gez. Die Geschäftsleitung Beschluss über die Verwendung des Jahresergebnisses:Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresabschluss vom 31.12.2021 in Höhe von TEUR 1.005 auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.11.2022 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Essmann´s Backstube GmbH, Altenberge Die Gesellschaft hat von den Offenlegungserleichterungen gem. §327 HGB Gebrauch gemacht. Wir weisen gem. §328 Abs. 1a HGB darauf hin, dass sich der offen gelegte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Essmann´s Backstube GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Essmann´s Backstube GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • ermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Hannover, den 31. August 2022 Gehrke
Econ GmbH
gez. Olaf Goldmann, Wirtschaftsprüfer gez. Stephan Hachmeyer, Wirtschaftsprüfer |
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